{"article":{"id":938,"title":"Ha\u011f\u011f \u2013 Die Reise des Lebens","slug":"ha--die-reise-des-lebens","word":"\/uploads\/articles\/de-Hajj - The Journey of a Lifetime.docx","pdf":"\/uploads\/articles\/de-Hajj - The Journey of a Lifetime.pdf","mime_type":null,"type":"node","path":"\/nodes\/view\/type:article\/slug:ha--die-reise-des-lebens","hint":"","body":"<h1 style=\"text-align: center;\"><span>Ha\u011f\u011f &ndash; Die Reise des Lebens<\/span><\/h1>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><img style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/articles\/images\/Hajj_-_The_Journey_of_a_Lifetime_(part_2_of_2)_001.jpg\" alt=\"\" \/><\/span><\/h1>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&nbsp;(teil 1 von 2): Der Tag von Arafah und seine Vorbereitung<\/span><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die&nbsp;<em>Ha\u011f\u011f&nbsp;<\/em>oder Pilgerreise nach Mekka, eine der zentralen Pflichten des Islam, deren Urspr&uuml;nge auf den Propheten Abraham zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sind, bringt Muslime aller Rassen und Sprachen zusammen &ndash; eines der bewegendsten spirituellen Erlebnisse meines Lebens.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Seit 14 Jahrhunderten haben unz&auml;hlbare Millionen Muslime, M&auml;nner und Frauen aus allen vier Himmelsrichtungen, die Pilgerreise nach Mekka gemacht, dem Geburtsort des Islam.&nbsp; Indem sie dieser Verpflichtung nachkommen, erf&uuml;llen sie eine der f&uuml;nf \"S&auml;ulen\" des Islam, oder der zentralen Pflichten des Gl&auml;ubigen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Muslime f&uuml;hren die &uuml;berlieferten Urspr&uuml;nge der g&ouml;ttlich angeordneten Pilgerreise auf den Propheten Abraham zur&uuml;ck.&nbsp; Gem&auml;&szlig; dem Qur&acute;an war es Abraham, der zusammen mit Ismael die Kaaba erbaut hat, das \"Haus Gottes\", die Richtung, in die die Muslime sich f&uuml;nfmal am Tag in ihren Gebeten richten.&nbsp; Es war Abraham, der auch die Rituale f&uuml;r die&nbsp;<em>Ha\u011f\u011f<\/em>&nbsp;aufgestellt hat, die auf Ereignisse oder Handlungsweisen aus seinem Leben oder dem von Ha\u011f\u011far und ihrem Sohn Ismael zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sind.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">In dem Kapitel \"Die Pilgerreise\" spricht der Qur&acute;an von dem g&ouml;ttlichen Befehl,<em>Ha\u011f\u011f&nbsp;<\/em>zu machen und prophezeiht ihre Best&auml;ndigkeit:.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Und als Wir f&uuml;r Abraham die St&auml;tte des Hauses bestimmten, (sprachen Wir): \"Setze Mir nichts zur Seite und halte Mein Haus rein f&uuml;r die (es) Umkreisenden, Betenden und Sich-Niederwerfenden.&nbsp; Und rufe die Menschen zur Pilgerfahrt auf.&nbsp; Sie werden zu Fu&szlig; und auf jedem mageren Kamel aus allen fernen Gegenden zu dir kommen.&rdquo; (Quran 22:26-27)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Unterdessen erhielt der Prophet Muhammad, Gottes Segen und Frieden sei auf ihm, den g&ouml;ttlichen Ruf, denn die Praktiken der G&ouml;tzendiener hatten die urspr&uuml;nglichen Zeremonien der&nbsp;<em>Ha\u011f\u011f&nbsp;<\/em>verschmutzt.&nbsp; Der Prophet f&uuml;hrte, von Gott dazu angeleitet, die&nbsp;<em>Ha\u011f\u011f<\/em>&nbsp;nach dem Vorbild Abrahams wieder ein, nachdem er ihre Riten in ihrer urspr&uuml;nglichen Reinheit wiederhergestellt hatte.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Muhammad selbst wies die Gl&auml;ubigen in die Riten der&nbsp;<em>Ha\u011f\u011f<\/em>&nbsp;ein.&nbsp; Er tat dies auf zweierlei Arten: mit seiner eigenen Art und Weise, wie er die Pilgerreise vollzog oder indem er die Art und Weise seiner Gef&auml;hrten empfahl.&nbsp; Dies f&uuml;gte den Riten eine gewisse Komplexit&auml;t hinzu, erh&ouml;hte aber auch deren Flexibilit&auml;t in der Ausf&uuml;hrung, was f&uuml;r die Pilger seit damals von Nutzen ist. &nbsp;Beispielsweise ist es erlaubt, bei der Durchf&uuml;hrung mancher Riten eine andere Reihenfolge zu w&auml;hlen, denn vom Propheten selbst wird &uuml;berliefert, dass er solches empfohlen hatte.&nbsp; Auch wenn die Riten der<em>&nbsp;Ha\u011f\u011f<\/em>&nbsp;durchdacht, zahlreich und abwechslungsreich sind, wollen wir unten einige beleuchten.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die&nbsp;<em>Ha\u011f\u011f<\/em>&nbsp; nach Mekka ist einmal im Leben die Pflicht eines jeden m&auml;nnlichen oder weiblichen Erwachsenen, dessen Gesundheit und Mittel dies erlauben, oder, mit den Worten des Qur&acute;an: \"f&uuml;r jene, die den Weg dahin machen k&ouml;nnen.\"&nbsp; Sie ist keine Pflicht f&uuml;r Kinder, obwohl manche Kinder ihre Eltern auf dieser Reise begleiten.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Bevor er sich auf den Weg macht, soll der Pilger alles Unrecht wiedergut-machen, alle Schulden begleichen, genug Geld f&uuml;r sich unterwegs und auch f&uuml;r die Versorgung seiner Familie zu Hause, solange er fort ist, einplanen, und sich selbst auf gutes Benehmen w&auml;hrend der gesamten Pilgerreise vorbereiten.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wenn die Pilger die&nbsp;<em>Ha\u011f\u011f<\/em>reise unternehmen, folgen sie den Fu&szlig;stapfen von Millionen vor ihnen. &nbsp;Heutzutage erreichen hundert tausende Gl&auml;ubige aus &uuml;ber 70 L&auml;ndern Mekka von der Stra&szlig;e, dem Meer oder aus der Luft, sie machen eine Reise, die jetzt um einiges weniger anstrengend ist, als es h&auml;ufig in der Vergangenheit war.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Bis ins 19. Jahrhundert bedeutete die lange Reise nach Mekka noch, als Teil einer Karavane zu reisen.&nbsp; Es gab drei Hauptkaravanen: die &auml;gyptische, die in Kairo gebildet wurde; die irakische, die aus Baghdad loszog und die syrische, die nach 1453 in Istambul startete, Pilger auf dem Weg sammelte und &uuml;ber Damaskus nach Mekka reiste.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Da die&nbsp;<em>Ha\u011f\u011f<\/em>reise Monate dauerte, wenn alles gut verlief, trugen die Pilger die Versorgung, die sie brauchten mit sich, um sich auf ihrer Reise zu versorgen.&nbsp; Die Karavanen wurden sorgf&auml;ltig mit Annehmlichkeiten und Sicherheiten ausgestattet, wenn die Reisenden reich waren, aber den Armen ging oft die Versorgung aus, und sie mussten ihre Reise unterbrechen, um zu arbeiten, wieder Geld zu sparen und dann ihre Reise fortzusetzen.&nbsp; Daraus resultierten lange Reisen, die in manchen F&auml;llen zehn Jahre und mehr dauerten.&nbsp; Reisen in fr&uuml;heren Zeiten war ein Abenteuer.&nbsp; Die Stra&szlig;en waren h&auml;ufig aufgrund der R&auml;uberbanden unsicher.&nbsp; Das Land, das die Pilger durchqueren mussten, war auch gef&auml;hrlich, und sowohl nat&uuml;rliche Gefahren als auch Krankheiten kosteten vielen schon auf dem Weg das Leben.&nbsp; Daher war die erfolgreiche R&uuml;ckkehr der Pilger zu ihren Familien ein Anlass f&uuml;r freudige Feiern und Dankbarkeit f&uuml;r ihre sichere Ankunft.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Angelockt von der mystischen Ausstrahlung Mekkas und Medinas haben seit dem 15. Jahrhundert viele Westler diese beiden heiligen St&auml;dte besucht, zu denen die Pilger streben.&nbsp; Manche von ihnen gaben sich als Muslime aus; andere, die wirklich konvertiert waren, kamen, um ihre Pflicht zu erf&uuml;llen.&nbsp; &nbsp;Aber sie alle scheinen durch ihre Erfahrungen sehr bewegt zu sein, und viele berichteten ihre Eindr&uuml;cke von dieser Reise und den Ritualen der&nbsp;<em>Ha\u011f\u011f<\/em>&nbsp;in faszinierenden Erz&auml;hlungen.&nbsp; Es existieren viele&nbsp;<em>Ha\u011f\u011f<\/em>&nbsp;-Reiseberichte in den unterschiedlichsten Sprachen, so wie die Pilger selbst auch.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Pilgerreise findet jedes Jahr zwischen dem 8. und 13. Tag des Dhul-Hi\u011f\u011fah statt, dem 12. Monat des muslimischen Mondkalenders.&nbsp; Ihr erster Ritus besteht in dem Anlegen des&nbsp;<em>Ihram<\/em>.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der&nbsp;<em>Ihram<\/em>, den die M&auml;nner tragen, ist ein wei&szlig;es, saumloses Kleidungsst&uuml;ck, das aus zwei Teilen Stoff oder Frottee besteht, eines davon bedeckt den K&ouml;rper von der Taille abw&auml;rts bis zu den Knien, und das andere wird sich um die Schulter geschlungen.&nbsp; Diese Art der Bekleidung verwendeten Abraham und Muhammad.&nbsp; Frauen kleiden sich so, wie sie es normalerweise tun. &nbsp;Die K&ouml;pfe der M&auml;nner d&uuml;rfen nicht bedeckt sein; sowohl M&auml;nner als auch Frauen d&uuml;rfen einen Sonnenschirm benutzen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der&nbsp;<em>Ihram&nbsp;<\/em>ist ein Symbol der Reinheit und der Abwendung von schlechten und weltlichen Angelegenheiten. &nbsp;Er weist auch auf die Gleichheit aller Menschen in den Augen Gottes hin.&nbsp; Wenn der Pilger seine wei&szlig;e Tracht tr&auml;gt, tritt er oder sie in den Status der Reinheit ein, der Streiten, Gewalt gegen Mensch oder Tier und eheliche Beziehungen verbietet. &nbsp;Wenn er einmal seine&nbsp;<em>Ha\u011f\u011f<\/em>-Bekleidung angelegt hat, kann sich der Pilger nicht mehr rasieren, seine N&auml;gel schneiden oder Schmuck tragen, und er wird seine ungen&auml;hte Kleidung anbehalten, bis er die Pilgerschaft beendet hat.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ein Pilger, der sich bereits in Mekka aufh&auml;lt, beginnt seine&nbsp;<em>Ha\u011f\u011f<\/em>&nbsp;in dem Moment, wo er seinen&nbsp;<em>Ihram&nbsp;<\/em>anlegt. &nbsp;Manche Pilger, die von weiter herkommen, sind bereits zuvor mit ihrem&nbsp;<em>Ihram<\/em>&nbsp;in Mekka angekommen und k&ouml;nnten ihn noch immer tragen.&nbsp; Das Anlegen des&nbsp;<em>Ihram&nbsp;<\/em>wird von der anf&auml;nglichen Anrufung der<em>Ha\u011f\u011f<\/em>&nbsp;begleitet, der&nbsp;<em>Talbiyah<\/em>:.<em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/em><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Hier bin ich, o Gott, zu Deinem Befehl.&nbsp; Hier bin ich, zu Deinem Befehl.&nbsp; Du hast keinen Teilhaber; hier bin ich zu Deinem Befehl!&nbsp; Alles Lob und alle Huld und alle Herrschaft sind Dein!&nbsp; Du hast keinen Teilhaber!&rdquo;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die donnernden, melodischen Rufe der&nbsp;<em>Talbiyah&nbsp;<\/em>h&ouml;rt man nicht nur in Mekka, sondern auch in der N&auml;he der heiligen St&auml;tten, die mit der&nbsp;<em>Ha\u011f\u011f<\/em>&nbsp;verbunden sind. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Am ersten Tag der&nbsp;<em>Ha\u011f\u011f<\/em>&nbsp;schw&auml;rmen die Pilger von Mekka aus nach Mina, ein kleines unbewohntes Dorf &ouml;stlich der Stadt. &nbsp;W&auml;hrend sich ihre Massen in Mina verstreuen, verbringen die Pilger im allgemeinen ihre Zeit mit Meditation und Gebeten, wie es der Prophet bei seiner Pilgerreise auch getan hat.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">W&auml;hrend des zweiten Tages, dem 9. Dhul- Hi\u011f\u011fah, verlassen die Pilger Mina um zur Ebene von Arafah zu ziehen, wo sie rasten.&nbsp; Dies ist der zentrale Ritus der&nbsp;<em>Ha\u011f\u011f.<\/em>&nbsp;&nbsp;Wenn sie sich hier versammeln, erinnert sie die Versammlung der Pilger und das Stehen an den Tag des Gerichts.&nbsp; Einige von ihnen sammeln sich auf dem Berg der Gnade, wo der Prophet seine unvergessliche Abschiedsrede gehalten hat, in der er weitreichende religi&ouml;se, wirtschaftliche, soziale und politische Reformen verk&uuml;ndet hat. &nbsp;Dies sind emotional geladene Stunden, welche die Pilger im Gottesdienst und mit Bittgebeten verbringen.&nbsp; Viele bitten Gott unter Tr&auml;nen um Vergebung.&nbsp; An dieser heiligen Stelle erreichen sie den Gipfel ihrer religi&ouml;sen Leben, denn sie f&uuml;hlen die Anwesenheit und N&auml;he eines gnadenvollen Gottes.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die erste Engl&auml;nderin, die&nbsp;<em>Ha\u011f\u011f<\/em>&nbsp;verrichtete, Lady Evelyn Cobbold, beschrieb 1934 die Gef&uuml;hle der Pilger am Berg Arafah.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&ldquo;Es w&uuml;rde einen Meisterstift brauchen, um die Szene zu beschreiben, ergreifend in ihrer Intensit&auml;t, dieses gro&szlig;e Zusammentreffen der Menscheit, von der ich eine kleine Einheit bilde, vollkommen verlassen in dieser Umgebung, in der feurigen Hingabe von religi&ouml;sem Enthusiasmus.&nbsp; Viele der Pilger rannen Tr&auml;nen aus den Augen, andere erhoben ihre Gesichter zum sternenhellen Himmel, in den letzten Jahrhunderten schon so oft Zeuge dieses Dramas geworden ist.&nbsp; Die strahlenden Augen, die leidenschaftlichen Appelle, die bemitleidenswert ausgestreckten H&auml;nde im Gebet bewegten mich auf eine Weise, wie nichts zuvor und sich f&uuml;hlte mich in einer starken Welle spiritueller Verz&uuml;ckung.&nbsp; Ich war eins mit dem Rest der Pilger in einem unvergleichlichen Akt der vollst&auml;ndigen Auslieferung unter den Erhabensten Willen, das ist Islam.&rdquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Sie f&auml;hrt fort, die N&auml;he, die die Pilger zum Propheten f&uuml;hlen, w&auml;hrend sie in Arafat stehen, zu beschreiben:.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&ldquo;...wie ich neben der Granits&auml;ule stehe, f&uuml;hle ich, dass ich mich auf heiligem Boden befinde.&nbsp; Ich sehe vor meinem inneren Auge den Propheten, wie er vor den weinenden Massen seine Letzte Predigt h&auml;lt, vor &uuml;ber dreizehn Jahrhunderten.&nbsp; Ich stelle mir die vielen Prediger vor, die zu den unz&auml;hlbaren Millionen, die sich auf dieser Ebene schon versammelt haben, bereits gesprochen haben, denn dies ist der H&ouml;hepunkt der Gro&szlig;en Pilgerreise.&rdquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Vom Propheten wird berichtet, dass er Gott um die Vergebung der S&uuml;nden der Pilger, die sich bei Arafah versammelt haben, gebeten habe &ndash; und dieser Wunsch wurde ihm gew&auml;hrt.&nbsp; Daher bereiten sich die hoffnungsvollen Pilger darauf vor, diese Ebene freudig zu verlassen, sie f&uuml;hlen sich neugeboren, frei von S&uuml;nden, und beabsichtigen, ein neues Blatt aufzuschlagen.<\/span><\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(teil 2 von 2): Die Riten von Abraham<\/span><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Gerade nach Sonnenuntergang ziehen die Massen der Pilger nach Muzdalifah, eine offene Ebene auf halbem Wege zwischen Arafah und Mina. &nbsp;Dort angekommen, beten sie zuerst, dann sammeln sie eine bestimmte Anzahl kichererbsengro&szlig;er Steinchen, die sie in den kommenden Tagen brauchen werden.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Noch vor Tagesanbruch des dritten Tages bewegt sich die Masse der Pilger von Muzdalifah nach Mina zur&uuml;ck.&nbsp; Dort werfen sie mit den Steinchen, die sie zuvor gesammelt haben auf die wei&szlig;en S&auml;ulen, eine Tradition des Propheten Abrahams.&nbsp; Wenn die Pilger sieben Steinchen auf jede dieser S&auml;ulen werfen, erinnern sie sich der Geschichte, als Satan versuchte, Abraham zu &uuml;berreden, Gottes Befehl seinen Sohn zu opfern, zu missachten.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das Werfen der Steine ist ein Symbol f&uuml;r den Versuch des Menschen, Schlechtes und B&ouml;ses abzuwerfen, nicht nur einmal sondern siebenmal &ndash; die Zahl sieben symbolisiert die Unendlichkeit.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Nach dem Werfen opfern die meisten Pilger eine Ziege, ein Schaf oder ein anderes Tier.&nbsp; Sie geben das Fleisch den Armen, nachdem sie eine kleine Portion f&uuml;r sich selbst behalten haben.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Dieser Ritus steht in Verbindung mit Abrahams Bereitschaft, im Einklang mit Gottes Wunsch seinen Sohn zu opfern.&nbsp; Es symbolisiert die Bereitwilligkeit des Muslim, das, was ihm teuer ist, zu teilen und es erinnert uns an den Geist des Islam, in dem die Unterwerfung unter den Willen Gottes eine f&uuml;hrende Rolle spielt.&nbsp; Diese Tat erinnert den Pilger auch daran, weltliche G&uuml;ter mit denen, die nicht so gl&uuml;cklich sind, zu teilen und es ist auch eine Dankbarkeit Gott gegen&uuml;ber.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Da die Pilger nun den Gro&szlig;teil der&nbsp;<em>Ha\u011f\u011f&nbsp;<\/em>beendet haben, ist es ihnen jetzt erlaubt, ihren&nbsp;<em>Ihram<\/em>&nbsp;abzulegen und ihre normale Kleidung anzuziehen. &nbsp;An diesem Tag teilen Muslime auf der ganzen Welt die Freude der Pilger und wie sie opfern sie an diesem Tag und feiern &acute;Id al-Adha, das &ldquo;Opferfest&rdquo;. &nbsp;M&auml;nner scheren ihre Haare und Frauen schneiden ein kleines St&uuml;ck davon ab, um ihre teilweise Entweihung zu symbolisieren.&nbsp; Dies alles sind Symbole der Demut.&nbsp; Alle Verbote, au&szlig;er das der ehelichen Beziehungen, sind nun aufgehoben.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Tage verbringen die Pilger noch immer in Mina, aber sie besuchen Mekka, um einen anderen essentiellen Ritus der&nbsp;<em>Ha\u011f\u011f<\/em>&nbsp;zu vollziehen; den&nbsp;<em>Tawaf<\/em>, das siebenmalige Umkreisen der Kaaba, bei dem Bittgebete zu sprechen sind.&nbsp; Ihre Umkreisung der Kaaba, das Symbol f&uuml;r die Einheit Gottes, deutet darauf hin, dass Gott im Mittelpunkt einer jeden Aktivit&auml;t des Menschen stehen muss.&nbsp; Es symbolisiert ebenfalls die Verbindung von Gott und Mensch.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Thomas Abercrombie, zum Islam konvertiert und Schriftsteller und Photograph f&uuml;r das National Geographic Magazine, pilgerte in den 1970ern und beschrieb die Verbundenheit und Harmonie, welche die Pilger bei dem Umkreisen der Kaaba versp&uuml;ren:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&ldquo;Siebenmal umkreisten wir den Schrein und wiederholten die rituellen Gebete auf arabisch: &acute;Herr Gott, von einem solchen fernen Land bin ich gekommen zu Dir... Gew&auml;hre mir Schatten unter Deinem Thron.&acute; &nbsp;Gefangen in der wirbelnden Szene, erh&ouml;ht durch die Poesie der Gebete, umkreisten wir Gottes Haus im Einklang mit den Atomen, in Harmonie mit den Planeten.&rdquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">W&auml;hrend sie ihre Umkreisung vollziehen, k&ouml;nnen die Pilger den Schwarzen Stein k&uuml;ssen oder ber&uuml;hren.&nbsp; Dieser ovale Stein, im sp&auml;ten siebten Jahrhundert erst in den Silberrahmen eingelassen, besitzt in den Herzen der Muslime einen besonderen Platz, denn, gem&auml;&szlig; mancher Hadith, ist es der einzige &Uuml;berrest der Originalstruktur, die Abraham und Ismael erbaut haben.&nbsp; Aber vielleich ist der einzige, wichtige Grund, den Stein zu k&uuml;ssen, dass es der Prophet genauso tat.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Stein wird aber auf keinerlei Art und Weise angebetet, denn er ist kein Objekt der Anbetung und ist es auch nie gewesen.&nbsp; Der zweite Khalif, Umar ibn al-Khattab machte dies ganz deutlich, als er den Stein selbst in Anlehnung an den Propheten k&uuml;sste, gab er bekannt:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Ich wei&szlig;, dass du nur ein Stein bist, unf&auml;hig zu nutzen oder zu schaden.&nbsp; H&auml;tte ich nicht den Gesandten Gottes dich nicht k&uuml;ssen gesehen, w&uuml;rde ich dich nicht k&uuml;ssen.&rdquo;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Nachdem sie den&nbsp;<em>Tawaf&nbsp;<\/em>beendet haben, beten die Pilger m&ouml;glichst am Platz von Abraham, das ist die Stelle, an der Abraham gestanden hat, als er die Kaabah gebaut hat. &nbsp;Dann trinken sie Wasser von Zamzam.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ein anderer und manchmal abschlie&szlig;ender Ritus ist&nbsp;<em>sa&acute;i&nbsp;<\/em>oder &ldquo;Anstrengung&rdquo;.&nbsp; Dies ist eine Wiederbelebung einer erinnerungsw&uuml;rdigen Episode aus dem Leben Hagars, die mit ihrem Sohn Ismeal in das &ldquo;unkultivierbare Tal&rdquo; von Mekka, wie der Quran es nennt, gebracht worden war, um dort zu leben.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der&nbsp;<em>Sa&acute;i&nbsp;<\/em>erinnert uns an Hagars verzweifelten Suche nach Wasser, um Ismaels Durst zu stillen. &nbsp;Sie rannte siebenmal zwischen den H&uuml;geln&nbsp;<em>as-Safa<\/em>&nbsp;und&nbsp;<em>al-Marwah<\/em>hin und her, bis sie die heilige Wasserquelle fand, die Zamzam genannt wird.&nbsp; Dieses Wasser, das auf wundersame Weise unterhalb von Ismaels kleinen F&uuml;&szlig;en entsprang, ist dieselbe Quelle aus der noch heute die Pilger trinken.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wenn diese Riten erf&uuml;llt sind, ist der Weihezustand der Pilger vollst&auml;ndig aufgehoben: sie k&ouml;nnen alle normalen Aktivit&auml;ten wieder aufnehmen.&nbsp; Jetzt kehren sie nach Mina zur&uuml;ck, wo sie bis zum 12. oder 13. Dhul-Hi\u011f\u011fah bleiben.&nbsp; Dort werfen sie ihre &uuml;brigen Steinchen auf jede der S&auml;ulen, auf die Art und Weise wie es der Prophet getan hat.&nbsp; Dann verlassen sie ihre Freunde, die sie w&auml;hrend der<em>Ha\u011f\u011f<\/em>&nbsp;gefunden haben.&nbsp; Bevor sie Mekka ganz verlassen, machen die Pilger noche einen letzten&nbsp;<em>Tawaf&nbsp;<\/em>um die Kaaba, um sich von der heiligen Stadt zu verabschieden.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Normalerweise verbinden die Pilger&nbsp;<em>Ha\u011f\u011f<\/em>, die gr&ouml;&szlig;ere Pilgerfahrt, mit der<em>Umrah,&nbsp;<\/em>der kleineren Pilgerfahrt, der durch den Qur&acute;an ihre Grenzen bestimmt sind und die der Prophet ebenfalls durchf&uuml;hrte. &nbsp;Anders als die&nbsp;<em>Ha\u011f\u011f,&nbsp;<\/em>findet die<em>Umrah<\/em>&nbsp;nur in Mekka selbst statt und kann jederzeit im ganzen Jahr verrichtet werden.&nbsp; Der&nbsp;<em>Ihram, Talbiyah&nbsp;<\/em>und die Einschr&auml;nkungen die durch den Weihezustand bedingt sind, gelten bei der&nbsp;<em>Umrah<\/em>&nbsp;gleicherma&szlig;en, die auch drei Rituale der&nbsp;<em>Ha\u011f\u011f<\/em>teilt: den&nbsp;<em>Tawaf, Sa&acute;i<\/em>&nbsp;und das Scheren bzw. Schneiden der Haare.&nbsp; Der rituelle Brauch der<em>&nbsp;Umrah<\/em>, den Pilger wie Besucher einhalten, steht f&uuml;r die besondere Verehrung der einzigartigen Heiligkeit Mekkas.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Bevor oder nachdem sie in Mekka waren, nutzen die Pilger bei&nbsp;<em>Ha\u011f\u011f<\/em>oder&nbsp;<em>Umrah<\/em>&nbsp;gegebenenfalls auch die Gelegenheit, die Moschee des Propheten in Medinah zu besuchen, die zweitheiligste Stadt im Islam. &nbsp;Hier liegt der Prophet in einem einfachen Grab begraben.&nbsp; Der Besuch in Medinah ist keine Pflicht, denn es stellt keinen Teil der&nbsp;<em>Ha\u011f\u011f<\/em>&nbsp;oder<em>Umrah&nbsp;<\/em>dar, aber die Stadt &ndash; die Muhammad willkommen hie&szlig;, als er aus Mekka auswanderte &ndash; ist reich an bewegenden Erinnerungen und historischen Pl&auml;tzen, welche die Erinnerung an ihn als Propheten und Staatsf&uuml;hrer wachrufen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">In dieser Stadt, die die Muslime seit Jahrhunderten lieben, kann man noch immer die Auswirkungen des Leben des Propheten sp&uuml;ren.&nbsp; Muhammad Asad, ein &ouml;sterreichischer Jude, der 1926 zum Islam konvertiert ist, und f&uuml;nf Pilgerreisen zwischen 1927 und 1932 unternahm, beschreibtt die Anziehungskraft dieser Stadt:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&ldquo;Selbst nach dreizehn Jahrhunderten ist die spirituelle Gegenwart [des Propheten] hier lebendig wie damals. &nbsp;Nur durch ihn wurde aus der verstreuten Gruppe von D&ouml;rfern, die einst Yathrib genannt wurde, eine Stadt, und sie wurde den Muslimen bis zum heutigen Tage so lieb, wie keine andere Stadt irgendwo sonst auf der Welt je geliebt wurde.&nbsp; Sie hat noch nicht einmal einen eigenen Namen: seit &uuml;ber dreizehn hundert Jahren wird sie&nbsp;<em>Madinat an-Nabi<\/em>, &ldquo;die Stadt des Propheten&rdquo; genannt.&nbsp; &Uuml;ber dreizehnhundert Jahre ist hier so viel Liebe zusammengeflossen, dass alle Formen und Bewegungen eine gewisse Familien&auml;hnlichkeit aufweisen und jegliche abweichenden Erscheinungen finden einen tonalen &Uuml;bergang in eine allgegenw&auml;rtige Harmonie.&rdquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wenn die Pilger unterschiedlicher Rassen und Sprachen nach Hause zur&uuml;ckkehren, tragen sie die hingebungsvollen Erinnerungen an Abraham, Ismael, Hagar und Muhammad mit sich.&nbsp; Sie werden sich immer an das Zusammentreffen mit Menschen aus aller Welt erinnern, wo arme und reiche, schwarze und wei&szlig;e, junge und alte sich auf einer gleichen Ebene getroffen haben.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Sie kehren mit einem Gef&uuml;hl der Ehrfurcht und Gelassenheit zur&uuml;ck: Ehrfurcht aufgrund ihrer Erfahrungen bei Arafat, als sie sich Gott am n&auml;chsten gef&uuml;hlt haben, wo sie auf der Seite standen, an welcher der Prophet auf seiner ersten und einzigen Pilgerreise seine Abschiedspredigt gehalten hatte; und Gelassenheit, weil sie auf dieser Ebene ihre S&uuml;nden abgeworfen haben und nun von deren schwerer Last befreit sind.&nbsp; Sie kehren ebenfalls mit einem gr&ouml;&szlig;eren Verst&auml;ndnis f&uuml;r die Bed&uuml;rfnisse ihrer Br&uuml;der im Islam zur&uuml;ck.&nbsp; Dies ist entstanden aus dem Geist f&uuml;r andere zu sorgen und &nbsp;dem Verst&auml;ndnis f&uuml;r ihr eigenes reiches Erbe, das ihre Leben lang andauern wird.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Pilger kommen strahlend mit Hoffnung und Freude zur&uuml;ck, denn sie haben Gottes uraltes Gebot an die Menschheit erf&uuml;llt. &nbsp;Vor allem kommen sie mit einem Gebet auf den Lippen zur&uuml;ck: &ldquo;Bitte, Gott&rdquo;, beten sie, &ldquo;akzeptiere unsere&nbsp;<em>Ha\u011f\u011f&nbsp;<\/em>von uns&rdquo;, und m&ouml;ge das, was der Prophet sagte, f&uuml;r ihre eigene Reise auch zutreffen:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Es gibt keine Belohnung f&uuml;r die fromme Pilgerreise als das Paradies.&rdquo; (<em>Al-Tirmidhi<\/em>)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><\/h1>","excerpt":"","terms":null,"visibility_roles":"","comment_status":1,"comment_count":0,"read_counter":11081,"lft":1652,"rght":1653,"promote":1,"sticky":0,"status":1,"publish_start":null,"publish_end":null,"created_at":"2014-08-13T02:04:00.000000Z","updated_at":"2026-05-28T14:59:38.000000Z","language_id":7,"user_id":7,"author_id":2167,"publisher_id":0,"category_id":21,"parent_id":935,"books":[],"fatawas":[],"videos":[],"audios":[],"author_name":"Nimah Ismail Nawwab","category_name":"Transactions and Worship","category_slug":"Transactions-Worship","get_date":"2014-08-13","pdf_asset":"http:\/\/islamland.com\/uploads\/articles\/de-Hajj - The Journey of a Lifetime.pdf","word_asset":"http:\/\/islamland.com\/uploads\/articles\/de-Hajj - The Journey of a Lifetime.docx"},"translations":[],"article_books":[],"article_fatawas":[],"article_videos":[],"article_audios":[],"url":"http:\/\/islamland.com\/deu\/api\/articles\/ha--die-reise-des-lebens"}