{"article":{"id":590,"title":"Sieben allgemeine Fragen \u00fcber Islam","slug":"sieben-allgemeine-fragen-ber-islam","word":"\/uploads\/articles\/de-Seven Common Questions about Islam.docx","pdf":"\/uploads\/articles\/de-Seven Common Questions about Islam.pdf","mime_type":null,"type":"node","path":"\/nodes\/view\/type:article\/slug:sieben-allgemeine-fragen-ber-islam","hint":"","body":"<h1 style=\"text-align: center;\"><span>Sieben allgemeine Fragen &uuml;ber Islam<\/span><\/h1>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><br \/><\/span><\/h1>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&nbsp;(teil 1 von 2)<\/span><\/h1>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">1.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Was ist Islam?<\/span><\/h2>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><img style=\"display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;\" src=\"http:\/\/www.islamreligion.com\/articles_de\/images\/Seven_Common_Questions_about_Islam_(part_1_of_2)_001.jpg\" alt=\"\" \/><br \/><\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Islam ist der Name der Religion oder richtiger der &acute;Lebensweise&acute;, die Gott (Allah) offenbart hat und die von allen Propheten und Gesandten Gottes, die Er der Menschheit gesandt hat, praktiziert wurde. &nbsp;Sogar der Name ist unter den anderen Religionen einzigartig, denn er bezeichnet einen Zustand des Daseins; er bezieht sich weder auf eine bestimmte Person wie beim Christentum, Buddhismus oder Zoroastrismus; noch auf einen bestimmten Stamm wie beim Judentum; oder auf ein Volk wie beim Hinduismus.&nbsp; Das arabische Wort, von dem Islam abgeleitet ist, bedeutet Friede, Sicherheit, Begr&uuml;&szlig;ung, Schutz, Tadellosigkeit, Heilsamkeit, Unterwerfung, Hingabe, Sich-Anvertrauen und Erl&ouml;sung.&nbsp; Islam bedeutet insbesondere, sich in einem Zustand der Unterw&uuml;figkeit zu Gott zu befinden, Ihn Allein anzubeten und Seine Gesetze ehrerbietig zu akzeptieren und ihnen zu gehorchen.&nbsp; Durch diese Unterw&uuml;rfigkeit wird Frieden, Sicherheit und wohltuende Heilsamkeit im wahrsten Sinne des Wortes erzielt. &nbsp;Daher ist ein Muslim oder eine Muslima eine Person im Zustand der Unterw&uuml;rfigkeit.&nbsp; Der Islam eines Menschen wird durch S&uuml;nden, Unwissenheit und schlechte Taten geschw&auml;cht, und er wird g&auml;nzlich aufgehoben, wenn man Gott Partner zur Seite stellt oder nicht an Ihn glaubt.<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">2.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Was sind Muslime?&nbsp;<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das arabische Wort &ldquo;Muslim&rdquo; bedeutet buchst&auml;blich: &ldquo;jemand, der sich im Zustand des Islam (Unterw&uuml;rfigkeit unter den Willen und das Gesetz Gottes) befindet&rdquo;. &nbsp;Die Botschaft des Islam richtet sich an die gesamte Welt und jeder, der die Botschaft annimmt, wird Muslim.&nbsp; Manche Menschen glauben f&auml;lschlicherweise, dass der Islam nur eine Religion f&uuml;r Araber sei &ndash; aber nichts k&ouml;nnte von der Wahrheit weiter entfernt sein.&nbsp; Tats&auml;chlich sind &uuml;ber 80% der Muslime der Welt keine Araber!&nbsp; Obwohl die meisten Araber Muslime sind, gibt es auch Araber, die Christen, Juden und Atheisten sind. &nbsp;Wenn man nur einen Blick auf die unterschiedlichen V&ouml;lker wirft, die in der muslimischen Welt leben &ndash; von Nigeria bis Bosnien und von Marokko bis Indonesien &ndash; ist es ganz leicht zu erkennen, dass Muslime von allen verschiedenen Rassen, ethnischen Gruppen, Kulturen und Nationalit&auml;ten kommen.&nbsp; Der Islam war schon immer eine universelle Botschaft f&uuml;r alle V&ouml;lker.&nbsp; Dies kann man daran erkennen, dass einige der fr&uuml;hen Gef&auml;hrten des Propheten Muhammad nicht nur Araber waren, sondern auch Perser, Afrikaner und byzantinische R&ouml;mer.&nbsp; Ein Muslim zu sein beinhaltet die vollkommene Annahme und aktive Gehorsamkeit gegen&uuml;ber den offenbarten Lehren und Gesetzen Gottes, des Erhabenen.&nbsp; Ein Muslim ist eine Person, die es freiwillig akzeptiert, ihren Glauben, ihre Werte und ihre Ansichten dem Willen Gottes zu unterwerfen.&nbsp; In der Vergangenheit, auch wenn man es heute nicht mehr viel sieht, wurde der Begriff &ldquo;Mohammedaner&rdquo; h&auml;ufig f&uuml;r Muslime verwendet.&nbsp; Diese Bezeichnung ist falsch und missverst&auml;ndlich, und er ist entweder das Ergebnis absichtlicher Verwirrung oder reiner Unwissenheit.&nbsp; Einer der Gr&uuml;nde f&uuml;r das Missverst&auml;ndnis ist, dass vielen Europ&auml;ern jahrhundertelang beigebracht worden ist, Muslime w&uuml;rden den Propheten Muhammad so anbeten wie die Christen Jesus dienen.&nbsp; Dies ist absolut nicht wahr, denn man wird nicht als Muslim betrachtet, wenn man irgendjemand anderen oder irgendetwas anderes als Gott anbetet.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">3.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wer ist Allah?&nbsp;<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">H&auml;ufig h&ouml;rt man das arabische Wort &ldquo;Allah&rdquo;, wenn es in Diskussionen &uuml;ber den Islam benutzt wird. &nbsp;Das Wort &bdquo;Allah&ldquo; ist einfach das arabische Wort f&uuml;r den Allm&auml;chtigen Gott und es ist dasselbe, das auch von arabisch sprechenden Christen und Juden verwendet wird.&nbsp; Das Wort &bdquo;Allah&ldquo; wurde sogar schon sehr viel fr&uuml;her verwendet, bevor das Wort Gott &uuml;berhaupt existiert hat, denn Deutsch ist eine sehr junge Sprache. &nbsp;Wenn wir eine arabische &Uuml;bersetzung der Bibel zur Hand nehmen w&uuml;rden, w&uuml;rden wir feststellen, dass an den Stellen, wo im Deutschen das Wort &bdquo;Gott&ldquo; steht, im Arabischen das Wort &bdquo;Allah&ldquo; auftaucht.&nbsp; Beispielsweise sagen arabisch sprechende Christen, dass Jesus ihrem Glauben zufolge, der Sohn Allahs sei. &nbsp;Zus&auml;tzlich &auml;hnelt das arabische Wort f&uuml;r den Allm&auml;chtigen Gott &bdquo;Allah&ldquo;ziemlich dem Wort f&uuml;r Gott in anderen semistischen Sprachen.&nbsp; &nbsp;&nbsp;Beispielsweise dem hebr&auml;ischen Wort f&uuml;r Gott: &bdquo;Elah&ldquo;.&nbsp; Aus verschiedenen Gr&uuml;nden glauben manche Nicht-Muslime unrichtigerweise, dass Muslime einen anderen Gott als den Gott von Moses, Abraham und Jesus anbeten. &nbsp;Dies ist sicherlich nicht der Fall, denn der reine Monotheismus des Islam ruft alle Menschen dazu auf, dem Gott von Noah, Abraham, Moses, Jesus und allen anderen Propheten &ndash; Friede sei mit ihnen allen &ndash; anzubeten. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">4.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wer ist Muhammad?&nbsp;<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der letzte und abschlie&szlig;ende Prophet, den Gott der Menschheit gesandt hat, war der Prophet Muhammad, Gottes Segen und Frieden seien auf ihm. &nbsp;Im Alter von vierzig erhielt er die Offenbarung von Gott.&nbsp; Darauf verbrachte er den Rest seines Lebens damit, die Lehren des Islam, der Religion die Gott ihm offenbart hat, zu erkl&auml;ren und danach zu leben.&nbsp; Der Prophet Muhammad ist aus unterschiedlichen Gr&uuml;nden der gr&ouml;&szlig;te Prophet, aber zuallerst weil er von Gott auserw&auml;hlt worden ist, der letzte Prophet zu sein &ndash; dessen Botschaft die Menschheit zu leiten bis zum Letzten Tag andauern soll &ndash; und weil er als Gnade f&uuml;r die gesamte Menschheit gesandt wurde.&nbsp; Als Ergebnis dieser Botschaft haben mehr Menschen den reinen Glauben an den Einen Gott angenommen, als durch jeden anderen Propheten.&nbsp; &nbsp;Seit dem Beginn der Zeit hat Gott den Menschen Propheten auf die Erde gesandt, jeden f&uuml;r sein eigenes Volk.&nbsp; Der Prophet Muhammad allerdings wurde als letzter Prophet f&uuml;r die gesamte Menschheit gesandt.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Obwohl andere religi&ouml;se Gemeinschaften den Anspruch erhoben, an Einen Gott zu glauben, haben im Laufe der Zeit verdrehte Ideen in ihren Glauben und in ihre Praktiken Einzug erhalten, die sie vom reinen ernsthaften Monotheismus der Propheten weggef&uuml;hrt haben. &nbsp;Einige nahmen ihre Propheten und Heiligen als F&uuml;rsprecher bei Gott dem Allm&auml;chtigen.&nbsp; Einige glaubten sogar, dass ihre Propheten Erscheinungen Gottes seien oder die &ldquo;Wiedergeburt Gottes&rdquo; oder der &ldquo;Sohn Gottes&ldquo;.&nbsp; Alle diese Missverst&auml;ndnisse f&uuml;hren zum Anbeten anderer erschaffener Gesch&ouml;pfe anstelle des Sch&ouml;pfers, und trugen zu der g&ouml;tzendienerischen Praxis bei, anzunehmen, dass man sich Gott, dem Allm&auml;chtigen, durch Vermittler nahekommen k&ouml;nnte.&nbsp; Um vor diesen falschen Dingen zu sch&uuml;tzen, betonte der Prophet Muhammad immer, dass er nur ein Mensch sei, der die Aufgabe habe, die Botschaft Gottes zu predigen und ihr zu gehorchen.&nbsp; Er lehrte den Muslimen, ihn als &bdquo;Gesandten Gottes und Seinen Diener&ldquo; zu bezeichnen.&nbsp; Durch sein Leben und seine Lehren machte Gott Muhammad zum vollkommenen Vorbild f&uuml;r alle Menschen &ndash; er war ein vorbildlicher Prophet, Staatsmann, Heerf&uuml;hrer, Herrscher, Lehrer, Nachbar, Ehemann, Vater und Freund. &nbsp;Anders als die anderen Propheten und Gesandten lebte Muhammad im Angesicht der Geschichte und alle seine Aussagen und Taten wurden sorgf&auml;ltig &uuml;berliefert und gesammelt.&nbsp; Muslime brauchen nicht &bdquo;blo&szlig;&ldquo; daran zu glauben, dass er existiert hat oder dass seine Lehren bewahrt worden sind &ndash; sie wissen, dass es eine Tatsache ist.&nbsp; Gott Selbst hat es &uuml;bernommen, die Botschaft, die Muhammad offenbart worden war, vor Verf&auml;lschung zu bewahren oder davor, vergessen zu werden oder verloren zu gehen. &nbsp;Dies war notwendig, denn Gott hat versprochen, dass er der letzte Gesandte f&uuml;r die gesamte Menschheit sei.&nbsp; Alle Gesandte Gottes predigten die Botschaft des Islam, d.h. die Hingabe und Unterwerfung unter den Willen Gottes und die Anbetung Gottes Allein &ndash; aber Muhammad, der letzte Prophet des Islam, hat die letzte und vollst&auml;ndige Botschaft gebracht, die bis zum Letzten Tag nie ver&auml;ndert wird.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&nbsp;(teil 2 von 2)<\/span><\/h1>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">5.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Welche sind die Lehren des Islam?<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Grundlage des islamischen Glaubens bildet der absolute Monotheismus (die Einheit Gottes). &nbsp;Dies bedeutet zu glauben, dass es nur einen Sch&ouml;pfer und Erhalter von allem im Universum gibt und dass nichts sonst g&ouml;ttlich ist oder es wert sei, angebetet zu werden, au&szlig;er Ihm.&nbsp; Wirklich an die Einheit Gottes zu glauben, bedeutet viel mehr, als einfach nur glauben, dass es &bdquo;Einen Gott&ldquo; gibt &ndash; im Gegensatz zu zweien, dreien oder vieren.&nbsp; Es gibt viele Religionen, die den Glauben an &ldquo;Einen Gott&rdquo; vorgeben und glauben, dass es nur einen Sch&ouml;pfer und Erhalter des Universums gibt; aber wahrer Monotheismus bedeutet, zu glauben, dass nur die Eine Wahre Gottheit das Recht besitzt, angebetet zu werden &ndash; ganz im Einklang mit der Offenbarung, die Er Seinen Gesandten zuteil werden lassen hat.&nbsp; Der Islam weist auch die Verwendung von Vermittlern zwischen Gott und Menschen zur&uuml;ck und besteht darauf, dass sich die Menschen an Gott wenden und jegliche gottesdienstliche Taten f&uuml;r Ihn Allein reservieren.&nbsp; Muslime glauben, dass der Allm&auml;chtige Gott Erbarmungsvoll, Liebend und Gn&auml;dig ist. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ein weit verbreitetes Missverst&auml;ndnis ist die Behauptung, dass Gott Seinen Gesch&ouml;pfen nicht direkt vergeben k&ouml;nnte. &nbsp;Durch das &Uuml;berbetonen der Last und der Strafe f&uuml;r die S&uuml;nde und auch durch die Behauptung, Gott k&ouml;nne S&uuml;nden nicht direkt vergeben, verzweifeln Menschen h&auml;ufig an der Gnade Gottes.&nbsp; Sobald sie&nbsp; davon &uuml;berzeugt sind, dass man sich nicht direkt an Gott wenden kann, wenden sie sich falschen Gottheiten zu, wie Helden, politischen F&uuml;hrern, Rettern, Heiligen und Engeln.&nbsp; Oft stellen wir fest, dass die Menschen, die diesen falschen Gottheiten dienen, zu ihnen beten oder F&uuml;rsprache von ihnen verlangen, sie nicht f&uuml;r einen &acute;Gott&acute; halten.&nbsp; Sie behaupten, an Einen H&ouml;chsten Gott zu glauben, aber sie behaupten auch, dass sie nur andere neben Gott anbeten, um Ihm damit n&auml;her zu kommen.&nbsp; Im Islam gibt es eine deutliche Unterscheidung zwischen dem Sch&ouml;pfer und dem Erschaffenen.&nbsp; Es gibt keine Ambivalenz und keine Geheimnisse was G&ouml;ttlichkeit angeht: alles, das geschaffen ist, besitzt kein Recht, angebetet zu werden; nur Allah, der Sch&ouml;pfer, hat das Recht auf Anbetung. &nbsp;Manche Religionen glauben f&auml;lschlicherweise, dass Gott ein Teil Seiner Sch&ouml;pfung geworden w&auml;re und dies hat dazu gef&uuml;hrt, dass die Menschen glauben, sie k&ouml;nnten etwas Erschaffenes anbeten und damit Gott erreichen.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Muslime glauben, dass Gott obwohl Er Einzigartig und Erhabener ist, als wir es uns vorstellen k&ouml;nnen, &uuml;berhaupt keine Partner, Gef&auml;hrten, Ebenb&uuml;rtigen, Widersacher oder Nachkommen besitzt. &nbsp;Dem muslimischen Glauben entsprechend &bdquo;zeugt&ldquo; Allah &bdquo;nicht und wurde nicht gezeugt&ldquo; &ndash; weder w&ouml;rtlich, sinnbildlich, metaphorisch, physisch oder metaphysisch.&nbsp; Er ist Absolut Einzigartig und Ewig.&nbsp; Er kontrolliert alles und Er ist Vollkommen in der Lage, Seine unendliche Gnade und Vergebung zuteil werden zu lassen, wem Er will.&nbsp; Dies ist der Grund, aus dem Allah auch der Allm&auml;chtige und der Allbarmherzige genannt wird.&nbsp; Allah hat das Universum f&uuml;r den Menschen geschaffen, und daher will Er auch das Beste f&uuml;r sie.&nbsp; Muslime sehen in allen Dingen des Universums ein Zeichen f&uuml;r die Sch&ouml;pfung und das Wohlwollen des Allm&auml;chtigen Gottes.&nbsp; Auch der Glaube an die Einheit Allahs ist nicht ausschliesslich ein metaphysisches Konzept.&nbsp; Es ist ein dynamischer Glaube, der unsere Sicht von der Menschheit, der Gesellschaft und allen Aspekten des praktischen Lebens betrifft.&nbsp; Eine logische Folgerung auf den islamischen Glauben an die Einheit Allahs, ist ihr Glaube an die Einheit von Menschheit und Menschlichkeit.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">6.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Was ist der Qur&acute;an?<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Qur&acute;an ist die letzte Offenbarung Allahs an die gesamte Menschheit, die von Allah, dem Erhabenen, Selbst gesprochen und durch den Erzengel Gabriel auf arabisch dem Propheten Muhammad mit Klang, Wort und Bedeutung &uuml;bermittelt wurde.&nbsp; Der Qur&acute;an, manchmal unrichtigerweise Koran geschrieben , wurde dann den Gef&auml;hrten des Propheten vorgetragen, die ihn Wort f&uuml;r Wort sorgf&auml;ltig auswendig lernten und peinlich genau niederschrieben. &nbsp;Der Heilige Qur&acute;an wurde von den Gef&auml;hrten des Propheten und ihren Nachfolgern bis zum heutigen Tag immer wieder rezitiert.&nbsp; Kurz gesagt, der Qur&acute;an ist das offenbarte Buch von der G&ouml;ttlichen Schrift Allahs an die gesamte Menschheit f&uuml;r ihre Rechtleitung und Erl&ouml;sung. &nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Heute wird der Qur&acute;an immer noch von Millionen Menschen auswendig gelernt und gelehrt. &nbsp;Die Sprache des Qur&acute;an, arabisch, ist noch immer eine lebendige Sprache von Millionen Menschen. &nbsp;Nicht wie die Schriften einiger anderer Religionen wird der Qur&acute;an immer noch von einer unz&auml;hlbaren Zahl von Menschen in seiner Originalsprache gelesen. &nbsp;Der Qur&acute;an ist ein lebendiges Wunder in arabischer Sprache und er ist f&uuml;r seinen nicht imitierbaren Stil, seine Form und seinen spirituellen Einfluss, ebenso wie f&uuml;r sein einzigartiges Wissen, das er enth&auml;lt, bekannt.&nbsp; Der Qur&acute;an wurde dem Propheten Muhammad in einer Reihe von Offenbarungen &uuml;ber einen Zeitraum von 23 Jahren herabgesandt.&nbsp; Im Gegensatz zu anderen religi&ouml;sen B&uuml;chern wurde der Qur&acute;an immer f&uuml;r das exakte Wort Allahs gehalten. &nbsp;Der Qur&acute;an wurde zu Lebzeiten des Propheten und auch danach &ouml;ffentlich vor muslimischen und nicht-muslimischen Gemeinschaften vorgetragen. &nbsp;Der komplette Qur&acute;an wurde in der Lebenszeit des Propheten niedergeschrieben und zahlreiche Gef&auml;hrten des Propheten haben den gesamten Qur&acute;an Wort f&uuml;r Wort, wie er offenbart worden war, auswendig gelernt.&nbsp; Der Qur&acute;an war immer in der Hand der einfachen Gl&auml;ubigen: er wurde immer als Gottes Wort betrachtet; und, aufgrund der breiten Masse, die ihn auswendig gelernt hatte, blieb er vollkommen erhalten. &nbsp;Niemals wurde irgendein Teil von ihm ver&auml;ndert oder von irgendeinem religi&ouml;sen Rat bestimmt.&nbsp; Die Lehren des Qur&acute;an umfassen eine universelle Schrift, die sich an die gesamte Menschheit wendet und nicht an einen bestimmten Stamm oder an ein &acute;auserw&auml;hltes Volk&acute;.&nbsp; Die Botschaft, die er bringt, ist nichts Neues, sondern dieselbe Botschaft aller Propheten: &acute;Gebt euch Allah hin, dem Einen Gott, und betet Ihn allein an und folgt Allahs Gesandten, f&uuml;r den Erfolg in diesem Leben und die Erl&ouml;sung im Jenseits&acute;.&nbsp; So konzentriert sich der Qur&acute;an darauf, den Menschen die Wichtigkeit an die Einheit Allahs zu glauben zu lehren und ihre Leben um die Rechtleitung herum, die Er ihnen gesandt hat und die im Islamischen Gesetz formuliert ist, einzurichten.&nbsp; Der Qur&acute;an enth&auml;lt die Geschichten fr&uuml;herer Propheten wie Noah, Abraham, Moses und Jesus, Friede sei mit ihnen allen, ebenso wie Befehle und Verbote Gottes. &nbsp;In unseren modernen Zeiten, wo viele Menschen an Zweifeln, spiritueller Entt&auml;uschung sowie sozialer und politischer Bindungslosigkeit leiden, bieten die Lehren des Qur&acute;an L&ouml;sungen f&uuml;r die Leere unserer Leben und den Tumult, der die Welt heutzutage ersch&uuml;ttert.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<h2 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">7.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wie sehen Muslime die Natur des Menschen, den Sinn des Lebens und das Leben im Jenseits? &nbsp;<\/span><\/h2>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Im Heiligen Qur&acute;an lehrt Allah die Menschen, dass sie erschaffen wurden, um Ihn zu preisen und anzubeten und dass die Grundlage von jeglichem wahren Gottesdienst das Gottesbewusstsein ist. &nbsp;Alle Gesch&ouml;pfe Allahs beten Ihn ganz selbstverst&auml;ndlich an, und nur die Menschen besitzen den freien Willen, Allah, ihren Sch&ouml;pfer, anzubeten oder Ihn zu verleugnen.&nbsp; Dies ist eine gro&szlig;e Pr&uuml;fung, aber auch eine gro&szlig;e Ehre.&nbsp; Da die Lehren des Islam alle Bereiche des Lebens und der Ethik umfassen, ist Gottesbewusstsein bei allen menschlichen Angelegenheiten erw&uuml;nscht.&nbsp; Der Islam macht deutlich, dass alle Taten der Menschen gottesdienstliche Handlungen sind, sofern sie f&uuml;r Gott allein verrichtet werden und Seinen G&ouml;ttlichen Schriften und Gesetzen entsprechen.&nbsp; Daher ist der Gottesdienst im Islam nicht nur auf religi&ouml;se Rituale begrenzt und aus diesem Grunde ist er richtiger als &acute;Lebensweise&acute; zu bezeichnen denn als Religion. &nbsp;Die Lehren des Islam dienen als Gnade und Heilung f&uuml;r die menschliche Seele und Eigenschaften wie Menschlichkeit, Aufrichtigkeit, Geduld und Mildt&auml;tigkeit werden unterst&uuml;tzt.&nbsp; Au&szlig;erdem verdammt der Islam Stolz und Selbstgerechtigkeit, denn Gott der Allm&auml;chtige ist der einzige Richter &uuml;ber die menschliche Rechtschaffenheit.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p class=\"w-body-text-1\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die islamische Sicht von der Natur des Menschen ist sowohl realistisch als auch ausgewogen, denn Menschen werden nicht als von Geburt an s&uuml;ndig angesehen, sondern sie haben die F&auml;higkeit, gut und b&ouml;se zu sein; das ist ihre Wahl. &nbsp;Der Islam lehrt, dass Glaube und Taten Hand in Hand gehen.&nbsp; Gott hat den Menschen den freien Willen gegeben, und der Ma&szlig;stab f&uuml;r ihren Glauben sind ihre Taten und Handlungen.&nbsp; Allerdings sind die Menschen schwach geboren und s&uuml;ndigen immer wieder, daher m&uuml;ssen sie um Rechtleitung und Vergebung bitten, dies allein ist eine Form des Gottesdienstes, die Allah liebt. &nbsp;Die Natur des Menschen, wie Gott sie in Seiner Majest&auml;t und Seiner Weisheit geschaffen hat, ist nicht von Geburt an &acute;korrupt&acute; oder muss verbessert werden.&nbsp; Der Weg der Reue steht allen immer offen.&nbsp; Gott der Allm&auml;chtige, wei&szlig;, dass die Menschen Fehler machen, also besteht die wahre Pr&uuml;fung darin, ob sie Ihn f&uuml;r ihre S&uuml;nden um Vergebung bitten und versuchen, sie zu vermeiden oder ob sie ein f&uuml;hrungsloses Leben in S&uuml;nde bevorzugen, obwohl sie wissen, dass dies Gott nicht gef&auml;llt. &nbsp;Das wahre Gleichgewicht eines islamischen Lebens wird durch eine gesunde Furcht vor Allahs rechtm&auml;&szlig;iger Bestrafung f&uuml;r Verbrechen und S&uuml;nden aufgestellt, ebenso wie durch ernsthaften Glauben an Allah, an Seine unendliche Gnade und an die Freude, dass Er uns Seine Belohnung f&uuml;r unsere guten Taten und unsere aufrichtige Anbetung gew&auml;hrt. &nbsp;Ein Leben ohne Gottesfurcht f&uuml;hrt zu S&uuml;nde und Ungehorsam, w&auml;hrend der Glaube, dass wir soviel ges&uuml;ndigt haben, dass Gott uns m&ouml;glicherweise sowieso nicht vergeben wird, nur zur Verzweiflung f&uuml;hrt.&nbsp; Angesichts dieser Tatsache lehrt der Islam, dass nur die Irregeleiteten an der Gnade Gottes verzweifeln und nur verdorbene Verbrecher f&uuml;rchten Allah nicht als ihren Sch&ouml;pfer und Richter.&nbsp; Der Heilige Qur&acute;an, wie er dem Propheten Muhammad, Friede sei mit ihm, offenbart worden war, enth&auml;lt ebenfalls viele Lehren &uuml;ber das Leben im Jenseits und den Tag des Gerichts.&nbsp; Muslime glauben, dass Gott, der Absolute Souver&auml;ne K&ouml;nig und Richter, &uuml;ber alle Menschen f&uuml;r ihren Glauben und ihre Taten in ihrem irdischen Leben richten wird.&nbsp; Indem Er &uuml;ber die Menschen richten wird, wird Allah, der Erhabene, sowohl absolut gerecht sein, weil Er nur die wirklich schuldigen und aufr&uuml;hrerischen, nicht bereuenden Verbrecher bestrafen wird; und absolut barmherzig zu den Menschen, die Er, bei Seiner Weisheit, Seiner Gnade w&uuml;rdig findet.&nbsp; Niemand wird f&uuml;r irgendetwas zur Verantwortung gezogen, das au&szlig;erhalb seiner F&auml;higkeiten lag oder f&uuml;r etwas, das er nicht wirklich getan hat.&nbsp; Es gen&uuml;gt, zu sagen, dass der Islam lehrt, dass das Leben eine Pr&uuml;fung von Allah ist, dem Sch&ouml;pfer, dem Allm&auml;chtigen und Allerweisesten, und dass alle Menschen f&uuml;r das, was sie mit ihren Leben angefangen haben, von Allah zur Verantwortung gezogen werden.&nbsp; Ein aufrichtiger Glaube an das Leben im Jenseits ist der Schl&uuml;ssel daf&uuml;r, ein ausgeglichenes und sittliches Leben zu f&uuml;hren.&nbsp; Anderenfalls wird das Leben selbst als ein Ende betrachtet, das verursacht, dass die Menschen immer selbsts&uuml;chtiger, materialistischer und unmoralischer in ihrer blinden Verfolgung ihres Genusses werden, auch auf Kosten von Vernunft und Sitten.&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><\/h1>","excerpt":"","terms":null,"visibility_roles":"","comment_status":1,"comment_count":0,"read_counter":14969,"lft":950,"rght":951,"promote":1,"sticky":0,"status":1,"publish_start":null,"publish_end":null,"created_at":"2014-08-05T20:47:00.000000Z","updated_at":"2026-05-27T17:31:40.000000Z","language_id":7,"user_id":7,"author_id":2143,"publisher_id":0,"category_id":1,"parent_id":588,"books":[],"fatawas":[],"videos":[],"audios":[],"author_name":"Daniel Masters, AbdurRahman Squires, and I. 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