{"article":{"id":1772,"title":"Maria, Ex-Katholikin, USA","slug":"maria-ex-katholikin-usa","word":"\/uploads\/articles\/de-Maria, Ex-Catholic, USA.docx","pdf":"\/uploads\/articles\/de-Maria, Ex-Catholic, USA.pdf","mime_type":null,"type":"node","path":"\/nodes\/view\/type:article\/slug:maria-ex-katholikin-usa","hint":"","body":"<h1 style=\"text-align: center;\"><span>Maria, Ex-Katholikin, USA<\/span><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&nbsp;<img style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"https:\/\/encrypted-tbn1.gstatic.com\/images?q=tbn:ANd9GcRZB1MnOnGaSWJU2htwZTnbRK_Apw0Iml5lxjatzLAGgIvJGi1y\" alt=\"\" \/><\/span><\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&nbsp;(teil 1 von 2): Meinefr&uuml;hen Jahre<\/span><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Mein Name ist Maryam al-Mahdayah &ndash; ich bin nicht mit diesem Namen geboren worden, aber ich habe ihn mir ausgesucht, als ich (1992) zum Islam konvertiert bin.&nbsp; Mein christlicher Geburtsname ist Maria (Mary auf Englisch, Maryam auf arabisch).&nbsp; Ich w&uuml;rde gerne meine pers&ouml;nliche Geschichte, wie ich konvertiert bin, mit euch teilen, in der Hoffnung, dass diese Geschichte zu einem besseren Verst&auml;ndnis des Islam f&uuml;hrt.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Meine Geschichte gliedert sich in verschiedene Lebensperioden:. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<ul style=\"text-align: justify;\">\r\n<li><span style=\"font-size: large;\">Aufwachsen als Christ (fr&uuml;he Jahre)<\/span><\/li>\r\n<li><span style=\"font-size: large;\">Abwenden (Teeny-Jahre)<\/span><\/li>\r\n<li><span style=\"font-size: large;\">Suche nach der Wahrheit (Zwanziger)<\/span><\/li>\r\n<li><span style=\"font-size: large;\">Die &Ouml;ffnung (Drei&szlig;iger)<\/span><\/li>\r\n<li><span style=\"font-size: large;\">nach Hause kommen (Vierziger und f&uuml;r immer)<\/span><\/li>\r\n<\/ul>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Aufwachsen als Christ &ndash; Fr&uuml;he Jahre<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ich wurde in der katholischen Tradition erzogen.&nbsp; Ich ging zur katholischen Grundschule, lernte meinen Katholizismus, erhielt meine erste Kommunion, erhielt meinen Namen (nach einem Heiligen), ging zur Beichte, all die wichtigen Schritte, um als Katholik aufzuwachsen.&nbsp; Ich tat mein Bestes, um gut zu sein, und ich war es (ich hatte zu viel Angst vor einigen schrecklichen Strafen Gottes, falls ich es nicht w&auml;re) und w&auml;hrend all dieser Jahre entwickelte ich ein erhebliches Schuldgef&uuml;hl (ich war mir nicht sicher, wof&uuml;r, aber ich wusste, ich war f&uuml;r etwas schuldig).&nbsp; Die Nonnen, die mich unterrichteten, schienen herb zu sein und ich konnte nicht verstehen, warum diese &bdquo;Br&auml;ute Christi&ldquo; so angespannt und &auml;rgerlich waren.&nbsp; In den Sommern reiste ich in den S&uuml;den, um die Familie meiner Mutter zu besuchen &ndash; mein Gro&szlig;vater war einmal ein baptistischer Priester gewesen, und meine Mutter war nach baptistischer Tradition erzogen worden.&nbsp; (Weil mein Vater Katholik ist, musste sie zum Katholizismus konvertieren, um ihn zu heiraten). &nbsp;Wenn ich also im S&uuml;den war, ging ich zur Kirche und zur Bibelschule und sang christliche Lieder an der antiken Orgel, die meine Tante spielte, und mein Cousin und ich sangen mit einem gro&szlig;artigen Gef&uuml;hl.&nbsp; Das waren sch&ouml;ne Zeiten und dieser Teil meiner christlichen Erziehung war angenehmer und behaglicher.&nbsp; Und so vergingen die Jahre.&nbsp; Ich verbrachte das Schuljahr zuhause und die Sommer im S&uuml;den.&nbsp; Mein religi&ouml;ses Leben war wie ein Doppelleben.&nbsp; Wenn ich zur&uuml;ck blicke, scheint dass das einzige, was die katholischen und baptistischen Traditionen gemeinsam hatten, eine Gr&uuml;ndung auf Jesus (Friede sei mit ihm) war.&nbsp; Abgesehen davon waren es f&uuml;r mich zwei verschiedene Welten.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Abwenden &ndash; Teeny-Jahre<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ich hatte keine einfache Kindheit, und die Familienprobleme wuchsen in dem Ma&szlig;e bis ich eines Tages zu dem Schluss gelangte, dass es keinen Gott gibt, (oder zumindest, wenn es Gott gibt, dann war er nicht f&uuml;r mich da).&nbsp; Ich erinnere mich daran, dass ich eines nachts in meinem Bett gelegen habe, und mit dieser Realit&auml;t aufgewacht bin.&nbsp; Ich f&uuml;hlte pl&ouml;tzlich eine gro&szlig;e Leere in mir, aber ich sagte mir, wenn dies die Realit&auml;t ist, dann muss ich sie akzeptieren.&nbsp; &nbsp;Auf meiner Stufe des Verst&auml;ndnisses war es meine Realit&auml;t.&nbsp; Als meine Teeny-Jahre vergingen, begann ich mit meiner Suche.&nbsp; Zu jener Zeit brauchte ich nicht mehr zur Kirche zu gehen (in unserer Familie existierte die religi&ouml;se Aus&uuml;bung nicht weiter), also entschloss ich mich, die Wahrheit selbst zu suchen.&nbsp; Ich erinnere mich daran, dass ich &uuml;ber Jesus (Friede sei mit ihm) gelesen habe.&nbsp; Ich hatte ein sehr starkes Gef&uuml;hl f&uuml;r ihn und f&uuml;hlte mich auf irgendeine Weise sogar mit ihm verbunden.&nbsp; Aber ich konnte nie die Art seines Todes akzeptieren (wie konnte jemand so besonderes und der Gott so nahe stand auf solche Weise sterben???).&nbsp; Das schien eine Trag&ouml;die ohne gleichen zu sein.&nbsp; Und so entwickelte ich meine eigene Meinung und Ansicht, dass Jesus eine wirkliche Person gewesen sein muss, die auf der Erde gelebt hat, er war in der Tat eine besondere Person mit einer besonderen Aufgabe gewesen, aber was dar&uuml;ber hinaus war, wusste ich nicht. Schlie&szlig;lich gab ich die Vorstellung des Christentums ganz auf, den zu viele Dinge ergaben einfach keinen Sinn.<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Suche nach Wahrheit -- Zwanziger<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Als ich in meine Zwanziger kam, versp&uuml;rte ich einen enormen Drang, die Wahrheit zu finden, um die Rastlosigkeit meines Herzens und meiner Seele zu stillen. &nbsp;Ich wurde in den Buddhismus eingef&uuml;hrt und da es so schien, als w&uuml;rde ich dem nahe kommen, wonach ich suchte, (zumindest gab es da eine klare Logik), trat ich ihm bei.&nbsp; Auf viele Weise half er mir dabei, mich besser zu f&uuml;hlen, aber irgend etwas schien mir zu fehlen (was, das wusste ich zu der Zeit nicht).&nbsp; Mit den Jahren entfernte ich mich auch wieder vom Buddhismus.&nbsp; Er war in meinem Leben eher zu einer Last als zu einem Trost geworden.&nbsp; W&auml;hrend dieser Zeit war ich aus gesch&auml;ftlichen Gr&uuml;nden nach &Auml;gypten gereist, wo ich meinen Ehemann traf, der nach muslimischer Tradition aufgewachsen war.&nbsp; Immer noch im Buddhismus involviert, versuchte ich, ihn zu konvertieren.&nbsp; Er h&ouml;rte geduldig zu und ich glaubte, ich w&uuml;rde Erfolg haben, doch nun weiss ich, dass er niemals konvertiert w&auml;re.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die &Ouml;ffnung -- Drei&szlig;iger<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">So wurden mir die buddhistischen Praktiken immer unangenehmer, ich ging nach &Auml;gypten zur&uuml;ck, um zu heiraten, kam allein wieder in die USA und kehrte schlie&szlig;lich nach &Auml;gypten zur&uuml;ck, um mit meinem Ehemann zu leben. &nbsp;Wir waren ein Jahr zusammen, ein wunderbares, heilsames und unvergessliches Jahr.&nbsp; Ich war jetzt in meinen fr&uuml;hen Drei&szlig;igern.&nbsp; Ich war gerade in &Auml;gypten angekommen, um mein Eheleben zu beginnen, bis an meine Grenzen gestresst, f&uuml;hlte ich sehr wohl, dass ich mit meinem letzten Atem angekommen war.&nbsp; Ich war &uuml;ber ein Jahr lang von meinem Ehemann getrennt gewesen (mein Job hielt mich in den USA, andere Besch&auml;ftigungen hielten ihn in &Auml;gypten).&nbsp; Wir hielten die ganze Zeit den Kontakt, aber es war so schwierig und stressig, dass ich eine Menge Gewicht verlor.&nbsp; Mir wurde nachgesagt, ich s&auml;he magers&uuml;chtig aus.&nbsp; Mir fiel es nicht weiter auf, bis ich mich eines Tages zuf&auml;llig im R&uuml;ckspiegel eines Taxis sah.&nbsp; Ich sah meinen Hals mit vorstehenden Knochen.&nbsp; Zuerst wurde mir nicht bewusst, dass ich das war &ndash; und als ich dem gewahr wurde, war es ein ziemlicher Schock f&uuml;r mich.&nbsp; Ich betrachtete mich selbst mit neuen Augen &ndash; meine H&auml;nde waren knochig &ndash; ich fing an auszusehen wie ein lebendiges Skelett.&nbsp; W&auml;hrend dieser Zeit sprach mein Ehemann mit mir &ndash; ruhig und geduldig &ndash; er erkl&auml;rte nicht den Islam, sondern den Glauben an Gott.&nbsp; Er sagte mir, es z&auml;hlt nicht, welche Religion man sich zum Praktizieren ausw&auml;hlt, solange ich an Gott glaube.&nbsp; Ich argumentierte mit ihm wieder und wieder, dass es keinen Gott g&auml;be (und der Buddhismus unterst&uuml;tzte diesen Glauben) und wieder und wieder erkl&auml;rte er, dass Gott da ist und er gab mir Details von den Zeichen Gottes, den Eigenschaften Gottes.&nbsp; Er erkl&auml;rte, wie Gott mit mir ist (mit Seinem H&ouml;ren, Sehen und anderen Eigenschaften) und er sprach zu mir aus der islamischen Perspektive &uuml;ber Gott, immer wieder betonend, dass ich nicht Muslim zu sein br&auml;uchte &ndash; nur an Gott glauben. &nbsp;Starrsinnig wie ich war, habe ich mich &auml;u&szlig;erlich widersetzt, innerlich aber begann sich ein kleines Fenster der Hoffnung zu &ouml;ffnen&hellip; &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Mein Ehemann bat einen Freund, mir einige B&uuml;cher &uuml;ber den Islam zu bringen. &nbsp;Ich war &uuml;berrascht, dass er dies tat, denn ich war immer noch &ldquo;nicht daran interessiert, etwas &uuml;ber Gott zu h&ouml;ren&ldquo;- manchmal &uuml;beraus nachdr&uuml;cklich.&nbsp; Daher &uuml;berlie&szlig; er mich den B&uuml;chern: einer englischen &Uuml;bersetzung des Qur&acute;an und einem Buch &uuml;ber alle Facetten des Islam.&nbsp; Mein Interesse war leicht geweckt, aber ich unterdr&uuml;ckte es. &nbsp;Ich legte die B&uuml;cher zur Seite und ging sp&auml;ter zu Bett.&nbsp; In jener Nacht hatte ich einen Traum.&nbsp; In diesem Traum war ich irgendwo, wo ich von herrlichem wei&szlig;em Licht umgeben war.&nbsp; Im Hintergrund h&ouml;rte ich wundersch&ouml;ne Musik, die wie Qur&acute;an-Lesung klang.&nbsp; Hinter mir war ein goldener, spiralf&ouml;rmiger Treppenaufgang.&nbsp; All diese Bilder waren in wunderbares wei&szlig;es Licht geh&uuml;llt.&nbsp; Dieses Licht war leuchtender als alles, das ich je gesehen habe, aber es tat meinen Augen nicht weh.&nbsp; Es war eine reine, himmlische Wei&szlig;e.&nbsp; Dann blickte ich hinab und mir fiel auf, dass ich ganz in wei&szlig; gekleidet war, auf muslimische Art; ein wundersch&ouml;nes wei&szlig;es wallendes Kleid und eine Kopfbedeckung.&nbsp; Nach einer Weile f&uuml;hlte ich eine gewaltige Freude aus meinem Inneren herausflie&szlig;en, und ich war mit demselben wei&szlig;en Licht erf&uuml;llt. &nbsp;Vor mir auf meiner Linken war ein Kind, ungef&auml;hr 5 oder 6 Jahre alt, das nach vorne blickte, so dass ich sein Gesicht nicht sehen konnte.&nbsp; Ich wusste nicht, ob es ein Junge oder ein M&auml;dchen war, aber ich wusste, dass es mein Kind war (zu jener Zeit war ich k&ouml;rperlich nicht in der Lage, Kinder zu bekommen).&nbsp; Dieser Traum hatte einen tiefgr&uuml;ndigen Einfluss auf mich.&nbsp; Obwohl er sieben Jahre zur&uuml;ck liegt, erinnere ich mich noch anschaulich an jede Einzelheit.&nbsp; Als ich aufwachte, berichtete ich diesen Traum.&nbsp; In Unkenntnis seiner Bedeutung, erz&auml;hlte ich meinem Ehemann davon, weil er in meinem Kopf so pr&auml;sent war, und es f&uuml;r mich keinen Sinn ergab.&nbsp; Ich hatte nie zuvor einen solchen Traum gehabt.&nbsp; Als ich mit dem Erz&auml;hlen fertig war, sagte mein Ehemann: &ldquo;Dies ist die Art von Traum, den jeder Muslim sich gerne w&uuml;nschte.&rdquo;&nbsp; Aber warum ich?&nbsp; Ich glaubte nicht an Gott, verleugnete seine Existenz (zuweilen leidenschaftlich) und hatte kein Interesse am Islam oder daran Muslim zu werden.&nbsp; Er erkl&auml;rte mir, dass Gott mir in diesem Traum etwas mitteilte, und ich war sehr gl&uuml;cklich. &nbsp;Das &uuml;berraschte mich.&nbsp; (Interessanterweise hatte dieser Traum keine traumartigen Eigenschaften, aber er gab mir das Gef&uuml;hl, dass ich Dinge beobachte, die noch kommen werden).&nbsp; Nach diesem Traum entschloss ich mich, die B&uuml;cher &uuml;ber den Islam zu &ouml;ffnen und mehr &uuml;ber diese Religion herauszufinden.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(teil 2 von 2): IslamischeErfahrung<\/span><\/h1>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Heimkehren &ndash; Vierziger und f&uuml;r immer<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ich las &uuml;ber die Prinzipien des Islam. &nbsp;Sie ergaben f&uuml;r mich einen Sinn, es gab keine Widerspr&uuml;che.&nbsp; Die Beschreibungen der islamischen Lebensweise, die Rolle der M&auml;nner und Frauen in der Gesellschaft, erg&auml;nzend und nicht rivalisierend, waren so logisch.&nbsp; Nachdem ich dies gelesen hatte, verstand ich, dass das, was ich instinktiv &uuml;ber mich selbst f&uuml;hlte, in der Tat meiner wirklichen Natur entsprach.&nbsp; Anstatt mich erniedrigt zu f&uuml;hlen, f&uuml;hlte ich mich empor gehoben, nicht nur als Frau, sondern als Teil der menschlichen Rasse.&nbsp; Ich begann, mein wahres ich zu sp&uuml;ren, zum ersten Mal in meinem Leben.&nbsp; Ich fing an, das Gef&uuml;hl zu bekommen, als w&uuml;rde ich nach Hause zur&uuml;ckkehren.&nbsp; Ich las den Qur&acute;an.&nbsp; Obwohl es nicht das arabische Original war, hat nur das Lesen der Verse mich mit einem enormen Sinn des Friedens und der Ruhe erf&uuml;llt, auf eine ganz sanfte Art.&nbsp; Die Verse selbst beantworteten viele Fragen, die ich mein ganzes Leben lang gehabt habe, aber auf die ich nie eine deutliche Antwort erhalten habe.&nbsp; Als ich den Qur&acute;an las, fing ich an, mir dar&uuml;ber klar zu werden, dass dieses Buch das Wort Gottes sein musste, wegen seiner tadellosen Logik und seiner Wirkung auf mich.&nbsp; Ich lernte, dass dies eine der Eigenschaften des Qur&acute;an ist, eine bestimmte &ldquo;Baraka&rdquo; oder Gnade, die eine sehr beruhigende Wirkung auf die menschliche Seele besitzt.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Kurz darauf hatte ich eine Operation in der Hoffnung, dass ich in der Lage sein w&uuml;rde, ein Kind zu bekommen. &nbsp;Die Operation verlief gut, aber meine Chancen darauf, ein Kind zu bekommen, waren extrem gering.&nbsp; Zu dieser Zeit las ich regelm&auml;&szlig;ig im Qur&acute;an und versuchte, mehr &uuml;ber den Islam zu lernen. &nbsp;Ich stellte st&auml;ndig Fragen und vertiefte mich in die Atmosph&auml;re des Islam &ndash; ich liebte es, die t&auml;glichen Gebetsrufe auf jeder Stra&szlig;e zu h&ouml;ren und eines Tages fragte mich mein Ehemann, ob er mich zu Al-Azhar, einem weltbekannten Zentrum islamischen Lernens bringen sollte, um die Moschee zu besuchen.&nbsp; Ich hatte diese Moschee im Fernsehen gesehen und f&uuml;hlte mich neugierig dorthin gezogen.&nbsp; Also gingen wir eines Tages dorthin.&nbsp; Es war still; ich ging herum, las im Qur&acute;an, sa&szlig; eine Weile still.&nbsp; Es war eine sch&ouml;ne friedliche Zeit und dann gingen wir.&nbsp; Als wir gerade ungef&auml;hr den halben Weg die Stra&szlig;e herunter gegangen waren, hielt ich an und blickte hinab &ndash; ich wollte sicher gehen, dass meine F&uuml;&szlig;e den Boden ber&uuml;hrten, denn ich konnte den Fu&szlig;weg nicht unter meinen F&uuml;&szlig;en sp&uuml;ren.&nbsp; Ich f&uuml;hlte mich, als w&uuml;rde ich auf Luft gehen&hellip; das war die Wirkung des Islam auf mich &ndash; das Gef&uuml;hl der Leichtigkeit wurde buchst&auml;blich &uuml;bertragen.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ich hatte so viele ungew&ouml;hnliche Erfahrungen in dieser Zeit gemacht, viele nur in fl&uuml;chtigen Dingen, dass ich wahrhaftig begann, in meinem Herzen zu glauben, dass Gott wirklich mit mir und mir nahe war. &nbsp;Das beste von allem im menschlichen Sinne war, dass wir im folgenden Jahr eine wundersch&ouml;ne Tochter bekamen &ndash; ein wirkliches Geschenk von Gott. &nbsp;Sogar die &Auml;rztin, die die Operation durchgef&uuml;hrt hatte, war erstaunt. &nbsp;Es war ihr erstes Mal gewesen, dass sie eine Operation dieser Art durchgef&uuml;hrt hatte, und sie konnte den Ausgang nicht voraussagen, au&szlig;er dass die Chancen gering waren (Gott war selbst da mit mir).<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wir zogen in die USA und unsere Tochter wurde im Herbst geboren, vier Monate nach unserer Ankunft. &nbsp;Im folgenden Jahr gingen wir nach &Auml;gypten zur&uuml;ck, damit die Familie meines Ehemannes unseren wunderbaren Familienzuwachs treffen konnten.&nbsp; Bevor wir gingen, entschieden wir, dass es an der Zeit war, offiziell Muslim zu werden &ndash; Gott hatte mir so viele Zeichen gezeigt, dass ich wusste, dies ist der deutliche Weg f&uuml;r mich.&nbsp; Und so ging ich wieder in &Auml;gypten zu Al-Azhar um zu erkl&auml;ren: &bdquo;Es gibt keinen Gott au&szlig;er Gott und Muhammad ist sein Gesandter.&ldquo;&nbsp; &nbsp;Jetzt bin ich in meinen Vierzigern und blicke auf mein Leben zur&uuml;ck, insbesondere auf die vergangenen zehn Jahre, und ich sehe die Hand Gottes in allen Hunderten von Vorf&auml;llen und Ereignissen auf dem Weg. &nbsp;Als eine, die immer nach der Wahrheit gesucht hat, sei sie gut oder schlecht, habe ich durch pers&ouml;nliche Erfahrung heraus gefunden, dass Gott DIE EINZIGE REALIT&Auml;T ist.&nbsp; Wir brauchen nur unsere Augen, Ohren und Herzen zu &ouml;ffnen, und die Wahrheit zu erkennen:&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Wir werden sie Unsere Zeichen &uuml;berall auf Erden und an ihnen selbst sehen lassen, damit ihnen deutlich wird, dass es die Wahrheit ist. Gen&uuml;gt es denn nicht, dass dein Herr Zeuge aller Dinge ist?&nbsp; Doch sie hegen Zweifel an der Begegnung mit ihrem Herrn. &nbsp;Wahrlich, Er umfasst alle Dinge.&rdquo; (Quran 41:53-54)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Den Islam entdecken, war wie einen Schatz zu entdecken &ndash; einen Schatz von unsch&auml;tzbarem Wert.&nbsp; Denn durch den Islam habe ich mich selbst gefunden.&nbsp; Durch konkrete Erfahrung habe ich heraus gefunden, dass Gott existiert; dass Er freundlich, liebend, barmherzig ist und immer &uuml;ber mich wacht.&nbsp; Ich habe Klarheit und eine deutliche Richtung im Leben gefunden.&nbsp; Gott hat mir so vieles gegeben, einschlie&szlig;lich einer Familie, mehr als ich mir ertr&auml;umt habe, eine Familie die vollkommen mit den tiefsten W&uuml;nschen meines Herzens und meiner Seele mitschwingt, wie nur Er es auf die perfekteste Weise vermag.&nbsp; Ich habe meine innere Ruhe und meinen Seelenfrieden, wenn ich tief aus dem Islam und dem Qur&acute;an trinke, ein wunderbar heilsames Getr&auml;nk, das nur Gott auf die perfekteste Weise liefern kann.&nbsp; Das gr&ouml;&szlig;te Geschenk Gottes f&uuml;r mich ist, dass Er meine Seele ber&uuml;hrt hat und mich seine Sanftheit, seine liebende Freundlichkeit und Gnade hat sp&uuml;ren lassen.&nbsp; &nbsp;&nbsp;Durch die Gnade Gottes bin ich eine al-mahdayah, eine Rechteleitete geworden.&nbsp; Damit wir die besten, produktivsten und barmherzigsten menschlichen Wesen werden, die wir k&ouml;nnen, hat Gott uns Seine letzte Botschaft an die Menschheit auf die vollkommenste Weise gesandt &ndash; die Lebensweise des Islam, des Friedens.&nbsp; Meine pers&ouml;nlichen Erfahrungen mit dem Christentum haben meine Gef&uuml;hle f&uuml;r so lange Zeit leer gelassen, dass ich seinen Wert nicht erkennen konnte.&nbsp; Allerdings lehrt der Islam, dass das Judentum, das Christentum und der Islam von Gott kommen, jede mit einer Botschaft, die Gott gesandt hatte, und daher Respekt verdient.&nbsp; Obwohl ich ins Christentum hinein geboren wurde, ist der Islam der wahre Weg meiner Seele.&nbsp; Weil ich jetzt fest in meiner Beziehung zu Gott verankert bin, kann ich andere Traditionen ebenfalls anerkennen, aus der islamischen Perspektive.&nbsp; Es besteht darin kein Konflikt mehr, denn ich bin zu Hause angekommen.<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-quran\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&ldquo;Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen!Alles Lob geb&uuml;hrt Allah, dem Herrn der Welten;&nbsp;dem Allerbarmer, dem Barmherzigen;&nbsp;dem Herrscher am Tage des Gerichts!&nbsp;&nbsp;Dir (allein) dienen wir, und Dich (allein) bitten wir um Hilfe.<\/strong><strong>&nbsp;<\/strong>&nbsp;<strong>F&uuml;hre uns den geraden Weg<\/strong><strong>;<\/strong><strong>&nbsp;<\/strong><strong>den Weg derer, denen Du Gnade erwiesen hast, nicht (den Weg) derer, die (Deinen) Zorn erregt haben, und nicht (den Weg) der Irregehenden.<\/strong><strong>&rdquo; (Quran 1:1-7)<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><\/h1>","excerpt":"","terms":null,"visibility_roles":"","comment_status":1,"comment_count":0,"read_counter":8893,"lft":3318,"rght":3319,"promote":1,"sticky":0,"status":1,"publish_start":null,"publish_end":null,"created_at":"2014-09-03T01:08:00.000000Z","updated_at":"2026-05-29T09:41:58.000000Z","language_id":7,"user_id":7,"author_id":2435,"publisher_id":0,"category_id":10,"parent_id":1769,"books":[],"fatawas":[],"videos":[],"audios":[],"author_name":"Maria","category_name":"Why I became a Muslim!","category_slug":"Why-I-became-a-Muslim!","get_date":"2014-09-03","pdf_asset":"http:\/\/islamland.com\/uploads\/articles\/de-Maria, Ex-Catholic, USA.pdf","word_asset":"http:\/\/islamland.com\/uploads\/articles\/de-Maria, Ex-Catholic, USA.docx"},"translations":[],"article_books":[],"article_fatawas":[],"article_videos":[],"article_audios":[],"url":"http:\/\/islamland.com\/deu\/api\/articles\/maria-ex-katholikin-usa"}