{"article":{"id":1464,"title":"Melech Yacov, Ex-Jude, USA","slug":"melech-yacov-ex-jude-usa","word":"\/uploads\/articles\/de-Melech Yacov, Ex-Jew, USA.docx","pdf":"\/uploads\/articles\/de-Melech Yacov, Ex-Jew, USA.pdf","mime_type":null,"type":"node","path":"\/nodes\/view\/type:article\/slug:melech-yacov-ex-jude-usa","hint":"","body":"<h1 style=\"text-align: center;\"><span>Melech Yacov, Ex-Jude, USA<\/span><\/h1>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><img style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"https:\/\/encrypted-tbn1.gstatic.com\/images?q=tbn:ANd9GcRiNTQduC9itZFOttdIGOYb-Gkcn1ql1r_K8GzUmCHJC5atPbAe\" alt=\"\" \/><\/span><\/h1>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&nbsp;(teil 1 von 2)<\/span><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Als ich geboren wurde, war mein hebr&auml;ischer Name Melech Yacov.&nbsp; Heute lebe ich immer noch in der Gegend von New York, wo ich geboren bin.&nbsp; Wir waren eine halb-religi&ouml;se Familie; wir geh&ouml;rten zu einer chassidischen Gemeinde, zu der wir jeden Samstag gingen, aber wir hielten uns nicht an alle strengen Ordensregeln, die das chassidische Judentum verlangt.&nbsp; F&uuml;r diejenigen, die nicht wissen, was Chassidismus ist, er ist den meisten als Hauptstrom der &ldquo;ultra-orthodoxen&rdquo; Juden. &nbsp;Sie werden so genannt, aufgrund ihrer strengen Befolgung der&nbsp;<em>Halacha<\/em>&nbsp;(des J&uuml;dischen Gesetzes) und ihrem Folgen des j&uuml;dischen Mystizismus (<em>cabala<\/em>).&nbsp; Sie sind die fremdartigen Menschen, die du mit schwarzen Anz&uuml;gen und H&uuml;ten auf der Stra&szlig;e gehen siehst, die ihre B&auml;rte und Koteletten lang wachsen lassen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wir waren aber nicht so. &nbsp;Meine Familie kochte und benutzte am Sabbat elektrischen Strom und ich trug keine Kippa auf meinem Kopf.&nbsp; Ich wuchs in einer s&auml;kularen Umgebung auf, umgeben von nicht-j&uuml;dischen Klassenkameraden und Freunden.&nbsp; Jahrelang f&uuml;hlte ich mich noch schuldig, dass ich an Samstagen fuhr und kein koscher Essen zu mir nahm.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Obwohl ich nicht alle diese Regeln einhielt, f&uuml;hlte ich doch einen starken Sinn daf&uuml;r, dass dies der Weg ist, den Gott f&uuml;r mich w&uuml;nschte, und jedes Mal, wenn ich eine Regel brach, beging ich in den Augen Gottes eine S&uuml;nde. &nbsp;Von meinen ersten Tagen an las mir meine Mutter die Geschichten der gro&szlig;en Rabbiner wie Eliezar, dem Baal Shem Tov, und den Legenden von den&nbsp;<em>Haggada<\/em>&nbsp;(einem Teil der Talmud au&szlig;er dem&nbsp;<em>Halacha<\/em>) und der Torah.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Alle diese Geschichten enthielten dieselbe ethische Botschaft, die mir dabei half, mich mit der j&uuml;dischen Gemeinschaft und sp&auml;ter mit Israel zu identifizieren. &nbsp;Diese Geschichten zeigten, wie die Juden in der Geschichte unterdr&uuml;ckt worden waren, aber Gott hat bis zum Ende immer zu Seinem Volk gestanden.&nbsp; Die Geschichten, mit denen wir Juden aufgewachsen sind, zeigten uns, dass die Juden immer durch Wunder gerettet wurden, wenn sie in ihrer gr&ouml;&szlig;ten Zeit der Not waren.&nbsp; Das &Uuml;berleben der Juden im Laufe der Geschichte wird, aller Widrigkeiten zum Trotz, selbst als ein Wunder angesehen.&nbsp; &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wenn jemand eine objektive Sichtweise dazu einnehmen will, warum die meisten Juden einen irrationalen zionistischen Standpunkt in bezug auf Israel einnehmen, dann m&uuml;ssen sie verstehen, wie ihnen diese Geschichten als kleine Kinder eingetrichtert worden sind. &nbsp;Dies ist der Grund, aus dem Zionisten vorgeben, sie t&auml;ten &uuml;berhaupt nichts Falsches. &nbsp;Alle&nbsp;<em>goyim<\/em>&nbsp;(Nicht-Juden) werden als Feinde angesehen, die darauf warten, anzugreifen und daher kann ihnen nicht vertraut werden. Die j&uuml;dischen Menschen haben eine starke Verbindung unter einander und betrachten sich als das &bdquo;auserw&auml;hlte Volk&ldquo; Gottes.&nbsp; Viele Jahre lang habe ich das selbst geglaubt.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Obwohl ich einen ausgepr&auml;gten Identit&auml;tssinn als Jude besa&szlig;, konnte ich es nicht ertragen, zu den samst&auml;glichen Gottesdiensten (<em>shul<\/em>) zu gehen. &nbsp;Ich erinnere mich immer noch daran, dass ich als kleiner Junge gezwungen worden bin, mit meinem Vater zum&nbsp;<em>shul<\/em>&nbsp;zu gehen.&nbsp; Ich erinnere mich daran, wie furchtbar langweilig es war und wie fremd jeder aussah mit ihren schwarzen H&uuml;ten und B&auml;rten, wenn sie in dieser fremden Sprache beteten.&nbsp; Es war, als w&auml;re man in eine andere Welt geworfen worden, weit entfernt von meinen Freunden und den Menschen, die ich kannte.&nbsp; Dies war das, was ich dachte, wie ich sein sollte, doch ich (und meine Eltern) haben das chassidische Leben nie &uuml;bernommen wie der Rest meiner Familie. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Als ich 13 wurde, hatte ich&nbsp;<em>bar-mitzvah<\/em>, wie jeder andere j&uuml;dische Junge, der ein Mann wird.&nbsp; &nbsp;Ich fing auch an, jeden Morgen die&nbsp;<em>tefilin<\/em>&nbsp;(hebr&auml;ische Amulette) anzulegen.&nbsp; Mir wurde gesagt, es sei gef&auml;hrlich, es auszulassen, denn es sei wie ein Omen und schlimme Dinge k&ouml;nnen dir geschehen. &nbsp;Den ersten Tag als ich es ausgelassen habe, die&nbsp;<em>tefilin<\/em>&nbsp;anzulegen, wurde Moms Auto gestohlen!&nbsp; Dieses Ereignis animierte mich, sie lange Zeit zu tragen.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Es war nur eine kurze Weile nach meinem&nbsp;<em>bar-mitzvah,<\/em>&nbsp;dass meine Familie ganz damit aufh&ouml;rte, zur Synagoge zu gehen.&nbsp; Sie konnten das dreieinhalb Stunden Gebet nicht aushalten und f&uuml;hlten, dass mein&nbsp;<em>bar-mitzvah<\/em>&nbsp;das Wichtigste war. &nbsp;Sp&auml;ter ist mein Vater in einen dummen Streit mit einigen Gemeindemitgliedern geraten und es endete damit, dass wir &uuml;berhaupt nicht mehr zu den Gottesdiensten gingen.&nbsp; Dann geschah etwas seltsames: mein Vater wurde von einem Freund davon &uuml;berzeugt, Jesus in seinem Herzen zu akzeptieren.&nbsp; Gott sei dank, meine Mutter hat meinen Vater wegen seiner Konvertierung zum Christentum nicht scheiden lassen, aber sie behielt seitdem einen stillen Hass auf ihn. &nbsp;&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Dies war auch die Zeit meiner fr&uuml;hen Teenyjahre, als ich versuchte, etwas zu finden, mit dem ich mich identifizieren konnte. &nbsp;Die Konvertierung meines Vaters half mir dabei, meinen Glauben zu hinterfragen.&nbsp; Ich fing an, Fragen zu stellen, wie: Was ist ein Jude eigentlich genau?&nbsp; Ist das Judentum eine Kultur, eine Nation oder eine Religion?&nbsp; Wenn es eine Nation ist, wie konnten Juden dann B&uuml;rger zweier Nationen sein?&nbsp; Wenn Judentum eine Religion ist, warum wurden die Gebete dann in hebr&auml;isch rezitiert, Gebete f&uuml;r Eretz Israel und die Heiligung &ldquo;orientaler&rdquo; Rituale?&nbsp; Wenn das Judentum nur eine Kultur war, w&uuml;rde eine Person dann nicht damit aufh&ouml;ren, ein Jude zu sein, wenn er nicht mehr hebr&auml;isch spricht und die j&uuml;dischen Br&auml;uche praktiziert? &nbsp;&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wenn ein Jude nur jemand war, der die Befehle der Thora einh&auml;lt, warum wird dann Abraham als der erste Jude bezeichnet, wo er doch lebte, bevor die Thora zu Moses kam? &nbsp;Nebenbei bemerkt sagt die Thora nicht einmal, dass er ein Jude gewesen ist; das Wort Jude kommt einem der zw&ouml;lf S&ouml;hne Jakobs , Juda.&nbsp; Die Juden wurden erst als Juden bezeichnet, sein dem K&ouml;nigreich von Juda, das nach Salomos Zeit war.&nbsp; Das Brauchtum besagt, dass derjenige ein Jude ist, dessen Mutter j&uuml;disch war. &nbsp;Also kannst du immer noch ein Jude sein, wenn du das Christentum praktizierst oder Atheist bist.&nbsp; Immer mehr begann ich mich, vom Judentum zur&uuml;ckzuziehen.&nbsp; Es gab so viele Gesetze und&nbsp;<em>mitzvahs<\/em>&nbsp;(gute Taten) einzuhalten.&nbsp; Welchen Sinn haben alle diese verschiedenen Rituale, fing ich an zu fragen.&nbsp; F&uuml;r mich waren alle von Menschen gemacht.<\/span><\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">(teil 2 von 2)<\/span><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ich war von der Kultur der amerikanischen Eingeborenen und von ihrem Mut angesichts der wei&szlig;en Siedler, die ihnen ihr Land gestohlen haben, fasziniert. &nbsp;&Uuml;ber 250 Abkommen mit den amerikanischen Eingeborenen wurden gebrochen und ihnen wurden die schlechtesten Landstreifen geben, die niemand wollte. &nbsp;Die Geschichte von den amerikanischen Eingeborenen gleicht der der Pal&auml;stinenser.&nbsp; Die ersten Pal&auml;stinenser lebten tausende von Jahren in Pal&auml;stina und pl&ouml;tzlich ersetzten die Juden sie und die Eingeborenen wurden gezwungen, sich in Camps zu fl&uuml;chten, in denen sie immer noch leben.&nbsp; Ich fragte meine Eltern, worin sich die Pal&auml;stinenser von den eingeborenen Amerikanern unterscheiden, und die Antwort, die ich bekam, war &bdquo;weil sie alle Juden t&ouml;ten und ins Meer werfen wollen.&ldquo;&nbsp; Mein Verst&auml;ndnis f&uuml;r das pal&auml;stinensische Volk versetzte mich &uuml;ber jeden von den Juden, ihre F&uuml;hrer und Rabbis, die ich einst als weise M&auml;nner angesehen hatte.&nbsp; Wie konnte irgendein guter Jude leugnen, dass Pal&auml;stinenser get&ouml;tet und gezwungen werden, ihr Land zu verlassen, um Platz f&uuml;r j&uuml;dische Siedlungen zu schaffen?&nbsp; Was rechtfertigt diesen Akt der Reinigung &ndash; die Tatsache, dass viele Juden im Holocaust gestorben sind!&nbsp; Oder weil die Bibel sagt, es ist &ldquo;unser&rdquo; Land?&nbsp; Jedes Buch, das eine solche Sache rechtfertigt, w&auml;re unmoralisch und daher nicht von Gott. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Als ich zur High School kam, interessierte ich mich f&uuml;r Philosophie und las viel von den gro&szlig;en Denkern der Vergangenheit.&nbsp; Ich habe viel Zeit mit guten Freunden verbracht, die &uuml;ber Philosophie lasen und mit mir die holprigen Wege zur Wahrheit durchlebten.&nbsp; Einer der Philosophen, der den gr&ouml;&szlig;ten Einfluss auf mich hatte, war der j&uuml;disch geborene Spinoza.&nbsp; Spinoza war ein Talmud-Student aus dem 17. Jahrhundert, der alles hinterfragte, das ihm beigebracht wurde, wie das Leben nach dem Tod, ein Glaube, den du nirgends in der Thora findest.&nbsp; Tats&auml;chlich hatten viele der fr&uuml;hen Juden diesen Glauben nicht.&nbsp; Spinoza wurde f&uuml;r seine Ansichten von der j&uuml;dischen Gemeinschaft ausgesto&szlig;en.&nbsp; &nbsp;Ich habe es genossen, seine Ansichten &uuml;ber die Bibel zu lesen, die wie er sagte, nicht wortw&ouml;rtlich genommen werden k&ouml;nnte mit einer Schiffsladung von Widerspr&uuml;chen und Problemen.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Dann las ich zwei bedeutsame B&uuml;cher, die jedes kleine bisschen Sympathie, das ich noch f&uuml;r das Judentum besa&szlig;, hinweg fegten. &nbsp;Das erste Buch nannte sich: &ldquo;On the Jewish Question&rdquo; (&Uuml;ber die j&uuml;dische Frage) von Abram Leon.&nbsp; Leon war ein kommunistischer Organisator im belgischen Untergrund w&auml;hrend des Zweiten Weltkrieges gewesen, und war sp&auml;ter gefangen worden und ist in Ausschwitz gestorben. &nbsp;&nbsp;Sein Buch beantwortete eine uralte Frage: Warum haben die Juden so lange &uuml;berlebt?&nbsp; Er gab eine hervorragende historische Darstellung der Juden vom Zeitalter der Antike an bis zur modernen Zeit und zeigt, dass ihr &Uuml;berleben keinesfalls ein Wunder gewesen ist.&nbsp; Nach den Worten von Karl Marx: &bdquo;Die Juden haben nicht trotz der Geschichte &uuml;berlebt, sondern wegen ihr.&ldquo;&nbsp; Zuerst zeigt er, wie viel von der j&uuml;dischen Gemeinschaft nach ihren eigenen Angaben Jerusalem vor der Zerst&ouml;rung verlassen hat. &nbsp;Dann erkl&auml;rt er, dass die Juden f&uuml;r die K&ouml;nige und Edelm&auml;nner im Mittelalter wegen ihres Status als Vermittler vom Wert gewesen sind.&nbsp; Dann zeigt er, wie der Status des Juden w&auml;hrend des Prozesses der kapitalistischen Akkumulation schlie&szlig;lich einen R&uuml;ckschlag erlitt und wie sie nachfolgend wegen ihres Wuchers verfolgt wurden. &nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das zweite Buch, das mich sehr ansprach, war: &ldquo;Who Wrote the Bible?&rdquo; (Wer schrieb die Bibel) von Elliot Freedman.&nbsp; Es nimmt die historische Aufgabe Spinozas wieder auf.&nbsp; Das Buch beweist, dass die Thora tats&auml;chlich von vier verschiedenen Menschen geschrieben worden war.&nbsp; Freedman erkl&auml;rt uns, dass es urspr&uuml;nglich zwei unterschiedliche traditionelle Berichte vom K&ouml;nigreich Jerusalem und Juda gab und dass ein Verfasser sie so verkn&uuml;pft hat, wie wir sie in der heutigen Bibel finden. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Neben den Philosophien, die ich mit meinen Freunden las, haben wir auch viele politische Anliegen in unserer Jugend aufgenommen.&nbsp; Wie experimentierten mit allem vom Republikanismus bis hin zum Kommunismus.&nbsp; Ich las alle Werke von Marx, Lenin, Stalin, Mao und Trotzki.&nbsp; Ich fand im Marxismus das, was ich f&uuml;hlte, dass es mir in meinem Leben fehlte.&nbsp; Ich glaubte, dass ich alle die Antworten auf jede Sache gefunden h&auml;tte, und ich f&uuml;hlte mich intellektuell jedem &uuml;berlegen.&nbsp; Die Philosophie-Banditen (wie ich uns gerne nenne) trafen uns und bildeten unseren eigenen kleinen sozialistischen Klub.&nbsp; Wir gingen zu verschiedenen aktivistischen Veranstaltungen wie Protesten und Laborstreiks.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Nachdem wir alle m&ouml;glichen Kultgruppen getroffen hatten, die die politische Linke Amerikas s&auml;umten, waren wir alle angewidert von der Art, wie sie agierten und die Realit&auml;t leugneten.&nbsp; &nbsp;Von Leuten dieser Art wird keine Revolution in einem Land gemacht werden.&nbsp; Der Kampf um soziale Ver&auml;nderungen kann nicht gewonnen werden, wenn man die Methoden der Vergangenheit anwendet.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Auch wenn ich den Kampf f&uuml;r eine Revolution aufgegeben hatte, wurde ich doch ein aktiver pro-pal&auml;stinensischer Organisator.&nbsp; Dies ist ein Grund &uuml;ber den ich sehr leidenschaftlich war.&nbsp; Wir waren sehr wenige und wurden vom Hauptstrom attackiert, was mir einen Sinn von Stolz vermittelte. &nbsp;Ich wollte, dass die Welt wei&szlig;, dass nicht alle Juden schlechte Menschen sind.&nbsp; Es besch&auml;mte mich, Leute zu sehen, zu denen ich einst aufgeblickt habe, die das aggressive Regime in Israel unterst&uuml;tzen.&nbsp; Die L&uuml;gen, die von Israel kommen, sind nicht weniger schlimm wie das Leugnen des Holocaust.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Obwohl ich das Judentum aufgegeben hatte und diese Welt als das ultimative Ziel des Menschen betrachtete, war ich nie ein wirklicher Atheist gewesen. &nbsp;Allerdings hatte ich einen starken Hass auf alle Religionen und glaubte, dass sie ein Werkzeug der zust&auml;ndigen Menschen war, um alle anderen Menschen unter Kontrolle zu halten.&nbsp; Wenn du siehst, wie die fundamentalistischen Christen in Amerika agieren, die Wissenschaft verleugnen und die Werte der alten wei&szlig;en M&auml;nner aufrecht halten, dann kannst du verstehen, warum ich allen Religionen gegen&uuml;ber skeptisch war.&nbsp; Die Art, wie die Juden den Pal&auml;stinensern gegen&uuml;ber handelten, half auch nicht.&nbsp; Trotz alledem glaubte ich noch ganz weit im Hinterkopf an Gott.&nbsp; Doch ohne Religion hatte ich eine gewaltige Leere in mir.&nbsp; Manchmal w&uuml;nschte ich mir sogar, dass ich eine religi&ouml;se Person w&auml;re, denn ich f&uuml;hlte, dass sie gl&uuml;cklicher lebten.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ehrlich gesagt, ich erinnere mich nicht mehr daran, was mein Interesse am Islam geweckt hat, insbesondere nach den vielen Jahren anti-religi&ouml;ser Gef&uuml;hle. &nbsp;Als ich ein Kind gewesen bin, hat meine Mutter vom Islam gesprochen und davon, wie Muhammad, Gottes Segen und Frieden seien auf ihm, den Selben Gott anbetete wie wir und auch davon, dass die Araber &uuml;ber Abraham mit uns verwandt sind.&nbsp; Also habe ich den Islam irgendwie als eine weitere Religion anerkannt, die Gott anbetet.&nbsp; Ich habe eine d&auml;mmerige Erinnerung an meinen Cousin (einen Chassiden), der mir gesagt hatte, dass wenn ein Jude sein Leben als Jude aufgibt und wie ein Muslim lebt, dann w&uuml;rde er &uuml;berhaupt keine S&uuml;nde begehen!&nbsp; R&uuml;ckblickend bin ich erstaunt, so etwas geh&ouml;rt zu haben.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Nach den Geschehnissen vom 11. September gab es eine Woge von anti-islamischer Propaganda in den Nachrichten.&nbsp; Von Anfang an wusste ich, dass dies alles L&uuml;gen waren, denn ich hatte l&auml;ngst die Perspektive entwickelt, dass alles in den Medien die Interessen derer sch&uuml;tzt, die sie kontrollieren.&nbsp; Als ich sah, dass die militantesten Menschen, die den Islam attackierten, fundamentalistische Christen waren, fing der Islam f&uuml;r mich an, anziehender zu werden.&nbsp; Ich danke Gott f&uuml;r das, was ich in meinen Aktivistentagen gelernt habe, denn ohne Wissen von der Gesellschaft und den Medien h&auml;tte ich all den M&uuml;ll geglaubt, den ich im Fernsehen &uuml;ber den Islam geh&ouml;rt habe.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ich erinnere mich daran, wie ich eines Tages jemanden &uuml;ber die wissenschaftlichen Fakten in der Bibel sprechen h&ouml;rte und da fragte ich mich, ob der Qur&acute;an irgend welche wissenschaftlichen Fakten enth&auml;lt.&nbsp; Ich suchte im Internet, und ich entdeckte eine Menge erstaunliche Dinge.&nbsp; Daraufhin habe ich viel Zeit damit verbracht, Artikel &uuml;ber verschiedene Aspekte des Islam zu konsumieren.&nbsp; Ich war &uuml;berrascht, wie logisch folgerichtig der Qur&acute;an war.&nbsp; Als ich den Qur&acute;an las, verglich ich seine moralische Botschaft mit dem, was ich aus der Bibel gelernt hatte und verstand, wie viel besser er war. &nbsp;Auch war der Qur&acute;an nicht ann&auml;hernd so langweilig zu lesen wie die Bibel. &nbsp;Es macht Spa&szlig;, darin zu lesen.&nbsp; Nach etwa f&uuml;nf Monaten intensivem Studiums sprach ich meine&nbsp;<em>Shahada<\/em>&nbsp;aus und wurde offiziell Muslim.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Anders als meine alte Religion, ergibt alles im Islam einen Sinn. &nbsp;All die Praktiken wie das Gebet und Ramadhan habe ich bereits verstanden.&nbsp; Obwohl ich mir den Islam wie das Judentum vorstellte, bei dem man eine Reihe verschiedener Regeln dogmatisch befolgt, lag ich falsch.&nbsp; Mein Verst&auml;ndnis von der Welt deckte sich mit allem, was der Islam mich lehrte &ndash; dass alle Religionen grunds&auml;tzlich gleich sind, aber von den Menschen im Laufe der Zeit ver&auml;ndert worden waren.&nbsp; Gott hat keinen Namen gegeben wie das Judentum und das Christentum und hat den Menschen befohlen, ihn anzubeten. &nbsp;Gott hat den Menschen nur den Islam gelehrt; das ist die Hingabe zu Gott.&nbsp; Es ist ganz klar und simpel.&nbsp; &nbsp;&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><\/h1>","excerpt":"","terms":null,"visibility_roles":"","comment_status":1,"comment_count":0,"read_counter":9711,"lft":2706,"rght":2707,"promote":1,"sticky":0,"status":1,"publish_start":null,"publish_end":null,"created_at":"2014-08-24T03:50:00.000000Z","updated_at":"2026-08-25T20:28:14.000000Z","language_id":7,"user_id":7,"author_id":2226,"publisher_id":0,"category_id":10,"parent_id":1461,"books":[],"fatawas":[],"videos":[],"audios":[],"author_name":"Melech Yacov","category_name":"Why I became a Muslim!","category_slug":"Why-I-became-a-Muslim!","get_date":"2014-08-24","pdf_asset":"http:\/\/islamland.com\/uploads\/articles\/de-Melech Yacov, Ex-Jew, USA.pdf","word_asset":"http:\/\/islamland.com\/uploads\/articles\/de-Melech Yacov, Ex-Jew, USA.docx"},"translations":[],"article_books":[],"article_fatawas":[],"article_videos":[],"article_audios":[],"url":"http:\/\/islamland.com\/deu\/api\/articles\/melech-yacov-ex-jude-usa"}