{"article":{"id":2577,"title":"Jesus Christus \u2013 Sohn Gottes?","slug":"jesus-christus--sohn-gottes","word":"\/uploads\/articles\/de-Jesus Christ - Son of God.docx","pdf":"\/uploads\/articles\/de-Jesus Christ - Son of God.pdf","mime_type":null,"type":"node","path":"\/nodes\/view\/type:article\/slug:jesus-christus--sohn-gottes","hint":"","body":"<h1 style=\"text-align: center;\"><span>Jesus Christus &ndash; Sohn Gottes?<\/span><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><img style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/articles\/images\/Jesus_Christ_-_Son_of_God_(part_1_of_2)_001.jpg\" alt=\"\" \/><\/span><\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(teil 1 von 2): Die Bedeutung von &ldquo;Sohn Gottes&rdquo;<\/span><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><em>&nbsp;&ldquo;Einer der auffallendsten Unterschiede zwischen einer Katze<\/em><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; und einer L&uuml;ge ist,<\/em><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><em>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;dass eine Katze nur neun Leben hat.&rdquo;<\/em><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><em>&nbsp;<\/em><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&mdash;Mark Twain,&nbsp;<em>Pudd&rsquo;nhead Wilson&rsquo;s Calendar<\/em><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Sohn Gottes, Sohn Davids oder Menschensohn?&nbsp; Jesus wird im Neuen Testament vierzehnmal als &ldquo;Sohn Davids&rdquo; bezeichnet, begonnen im allerersten Vers (Matth&auml;us 1:1).&nbsp; Das Lukas-Evangelium dokumentiert 41 Generationen zwischen Jesus und David, w&auml;hrend Matth&auml;us 26 aufz&auml;hlt.&nbsp; Jesus, ein entfernter Nachfahre, kann den Titel &ldquo;Sohn David&rdquo; lediglich metaphorisch tragen.&nbsp; Aber wie sollen wir dann den Titel &ldquo;Sohn Gottes&rdquo; verstehen?<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das &ldquo;Trilemma&rdquo;, ein gemeinsamer Plan christlicher Missionare, stellte fest, dass &ldquo;Jesus entweder ein Irrer, ein L&uuml;gner oder der Sohn Gottes war, wie er behauptete.&rdquo;&nbsp; Um des Arguments willen, lasst uns einstimmig sagen, dass Jesus weder ein Irrer noch ein L&uuml;gner war. &nbsp;Lasst uns ebenfalls darin &uuml;bereinstimmen, dass er&nbsp;<em>genau&nbsp;<\/em>das war, was er zu sein behauptete. &nbsp;Aber was genau war das?&nbsp; Jesus nannte sich selbst &ldquo;Menschensohn&rdquo; &ndash; h&auml;ufig, best&auml;ndig, vielleicht auch nachdr&uuml;cklich, wo aber nannte er sich selbst &ldquo;Sohn Gottes&rdquo;?<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Lasst uns zur&uuml;ck gehen.&nbsp; Was bedeutet &ldquo;Sohn Gottes&rdquo; in erster Linie?&nbsp; Keine legitime christliche Sekte machte je den Vorschlag, dass Gott sich eine Frau nahm und ein Kind hatte, und h&ouml;chst wahrscheinlich wird sich niemand ersinnen, dass Gott ein&nbsp;<em>uneheliches<\/em>&nbsp;Kind mit einer menschlichen Mutter gezeugt haben k&ouml;nnte.&nbsp; Desweiteren geht es weit &uuml;ber die Grenzen der religi&ouml;sen Toleranz&nbsp; hinaus, vorzuschlagen, Gott habe sich k&ouml;rperlich mit einem Element seiner Sch&ouml;pfung vereinigt. Dies w&auml;re als st&uuml;rzte man sich kerzengerade die Klippen der Blasphemie hinunter, indem man der griechischen Mythologie folgt.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Mit keiner vern&uuml;nftigen Erkl&auml;rung, die aus den Lehrs&auml;tzen der christlichen Doktrin verf&uuml;gbar ist, stellt also die Behauptung eines weiteren Mysteriums den einzigen Weg zu einem Schluss dar. &nbsp;An dieser Stelle wird sich der Muslim die Frage aus dem Quran wieder stellen:&nbsp;&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;&hellip;Wie sollte Er einen Sohn haben, wo Er keine Gef&auml;hrtin hat?...&rdquo; (Quran 6:101)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&hellip;w&auml;hrend andere rufen: &ldquo;Aber Gott ist aller Dinge m&auml;chtig!&rdquo;&nbsp; Die islamische Ansicht ist allerdings, dass Gott keine unangemessenen Dinge tut, sondern nur g&ouml;ttliche Dinge.&nbsp; In der islamischen Sichtweise passt Gottes Charakter zu Seinem Wesen und zu Seiner Majest&auml;t.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wieder zur&uuml;ck zum Thema: Was bedeutet &ldquo;Sohn Gottes&rdquo;?&nbsp; Und wenn Jesus exklusive Rechte an diesem Ausdruck besa&szlig;, warum berichtet dann die Bibel:&nbsp;&ldquo;...denn Ich (Gott) bin Israels Vater und Ephraim (d.h. Israel) ist mein erstgeborener Sohn&rdquo; (Jeremia 31:9) und:&nbsp;&ldquo;...Israel ist mein erstgeborener Sohn&rdquo; (2.Mose 4:22)?&nbsp;&nbsp;Im Zusammenhang mit R&ouml;mer 8:14, wo wir lesen:&nbsp;&nbsp;&ldquo;Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.&rdquo;&nbsp;&nbsp;Viele Gelehrte schlie&szlig;en hieraus, dass &ldquo;Sohn Gottes&rdquo; metaphorisch gemeint ist, und ebenso wie<em>christos<\/em><em>&nbsp;<\/em>nicht exklusiv gemeint ist.&nbsp; Nach alledem stellt&nbsp;<em>The Oxford Dictionary of the Jewish Religion<\/em>&nbsp;fest, dass &ldquo;Sohn Gottes&rdquo; im j&uuml;dischen Sprachgebrauch klar metaphorisch ist.&nbsp; Zitat: &ldquo;Sohn Gottes, Terminus, der in der j&uuml;dischen Literatur gelegentlich gefunden wird, biblisch und nachbiblisch, aber nirgends physikalische Abstammung von der Gottheit impliziert&rdquo;.<a title=\" Werblowsky, R. J. Zwi and Geoffrey Wigoder. S. 653.\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/547\/#_ftn12413\">[1]<\/a>&nbsp;&nbsp;<em>Hasting&rsquo;s&nbsp;Bible Dictionary<\/em>&nbsp;kommentiert:<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Im semitischen Gebrauch ist &ldquo;Sohnschaft&rdquo; ein Begriff, der sich eher auf moralische, als auf physikalische oder metaphysische Beziehungen bezieht. &nbsp;So sind die &ldquo;S&ouml;hne von Belial&rdquo; (Jg 19:22 etc.) schlechte Menschen und nicht die Nachfahren Belials; und im Neuen Testament sind die &ldquo;Kinder des Brautzimmers&rdquo; die Hochzeitsg&auml;ste.&nbsp; Ebenso ist ein &ldquo;Sohn Gottes&rdquo; ein Mann oder ein Volk, der den Charakter Gottes widerspiegelt.&nbsp; Es gibt wenig Beweise daf&uuml;r, dass der Titel in j&uuml;dischen Kreisen f&uuml;r den Messias verwendet wurde und eine Sohnschaft, die mehr als eine moralische Beziehung bedeuten w&uuml;rde, st&auml;nde im Widerspruch zum j&uuml;dischen Monotheismus.<a title=\" Hastings, James. Dictionary of The Bible. S. 143.\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/547\/#_ftn12414\">[2]<\/a><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Und auf jeden Fall beginnt die Liste der Kandidaten f&uuml;r den &ldquo;Sohn Gottes&rdquo; mit Adam, wie in Lukas 3:38 steht:&nbsp;&ldquo;...Adam, der war Gottes Sohn.&rdquo;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Jene, die das zur&uuml;ckweisen, indem sie Matth&auml;us 3:17 zitieren:&nbsp;&nbsp;(&ldquo;Und siehe eine Stimme vom Himmel herab sprach: &acute;Dies ist mein lieber Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.&acute;&rdquo;) haben &uuml;bersehen, dass in der Bibel viele Leute beschrieben werden, einschlie&szlig;lich Israel und Adam als &ldquo;S&ouml;hne Gottes&rdquo;.&nbsp; Sowohl das II. Buch Samuel 7:13-14 als auch das I. Buch der Chronik 22:10 sagen.&nbsp;&ldquo;Der (Salomo) soll Meinem Namen ein Haus bauen.&nbsp; Er soll Mein Sohn sein und Ich will sein Vater sein. &nbsp;Und Ich will seinen k&ouml;niglichen Thron &uuml;ber Israel best&auml;tigen ewiglich.&rdquo;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ganze V&ouml;lker werden als S&ouml;hne oder Kinder Gottes bezeichnet.&nbsp; Beispielsweise:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-hadeeth-or-bible\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>1. Buch Mose. 6:2 &ldquo;da sahen die&nbsp;<em>Gottess&ouml;hne<\/em>, wie sch&ouml;n die T&ouml;chter der Menschen waren&hellip;&rdquo;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-hadeeth-or-bible\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>1. Buch Mose 6:4 &ldquo;Zu der Zeit und auch sp&auml;ter noch, als die&nbsp;<em>Gottess&ouml;hne&nbsp;<\/em>zu den T&ouml;chtern der Menschen gingen..., wurden daraus die Riesen auf Erden.&rdquo;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-hadeeth-or-bible\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>5. Buch Mose 14:1 &ldquo;Ihr seid Kinder des HERRN, eures Gottes.&rdquo;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-hadeeth-or-bible\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Hiob 1:6 &ldquo;Es begab sich aber eines Tages, da die&nbsp;<em>Gottess&ouml;hne&nbsp;<\/em>kamen und vor den HERRN traten&hellip;&rdquo;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-hadeeth-or-bible\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Hiob 2:1 &ldquo;Wieder begab es sich aber eines Tages, da die&nbsp;<em>Gottess&ouml;hne<\/em>&nbsp;kamen und vor den HERRN traten&hellip;&rdquo;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-hadeeth-or-bible\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Hiob 38:7 &ldquo;Als Mich die Morgensterne miteinander lobten und jauchzten alle&nbsp;<em>Gottess&ouml;hne<\/em>?&rdquo;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-hadeeth-or-bible\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Philipper 2:15 &ldquo;Auf dass ihr seid ohne Tadel und lauter,&nbsp;<em>Gottes Kinder<\/em>, unstr&auml;flich mitten unter einem verderbten und verkehrten Geschlecht... &rdquo;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-hadeeth-or-bible\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>1. Johannes 3:1-2 &ldquo;Sehet, welch eine Liebe hat uns der Vater erzeiget, dass wir&nbsp;<em>Gottes Kinder<\/em>&nbsp;sollen hei&szlig;en&hellip;&nbsp; Meine Lieben, wir sind nun&nbsp;<em>Gottes Kinder<\/em>&hellip;&rdquo;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Bei Matth&auml;us 5:9 sagt Jesus:&nbsp;&ldquo;Selig sind die Friedfertigen; denn sie werden Gottes Kinder hei&szlig;en.&rdquo;&nbsp;&nbsp;Sp&auml;ter in Matth&auml;us 5:45 beschreibt Jesus seinen Anh&auml;ngern das Erlangen edler Merkmale:&nbsp;&ldquo;auf dass ihr Kinder seid eures Vaters im Himmel.&rdquo;&nbsp;&nbsp;Nicht ausschlie&szlig;lich&nbsp;<em>seines<\/em><em>&nbsp;<\/em>Vaters, sondern&nbsp;<em>ihres<\/em><em>&nbsp;<\/em>Vaters ...<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Copyright &copy; 2007 Laurence B. Brown; mit dessen Einverst&auml;ndnis.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-hadeeth-or-bible\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Der obrige Auszug stammt aus Dr. Browns in Erscheinen begriffenen Buch<em>MisGod&acute;ed<\/em>, das bald zusammen mit seiner Fortsetzung&nbsp;<em>God&acute;ed<\/em>&nbsp;publiziert wird.&nbsp; Beide B&uuml;cher k&ouml;nnen auf Dr. Browns Website eingesehen werden:.&nbsp;<\/strong><a href=\"http:\/\/www.leveltruth.com\/\">www.LevelTruth.com<\/a>.&nbsp; Dr. Brown kann kontaktiert werden unter:&nbsp;<a href=\"mailto:BrownL38@yahoo.com\">BrownL38@yahoo.com<\/a><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<div style=\"text-align: justify;\">\r\n<hr size=\"2\" \/>\r\n<\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Footnotes:<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-footnote-text\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/547\/#_ftnref12413\">[1]<\/a>&nbsp;Werblowsky, R. J. Zwi and Geoffrey Wigoder. S. 653.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-footnote-text\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/547\/#_ftnref12414\">[2]<\/a>&nbsp;Hastings, James.&nbsp;<em>Dictionary of The Bible<\/em>. S. 143.<\/span><\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(teil 2 von 2): &ldquo;Sohn&rdquo; oder &ldquo;Diener&rdquo;?<\/span><\/h1>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die christliche Geistlichkeit bekennt &ouml;ffentlich, dass Jesus sich niemals selbst als &ldquo;Sohn Gottes&rdquo; bezeichnet hat, allerdings behaupten sie, dass andere dies taten.&nbsp; Auch hierzu gibt es eine Antwort.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Untersucht man die Manuskripte, aus denen das Neue Testament entstanden ist, findet man heraus, dass die behauptete &ldquo;Sohnschaft&rdquo; Jesu&acute; auf einer f&auml;lschlichen &Uuml;bersetzung zweier griechischer W&ouml;rter basiert -&nbsp;<em>pais<\/em>&nbsp;und&nbsp;<em>huios<\/em>, beide wurden als &ldquo;Sohn&rdquo; &uuml;bersetzt.&nbsp; Wie auch immer, diese &Uuml;bersetzung scheint unaufrichtig zu sein.&nbsp; Das griechische Wort&nbsp;<em>pais&nbsp;<\/em>ist von dem hebr&auml;ischen Wort&nbsp;<em>ebed&nbsp;<\/em>abgeleitet, das in erster Linie Diener oder Sklave bedeutet.&nbsp; Daher sollte die &Uuml;bersetzung von&nbsp;<em>pais theou&nbsp;<\/em>eher &ldquo;Diener Gottes&rdquo; hei&szlig;en, &ldquo;Kind&rdquo; oder &ldquo;Sohn Gottes&rdquo; ist schon eine au&szlig;ergew&ouml;hnliche Ausschm&uuml;ckung.&nbsp; Gem&auml;&szlig; dem&nbsp;<em>Theological Dictionary of the New Testament,&nbsp;<\/em>&ldquo;Der hebr&auml;ische Ursprung von&nbsp;<em>pais&nbsp;<\/em>in dem Ausdruck&nbsp;<em>pais theou,&nbsp;<\/em>d.h.&nbsp;<em>ebed,&nbsp;<\/em>tr&auml;gt eine Betonung auf eine pers&ouml;nliche Beziehung und bedeutet eigentlich &ldquo;Sklave&rdquo;.&rdquo;<a title=\" Kittel, Gerhard und Gerhard Friedrich. S. 763.\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/558\/#_ftn12415\">[1]<\/a>&nbsp;&nbsp;Dies ist umso interessanter, denn es stimmt vollkommen mit der Prophezeihung in Jesaja 42:1, gest&uuml;tzt in Matth&auml;us 12:18 zusammen: &ldquo;Siehe, das ist mein Knecht [d.h. vom griechischen&nbsp;<em>pais<\/em>], den ich erw&auml;hlt habe, und mein Geliebter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat.&rdquo;&nbsp; Ob man die King James Version, die New King James Version , die New Revised Standard Version oder die New International Version liest, &uuml;berall steht das Wort &ldquo;Diener&rdquo;.&nbsp; Bedenken wir, dass der Sinn der Offenbarung ist, die Wahrheit &uuml;ber Gott zu verdeutlichen, dann k&ouml;nnte man denken, dass diese Passage ein unansehnliches Mal auf dem Gesicht der Doktrin von der Gottessohnschaft darstellt.&nbsp; Nach alledem h&auml;tte es f&uuml;r Gott keine bessere Gelegenheit&nbsp; gegeben, um Jesus zu Seinem Sohn zu erkl&auml;ren?&nbsp; W&auml;re es nicht besser gewesen, zu sagen: &ldquo; Siehe, das ist mein Sohn, den Ich hervorgebracht habe...&rdquo;?&nbsp;&nbsp;Aber&nbsp;<em>das<\/em>&nbsp;sagte Er<em>nicht<\/em>.&nbsp; In dieser Angelegenheit fehlt der Doktrin die biblische Unterst&uuml;tzung anhand berichteter Aussagen sowohl von Jesus als auch von Gott, und es gibt guten Grund, sich zu fragen, warum.&nbsp; Es sei denn, dies ist so, weil Jesus nicht mehr als Gottes Diener war, wie diese Passage beschreibt.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Betrachtet man den religi&ouml;sen Gebrauch des Wortes&nbsp;<em>ebed:&nbsp;<\/em>&ldquo;Der Terminus dient als Ausdruck der Demut, verwendet von den Rechtschaffenen vor Gott.&rdquo;<a title=\" Kittel, Gerhard und Gerhard Friedrich. S. 763. \" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/558\/#_ftn12416\">[2]<\/a>&nbsp;Desweiteren: &ldquo;Nach 100 v.Chr. bedeutet&nbsp;<em>pais theou&nbsp;<\/em>h&auml;ufiger &ldquo;Diener Gottes&rdquo;, wenn es sich auf Moses, die Propheten oder die drei Kinder bezieht (Bar. 1:20; 2:20; Dan. 9:35).&rdquo;<a title=\" Kittel, Gerhard und Gerhard Friedrich. S. 765.\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/558\/#_ftn12417\">[3]<\/a>&nbsp;&nbsp;Man kann hier leicht in den Treibsand der Doktrin geraten: &ldquo;Von acht F&auml;llen dieses Satzes bezieht sich einer auf Israel (Lk. 1:54), zwei beziehen sich auf David (Lk 1:69; Apg 4:25) und die anderen f&uuml;nf auf Jesus (Mt. 12:18; Apg 3:13, 26; 4:27, 30)&hellip;.In den wenigen F&auml;llen, in denen Jesus&nbsp;<em>pais theou&nbsp;<\/em>genannt wird, handelt es sich offensichtlich um fr&uuml;he Tradition.&rdquo;<a title=\" Kittel, Gerhard und Gerhard Friedrich. S. 767.\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/558\/#_ftn12418\">[4]<\/a>&nbsp;&nbsp;Also besa&szlig; Jesus nicht das au&szlig;erordentliche Recht an diesem Ausdruck, und wo er verwendet wurde, stammte er &ldquo;offensichtlich&rdquo; aus &ldquo;fr&uuml;her Tradition&rdquo;. &nbsp;Au&szlig;erdem sollte die &Uuml;bersetzung, sofern sie unvoreingenommen ist, alle Individuen, f&uuml;r die der Ausdruck verwendet wird, auch gleich bezeichnen.&nbsp; Das war aber aus welchem Grund auch immer nicht der Fall.&nbsp; W&auml;hrend&nbsp;<em>pais&nbsp;<\/em>als &ldquo;Diener&rdquo; &uuml;bersetzt wurde, wenn es sich auf David (Apg 4:25 und Lukas 1:69) und Israel (Lukas 1:54) bezieht, wurde es als &ldquo;Sohn&rdquo; oder &ldquo;heiliges Kind&rdquo; &uuml;bersetzt, wenn es sich um Jesus handelte (Apg 3:13; 3:26; 4:27; 4:30).&nbsp; Eine derartige bevorzugte Behandlung ist kanonisch konsequent, aber logisch falsch.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Schlie&szlig;lich wurde eine interessante, religi&ouml;se Parallele entdeckt: &ldquo;Da der griechische Satz&nbsp;<em>pais tou theou&nbsp;<\/em>&ldquo;Diener Gottes&rdquo; heisst, hat er dieselbe Bedeutung wie der muslimische Name Abdallah - der Diener Allahs.&rdquo;<a title=\" Carmichael, Joel. S. 255-6.\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/558\/#_ftn12419\">[5]<\/a><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Diese Symmetrie ist umso aufregender, als der Heilige Quran berichtet, dass Jesus sich selbst als genau das identifiziert hat-Abdallah (<em>abd<\/em>&nbsp;als arabisches Wort f&uuml;r Sklave oder Diener, Abd-Allah [auch buchstabiert &ldquo;Abdullah&rdquo;] bedeutet Sklave oder Diener Allahs).&nbsp; Als Maria mit dem neugeborenen Jesus zu ihrer Familie zur&uuml;ckkehrte, beschuldigten diese sie, unkeusch zu sein.&nbsp; Aus der Wiege sprechend, ein Wunder, das seinen Behauptungen Glaubw&uuml;rdigkeit verlieh, verteidigte das Baby Jesus die Tugendhaftigkeit seiner Mutter mit den Worten: &ldquo;<em>Inni Abdullah &hellip;<\/em>&rdquo;, was bedeutet: &ldquo;Ich bin der Diener Allahs...&rdquo; (Quran 19:30).<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die &Uuml;bersetzung des griechischen&nbsp;<em>huios&nbsp;<\/em>im Neuen Testament als &ldquo;Sohn&rdquo; (in der w&ouml;rtlichen Bedeutung) ist &auml;hnlich falsch. &nbsp;Auf Seite 1210 in Kittel and Friedrich&rsquo;s&nbsp;<em>Theological Dictionary of the New Testament<\/em>, wird gesagt, dass die Bedeutung von&nbsp;<em>huios&nbsp;<\/em>eine breite Spannweite umfasst: es&nbsp; reicht vom wortgetreuen (Jesus ist der Sohn Marias), &uuml;ber das leicht metaphorische (Gl&auml;ubige als S&ouml;hne des K&ouml;nigs [Matt. 17:25-26]), &uuml;ber das freundlich metaphorische (Gottes Auserw&auml;hlte als S&ouml;hne Abrahams [Lukas 19:9]), &uuml;ber das familli&auml;r metaphorische (Gl&auml;ubige als S&ouml;hne Gottes [Matt. 7:9 und Heb 12:5]), &uuml;ber das spirituell metaphorische (Studenten als S&ouml;hne der Pharis&auml;er [Matt. 12:27, Apg 23:6]), &uuml;ber das biologisch metaphorische (wie in Johannes 19:26, wo Jesus seinen Lieblingsj&uuml;nger Maria als &ldquo;ihren Sohn&rdquo; beschreibt), bis hin zu blind metaphorisch als &ldquo;S&ouml;hne des K&ouml;nigreichs&rdquo; (Matt. 8:12), &ldquo;S&ouml;hne des Friedens&rdquo; (Lukas 10:6), &ldquo;S&ouml;hne des Lichts&rdquo; (Lukas 16:8), und alles von den &ldquo;S&ouml;hnen dieser Welt&rdquo; (Lukas 16:8) bis zu den &ldquo;S&ouml;hnen des Donners&rdquo; (Markus 3:17).&nbsp; Es ist so, als w&uuml;rde dieses missverstandene Wort f&uuml;r &ldquo;Sohn&rdquo; ein Schild mit gro&szlig;en Blockbuchstaben schwenken: METAPHER!&nbsp; Oder, wie Stanton es beredt in Worte fasst: &ldquo;Die meisten Gelehrten stimmen darin &uuml;berein, dass das aramaische oder hebr&auml;ische Wort hinter &ldquo;Sohn&rdquo; &ldquo;Sklave&rdquo; ist. &nbsp;Wie der Geist bei der Taufe Jesu&acute; herabgestiegen ist, wurde bereits in Jesaja 42:1 durch eine Stimme vom Himmel angek&uuml;ndigt: &acute;Siehe, das ist mein Knecht ... mein Auserw&auml;hlter ... Ich habe ihm meinen Geist eingegeben.&acute;&nbsp; Obwohl Markus 1:11 und 9:7 feststellen, dass Jesus von Gott zu einer besonderen Aufgabe auserw&auml;hlt worden ist, liegt die Betonung eher auf seiner Rolle als gesalbter Diener, denn als Sohn Gottes. &ldquo;<a title=\" Stanton, Graham N. S. 225.\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/558\/#_ftn12420\">[6]<\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Copyright &copy; 2007 Laurence B. Brown; used by permission.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-hadeeth-or-bible\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Der obrige Auszug stammt aus Dr. Browns in Erscheinen begriffenen Buch<em>MisGod&acute;ed<\/em>, das bald zusammen mit seiner Fortsetzung&nbsp;<em>God&acute;ed<\/em>&nbsp;publiziert wird.&nbsp; Beide B&uuml;cher k&ouml;nnen auf Dr. Browns Website eingesehen werden:.&nbsp;<\/strong><a href=\"http:\/\/www.leveltruth.com\/\">www.LevelTruth.com<\/a>.&nbsp;&nbsp;Dr. Brown kann kontaktiert werden unter:&nbsp;<a href=\"mailto:BrownL38@yahoo.com\">BrownL38@yahoo.com<\/a><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<div style=\"text-align: justify;\">\r\n<hr size=\"2\" \/>\r\n<\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Footnotes:<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-footnote-text\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/558\/#_ftnref12415\">[1]<\/a>&nbsp;Kittel, Gerhard und Gerhard Friedrich. S. 763.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-footnote-text\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/558\/#_ftnref12416\">[2]<\/a>&nbsp;Kittel, Gerhard und Gerhard Friedrich. S. 763.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-footnote-text\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/558\/#_ftnref12417\">[3]<\/a>&nbsp;Kittel, Gerhard und Gerhard Friedrich. S. 765.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-footnote-text\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/558\/#_ftnref12418\">[4]<\/a>&nbsp;Kittel, Gerhard und Gerhard Friedrich. S. 767.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-footnote-text\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/558\/#_ftnref12419\">[5]<\/a>&nbsp;Carmichael, Joel. S. 255-6.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-footnote-text\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><a title=\"Back to the refrence of this footnote\" href=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/de\/articles\/558\/#_ftnref12420\">[6]<\/a>&nbsp;Stanton, Graham N. S. 225.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>","excerpt":"","terms":null,"visibility_roles":"","comment_status":1,"comment_count":0,"read_counter":15403,"lft":4936,"rght":4937,"promote":1,"sticky":0,"status":1,"publish_start":null,"publish_end":null,"created_at":"2014-10-20T19:00:00.000000Z","updated_at":"2026-05-27T03:51:01.000000Z","language_id":7,"user_id":7,"author_id":102,"publisher_id":0,"category_id":6,"parent_id":2574,"books":[],"fatawas":[],"videos":[],"audios":[],"author_name":"Laurence B. 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