{"article":{"id":404,"title":"Atheismus ","slug":"atheismus-","word":"\/uploads\/articles\/de-Atheism.docx","pdf":"\/uploads\/articles\/de-Atheism.pdf","mime_type":null,"type":"node","path":"\/nodes\/view\/type:article\/slug:atheismus-","hint":"","body":"<h1 style=\"text-align: center;\">Atheismus<\/h1>\r\n<h1><img style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/articles_de\/images\/Atheism_(part_1_of_2)_001.jpg\" alt=\"\" \/><\/h1>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Atheismus (teil 1 von 2): Das Unbestreitbare bestreiten<\/span><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die gr&ouml;&szlig;te Trag&ouml;die des Lebens ist, Gott zu verlieren und Ihn nicht zu vermissen.&rdquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">--F.W. Norwood<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Atheisten m&ouml;gen versichern, dass sie die Existenz Gottes nicht anerkennen, aber die Ansicht mancher Christen und aller Muslime besagt, dass sogar eingefleischte Atheisten bis zu einem gewissen Grad Gottes Anwesenheit best&auml;tigen. &nbsp;Das angeborene aber verleugnete Bewu&szlig;tsein von Gott taucht bei einem Atheisten typischerweise nur an der Oberfl&auml;che seines Bewu&szlig;tseins auf, wenn er sich in Zeiten des starken Stresses befindet, wie das Zitat aus dem Zweiten Weltkrieg beispielhaft verdeutlicht: &bdquo;Es gibt keine Atheisten in einem Fuchsbau.&ldquo;<a title=\" N.Y. Times.&nbsp; 13 Apr 1944.&nbsp; Cummings: Sermon on Bataan, The Philippines.\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/483\/#_ftn12258\">[1]<\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Zweifellos gibt es Zeiten &ndash; sei es in den qu&auml;lenden Tagen einer langwierigen Krankheit, den scheinbar ewig andauernden Augenblicken eines brutalen und dem&uuml;tigenden &Uuml;berfalls oder in dem Bruchteil einer Sekunde der Vorahnung eines schlimmen Autozusammensto&szlig;es &ndash; in denen alle Menschen die Realit&auml;t der Zerbrechlichkeit des Menschen und das Fehlen menschlicher Kontrolle &uuml;ber ihr Schicksal erkennen.&nbsp; Wen fleht ein Mensch unter solchen Umst&auml;nden um Hilfe an, wenn nicht seinen Sch&ouml;pfer?&nbsp; Solche Augenblicke der Verzweiflung sollten jede Person, vom religi&ouml;sen Gelehrten bis zum Atheisten, an die Abh&auml;ngigkeit der Menschheit von einer weit gr&ouml;&szlig;eren Realit&auml;t als unserer eigenen erb&auml;rmlichen erinnern.&nbsp; Eine Realit&auml;t, bei weitem gro&szlig;artiger an Wissen, Kraft, Willen, Majest&auml;t und Ehre.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">In derartigen Augenblicken des Kummers, wenn alle menschlichen Versuche fehlgeschlagen sind, und kein Element von materieller Existenz Hoffnung auf Trost oder Rettung &nbsp;mehr bietet, Wen sonst wird diese Person dann anrufen? &nbsp;Wie viele durch diese Anspannung hervorgerufenen Anrufungen werden in derartigen Augenblicken der Pr&uuml;fung zu Gott gemacht, mit dem Versprechen lebenslanger Fr&ouml;mmigkeit?&nbsp; Und wie viele von ihnen werden gehalten?&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Zweifellos ist der Tag mit der gr&ouml;&szlig;ten Pein der Tag des Gerichts, und es wird verh&auml;ngnisvoll f&uuml;r eine Person sein, wenn sie die Existenz Gottes erst an&nbsp;<em>jenem<\/em>Tag anerkennt.&nbsp; Die englische Dichterin, Elizabeth Barrett Browning, sprach von der Ironie des verzweifelten menschlichen Rufs in&nbsp;<em>The Cry of the Human<\/em>:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Und Lippen sagen: &ldquo;Gott, sei erbarmungsvoll&rdquo;,<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der nie sagte: &ldquo;Gott, gepriesen bist Du&rdquo;.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der nachdenkliche Atheist, der Skeptiker, der aber die M&ouml;glichkeit der Existenz Gottes bef&uuml;rchtet, mag sich w&uuml;nschen, das &ldquo;Gebet des Skeptikers&rdquo; folgenderma&szlig;en zu machen: .<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&ldquo;O Herr--wenn es einen Herrn gibt,<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Errette meine Seele&mdash;wenn ich eine Seele besitze.&rdquo;<a title=\" Renan, Joseph E.&nbsp; Prayer of a Skeptic.\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/483\/#_ftn12259\">[2]<\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Angesichts des Skeptizismus, der den Glauben blockiert, wie kann eine Person mit dem obrigen Gebet falsch liegen? &nbsp;Sollten Atheisten ungl&auml;ubig bleiben, wird es ihnen nicht schlechter gehen als zuvor; sollte Glaube einem aufrichtigen Appell folgen, hat Thomas Jefferson folgendes zu sagen:&nbsp; .<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&ldquo;Wenn du einen Grund findest, um zu glauben, dass es einen Gott gibt, ein Bewusstsein, dass du unter Seiner Aufsicht handelst und dass Er das gutheisst, wirst du eine gro&szlig;e zus&auml;tzliche Erregung sp&uuml;ren; als &nbsp;g&auml;be es einen zuk&uuml;nftigen Zustand, die Hoffnung auf eine gl&uuml;ckliche Existenz, durch die der Appetit angeregt wird, ihr w&uuml;rdig zu sein...&rdquo;<a title=\" Parke, David B.&nbsp; S. 67.\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/483\/#_ftn12260\">[3]<\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Es kann der Vorschlag gemacht werden, dass wenn ein Individuum den Beweis Gottes in der Gro&szlig;artigkeit Seiner Sch&ouml;pfung nicht zu sehen vermag, ihm der Rat gegeben warden soll, einen weiteren Blick darauf zu werfen.&nbsp; Wie Francis Bacon zitiert wird: &ldquo;Ich w&uuml;rde lieber all die Geschichten aus den Legenden und dem Talmud und dem Alcoran (d.h. Qur&acute;an) glauben, denn dies ist ein universeller Rahmen ohne eine Neigung.&rdquo;<a title=\" Bacon, Francis.&nbsp; Atheism.&nbsp; S. 16.\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/483\/#_ftn12261\">[4]<\/a>&nbsp; Sein Kommentar ging weiter: &ldquo;Gott hat niemals ein Wunder bewirkt, um den Atheismus zu &uuml;berzeugen, denn seine einfachen Werke sind &uuml;berzeugend.&rdquo;<a title=\" Bacon, Francis.&nbsp; Atheism.&nbsp; S. 16.\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/483\/#_ftn12262\">[5]<\/a>&nbsp; Bemerkenswert ist die Tatsache, dass selbst die niedrigsten Elemente von Gottes Sch&ouml;pfung, obgleich sie von Seinem Standpunkt aus gew&ouml;hnlich sind, von unserem aber Wunder darstellen.&nbsp; Nimm als Beispiel so ein kleines Tierchen wie eine Spinne.&nbsp; Glaubt irgendjemand tats&auml;chlich, dass sich so ein au&szlig;ergew&ouml;hnliches kompliziertes Gesch&ouml;pf aus der urspr&uuml;nglichen Suppe entwickelte?&nbsp; Nur eines dieser Wunderwerke kann bis zu sieben unterschiedliche Sorten von Seide produzieren, manche so d&uuml;nn wie die Wellenl&auml;nge des sichtbaren Lichts, aber st&auml;rker als Stahl.&nbsp; Seide variiert von den elastischen, klebrigen Str&auml;ngen f&uuml;r Fallen &uuml;ber nicht-haftende Schleppseile und Rahmenf&auml;den bis hin zu der Seide, um die Beute einzuh&uuml;llen, den Eiersack herzustellen usw.&nbsp; Die Spinne kann, je nach Bedarf, nicht nur sieben Seidesorten ihrer eigenen Wahl produzieren, sondern diese wieder absorbieren, abrei&szlig;en und wiederherstellen--Recycling bis zu den Grundelementen.&nbsp; Und dies ist lediglich ein kleiner Teil des Wunders der Spinne.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Und doch erhebt sich die Menschheit in die H&ouml;hen der Arroganz. &nbsp;Einen Augenblick nachdenken, sollte die menschlichen Herzen zu Demut neigen lassen.&nbsp; Schau dir ein Geb&auml;ude an und du denkst an den Architekten, eine Skulptur und du verstehst den Bildhauer.&nbsp; Aber untersuche die feinen Kompliziertheiten der Sch&ouml;pfung, vom komplizierten Aufbau und der Harmonie der Physik der Nuklearteilchen bis zu der kartgraphisch nicht erfassten Weite des Weltraums und eine Person macht sich keine Gedanken...gar nichts?&nbsp; Umringt von einer Welt aus synchronen Kompliziertheiten, k&ouml;nnen wir als Menschen nicht mal den Fl&uuml;gel einer M&uuml;cke zusammenbauen.&nbsp; Und die gesamte Welt und das ganze Universum existieren in einem Zustand vollkommener Orchestrierung als Ergebnis zuf&auml;lliger Ereignisse, die das kosmische Chaos zu einer ausgewogenen Vollkommenheit ausgormten?&nbsp; Manche w&auml;hlen den Zufall, andere die Sch&ouml;pfung.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<div style=\"text-align: justify;\">\r\n<hr size=\"2\" \/>\r\n<\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Footnotes:<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/483\/#_ftnref12258\">[1]<\/a>&nbsp;<em>N.Y. Times<\/em>.&nbsp; 13 Apr 1944.&nbsp; Cummings: Sermon on Bataan, The Philippines.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/483\/#_ftnref12259\">[2]<\/a>&nbsp;Renan, Joseph E.&nbsp;&nbsp;<em>Prayer of a Skeptic<\/em>.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/483\/#_ftnref12260\">[3]<\/a>&nbsp;Parke, David B.&nbsp; S. 67.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/483\/#_ftnref12261\">[4]<\/a>&nbsp;Bacon, Francis.&nbsp;&nbsp;<em>Atheism<\/em>.&nbsp; S. 16.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/483\/#_ftnref12262\">[5]<\/a>&nbsp;Bacon, Francis.&nbsp;&nbsp;<em>Atheism<\/em>.&nbsp; S. 16.<\/span><\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(teil 2 von 2): Eine Frage des Verst&auml;ndnisses<\/span><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die meisten Argumente der Atheisten fordern die Vereinbarkeit eines alle-liebenden Gottes mit den wahrnehmbaren Ungerechtigkeiten des Lebens. &nbsp;Die Religi&ouml;sen identifizieren derartige Herausforderungen als eine Widerspiegelung des Stolzes Intellektueller &ndash; als die Annahme, wir als Menschheit, selbst ein Element der Sch&ouml;pfung, w&uuml;&szlig;ten besser als Gott, wie Seine Sch&ouml;pfung zu ordnen sei &ndash; in Verbindung mit dem Mangel, eine h&ouml;here Planung zu w&uuml;rdigen.&nbsp; &nbsp;&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Tatsache, dass es viele der Menschen nicht schaffen, in bestimmten Aspekten des Lebens einen Sinn zu finden, sollte sie nicht vom Glauben an Gott abbringen. &nbsp;Die Pflicht des Menschen ist, die Eigenschaften und die Anwesenheit Gottes nicht in Frage zu stellen oder zu leugnen und nicht zur Arroganz zu neigen, indem er bezeugt, er w&auml;re in der Lage, etwas Besseres zu machen, anstatt die Position des Menschen in diesem Leben zu akzeptieren und das beste aus dem zu machen, was uns gegeben worden ist.&nbsp; Im Vergleich verneint die Tatsache wenn einer Person die Art und Weise missf&auml;llt, wie der Boss die Dinge bei der Arbeit organisiert und wenn sie die Entscheidungen, die dieser trifft, nicht versteht, doch nicht seine Existenz.&nbsp; Es ist die Pflicht einer jeden Person, eine Arbeit auszuf&uuml;hren, wie sie ihr aufgetragen worden ist, damit sie bezahlt und gef&ouml;rdert wird.&nbsp; &Auml;hnlich verneint der Mangel, die Art und Weise wie Gott Seine Sch&ouml;pfung ordnet, zu erfassen oder zu verstehen, nicht Seine Existenz.&nbsp; Die Menschheit sollte lieber mit Demut erkennen, dass es nicht so ist, wie mit dem Boss am Arbeitsplatz, der falsch liegen&nbsp;<em>k&ouml;nnte<\/em>, Gott ist aber absolut vollkommen, Er liegt<em>immer&nbsp;<\/em>richtig, niemals&nbsp;<em>falsch<\/em>.&nbsp; Die Menschheit sollte sich vor Ihm in williger Unterwerfung verbeugen und anerkennen, dass der Mangel unsererseits Seine Planung zu verstehen, keinen Fehler Seinerseits bedeutet.&nbsp; Er ist der Herr und Meister der Sch&ouml;pfung und wir nicht; Er wei&szlig; alles und wir nicht; Er befiehlt alle Dinge Seinen vollkommenen Eigenschaften entsprechend, und wir bleiben einfach nur Seine Gesch&ouml;pfe, unser ganzes Leben lang.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die verwirrten und empfindlichen Seelen, denen es Schwierigkeiten bereitet, Gottes Existenz mit einem rauhen und oft schmerzhaften Leben in Einklang zu bringen, verdienen Mitleid und Erkl&auml;rung.&nbsp; Wenn jemand die Tatsache akzeptiert, dass Gott wei&szlig;, was Er tut und wir nicht, sollte er oder sie tief in sich drinnen mit dem Verst&auml;ndnis, dass die Dinge nicht nicht unbedingt so sein m&uuml;ssen, wie sie zuerst scheinen, zufrieden geben.&nbsp; Vielleicht verdienen die Ungl&uuml;cksw&uuml;rmer der Menschheit ihr Los in diesem Leben aus Gr&uuml;nden des Unvorhergesehenem, und vielleicht leiden sie nur eine kurze weltliche Existenz hindurch, um ewigen Lohn im n&auml;chsten Leben zu erhalten.&nbsp; Nicht zu vergessen, Gott hat den Bevorzugten Seiner Sch&ouml;pfung (d.h. den Propheten) das gr&ouml;&szlig;te weltliche Geschenk der Sicherheit, Rechtleitung und Offenbarung gew&auml;hrt, allerdings litten sie erheblich in weltlicher Hinsicht.&nbsp; Die Pr&uuml;fungen und die K&uuml;mmernisse der meisten Menschen verblassen angesichts der der Propheten.&nbsp; Obgleich manche Menschen furchtbar leiden, ist die hoffnungsvolle Botschaft, dass die Archtypen von Gottes Lieblingen, namentlich die Propheten, der Freuden dieses Lebens beraubt waren, im Austausch gegen die Belohnungen im Jenseits.&nbsp; Eine Person kann durchaus eine vergleichbare Belohnung erwarten f&uuml;r diejenigen, die Pr&uuml;fungen und H&auml;rte dieses Lebens ertragen, indem sie standhaft im wahren Glauben bleiben.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Dementsprechend kann eine Person nicht daf&uuml;r verurteilt werden, zu erwarten, dass die ungl&auml;ubigen Tyrannen und Unterdr&uuml;cker alle Freuden dieser Welt haben, aber keine im Jenseits. &nbsp;Einige der bekannten Insassen der H&ouml;lle kommen uns in den Sinn.&nbsp; Pharao zum Beispiel f&uuml;hrte ein &uuml;beraus prunkvolles Leben, bis zu dem Ausma&szlig;, dass er sich selbst zum allerh&ouml;chsten Gott erkl&auml;rte.&nbsp; H&ouml;chstwahrscheinlich werden sich die Meinungen ge&auml;ndert haben, als sich der Wind drehte.&nbsp; Auf jeden Fall kann man vern&uuml;nftigerweise erwarten, dass er mit seinem hei&szlig;en Aufenthalt im Moment ziemlich unzufrieden sein wird und die Erinnerung an seine Pl&uuml;schteppiche, sein feines Essen und seine duftenden Dienerinnen haben ihren Zauber als Trostspender angesichts der Hitze des Zeitpunkts verloren.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die meisten Menschen kennen die Erfahrung, wenn ein&nbsp;<em>gro&szlig;artiger&nbsp;<\/em>Tag aufgrund eines bitteren Ereignisses oder Ausgangs in einer&nbsp;<em>schlechten&nbsp;<\/em>Stimmung endet. &nbsp;Keiner w&uuml;rdigt ein feines Mahl, das in einer Scheidung endet, ein romanisches Zwischenspiel, das mit AIDS belohnt wird oder einen Festabend, der mit einem brutalen &Uuml;berfall oder einem verkr&uuml;ppelnden Autounfall endet.&nbsp; Wie h&auml;tte er gut gewesen sein k&ouml;nnen?&nbsp; &Auml;hnlich gibt es in diesem Leben keine Freude, ganz gleich wie gro&szlig;artig die Begeisterung gewesen ist oder wie lange sie gedauert hat, die bei einer 100% igen vollst&auml;ndigen K&ouml;rperverbrennung nicht sofort aus der Erinnerung gel&ouml;scht w&uuml;rde.&nbsp; Eine Seite der Hand repr&auml;sentiert 1 % der gesamten K&ouml;rperoberfl&auml;che eines Menschen, wenn bei einem K&uuml;chenbrand ein kleiner Teil der Fingerkuppe verbrennt, entspricht dies weniger als einem Tausendstel der gesamten K&ouml;rperoberfl&auml;che. &nbsp;Nichtsdestotrotz wer vergi&szlig;t nicht v&ouml;llig alles Kleine, alles Gro&szlig;e, &uuml;berhaupt&nbsp;<strong><em>alles<\/em><\/strong>&nbsp;in dem Augenblick, der schmerzhaften thermischen Pein?&nbsp; Der furchtbare Schmerz einer Verbrennung des gesamten K&ouml;rpers, insbesondere wenn es keine Erleichterung gibt &ndash; kein Zur&uuml;ckspringen, kein Wegziehen &ndash; liegt au&szlig;erhalb der menschlichen Vorstellungskraft.&nbsp; Die Wenigen, die derartige Verbrennungen &uuml;berlebt haben, stimmen zu.&nbsp; Die Qualen einer Verbrennung des gesamten K&ouml;rpers &uuml;bersteigen nicht nur die Grenzen der menschlichen Vorstellungskraft, sondern der furchtbare Schmerz kann mit unserer Sprache &uuml;berhaupt nicht angemessen beschrieben werden.&nbsp; Der Schrecken kann weder von einem, dem die Erfahrungen fehlen, angemessen wiedergegeben werden, noch von denen, die verletzt wurden, vollst&auml;ndig verstanden werden &nbsp;Sicherlich, ein laaaaanges Vollbad im Feuer wird vermutlich jegliche angenehmen Erinnerungen aus der Vergangenheit ausl&ouml;schen, im Einklang mit der Schlussfolgerung &nbsp;&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;&hellip;aber das diesseitige Leben ist (im Vergleich zum) Jenseits nichts als ein schnell vor&uuml;bergehender Genuss.&rdquo; (Quran 13:26)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Im Hinblick auf den Gegenstand dieses Anhangs<a title=\" Dieser Artikel ist urpr&uuml;nglich ein Anhang des Buches &ldquo;The First and Final Commandment&rdquo; (&acute;Das erste und das letzte Gebot) von demselben Autor. &nbsp;\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/484\/#_ftn12263\">[1]<\/a>, verdienen zwei Elemente besondere Beachtung, das erste ist, dass alle Menschen tief in sich drinnen ein angeborenes Wissen von der Existenz Gottes besitzen.&nbsp; Die Menschheit mag dieses Bewusstsein auf der Suche nach den Annehmlichkeiten und Freuden dieser Welt vergeistlichen, aber tief im Inneren kennt die ganze Menschheit die Wahrheit.&nbsp; Au&szlig;erdem&nbsp;<em>wei&szlig;&nbsp;<\/em>Gott, dass wir es wissen, und Er Allein kann den Grad der Auflehnung und \/ oder der Ergebenheit eines jeden Individuums bemessen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das zweite Element des d&auml;mmernden spirituellen Bewusstseins ist einfach zu verstehen, dass es nur selten ein kostenfreies Mahl gibt. &nbsp;H&ouml;chst selten bekommt jemand etwas f&uuml;r nichts.&nbsp; Sollte ein Mann f&uuml;r einen Boss arbeiten, den er nicht versteht oder mit dem er nicht einer Meinung ist, letzten Endes muss er immer noch seine Arbeit machen, damit er bezahlt wird.&nbsp; Niemand geht arbeiten und sagt einfach nur: &bdquo;Ich bin bei der Arbeit&ldquo; in der Erwartung eines Zahlscheins auf der Grundlage von nichts als unproduktiver Anwesenheit. &nbsp;Dementsprechend muss die Menschheit eine Verpflichtung erf&uuml;llen, die aus dem Dienst und der Anbetung Gottes besteht, wenn sie hofft, Seinen Lohn zu erhalten.&nbsp; Dies ist nicht nur unser Lebenszweck, es ist die Beschreibung unserer Arbeit.&nbsp; Aus diesem Grund erheben die Muslime den Anspruch, dass dies die Arbeitsanweisung sowohl f&uuml;r Menschen als auch f&uuml;r Ginn (pl. F&uuml;r &acute;Geister&acute;, sing. &acute;Ginn&acute;ie&acute;, von dem das westliche Wort Genie abgeleitet wird) ist, denn Gott vermittelt uns im Heiligen Qur&acute;an: .&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Und Ich habe die Ginn und die Menschen nur dazu erschaffen, dass sie Mir dienen.&rdquo; (Quran 51:56)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Viele Menschen hinterfragen den Sinn des Lebens, aber die Position der Gl&auml;ubigen vieler Religionen ist genau das oben beschriebene &ndash; die Menschheit existiert aus keinem anderen Grund, als um Gott zu dienen und anzubeten. &nbsp;Die Anregung ist, dass jedes einzelne Element der Sch&ouml;pfung entweder als Hilfe oder Pr&uuml;fung f&uuml;r die Menschheit in der Erf&uuml;llung dieser Pflicht existiert.&nbsp; Ungleich der weltlichen Besch&auml;ftigung kann man seine oder ihre Verantwortlichkeit Gott gegen&uuml;ber vernachl&auml;ssigen und ihm oder ihr wird eine Periode der Gnade garantiert.&nbsp; Am Ende dieser Bew&auml;hrungsfrist -- Leben genannt -- werden Abrechnungen f&auml;llig und sind zu begleichen, und es ist mit Sicherheit nicht die beste Zeit, um festzustellen, dass sein Konto aus &acute;roten Zahlen&acute; besteht.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Francis Bacon beschlie&szlig;t das Thema dieses Anhangs mit der wunderbaren Feststellung:&nbsp; &ldquo;Diejenigen, die Gott leugnen, zerst&ouml;ren die Vornehmheit des Menschen; denn sicherlich ist der Mensch mit seinem K&ouml;rper den Tieren verwandt; und wenn er nicht mit seinem Geist Gott verwandt w&auml;re, so w&auml;re er ein gew&ouml;hnliches und unedles Gesch&ouml;pf. &rdquo;<a title=\" Bacon, Francis.&nbsp; Atheism.&nbsp; S. 16.\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/484\/#_ftn12264\">[2]<\/a>&nbsp; Sollte eine Person glauben, dass nach einigen Millionen Jahren etwas W&uuml;rdiges aus dem Barbecue&nbsp; auftauchen wird, aus der Schaumschl&auml;gerei von Stanley Miller und Harold Ureys urspr&uuml;nglichen Bouillabaise, so wird die Menschheit doch f&uuml;r das zur Verantwortung gezogen, was wir alle in uns f&uuml;hlen&nbsp; -- unsere Seele oder unseren Geist.&nbsp; Jeder einzelne Mensch besitzt eine und hier ist der metaphysische Meilenstein, der Mensch vom Tier unterscheidet.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Noch einmal k&ouml;nnten diejenigen, die an dem zweifeln, das nicht direkt in Erfahrung gebracht werden kann, eine Ausrede f&uuml;r das Leugnen der Seele finden, aber sie werden h&ouml;chstwahrscheinlich feststellen, dass sie nur wenig Gesellschaft haben. &nbsp;Au&szlig;erdem bewegt sich die Diskussion dann in die Richtung der Natur der Wahrheit, des Wissens und des Beweises, welche das logische Sprungbrett zum n&auml;chsten Abschnitt darstellt, den Agnostizismus.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<div style=\"text-align: justify;\">\r\n<hr size=\"2\" \/>\r\n<\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Footnotes:<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/484\/#_ftnref12263\">[1]<\/a>&nbsp;Dieser Artikel ist urpr&uuml;nglich ein Anhang des Buches &ldquo;The First and Final Commandment&rdquo; (&acute;Das erste und das letzte Gebot) von demselben Autor. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/484\/#_ftnref12264\">[2]<\/a>&nbsp;Bacon, Francis.&nbsp;&nbsp;<em>Atheism<\/em>.&nbsp; S. 16.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><\/h1>","excerpt":"","terms":null,"visibility_roles":"","comment_status":1,"comment_count":0,"read_counter":20586,"lft":578,"rght":579,"promote":1,"sticky":0,"status":1,"publish_start":null,"publish_end":null,"created_at":"2014-08-01T02:10:00.000000Z","updated_at":"2026-05-12T06:11:45.000000Z","language_id":7,"user_id":7,"author_id":102,"publisher_id":0,"category_id":9,"parent_id":401,"books":[],"fatawas":[],"videos":[],"audios":[],"author_name":"Laurence B. 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