{"book":{"id":110,"title":"Botschaft des Islam","slug":"botschaft-des-islam-1432798897","image":"\/uploads\/books\/538dbbf3-5978-46db-9908-04dfb8adb1fd-The_Message_of_Islam-eng.jpg","hint":"<p><span style=\"font-size: large;\">Dieses Buch beinhaltet die Erkl&auml;rung der ewigen Botschaft des Islam aus dessen Fundamenten und Grundlagen, welche die S&auml;ulen des Islam und des Iman sind. Dar&uuml;berhinaus erl&auml;utert es Merkmale der islamischen Gesetzgebung, &ouml;konomische, gesellschaftliche, politische und moralische Verh&auml;ltnisse und Menschenrechte im Islam.<\/span><\/p>\r\n","arabic_notes":"","book_text":"<h3>Botschaft des Islam<\/h3>\r\n\r\n<h3>\u0631\u0633\u0627\u0644\u0629 \u0627\u0644\u0625\u0633\u0644\u0627\u0645 \u0628\u0627\u0644\u0644\u063a\u0629 \u0627\u0644\u0623\u0644\u0645\u0627\u0646\u064a\u0629 &nbsp;<\/h3>\r\n\r\n<h3><br \/>\r\nVon:<br \/>\r\nDr. Abd Ar-Rahman Al-Sheha<\/h3>\r\n\r\n<h3>&nbsp;<\/h3>\r\n\r\n<h3>&Uuml;bersetzt von:<br \/>\r\nDr. Ghembaza Moulay Mohamed<br \/>\r\n&nbsp;(Abu Ammar)<br \/>\r\n&Uuml;berarbeitung von:<br \/>\r\nAhmed Ateia<\/h3>\r\n\r\n<h3><br \/>\r\n&nbsp;<\/h3>\r\n\r\n<h3>WWW.ISLAMLAND.COM<\/h3>\r\n\r\n<h3><br \/>\r\n&nbsp;<\/h3>\r\n\r\n<h3>Inhaltsverzeichnis<\/h3>\r\n\r\n<h3><br \/>\r\nEinleitung&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br \/>\r\nWerte Leser, werte Leserinnen&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;11<br \/>\r\nMonotheismus im Islam&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;15<br \/>\r\n-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Glaube an Gott\/Allah&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;16<br \/>\r\n-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Glaube an die Engel&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;17<br \/>\r\n-&nbsp;&nbsp; Der Glaube an die B&uuml;cher Gottes&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;22<br \/>\r\n-&nbsp;&nbsp; Der Glaube an die Gesandten Allahs&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;34<br \/>\r\n-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wer ist Muhammad (\uf065)?&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;34<br \/>\r\n-&nbsp;&nbsp; Der Glaube an den J&uuml;ngsten Tag&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;36<br \/>\r\n-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Glaube an die g&ouml;ttliche Vorherbestimmung&nbsp;&nbsp; &nbsp;42<br \/>\r\nGrundlagen der islamischen Religion&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;45<br \/>\r\nSeelische Seite im Islam&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;48<br \/>\r\nHaupts&auml;ulen des Islam&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;50<br \/>\r\nDie Besonderheiten der islamischen Religion&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;62<br \/>\r\nDie Eigenschaften und die Vorteile der Islamischen<br \/>\r\nReligion&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; 63<br \/>\r\nDer Islam verfolgt das Prinzip der Selbstkontrolle&nbsp;&nbsp; &nbsp;88<br \/>\r\nPolitik im Islam&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;123<br \/>\r\nWas die politischen Anordnungen des Islam<br \/>\r\nkennzeichnet&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;129<br \/>\r\nWirtschaft im Islam&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;129<br \/>\r\nSozialwesen im Islam&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;137<br \/>\r\nMoral im Islam&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;146<br \/>\r\nVerbotene Speisen, Getr&auml;nke und Kleidung&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;171<br \/>\r\nEinige Gebote des Islam&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;189<br \/>\r\nEinige islamische Anstandsregeln&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;191<br \/>\r\nSchlusswort&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;201<\/h3>\r\n\r\n<h3>&nbsp;<\/h3>\r\n\r\n<h3>&nbsp;<br \/>\r\n&nbsp;<br \/>\r\n&nbsp;<\/h3>\r\n\r\n<h3>&bdquo;Im Namen Allahs, des Barmherzigen, des Allerbarmers.&ldquo;<br \/>\r\nGepriesen sei Allah. Allahs Segen und Friede seien auf dem Propheten Muhammad (\uf072), seiner Familie und seinen Gef&auml;hrten allesamt.<br \/>\r\nZu diesem Buch<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Allah der Erhabene sagt in Seinem Buch:<br \/>\r\n\uf028Sprich: &sbquo;O Leute der Schrift, kommt her zu einem zwischen uns und euch gleich angenommenen Wort: dass wir Allah allein dienen und Ihm nichts beigesellen, und dass wir nicht einander zu Herren nehmen neben Allah.&rsquo; Doch wenn sie sich abkehren, dann sagt: &sbquo;Bezeugt, dass wir Gottergebene (Muslime) sind&rsquo;.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 3:64)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam ist die wahre Religion, denn er ist die Religion der gesunden angeborenen Veranlagung (Fitra\/\u0627\u0644\u0641\u0637\u0631\u0629), er ist die Religion der Klarheit, die keine Mysterien kennt. Der Islam regt seine Anh&auml;nger an, nach allem zu fragen, was ihnen unverst&auml;ndlich zu sein scheint oder was ihnen einf&auml;llt. Dennoch l&auml;sst er nicht jeden auf solche Fragen Antwort geben; vielmehr hat er nur den Gelehrten, den Wissenden das Recht gegeben, auf die religi&ouml;sen Fragen zu antworten. Sonst l&auml;uft einer Gefahr, etwas Falsches &uuml;ber Allah (\uf049) zu sagen, was im Islam eine gro&szlig;e S&uuml;nde bedeutet:<br \/>\r\n\uf028Sag: verboten hat mein Herr die sch&auml;ndlichen Taten, was von ihnen offen ist; und (auch) was verborgen, die S&uuml;nde schlechthin und die Gewaltanwendung ohne vorliegende Berechtigung, und dass ihr Allah solche beigesellt, f&uuml;r die Er keine Erm&auml;chtigung herabgesandt hat, und dass ihr &uuml;ber Allah das sagt, was ihr nicht wisst.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 7:33)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Nur diejenigen, die sich auf dem Gebiet der religi&ouml;sen Wissenschaften spezialisiert haben, sind in der Lage, religi&ouml;se Fragen zu beantworten. An diese muss man sich wenden, wenn einem irgendetwas an der Religion unklar ist.<br \/>\r\n\uf028...So fragt die Besitzer der Ermahnung (der fr&uuml;heren Offenbarung), wenn ihr nicht Bescheid wisst.\uf029&nbsp;&nbsp; &nbsp; (Qur&acute;an 16:43)&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam hat auch die schlechten Auswirkungen aufgezeigt, welche man auf der Suche nach Wissen nicht kompetente Menschen zu Rate zieht. Der Prophet Muhammad (\uf072) sagte in diesem Zusammenhang:<br \/>\r\n&ldquo;Gott wird das Wissen nicht an Sich nehmen, indem Er es den Menschen entrei&szlig;t, sondern Er wird es an Sich nehmen, indem Er die Gelehrten sterben l&auml;sst. Wenn schlie&szlig;lich kein Gelehrter mehr &uuml;brig ist, werden sich die Menschen Unwissende zu F&uuml;hrern nehmen, welche, wenn sie gefragt werden, religi&ouml;se Rechtsgutachten geben, ohne &uuml;ber das entsprechende Wissen zu verf&uuml;gen. Sie werden irren und in die Irre f&uuml;hren.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Im Islam gibt es keine Dinge, an die man glaubt, ohne dar&uuml;ber nachzufragen. Nur die Dinge, welche mit dem menschlichen Verstand nicht zu begreifen sind, die zum Verborgenen geh&ouml;ren und die Allah, der Erhabene (\uf049), nicht erkl&auml;rt hat, muss man nicht hinterfragen. Denn diese Dinge stehen &uuml;ber dem Begriffsniveau der Menschen und daher wird ihnen das Wissen dar&uuml;ber nicht n&uuml;tzen. Jene Bereiche von den verborgenen Wahrheiten, deren Kenntnis aber im Interesse der Menschen ist, hat Allah (\uf049) im Qur`an und in der &Uuml;berlieferung Seines Propheten Muhammad (\uf072) erkl&auml;ren lassen. Wir Menschen stellen uns in der Regel Fragen, deren Antwort uns erstrebenswert erscheint. In diesem Fall bietet uns der Qur`an in seiner einfachen Art und Weise &uuml;berzeugende Antworten darauf:<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wenn man zum Beispiel nach dem Ursprung des Menschen fragt, so findet man die Antwort in den folgenden Ajat (Versen) des Qur&acute;ans:<br \/>\r\n\uf028Und wahrlich, Wir erschufen den Menschen aus Lehmderivaten. Dann setzten Wir ihn als Samentropfen an eine sichere Ruhest&auml;tte. Dann bildeten Wir den Tropfen zu einem Blutklumpen; dann bildeten Wir den Blutklumpen zu einem Fleischklumpen; dann bildeten Wir aus dem Fleischklumpen Knochen; dann bekleideten Wir die Knochen mit Fleisch; dann entwickelten Wir es zu einer anderen Sch&ouml;pfung. So sei Allah gesegnet, der beste Sch&ouml;pfer.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 23:12-14)<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wenn man nach der Stellung des Menschen in dieser Welt und nach seiner Position zwischen den verschiedenartigen Gesch&ouml;pfen Gottes fragt, so findet man die Antwort im folgenden qur&acute;anischen Vers:<br \/>\r\n\uf028Und Wir haben den Kindern Adams Ehre erwiesen, sie &uuml;ber Land und See getragen und mit guten Dingen versorgt und sie gegen&uuml;ber den meisten Unserer Gesch&ouml;pfe bevorzugt.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 17:70)<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wenn man nach dem Grund fragt, warum der Mensch geschaffen wurde, findet man ebenfalls die Antwort im Qur`an:<br \/>\r\n\uf028Und Ich habe die \u011einn und die Menschen nur dazu erschaffen, dass sie Mir dienen. Ich will von ihnen keinen Unterhalt, noch will Ich, dass sie Mich ern&auml;hren. Allah ist der Versorger, der M&auml;chtige, der Unersch&uuml;tterliche.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 51:56-59)<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wenn man nach dem Sch&ouml;pfer fragt, der alleine Anbetung und Verehrung verdient, so antwortet der Qur`an eindeutig:<br \/>\r\n\uf028Sprich: &sbquo;Er ist Allah, ein Einziger. Allah, der Ewigw&auml;hrende. Weder zeugt Er, noch ist Er gezeugt worden, noch ist Ihm jemand ebenb&uuml;rtig.\uf029 (Qur&acute;an 112:1-4)<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wenn man nach der Beziehung fragt, die den Menschen mit den anderen Gesch&ouml;pfen in diesem Universum verbindet, so gibt Allah (\uf049) uns die Antwort darauf im Qur&acute;an:<br \/>\r\n\uf028Allah ist es, Der euch das Meer dienstbar gemacht hat, damit die Schiffe nach Seinem Gehei&szlig; auf ihm dahineilen und damit ihr nach Seinen Gaben trachtet und damit ihr dankbar sein m&ouml;get. Er hat euch alles dienstbar gemacht, was in den Himmeln oder auf Erden ist; alles ist von Ihm. Hierin sind f&uuml;rwahr Zeichen f&uuml;r Leute, die nachdenken.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 45:12-13)<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wenn man nach dem Weg fragt, auf dem man die seelische Ruhe und den inneren Frieden finden kann, so weist der Qur`an einen auf den richtigen Weg hin:<br \/>\r\n\uf028Diejenigen, welche glauben und deren Herzen im Gedenken an Allah Ruhe finden &ndash; wahrlich, im Gedenken Allahs finden die Herzen Ruhe.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 13:28)<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wenn man nach dem Erfolg im Dies- und Jenseits fragt, wie man diesen erreichen kann, so sagt der Qur`an dar&uuml;ber:<br \/>\r\n\uf028Wer das Rechte tut, ob Mann oder Frau, und dabei gl&auml;ubig ist, dem werden Wir ein gutes Leben geben. Und Wir werden sie nach den besten Werken belohnen, die sie taten.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 16:97)<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wenn man sich &uuml;ber die Situation dessen fragt, der nicht an Allah (\uf049) und Seine Offenbarung glaubt, so erh&auml;lt man die Antwort:<br \/>\r\n\uf028Wer aber sich von Meiner Ermahnung abwendet, dem ist ein k&uuml;mmerliches Leben beschieden. Und am Tage der Auferstehung werden Wir ihn blind vorf&uuml;hren. Er fragt: &sbquo;O mein Herr! Warum hast du mich blind auferweckt, wo ich vorher doch sehen konnte?&rsquo; Er spricht: &sbquo;Zu dir kamen Unsere Zeichen, doch hast du sie missachtet. So wirst du heute ebenso missachtet&rsquo;.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 20:124-126)<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wenn man nach der vollst&auml;ndigen Religion fragt, die alles enth&auml;lt, was dem Einzelnen wie der Gesellschaft in dies- und jenseitiger Hinsicht Sicherheit und Heil garantiert, so ist dort auch die Antwort zu finden:<br \/>\r\n\uf028..Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet und habe Meine Gnade an euch vollendet, und es ist Mein Wille, dass der Islam euer Glaube ist...\uf029&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 5:3)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Dies ist die wahre Religion, an die man glauben muss, denn sie ist der Weg, der zur Gl&uuml;ckseligkeit f&uuml;hrt in dieser Welt und im n&auml;chsten Leben nach dem Tod. Deswegen sagt Allah (\uf049), der Erhabene:<br \/>\r\n\uf028Wer eine andere Religion als den Islam sucht, sie wird von ihm nicht angenommen werden, und im Jenseits geh&ouml;rt er zu den Verlierern.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 3:85)<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wie die Menschen miteinander umgehen, zeigt uns der folgende Vers aus dem Qur&acute;an:<br \/>\r\n\uf028O ihr Menschen, Wir haben euch von einem m&auml;nnlichen und einem weiblichen Wesen erschaffen, und Wir haben euch zu V&ouml;lkern und St&auml;mmen gemacht, damit ihr einander kennen lernt. Der Angesehenste unter euch bei Allah ist der Gottesf&uuml;rchtigste von euch.\uf029&nbsp; (Qur&acute;an 49:13)<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wenn man nach der Beziehung des Muslims zur Wissenschaft fragt, so findet man diese folgenderma&szlig;en bestimmt:<br \/>\r\n\uf028...Allah wird diejenigen von euch, die glauben und jene, denen Wissen gegeben wurde, um Rangstufen erh&ouml;hen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 58:11)<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wenn man danach fragt, welches Ende dieses Leben hat, bekommt man die Antwort:<br \/>\r\n\uf028Jeder wird den Tod erleiden. Euch wird euer Lohn am Tag der Auferstehung voll erstattet. Wer vom Feuer wegger&uuml;ckt und ins Paradies gef&uuml;hrt wird, der hat den Erfolg erreicht. Das irdische Leben ist ja nur eine bet&ouml;rende Nutznie&szlig;ung.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 3:185)<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wenn man fragt, ob der Mensch nach dem Tod zum zweiten Mal erschaffen werden kann oder nicht, so erh&auml;lt man die Antwort wie folgt:<br \/>\r\n\uf028Und er [der Mensch] f&uuml;hrt Uns ein Gleichnis an und vergisst dabei, dass er selbst erschaffen wurde. Er spricht: &sbquo;Wer macht die Gebeine wieder lebendig, wenn sie zerfallen sind?&rsquo; Sprich: &sbquo;Leben wird ihnen Der wiedergeben, Welcher sie zum ersten Mal erschuf; und Er wei&szlig; &uuml;ber alle Gesch&ouml;pfe Bescheid. Der euch aus gr&uuml;nen B&auml;umen Feuer gemacht hat, so dass ihr gleich damit anz&uuml;nden k&ouml;nnt.&rsquo; Ist Der, Welcher die Himmel und die Erde erschuf, etwa nicht imstande, ihresgleichen zu erschaffen? Aber ja, Er ist doch der allwissende Sch&ouml;pfer. Sein Befehl, wenn Er ein Ding will, ist nur, dass Er zu ihm spricht: &sbquo;Sei&rsquo;, und es ist.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 36:78-82)<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Fragt man sich, welches der menschlichen Werke nach dem Tod angenommen wird, so lautet die Antwort:<br \/>\r\n\uf028Und diejenigen, deren Waagschalen leicht sind, das sind die, die sich selbst verloren haben; in der H&ouml;lle werden sie ewig weilen. Das Feuer schl&auml;gt auf ihre Gesichter, und sie fletschen die Z&auml;hne. &sbquo;Wurden euch nicht Meine Verse vorgetragen, ihr aber pflegtet sie f&uuml;r L&uuml;ge zu erkl&auml;ren?&rsquo; Sie sagen: &sbquo;Unser Herr, unser Ungl&uuml;ck hat uns besiegt, und wir waren ein abgeirrtes Volk...&rsquo;\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 23:103-106)<br \/>\r\nAn diesem Tag n&uuml;tzt einem nur die gute Tat, die man auf Erden getan hat:<br \/>\r\n\uf028Denen, die ungl&auml;ubig sind, werden weder ihr Verm&ouml;gen noch ihre Kinder vor Allah etwas n&uuml;tzen. Sie sind der Brennstoff des Feuers.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 3:10)<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wenn man nach dem Schicksal fragt, welchem die Menschen nach dem Tod begegnen, so handelt es sich dabei um ein ewiges Leben, das nur zwei M&ouml;glichkeiten bietet: entweder Paradies oder H&ouml;lle:<br \/>\r\n\uf028Die Ungl&auml;ubigen unter den Leuten der Schrift und die Polytheisten werden im Feuer der H&ouml;lle sein; darin werden sie ewig weilen. Sie sind die schlimmsten unter den Gesch&ouml;pfen. Die aber, die glauben und die guten Werke tun, sind die besten unter den Gesch&ouml;pfen. Ihr Lohn bei ihrem Herrn sind die G&auml;rten von Eden, unter denen B&auml;che flie&szlig;en; darin werden sie auf immer ewig weilen. Allah hat Wohlgefallen an ihnen, und sie haben Wohlgefallen an Ihm. Das ist f&uuml;r den bestimmt, der seinen Herrn f&uuml;rchtet.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 98:6-8)<br \/>\r\nWerte Leser und Leserinnen<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Ich bin felsenfest davon &uuml;berzeugt, dass der Islam die L&ouml;sung f&uuml;r alle Probleme anbietet, die unsere Welt heute erlebt, eine L&ouml;sung, die in der Lage ist, diese Probleme &ndash; wenn der Islam praktiziert wird &ndash; von Grund auf aufzuheben.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die Welt hat viele Theorien und Ideologien ausprobiert, die sich in der menschlichen Praxis als ungeeignet f&uuml;r die Beseitigung der menschlichen Probleme erwiesen haben.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Warum versucht die Welt nicht, den Islam als Weltauffassung in der Praxis auszuprobieren? F. Filweas, ein britischer Marineoffizier, sagt:<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; &bdquo;Die Zeitungen haben davon berichtet, dass die westlichen Philosophen und Denker nun behaupten, die bestehenden Religionen seien veraltet und sie m&uuml;ssen beseitigt werden.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Das zeigt uns, wie pessimistisch die Mehrheit der Philosophen und Denker im Westen sind, weil sie an den Mysterien des Christentums leiden. Sie machen jedoch einen gro&szlig;en Fehler, weil der Islam die einzige vollst&auml;ndige Antwort bietet, er ist noch da und er ist immer bereit, die Alternative anzubieten.&ldquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Man sagt nichts Falsches, wenn man meint, dass die Muslime unserer Zeit sich vom Islam und von seinen Vorschriften sehr weit entfernt haben. Es gibt nat&uuml;rlich Muslime. Aber sind sie wirklich Muslime? Oder sind sie nur dem Namen nach Muslime? Was Muslime heute in ihrem wirklichen Leben praktizieren, ist sehr weit von den Anweisungen und Zielen des Islam entfernt. Der Islam ist nicht, wie manche denken, lediglich eine gewisse Zahl von religi&ouml;sen Zeremonien, die zu bestimmten Zeiten vollzogen werden, sondern er ist Glaube und Praxis, Gesetz und Handlung, Religion und Staat mit allem, was dazu geh&ouml;rt. Es wurde &uuml;ber den Islam gesagt:<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; &bdquo;Welch eine hervorragende Religion, wenn sie nur gute M&auml;nner tragen&ldquo;, die ihre Vorschriften und Regelungen im Leben anwenden, ihren Befehlen gehorchen, sich von ihren Verboten fernhalten, gute M&auml;nner, die diese Religion anderen V&ouml;lkern beibringen in der Art und Weise, wie Allah (\uf049) uns angewiesen hat:<br \/>\r\n\uf028Ruf zum Wege deines Herrn mit Weisheit und sch&ouml;ner Ermahnung und setze dich mit ihnen auf die beste Art der Diskussion auseinander.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 16:125)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der wirkliche Muslim, oder vielmehr: der wirkliche islamische Staat ist es, der den heiligen Qur&acute;an und die reine, richtige &Uuml;berlieferung des Propheten &ndash; beide stellen die Hauptquellen des Islam dar &ndash; zu seiner Verfassung macht, von der er immer ausgeht und zu der er immer zur&uuml;ckkehrt; eine Verfassung, die &uuml;ber Handlungen und Wirkungen im privaten und im &ouml;ffentlichen Zusammenhang entscheidet.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; J. S. Restler sagt im Vorwort seines Werks &uuml;ber &bdquo;Die arabische Zivilisation&ldquo;, dass &quot;Islam&quot; drei verschiedene Bedeutungen haben kann: einmal als Religion, einmal als Staat und einmal zuletzt als Kultur. Kurz gesagt, handelt es sich hier um eine einmalige, allumfassende Zivilisation.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam hat sich in dem Glauben, Gottesdienst, Gesetz, in seinen Vorschriften und Handlungen, seitdem er dem Propheten Muhammad (\uf072) offenbart wurde, bis zum heutigen Tage nicht ver&auml;ndert. Die Menschen, die dem Islam angeh&ouml;ren, haben sich selbst ge&auml;ndert. Wenn nun derjenige Fehler begeht, der zum Islam geh&ouml;rt, so bedeutet das &uuml;berhaupt nicht, dass die islamischen Vorschriften das bewilligen oder best&auml;tigen, was dieser tut. Geben wir ein einfaches Beispiel, das die Sache n&auml;her erkl&auml;rt: Wir geben einem Menschen eine Maschine in Einzelteilen zusammen mit einer Bauanleitung f&uuml;r die Inbetriebnahme, die eine genaue und umfassende Beschreibung enth&auml;lt, wie man die Maschine zusammenmontiert. Wenn dieser Mensch nun die Maschine nicht zusammenf&uuml;gen kann oder wenn er die Maschine in einer Weise montiert, die den gezeigten Anweisungen nicht entspricht, kann man also nun sagen, dass die Informationen der Montageanweisungen falsch sind? Nat&uuml;rlich nicht. Vielmehr kann man die L&ouml;sung in einer der drei folgenden Vermutungen finden:<br \/>\r\n1)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Diese Person ist den aufgezeichneten Anweisungen gar nicht gefolgt.<br \/>\r\n2)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Diese Person hat die Anweisungen nicht vollst&auml;ndig befolgt, oder<br \/>\r\n3)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Diese Person hat die geschriebenen Anweisungen nicht verstanden und in diesem Fall sollte er sich an die zust&auml;ndige Firma wenden, die ihm die richtige Weise des Zusammenbaus erkl&auml;rt. Dasselbe gilt auch f&uuml;r den Islam; wer den Islam kennen lernen will, der muss sich an die richtigen Quellen wenden. Er muss auch die Religionswissenschaften bei den ausgebildeten Gelehrten suchen. Ein kranker Mensch sucht das Heil bei einem Arzt, und derjenige, der ein Haus bauen will, der wendet sich an den geeigneten Ingenieur usw.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Ich bitte jeden, der dieses Buch liest, ausdr&uuml;cklich darum, sich bei seiner Lekt&uuml;re von seinen religi&ouml;sen Empfindungen und gedanklichen Vorstellungen m&ouml;glichst zu befreien, damit er auf der Art desjenigen lesen kann, der das Rechte erreichen und erkennen will. Er m&ouml;ge hier mit Vernunft, nicht mit Emotionen lesen, weil diese Emotionen der Vernunft keinen Raum lassen:<br \/>\r\n\uf028Und wenn ihnen gesagt wird: &sbquo;Folgt dem, was Gott herab gesandt hat&rsquo;, sagen sie: &sbquo;Wir folgen lieber dem, was wir bei unseren V&auml;tern vorgefunden haben.&rsquo; Was denn, auch wenn ihre V&auml;ter nichts verstanden haben und der Rechtleitung nicht gefolgt sind&rsquo;.\uf029 (Qur&acute;an 2:170)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Er m&ouml;ge also nicht auf die Art und Weise desjenigen lesen, der einfach nur auf der Suche nach Fehlern ist und auf die M&auml;ngel lauert.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der zivilisierte, logisch und rational denkende Mensch l&auml;sst sich erst dann von einer Sache &uuml;berzeugen oder nicht &uuml;berzeugen, wenn er sie studiert und gepr&uuml;ft hat. Wenn er sich davon &uuml;berzeugt hat, so muss er stark zupacken und sich der Sache fest annehmen. Dar&uuml;ber hinaus wird er diese Kenntnisse und Fakten nicht f&uuml;r sich allein behalten, sondern er wird versucht, dieses richtige, wahre Wissen anderen Menschen mitzuteilen. Somit kommt der Nichtwissende zum Wissen und der Irregehende kann den richtigen Weg finden.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Ich gebe zu, dass ich dieses Thema weder ad&auml;quat behandelt, noch entsprechende Nachforschungen unternommen habe. Denn der Islam ist, wie erw&auml;hnt, ein umfassendes System, das alle Angelegenheiten des Dies- und Jenseits aufgreift. Das kann nur in umfangreichen B&uuml;chern dargestellt werden, es w&uuml;rde den Rahmen dieses kleinen B&uuml;chleins sprengen. Deshalb habe ich mich mit Andeutungen auf die Hauptprinzipien der islamischen Wertordnung begn&uuml;gt, die eine Schl&uuml;sselrolle f&uuml;r diejenigen spielen k&ouml;nnen, die weiter &uuml;ber die Wirklichkeit der islamischen Religion forschen und lernen wollen.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Mancher k&ouml;nnte behaupten, dass in den Ordnungen und Gesetzen der heutigen Gesellschaften &auml;hnliche Regelungen wie im Islam bestehen. Diesem Einwand kann man sofort mit der Frage entgegenkommen: Welche von den beiden ist denn &auml;lter? Der Islam oder die modernen Ordnungen? Das islamische Gesetz bestand unbestritten lange Zeit vor den heutigen Ordnungen, denn es steht bereits &uuml;ber 1400 Jahre. So gesehen, k&ouml;nnen die &Auml;hnlichkeiten zugunsten des Islam verstanden werden, der zweifellos den modernen Ordnungen und Verfassungen zeitlich im Voraus ist und daher kann man sagen, dass die modernen politischen, &ouml;konomischen und gesellschaftlichen Ordnungen vom Islam gelernt und gesch&ouml;pft haben und nicht umgekehrt. Was diese Annahme best&auml;tigt, ist unser Wissen von den zahlreichen Studien &uuml;ber den Islam, die von Nichtmuslimen und von Orientalisten durchgef&uuml;hrt wurden, welche unterschiedliche Absichten besa&szlig;en. Manche wollten unvoreingenommen forschen und manche suchten nach M&ouml;glichkeiten zur Verst&uuml;mmelung und Verf&auml;lschung des Islam.<br \/>\r\nAbd Ar-Rahman Al-Shehah&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br \/>\r\nE-Mail:&nbsp;&nbsp; &nbsp;info@islamland.com<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;www.islamland.com<br \/>\r\n&nbsp;<br \/>\r\nMonotheismus im Islam<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam enth&auml;lt &ndash; wie die anderen Offenbarungsreligionen &ndash; Prinzipien und Glaubensgrundlagen. Der Islam erlegt seinen Anh&auml;ngern auf, an diese Prinzipien und Grundlagen zu glauben, sie zu verbreiten und die Menschen dazu einzuladen, ohne sie zum Glauben daran zu zwingen oder zu etwas zu verpflichten. Das geht nach dem qur&acute;anischen Gebot:<br \/>\r\n\uf028Es gibt keinen Zwang im Glauben. Der richtige Weg ist nun klar erkennbar geworden gegen&uuml;ber dem unrichtigen. Wer nun die falschen G&ouml;tter verleugnet und an Allah aber glaubt, der hat gewiss den sichersten Halt ergriffen, bei dem es kein Zerrei&szlig;en gibt. Und Allah ist Allh&ouml;rend, Allwissend.\uf029 (Qur&acute;an 2:256)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam hat seine Anh&auml;nger auch dazu aufgefordert, auf beste Weise zum Islam einzuladen:<br \/>\r\n\uf028Lade zum Weg deines Herrn mit Weisheit und sch&ouml;ner Ermahnung ein und diskutiere mit ihnen auf die beste Art und Weise.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 16:125)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die &Uuml;berzeugung, dass man an die richtige Religion glaubt, ist etwas Wesentliches im Islam, denn der Zwang l&auml;sst einen mit dem Mund sagen, woran man im Herzen nicht glaubt. Das ist gerade die Heuchelei, vor welcher der Islam warnt und die der Islam schlimmer als den Unglauben selbst betrachtet:<br \/>\r\n\uf028Die Heuchler befinden sich im untersten Grund des Feuers.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 4:145)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die Aufgabe der Gesandten Gottes besteht nur darin, den Menschen Gottes Botschaft zu verk&uuml;ndigen, sie auf das Gute hinzuweisen und sie zum Guten ohne Zwang oder N&ouml;tigung recht zu leiten:<br \/>\r\n\uf028So gehorcht Allah und gehorcht dem Gesandten! Wenn ihr jedoch euch abkehrt, so obliegt Unserem Gesandten nur die klare Verk&uuml;ndung.\uf029&nbsp; (Qur&acute;an 64:12)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Zu den Hauptprinzipien der islamischen Religion geh&ouml;ren die sogenannten Glaubensartikel, die im Folgenden behandelt werden.<br \/>\r\n1. Der Glaube an Gott<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Glaube an die Existenz Gottes setzt im Islam drei Elemente voraus:<br \/>\r\na) Der Glaube an die Einzigkeit Gottes in Bezug auf Seine Versorgungskraft (Tauhied-ur-rububiyya). Das bedeutet, dass man daran glaubt, dass Gott existiert und dass Er der Sch&ouml;pfer dieses Universums und aller Gesch&ouml;pfe ist. Er ist der Besitzer dieses Weltalls, Der dar&uuml;ber entscheidet, was darin geschieht. Er ist der absolut Wirkende darin. Es kann nichts geben, was Er nicht will. Nichts kann geschehen, was Er nicht zul&auml;sst. So sagt Er im Qur&acute;an:<br \/>\r\n\uf028Sicherlich, Sein ist die Sch&ouml;pfung und der Befehl. Segensreich ist Allah, der Herr der Weltenbewohner.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 7:54)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Gott, der Erhabene, f&uuml;hrt die Beweise Seiner Einzigkeit an, die sich in der Sch&ouml;pfung ausdr&uuml;cken. Er stellt uns auch klar, dass es unm&ouml;glich ist, dass ein anderer Gott neben Ihm existieren kann. So sagt Er:<br \/>\r\n\uf028Allah hat sich kein Kind genommen. Und es gibt keinen Gott neben Ihm, sonst w&uuml;rde jeder Gott das wegnehmen, was er geschaffen hat, und die einen von ihnen w&uuml;rden sich den anderen gegen&uuml;ber &uuml;berheblich zeigen. Erhaben sei Allah &uuml;ber das, was sie Ihm da zuschreiben.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 23:91)<br \/>\r\nb) Der Glaube an seine Einzigkeit in der G&ouml;ttlichkeit (Tauhied-ul-uluhiyya). Das ist der feste Glaube an Allah (\uf049) als den einzigen Gott, Der alleine Verehrung und Anbetung verdient, in Ihn allein muss man sein Vertrauen setzen, nicht in jemand anderen, Ihn alleine muss man um Hilfe bitten, an Ihn alleine wendet man sich in Notzeiten, damit Er Ungl&uuml;ck und Schaden beseitigt, alleine Ihm zuliebe werden Gel&uuml;bde abgelegt usw...<\/h3>\r\n\r\n<h3>&nbsp;So sagt Allah (\uf049) im Qur`an:<br \/>\r\n\uf028Und Wir haben keinen Gesandten vor dir geschickt, ohne dass Wir ihm offenbaren, dass es keinen Gott au&szlig;er Mir gibt, so dienet Mir&rsquo;.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 21:25)<br \/>\r\n&nbsp;c) Der Glaube an Seine Einzigkeit in Bezug auf Seine Namen und Eigenschaften (Tauhied-ul-asma&rsquo;i was-sifat). Das bedeutet, dass Allah (\uf049), die sch&ouml;nsten Namen und die erhabensten Eigenschaften besitzt. Man muss auch daran glauben, dass Er keinerlei Mangel, Unf&auml;higkeit, Schw&auml;che, usw. unterliegt; sondern Er ist in jeder Hinsicht Vollkommen und Erhaben:<br \/>\r\n\uf028Und Allah geh&ouml;ren die sch&ouml;nsten Namen. Darum ruft Ihn damit an und verlasst jene, welche Seine Namen missbrauchen. Ihnen wird vergolten f&uuml;r das, was sie taten.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 7:180)<br \/>\r\n2. Der Glaube an die Engel<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Das bedeutet, dass man fest daran glaubt, dass Gott viele Engel erschaffen hat, deren Zahl Er alleine wei&szlig;. Sie tun das, was Allah (\uf049) will und befiehlt, wie Planung, Erhaltung, Schutz und Kontrolle dieses Universums und der Gesch&ouml;pfe in ihm, gem&auml;&szlig; Gottes Vorentscheidung.&nbsp; Sie sind beauftragt, f&uuml;r alles in den Himmeln, auf Erden und f&uuml;r jede Bewegung in dieser Welt die Verantwortung zu tragen, wie es Allah (\uf049) entschieden hat. So schw&ouml;rt Allah (\uf049) bei den Engeln:<br \/>\r\n\uf028[Und bei denen,] die Angelegenheiten regeln.\uf029(Qur&acute;an 79:5)<br \/>\r\nAuch sagt Er &uuml;ber sie in Schwurform:<br \/>\r\n\uf028[bei denen,] die verschiedene Befehle ausf&uuml;hren.\uf029 (Qur&acute;an 51:4)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die Engel wurden aus Licht geschaffen. Muslim, der gro&szlig;e islamische Hadithsammler, &uuml;berliefert den Spruch des Propheten:<br \/>\r\n&ldquo;Die Engel wurden aus Licht geschaffen, die \u011einn aus lodernder rauchloser Feuerflamme und Adam aus dem, was euch beschrieben wurde.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die Engel geh&ouml;ren zur verborgenen Welt. Obwohl sie aus Licht erschaffen wurden, bedeutet das, dass sie mit dem blo&szlig;en Auge nicht zu sehen sind. Gott hat ihnen die F&auml;higkeit gegeben, verschiedene Formen anzunehmen, um gegebenenfalls gesehen und betrachtet zu werden. Wie Allah (\uf049), der Erhabene, im Qur`an &uuml;ber Gabriel spricht, der in menschlicher Gestalt zu Maria kam:<br \/>\r\n\uf028Und gedenke im Buch der Maria, als sie sich von ihren Angeh&ouml;rigen an einen &ouml;stlichen Ort zur&uuml;ckzog, und als sie sich von ihnen einen Vorhang nahm. Da sandten Wir Unseren Geist zu ihr, der ihr wie ein wohlgestalteter Mann erschien. Sie sagte: &ldquo;Ich suche beim Erbarmer Zuflucht vor dir, so du gottesf&uuml;rchtig bist.&rdquo; Er sagte: &sbquo;Ich bin nur der Bote deines Herrn, um dir einen lauteren Knaben zu schenken&rsquo;.\uf029 (Qur&acute;an 19:16-19)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Prophet Muhammad (\uf065) hat auch den Erzengel Gabriel (\uf075) in seiner urspr&uuml;nglichen Gestalt, die Allah (\uf049) zum ersten Mal geschaffen hat, gesehen. Er sah, dass Gabriel 600 Fl&uuml;gel hatte und den Horizont durch seine Gr&ouml;&szlig;e deckte.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Dass die Engel Fl&uuml;gel haben, hat der Qur`an selbst bezeugt, wo Allah (\uf049), der Erhabene, sagt:<br \/>\r\n\uf028Alles Lob geb&uuml;hrt Allah, dem Sch&ouml;pfer der Himmel und der Erde, Der die Engel zu Boten gemacht hat mit Fl&uuml;geln, je zwei, drei und vier. Er f&uuml;gt der Sch&ouml;pfung hinzu, was Er will.\uf029 (Qur&acute;an 35:1)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Wie sie aber sonst sind und wie ihre Zust&auml;nde sonst aussehen, wei&szlig; nur Gott alleine. Ihre Zeit verbringen sie mit dem Loben und Preisen Allahs:<br \/>\r\n\uf028Sie [die Engel] preisen Ihn Nacht und Tag, und sie lassen nicht nach.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 21:20)<br \/>\r\nGott hat sie erschaffen, damit sie Ihn anbeten:<br \/>\r\n\uf028Der Messias wird es sicher nicht aus Widerwillen ablehnen, Diener Allahs zu sein, und auch nicht die Allah nahe stehenden Engel.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 4:172)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Sie sind auch Botschafter zwischen Gott und Seinen Gesandten von den Menschen. Das zeigt uns der folgende Vers:<br \/>\r\n\uf028Und er [der Qur`an] ist die Herabsendung des Herrn der Welten; mit ihm ist der treue Geist herabgestiegen auf dein Herz, damit du einer der Warner seist, in deutlicher arabischer Sprache.\uf029&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 26:192-195)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Damit sie die Aufgaben erf&uuml;llen, mit denen Allah (\uf049), der Erhabene sie beauftragt, besitzen die Engel zwei wichtige Eigenschaften:<br \/>\r\n\uf028Sie f&uuml;rchten ihren Herrn, Der hoch &uuml;ber ihnen ist, und sie tun, was ihnen befohlen wird.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 16:50)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die Engel sind keine Kinder Gottes, wir m&uuml;ssen sie aber lieben und w&uuml;rdigen:<br \/>\r\n\uf028Und sie sagen: &sbquo;Der Erbarmer hat sich ein Kind genommen.&rsquo; Preis sei Ihm! Nein, es sind nur geehrte Diener. Sie kommen Ihm im Sprechen nicht zuvor und handeln nur nach Seinem Befehl.\uf029 (Qur&acute;an 21:26-27)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die Engel sind ebenfalls keine Teilhaber an der G&ouml;ttlichkeit, die zur Seite Allahs stehen:<br \/>\r\n\uf028Er [der Prophet] befiehlt euch auch nicht, die Engel und die Propheten zu Herren zu nehmen. Sollte er euch den Unglauben befehlen, nachdem ihr Muslime geworden seid?\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 3:80)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Unter den Engeln gibt es einige, deren Namen und Aufgaben Allah (\uf049) uns berichtet hat. So ist z. B. Gabriel zust&auml;ndig f&uuml;r die Offenbarung:<br \/>\r\n\uf028Und er [der Qur`an] ist die Herabsendung des Herrn der Welten; mit ihm ist der treue Geist herabgestiegen auf dein Herz, damit du einer der Warner seist....\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 26:193)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Michael ist aber verantwortlich f&uuml;r Regen und Pflanzen: Wer sich die Engel zu Feinden nimmt, wird sofort Allah (\uf049) selber anfeinden:<br \/>\r\n\uf028Wer auch immer ein Feind Allahs ist und Seiner Engel und Seiner Gesandten und Gabriels und Michaels, so ist Allah der Feind der Ungl&auml;ubigen.\uf029&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 2:98)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Ebenfalls wissen wir, dass es einen Engel gibt, der f&uuml;r den Tod verantwortlich ist:<br \/>\r\n\uf028Sprich: &sbquo;Der Engel des Todes, der mit euch betraut ist, wird euch holen. Dann werdet ihr zu eurem Herrn zur&uuml;ckgebracht.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 32:11)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Auch gibt es den Engel Israfil, der am Tage der Auferstehung in die Posaune sto&szlig;en wird, damit die Toten erweckt werden und das g&ouml;ttliche Gericht beginnt.<br \/>\r\n\uf028Und wenn in die Posaune gesto&szlig;en wird, dann wird an diesem Tage unter ihnen keine Verwandtschaft mehr gelten, und sie befragen nicht mehr einander.\uf029 (Qur&acute;an 23:101)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Malik ist der Name des W&auml;chters &uuml;ber die H&ouml;lle:<br \/>\r\n\uf028Da werden sie [die Ungl&auml;ubigen] rufen: &sbquo;O Malik! Dein Herr soll mit uns ein Ende machen!&rsquo; Er wird sprechen: &sbquo;Ihr m&uuml;sst [hier] bleiben&rsquo;.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 43:77)<br \/>\r\n&nbsp; Es gibt unter den Engeln auch die Strafengel, die mit der Folterung der H&ouml;llenbewohner betraut sind.<br \/>\r\n\uf028Er [der Ungl&auml;ubige] soll doch da seine Mitstreiter rufen. Wir werden die Schergen herbeirufen.\uf029&nbsp; (Qur&acute;an 96:17-18)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Um jeden Menschen gibt es au&szlig;erdem zwei Engel: einen, der seine Guten und einen anderen, der seine schlechten Taten aufschreibt.<br \/>\r\n\uf028Wenn die beiden aufzeichnenden [Engel], zur Rechten und zur Linken sitzend, entgegennehmen, wird er [der Mensch] kein Wort sprechen, ohne dass ein Bewacher st&auml;ndig bei ihm w&auml;re.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 50:17)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Zuletzt gibt es in diesem Zusammenhang Ridwan, den W&auml;chter des Paradieses und die Schutzengel, die die Menschen besch&uuml;tzen, die im Qur`an und in der &Uuml;berlieferung des Propheten erw&auml;hnt wurden. Unter den Engeln gibt es viele, deren Namen uns nicht vermittelt wurden, dennoch m&uuml;ssen wir an sie alle glauben.<br \/>\r\n-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Vorteile des Glaubens an die Engel<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Wenn man an die Engel glaubt, gewinnt man folgende Vorz&uuml;ge:<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Man erkennt, wie gro&szlig; und m&auml;chtig Gott ist, wie umfangreich Sein Wissen und Sein Wesen sind, denn die Gr&ouml;&szlig;e des Gesch&ouml;pfes ist ein Beweis f&uuml;r die Gr&ouml;&szlig;e des Sch&ouml;pfers.<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Glaube an die Engel l&auml;sst einen danach streben, st&auml;ndig Gutes zu tun und Schlechtes zu vermeiden, ob im Geheimen oder im &Ouml;ffentlichen, weil der Muslim die Existenz der Engel in dessen N&auml;he auf die Dauer sp&uuml;rt. Diese Engel beobachten seine Taten und Aussagen derart, dass jede seiner Taten f&uuml;r oder gegen ihn stehen kann.<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Dieser Glaube l&auml;sst den Menschen Aberglauben und Illusionen verwerfen, an welche diejenigen glauben, die an das Verborgene nicht glauben.<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Man empfindet dadurch die Gnade Gottes, der Engel beauftragt hat, um den Menschen zu sch&uuml;tzen und dessen Angelegenheiten in Ordnung zu bringen.<br \/>\r\n3. Der Glaube an die B&uuml;cher Gottes<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Dieser Glaubensartikel setzt voraus, dass der Muslim davon &uuml;berzeugt ist, dass Gott himmlische B&uuml;cher auf Seine Gesandten herabgesandt hat, damit sie den Menschen diese B&uuml;cher verk&uuml;nden. Diese B&uuml;cher enthalten das Rechte, vor allem zeigen sie Gottes Einzigkeit in Bezug auf Seine Versorgungskraft, G&ouml;ttlichkeit und auf Seine Namen und Eigenschaften:<br \/>\r\n\uf028Wir haben Unsere Gesandten mit den deutlichen Zeichen gesandt und mit ihnen das Buch und die Waage geschickt, damit die Menschen f&uuml;r die Gerechtigkeit eintreten...\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 57:25)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Muslim ist zum Glauben an alle Offenbarungsb&uuml;cher verpflichtet, die vor dem Qur`an herabgesandt wurden und daran, dass sie alle von Allah (\uf049) stammen. Er ist dennoch nicht verpflichtet, nach ihnen zu handeln und ihnen zu folgen, weil diese B&uuml;cher f&uuml;r eine begrenzte Zeit und f&uuml;r bestimmte V&ouml;lker herabgesandt wurden. Unter diesen B&uuml;chern, die Allah (\uf049) im Qur`an erw&auml;hnt hat, sind folgende:<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die Schriftbl&auml;tter von Abraham und Moses (\uf075): Der Qur`an hat einige Religionsvorschriften gezeigt, die diese Schriften enthielten:<br \/>\r\n\uf028Hast du den gesehen, der sich abkehrt und nur wenig gibt und dann auch geizt? Hat er etwa Wissen &uuml;ber das Unsichtbare, so dass er es sehen k&ouml;nnte? Oder wurde ihm nicht verk&uuml;ndet, was da steht in den Bl&auml;ttern des Moses und des Abraham, der (seine Pflichten) erf&uuml;llte?, dass n&auml;mlich keine lasttragende Seele die Last einer anderen tragen wird; und dass f&uuml;r den Menschen nur das bestimmt ist, wonach er strebt; dass sein Streben sichtbar werden wird und dass ihm hierauf voll daf&uuml;r vergolten wird.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 53:33-41)<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die Thora: das ist das heilige Buch, das auf Moses (\uf075) herabgesandt wurde:<br \/>\r\n\uf028Gewiss, Wir haben die Thora hinabgesandt, in der Rechtleitung und Licht enthalten sind, mit der die gottergebenen Propheten die Juden richteten, so auch die Rabbiner und die Schriftgelehrten nach dem, was ihnen vom Buche Allahs anvertraut wurde und wor&uuml;ber sie Zeugen waren. So f&uuml;rchtet nicht die Menschen, sondern f&uuml;rchtet Mich. Und verkauft nicht Meine Verse f&uuml;r einen geringen Preis. Und wer nicht danach richtet, was Allah herabgesandt hat, das sind die Ungl&auml;ubigen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 5:44)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Qur`an hat auch einiges von dem gezeigt, was in der Thora stand. z. B. berichtet er uns von den Eigenschaften, die die Thora &uuml;ber den Propheten Muhammad (\uf072) und seine Gef&auml;hrten angef&uuml;hrt hat:<br \/>\r\n\uf028Muhammad ist der Gesandte Allahs. Seine Anh&auml;nger sind den Ungl&auml;ubigen streng, untereinander aber barmherzig. Du siehst sie sich verneigen und niederwerfen im Streben nach Allahs Huld und Wohlgefallen. Ihr Merkmal steht auf ihren Gesichtern als Spur der Niederwerfung. So ist ihr Bild in der Thora. Im Evangelium ist ihr Bild aber wie ein Saatfeld, das seine Triebe hervorbringt und stark werden l&auml;sst...\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 48:29)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Auch hat der Qur`an einen Teil der Gesetze erw&auml;hnt, die in der Thora enthalten sind:<br \/>\r\n\uf028Und Wir haben ihnen darin [in der Thora] vorgeschrieben: Leben um Leben, Auge um Auge, Nase um Nase, Ohr um Ohr, Zahn um Zahn und f&uuml;r Wunden auch die Wiedervergeltung. Wer dies aber als Almosen vergibt, dem soll das eine S&uuml;hne sein. Wer aber nicht nach dem richtet, was Allah herabgesandt hat, das sind die Frevler.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 5:45)<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Psalter: Das ist das Buch, das David gegeben wurde:<br \/>\r\n\uf028Und David gaben Wir einen Psalter.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 4:163)<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Das Evangelium: Das ist das heilige Buch, das Jesus<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (\uf075) offenbart wurde. Allah der<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Erhabene sagt:<br \/>\r\n\uf028Und Wir lie&szlig;en auf ihren Spuren Jesus, den Sohn Marias, folgen, das zu best&auml;tigen, was von der Thora vor ihm vorhanden war. Und Wir gaben ihm das Evangelium, in dem Rechtleitung und Licht sind, um das zu best&auml;tigen, was von der Thora vor ihm (offenbart) war, und als Rechtleitung und Ermahnung f&uuml;r die Gottesf&uuml;rchtigen .\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 5:46)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Qur`an zeigt einiges von dem Inhalt des Evangeliums. Das Wesentliche in dieser Hinsicht ist die Ank&uuml;ndigung, dass noch ein Gesandter kommen wird, der gewisse Eigenschaften tr&auml;gt, an denen man ihn erkennen kann. Dieser Gesandte, von dem die Thora und das Evangelium gesprochen haben, ist kein anderer als Muhammad (\uf065):<br \/>\r\n\uf028Und Meine Barmherzigkeit umfasst alle Dinge. Ich werde sie f&uuml;r die bestimmen, die gottesf&uuml;rchtig sind und die Abgabe entrichten, und die an Unsere Zeichen glauben, die dem Gesandten, dem des Lesens und Schreibens unkundigen Propheten, folgen, den sie bei sich in der Thora und im Evangelium verzeichnet finden. Er befiehlt ihnen das Rechte und verbietet ihnen das Verwerfliche, er erlaubt ihnen die k&ouml;stlichen Dinge und verbietet ihnen die schlechten, und er nimmt ihnen ihre Last und die Fesseln, die auf ihnen lagen, ab.\uf029&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 7:156-157)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Auch die spezielle Verk&uuml;ndigung, die Jesus &uuml;ber den Gesandten Muhammad (\uf065) gemacht hat: &bdquo;Und als Jesus, der Sohn Marias, sagte:<br \/>\r\n\uf028O Kinder Israels, ich bin der Gesandte Allahs an euch, um zu best&auml;tigen, was von der Thora vor mir vorhanden war, und einen Gesandten zu verk&uuml;nden, der nach mir kommt: sein Name ist Ahmad.&rsquo; Als er nun mit den deutlichen Zeichen zu ihnen kam, sagten sie: &sbquo;Das ist eine offenkundige Zauberei&rsquo;.\uf029&nbsp;&nbsp; &nbsp; (Qur&acute;an 61:6-7).<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; Der heilige Qur`an: Der Muslim glaubt daran, dass der Qur`an Allahs Wort ist, das mit Gabriel (Friede sei mit ihm) auf Muhammad (\uf072), in deutlicher arabischer Sprache herabgesandt wurde:<br \/>\r\n\uf028Und er (der Qur`an) ist eine Herabsendung des Herrn der Welten; mit ihm ist der treue Geist herabgestiegen auf dein Herz, damit du einer der Warner seist, in deutlicher arabischer Sprache.\uf029&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 26:192-195)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Qur`an unterscheidet sich von den vor ihm offenbarten heiligen B&uuml;chern in folgenden Dingen:<br \/>\r\n&nbsp; 1. Er ist das abschlie&szlig;ende Offenbarungsbuch, das den Inhalt der vorigen Offenbarungsb&uuml;cher best&auml;tigt, bevor sie verf&auml;lscht wurden. Diese Best&auml;tigung bezieht sich auf den Monotheismus, der die Einzigkeit Allahs betont, sowie auf die Notwendigkeit, Allah (\uf049) zu gehorchen und Ihn anzubeten.<br \/>\r\n\uf028Und Wir haben zu dir das Buch mit der Wahrheit hinabgesandt, damit es best&auml;tige, was vom Buch vor ihm vorhanden war, und &uuml;ber alles richtet, was darin steht.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 5:48)<br \/>\r\n&nbsp; 2. Mit ihm hat Allah (\uf049) alle vorherigen Offenbarungsschriften aufgehoben, denn er enth&auml;lt alle endg&uuml;ltigen und ewigen Vorschriften und Anweisungen, die f&uuml;r jeden Ort und f&uuml;r jede Zeit geeignet sind.<br \/>\r\n\uf028Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet und Meine Gnade an euch vollendet, und Ich habe daran Gefallen, dass der Islam eure Religion sei.\uf029&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 5:3)<br \/>\r\n&nbsp; 3. Der Qur`an ist f&uuml;r alle Menschen da, es ist kein Buch f&uuml;r ein bestimmtes Volk, wie es die Schriften vor ihm waren:<br \/>\r\n\uf028Alif, L&atilde;m, R&atilde;. Dies ist ein Buch, das Wir zu dir hinabgesandt haben, damit du die Menschen mit der Erlaubnis ihres Herrn aus den Finsternissen ins Licht hinausf&uuml;hrst.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 14:1)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die anderen B&uuml;cher vor dem Qur`an, auch wenn sie mit ihm im Original (vor deren Ver&auml;nderungen) mit seinen Prinzipien der Religion &uuml;bereingestimmt haben, haben mit ihren Schriften bestimmte V&ouml;lker angesprochen. Deshalb waren ihre Vorschriften und Bestimmungen spezieller Natur, die einer gewissen Zeitperiode entsprechen. Ihre G&uuml;ltigkeit kann nicht auf andere Zeitabschnitte ausgeweitet werden. So beschreibt Jesus seine Botschaft:<br \/>\r\n&bdquo;Aber Jesus sagte: &sbquo;Ich bin nur zu der verlorenen Herde, dem Volk Israel, gesandt worden.&rsquo;&ldquo;<br \/>\r\n&nbsp; 4. Sein Rezitieren und Auswendig-Lernen gelten bei Allah als Gottesdienst. Der Prophet (\uf065) sagt:<br \/>\r\n&ldquo;Wer einen Buchstaben von Allahs Buch liest, bekommt daf&uuml;r einen guten Lohn, und das Gute wird mit Zehnfachem belohnt. Ich meine nicht dass A.L.M. ein Buchstabe ist, sondern dass A., L., M. je als ein Buchstabe gilt.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp; 5. Er enth&auml;lt alle Gesetze, die eine vorz&uuml;gliche Gesellschaft entstehen lassen.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; J. S. Restler sagt in seinem Buch &bdquo;Die arabische Zivilisation&ldquo;:<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp;&nbsp; &bdquo;Der Qur&acute;an findet L&ouml;sungen f&uuml;r alle Fragen, verbindet das religi&ouml;se Gesetz mit dem moralischen und versucht, eine soziale Disziplin und eine soziale Einheit zu schaffen. Er versucht auch, das Elend, die Hartherzigkeit und den Aberglauben zu vermindern. Er ist bestrebt, den Schwachen zu helfen. Er empfiehlt, Wohltaten zu tun und befiehlt, Barmherzigkeit zu zeigen. Im Gesetz hat er Regelungen f&uuml;r die winzigsten Einzelheiten des allt&auml;glichen Zusammenlebens, den Abschluss von Vertr&auml;gen und die Erbschaften gelegt. Auf dem Gebiet der Familie bestimmt er das Verhalten jedes Familienmitgliedes gegen&uuml;ber den anderen, gegen&uuml;ber Kindern, Sklaven, Tieren, in Bezug auf Hygiene, Bekleidung usw.&ldquo; Der Qur`an gilt auch als ein historisches Dokument, in dem die Reihenfolge dargestellt wird, wie die Religion auf die Propheten und die Gesandten herabkam und wie ihre V&ouml;lker sich seit Adam bis zu Muhammad (\uf072) ihnen gegen&uuml;ber verhalten haben.<br \/>\r\n&nbsp; 6. Allah (\uf049) hat ihn vor menschlichen Eingriffen, vor Ver&auml;nderungen, Hinzuf&uuml;gungen und Weglassungen besch&uuml;tzt. Er hat ihn auch vor der Verf&auml;lschung bewahrt, so dass er bis zum Ende dieser Welt der Menschheit zur Verf&uuml;gung steht:<br \/>\r\n\uf028Wir sind es, die die Ermahnung hinabgesandt haben, und Wir sind es, die sie bewahren.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 15:9)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die anderen B&uuml;cher zu bewahren, au&szlig;er dem Qur`an,&nbsp; hat Allah (\uf049) nicht versprochen, denn sie waren f&uuml;r bestimmte Menschen und zu begrenzten Zeiten verf&uuml;gbar. Daher wurden sie von Verf&auml;lschung und Ver&auml;nderung getroffen. Allah (\uf049) beschreibt die Verf&auml;lschung, welche die Juden in der Thora gemacht haben folgenderma&szlig;en:<br \/>\r\n\uf028Erhofft ihr etwa, dass sie euch Glauben schenken, wo doch ein Teil von ihnen das Wort Allahs h&ouml;rte, es aber dann wissentlich entstellte, nachdem er es verstanden hatte?\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 2:75)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; &Uuml;ber die Verf&auml;lschung, die die Christen in dem Evangelium unternommen haben, sagt Allah (\uf049):<br \/>\r\n\uf028Und von denen, welche sagen: &sbquo;Wir sind Christen&rsquo;, nahmen Wir ihr Versprechen entgegen. Sie verga&szlig;en aber manches von dem, womit sie ermahnt worden waren. So erregten Wir unter ihnen Feindschaft und Hass bis zum Tag der Auferstehung. Allah wird ihnen kundtun, was sie zu machen pflegten. O ihr Volk der Schrift, Unser Gesandter ist nunmehr zu euch gekommen, um euch vieles von dem, was ihr von dem Buch geheim gehalten habt, deutlich zu machen, und um vieles zu &uuml;bergehen. Gekommen ist zu euch von Allah ein Licht und ein offenkundiges Buch.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 5:14-15)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Zu den Verf&auml;lschungen der Juden und Christen geh&ouml;rt folgendes: die Juden behaupten, dass Esra der Sohn Allahs ist, w&auml;hrend die Christen behaupten, dass der Messias Sein Sohn ist:<br \/>\r\n\uf028Und die Juden sagen: &sbquo;Esra ist Allahs Sohn.&rsquo; Und die Christen sagen &sbquo;Der Messias ist Allahs Sohn.&rsquo; Das ist ihre Rede aus ihrem eigenen Munde. So f&uuml;hren sie eine &auml;hnliche Rede wie die Ungl&auml;ubigen vorher. Allah bek&auml;mpfe sie. Wie leicht lassen sie sich abwenden.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 9:30)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Qur`an hat ihren falschen Glauben zur&uuml;ckgewiesen, indem er den richtigen Glauben &uuml;ber Gott erkl&auml;rt:<br \/>\r\n\uf028Sprich: &sbquo;Er ist Allah, ein Einziger. Allah, der Ewigw&auml;hrende (Der &Uuml;berlegene). Weder zeugt Er, noch ist Er gezeugt worden, noch ist Ihm jemand ebenb&uuml;rtig&rsquo;.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 112:1-4)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Somit wird deutlich, dass die vorhandenen Evangelien, die den Menschen heutzutage zur Verf&uuml;gung stehen, weder Allahs Wort noch das Wort Jesus (\uf075) darstellen, sondern enthalten sie vielmehr die Aussagen seiner Anh&auml;nger und Sch&uuml;ler, die mit vielen Aspekten aus seiner Biographie, Predigten und Gebote vermischt wurden. Dabei wurden viele F&auml;lschungen, Ver&auml;nderungen und Ersetzungen in diese Schriften eingef&uuml;hrt, um bestimmte Themen und Fragen zu best&auml;tigen. Dar&uuml;ber sagt der Pfarrer T. G. Tacker: &bdquo;Derart entstanden die Evangelien, um die praktischen Bed&uuml;rfnisse der jeweiligen Gruppe deutlich widerzuspiegeln, f&uuml;r die sie geschrieben wurden. Ein &uuml;berlieferter Stoff wurde ohne Zweifel dabei verwendet, dennoch ohne jegliche &Uuml;berpr&uuml;fung seiner Ver&auml;nderung oder Verf&auml;lschung, die bald durch Hinzuf&uuml;gungen, bald durch Weglassungen dessen entstanden ist, was den Zielen des Verfassers nicht entspricht.&ldquo;<br \/>\r\nVorteile des Glaubens an die heiligen B&uuml;cher<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Man erkennt dadurch, wie gnadenvoll und liebevoll Allah (\uf049), der Erhabene, gegen&uuml;ber Seinen Knechten handelt. Er hat ihnen B&uuml;cher gegeben, die sie auf den Weg der Rechtleitung f&uuml;hren, auf dem sie Sein Wohlgefallen erringen k&ouml;nnen. Er hat sie nicht vergessen, damit die Satane und die willk&uuml;rliche Laune sie erfassen.<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Man stellt ebenfalls fest, welche Weisheit hinter der Gesetzgebung Allahs steckt, Der jedem Volk Gesetze gibt, die seinen Verh&auml;ltnissen entsprechen.<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Glaube an die heiligen B&uuml;cher ist eine Pr&uuml;fung der wahrhaftig Gl&auml;ubigen, die sich durch diesen Aspekt vor den Heuchlern auszeichnen. Wer an ein heiliges Buch glaubt, muss konsequenter Weise auch an die anderen heiligen B&uuml;cher glauben, denn sie wurden jeweils in den anderen Offenbarungsbotschaften erw&auml;hnt und von ihren &Uuml;berbringern, den Gesandten Gottes, wurde von ihnen&nbsp; auch immer berichtet.<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Diejenigen, die an ihr eigenes Buch und an die folgenden B&uuml;cher glauben, bekommen die doppelte Belohnung.<br \/>\r\n- 4. Der Glaube an die Gesandten Allahs<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Dieser Glaubensartikel setzt voraus, dass der Mensch fest davon &uuml;berzeugt ist, dass Allah (\uf049), der Erhabene, Menschen zum &Uuml;berbringen Seiner Botschaft auserw&auml;hlt, und sie mit Seinen Gesetzen zu den V&ouml;lkern geschickt hat, damit sie diesen zeigen, wie sie Gott richtig dienen und Seiner Religion folgen k&ouml;nnen; damit der Monotheismus Allahs in der G&ouml;ttlichkeit und in Seinen Namen und Eigenschaften realisiert werden kann. Dar&uuml;ber sagt Allah (\uf065):<br \/>\r\n\uf028Und Wir haben vor dir keinen Gesandten gesandt, dem Wir nicht die (die Weisung) eingegeben h&auml;tten: `Es gibt keinen Gott au&szlig;er Mir, so dient Mir&rsquo;.\uf029 (Qur&acute;an 21:25)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Allah (\uf049) hat den Gesandten befohlen, den Menschen diese Botschaft zu verk&uuml;nden, damit sie nach dem Auftreten der Gesandten keinen Beweisgrund gegen Allah (\uf049) haben. Die Gesandten sind &Uuml;berbringer froher Botschaften, die denjenigen Menschen Gottes Wohlgefallen und Paradies verk&uuml;nden, die an sie und an ihre Botschaft glauben, und sie sind auch Warner, die jene Menschen vor Gottes Zorn und Strafe warnen, welche die Gesandten selbst und ihre Botschaft verleugnen:<br \/>\r\n\uf028Und Wir entsenden die Gesandten nur als Freudenboten und Warner. Wer nun glaubt und sich bessert, diese haben nichts zu bef&uuml;rchten, und sie werden nicht traurig sein. Jene aber, die Unsere Zeichen f&uuml;r L&uuml;ge erkl&auml;ren, wird die Pein treffen daf&uuml;r, dass sie immer wieder gefrevelt haben.\uf029&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 6:48-49)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die Gesandten und die Propheten Allahs sind so viel, deren Zahl nur Allah (\uf049) allein kennt:<br \/>\r\n\uf028Und Wir haben schon vor dir Gesandte geschickt. Unter ihnen sind manche, von denen Wir dir erz&auml;hlt haben, und unter ihnen sind manche, von denen Wir dir nicht erz&auml;hlt haben.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 40:78)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Muslime m&uuml;ssen an alle Propheten und Gesandten glauben und daran, dass sie Menschen sind, die keine h&ouml;heren Eigenschaften als die der Menschen haben. Allah (\uf049) der Erhabene sagt:<br \/>\r\n\uf028Und Wir haben vor dir nur M&auml;nner gesandt, denen Wir Offenbarungen eingegeben haben. So fragt die Leute der Ermahnung, wenn ihr nicht Bescheid wisst. Wir haben sie nicht zu K&ouml;rpern gemacht, die keine Speise essen, noch waren sie nicht sterblich.\uf029&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 21:7-8)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Auch sagt der Erhabene &uuml;ber den Propheten Muhammad (\uf065):<br \/>\r\n\uf028Sprich: &sbquo;Ich bin nur ein Mensch wie ihr; mir wird offenbart, dass euer Gott ein einziger Gott ist. Wer nun auf die Begegnung mit seinem Herrn hofft, der soll gute Werke tun und bei der Anbetung seines Herrn Ihm niemanden beigesellen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 18:110)<br \/>\r\n&Uuml;ber Jesus sagt Er ebenfalls:<br \/>\r\n\uf028Der Messias, der Sohn Marias, ist nichts anderes als ein Gesandter; vor ihm sind etliche Gesandte dahingegangen. Seine Mutter ist eine Wahrhaftige. Beide pflegten Speise zu essen. Siehe, wie Wir ihnen die Zeichen deutlich machen, und dann siehe, wie sie sich abwenden lassen.\uf029 (Qur&acute;an 5:75)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Muslim glaubt auch daran, dass die Gesandten Allahs &uuml;berhaupt keine g&ouml;ttlichen Eigenschaften besitzen. Sie selbst k&ouml;nnen weder n&uuml;tzen noch schaden, noch k&ouml;nnen sie das Universum kontrollieren. Allah (\uf049) der Erhabene sagt:<br \/>\r\n\uf028Sprich: &sbquo;Ich kann mir selbst weder Nutzen noch Schaden bringen, au&szlig;er was Allah will. Wenn ich &uuml;ber das Verborgene Bescheid w&uuml;sste, dann h&auml;tte ich mir selbst viel Gutes verschaffen, und das B&ouml;se h&auml;tte mich nicht ber&uuml;hrt. Ich bin nur ein Warner und ein Freudenbote f&uuml;r Leute, die glauben.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 7:188)&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Wir m&uuml;ssen im Zusammenhang mit den Propheten auch daran glauben, dass sie die ihnen von Gott anvertraute Botschaft vollkommen verk&uuml;ndet haben, dass sie diejenigen von allen Gesch&ouml;pfen sind, die am besten wissen und handeln, und dass Allah (\uf049) sie vom L&uuml;gen, Betr&uuml;gen und von Unf&auml;higkeit bzw. Fehlerhaftigkeit bei der Verk&uuml;ndung ihrer Botschaft befreit hat.<br \/>\r\n\uf028Kein Gesandter kann ein Zeichen bringen au&szlig;er mit Allahs Erlaubnis.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 13:38)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; An alle Gesandten Allahs m&uuml;ssen Muslime glauben. Wer an einige von ihnen glaubt und an den Rest nicht glaubt, der ist im Auge des Islam ungl&auml;ubig und gilt nicht mehr als Muslim. So sagt der Erhabene dar&uuml;ber:<br \/>\r\n\uf028Diejenigen, die Allah und Seine Gesandten verleugnen und zwischen Allah und Seinen Gesandten unterscheiden wollen und sagen: &sbquo;Wir glauben an die einen, verleugnen aber die anderen&rsquo;, und einen Weg dazwischen einschlagen wollen. Das sind die wahren Ungl&auml;ubigen. Und Wir haben f&uuml;r die Ungl&auml;ubigen eine schm&auml;hliche Pein bereitet.\uf029&nbsp;&nbsp; &nbsp; (Qur&acute;an 4:150-151)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Qur`an hat uns die Namen von 25 Propheten und Gesandten genannt:<br \/>\r\n\uf028Das ist Unser Beweisargument, das Wir Abraham gegen sein Volk zukommen lie&szlig;en. Wir erh&ouml;hen, wen Wir wollen, um Rangstufen. Dein Herr ist Allweise und Allwissend. Und Wir schenkten ihm Isaak und Jakob und leiteten beide recht. Auch zuvor leiteten Wir Noah recht, sowie aus seiner Nachkommenschaft David und Salomo, Hiob, Joseph, Moses und Aaron. So entlohnen Wir die, welche Gutes tun. Und Zacharias, Johannes, Jesus und Elias: alle waren Rechtschaffene. Und Ismael, Elisa, Jonas und Lot: Alle bevorzugten Wir vor den Weltbewohnern.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 6:83-86)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Von Adam (\uf075) sagt der Erhabene:<br \/>\r\n\uf028Allah hat sich Adam, Noah, die Sippe Abrahams und die Sippe Imrans vor den Weltbewohnern erw&auml;hlt.\uf029 (Qur&acute;an 3:33)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Von Hud (\uf075) erfahren wir:<br \/>\r\n\uf028Und Wir sandten zu &lsquo;\u0102d ihren Bruder Hud. Er sagte: &sbquo;O mein Volk, dienet Allah. Ihr habt keinen Gott au&szlig;er Ihm...&rsquo;.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 11:50)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Von Salih (\uf075) berichtet der Qur`an:<br \/>\r\n\uf028Und Wir sandten zu den Thamud ihren Bruder Salih. Er sagte: &sbquo;O mein Volk, dienet Allah. Ihr habt keinen Gott au&szlig;er Ihm.&rsquo;\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 11:61)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Von Jethro (\uf075):<br \/>\r\n\uf028Und zu den Leuten von Madyan (sandten Wir) ihren Bruder Schuayb. Er sagte: &sbquo;O mein Volk, dienet Allah. Ihr habt keinen Gott au&szlig;er Ihm.&rsquo;\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 11:84)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Von Idris (\uf075) ist die Rede wie folgt:<br \/>\r\n\uf028Und (erw&auml;hne) Ismael und Idris und Hezekiel. Alle geh&ouml;rten zu den Geduldigen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 21:85)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; &Uuml;ber Muhammad (\uf065) sagt uns der Erhabene, dass er der letzte und abschlie&szlig;ende Prophet ist. D.h. nach ihm kommt kein Prophet oder Gesandter mehr bis zum J&uuml;ngsten Tag:<br \/>\r\n\uf028Muhammad ist nicht der Vater eines eurer M&auml;nner, sondern Allahs Gesandter und das Siegel der Propheten.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 33:40)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die Religion, die Muhammad (\uf072) verk&uuml;ndet hat, ist die Religionsform, welche die Religionen vorher erg&auml;nzt und sie zugleich abschlie&szlig;t. Daher ist diese Religion die vollst&auml;ndige und wahre Religion, der man folgen muss, eine Religion, die bis zum Ende dieser Welt bleiben wird.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Unter allen Gesandten Allahs gibt es diejenigen vom &quot;festen Willen&quot;. Sie sind die st&auml;rksten Gesandten, die die Botschaft getragen und mit Geduld verbreitet haben. Diese sind Noah, Abraham, Moses, Jesus und Muhammad (\uf072):<br \/>\r\n\uf028Und als Wir von den Propheten ihre Verpflichtung entgegennahmen, und auch von dir, von Noah, Abraham, Moses und Jesus, dem Sohn Marias. Wir nahmen von ihnen eine schwere Verpflichtung entgegen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 33:7)<br \/>\r\n- Wer ist Muhammad (\uf065)?<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Er ist Abul-Qasim (Vater von Qasim = arabischer Beiname) Muhammad, Sohn von Abdullah Ibn Abd Al-Muttalib Ibn Haschim, der zum arabischen Stamm Quraisch geh&ouml;rt und dessen Genealogie bis zu Kedar, dem Sohn Ismaels, dem Sohn des Propheten Abrahams reicht. Muhammads Mutter ist &Atilde;mina Bint Wahb (Tochter von Wahb), deren Genealogie ebenfalls auf Kedar, dem Sohn Ismaels, zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist. Der Prophet (\uf072) sagte diesbez&uuml;glich:<br \/>\r\n&ldquo;Allah hat Kinana unter den Kindern Ismael ausgezeichnet, Qurai&scaron; unter den Kindern Kinana, unter Qurai&scaron; Bani Haschem und dann hat er mich unter den Kindern von Bani Haschem ausgezeichnet.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Er wurde im Jahre 571 n. Chr. in der Stadt Mekka geboren, die als religi&ouml;ses Zentrum der arabischen Halbinsel galt. Muhammad (\uf072) f&uuml;hrte ein ehrliches Leben. Keine L&uuml;gen, keinen Betrug, keine Untreue hat man je von ihm berichtet, sondern er war unter den Menschen mit dem Zunamen Al-Amin (der Treue, Ehrliche) bekannt. Die Mekkaner pflegten ihre Waren und G&uuml;ter bei ihm zu hinterlassen und anzuvertrauen, wenn sie auf Reisen gingen. Er war unter ihnen als der wahrhaftige Mann bekannt. Er hat sein Leben in bester moralischer Verhaltensweise gef&uuml;hrt, die sich durch gutes Sprechen und gutes Tun, durch wahres und begabtes Reden, durch Liebe zu den Menschen ausgewiesen hat. Er war so gutaussehend, dass das Auge nicht genug davon bekam, ihn anzuschauen. Er verf&uuml;gte &uuml;ber ein sch&ouml;nes Aussehen und einen sch&ouml;nen Charakter, mit allem, was diese Worte an Be-deutungen in sich verbergen. So sagt Allah (I) der Erhabene &uuml;ber ihn:<br \/>\r\n\uf028Und du bist wahrlich von gro&szlig;artiger Wesensart.\uf029 (Qur&acute;an 68:4)<br \/>\r\n&nbsp; Muhammad hat seine erste Offenbarung im Alter von 40 Jahren erhalten. Daraufhin blieb er 13 Jahre lang in Mekka, um die Mekkaner zum Monotheismus und zum Glauben an Allah (\uf049) aufzurufen. Dann emigrierte er nach Medina, deren Bewohner er zum Islam einlud. Sie traten zum Islam &uuml;ber. Die meisten Offenbarungen des islamischen Gesetzes fanden in Medina statt. Die islamische Religion wurde in Medina vervollst&auml;ndigt. Acht Jahre nach der Emigration eroberte er Mekka kampflos. Er starb dann im Alter von 63 Jahren, nachdem der ganze Qur`an offenbart und die Religion vollkommen wurde. Die Araber nahmen die neue Religion an.<br \/>\r\n- Vorz&uuml;ge des Glaubens an die Gesandten Gottes:<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Dies ist die deutliche Best&auml;tigung daf&uuml;r, dass Allah (\uf049) die Menschen liebt und Sich ihrer erbarmt, denn Er schickte ihnen Gesandte aus ihrer Mitte, die ihnen Seine Botschaft und Sein Gesetz verk&uuml;ndeten und ihnen das beste Beispiel f&uuml;r die Lebensweise nach Seinen Vorschriften und wie Er es liebt vorlebten.<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die wahrhaftigen Gl&auml;ubigen werden durch diesen Glaubensartikel ausgezeichnet. Wer an seinen Propheten glaubt, muss damit auch an die anderen Propheten glauben, denn sie wurden in jeder Himmelsbotschaft erw&auml;hnt.<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Allah (\uf049) vervielfacht die Belohnung Seiner Diener f&uuml;r diesen Glauben, wenn sie an all die vielen Propheten, die Allah (\uf049) auserw&auml;hlt hat, glauben.<br \/>\r\n- 5. Der Glaube an den J&uuml;ngsten Tag:<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Das bedeutet, dass man fest daran glaubt, dass diese Welt an einem gewissen Tag enden und untergehen wird:<br \/>\r\n\uf028Alle, die auf ihr (der Erde) sind, werden vergehen. Bleiben wird nur das Antlitz deines Herrn, das Erhabene und Ehrw&uuml;rdige.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 55:26-27)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Wenn Allah (\uf049) das Ende dieser Welt will, so wird Er Israfiel befehlen, in die Posaune zu blasen; daraufhin sterben alle Gesch&ouml;pfe. Dann befiehlt Er ihm, zum zweiten Mal in die Posaune zu blasen, alsdann werden alle Gesch&ouml;pfe von ihren Gr&auml;bern wieder lebendig aufstehen. Ihre K&ouml;rper werden nochmals zusammengef&uuml;gt werden. Alle Menschen, von Adam bis zum letzten Menschen, werden noch einmal zum Leben zur&uuml;ckberufen:<br \/>\r\n\uf028Und es wird in die Posaune gesto&szlig;en, und da st&uuml;rzt, wie vom Blitz getroffen, wer in den Himmeln und wer auf der Erde ist, au&szlig;er denen, die Allah davon ausnimmt. Dann wird ein zweites Mal hineingesto&szlig;en, und da stehen sie schon auf und schauen hin.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 39:68)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Glaube an den J&uuml;ngsten Tag schlie&szlig;t den Glauben an alles ein, was uns Gott und Sein Prophet &uuml;ber das Leben nach dem Tod mitgeteilt haben, das ist:&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br \/>\r\n1)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Glaube an das Leben in der Scheidewelt (Barzakh =Zwischenraum und -zeit nach dem Tod bis zum Tag der Auferstehung). Die Gl&auml;ubigen werden im Reich der Toten Gottes die frohe Erwartung in Wonne genie&szlig;en, die ungl&auml;ubigen Leugner werden hingegen harte Folterung und Bestrafung erleiden. Allah (\uf049) der Erhabene sagt:<br \/>\r\n\uf028...die Leute des Pharaos umschloss die b&ouml;se Pein, das Feuer, dem sie morgens und abends vorgef&uuml;hrt werden. Und am Tage, an dem die Stunde kommt (hei&szlig;t es): &sbquo;Lasst die Leute Pharaos in die h&auml;rteste Pein eingehen&rsquo;\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 40:45-46)<br \/>\r\n2)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Glaube an die Auferstehung und die Wiederbelebung der Menschen, die barfuss, nackt und unbeschnitten auferweckt werden. Allah (\uf049) der Erhabene sagt:<br \/>\r\n\uf028Diejenigen, die ungl&auml;ubig sind, behaupten, dass sie nicht auferweckt werden. Sprich: &sbquo;Doch, bei meinem Herrn, ihr werdet auferweckt werden. Dann wird euch das kundgetan, was ihr getan habt. Und dies ist Allah ein Leichtes.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 64:7)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Weil die Auferstehung und das Leben nach dem Tod von vielen Menschen verleugnet werden, hat der Qur`an viele Beispiele angef&uuml;hrt, die die M&ouml;glichkeit der Auferstehung zeigen und die Argumente der Leugner widerlegen. Darunter sind folgende Beispiele:<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; - Der Qur`an hat uns aufgefordert, dass wir an die Belebung der toten Erde denken, die Allah (\uf049) zum Hervorbringen von Pflanzen veranlasst. Der Erhabene sagt dar&uuml;ber:<br \/>\r\n\uf028O ihr Menschen, wenn ihr &uuml;ber die Auferstehung im Zweifel seid, so bedenkt, dass Wir euch aus Staub erschaffen haben, dann aus einem Samentropfen, dann aus einem etwas sich Anklammerndem (Embryo), dann aus Fleisch (F&ouml;tus), gestaltet und nicht gestaltet, um es euch deutlich zu machen. Und Wir lassen, was Wir wollen, im Mutterleib auf eine festgesetzte Frist ruhen. Dann lassen Wir euch als Kind herauskommen. Dann lassen Wir euch eure Vollkraft erreichen. Und manch einer von euch wird abberufen, und manch einer von euch wird in das schlimmste Alter gebracht, so dass er, nachdem er vorher Wissen besessen hat, nichts mehr wei&szlig;. Und du siehst die Erde regungslos. Wenn Wir aber Wasser auf sie herabkommen lassen, regt sie sich, w&auml;chst zu und l&auml;sst verschiedene erfreuliche Pflanzenarten sprie&szlig;en. Dies, weil Allah die Wahrheit ist, und weil Er die Toten lebendig macht und weil Er Macht hat zu allen Dingen, und weil die Stunde kommt &ndash; an ihr ist kein Zweifel m&ouml;glich -, und weil Allah jene erwecken wird, die in den Gr&auml;bern sind.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 22:5-7)<br \/>\r\n- Wir m&uuml;ssen ebenfalls dar&uuml;ber nachdenken, wie Allah (\uf049) die Himmel und die Erde geschaffen hat. Diese zu schaffen, ist bestimmt schwieriger, als den Menschen zu schaffen:<br \/>\r\n\uf028Haben sie denn nicht gesehen, dass Allah, Der die Himmel und die Erde erschaffen hat und bei ihrer Erschaffung nicht &uuml;berfordert war, auch die Macht hat, die Toten wieder lebendig zu machen? Ja, Er hat Macht zu allen Dingen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 46:33)<br \/>\r\n- Wenn man &uuml;ber das Schlafen und das Aufwachen des Menschen nachdenkt, so kann man das als eine Art Tod und Auferstehung betrachten. Dies wird mit dem kleinen Tod bezeichnet. Allah (\uf049) sagt dar&uuml;ber:<br \/>\r\n\uf028Allah beruft die Seelen zur Zeit ihres Todes ab, und auch die, die nicht gestorben sind, w&auml;hrend ihres Schlafes. Er h&auml;lt die eine, f&uuml;r die Er den Tod beschlossen hat, zur&uuml;ck, und Er l&auml;sst die andere auf eine bestimmte Frist laufen. Darin sind Zeichen f&uuml;r Leute, die nachdenken.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 39:42)<br \/>\r\n- Ein weiteres Beispiel ist die erste Erschaffung des Menschen:<br \/>\r\n\uf028Er (der Mensch) f&uuml;hrt Uns ein Beispiel an und vergisst seine eigene Erschaffung. Er sagt: &sbquo;Wer macht diese Gebeine wieder lebendig, wenn sie auseinander gefallen sind?&rsquo; Sprich: Wieder lebendig macht sie Der, Der sie das erste Mal hat entstehen lassen. Und Er wei&szlig; &uuml;ber jede Sch&ouml;pfung Bescheid.\uf029 (Qur&acute;an 36:78-79)<br \/>\r\n3)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Glaube daran, dass alle Gesch&ouml;pfe vor Allah (\uf049) versammelt und ihre Werke vorgef&uuml;hrt werden und dass mit ihnen abgerechnet wird:<br \/>\r\n\uf028Und an dem Tag, da Wir die Berge versetzen und du die Erde herauskommen siehst und Wir sie versammeln, ohne jemanden von ihnen auszulassen. Und da sie deinem Herrn in einer Reihe vorgef&uuml;hrt werden. Ihr seid zu Uns gekommen, so wie Wir euch das erste Mal erschaffen haben.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 18:47-48)<br \/>\r\n4)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Glaube daran, dass die eigenen Gliedma&szlig;en an diesem Tag Zeugen f&uuml;r oder gegen den Menschen sein werden:<br \/>\r\n\uf028 Wenn sie dann dort (zum Feuer) angekommen sind, legen ihr Geh&ouml;r, ihre Augen und ihre H&auml;ute gegen sie Zeugnis ab &uuml;ber das, was sie zu tun pflegten. Sie werden zu ihren H&auml;uten sagen:&sbquo;Warum habt ihr gegen uns Zeugnis abgelegt?&rsquo; Sie sagen: &sbquo;Allah, Der alle Dinge reden l&auml;sst, hat uns reden lassen. Er ist es, Der euch das erste Mal erschaffen hat, und zu Ihm werdet ihr zur&uuml;ckgebracht. Und ihr pflegtet euch nicht so zu verdecken, dass nicht euer Geh&ouml;r, eure Augen und eure H&auml;ute Zeugnis wegen euch ablegten. Aber ihr meintet, dass Allah nicht viel wisse von dem, was ihr tut...&rsquo;\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 41:20-22)<br \/>\r\n5)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Glaube daran, dass der Mensch von Allah (\uf049) befragt wird:<br \/>\r\n\uf028...und stellt [ihr Engel] sie (die Misset&auml;ter und ihre Gef&auml;hrten) auf, sie werden zur Verantwortung gezogen. &ndash; Was ist mit euch, dass ihr nicht einander unterst&uuml;tzt? Nein, heute ergeben sie sich.\uf029 (Qur&acute;an 37:24-26)<br \/>\r\n6)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Glaube daran, dass die scharfe Br&uuml;cke (As-Sirat) existiert, die &uuml;ber das H&ouml;llenfeuer f&uuml;hrt und dass die Menschen darauf werden gehen m&uuml;ssen:<br \/>\r\n\uf028Und unter euch ist niemand, der nicht vor ihr (der H&ouml;lle) erscheinen wird. Dies obliegt deinem Herrn als eine unabwendbare beschlossene Sache. Dann erretten Wir diejenigen, die gottesf&uuml;rchtig waren, und lassen die, die Unrecht tun, in ihr auf den Knien zur&uuml;ck.\uf029(Qur&acute;an 19:71-72)<br \/>\r\n7)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Glaube daran, dass die Werke der Menschen bei Allah (\uf049) gewogen werden. Die Wohlt&auml;ter werden f&uuml;r ihren Glauben, f&uuml;r ihre Wohltaten, ihren Gehorsam gegen&uuml;ber den Propheten mit Gutem entsprechend belohnt, und die &Uuml;belt&auml;ter f&uuml;r ihren Unglauben, ihre S&uuml;nden und f&uuml;r ihren Ungehorsam gegen&uuml;ber den Propheten entsprechend bestraft:<br \/>\r\n\uf028Und Wir stellen die gerechten Waagen f&uuml;r den Tag der Auferstehung auf. Und so wird keiner Seele in irgendetwas Unrecht zugef&uuml;gt; und w&auml;re es auch das Gewicht eines Senfkornes, bringen Wir es herbei. Und Wir gen&uuml;gen, um Rechenschaft entgegenzunehmen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 21:47)<br \/>\r\n8)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Glaube an die Anfertigung von Bl&auml;ttern und B&uuml;chern, in denen die Werke der Menschen eingetragen sind:<br \/>\r\n\uf028Wem nun sein Buch in seine Rechte gereicht wird, f&uuml;r den wird eine leichte Abrechnung erfolgen, und er wird froh zu seinen Angeh&ouml;rigen zur&uuml;ckkehren. Wem aber sein Buch hinter seinem R&uuml;cken gereicht wird, der wird rufen: &sbquo;Was f&uuml;r ein Verderben!&rsquo; Und er wird im Feuerbrand brennen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 84:7-12)<br \/>\r\n9)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Glaube daran, dass man entweder im Paradies oder in der H&ouml;lle f&uuml;r immer in einem endlosen Leben ewig weilt. Der Erhabene sagt dar&uuml;ber:<br \/>\r\n\uf028Diejenigen von den Besitzern des Buches und den Polytheisten, die ungl&auml;ubig sind, werden im Feuer der H&ouml;lle sein; darin werden sie ewig weilen. Sie sind die schlimmsten unter den Gesch&ouml;pfen. Die aber, die glauben und die guten Werke tun, sind die besten unter den Gesch&ouml;pfen. Ihr Lohn bei ihrem Herrn sind die G&auml;rten von Eden, unter denen B&auml;che flie&szlig;en; darin werden sie auf immer ewig weilen. Allah hat Wohlgefallen an ihnen, und sie haben Wohlgefallen an Ihm. Das ist f&uuml;r den bestimmt, der seinen Herrn f&uuml;rchtet.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 98:6-8)<br \/>\r\n10)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Dazu geh&ouml;rt nicht zuletzt auch der Glaube an die Existenz der Quelle, die Allah (\uf049) Seinem Gesandten Muhammad (\uf065) und dessen Anh&auml;ngern im Paradies schenkt, von deren Wasser sie trinken und danach f&uuml;r immer keinen Durst mehr versp&uuml;ren werden. Man muss auch daran glauben, dass der Propheten Muhammad (\uf065) F&uuml;rsprache f&uuml;r die Gl&auml;ubigen einlegt, sowie auch an alles andere, das uns der Prophet Muhammad (\uf065) hiervon berichtet hat.<br \/>\r\n- Was n&uuml;tzt der Glaube an den J&uuml;ngsten Tag?<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Durch diesen Glauben ist man in der Lage, sich auf diesen Tag mit dem stetigem Verrichten guter Taten und mit dem Wetteifern vorzubereiten; in der Hoffnung also, mit diesen guten Werken Allahs Lohn und gute Vergeltung zu erlangen. Auch vermeidet man durch diesen Glauben die &uuml;blen Taten aus Furcht vor der Strafe Gottes an diesem Tag.<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Mit diesem Glauben werden die Gl&auml;ubigen daf&uuml;r, was ihnen an Gen&uuml;ssen in dieser Welt entgangen ist, getr&ouml;stet. Bei Allah (\uf049) erhoffen sie die Wonne und die Gl&uuml;ckseligkeit im im Jenseits.<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp; Der Glaube an den J&uuml;ngsten Tag zeichnet die wahren Gl&auml;ubigen unter den Menschen aus.<br \/>\r\n- 6. Der Glaube an die g&ouml;ttliche Vorherbestimmung:<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Das bedeutet, dass man fest daran glaubt, dass Allah (\uf049), der Erhabene, mit Seinem endlosen Wissen &uuml;ber alle Dinge, ihre Existenz, ihre Formen und Eigenschaften Kenntnis hatte, bevor sie existierten bzw. existieren, dann hat Er sie in Wirklichkeit nach Seinem Wissen und Ermessen erschaffen:<br \/>\r\n\uf028Wir haben alle Dinge nach Ma&szlig; geschaffen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 54:49)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; So ist alles, was in diesem Universum vorher geschehen ist, was jetzt geschieht, und was noch geschehen wird, f&uuml;r Allah (\uf049) bekannt, bevor es existiert. Der Prophet (\uf065) sagt dar&uuml;ber:<br \/>\r\n&bdquo;Keiner von euch ist wirklich gl&auml;ubig, bevor er an die Vorherbestimmung, gut oder b&ouml;se, derart glaubt, dass er erkennt, dass dies ihn nicht verfehlen konnte, was ihn betroffen hat, und dass dies ihn nicht betreffen konnte, was ihn verfehlt hat.&ldquo; &nbsp;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Das steht in keinem Gegensatz dazu, dass man die Voraussetzungen f&uuml;r eine Unternehmung trifft und sich nach ihnen richtet. Wer z.B. Kinder haben will, muss die Voraussetzung treffen, die dazu f&uuml;hren kann, n&auml;mlich die Heirat. Dennoch kann dieser Faktor das ersehnte Ergebnis mit sich bringen oder nicht. Denn alles geht nach Gottes Willen. Das wirkende Element ist eben dieser g&ouml;ttliche Entscheid, nicht die Voraussetzungen an sich, die man trifft. Selbst die Voraussetzungen und ihr Erfolg oder Misserfolg sind von Allah (\uf049) vorbestimmt. Deswegen hat der Prophet Muhammad (\uf065) seinen Gef&auml;hrten folgenderma&szlig;en geantwortet, als sie ihn gefragt haben:<br \/>\r\n&ldquo;Was sagst du &uuml;ber Arzneimittel und Beschw&ouml;rungsformeln, denen wir uns zum Heil bedienen, kann so etwas gegen Allahs Vorbestimmung wirken? Da antwortete er: &bdquo;Diese Mittel sind ein Teil der g&ouml;ttlichen Vorbestimmung.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Das Erleiden von Hunger, Durst oder K&auml;lte ist auch ein Teil der g&ouml;ttlichen Vorherbestimmung. Dennoch versuchen die Menschen den Hunger durch Essen, den Durst durch Trinken und die K&auml;lte durch W&auml;rmeschaffen zu verdr&auml;ngen. Sie versuchen also das, was ihnen an Hunger-, Durst- und K&auml;lteleiden vorgeschrieben wurde, durch das zu bek&auml;mpfen, was ihnen an Essen, Trinken und Schaffen von W&auml;rme vorgeschrieben wurde. Sie verdr&auml;ngen somit die Vorherbestimmung durch die Vorherbestimmung.<br \/>\r\n- Was n&uuml;tzt der Glaube an die Vorherbestimmung?<br \/>\r\n-&nbsp; Der Glaube an die Vorherbestimmung hat zur Folge, dass man sich mit dem zufrieden gibt, was vorentschieden ist und dann zustande kommt. Dieser Glaube l&auml;sst einen in Ruhe und inneren Frieden leben. Da gibt es keinen Raum f&uuml;r Sorge oder Trauer wegen dem, was geschieht oder nicht geschieht. Es ist nicht unbekannt, dass Unruhe und Besorgnis zu vielen psychischen Krankheiten f&uuml;hren k&ouml;nnen, die einen negativen Einfluss auch auf den K&ouml;rper haben. Der Glaube an die Vorherbestimmung l&auml;sst diese vielen Probleme vermeiden.<br \/>\r\n&nbsp; Dazu sagt der Erhabene Gott:<br \/>\r\n\uf028Kein Ungl&uuml;ck trifft ein auf der Erde oder bei euch selbst, ohne dass es in einem Buch st&uuml;nde, bevor Wir es erschaffen. Dies ist f&uuml;rwahr Allah ein Leichtes. (Dies), damit ihr nicht traurig seid &uuml;ber das, was euch entgangen ist, und euch nicht zu sehr dar&uuml;ber freut, was Er euch hat zukommen lassen. Und Allah liebt den nicht, der eingebildet und prahlerisch ist.\uf029&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 57:22-23)<br \/>\r\n- Dieser Glaubensartikel l&auml;sst den Menschen nach Wissen suchen und l&auml;sst ihn entdecken, was Allah (\uf049) in diesem Weltall geschaffen hat. Denn was den Menschen manchmal heimsucht, etwa Krankheit, die selber ein Teil der g&ouml;ttlichen Vorherbestimmung ist, l&auml;sst ihn nach Heilmitteln suchen, die die erste Vorherbestimmung, n&auml;mlich die der Krankheit zu verdr&auml;ngen verm&ouml;gen.<br \/>\r\n- Verminderung des Verlustgef&uuml;hls beim betroffenen Menschen. Wenn ein H&auml;ndler z.B. in seinen Gesch&auml;ften Misserfolg hat, so ist das ein Ungl&uuml;ck f&uuml;r ihn; wenn ihm noch dazu Trauer und Soge heimsuchen, so sind das zwei Ungl&uuml;cke. Der Glaube an die Vorherbestimmung hilft ihm hingegen dabei, den ersten Verlust zu ertragen. Denn er wird dann wissen, dass so etwas Vorentschiedenes nicht zu vermeiden ist. Deswegen sagt der Gesandte Allahs:<br \/>\r\n&ldquo;Der starke Gl&auml;ubige ist besser und Allah lieber, als der schwache Gl&auml;ubige. Beide sind trotzdem gut. Bem&uuml;he dich um das, was dir n&uuml;tzt und suche dabei bei Allah Unterst&uuml;tzung. Und halte dich nicht f&uuml;r unf&auml;hig. Wenn dich aber etwas B&ouml;ses trifft, so sage nicht: &sbquo;h&auml;tte ich dies und jenes getan, w&auml;re es so und so gewesen&rsquo;, sondern sage nur lieber dazu: &sbquo;Allah hat entschieden, und was Er gewollt hat, hat Er getan.&rsquo; Denn das Wunschwort &quot;w&auml;re es&quot; l&auml;sst das Wirken des Satans beginnen.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Glaube an die Vorherbestimmung ist kein Anlass f&uuml;r Faulheit oder f&uuml;r das Leben ohne Aufgaben und ohne Arbeit, wie es manche denken. Ein Mann sagte eines Tages zu dem Propheten (\uf065) von seiner eigenen Kamelstute:<br \/>\r\n&quot;Ich lasse sie frei in der W&uuml;ste, denn ich vertraue Allah [Er wird sie mir nicht verloren gehen lassen]&ldquo;. Da sagte ihm der Prophet Muhammad (\uf065): &bdquo;Fessele sie zuerst und dann vertraue Allah.&ldquo;<br \/>\r\n- Grundlagen der islamischen Religion<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Prophet (\uf065) sagte am Tage der Abschiedspilgerfahrt:<br \/>\r\n&ldquo;Wisst ihr, was f&uuml;r ein Tag heute ist?&ldquo; Sie sagten: &bdquo;Allah und Sein Gesandter wissen es am besten.&ldquo; Er sagte: &bdquo;Es ist ein heiliger Tag. Wisst ihr, was f&uuml;r eine Stadt das ist?&ldquo; Sie sagten: &bdquo;Allah und Sein Gesandter wissen es am besten.&ldquo; Er sagte: &bdquo;Das ist eine heilige Stadt. Wisst ihr, was f&uuml;r ein Monat das ist?&ldquo; Sie sagten: &bdquo;Allah und Sein Gesandter wissen es am besten.&ldquo; Er sagte: &bdquo;Das ist ein heiliger Monat. Allah hat euch euer Blut, euer Verm&ouml;gen, eure W&uuml;rde heilig gemacht, wie der heutige Tag, der gegenw&auml;rtige Monat und die hiesige Stadt heilig sind.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Zu den Hauptprinzipien des Islam geh&ouml;ren die Bewahrung von Leben, W&uuml;rde, Verm&ouml;gen, Verstand und der Nachkommen eines Menschen, auch der Schutz Schwacher und Behinderte geh&ouml;rt dazu.<br \/>\r\n* Allah (\uf049) verbietet den &Uuml;bergriff auf das menschliche Leben, dar&uuml;ber sagt der Qur`an:<br \/>\r\n\uf028Und t&ouml;tet nicht den Menschen, den Allah f&uuml;r unantastbar erkl&auml;rt hat... \uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 17:33)<br \/>\r\n* Allah (\uf049) verbietet den &Uuml;bergriff auf das Verm&ouml;gen des Menschen:<br \/>\r\n\uf028Und verzehrt nicht untereinander euer Verm&ouml;gen durch Betrug.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 2:188)<br \/>\r\n* Allah (\uf049) sagt &uuml;ber das Verbot vom &Uuml;bergriff auf die W&uuml;rde oder Ehre des Menschen:<br \/>\r\n\uf028Und n&auml;hert euch nicht der Unzucht. Sie ist etwas Sch&auml;ndliches, und sie ist ein &uuml;bler Weg.\uf029&nbsp; (Qur&acute;an 17:32)<br \/>\r\nEbenfalls sagt Allah (\uf049):<br \/>\r\n\uf028Und wer eine Verfehlung oder eine S&uuml;nde erwirbt und sie dann einem Unschuldigen vorwirft, der l&auml;dt auf sich eine Verleumdung und eine offenkundige S&uuml;nde.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 4:112)<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&Uuml;ber das Verbot vom &Uuml;bergriff auf die Nachkommenschaft des Menschen sagt der Erhabene:<br \/>\r\n\uf028Und wenn er an der Macht ist, wandert er auf der Erde umher, um Unheil auf ihr zu stiften und Saatfelder und Nachwuchs zu verderben. Aber Allah liebt das Unheil nicht.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 2:205)<br \/>\r\na)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Um die Rechte der Eltern zu sch&uuml;tzen, sagt Allah (\uf049):<br \/>\r\n\uf028Und dein Herr hat bestimmt, dass ihr nur Ihm dienen sollt, und dass man die Eltern gut behandeln soll. Wenn eines von ihnen oder beide bei dir ein hohes Alter erreichen, so sag nicht zu ihnen &sbquo;Pfui&rsquo;, und fahre sie nicht an, sondern sprich zu ihnen ehrerbietige Worte. Und senke f&uuml;r sie aus Barmherzigkeit den Fl&uuml;gel der Untergebenheit und sag: &sbquo;Mein Herr, erbarme Dich ihrer, wie sie mich aufgezogen haben, als ich klein war&rsquo;.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 17:23-24)<br \/>\r\nb)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Zum Schutz der Waisenrechte sagt Allah (\uf049):<br \/>\r\n\uf028So unterdr&uuml;cke die Waise nicht.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 93:9)<br \/>\r\n\uf028Und n&auml;hert euch nicht dem Verm&ouml;gen des Waisenkindes, es sei denn auf die beste Art, bis es seine Vollkraft erreicht hat.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 17:34)<br \/>\r\nc)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Um die Rechte der Kinder zu sch&uuml;tzen, sagt Allah (\uf049):<br \/>\r\n\uf028... und t&ouml;tet nicht eure Kinder aus Angst vor Verarmung &ndash; euch und ihnen bescheren Wir doch den Lebensunterhalt.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 6:151)<br \/>\r\nd)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Um die Rechte der Kranken zu sch&uuml;tzen, sagt der Prophet (\uf072):<br \/>\r\n&ldquo;Kauft den Gefangenen los, gebt den Hungrigen Essen und besucht den Kranken!&rdquo;<br \/>\r\ne)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Um die Rechte der Behinderten zu sch&uuml;tzen, sagt der Gesandte Allahs (\uf072):<br \/>\r\n&ldquo;Nicht zu uns geh&ouml;rt der, wer den alten Menschen nicht respektiert, sich des kleinen Kindes nicht erbarmt, wer das Gute nicht gebietet und das Verwerfliche nicht verbietet.&rdquo;<br \/>\r\nf)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Um die Rechte des Bed&uuml;rftigen zu sch&uuml;tzen, sagt Allah der Erhabene:<br \/>\r\n\uf028... und fahre den Bettler nicht an.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 93:10)<br \/>\r\nAuch sagt der Prophet (\uf072):<br \/>\r\n&ldquo;Wer f&uuml;r das Bed&uuml;rfnis seines Bruders sorgt, f&uuml;r dessen Bed&uuml;rfnis sorgt Allah.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Ausschlie&szlig;lich alle Menschen sind in dieser Hinsicht gleich. Im Islam gibt es tugendhafte Moralwerte, &uuml;ber die der Muslim verf&uuml;gen muss, damit die rechtschaffene Gesellschaft entstehen kann.<\/h3>\r\n\r\n<h3>Seelische Seite im Islam<br \/>\r\n- Im Gottesdienst:<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam enth&auml;lt verbalen und praktischen Gottesdienst, sowie er Glaubensprinzipien hat. Der verbale und praktische Gottesdienst bezieht sich auf die so genannten Hauptprinzipien des Islam, an denen die Echtheit des Glaubens gepr&uuml;ft werden kann, ob man wirklich Muslim oder nicht Muslim ist. Zu diesen verbalen Komponenten geh&ouml;rt das Bekenntnis. Zu den praktischen (k&ouml;rperlich durchzuf&uuml;hrenden) Komponenten geh&ouml;ren aber das Gebet und das Fasten, und zu den finanziellen geh&ouml;rt die Pflichtabgabe. Es gibt auch Aufgaben, welche - wie die Wallfahrt - k&ouml;rperlich und finanziell zugleich sind. Damit bezweckt der Islam nicht die formale &auml;u&szlig;erliche Seite, sondern er will vielmehr zustande bringen, dass die Seelen der Muslime dadurch rein, fein und anst&auml;ndig werden. Er will die Besserung und Erh&ouml;hung der einzelnen Menschen durch diesen Gehorsam gegen&uuml;ber Allah (\uf049) erreichen. Die folgenden Verse aus dem heiligen Qur`an zeigen uns die Wirkung dieser Komponenten des Gottesdienstes auf die menschliche Seele:<br \/>\r\n- Zum Gebet:<br \/>\r\n\uf028Das Gebet verbietet das Sch&auml;ndliche und das Verwerfliche.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 29:45)<br \/>\r\n- Zur Almosengabe:<br \/>\r\n\uf028Nimm von ihrem Verm&ouml;gen ein Almosen, mit dem du sie rein machst und l&auml;uterst, und bitte um Segen f&uuml;r sie.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 9:103)<br \/>\r\n- Zum Fasten:<br \/>\r\n\uf028O ihr, die ihr glaubt, vorgeschrieben ist euch, zu fasten, so wie es denen vorgeschriebenen worden ist, die vor euch lebten, auf dass ihr gottesf&uuml;rchtig werdet.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 2:183)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Das Fasten ist also Erziehung und &Uuml;bung daf&uuml;r, wie man die Gel&uuml;ste in sich eind&auml;mmen kann. Deshalb sagt der Prophet (\uf072) dar&uuml;ber:<br \/>\r\n&ldquo;Wer das falsche Zeugnis und das falsche Verhalten nicht unterl&auml;sst, so braucht Allah es auch nicht, dass er sich des Essens und des Trinkens enth&auml;lt.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;- Zur Wallfahrt (Ha\u011f\u011f):<br \/>\r\n\uf028Die Wallfahrt findet in bekannten Monaten statt. Wer sich in ihnen die Wallfahrt auferlegt, hat sich w&auml;hrend (der Pilgerfahrt) des Geschlechtsumgangs, des Frevels und des Streites zu enthalten.\uf029&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 2:197)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; So spielt der Gottesdienst im Islam eine gro&szlig;e Rolle, um die moralische Ethik zu etablieren und zu f&ouml;rdern.<\/h3>\r\n\r\n<h3>Haupts&auml;ulen des Islam<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Erste S&auml;ule: Das Bekenntnis<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Dies ist die Bezeugung, dass es keinen Gott au&szlig;er Allah (\uf049) gibt, und dass Muhammad Sein Knecht und Gesandter ist.<br \/>\r\nDiese verbale S&auml;ule ist der Schl&uuml;ssel des Islam. Auf dieser S&auml;ule beruhen alle anderen Komponenten des Islam.<br \/>\r\nDie Bedeutung vom Bekenntnis:<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Es ist der Ausdruck des Monotheismus. F&uuml;r dieses Bekenntnis hat Allah (\uf049) die Gesch&ouml;pfe erschaffen, seinetwegen wurden Paradies und H&ouml;lle geschaffen:<br \/>\r\n\uf028Und Ich habe die \u011einn und die Menschen nur dazu erschaffen, dass sie Mir dienen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 51:56)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Das ist die Botschaft aller Propheten und Gesandten Allahs von Adam bis zum abschlie&szlig;enden Propheten Muhammad (\uf065). Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und Wir haben keinen Gesandten vor dir geschickt, dem Wir nicht offenbart h&auml;tten: &sbquo;Es gibt keinen Gott au&szlig;er Mir, so dient Mir&rsquo;.\uf029 (Qur&acute;an 21:25)&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Sinn dieses Bekenntnisses ist also:<br \/>\r\n- Es gibt keinen Sch&ouml;pfer dieses Universums au&szlig;er Allah (\uf049).<br \/>\r\n- Es gibt keinen Besitzer oder Verwalter dieses Universums<br \/>\r\n&nbsp; au&szlig;er Allah (\uf049).<br \/>\r\n-&nbsp; Es gibt keinen Gott, der die Anbetung verdient, au&szlig;er Allah<br \/>\r\n&nbsp; (\uf049).<br \/>\r\n- Der Muslim glaubt daran, dass Allah (\uf049) mit den sch&ouml;nen<br \/>\r\n&nbsp; Eigenschaften aller Vollkommenheit beschrieben wird, und<br \/>\r\n&nbsp; von allen M&auml;ngeln und Fehlern frei ist.<br \/>\r\nDie Verpflichtungen, die das Bekenntnis verlangt<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Dieses Bekenntnis hat folgende &Uuml;berzeugungen zur Folge:<br \/>\r\n1.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Das Wissen darum, dass alle Gottheiten au&szlig;er Allah (\uf049) falsche G&ouml;tter sind. Nur Allah (\uf049) wird berechtigt angebetet. Er alleine verdient es, Ihm jegliche Art vom Gottesdienst zu widmen: Verrichten von Gebeten, Bittgebete, Schlachten, Gel&ouml;bnisse &ndash; alles darf nur in Seinem Namen und um Seiner Zufriedenheit willen gemacht werden. Wer jemandem anderen au&szlig;er Allah (\uf049) einen Teil von diesem Gottesdienst schenkt, sei es ein gesandter Prophet, ein Allah (\uf049) nahestehender Engel oder ein gekr&ouml;nter K&ouml;nig, der ist ein Ungl&auml;ubiger, auch wenn er verbal das Bekenntnis ausspricht.<br \/>\r\n2.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die felsenfeste Gewissheit, die weder Zweifel oder Z&ouml;gern daran zul&auml;sst, dass dieser Glaube richtig ist:<br \/>\r\n\uf028Die Gl&auml;ubigen, das sind diejenigen, die an Allah und Seinen Gesandten glauben und dann nicht zweifeln und sich mit ihrem Verm&ouml;gen und mit ihrer eigenen Person auf dem Weg Allahs einsetzen. Das sind die Wahrhaftigen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 49:15)<br \/>\r\n3.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Dieses Bekenntnis anzunehmen und es nicht zur&uuml;ckzuweisen, sonst steht die harte Strafe vor:<br \/>\r\n\uf028So verfahren Wir mit den &Uuml;belt&auml;tern. Wenn zu ihnen gesagt wurde: &sbquo;Es gibt keinen Gott au&szlig;er Allah&rsquo;, verhielten sie sich hochm&uuml;tig.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 37:34-35)<br \/>\r\n4.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Das Handeln gem&auml;&szlig; diesem Bekenntnis, d. h. die Gebote Allahs einzuhalten und Seine Verbote zu unterlassen:<br \/>\r\n\uf028Wer sich Allah v&ouml;llig hingibt und dabei rechtschaffen ist, der h&auml;lt sich an der festesten Handhabe. Und zu Allah f&uuml;hrt das Ende der Angelegenheiten.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 31:22)<br \/>\r\n5.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Muslim muss in seinem Glauben daran immer ehrlich sein, sonst r&uuml;ckt er sich in die N&auml;he der Heuchler, &bdquo;die mit ihren Zungen sagen, woran ihre Herzen nicht glauben.&ldquo;<br \/>\r\n6.&nbsp;&nbsp; &nbsp;In seinem Gottesdienst darf der Muslim nur Allah (\uf049)&nbsp; ber&uuml;cksichtigen.<br \/>\r\n\uf028Es wurde ihnen jedoch nur befohlen, Allah zu dienen und dabei Ihm gegen&uuml;ber aufrichtig in der Religion zu sein, als Anh&auml;nger des reinen Glaubens.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 89:5)<br \/>\r\n7.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Liebe zu Allah (\uf049) und zu Seinem Gesandten, Seinen reinen Knechten und frommen Dienern und Hass und Feindschaft gegen&uuml;ber Seinen Feinden und den Feinden Seines Propheten und das, was Allah (\uf049) und Sein Gesandter lieben, den eigenen Neigungen vorgezogen wird:<br \/>\r\n\uf028Sprich: Wenn eure V&auml;ter, eure S&ouml;hne, eure Br&uuml;der, eure Gattinnen und eure Verwandten, ein Verm&ouml;gen, das ihr erworben habt, eine Handelsware, die ihr f&uuml;rchtet nicht loszuwerden, und Wohnungen, die euch gefallen, euch lieber sind als Allah und Sein Gesandter und der Einsatz auf Seinem Weg, dann wartet ab, bis Allah mit Seinem Befehl kommt. Und Allah leitet die frevlerischen Leute nicht recht.\uf029&nbsp;&nbsp; &nbsp; (Qur&acute;an 9:24)<br \/>\r\n&nbsp; Zu den Verpflichtungen, die das Bekenntnis bedingt, ist auch Allahs Anrecht darauf, allein Gesetze und Anordnungen zu erlassen, die sich mit Gottesdienst, Behandlungen der einzelnen Personen oder der Gemeinschaften, mit Erlaubtem und Verbotenem befassen, und die durch den Propheten gezeigt wurden:<br \/>\r\n\uf028Und was der Gesandte euch zukommen l&auml;sst, das sollt ihr nehmen. Und was er euch verwehrt, davon sollt ihr euch fernhalten.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 59:7)<br \/>\r\n- Die Bedeutung des Bekenntnisses, dass Muhammad (\uf065)<br \/>\r\nAllahs Gesandter ist:<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Wenn man das Bekenntnis ausspricht: &bdquo;...und ich bezeuge, dass Muhammad sein Diener und Gesandter ist&ldquo;, so bedeutet das:<br \/>\r\n- Den Glauben an seine Botschaft und daran, dass er der letzte und der beste Gesandte ist. Nach ihm gibt es keinen Gesandten oder Propheten mehr. Denn Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Muhammad ist nicht der Vater eines eurer M&auml;nner, sondern Allahs Gesandter und das Siegel der Propheten.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 33:40)<br \/>\r\n- Den Glauben an seine Unfehlbarkeit in dem, was er &uuml;ber Allah (\uf049) berichtet. Denn Allah der Erhabene sagt:<br \/>\r\n\uf028Beim Stern, wenn er f&auml;llt! Euer Gef&auml;hrte (Muhammad) geht nicht irre und ist nicht einem Irrtum erlegen. Und Er redet nicht aus eigener Neigung. Es ist nichts anderes als eine Offenbarung, die offenbart wird.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 53:1-4)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Was aber seine menschlichen Angelegenheiten anbetrifft, so hat er sich als Mensch darin bem&uuml;ht, das Richtige zu treffen. Er sagte von sich selber diesbez&uuml;glich:<br \/>\r\n&ldquo;Ich bin nichts anderes als Mensch. Und ihr kommt zu mir, damit ich zwischen euch richte. Es mag sein, dass einer von euch sprachgewandter ist und seine Argumente &uuml;berzeugender darstellen kann als der andere, so dass ich ihm Recht auf Grund dessen geben k&ouml;nnte, was ich h&ouml;re. Wem ich aber etwas vom Besitz seines Bruders auf diese Art gebe, der soll es nicht nehmen, denn somit schneide ich ihm ein St&uuml;ck Feuer.&rdquo;<br \/>\r\n- Den Glauben daran, dass die Botschaft des Propheten Muhammad (\uf065) f&uuml;r Menschen und auch f&uuml;r \u011einn bis zum J&uuml;ngsten Tag gilt.<br \/>\r\n\uf028Und Ich habe die \u011einn und die Menschen nur dazu erschaffen, dass sie Mir dienen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 51:56)<br \/>\r\n\uf028Sprich: Mir ist offenbart worden, dass eine Schar \u011einn zuh&ouml;rte. Sie sagten: &sbquo;Wir haben einen erstaunlichen Qur`an geh&ouml;rt, der zum rechten Wandel leitet. So haben wir an ihn geglaubt. Und wir werden unserem Herrn niemanden beigesellen.\uf029 (Qur&acute;an 72:1-2)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; In Bezug auf die Menschen bedeutet das, dass Muhammad (\uf065) der Gesandte Allahs f&uuml;r alle Menschen ist:<br \/>\r\n\uf028Und Wir haben dich f&uuml;r die Menschen allesamt nur als Freudenboten und Warner gesandt. Aber die meisten Menschen wissen nicht Bescheid.\uf029&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 34:28)<br \/>\r\n- Den Gehorsam gegen&uuml;ber dem Propheten in jeder Lebenslage zeigen und seinen Befehlen folgen:<br \/>\r\n\uf028Und was der Gesandte euch zukommen l&auml;sst, das sollt ihr nehmen. Und was er euch verwehrt, davon sollt ihr euch fernhalten.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 59:7)&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br \/>\r\n- Befolgung der prophetischen Lebensweise, d.h. der Muslim muss m&ouml;glichst nach Art und Weise der Religionspraxis leben. Da darf man nichts zur Religion hinzuf&uuml;gen, denn die Art des Gesandten beim Gottesdienst ist die vollkommenste:<br \/>\r\n\uf028Sprich: Wenn ihr Allah liebt, dann folgt mir, so wird Allah euch lieben und euch eure S&uuml;nden vergeben. Und Allah ist voller Vergebung und Barmherzig.\uf029&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 3:31)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; In einem Spruch betont der Gesandte Allahs diese Sache, indem er sagt:<br \/>\r\n&bdquo;...Wer von euch l&auml;nger lebt, wird viele Verschiedenheiten und Kontroverse sehen. So haltet euch an meine Vorgehensweise fest. Und seid vorsichtig vor den Neuerungen in der Religion, denn jede dieser Neuerungen f&uuml;hrt zum Irren.&ldquo;<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die zweite S&auml;ule: das Gebetverrichten:<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Es handelt sich hier um die Haupts&auml;ule des Gottesdienstes, ohne die der Islam nicht besteht. Es ist das wichtigste Werk des Muslims. Wer es wegl&auml;sst, gilt als ungl&auml;ubig. Der Gesandte Allahs (\uf065) sagt:<br \/>\r\n&bdquo;Das Wesen der Sache ist der Islam, ihre S&auml;ule ist das Gebet und ihre Spitze ist das Streben (Dschihad).&ldquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Das Gebet besteht aus Aussagen und Bewegungen, die mit Takbier (d.h. man sagt Allahu akbar = Allah ist gr&ouml;&szlig;er) beginnt und mit Taslim (d.h. man sagt Assalamu alaikum = Friede sei mit euch) endet. Das Gebet zu verrichten bedeutet Gehorsam, Verehrung und Anbetung Allahs (\uf049). Es gibt dem Menschen die M&ouml;glichkeit, Allah (\uf049) direkt anzusprechen und Ihn anzuflehen. Salah ist Silah (Gebet ist der Kontakt) des Menschen mit seinem Sch&ouml;pfer. Sobald sich der Mensch mit den irdischen Gen&uuml;ssen und weltlichen Angelegenheiten derart besch&auml;ftigt, dass die Flamme seines Glaubens zu erl&ouml;schen droht, ruft der Mu&rsquo;adhin (Gebetsrufer) zum Gebet auf, das die Flamme des Glaubens wieder anz&uuml;ndet, damit man wieder Kontakt mit Gott herstellt, und dies zu jeder Zeit. Es sind f&uuml;nf Gebete, welche die Muslime gemeinsam in der Moschee t&auml;glich (am Tag und des Nachts) zu verrichten haben. Es sei denn, man kann aus Krankheit oder Angst u.a. nicht in die Moschee gehen. Auf diese Art lernen Muslime einander kennen und st&auml;rken die Gef&uuml;hle der Liebe und Vertrautheit unter einander. Sie fragen nach, ob jemand wegen Krankheit oder Armut oder aufgrund eines Ungl&uuml;cks Hilfe braucht. Wer von ihnen Hilfe braucht, dem helfen sie; wer traurig ist, den tr&ouml;sten sie und wer seine Aufgaben gegen&uuml;ber Allah (\uf049) vernachl&auml;ssigt, dem geben sie Rat usw. Im Gebet werden alle gesellschaftlichen Unterschiede aufgehoben. Denn alle stehen in Reihen nebeneinander, alt wie jung, reich wie arm, hoch oder niedrig, alle stehen vor Allah (\uf049) in Demut. Sie richten sich nach einer einzigen Qiblah (Gebetsrichtung = Mekka), f&uuml;hren dieselben Bewegungen aus, rezitieren Qur`an miteinander und zur selben Zeit.<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die Dritte S&auml;ule: Zakat: Pflichtabgabe (Almosengabe)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die Pflichtabgabe ist ein bestimmter Prozentsatz des eigenen Verm&ouml;gens, den der reiche Muslim in Zufriedenheit und aus Gehorsam gegen&uuml;ber Allah (\uf049) seinen armen oder bed&uuml;rftigen Mitmenschen gibt, damit ihre Bed&uuml;rfnisse durch diese Zakat erf&uuml;llt werden und damit sie nicht zu betteln brauchen. Jeder Muslim, der einen gewissen Umfang an Verm&ouml;gen besitzt, ist zu dieser Abgabe verpflichtet. Allah (\uf049), der Erhabene, sagt dazu:<br \/>\r\n\uf028Es wurde ihnen jedoch nur empfohlen, Allah zu dienen und dabei Ihm gegen&uuml;ber aufrichtig in der Religion zu sein, als Anh&auml;nger des reinen Glaubens, und das Gebet zu verrichten und die Abgabe zu entrichten. Das ist die richtige Religion.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 98:5)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Wer diese Zakat nicht als islamische Pflicht betrachtet und sie verleugnet, ist ungl&auml;ubig. Denn damit verleugnet er etwas, was unter Muslimen bekanntlich als eine der S&auml;ulen des Islam feststeht, die Allah (\uf049) Muslimen auferlegt hat. Dar&uuml;ber hinaus verweigert er Berechtigten wie den Armen und den Bed&uuml;rftigen ihre Rechte. Zakat ist nicht &ndash; wie jene behaupten, die den Islam nicht kennen &ndash; eine Steuer, die der islamische Staat von seinen B&uuml;rgern kassiert. Wenn diese Behauptung stimmte, dann sollten alle B&uuml;rger des islamischen Staats, Muslime wie Nichtmuslime diese Steuer zahlen. Es ist aber wohlbekannt, dass eine Voraussetzung der Entrichtung von Pflichtabgabe es ist, dass man Muslim ist. Der Nichtmuslim geh&ouml;rt nach dem Islam nicht zu denen, die Pflichtabgabe (Zakat) zahlen.<br \/>\r\n- Voraussetzungen der Pflichtabgabe:<br \/>\r\n1.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Besitz eines Mindestverm&ouml;gens, d.h. der Muslim, der zur Entrichtung der Pflichtabgabe verpflichtet ist, muss einen Mindestumfang an Geld oder an Verm&ouml;gen besitzen. Dieser Umfang betr&auml;gt umgerechnet 85 Gramm Gold. Das bezieht sich auf Gold, Silber, Banknoten und auf Handelswaren; f&uuml;r das Vieh gelten andere Kriterien.<br \/>\r\n2.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Dieses Verm&ouml;gen muss ein ganzes Jahr im Besitz der Person gewesen sein. Wenn dieses Geld oder Verm&ouml;gen bei einem Muslim weniger als ein Jahr bleibt, so ist er nicht verpflichtet, die Abgabe daf&uuml;r zu entrichten. F&uuml;r Getreide zahlt man die Abgabe erst dann, wenn es reif ist, f&uuml;r Obstfr&uuml;chte hingegen, wenn sie nach dem Anschein gut zu sein versprechen. Das islamische Gesetz bestimmt es, wem diese Pflichtabgabe gegeben werden muss. So sagt der Qur`an:<br \/>\r\n\uf028Die Almosen sind bestimmt f&uuml;r die Armen, die Bed&uuml;rftigen, die, die damit befasst sind, die, deren Herzen vertraut gemacht werden sollen, die Gefangenen, die Verschuldeten, f&uuml;r den Einsatz auf dem Wege Allahs und f&uuml;r den Reisenden. Es ist eine Rechtspflicht von seiten Allahs. Und Allah wei&szlig; Bescheid und ist Weise.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 9:60)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der zu entrichtende Prozentsatz ist 2.5%. Der Islam will mit der Pflichtabgabe die Beseitigung der Armut und ihrer gef&auml;hrlichen Folgen, wie Diebstahl, Raub, Mord, &Uuml;berfall usw., aus der islamischen Gesellschaft erreichen. Ferner bezweckt der Islam damit, Solidarit&auml;t und gemeinschaftliche Verantwortlichkeit zu f&ouml;rdern. Der Prophet warnt vor Egoismus und Gleichg&uuml;ltigkeit gegen&uuml;ber fremdem Leid, indem Er (\uf065) sagt:<br \/>\r\n&ldquo;Wer eine Speiseware 40 N&auml;chte monopolisiert, der sagt sich von Allah los und von dem sagt Allah Sich los. Und es gibt keine Bewohner eines Ortes, unter denen ein Mensch seinen neuen Tag hungrig beginnt, ohne dass sich Allah von ihnen lossagt.&ldquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Unterschied zwischen der Pflichtabgabe und der Steuer ist, dass der Muslim die Abgabe in Zufriedenheit, ohne Zwang oder Druck zahlt. Sein Kontrolleur dabei ist sein eigenes Gewissen, sein eigener Glaube, sein Herz, das fest daran glaubt, dass sie gezahlt werden muss. Die Bezeichnung Zakat bedeutet im Arabischen die Reinigung der Seele, so dass der Reiche sich des Geizes, der Raffgier und der Habsucht entledigen wird und sein Herz von der Liebe zum Irdischen und zu den weltlichen Gen&uuml;ssen befreien kann. Denn mit diesen schlechten Eigenschaften vergisst man die Leiden und die N&ouml;te der Armen und Bed&uuml;rftigen. Deshalb sagt uns der Qur`an:<br \/>\r\n\uf028Und diejenigen, die vor ihrer eigenen Habsucht bewahrt bleiben, das sind die, denen es wohl ergeht.\uf029&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 64:16)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Ebenfalls tr&auml;gt Zakat wesentlich dazu bei, dass die Herzen der Armen und Bed&uuml;rftigen keinen Neid, keinen Hass mehr gegen die Reichen tragen, wenn sie sehen, dass die Reichen die Abgaben zahlen, die ihnen Allah (\uf049) auferlegt hat und dass diese Reichen f&uuml;r den Unterhalt, die Pflege und f&uuml;r menschliche Lebensbedingungen der Armen sorgen.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die Texte des islamischen Gesetzes warnen davor, dass man sich weigert, die Pflichtabgabe zu zahlen. So sagt Allah (\uf049) der Erhabene:<br \/>\r\n\uf028Diejenigen, die mit dem geizen, was Allah ihnen von Seiner Huld beschert hat, sollen nicht meinen, das sei besser f&uuml;r sie. Nein es ist schlechter f&uuml;r sie. Am Tag der Auferstehung wird ihnen das, womit sie gegeizt haben, als Halskette umgelegt werden.\uf029&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 3:180)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Prophet (\uf065) sagt auch dazu:<br \/>\r\n&ldquo;Es gibt keinen Menschen, der Gold oder Silber hat, ohne dass er die auferlegte Abgabe daf&uuml;r zahlt, dem nicht am Tag der Auferstehung aus seinem Gold oder Silber Platten gemacht werden, auf denen er im Feuer gequ&auml;lt wird, so dass seine K&ouml;rperseiten, R&uuml;cken und Gesicht damit verbrannt werden. Und sobald sie kalt werden, werden sie wieder erhitzt. Dies an einem Tag, deren L&auml;nge f&uuml;nfzig Tausend Jahre w&auml;hrt, bis zwischen den Menschen gerichtet wird, und dann sieht dieser Mensch seinen Weg zum Paradies oder zur H&ouml;lle.&rdquo;<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die Vierte S&auml;ule: Das Fasten:<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Muslime fasten einen Monat (Ramadan) im Jahr. Sie enthalten sich gottergeben des Essens, des Trinkens und des Geschlechtsverkehrs von der Morgend&auml;mmerung bis zum Sonnenuntergang. Denn Allah (\uf049) der Erhabene sagt:<br \/>\r\n\uf028O ihr, die ihr glaubt, vorgeschrieben ist euch, zu fasten, so wie es denen vorgeschrieben worden ist, die vor euch lebten, auf dass ihr gottesf&uuml;rchtig werdet.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 2:183)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Sinn des Fastens ist es nicht, auf materielle Gen&uuml;sse zu verzichten, sondern dar&uuml;ber hinaus die moralischen M&auml;ngel des Menschen wie L&uuml;gen, Verleumdung, Betrug, F&auml;lschung, t&ouml;richtes Gerede usw. aufzugeben. Diese moralische Besserung wird zu jeder Zeit verlangt, dennoch gibt es im Ramadan die M&ouml;glichkeit daf&uuml;r, dies in betonter Weise zu machen und es in die Tat umzusetzen. Schlechtes Tun und schlechtes Reden muss man im Ramadan auf jeden Fall unterlassen. Der Prophet sagt:<br \/>\r\n&bdquo;Wer das falsche Zeugnis und das Handeln danach nicht unterl&auml;sst, so braucht Allah es auch nicht, dass er sich des Essens und Trinkens enth&auml;lt.&ldquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Fasten dient auch der Bek&auml;mpfung der eigenen Begierde auf irdische Gen&uuml;sse und L&uuml;ste, und hilft dem Muslim, sich von unanst&auml;ndigem Gerede und schlechtem Tun zu entfernen. Deswegen zeigte uns der Prophet (\uf065) die Wirkung und die Belohnung des Fastens, indem er sagt: &bdquo;Allah (\uf049) der Erhabene sagt:<br \/>\r\n{Jedes Werk des Menschen geh&ouml;rt ihm, nur das Fasten geh&ouml;rt aber Mir und Ich belohne f&uuml;r es.}<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Fasten ist Schutz gegen B&ouml;ses. Wenn einer von euch an einem Tag fastet, so soll er sich nicht obsz&ouml;n verhalten oder schelten. Wenn jemand anderer ihn aber beschimpft oder bek&auml;mpft, so soll er sagen:<br \/>\r\n&ldquo;Ich faste&rsquo;. Bei dem, in dessen H&auml;nden Muhammads Seele liegt, ist der Mundgeruch des Fastenden angenehmer bei Allah als der Moschusgeruch. Wegen des Fastens freut man sich zweimal: wenn man das Fasten bricht und wenn man seinen Herrn trifft.&rdquo;<br \/>\r\n&bull;&nbsp;&nbsp; &nbsp;F&uuml;nfte S&auml;ule: Die Pilgerfahrt<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die Pilgerfahrt ist eine Reise zu Allahs Haus in Mekka, um besondere T&auml;tigkeiten an besonderen Orten und zu besonderen Zeiten zu vollziehen. Sie ist die Pflicht eines jeden erwachsenen, verst&auml;ndigen Muslims (Mann und Frau) einmal im Leben, unter der Voraussetzung, dass man k&ouml;rperlich und finanziell dazu in der Lage ist. Wer aber so krank ist, dass er die Hoffnung auf Heilung schon aufgegeben hat, der soll, wenn er reich ist, jemanden anderen bevollm&auml;chtigen, in seinem Namen die Wallfahrt zu vollziehen. Wer arm ist, so dass er kein Geld findet, das nach Erf&uuml;llung seiner Lebensbed&uuml;rfnisse bzw. der Bed&uuml;rfnisse seiner Familie &uuml;brig bleibt, f&uuml;r den entf&auml;llt die Pilgerfahrt:<br \/>\r\n\uf028Und Allah hat den Menschen die Pflicht zur Wallfahrt nach dem Haus auferlegt, allen, die dazu eine M&ouml;glichkeit finden. Und wenn einer ungl&auml;ubig ist, so ist Allah auf die Weltenbewohner nicht angewiesen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 3:97)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die Pilgerfahrt ist die gr&ouml;&szlig;te Versammlung, an der Muslime aus aller Welt teilnehmen, um in dieser festgelegten Zeit dem einen Gott zu dienen; sie tragen dieselbe Kleidung, vollziehen denselben Gottesdienst und wiederholen denselben Ruf:<br \/>\r\n&bdquo;O Allah, ich (wir) folge (folgen) Deinem Ruf. Ich (wir) stehe (stehen) zu Deinen Diensten, Du hast keinen Teilhaber. Dir seien Lob und Preis und oberste Gewalt!<br \/>\r\nDu hast keinen Teilhaber.&ldquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; D.h. wir sind an diesen Ort, als Folge Deines Rufes, in der Hoffnung auf Deine Zufriedenheit mit uns, gekommen. Wir bekennen uns zu Deiner Einzigkeit und dazu, dass Du alleine Verehrung und Anbetung verdienst.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Alle stehen nebeneinander in vollkommener Gleichwertigkeit, kein Unterschied besteht nun zwischen vornehmen und einfachen Menschen, zwischen Wei&szlig;en und Schwarzen oder zwischen Arabern und Nichtarabern. Der einzige Unterschied bei Allah (\uf049) besteht darin, ob man gottesf&uuml;rchtig ist und inwieweit. Die Pilgerfahrt best&auml;tigt die islamische Br&uuml;derlichkeit und die emotionale Einheit der Muslime.<\/h3>\r\n\r\n<h3>Die Besonderheiten der islamischen Religion<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Weil die Islamische Religion die letzte Offenbarungsreligion ist, muss sie &uuml;ber bestimmte au&szlig;ergew&ouml;hnliche Eigenschaften verf&uuml;gen, in denen sie sich von den vorherigen Religionen unterscheidet. Und mit diesen Eigenschaften eignet sich diese Religion f&uuml;r alle Zeiten und an allen Orten, bis zum J&uuml;ngsten Tag. Mit diesen guten Eigenschaften bezweckt diese Religion Gl&uuml;ck und Zufriedenheit des Menschen sowohl im Diesseits als auch im Jenseits.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Wer aber als Religion etwas anderes als den Isl\u0101m begehrt, so wird es von ihm nicht angenommen werden, und im Jenseits wird er zu den Verlierern geh&ouml;ren.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 3:85)<br \/>\r\nUnd der Gesandte (\uf072) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Bei Dem, in Dessen Hand die Seele Muhammads ist, jeder Mensch, ob Jude oder Christ, der von mir h&ouml;rt und stirbt, ohne an das zu glauben, womit ich gesandt wurde, wird ein Bewohner des H&ouml;llenfeuers sein.&rdquo;&nbsp;&nbsp; &nbsp; (Sahih Muslim, Hadith Nr.153)<\/h3>\r\n\r\n<h3>Die Eigenschaften und die Vorteile<br \/>\r\nder Islamischen Religion<br \/>\r\n1)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ihre Bestimmungen enthalten sehr klare Beweise daf&uuml;r, dass die Religion bei Allah nur eine ist und dass Allah (\uf049) die Propheten (Friede sei auf ihnen allen) gesandt hat, die sich gegenseitig erg&auml;nzt haben. Angefangen bei dem Propheten Noah (\uf075) und beendet mit dem Propheten Muhammad (\uf072). Der Gesandte (\uf072) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Mein Gleichnis mit den Propheten vor mir, ist das eines Mannes, der ein Haus gut und sch&ouml;n gebaut und dabei eine Stelle in einer Ecke ausgelassen hatte, in der ein Ziegel fehlte. Die Leute, die um das Haus herumgingen und es zu bewundern anfingen, sagten:&ldquo; Es w&auml;re doch sch&ouml;ner gewesen, wenn der Stein an dieser Stelle angebracht worden w&auml;re! Ich bin dieser Ziegel, und ich bin der letzte (das Siegel) aller Propheten.&rdquo;&nbsp;&nbsp; (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr. 3342)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Aber Jesus (\uf075)&nbsp; wird am Ende der Zeit noch einmal kommen und die Erde mit Gerechtigkeit und Licht erf&uuml;llen, so wie sie zuvor voller Ungerechtigkeit und Dunkelheit war. Aber nicht mit einer neuen Religion, sondern er entscheidet zwischen den Menschen mit der Islamischen Religion, welche auf den Gesandten Muhammad (\uf072) herab gesandt worden war. Der Gesandte (\uf072) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Die Stunde wird nicht eher eintreffen, bis der Sohn der Maria als gerechter Schiedsrichter zu euch entsandt wird, sodann wird er das Kreuz brechen, das Schwein t&ouml;ten, die Schutzsteuer der freien Nicht-Muslime unter muslimischer Herrschaft abschaffen und das Verm&ouml;gen wird im &Uuml;berfluss sein, bis keiner es annimmt.&rdquo; (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr. 2344)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Denn alle Propheten Allahs haben zum Glauben an die Einzigkeit Allahs aufgerufen, verboten, Ihn mit irgendetwas anderem zu vergleichen, Ihm etwas beizugesellen, sich jegliche Vermittler zwischen Ihm und dem Diener im Gottesdienst zu nehmen und haben dazu aufgerufen, die menschliche Seele zum Geraden Weg zu leiten, damit sie im Diesseits und Jenseits gl&uuml;cklich wird. Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Er hat euch von der Religion festgelegt, was Er N\u016bh (Noah) anbefahl&hellip;.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 42:13)<br \/>\r\n2)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Allah (\uf049) hat mit dem Islam alle ihm vorangegangenen Religionen aufgehoben. Er ist die letzte Religion und das Siegel und Allah (\uf049) nimmt keinen Dienst an, der nicht im Sinn des Islam entrichtet wird. Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und Wir haben zu dir das Buch mit der Wahrheit hinab gesandt, das zu best&auml;tigen, was von dem Buch vor ihm (offenbart) war, und als W&auml;chter dar&uuml;ber.\uf029 (Qur&acute;an 5:48)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und weil der Islam die letzte Offenbarungsreligion ist, versprach Allah (\uf049), sie zu bewahren, bis Allah (\uf049) die Erde und alles, was auf ihr ist, erbeben l&auml;sst. Und dies ist ein deutlicher Unterschied zu den vorherigen Religionen; Allah (\uf049) hat nicht versprochen hat, sie f&uuml;r alle Zeiten zu bewahren; denn sie sind nur f&uuml;r bestimmte V&ouml;lker und f&uuml;r bestimmten Zeitepochen herab gesandt worden. Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Gewiss, Wir sind es, die Wir die Ermahnung offenbart haben, und Wir werden wahrlich ihr H&uuml;ter sein.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 15:9)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und dies zeigt, dass der Gesandte des Islam Muhammad (\uf072), der letzte der Propheten ist; kein Prophet und kein Gesandter wird nach ihm kommen oder gesandt werden. Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Muhammad ist nicht der Vater irgendjemandes von euren M&auml;nnern, sondern Allahs Gesandter und das Siegel der Propheten. Und Allah wei&szlig; &uuml;ber alles Bescheid.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 33:40)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Das bedeutet nicht, dass man an die vorigen Propheten und die B&uuml;cher nicht glauben soll. Denn die Religion von Jesus (\uf075) folgte als Best&auml;tigung und Wiederbelebung der Religion von Moses (\uf075); und die Religion von Muhammad (\uf072) folgte als Best&auml;tigung und Erneuerung der Religion von Jesus (\uf075); und Muhammad (\uf072) ist das Siegel aller Propheten und Gesandten (Friede sei auf ihnen allen).<br \/>\r\n3)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der islamische Glaube vervollst&auml;ndigt alle vorherigen Religionen, denn er umfasst alle vorigen Gesetzgebungen Allahs. Die Gesetzgebungen vor dem Islam haben die menschliche Seele angesprochen, aber die Angelegenheiten des Lebens vernachl&auml;ssigt. Im Islam jedoch sind alle Angelegenheiten ber&uuml;cksichtigt, die der Seele und die des Lebens. Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet und Meine Gunst an euch vollendet, und Ich bin mit dem Islam als Religion f&uuml;r euch zufrieden.\uf029 (Qur&acute;an 5:3)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Deshalb ist er (der Islam) die beste und vorrangigste Religion. Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Ihr seid die beste Gemeinschaft, die f&uuml;r die Menschen hervorgebracht worden ist. Ihr gebietet das Rechte und verbietet das Verwerfliche und glaubt an Allah. Und wenn die Leute der Schrift glauben w&uuml;rden, w&auml;re es wahrlich besser f&uuml;r sie. Unter ihnen gibt es Gl&auml;ubige, aber die meisten von ihnen sind Frevler.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 3:110)<br \/>\r\n4)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der islamische Glaube ist eine welt&uuml;bergreifende (internationale) Religion, f&uuml;r alle Menschen, ohne Ausnahme, &uuml;berall und f&uuml;r alle Zeiten. Er gilt nicht f&uuml;r alle Rassen, von der eine ausgenommen ist, nicht f&uuml;r alle Schichten, von der eine ausgenommen ist, nicht f&uuml;r alle Gemeinschaften, von der eine ausgenommen ist. Nicht f&uuml;r alle Zeiten, von der eine ausgenommen ist; vielmehr ist er ein Glaube, in dem sich alle Menschen vereinen, nicht auf Grundlage der Farbe, der Sprache, der Herkunft, der Abstammung, der Zeit oder des Ortes. Sondern aufgrund einer bestimmten Aqida (die feste fundamentale &Uuml;berzeugung des Glaubens), die sie miteinander vereint. Und jeder, der daran glaubt, dass Allah (\uf049) der einzige Gott ist, der Islam seine Religion ist und Muhammad (\uf072) sein Prophet ist, der steht unter dem Schutz des Islam. Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und Wir haben dich f&uuml;r die Menschen allesamt nur als Frohboten und Warner gesandt. Aber die meisten Menschen wissen nicht.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 34:28)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und weil der Islam f&uuml;r alle Welten und ein Aufruf f&uuml;r alle Menschen an jedem Ort und zu jeder Zeit ist, wurde den Muslimen befohlen, diese Botschaft weiterzugeben und den Menschen vorzuleben. Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und so haben Wir euch zu einer Gemeinschaft der&nbsp;&nbsp; Mitte gemacht, damit ihr Zeugen &uuml;ber die (anderen) Menschen seiet und damit der Gesandte &uuml;ber euch Zeuge sei.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 2:143)<br \/>\r\nDie islamische Religion hat feste Prinzipien und generelle Grundlagen, die, weil von Gott eingesetzt, vollkommen sind; ihre fundamentalen Richtlinien sind nicht ersetzbar und k&ouml;nnen zeitlich oder &ouml;rtlich in der Aqida und Ibadat (Gottesdienst) nicht ver&auml;ndert werden ebensowenig wie die &Uuml;berzeugung, das Gebet mit seiner Anzahl von Gebetseinheiten (Rak&#39;a) und Gebetszeiten, die Zakat (soziale Pflichtabgabe) und ihre Ma&szlig;e, das Siyaam (Fasten) und seine Zeiten, die Hadsch (Pilgerfahrt) und seine Eigenschaften und Zeiten usw.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Deshalb soll man in Bezug auf neue Entwicklungen im Leben und offene Fragen zuerst auf den Qur&acute;an und die Sunnah zur&uuml;ckgreifen. Und wenn man das gefunden hat was man sucht, soll man es akzeptieren und von allem anderen ablassen. Wenn man aber keine Antwort im Qur`an und in der Sunnah findet, so soll man sich an die bekannten, wissenden Gelehrten wenden, die ihre meiste Zeit der Erforschung des Qur`ans und der Sunnah widmen, um damit der Allgemeinheit von Nutzen sein zu k&ouml;nnen. Die Gelehrten st&uuml;tzen sich in Bezug auf die Fortschritte und Entwicklungen des Lebens und die Situation der jeweiligen Gesellschaften, auf die allgemeinen Richtlinien der Gesetzgebung aus dem Qur`an und der Sunnah.<br \/>\r\n- Wie zum Beispiel in Bezug auf folgende Prinzipien:<br \/>\r\n1.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Grunds&auml;tzlich sind die Dinge erlaubt, sofern es kein eindeutiges Verbot gibt.<br \/>\r\n2.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Schutz der Angelegenheiten.<br \/>\r\n3.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Erleichterung und Beseitigen der Notsituation.<br \/>\r\n4.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Beseitigen des Schadens.<br \/>\r\n5.&nbsp;&nbsp; &nbsp;(Lebens-)Notwendigkeit erlaubt das Verbotene.<br \/>\r\n6.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Notwendigkeiten werden nach ihrer Masse eingesch&auml;tzt.<br \/>\r\n7.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Blockierung der Gr&uuml;nde, die zum Unheil f&uuml;hren.<br \/>\r\n8.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Schaden vermeiden z&auml;hlt vor Profit.<br \/>\r\n9.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Schaden wird nicht mit Schaden behoben.<br \/>\r\n10.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Schutz der Allgemeinheit vor Schaden, durch das Akzeptieren von Schaden der einzelnen Person.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Mit der Anstrengung der Gelehrten ist nicht gemeint, dass sie ihren eigenen Vorstellungen, ihren W&uuml;nschen oder ihren Gel&uuml;sten folgen, sondern dass erreicht wird, was f&uuml;r die Menschen gut und n&uuml;tzlich ist, ohne gegen eine der islamischen Richtlinien zu versto&szlig;en. Und dies, weil der Islam f&uuml;r jedes Zeitalter und jedes Verlangen aller Gesellschaften spricht.<br \/>\r\n6)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die Islamische Religion macht keine Unterschiede und keine Ausnahmen bei der Durchf&uuml;hrung ihrer Gesetzgebung (Schari&#39;a) und ihrem System. Alle sind gleich, kein Unterschied zwischen reich und arm, adlig und einfach, F&uuml;hrer und Untergeordneten oder zwischen schwarz und wei&szlig;; sie alle sind bei der Umsetzung dieser Gesetzgebung (Schari&#39;a) gleich.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die Leute des Stammes Qurai&scaron; waren besorgt wegen einer Frau aus dem Stamm Ma\u0125zum, die einen Diebstahl begangen hatte. Sie fragten:<br \/>\r\n&nbsp;&ldquo;Wer kann mit dem Gesandten Allahs (\uf072) f&uuml;r sie sprechen? Einige sagten: &ldquo;Und wer sonst kann es wagen, an ihn heranzutreten au&szlig;er Usama Ibn Zaid, dem Liebling des Gesandten Allahs (\uf072)? Da sprach Usama mit dem Gesandten Allahs (\uf072), der ihm sagte: &ldquo;Legst du F&uuml;rsprache ein im Hinblick auf ein Recht, das nur Allah zusteht?&quot; Der Prophet (\uf072) erhob sich dann und hielt eine Predigt, in der er folgendes sagte: &quot;O ihr Menschen, wahrlich, diejenigen vor euch gingen deshalb zugrunde, weil sie, wenn einer der Vornehmen unter ihnen einen Diebstahl begangen hatten, ihn davon unbestraft laufen lie&szlig;en, und wenn einer der Schwachen unter ihnen einen Diebstahl begangen hatte, gegen ihn die Strafe vollzogen. Ich schw&ouml;re bei Allah! Wenn Fatima, die Tochter Muhammads gestohlen h&auml;tte, so w&uuml;rde Muhammad ihre Hand abschneiden.&rdquo; &nbsp;&nbsp; &nbsp;(Sahih Muslim, Hadith Nr. 1688)<br \/>\r\n7)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die Islamische Religion hat ihren Ursprung im Wort und den Gesetzen Gottes. Seine Bestimmungen sind fehlerlos. Ihnen kann nichts hinzugef&uuml;gt und es kann nichts weggelassen werden, denn Er sch&uuml;tzt sie vor &Auml;nderungen und Erg&auml;nzungen. Die Quellen der islamischen Gesetzgebung (Schari&#39;a) sind:<br \/>\r\n1.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Edle Qur&#39;an.&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br \/>\r\n2.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die Sunnah (As-Sunnah).<br \/>\r\n-&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Der Edle Qur&#39;an ist genauso erhalten geblieben, wie er auf Muhammad den Gesandten Allahs (\uf072) herab gesandt wurde.<br \/>\r\n&nbsp; Alle seine Suren, Verse (Ajat) und sogar jeder einzelne Buchstabe sind bis in unsere Zeit von jeglichen &Auml;nderungen, Hinzuf&uuml;gungen oder Weglassungen verschont geblieben; also er ist vollst&auml;ndig geblieben. Der Gesandte Allahs (\uf072) w&auml;hlte von seinen Gef&auml;hrten (Sahaba) Schreiber f&uuml;r die Offenbarungen (Wahi): Ali Ibn Abi Talib, Mu&rsquo;awiya Ibn Abi Sufiyan, Ubayy Ibn Ka&rsquo;b und Zaid Ibn Thabit. Immer wenn ein Vers offenbart wurde, befahl der Gesandte Allahs (\uf072), ihn aufzuschreiben und zeigte seine Stelle in der S\u016bra. Damit wurde der Edle Qur&#39;an schriftlich in den B&uuml;chern und auswendig in den Herzen der Menschen bewahrt. Und die Muslime haben mit h&ouml;chster Vorsicht und Aufmerksamkeit gepflegt, den Qur&#39;an zu lesen, auswendig zu lernen und weiterzulehren, um am guten Lohn, von dem der Gesandte Allahs (\uf072) berichtete, teilhaben zu k&ouml;nnen: Der Gesandte Allahs (\uf072) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Der beste unter euch ist derjenige, der den Qur`an lernt und lehrt.&rdquo;&nbsp;&nbsp; (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr. 4739)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und sie geben von ihrem Verm&ouml;gen und ihren Seelen viel, um der Islamischen Religion zu dienen, sie zu bewahren und an die n&auml;chsten Generationen weiterzugeben. Dies ist eine gute Sache, weil das Auswendiglernen und Rezitieren aus dem Qur`an ein Gottesdienst ist. Der Gesandte Allahs (\uf072) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Wer einen Buchstaben aus dem Buche Allahs liest, hat den Lohn f&uuml;r eine (vollbrachte) gute Tat, und eine gute Tat wird zehnfach vergolten werden. Ich sage nicht, Alif-Lam-Mim ist ein Buchstabe, sondern: Alif ist ein Buchstabe, Lam ist ein Buchstabe, und Mim ist ebenfalls ein Buchstabe.&rdquo;&nbsp;&nbsp; (Sunan Al-Termedhi, Hadith Nr. 2910)<br \/>\r\n-&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Sunnah (die &Uuml;berlieferung des Propheten Muhammad (\uf072)) ist die zweite Quelle der islamischen Vorschriften (Schari&#39;a) und die &quot;Erkl&auml;rung&quot; des Qur&#39;an und seiner Gesetze. Und die Sunnah wurde ebenfalls verschont von Ver&auml;nderungen, Verf&auml;lschungen und Einf&uuml;gungen; dies durch vertrauensw&uuml;rdige Gelehrte, die sich und ihr Leben nur den Hadithen (Aussagen und Handlungen des Propheten (\uf072)) und der Forschung der prophetischen Ausspr&uuml;che gewidmet haben. Sie haben diese Hadithe studiert, in Bezug auf ihre &Uuml;berlieferungsketten, religi&ouml;se Texte, Richtigkeitsstufen und ihrer Schw&auml;che. Somit haben sie alle Hadithe aussortiert, &uuml;berpr&uuml;ft und nur das Richtige festgehalten. Deshalb haben uns die Hadithe in einem reinen Zustand erreicht, ohne erfundene Aussagen. Und wenn jemand Interesse daran hat, um die Methode kennen zu lernen, wie die Sunnah aufbewahrt wurde, soll auf die B&uuml;cher der Hadith-Wissenschaft (Ulum Mustalah Al-Hadith) zur&uuml;ckgreifen. Damit er sich sicher sein kann, dass das, was uns an Hadithen erreicht hat, zweifellos und ohne jegliche Ver&auml;nderungen ist. Man wird erkennen, was f&uuml;r eine Anstrengung dahinter steckt, die Sunnah des Gesandten Allahs (\uf072) zu bewahren.<br \/>\r\n8)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die islamische Religion erkennt alle Menschen als gleich an; im Ursprung ihrer Sch&ouml;pfung und ihrer Herkunft. Ob m&auml;nnlich oder weiblich, schwarz oder wei&szlig;, Araber oder Nicht-Araber; denn am Anfang hat Allah (\uf049) Adam (\uf075) als ersten Menschen erschaffen, und er ist der Vater aller Menschen. Dann hat Allah (\uf049) Eva aus Adam erschaffen, und sie ist die Mutter aller Menschen. Und Er lie&szlig; Nachkommen aus beiden entstehen. Im Ursprung der Menschheit liegt also, dass alle Menschen gleich sind.&nbsp;&nbsp; Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028O ihr Menschen, f&uuml;rchtet euren Herrn, Der euch aus&nbsp;&nbsp;&nbsp; einem einzigen Wesen schuf, und aus ihm schuf Er seine Gattin und lie&szlig; aus beiden viele M&auml;nner und Frauen sich ausbreiten. Und f&uuml;rchtet Allah, in Dessen (Namen) ihr einander bittet, und die Verwandtschaftsbande. Gewiss, Allah ist W&auml;chter &uuml;ber euch.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 4:1)<br \/>\r\nUnd der Gesandte Allahs (\uf072) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Der Allm&auml;chtige Allah (\uf055) hat die Angeberei mit dem&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; falschen Stolz auf die Vorfahren, der in der vorislamischen Zeit der Unwissenheit (Dschahiliyya) &uuml;blich war von euch weggenommen. Der Gl&auml;ubige f&uuml;rchtet Allah und der Ungl&auml;ubige ist sittenlos. Die ganze Menschheit geh&ouml;rt (in der Abstammung) zu \u0100dam (\uf075) und \u0100dam (\uf075) wurde aus Lehm (Erde) geschaffen.&rdquo; (Musnad Al-Imam Ahmad, Hadith Nr. 8721)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Damit hatte jeder Mensch, der sich auf dieser Erde befindet und jeder Nachkomme eigentlich dieselbe Religion und dieselbe Sprache. Aber dadurch, dass sich die Menschen enorm vermehrt haben, haben sie sich auf der ganzen Erde verstreut und sich an verschiedenen Orten niedergelassen. Es ist also eine nat&uuml;rliche Entwicklung, dass sich durch diese Ausbreitung Unterschiede in der Hautfarbe, der Sprache und der Lebensweise entwickelt haben. Folglich unterscheiden sich die Menschen auch in der Art des Denkens, ihrem Leben und ihrem Glauben. Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Die Menschen waren nur eine einzige Gemeinschaft. Dann wurden sie uneinig. Wenn es nicht ein fr&uuml;her ergangenes Wort von deinem Herrn g&auml;be, so w&auml;re zwischen ihnen wahrlich entschieden worden &uuml;ber das, wor&uuml;ber sie uneinig sind.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 10:19)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die Islamischen Vorschriften betrachten alle Menschen, abgesehen von ihrer Nationalit&auml;t, Hautfarbe, Sprache und Heimatland, vor Allah gleich. Der einzige Unterschied zwischen ihnen liegt darin, wie gro&szlig; der Abstand zwischen ihnen und Allah ist und wie sie Seine Schari&#39;a (Islamische Gesetzgebung) auf der Erde umsetzen. Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028O ihr Menschen, Wir haben euch ja von einem m&auml;nnlichen und einem weiblichen Wesen erschaffen, und Wir haben euch zu V&ouml;lkern und St&auml;mmen gemacht, damit ihr einander kennen lernt. Gewiss, der Geehrteste von euch bei Allah ist der Gottesf&uuml;rchtigste von euch. Gewiss, Allah ist Allwissend und Allkundig.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 49:13)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und aufgrund dieser Gleichstellung, die der Islam best&auml;tigt, haben alle Menschen vor der islamischen Schari&#39;a durch die religi&ouml;sen Vorschriften ihre Freiheit, und es gilt f&uuml;r alle folgendes:<br \/>\r\na.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die Freiheit des Denkens und der Meinungs&auml;u&szlig;erung. Denn der Islam fordert seine Anh&auml;nger auf, die Wahrheit und die eigene Meinungen zu sagen. Die kreative und zielstrebige Meinung soll ver&ouml;ffentlicht werden. Dabei m&uuml;ssen sie keine Benachteiligung bef&uuml;rchten, wenn sie die Wahrheit sagen. Der Gesandte Allahs (\uf072) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Der beste \u011eihad ist ein wahres Wort in der Gegenwart eines ungerechten Machthabers.&rdquo;&nbsp;&nbsp; (Sunan Abi-Dawud, Hadith Nr. 4344)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Deshalb haben die Gef&auml;hrten (Allahs Wohlgefallen auf ihnen allen) des&nbsp;&nbsp; Gesandten Allahs (\uf072) sich mit Eifer angestrengt, dieses Prinzip umzusetzen. Ein Mann von ihnen sagte zu Omar Ibn Al-Khattab (\uf074) (Khalif: F&uuml;hrer der Gl&auml;ubigen):<br \/>\r\n&ldquo;O Amir Al-Mumineen, f&uuml;rchte Allah! Dann erwiderte ein anderer: Wie kannst du zum Amir Al-Mumineen sagen, dass er Allah f&uuml;rchten soll? Omar Ibn Al-Khattab (\uf074) sagte zu ihm: &ldquo;Lass ihn, denn es gibt nichts Gutes bei euch, wenn ihr uns dies nicht sagt und nichts Gutes bei uns, wenn wir es nicht annehmen.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; In einer anderen Erz&auml;hlung, als Ali (\uf074) sich mit seiner Meinung durchsetzte und Omar (\uf074) als Anf&uuml;hrer der Gl&auml;ubigen diesbez&uuml;glich gefragt wurde, sagte er: &quot;Wenn ihr mich fragt, h&auml;tte ich so und so entschieden!&quot; Er wurde gefragt, was ihn daran hindere, denn er sei doch der F&uuml;hrer der Gl&auml;ubigen (Amir Al-Mumineen). Er antwortete: &quot;Wenn dies im Qur&acute;an und Al-Hadith so w&auml;re, h&auml;tte ich es ihm gesagt. Aber das ist die Meinung und jeder hat eine Meinung und niemand wei&szlig;, welche Meinung bei Allah (\uf049) die rechte ist.&quot;<br \/>\r\nb.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die Freiheit, Besitz zu haben und Gewinn aus freiem Handel zu erwerben (aus islamisch erlaubten Quellen). Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und w&uuml;nscht euch nicht das, womit Allah die einen von euch vor den anderen bevorzugt hat. Den M&auml;nnern kommt ein Anteil von dem zu, was sie verdient haben, und den Frauen kommt ein Anteil von dem zu, was sie verdient haben.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 4:32)<br \/>\r\nc.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die Freiheit sich Wissen anzueignen und die Gelegenheit zum Lernen wahrzunehmen. Vielmehr hat der Islam dies als Pflicht eingestuft. Der Gesandte Allahs (\uf072) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Die Suche nach Wissen ist jedem Muslim eine Pflicht.&rdquo; &nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Sunan Ibn Maja, Hadith Nr. 224)<br \/>\r\nd.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Besitz des Rechts auf alle Chancen,&nbsp; um von den Sch&auml;tzen und dem Guten, das Allah (\uf049) in diesem Universum erschaffen hat, unter den Bedingungen der islamischen Gesetzgebung, zu profitieren. Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Er ist es, Der euch die Erde f&uuml;gsam gemacht hat. So geht auf ihrem R&uuml;cken einher und esst von dem, womit Er (euch) versorgt. Und zu Ihm wird die Auferstehung sein.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 67:15)<br \/>\r\ne.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Jedem steht der Anspruch auf &Uuml;bernahme von f&uuml;hrenden Positionen in der Gesellschaft zu,&nbsp; vorausgesetzt, dass man &uuml;ber die n&ouml;tigen Eigenschaften der Kompetenz, F&auml;higkeit und das Wissen verf&uuml;gt. Der Gesandte Allahs (\uf072) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Sollte ein Herrscher der Muslime einen Verwaltungsbeamten (Statthalter) aus Zuneigung ernennen, den verflucht Allah und nimmt nichts von seinen Taten an, bis er ihn in die H&ouml;lle schickt. Und wer jemandem Gottes Schutz verspricht, so hat er damit Gottes Schutz unberechtigt verletzt, den verflucht auch Allah - oder er sagte: Allahs Schutz geb&uuml;hrt ihm nicht mehr.&rdquo;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; (Musnad Al-Imam Ahmad, Hadith Nr.21)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam betrachtet die Erteilung einer Aufgabe an Menschen, die nicht f&auml;hig sind diese zu erf&uuml;llen, als das Verschlingen des Treuhandguts (Amanah), und z&auml;hlt es zu den Zeichen, die das Heranr&uuml;cken des J&uuml;ngsten Tages ank&uuml;ndigen. Der Gesandte Allahs (\uf072) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Wenn das Anvertraute (Amanah) verloren geht, so warte auf die Stunde. Er wurde gefragt: &quot;Wie wird das Anvertraute verloren gehen?&quot; Der Gesandte Allahs (\uf072) sagte: &quot;Wenn die Verantwortung den Ungeeigneten &uuml;berlassen wird, so warte auf die Stunde (den J&uuml;ngsten Tag).&rdquo;&nbsp;&nbsp; (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.6131)<br \/>\r\n9)&nbsp;&nbsp; &nbsp;In der islamischen Religion gibt es keine heilige, unabh&auml;ngige Verwaltung wie in anderen Religionen, denn im Islam gibt es keinen Vermittler zwischen Allah (\uf049) und Seinen Dienern.&nbsp; Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Sicherlich, Allah geh&ouml;rt die aufrichtige Religion. Diejenigen aber, die sich anstatt Seiner Schutzherren nehmen (sagen:) &ldquo;Wir dienen ihnen nur, damit sie uns Zutritt in Allahs N&auml;he verschaffen&rdquo;.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 39:3)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und Allah (\uf049) hat die wahre Seite dieser Vermittler gezeigt; und zwar, dass sie weder nutzen noch schaden k&ouml;nnen, sondern genau die gleichen Gesch&ouml;pfe wie alle Menschen sind. Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Gewiss, diejenigen, die ihr anstatt Allahs anruft, sind (nur) Diener gleich euch. So ruft sie (doch) an, und so sollen sie euch erh&ouml;ren, wenn ihr wahrhaftig seid!\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 7:194)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam besteht auf dem direkten Verh&auml;ltnis zwischen Allah (\uf049) und Seinem Diener und zwar aufgrund des absoluten Glaubens an Allah (\uf049): indem man nur bei Ihm Zuflucht sucht und Ihn um Vergebung bittet, ohne einen Vermittler. Derjenige, der eine S&uuml;nde begeht, soll seine H&auml;nde erheben und direkt bei Allah (\uf049) um Vergebung daf&uuml;r bitten, egal wo und wann. Denn Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und wer etwas B&ouml;ses tut oder sich selbst Unrecht zuf&uuml;gt und hierauf Allah um Vergebung bittet, wird Allah Allvergebend und Barmherzig finden.\uf029&nbsp; (Qur&acute;an 4:110)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Es gibt im Islam keine Religions-M&auml;nner, die etwas erlauben, etwas verbieten, S&uuml;nden vergeben und sich als Vertreter Gottes bezeichnen. Diese Personen erlassen Gesetze f&uuml;r die Menschen, f&uuml;hren ihren Glauben, vergeben ihre S&uuml;nden und noch viel mehr: sie bringen wen sie wollen ins Paradies und verwehren es wem sie wollen. Jedoch der Einzige, der das Recht hat eine Gesetzgebung zu f&uuml;hren, ist Allah (\uf049). Denn Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Sie haben ihre Gelehrten und ihre M&ouml;nche zu Herren genommen au&szlig;er Allah&hellip;.&rdquo;\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 9:31)<br \/>\r\nIn der Auslegung (Tafsier) dieses Verses steht:<br \/>\r\n&ldquo;Sie haben sie nicht als G&ouml;tter genommen. Aber wenn sie ihnen etwas erlaubt haben, haben sie es f&uuml;r sich erlaubt und wenn sie ihnen etwas verboten haben, haben sie es f&uuml;r sich verboten. Das ist ihre Verg&ouml;ttlichung.&rdquo;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Sunan Al-Termedhi, Hadith Nr.3095)<br \/>\r\n10)&nbsp;&nbsp; &nbsp; Die Islamische Religion hat zwischen die Menschen grunds&auml;tzliche Rechte eingesetzt, unter Ber&uuml;cksichtigung ihrer unterschiedlichen Schichten, damit sie das Zusammenleben und die Zuneigung unter einander realisieren und die Religion in ihren Alltag mit einbeziehen k&ouml;nnen. Die Eltern zum Beispiel haben Rechte gegen&uuml;ber ihren Kindern und ebenso haben die Kinder Rechte gegen&uuml;ber ihren Eltern, aber auch gegen&uuml;ber den Verwandten, den Nachbarn und den Bekannten. Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und dient Allah und gesellt Ihm nichts bei. Und zu den Eltern sollt ihr g&uuml;tig sein und zu den Verwandten, den Waisen, den Armen, dem verwandten Nachbarn, dem fremden Nachbarn, dem Gef&auml;hrten zur Seite, dem Sohn des Weges und denen, die eure rechte Hand besitzt. Allah liebt nicht, wer eingebildet und prahlerisch ist.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 4:36)<br \/>\r\nDer Gesandte Allahs (\uf072) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Beneidet einander nicht und &uuml;berbietet (einander beim Handel) nicht, hasst einander nicht, wendet euch nicht voneinander ab, unterbietet einander nicht (beim Kauf), sondern seid Diener Allahs, Br&uuml;der. Der Muslim ist der Bruder des Muslims, er f&uuml;gt ihm kein Unrecht zu und l&auml;sst ihn nicht im Stich, er bel&uuml;gt ihn nicht und verachtet ihn nicht. Die Gottesfurcht ist hier&rdquo; &ndash; und er zeigte dreimal auf seine Brust. &ldquo;Es ist genug des Schlechten (seitens) eines Menschen, dass er seinen Bruder, den Muslim, verachtet. Jedes Muslim Blut, Habgut (Verm&ouml;gen) und Ehre sind dem anderen Muslim heilig.&rdquo;&nbsp;&nbsp; (Sahih Muslim, Hadith Nr.2564)<br \/>\r\nUnd der Gesandte Allahs (\uf072) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Keiner von euch ist gl&auml;ubig, bis er f&uuml;r seinen Bruder w&uuml;nscht, was er f&uuml;r sich selbst w&uuml;nscht.&rdquo; (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.13)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Sogar die Feinde des Islams haben Rechte, Abu Aziz bin Omair Akhu Mesaab Ibn Omair sagte: &quot;Bei der Schlacht von Badr, war ich einer der Kriegsgefangenen, dann sagte der Gesandte Allahs (\uf072):<br \/>\r\n&ldquo;Ihr sollt g&uuml;tig zu den Kriegsgefangenen sein.&rdquo; &nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Al-Mujam Al-Saghir, Hadith Nr.409)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; &quot;Und ich war bei den Ansar, als sie ihr Mittagessen und Abendessen bekommen haben, sie a&szlig;en Datteln und haben mir davon zum essen gegeben und sie gaben mir auch von dem Brot, das sie a&szlig;en, so wie es ihnen der Gesandte Allahs (\uf072) befohlen hatte.&quot;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Er ist sogar noch weiter gegangen, indem er den Tieren Rechte zusprach und sie ihnen garantierte.&nbsp; Der Gesandte Allahs (\uf072) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Wenn jemand einen Spatz umsonst t&ouml;tet, wird dieser Spatz am J&uuml;ngsten Tag mit laut erhobener Stimme zu Allah sagen: &acute;Oh Herr, dieser jemand hat mich ohne Grund get&ouml;tet, er hat mich nicht get&ouml;tet, um davon zu profitieren&acute;.&rdquo; (Sahih Ibn Hiban Hadith Nr. 5894)<br \/>\r\nVon Ibn Omar (Allahs Gnade auf ihnen beiden) wird berichtet:<br \/>\r\n&ldquo;Dass er einmal an einigen Jugendlichen aus dem Stamm Qurai&scaron; vorbeiging, die einen Vogel als Zielscheibe benutzten und ihn mit Pfeilen beschossen. Als sie Ibn Omar sahen, gingen sie auseinander. Daraufhin sagte er: &quot;Wer hat dieses (Verbrechen) begangen? M&ouml;ge Allah diesen T&auml;ter verdammen. Wahrlich der Gesandte Allahs (\uf072) verfluchte denjenigen, der ein Lebewesen als Zielscheibe missbraucht.&rdquo;&nbsp;&nbsp; (Sahih Muslim, Hadith Nr.1958)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Gesandte Allahs (\uf072) ging an einem abgemagerten Kamel&nbsp;&nbsp; vorbei, da sagte er:<br \/>\r\n&ldquo;F&uuml;rchtet Allah! K&uuml;mmert euch um die Rechte dieser stummen Tiere; so pflegt sie gesund, sodass sie euch als Reit- oder Schlachttiere dienlich sind.&rdquo;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Sahih Ibn Khusaimah, Hadith Nr.2545)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam best&auml;tigt die Rechte der Gemeinschaft gegen&uuml;ber dem Einzelnen und er best&auml;tigt die Rechte des Einzelnen gegen&uuml;ber der Gemeinschaft, denn der Einzelne arbeitet f&uuml;r die Gemeinschaft und die Gemeinschaft arbeitet f&uuml;r die Einzelnen. Der Gesandte Allahs (\uf072) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Der wahre Gl&auml;ubige steht dem anderen Gl&auml;ubigen bei, als w&auml;ren sie ein fest gef&uuml;gter Bau: jeder Teil h&auml;lt und verst&auml;rkt den anderen.&rdquo; Um dies zu verdeutlichen verschlang der Prophet (\uf072) die Finger einer Hand mit denen der anderen.&rdquo;&nbsp;&nbsp; (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.467)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und wenn sich die Rechte &uuml;berschneiden, dann wird das Recht der Gemeinschaft dem des Einzelnen vorgezogen, z.B. beim Abriss eines Hauses, das beinahe am Zusammenbrechen ist, aus Bef&uuml;rchtung, dass es den Fu&szlig;g&auml;ngern schaden k&ouml;nnte oder zum Bau einer Stra&szlig;e f&uuml;r die Allgemeinheit. Dies darf nat&uuml;rlich erst dann gemacht werden, nachdem der Besitzer bzw. der Betroffene eine entsprechende Entsch&auml;digung (in Form von Geld oder anderem Ersatz usw.) bekommen hat.<br \/>\r\n&ldquo;Es wird von Somra Ibn Dschandab erz&auml;hlt, dass er eine Palmenreihe besa&szlig;, im Garten eines Mannes aus Medina. Der Mann lebte mit Frau und Kind im Garten. Somra sch&auml;mte sich des st&auml;ndigen Eintritts wegen der Palmenb&auml;ume, w&auml;hrend der Mann und seine Familie sich im Garten befanden. Er bat ihn darum, den Garten an ihn zu verkaufen, was er aber ablehnte. Darauf bat Somra ihn darum, gleiche Palmenzahl woanders zu geben, wiederum lehnte der Mann das auch ab. So beklagte Somra sich bei dem Propheten (\uf072) dar&uuml;ber. Der Prophet befahl ihm eine der beiden Alternativen anzunehmen, was er zum dritten Mal ablehnte. Darauf verlangte der Prophet von ihm, dass er ihm selbst gegen so und so einen Preis diese schenken k&ouml;nne. Dieser bestand aber auf seiner hartn&auml;ckigen Ablehnung. So erkl&auml;rte der Prophet die Entscheidung: &bdquo;Da du durch sein Verhalten besch&auml;digt wirst, so geh hin und entwurzele seine Palmen!&rdquo;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; (Sunan Al-Baihaqii, Hadith Nr.11663)<br \/>\r\n11)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die Islamische Religion ist eine Religion der Barmherzigkeit, der G&uuml;te und Zuneigung, die zur Ablehnung von Gewalt und H&auml;rte aufruft. Der Gesandte Allahs (\uf072) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;(Allah) der Barmherzige erweist dem Barmherzigkeit, der (seinerseits anderen) barmherzig ist. Seid (darum) allen auf Erden barmherzig, dann ist euch barmherzig, Der im Himmel ist. Die Barmherzigkeit ist ein Teil von dem Barmherzigen (Allah), wer sie aufrechterh&auml;lt, zu dem h&auml;lt Allah die Verbindung aufrecht. Und wer sie vernachl&auml;ssigt, den vernachl&auml;ssigt Allah.&rdquo;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Al-Mustadrek ala Al-Sahihain, Hadith Nr.7274)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und der Islam ruft nicht nur zur Barmherzigkeit und Zuneigung allein den Menschen gegen&uuml;ber auf, sondern auch den Tieren gegen&uuml;ber. Folgender Hadith berichtet &uuml;ber eine Frau, die wegen einer Katze ins H&ouml;llenfeuer kam. Der Gesandte Allahs (\uf072) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Eine Frau wurde wegen einer Katze bestraft, weil sie sie so lange einsperrte, bis sie verhungerte. Sie ging daf&uuml;r ins H&ouml;llenfeuer. (Ihr wurde vorgehalten): &ldquo;Du hast ihr weder Nahrung noch etwas zu trinken gegeben, als du sie einsperrtest, noch lie&szlig;est du sie laufen, damit sie sich von den Gaben der Erde h&auml;tte ern&auml;hren k&ouml;nnen.&rdquo;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr. 3295)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und der Islam betrachtet die Barmherzigkeit gegen&uuml;ber Tieren als&nbsp; einen Grund f&uuml;r die Vergebung der S&uuml;nden und f&uuml;r das Eintreten ins Paradies.&nbsp; Der Gesandte Allahs (\uf072) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;W&auml;hrend ein Mann unterwegs war, &uuml;berkam ihn ein sehr starker Durst. Als er einen Wasserbrunnen sah, kletterte er in ihn hinab und trank von dem Wasser. Sobald er aber aus dem Brunnen herausgeklettert war, fand er einen Hund, der mit lechzender Zunge aus Durst den Sand fra&szlig;. Der Mann sagte zu sich: &quot;Dieser Hund befindet sich auf Grund des Durstes in der gleichen Lage, in der ich mich zuvor befand.&quot; Er kletterte dann wieder hinab, f&uuml;llte seinen Lederstrumpf mit Wasser, hielt diesen mit seinen Z&auml;hnen fest, (kletterte hinauf) und lie&szlig; den Hund trinken. Allah dankte ihm dann (f&uuml;r diese Tat) und vergab ihm (seine S&uuml;nden)! Die Leute sagten: &quot;O Gesandter Allahs, werden wir auch f&uuml;r die Tiere belohnt?&quot; Der Prophet sagte: &quot;F&uuml;r jedes Lebewesen werdet ihr belohnt.&rdquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr. 2334)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Wenn dies die Barmherzigkeit gegen&uuml;ber den Tieren ist, wie ist dann die Barmherzigkeit zu den Menschen, die Allah (\uf049) bevorzugt und geehrt hat? Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und Wir haben ja die Kinder \u0100dams geehrt; Wir haben sie auf dem Festland und auf dem Meer getragen und sie von den guten Dingen versorgt, und Wir haben sie vor vielen von denen, die Wir erschaffen haben, eindeutig bevorzugt.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 17:70)<br \/>\r\n12)&nbsp;&nbsp; &nbsp;In der Islamischen Religion gibt es kein M&ouml;nchtum. Man darf diesem Leben nicht auf die Weise entsagen, dass man sich von allen Gen&uuml;ssen fernh&auml;lt, die Allah (\uf049) f&uuml;r die Menschen als gut gehei&szlig;en hat. Der Gesandte Allahs (\uf072) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;&hellip;Seid nicht zu hart mit euch selbst, sonst wird euch H&auml;rte treffen. Ein Volk war zu hart mit sich selbst, so hat Allah sie mit H&auml;rte gepr&uuml;ft. Ihre Reste befinden sich in den Gebetsst&auml;tten und den Tempeln.&rdquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Sunan Abi-Dawud, Hadith Nr. 4904)<br \/>\r\n\uf028&hellip;Und (auch) M&ouml;nchtum, das sie erfanden -&nbsp; Wir haben es ihnen nicht vorgeschrieben.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 57:27)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und der Gesandte Allahs (\uf072) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Esst und trinkt und gebt Almosen ohne Verschwendung und ohne damit anzugeben. Denn Allah liebt es, die Zeichen Seiner Gunst an Seinen Dienern zu sehen.&rdquo;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Al-Mustadrek ala Al-Sahihain, Hadith 7188)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam ist aber auch keine Religion, die das Leben und nur die Gel&uuml;ste und Triebe ohne Grenzen als Ziel betrachtet, sondern er ist eine Religion der Mitte, die das Leben und die Religion (Ad-Diin) vereint. Diese beiden erg&auml;nzen sich gegenseitig und schaffen auf diese Weise einen Ausgleich. Der Islam verleiht dem Menschen das Gleichgewicht zwischen Seele und K&ouml;rper. Dem Muslim wird befohlen, dass wenn er sich &uuml;berm&auml;&szlig;ig mit dem Leben besch&auml;ftigt, sich sogleich auch an seine Seele und an seine gottesdienstlichen Pflichten zu erinnern. Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028O die ihr glaubt, wenn zum Gebet gerufen wird am Freitag (am Tag der Versammlung), dann eilt zu Allahs Gedenken und lasst das Kaufgesch&auml;ft. Das ist besser f&uuml;r euch, wenn ihr wisst.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 62:9)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und es wird dem Muslim auch befohlen, dass wenn er sich zu sehr dem Gottesdienst gewidmet hat, auch an seine Bed&uuml;rfnisse des Lebens zu denken, damit er seinen Lebensunterhalt verdient. Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Wenn das Gebet beendet ist, dann breitet euch im Land aus und trachtet nach etwas von Allahs Huld. Und gedenkt Allahs viel, auf dass es euch wohl ergehen m&ouml;ge!\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 62:10)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und der Islam lobt diejenigen, die beide Eigenschaften besitzen und umsetzen. Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028M&auml;nner, die weder Handel noch Kaufgesch&auml;ft ablenken vom Gedenken Allahs, von der Verrichtung des Gebets und der Entrichtung der Abgabe (Zakat), die einen Tag f&uuml;rchten, an dem Herzen und Augenlicht umgekehrt werden.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 24:37)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die Islamische Religion kam mit einem Konzept, das die Rechte f&uuml;r die Seele, den K&ouml;rper und den Geist sichert, unter einer g&ouml;ttlichen Gesetzgebung (Schari&#39;a), die nicht extrem ist. Denn vom Muslim wird verlangt, dass er sich selbst beobachtet und mit sich selbst abrechnet. Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Wer nun im Gewicht eines St&auml;ubchens Gutes tut, wird es sehen. Und wer im Gewicht eines St&auml;ubchens B&ouml;ses tut, wird es sehen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 99:7-8)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Auch soll man seinen K&ouml;rper von den Dingen, die Allah (\uf049) erlaubt hat, wie Essen, Trinken, Kleidung und Heiraten nicht fernhalten. Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Sag: Wer hat den Schmuck Allahs verboten, den Er f&uuml;r Seine Diener hervorgebracht hat, und (auch) die guten Dinge (aus) der Versorgung (Allahs)?\uf029&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 7:32)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam hat nur das verboten, was schlecht, unrein und sch&auml;dlich f&uuml;r den K&ouml;rper, den Geist und die Gesellschaft des Menschen ist. Denn Allah (\uf049) hat die Seele des Menschen aus islamischer Sicht betrachtet, als Statthalter (Khalif) auf Erden erschaffen, damit sie Allah (\uf049) dienen und Seine Gesetzgebung (Schari&#39;a) umsetzen. Niemand hat das Recht, dieser Seele Schaden zuzuf&uuml;gen oder zu t&ouml;ten, au&szlig;er unter islamischem Recht; und f&uuml;r diese Seele hat Allah (\uf049) einen vollendeten und geeigneten K&ouml;rper erschaffen. Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Wir haben den Menschen ja in sch&ouml;nster Gestaltung&nbsp;&nbsp; erschaffen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 95:4)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Deshalb hat Allah (\uf049) die Bewahrung des K&ouml;rpers und die Pflege befohlen, enthalten in der Gesetzgebung (Schari&#39;a) und das durch:<br \/>\r\n1.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die Reinigung. Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Allah liebt die Reum&uuml;tigen, und Er liebt die, die sich rein halten.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 2:222)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Allah (\uf049) hat die rituelle Gebetswaschung als Bedingung f&uuml;r die G&uuml;ltigkeit des Gebets gemacht, das ein Muslim f&uuml;nf Mal am Tag und in der Nacht verrichten muss. Der Gesandte Allahs (\uf072) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Allah nimmt ein Gebet ohne Reinigung nicht an und keine Almosen (Sadaqah) von Betrug.&rdquo; (Sahih Muslim,Hadith Nr. 224)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und Er hat die rituelle Ganzwaschung (Ghusl) mit Wasser nach der rituellen Unreinheit (al-Dschanabah) z.B. nach Geschlechtsverkehr als Pflicht vorgeschrieben. Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und wenn ihr unrein (Dschunuban) seid, dann reinigt euch!\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 5:6)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und Er hat die rituelle Ganzwaschung (Ghusl) vor manchen gottesdienstlichen Handlungen, wie dem Freitagsgebet, den zwei Festgebeten, Umra, Ha\u011f\u011f (Besuch u. Pilgerfahrt zur Kaa&acute;ba) etc. als eine Sunna-Handlung festgelegt, die der Gesandte (r) regelm&auml;&szlig;ig verrichtete (Sunna muakkada).<br \/>\r\n2.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die stetige Sauberkeit, durch:<br \/>\r\n- das H&auml;ndewaschen vor und nach dem Essen. Der Gesandte Allahs (r) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Der Segen des Essens liegt im Waschen (der H&auml;nde) davor und danach.&rdquo;&nbsp;&nbsp; (Sunan Al-Termedhi, Hadith Nr.1846)<br \/>\r\n- Reinigung des Mundes nach dem Essen. Der Gesandte&nbsp;&nbsp; Allahs (r) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Wer gegessen hat, soll die Reste durch das Bewegen der Zunge im Mund runterschlucken. Auch soll man die Zahnzwischenr&auml;ume s&auml;ubern. Es ist gut f&uuml;r denjenigen, der dies tut und nicht schlimm, wenn man es nicht tut.&rdquo; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Al-Mustadrak ala-Sahihain,Hadith Nr. 7199)<br \/>\r\n- Die regelm&auml;&szlig;ige S&auml;uberung der Z&auml;hne mit dem Siwak (Wurzelst&uuml;ck zum Reinigen der Z&auml;hne). Der Gesandte Allahs (r) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;W&auml;re es f&uuml;r meine Umma nicht eine Last, h&auml;tte ich sie angewiesen, bei jeder Gebetswaschung den Siwak zu benutzen.&rdquo;&nbsp;&nbsp; (Sahih Muslim, Hadith Nr. 252)<br \/>\r\n- die S&auml;uberung der Stellen, und das Entfernen von allem, welche ein Ansammlungsplatz von Bakterien und Schmutz sein k&ouml;nnten. Der Gesandte Allahs (r) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;F&uuml;nf Sachen geh&ouml;ren zur nat&uuml;rlichen Veranlagung des&nbsp; Menschen: Das Entfernen der Schamhaare, die Beschneidung, das Stutzen des Schnurrbartes, das Zupfen der Achselhaare und das K&uuml;rzen der N&auml;gel.&rdquo; &nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; (Sahih Al-Bukhari,Hadith Nr. 5939)<br \/>\r\n3.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Sport treiben ist eine sehr sinnvolle Sache, wie z.B. Ringen, denn der Gesandte Allahs (r) hat gegen Rakanah gek&auml;mpft und der Gesandte Allahs hat gewonnen; und auch Laufen ist sinnvoll. Von &rsquo;Aischa (Allahs Wohlgefallen auf ihr), Mutter der Gl&auml;ubigen, wird berichtet:<br \/>\r\n&ldquo;Der Gesandte Allahs (r) machte ein Wettrennen mit mir und ich schlug ihn, bevor ich &auml;lter wurde und an Gewicht zunahm. Nachdem ich &auml;lter und schwer geworden war, machte er wieder ein Wettrennen mit mir und er gewann. Daraufhin sagte der Gesandte Allahs (r) zu mir: &ldquo;Mein Gewinn gleicht deinen Gewinn aus.&rdquo;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Sahih Ibn Hiban, Hadith Nr.4691)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Auch Schwimmen, Bogenschie&szlig;en und Reiten sind gute Sportarten, denn in einer Erz&auml;hlung wurde berichtet, dass Omar bin Al-Khattab (e) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Lehrt eure Kinder das Bogenschie&szlig;en, das Schwimmen und das Reiten auf Pferden.&rdquo;<br \/>\r\n4.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Medizinische Behandlung im Krankheitsfall. Der Gesandte Allahs (r) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Allah hat keine Krankheit herabkommen lassen, ohne dass Er f&uuml;r sie zugleich ein Heilmittel herabkommen lie&szlig;. Ihr sollt euch mit den Medikamenten behandeln, aber nicht mit Verbotenem (Haram).&rdquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Sunan Abi-Dawud, Hadith Nr. 3874)<br \/>\r\n5.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Islam befiehlt den Menschen, die gottesdienstlichen Handlungen (Ibadat) zu verrichten. Denn sie sind die Nahrung der Seele. Durch diese Nahrung bleibt die Seele gesund und wird von der Unruhe verschont, die sch&auml;dlichen Einfluss auf den K&ouml;rper hat und ihn krank macht. Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028(Es sind) diejenigen, die glauben und deren Herzen im Gedenken Allahs Ruhe finden. Sicherlich, im Gedenken Allahs finden die Herzen Ruhe!\uf029&nbsp; (Qur&acute;an 13:28)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Es ist dem Muslim verboten, seinen K&ouml;rper im Namen des Islam zu vernachl&auml;ssigen, sei es durch Entzug von Nahrung, Schlaf und geschlechtlicher Beziehung. Von Anas bin Malik (e), der sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Eine Gruppe von drei M&auml;nnern suchte die Wohnungen der Frauen des Propheten (r) auf, um sich &uuml;ber die Fr&ouml;mmigkeit des Propheten (r) zu erkundigen. Als sie davon Kenntnis nahmen, machten sie den Eindruck, als ob sie derartige Praxis f&uuml;r gering sch&auml;tzten. Sie sagten dann: -Wer sind wir gegen&uuml;ber dem Propheten (r)? Ihm ist doch jede vergangene und k&uuml;nftige Schuld vergeben worden-. Einer von ihnen sagte: -Was mich aber angeht, so verbringe ich die ganze Nacht im Gebet.- Ein anderer berichtete: -Ich aber faste die ganze Zeit und breche nicht mein Fasten.- Der dritte sagte: -Ich enthalte mich aber der Frauen und werde niemals heiraten.- Der Gesandte Allahs (r) kam hinzu und sagte: -Seid ihr diejenigen, die dies und jenes gesagt haben? Was mich wirklich angeht, so bin ich bei Allah unter euch derjenige, der Allah am meisten f&uuml;rchtet und Ihm gegen&uuml;ber am fr&ouml;mmsten ist. Dennoch faste ich und breche mein Fasten, bete ich und gehe schlafen und heirate die Frauen. Wer sich von diesem meinem Weg (Sunnah) abwendet, der geh&ouml;rt nicht zu mir.&rdquo; (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr. 4776)<br \/>\r\n13)&nbsp;&nbsp; &nbsp; Die Islamische Religion ist ein wissenschaftlicher Glaube und ruft dazu auf, Wissen suchen. Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028Sag: Sind etwa diejenigen, die wissen, und diejenigen, die nicht wissen, gleich? Doch bedenken nur diejenigen, die Verstand besitzen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 39:9 )<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam st&ouml;&szlig;t die Unwissenheit und deren Anh&auml;nger ab. Im Qur&acute;an sagt Allah (I), dass Mose gesagt hat:&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br \/>\r\n\uf028Ich nehme Zuflucht bei Allah (davor), dass ich zu den Toren geh&ouml;re!\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 2:67 )<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Allah (\uf049) hat viele Wissensbereiche zur individuellen Pflicht jedes einzelnen Muslims (Fard \u05f3ain) gemacht. Dies sind Bereiche, in welchen sich der Muslim f&uuml;r sein Leben und seinen Glauben auskennen muss. Und Er hat viele Wissensbereiche zur kollektiven Pflicht der gesamten Umma (Fard kifaya) und nicht f&uuml;r Einzelpersonen gemacht. Wenn einige der Muslime im Besitz dieses Wissens sind, gen&uuml;gt es.&nbsp; Und Allah (\uf049) hat Seinem Gesandten (r) befohlen, sich aus dem Diesseits nichts zu nehmen, au&szlig;er Wissen. Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und sag: Mein Herr, lasse mich an Wissen zunehmen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 20:114 )<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und der Islam respektiert das Wissen und die Gelehrten. Der Gesandte Allahs (r) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Derjenige, der unsere &Auml;lteren nicht verehrt, sich unseren J&uuml;ngsten nicht erbarmt und nicht die Rechte unserer Gelehrten kennt, ist nicht aus meiner Ummah (Gemeinde).&rdquo;&nbsp;&nbsp; (Musnad Imam Ahmad Hadith Nr.22807)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Wissenschaftler ist im Besitz einer geehrten Position und einer h&ouml;heren Stufe. Der Gesandte Allahs (r) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Der Rang des Gelehrten dem (einfachen) Betenden gegen&uuml;ber ist wie mein Rang dem gew&ouml;hnlichen Menschen unter euch gegen&uuml;ber.&rdquo;&nbsp; (Sunan Al-Termedhi, Hadith Nr.2685)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und um das Wissen zu verbreiten und die Menschen dazu zu&nbsp; motivieren sich dieses anzueignen, betrachtet der Islam die M&uuml;he um sich Wissen, mit allen islamisch erlaubten Mitteln, anzueignen und es weiterzugeben, als eine friedliche Anstrengung (Dschihad) auf dem Wege Allahs, wof&uuml;r der Mensch belohnt wird und den Paradiesgarten (Jannah) erlangen kann. Der Gesandte Allahs (r) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Wer auf der Suche nach Wissen ausr&uuml;ckt, der befindet sich auf dem Weg Allahs, bis er heimkehrt.&rdquo;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Sunan Al-Termedhi, Hadith Nr.2647)<br \/>\r\nUnd der Gesandte Allahs (r) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Wer einen Weg entlang zieht, auf ihm Wissen zu suchen, dem wird Allah daf&uuml;r einen Weg zum Paradiesgarten ebnen.&rdquo;&nbsp;&nbsp; (Al-Mustadrak Al-Sahihain, Hadith Nr. 299)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Es handelt sich nicht nur um die islamischen Wissensbereiche die der Islam befohlen hat, vielmehr befiehlt er auch das Erlernen von Wissen in allen anderen Bereichen, wie zum Beispiel bez&uuml;glich des Universums usw. Auch dieses Wissen kann zu einer gottesdienstlichen Handlung (Ibadat) werden, wof&uuml;r man Lohn bekommt, wenn man es erlernt. Diese Wissensbereiche geh&ouml;ren zur kollektiven Pflicht (Fard kifaya) der gesamten Umma und sind keine Pflicht f&uuml;r jeden Einzelnen, denn die Menschheit braucht sie. Allah (I) sagt:&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br \/>\r\n\uf028Siehst du nicht, dass Allah vom Himmel Wasser herabkommen l&auml;sst? Damit bringen Wir dann Fr&uuml;chte von unterschiedlichen Farben (Arten) hervor. Und von den Bergen gibt es Schichten (Streifen), wei&szlig;e und rote &ndash; von unterschiedlichen Farben &ndash; und rabenschwarze. Und unter den Menschen und den Tieren und dem Vieh gibt es (auf &auml;hnliche Weise) unterschiedliche Farben. So ist es. Allah f&uuml;rchten von Seinen Dienern eben nur die Gelehrten. Gewiss, Allah ist Allm&auml;chtig und Allvergebend.\uf029&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 35:27-28)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; In diesen Versen (Ajat) wird der Mensch dazu eingeladen, durch reine Gedanken und Betrachtung zu der Erkenntnis zu kommen, dass alles einen Sch&ouml;pfer hat und den Nutzen aus dem zu ziehen, was Allah (\uf049) in diesem Universum erschaffen hat. In diesen Versen sind nicht nur die islamischen Wissenschaftler gemeint, sondern alle anderen Wissenschaftler, die sich mit den Bereichen des Lebens besch&auml;ftigen. Ein Beispiel: Wie kann man wissen, aus was die Wolken entstehen und wie der Regen entsteht, ohne das Wissen in den Bereichen der Chemie und Physik? Oder wie B&auml;ume, Fr&uuml;chte und Pflanzen zustande kommen, ohne das Wissen im Bereich der Agrarwirtschaft? Oder wie kann man &uuml;ber die unterschiedlichen Farben von Bergen und Erdschichten Wissen erlangen, ohne das Wissen im Bereich der Geologie; woher bekommen wir das Wissen &uuml;ber die Menschen und Tiere, &uuml;ber ihre Eigenschaften, Rassen, Unterschiede usw.<br \/>\r\n14)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die Islamische Religion ist eine Religion der Selbstkontrolle. Der Muslim ist ein Selbstkritiker, der sich stets darum bem&uuml;ht, durch seine Worte und Taten die Zufriedenheit Allahs zu erlangen und nicht Seinem Zorn zu verfallen. Dies kann man erreichen, indem man sich selbst beobachtet und mit sich selbst abrechnet, sich den Befehlen Allahs f&uuml;gt und von Seinen Verboten fernh&auml;lt; d.h. man unterl&auml;sst alle Verbote um Allahs Willen und nicht aus Angst vor den Menschen. Die islamische Lehre erzieht den Muslim mit dem Prinzip, dass sein Inneres seinem &Auml;u&szlig;eren gleich sein soll. Allah (I) sagt:&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br \/>\r\n\uf028Und wenn du deine Worte laut vernehmbar &auml;u&szlig;erst, gewiss so wei&szlig; Er ja das Geheime und was noch verborgener ist.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 20:7)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und der Gesandte Allahs (r) antwortete auf die Frage, was der vollendete Glaube (Ihsan) ist:<br \/>\r\n&ldquo;Dass du Allah anbetest, als ob du Ihn s&auml;hst; denn, wenn du Ihn nicht siehst, so sieht Er dich doch.&rdquo; &nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.50)<br \/>\r\n&nbsp;<br \/>\r\nDer Islam verfolgt das Prinzip der Selbstkontrolle, wie folgt<br \/>\r\nErstens:&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die &Uuml;berzeugung, dass es nur einen einzigen Gott gibt, Er der absolute K&ouml;nner ist, Er der Perfekte in Sich und Seinen Attributen ist. Er umfasst alles, was in diesem Universum geschieht und nichts geschieht ohne Seinen Willen. Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028Er wei&szlig;, was in die Erde eindringt und was aus ihr herauskommt, was vom Himmel herabkommt und was dorthin aufsteigt. Und Er ist mit euch, wo immer ihr auch seid. Und was ihr tut, sieht Allah wohl.\uf029&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 57:4)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und viel mehr; Sein Wissen &uuml;berschreitet alle materiellen und immateriellen Dinge, die innersten Gedanken und Gef&uuml;hle. Allah (I) sagt:&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br \/>\r\n\uf028Wir haben ja den Menschen erschaffen und wissen, was (alles ihm) seine Seele einfl&uuml;stert, und Wir sind ihm doch n&auml;her als seine Halsschlagader.\uf029&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 50:16)<br \/>\r\nZweitens:&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die &Uuml;berzeugung (Iman), dass die Auferweckung (Al-Ba\u0384th) und die Auferstehung (Al-Nuschur) stattfinden werden.&nbsp; Allah (I) sagt:&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br \/>\r\n\uf028Diejenigen, die ungl&auml;ubig sind, behaupten, dass sie nicht auferweckt werden. Sag: Aber ja doch, bei meinem Herren, ihr werdet ganz gewiss auferweckt werden;&nbsp;&nbsp; hierauf wird euch gewiss das kundgetan, was ihr getan habt. Und dies ist Allah ein Leichtes.\uf029&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 64:7)<br \/>\r\nDrittens:&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die &Uuml;berzeugung, dass jeder einer Abrechnung unterzogen wird. Allah (I) sagt:&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br \/>\r\n\uf028(N&auml;mlich,) dass keine lasttragende (Seele) die Last einer anderen auf sich nehmen wird.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 53:38)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Denn jeder Mensch wird von Allah (\uf049), f&uuml;r das was er getan und&nbsp;&nbsp; gesagt hat zur Rechenschaft gezogen. Egal ob es sich um Taten oder Worte von kleiner oder gro&szlig;er Bedeutung handeln, es schlechte oder gute waren; der Mensch wird f&uuml;r alles Gute seinen Lohn und f&uuml;r alles Schlechte seine Strafe erhalten. Allah (I) sagt:&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br \/>\r\n\uf028Wer nun im Gewicht eines St&auml;ubchens Gutes tut, wird es sehen. Und wer im Gewicht eines St&auml;ubchens B&ouml;ses tut, wird es sehen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 99:7-8)<br \/>\r\nViertens:&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die Vorrangigkeit der Liebe und des Befolgen des Willens Allahs und Seines Gesandten, vor allem anderen, was auf Erden ist. Allah (I) sagt:&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br \/>\r\n\uf028Sag: Wenn eure V&auml;ter, eure S&ouml;hne, und eure Br&uuml;der,&nbsp; eure Gattinnen und eure Sippemitglieder, Besitz, den ihr erworben habt, Handel, dessen Niedergang ihr f&uuml;rchtet, und Wohnungen, an denen ihr Gefallen findet, euch lieber sind als Allah und Sein Gesandter und das Abm&uuml;hen (\u011cihad) auf Seinem Weg, dann wartet ab, bis Allah mit Seiner Anordnung kommt! Allah leitet das Volk der Frevler nicht recht.\uf029&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 9:24)<br \/>\r\n15)&nbsp;&nbsp; &nbsp;In der Islamischen Religion wird eine gute Tat mehrfach belohnt, die S&uuml;nde aber nur einfach berechnet. Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028Wer mit (etwas) Gutem kommt, erh&auml;lt zehnmal soviel. Und Wer mit einer b&ouml;sen Tat kommt, dem wird nur gleichviel vergolten, und es wird ihnen kein Unrecht zugef&uuml;gt.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 6:160)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Muslim wird schon allein f&uuml;r seine Absicht (An-Niyyah) belohnt, auch wenn er die Tat die er beabsichtigt hatte, nicht erf&uuml;llt. Wer also eine gute Tat beabsichtigt und sie dann nicht vollbringt, dem schreibt Allah (\uf049) diese bei Sich als eine volle gute Tat nieder. Und es geht in dieser Hinsicht um noch viel mehr; denn wenn der Mensch eine &uuml;ble Tat beabsichtigt und sie dann aus Furcht vor Allah (\uf049) nicht vollbringt, so schreibt Allah (\uf049) dies bei Sich als eine gute Tat nieder, weil er sich von dieser Tat f&uuml;r Allahs Wohlgefallen ferngehalten hat. Der Gesandte Allahs (r) berichtet in einem heiligen Hadith, dass Allah (I) sagt:<br \/>\r\n&ldquo;Wer also etwas Gutes zu tun beabsichtigt und es aber nicht tut, dem schreibt Allah es bei Sich als eine volle gute Tat nieder. Wenn er es aber zu tun beabsichtigt und es tut, dem schreibt Allah es bei Sich als zehn bis zu siebenhundertfache, sogar bis zu noch mehr Mehrfachen guten Taten nieder. Und wer etwas Schlechtes zu tun beabsichtigt und es nicht tut, dem schreibt Allah es bei Sich als eine volle gute Tat nieder. Wenn er es aber zu tun beabsichtigt und es tut, dem schreibt Allah es als eine einzige schlechte Tat nieder.&rdquo;&nbsp;&nbsp; (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr. 7062)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Sogar die Gel&uuml;ste und Triebe, die im Islam erlaubt sind, k&ouml;nnen zu gottesdienstlichen Handlungen (Ibadat) umge&auml;ndert werden, wenn sie von einer guten Absicht begleitet sind. Wenn der Mensch beim Essen und Trinken die Absicht hat, seine k&ouml;rperlichen und geistigen Kr&auml;fte zu erhalten, damit er f&uuml;r seine Familie und den Lebensunterhalt sorgen kann und die Befehle Allahs ausf&uuml;hren kann, bekommt er daf&uuml;r einen Lohn von Allah. Der Gesandte Allahs (r) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Wenn ein Mann f&uuml;r den Unterhalt seiner Familie ausgibt (und) damit (auf Allahs Lohn) z&auml;hlt, ist es f&uuml;r ihn (wie) Sadaqah (Almosen).&rdquo;&nbsp;&nbsp; (Sahih Al-Bukhari,Hadith Nr. 55)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Sogar das Stillen der sexuellen Bed&uuml;rfnisse auf erlaubte Weise ist eine gottesdienstliche Handlung (Ibadah). Der Gesandte Allahs (r) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;&hellip;..Und das Beiwohnen eines jeden von euch ist ein Almosen.&rdquo; Sie fragten: &ldquo;O Gesandter Allahs (r), wenn einer von uns seine Begierde stillt, wird er dann etwa daf&uuml;r belohnt?&quot; Worauf er antwortete: &ldquo;Was meint ihr wohl, wenn er sie auf verbotene Weise stillen w&uuml;rde, n&auml;hme er da nicht eine S&uuml;ndenlast auf sich? Und ebenso, wenn er sie auf erlaubte Weise stillt, wird er (daf&uuml;r) belohnt.&rdquo;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Sahih Muslim, Hadith Nr.1006)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Jede Tat, die der Muslim mit einer guten Absicht (An-Niyyah) vollbringt, wird ihm als Almosen (Sadaqah) angerechnet. Der Gesandte Allahs (r) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Einem jeden Muslim obliegt die Abgabe einer Sadaqah. Die Leute fragten: &quot;O Prophet Allahs (r), und wie, wenn man nichts hat?&quot; Der Prophet (r) antwortete: &quot;Er soll mit seinen H&auml;nden arbeiten und etwas verdienen, wovon er f&uuml;r sich selbst Nutzen hat und eine Sadaqah gibt!&quot; Die Leute fragten: &quot;Und wenn er nicht kann?&quot; Der Prophet (r) antwortete: &ldquo;Er soll dann einem Bed&uuml;rftigen in seiner Not helfen!&quot; Die Leute fragten: &quot;Und wie, wenn er das nicht tut?&quot; Der Prophet sagte: &ldquo;Dann soll er zum Guten aufrufen&quot;, oder er sagte: &quot;er soll das Rechte gebieten&quot;. Sie sagten: &quot;Und wenn er dies nicht tut? Der Gesandte Allahs (r) sagte: &ldquo;Dann soll er die anderen Mitmenschen von seinen &uuml;blen Taten verschonen. Denn das ist von ihm eine Sadaqah f&uuml;r sich selbst.&rdquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Sahih Al-Bukhari Hadith Nr.5676)<br \/>\r\n16)&nbsp;&nbsp; &nbsp;In der islamischen Religion werden die S&uuml;nden der S&uuml;nder, die sie auf ehrliche Weise bereuen und sich in der Sache, die sie getan haben, als schuldig betrachten, als gute Tat niedergeschrieben. Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und diejenigen, die neben Allah keinen Gott anrufen und nicht die Seele t&ouml;ten, die Allah (zu t&ouml;ten) verboten hat, au&szlig;er aus einem rechtm&auml;&szlig;igen Grund, und die keine Unzucht begehen. &ndash; Wer das tut, hat die Folge der S&uuml;nde zu erleiden; die Strafe wird ihm am Tag der Auferstehung vervielfacht (auch verdoppelt), und ewig wird er darin in Schmach bleiben, au&szlig;er demjenigen, der bereut, glaubt und rechtschaffene Werke tut; jenen wird Allah ihre b&ouml;sen Taten gegen gute eintauschen; und Allah ist stets Allvergebend und Barmherzig.\uf029&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 25:68-70)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Dies sind die Rechte, die Allah (\uf049) betreffen; was aber die Rechte der Menschen anbelangt, so muss man sie ihnen geben und sie gegebenenfalls um Verzeihung bitten.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die islamische Gesetzgebung (Schari&#39;a) spricht den Verstand eines S&uuml;nders an, indem sie seine unentschlossene Psyche (Seele) heilt; und zwar dadurch, dass ihm der Weg zur Reue ge&ouml;ffnet wird, damit er S&uuml;nden vermeiden kann. Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028Sag: O Meine Diener, die ihr gegen euch selbst ma&szlig;los gewesen seid, verliert nicht die Hoffnung auf Allahs Barmherzigkeit. Gewiss, Allah vergibt die S&uuml;nden alle. Er ist ja der Allvergebende und Barmherzige.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 39:53)&nbsp; &nbsp;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und die islamische Gesetzgebung (Schari&#39;a) erleichtert den Muslimen die Reue (Tauba) indem sie wenig M&uuml;he und Anstrengung in Anspruch nimmt. Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und wer etwas B&ouml;ses tut oder sich selbst Unrecht zuf&uuml;gt und hierauf Allah um Vergebung bittet, wird Allah Allvergebend und Barmherzig finden.\uf029&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 4:110)&nbsp; &nbsp;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Dies gilt f&uuml;r Muslime, jedoch Menschen, die den Islam neu angenommen haben, bekommen zweifachen Lohn (Ajr), wenn sie an ihren Propheten und an die Botschaft Muhammads (r) als Gesandter Allahs geglaubt haben. Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028Diejenigen, denen Wir vor ihm die Schrift gaben, glauben an ihn. Und wenn er ihnen verlesen wird, sagen sie:&ldquo; Wir glauben an ihn. Gewiss, es ist die Wahrheit von unserem Herrn. Wir waren ja schon vor ihm (Allah) ergeben&rdquo;. Diese erhalten ihren Lohn zweimal daf&uuml;r, dass sie standhaft waren. Und sie wehren mit dem Guten das B&ouml;se ab und geben von dem aus, womit Wir sie versorgt haben.\uf029&nbsp; (Qur&acute;an 28:52-54)&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Dazu l&ouml;scht Allah (I) all ihre S&uuml;nden und schlechten Taten, die sie vor dem &Uuml;bertritt zum Islam auf sich geladen haben, aus. Wie in dem Hadith des Gesandten Allahs (r), als er zu Amro ibn Al-Aas, als dieser seine Treue dem Islam gegen&uuml;ber erkl&auml;rte, unter der Bedingung, dass seine S&uuml;nden vergeben werden, sagte: &nbsp;<br \/>\r\n&ldquo;&hellip;Wei&szlig;t du nicht, dass der Islam alles vergibt, was davor war&hellip;.&rdquo;&nbsp; (Sahih Muslim, Hadith Nr.121)<br \/>\r\n17)&nbsp;&nbsp; &nbsp; Die islamische Religion garantiert ihren Anh&auml;ngern die Fortsetzung ihrer L&ouml;hne f&uuml;r ihre guten Taten auch nach ihrem Tod. Der Gesandte Allahs (r) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Wenn der Mensch stirbt, wird sein (direktes) Wirken endg&uuml;ltig unterbrochen, au&szlig;er in drei (F&auml;llen):&bull; aufgrund einer Spende von dauerhaftem Charakter (d.h. eine Spende, von der die Menschen auch nach dem Tod des Spenders Nutzen ziehen k&ouml;nnen). &bull; aufgrund von Wissen, das (f&uuml;r die Nachwelt bzw. die nachfolgenden Generationen) von Nutzen ist. &bull;aufgrund eines frommen Nachkommen, der f&uuml;r ihn (den Verstorbenen) Bittgebete spricht.&rdquo;&nbsp;&nbsp; (Sahih Muslim, Hadith Nr.1631)<br \/>\r\nUnd der Gesandte Allahs (r) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Wer Menschen zum rechten Weg anspornt, dem wird gleicher Lohn zuteil sein wie der Lohn derer, die ihm Folge leisteten, ohne jedoch ihren Lohn zu verringern. Und wer Menschen zum Irrweg anspornt, dem wird im gleichen Ma&szlig;e S&uuml;nde zuteil sein, wie das Ma&szlig; der S&uuml;nden derer, die ihm Folge leisteten, ohne jedoch ihre S&uuml;nden zu verringern.&rdquo; &nbsp;&nbsp; &nbsp; (Sahih Muslim, Hadith Nr.2674)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Dies bewegt den Muslim dazu, sich die M&uuml;he zu machen, die&nbsp; islamische Gesellschaft auf dem Weg der Rechtleitung zu erhalten, indem er seine Mitmenschen unterst&uuml;tzt, sie zum Guten aufruft und das Gute f&ouml;rdert und sie vor dem &Uuml;blen warnt und es auch bek&auml;mpft.<br \/>\r\n18)&nbsp;&nbsp; &nbsp; Die islamische Religion respektiert den Geist und das Denken und ruft dazu auf, sie zu bet&auml;tigen. Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028In den Himmeln und auf der Erde sind wahrlich Zeichen f&uuml;r die Gl&auml;ubigen. Und in eurer Erschaffung und in dem, was Er an Tieren sich ausbreiten l&auml;sst, sind Zeichen f&uuml;r Leute, die &uuml;berzeugt sind. Und (auch in) dem Unterschied (Aufeinanderfolgen) von Nacht und Tag und (in) dem, was Allah an Versorgung vom Himmel&nbsp; herabkommen l&auml;sst, und dann damit die Erde nach ihrem Tod wieder lebendig macht, und im Wechsel der Winde sind Zeichen f&uuml;r Leute, die begreifen.\uf029&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 45:3-5)&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; So sind die meisten Verse des Qur`an, sie sprechen den Verstand an und motivieren ihn: &ldquo;Wissen sie denn nicht, Begreifen sie denn nicht, Denken sie nicht nach, Denken sie denn nicht sorgf&auml;ltig&hellip;usw.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Weil Allah (I) wei&szlig;, dass das Fassungsverm&ouml;gen des menschlichen Verstands begrenzt ist, spricht Er in allem, was der Mensch begreifen kann, diese&nbsp; Funktionen an. &nbsp;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Aber die verborgenen Dinge, die man mit den Sinnen nicht wahrnehmen kann, kann der Verstand nicht erfassen. Denn versucht man mit dem Verstand das Verborgene zu begreifen, f&uuml;hrt das zu Energieverlust und sinnloser Anstrengung. Und weil der Islam den menschlichen Verstand respektiert, hat er ihn von der Abh&auml;ngigkeit befreit, indem er dem Menschen die Freiheit lie&szlig;, f&uuml;r sich selbst zu entscheiden. Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und wenn man zu ihnen sagt: &ldquo;Folgt dem, was Allah herabgesandt hat&rdquo;, sagen sie: &ldquo;Nein! Vielmehr folgen wir dem, worin wir unsere V&auml;ter vorgefunden haben.&rdquo; Was denn, auch wenn ihre V&auml;ter nichts begriffen und nicht rechtgeleitet waren?\uf029&nbsp; (Qur&acute;an 2:170)<br \/>\r\n19)&nbsp;&nbsp; &nbsp; Die Islamische Religion ist eine Religion der gesunden nat&uuml;rlichen Veranlagung (Fitra), die mit der Natur des Menschen &uuml;bereinstimmt. Und diese nat&uuml;rliche Veranlagung (Fitra) hat Allah (\uf049) allen Menschen gegeben. Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028So richte dein Gesicht aufrichtig zur Religion hin als Anh&auml;nger des rechten Glaubens, - (gem&auml;&szlig;) der nat&uuml;rlichen Anlage Allahs, in der Er die Menschen erschaffen hat. Keine Ab&auml;nderung gibt es f&uuml;r die Sch&ouml;pfung Allahs. Das ist die richtige Religion. Aber die meisten Menschen wissen nicht.\uf029&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 30:30)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Aber diese nat&uuml;rliche Veranlagung (Fitra), kann durch die Einfl&uuml;sse der Umgebung beeintr&auml;chtigt werden, was ein Grund daf&uuml;r sein kann, dass der Mensch vom rechten Weg abkommt. Der Gesandte Allahs (r) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Jedes Kind wird mit der Fitra geboren, und seine Eltern machen dann aus ihm entweder einen Juden, einen Christen oder einen Sab&auml;er.&rdquo;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und der Islam ist die Religion des Geraden Weges. Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028Sag: Gewiss, mich hat mein Herr zu einem geraden Weg geleitet, einer richtigen (aufrechten Religion) Religion, dem Glaubensbekenntnis Ibr\u0101h\u012bms, als Anh&auml;nger des rechten Glaubens, und er war keiner der G&ouml;tzendiener.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 6:161)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; In der Islamischen Religion gibt es nichts, was der Verstand nicht akzeptieren k&ouml;nnte, im Gegenteil, der gesunde Verstand wird die Wahrhaftigkeit, die G&uuml;ltigkeit und die Vorteilhaftigkeit dieser Religion bezeugen. Alle ihre Pflichten sind voller Gerechtigkeit und frei von Ungerechtigkeit, denn alles, was der Islam befiehlt, ist von Nutzen f&uuml;r die ganze Gesellschaft. Er enth&auml;lt nichts Verbotenes, Sch&auml;dliches oder &Uuml;bles und dies spiegelt sich im Qur`an und den echten Hadithen (&Uuml;berlieferungen) des Gesandten Allahs (r) wieder.<br \/>\r\n20)&nbsp;&nbsp; &nbsp; Die Islamische Religion hat die menschliche Seele vom Dienen anderer G&ouml;tter, au&szlig;er Allah (\uf049), befreit. Egal ob es sich um einen Propheten oder einen Engel handelt, der Glaube (&Uuml;berzeugung) des Muslim ist in seine Seele auf solch eine Weise eingepflanzt, dass er davon &uuml;berzeugt ist, dass ihm keiner und nichts, au&szlig;er mit dem Willen Allahs (r), helfen oder schaden kann.&nbsp;&nbsp; Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und sie haben sich au&szlig;er Ihm G&ouml;tter genommen, die nichts erschaffen, w&auml;hrend sie (selbst) erschaffen werden, und die sich selbst weder Schaden noch Nutzen zu&nbsp;&nbsp; bringen verm&ouml;gen und die weder &uuml;ber Tod noch &uuml;ber Leben noch &uuml;ber Auferstehung verf&uuml;gen.\uf029&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 25:3)<br \/>\r\nAlles ist in Allahs Hand. Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028Wenn Allah dir Unheil widerfahren l&auml;sst, so kann es keiner hinwegnehmen au&szlig;er Ihm. Und wenn Er f&uuml;r dich etwas Gutes will, so kann keiner Seine Huld zur&uuml;ckweisen. Er trifft damit, wen Er will von Seinen Dienern. Er ist der Allvergebende und Barmherzige.\uf029&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 10:107)<\/h3>\r\n\r\n<h3>&nbsp;&nbsp; F&uuml;r den Gesandten Allahs (r) gilt genau das gleiche, wie f&uuml;r alle Menschen. Obwohl er eine geehrte Position und einen h&ouml;heren Rang bei Allah hat.&nbsp; Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028Sag: Ich vermag mir selbst weder Nutzen noch Schaden (zu bringen), au&szlig;er was Allah will. Wenn ich das Verborgene w&uuml;sste, w&uuml;rde ich mir wahrlich viel Gutes verschaffen, und B&ouml;ses w&uuml;rde mir nicht widerfahren. Ich bin nur ein Warner und ein Frohbote f&uuml;r Leute, die glauben.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 7:188)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam befreit die menschliche Seele von Unruhe und<br \/>\r\n&Auml;ngsten durch die Erkl&auml;rung der Ausl&ouml;ser, wie z.B.:<br \/>\r\n-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die Angst vor dem Tod, denn Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028Keiner Seele ist es m&ouml;glich zu sterben, au&szlig;er mit Allahs Erlaubnis (und) nach einer befristeten Vorbestimmung.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 3:145)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Auch wenn der Mensch versucht, vor dem Tod zu entfliehen, er wird ihm begegnen &ndash; egal wo er ist. Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028Sag: Gewiss, der Tod, vor dem ihr flieht -, gewiss, er wird euch begegnen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 62:8)<br \/>\r\n-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die Angst vor Armut und Bed&uuml;rftigkeit, denn Allah (I)<br \/>\r\nsagt:<br \/>\r\n\uf028Und es gibt kein Tier auf der Erde, ohne dass Allah sein Unterhalt obl&auml;ge. Und Er kennt seinen Aufenthaltsort und seinen Aufbewahrungsort. Alles ist in einem deutlichen Buch (verzeichnet).\uf029&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 11:6)<br \/>\r\n-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die Angst vor Krankheiten und Ungl&uuml;cken, denn Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028Kein Ungl&uuml;ck trifft ein auf der Erde oder bei euch selbst, ohne dass es in einem Buch (verzeichnet) w&auml;re bevor Wir es erschaffen &ndash; gewiss, dies ist Allah ein leichtes -, damit ihr nicht betr&uuml;bt seid &uuml;ber das, was euch entgangen ist, und euch nicht (zu sehr) freut &uuml;ber das, was Er euch gegeben hat. Und Allah liebt niemanden, der eingebildet und prahlerisch ist.\uf029 (Qur&acute;an 57:22-23)<br \/>\r\n-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die Angst vor den Gesch&ouml;pfen, denn der Gesandte Allah (r) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Bewahre Allah, dann bewahrt Er dich. Bewahre Allah, dann findest du Ihn vor dir. Mache dich vertraut mit Allah im &Uuml;berfluss, dann kennt Er dich im Elend. Wenn du bittest, dann bitte von Allah. Wenn du Hilfe suchst, dann suche Hilfe bei Allah. Die Schreibfedern sind hochgehoben und die Seiten getrocknet. Und wisse, dass die gesamte Gemeinschaft, wenn sie sich versammelte, dir in einer Sache zu nutzen, sie dir nur in etwas nutzt, das Allah schon f&uuml;r dich niedergeschrieben hat, und dass sie, wenn sie sich versammelte, dir in einer Sache zu schaden, sie dir nur in etwas schadet, das Allah schon f&uuml;r dich niedergeschrieben hat. Und wisse, dass der Sieg mit der Geduld einhergeht, der Trost mit der Sorge und mit der Not die Erleichterung.&rdquo;&nbsp;&nbsp; (Al-Mustadrek&nbsp; ala-Sahihain, HadithNr.6303)<br \/>\r\n21)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die Islamische Religion ist eine Religion der Mitte. Bez&uuml;glich des Lebens und der Religion. Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und so haben Wir euch zu einer Gemeinschaft der&nbsp;&nbsp; Mitte gemacht, damit ihr Zeugen &uuml;ber die (anderen) Menschen seiet und damit der Gesandte &uuml;ber euch&nbsp;&nbsp; Zeuge sei.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 2:143)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und sie ist eine Religion der Erleichterung. Der Gesandte Allahs (r) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Allah hat mich nicht geschickt um die Dinge anstrengend noch starrsinnig zu machen, eher als Lehrer und die Dinge einfach zu machen.&rdquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Sahih Muslim, Hadith Nr.1478)<br \/>\r\n&nbsp;Die Lehre der Islamischen Religion basiert auf Erleichterung und&nbsp;&nbsp; befiehlt sie. Und der Gesandte Allahs (r) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Macht es leicht und erschwert nicht; bringt frohe Kunde und schreckt nicht ab.&rdquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Sahih Muslim, Hadith Nr.1732)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und sie ist die Religion der Toleranz, des Verst&auml;ndnis und der Milde. Von &rsquo;Aischa (Allahs Wohlgefallen auf ihr), Mutter der Gl&auml;ubigen, wird berichtet:<br \/>\r\n&ldquo;Eine Gruppe von Juden trat beim Gesandten Allahs (r) ein und sagte: As-Sa`mu `alaikum (Tod auf euch). Ich habe es verstanden und ihnen erwidert: Wa- `alaikum as-Sa`mu wall-la`na (Und auf euch sei der Tod und der Fluch). Darauf sagte der Gesandte Allahs (r) zu mir: &acute;Langsam, o `Aisha; denn Allah liebt die Milde in allen Dingen!&acute; Ich sagte zu ihm: &acute;O Gesandter Allahs (r), hast du nicht geh&ouml;rt, was sie sagten?&acute; Da entgegnete er: &acute;Ich habe ihnen doch eine Antwort gegeben, indem ich sagte: Das Gleiche f&uuml;r euch!&acute;&rdquo;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.6024)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und sie ist die Religion, die das Gute f&uuml;r die Menschen liebt. Der Gesandte Allahs (r) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Die beliebtesten Menschen bei Allah (\uf055) sind die, die am n&uuml;tzlichsten (oder wohlbringensten) sind. Die beliebtesten Taten bei Allah (\uf055) ist die Freude, die du einem (Leidendem) Muslim bringst, oder wenn du einem Leidenden das Leid erleichterst, oder wenn du seine Schulden begleichst (bezahlst), oder wenn du seinen Hunger stillst (indem du ihm zu Essen gibst). Es ist wesentlich besser f&uuml;r mich, mit einem muslimischen Bruder zu gehen, um seine Bed&uuml;rfnisse erfolgreich zu erledigen, als in der Abgeschiedenheit der Moschee (Mas\u011did) einen ganzen Monat zu verbringen (I&#39;tikaf). Und wer seinen Zorn (in dieser Welt) beherrscht (unterdr&uuml;ckt), mit dem er f&auml;hig w&auml;re, anderen zu schaden, dem wird Allah (\uf055) sein Herz am Zag des Gerichts mit Befriedigung (oder Freude) erf&uuml;llen. Und wer geht, um einen muslimischen Bruder zu unterst&uuml;tzen, dem wird Allah (\uf055) die Schritte an dem Tage festigen, an dem die Schritte rutschen. Wahrlich, der schlechte Charakter und das schlechte Benehmen wird die (guten Taten und frommen Handlungen) vernichten (oder zerst&ouml;ren) wie Essig Honig vernichtet.&rdquo;&nbsp;&nbsp; (Al-Tabarani und Abou Al-Dunia)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und sie ist die Religion der M&auml;&szlig;igung und keine Religion der&nbsp;&nbsp; Erschwernisse und H&auml;rte. Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028Allah erlegt keiner Seele mehr auf, als sie zu leisten vermag. Ihr kommt (nur) zu, was sie verdient hat, und angelastet wird ihr (nur), was sie verdient hat.\uf029 (Qur&acute;an 2:286)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Denn die Befehle des Islam sind auf dieser Lehre aufgebaut. Der Gesandte Allahs (r) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Von dem, was ich euch verboten habe, haltet euch fern, und von dem, was ich euch aufgetragen habe, f&uuml;hrt aus, (so viel) ihr verm&ouml;gt. Diejenigen, die vor euch waren, richteten ihre zahlreichen Streitfragen und ihre Meinungsver-schiedenheiten mit ihren Propheten zugrunde.&rdquo;(Sahih Muslim, Hadith Nr.1337)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der beste Beweis hierzu ist die Geschichte eines Gef&auml;hrten, der zum Gesandten Allahs (r) kam und sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Oh Gesandter Allahs (r), ich bin verloren.&rdquo; Der Gesandte Allahs (r) fragte: &ldquo;Wodurch bist du verloren?&rdquo; Er sagte: &ldquo;Ich habe mit meiner Frau w&auml;hrend des Fastens im Ramadan Beischlaf gehabt.&rdquo; Der Gesandte Allahs (r) fragte: &ldquo;Kannst du einen Sklaven befreien?&rdquo; Er sagte: &ldquo;Nein.&rdquo; Der Gesandte Allahs (r) fragte: &ldquo;Kannst du zwei aufeinander folgende Monate lang fasten?&rdquo; Er sagte: &ldquo;Nein.&rdquo; Der Gesandte Allahs (r) fragte dann: &ldquo;Kannst du 60 Arme speisen?&rdquo; Er sagte: &ldquo;Nein.&rdquo; Dann sa&szlig; er und der Gesandte Allahs (r) &uuml;bergab ihm (eine Schale) Datteln und sagte zu ihm: &ldquo;Verteile das an die Armen.&rdquo; Er sagte: &ldquo;Soll ich das an Leute verteilen, die noch &auml;rmer sind als wir? Bei Allah, es gibt in dieser Stadt keine Familie, die es n&ouml;tiger hat als wir.&rdquo; Da lachte der Gesandte Allahs (r) und sagte ihm: &ldquo;Geh und speise damit deine Familie.&rdquo;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.1834)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Alle Befehle, Pflichten und Ibadat des Islam sind dem Leistungsverm&ouml;gen der Menschen angepasst, welche von den Menschen nichts verlangen, was sie nicht leisten k&ouml;nnen. Man muss wissen, dass diese Pflichten und Ibadat in manchen F&auml;llen den Umst&auml;nden angepasst oder gestrichen werden k&ouml;nnen, wie z.B.:<br \/>\r\n\uf0a7&nbsp;&nbsp; &nbsp;Das Gebet. Es muss im Stehen verrichtet werden. Wenn man jedoch nicht in der Lage ist, es im Stehen zu verrichten, dann im Sitzen; wenn es auch im Sitzen nicht machbar ist, so im Liegen; und wenn auch dies nicht machbar sein sollte, dann durch das Andeuten mit den Augen.<br \/>\r\n\uf0a7&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ausfallen der Pflicht-Sozialabgabe (Zakat) bei denjenigen, die kein Verm&ouml;gen haben. Im Gegenteil, wenn diese arm und bed&uuml;rftig sind, erhalten sie einen Teil der Zakat.<br \/>\r\n\uf0a7&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ausfallen des Fastens. F&uuml;r den Kranken, die Schwangere, f&uuml;r Frauen im Zustand der Menstruation (al-Haid) und Frauen im Zustand des Wochenflusses (an-Nifas).<br \/>\r\n\uf0a7&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ausfallen der Pilgerfahrt (Ha\u011f\u011f). F&uuml;r jeden, der die finanziellen Mittel daf&uuml;r nicht besitzt und gesundheitlich nicht in der Lage ist diese Reise zu unternehmen. Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und Allah steht es den Menschen gegen&uuml;ber zu, dass sie die Pilgerfahrt zum Hause unternehmen &ndash;(diejenigen,) die dazu die M&ouml;glichkeit haben.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 3:97)<br \/>\r\n\uf0a7&nbsp;&nbsp; &nbsp;Wenn der Mensch Angst um sein Leben hat. In diesem Fall darf das Verbotene wie zum Beispiel Verendetes, Blut, Schweinefleisch und Alkohol, nur in den Mengen verzehrt werden, dass man &uuml;berleben kann. Und dies nur, wenn es nichts anderes gibt. Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028Wer sich aber in einer Zwangslage befindet, ohne zu begehren oder das Ma&szlig; zu &uuml;berschreiten, f&uuml;r den ist es keine S&uuml;nde. Allah ist Allvergebend und Barmherzig.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 2:173)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Sayyid Qutb (M&ouml;ge Allah Sich seiner erbarmen) schreibt in der Auslegung dieses Verses folgendes: &quot;Dies ist der Glaube oder die Religion, die die Menschlichkeit als menschliches Wesen anerkennt. Der Mensch wird weder als reiner Engel mit engelsgleichen Eigenschaften, noch als Teufel oder Tier behandelt. Der Mensch wird entsprechend seiner k&ouml;rperlichen F&auml;higkeiten behandelt. Alle schwachen Punkte werden ber&uuml;cksichtigt, wenn es um die Pflichterf&uuml;llung des Gottesdienstes geht. Aber auch die St&auml;rken werden ber&uuml;cksichtigt, wenn es um verpflichtende gottesdienstliche Handlungen aller Art geht. Mehr noch, der Mensch wird als Ganzes betrachtet und behandelt. Die Seele des Menschen, seine k&ouml;rperlichen Bed&uuml;rfnisse, nat&uuml;rlichen Begehren, geistigen F&auml;higkeiten, emotionalen F&auml;higkeiten und andere Bed&uuml;rfnisse werden in Betracht gezogen, wenn er verpflichtende oder auch freiwillige gottesdienstliche Handlungen ausf&uuml;hren soll. Diese sollen in einem Gleichklang der Qualit&auml;t stehen. Es soll keine H&auml;rte entstehen, keine Last aufgeb&uuml;rdet und ihm nichts au&szlig;erhalb der Reichweite des menschlichen aufgetragen werden.&quot;<br \/>\r\n22)&nbsp;&nbsp; &nbsp; Die Islamische Religion akzeptiert und respektiert die anderen Offenbarungsreligionen und verpflichtet die Muslime, an sie zu glauben und sie zu respektieren, genauso auch alle Propheten die gesandt wurden. Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028Diejenigen, die Allah und Seine Gesandten verleugnen und zwischen Allah und Seinen Gesandten einen Unterschied machen wollen und sagen:&ldquo; Wir glauben an die einen und verleugnen die anderen, und einen Weg dazwischen einschlagen wollen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 4:150)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und der Islam verbietet es den Muslimen, Andersgl&auml;ubige und deren Religion&nbsp; zu beschimpfen. Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und schm&auml;ht nicht diejenigen, die sie au&szlig;er Allah anrufen, damit sie nicht in &Uuml;bertretung ohne Wissen Allah schm&auml;hen!\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 6:108)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und der Islam befiehlt die Diskussion und die friedliche Auseinandersetzung mit den Nicht-Muslimen, mit Weisheit und Milde. Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028Rufe zum Weg deines Herrn mit Weisheit und sch&ouml;ner Ermahnung, und streite mit ihnen in bester Weise. Gewiss, dein Herr kennt sehr wohl, wer von Seinem Weg abirrt, und Er kennt sehr wohl die Rechtgeleiteten.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 16:125)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam ruft zum ruhigen gezielten Gespr&auml;ch auf, wodurch sich die Meinungen auf eine g&ouml;ttliche Lehre einigen. Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028Sag: O Leute der Schrift, kommt her zu einem zwischen uns und euch gleichen Wort: dass wir niemandem dienen au&szlig;er Allah und Ihm nichts beigesellen und sich nicht die einen von uns die anderen zu Herren au&szlig;er Allah nehmen. Doch wenn sie sich abkehren, dann sagt: Bezeugt, dass wir (Allah) ergeben (Muslime) sind.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 3:64)<br \/>\r\n23)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die Islamische Religion ist die Religion des vollkommenen Friedens, mit allem was das Wort von Bedeutungen enth&auml;lt, ob innerhalb der islamischen Gesellschaft, wie der Gesandte Allahs (r) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Soll ich euch nicht sagen, wer der Gl&auml;ubige (Mu`min) ist, (er ist derjenige), dem die Menschen ihre G&uuml;ter und sich selbst&nbsp;&nbsp; anvertrauen, und der Muslim ist derjenige, vor dessen Zunge und Hand die Menschen sicher sind. Und der Mudschahed ist derjenige, der gegen sein Ego k&auml;mpft, um Allah gehorsam zu sein, und der Muhadschir (Auswanderer) ist derjenige, der von schlechten Taten und S&uuml;nden Abstand h&auml;lt.&rdquo;&nbsp;&nbsp; (Sahih Bin Hiban, Hadith Nr. 4862)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Oder auf der internationalen Ebene. Denn auch sie steht unter Schutz, die auf einer fundamental guten Beziehung aufgebaut ist. Dies durch Sicherheit und Vermeiden von &Uuml;bergriffen der Islamischen Gesellschaft auf andere Gesellschaften und umgekehrt; insbesondere Gesellschaften, die dem Ruf zum Islam nicht im Wege stehen. Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028O die ihr glaubt, tretet allesamt in den Isl\u0101m ein und folgt nicht den Fu&szlig;stapfen des Satans! Er ist euch ja ein deutlicher Feind.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 2:208)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und um den Frieden zu bewahren und andauern zu lassen, werden die Anh&auml;nger des Islams dazu aufgefordert, jegliche &Uuml;bertritte und Ungerechtigkeiten zu unterlassen. Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028Wenn jemand gegen euch &uuml;bertritt, dann geht (auch ihr) in gleichem Ma&szlig; gegen ihn vor, wie er gegen euch &uuml;bertreten hat. Und f&uuml;rchtet Allah und wisst, dass Allah mit den Gottesf&uuml;rchtigen ist.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 2:194)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und weil der Islam sehr gro&szlig;en Wert auf den Frieden legt, befiehlt er seinen Anh&auml;ngern im Kriegsfall, den Frieden anzunehmen und den Kampf sofort zu stoppen, wenn der Feind es anbietet. Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und wenn sie sich dem Frieden zuneigen, dann neige auch du dich ihm zu und verlasse dich auf Allah! Gewiss, Er ist ja der Allh&ouml;rende und Allwissende.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 8:61)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und obwohl der Islam f&uuml;r den Frieden ist, will er f&uuml;r seine Anh&auml;nger jedoch keine Unterdr&uuml;ckung oder Verletzung ihrer W&uuml;rde und ihres Stolzes; vielmehr befiehlt er den Frieden mit W&uuml;rde und islamischem Stolz zu bewahren. Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028So werdet nicht schwach und ruft (nicht) zum Frieden, wo ihr doch die Oberhand haben werdet, denn Allah ist mit euch, und Er wird euch nicht um eure Werke bringen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 47:35)<br \/>\r\n24)&nbsp;&nbsp; &nbsp; In der Islamischen Religion gibt es keinen Zwang zum Glauben. Im Gegenteil, wer Muslim sein will, soll davon &uuml;berzeugt sein und diesen Glauben frei von Zwang oder Druck annehmen, denn Zwang ist nicht der Weg, um zum Islam einzuladen. Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028Es gibt keinen Zwang im Glauben. (Der Weg der) Besonnenheit ist nunmehr klar unterschieden von (dem der) Verirrung.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 2:256)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Wenn der Aufruf zum Islam (Dawa&#39;a) die Menschen erreicht, dann haben sie die freie Entscheidung, ob sie diese Einladung annehmen oder ablehnen. Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028...Wer nun will, der soll glauben, und wer will, der soll ungl&auml;ubig sein.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 18:29)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Das Glauben der Menschen und die Rechtleitung sind in Gottes Hand. Allah (I) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und wenn dein Herr wollte, w&uuml;rden f&uuml;rwahr alle auf der Erde zusammen gl&auml;ubig werden. Willst du etwa die Menschen dazu zwingen, gl&auml;ubig zu werden?\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 10:99)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Eine der guten Seiten des Islam ist: Er l&auml;sst den Leuten der Schrift die Freiheit, ihre Religion zu praktizieren, nach der Aussage von Abu Bakr Al-Siddiq (\uf074): &nbsp;<br \/>\r\n&ldquo;Ihr werdet sicher an Leuten vorbeikommen, die sich als M&ouml;nche und &auml;hnliches ausgrenzen und isolieren, ganz f&uuml;r den Gottesdienst an Allah, also lasst sie in Ruhe und st&ouml;rt sie nicht.&rdquo;&nbsp;&nbsp; (Al-Tabari,Hadith Nr. 226)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Ferner hat der Islam den Leuten der Schrift auch die Freiheit in Bezug auf das Essen und Trinken gegeben, was ihnen ihre Religion erlaubt hat, d.h., dass ihre Schweine nicht get&ouml;tet werden d&uuml;rfen und ihr Wein (Alkohol) nicht ber&uuml;hrt werden darf. Was die pers&ouml;nlichen Angelegenheiten wie Heirat, Scheidung und Geldgesch&auml;fte betrifft, so haben sie die volle Freiheit, damit umzugehen, wie ihre Religion es ihnen vorschreibt.<br \/>\r\n25)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Durch die Islamische Religion haben die Sklaven ihre Freiheit erlangt. Der Islam schreibt es vor, ihnen ihre Freiheit zu geben und verspricht denjenigen, die dies tun, viel Lohn und den Paradiesgarten. Der Gesandte Allahs (r) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Wer einen muslimischen Sklaven freil&auml;sst, dessen K&ouml;rperteile rettet Allah vor dem H&ouml;llenfeuer in der Weise, dass jeder K&ouml;rperteil des Sklaven gegen jeden seiner K&ouml;rperteile vor dem H&ouml;llenfeuer gerettet wird; sogar dessen Geschlechtsteile gegen seine Geschlechtsteile.&rdquo;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;(Sahih Muslim, Hadith Nr. 1509)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam verbietet alle Arten von Sklavereien. Nur eine Art ist erlaubt, und zwar im Kriegsfall. Mit der Bedingung, dass der Anf&uuml;hrer der Muslime die Kriegsgefangenen als Sklaven benennt. Denn Kriegsgefangene haben in manchen F&auml;llen besondere Stellungen, die in folgendem Vers erw&auml;hnt sind. Und Allah (r) sagt:<br \/>\r\n\uf028Danach (lasst sie) als Wohltat frei oder gegen L&ouml;segeld, bis der Krieg seine Lasten ablegt.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 47:4)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam hat also die M&ouml;glichkeiten der Sklaverei sehr eng gemacht, dadurch dass es nur einen Weg daf&uuml;r gibt. Auf der anderen Seite wird die M&ouml;glichkeit f&uuml;r den Freikauf von Sklaven erweitert, um damit den Muslimen eine Gelegenheit zu geben, sich von verschiedenen S&uuml;nden, die sie begangen haben, loszul&ouml;sen. Wie zum Beispiel:<br \/>\r\n\uf0a7&nbsp;&nbsp; &nbsp;Versehentlicher Mord. Allah (r) sagt: &nbsp;<br \/>\r\n\uf028Es steht keinem Gl&auml;ubigen zu, einen (anderen) Gl&auml;ubigen zu t&ouml;ten, es sei denn aus Versehen (irrt&uuml;mlich). Und wer einen Gl&auml;ubigen aus Versehen t&ouml;tet, (der hat) einen gl&auml;ubigen Sklaven (W&ouml;rtlich: Nacken) (zu) befreien und ein Blutgeld an seine Angeh&ouml;rigen aus(zu)h&auml;ndigen, es sei denn, sie erlassen (es ihm) als Almosen. Wenn er (der Get&ouml;tete) zu einem euch feindlichen Volk geh&ouml;rt und gl&auml;ubig war, dann (gilt es,) einen gl&auml;ubigen Sklaven (zu) befreien. Und wenn er zu einem Volk geh&ouml;rt, zwischen dem und euch ein Abkommen besteht, dann (gilt es,) ein Blutgeld an seine Angeh&ouml;rigen aus(zu)h&auml;ndigen und einen gl&auml;ubigen Sklaven (zu) befreien.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 4:92)<br \/>\r\n\uf0a7&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der nicht eigehaltene Eid. Allah (r) sagt: &nbsp;<br \/>\r\n\uf028Allah wird euch nicht f&uuml;r etwas Unbedachtes in euren Eiden belangen. Jedoch wird Er euch f&uuml;r das belangen, was ihr mit euren Eiden fest abmacht (und dieses dann nicht einhaltet). Die S&uuml;hne daf&uuml;r besteht in der Speisung von zehn Armen in dem Ma&szlig;, wie ihr eure Angeh&ouml;rigen im Durchschnitt speist, oder ihrer Bekleidung oder der Befreiung eines Sklaven (Nacken).\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 5:89)<br \/>\r\n\uf0a7&nbsp;&nbsp; &nbsp;Al-Dhihar (R&uuml;ckenschwur): Diese Formel der Scheidung lautet: &ldquo;Du sollst mir wie der R&uuml;cken meiner Mutter sein&ldquo;, d.h. verboten, und so soll es zwischen uns, trotz bestehender Ehe, keinen ehelichen Verkehr mehr geben; oder es sollte damit die Endg&uuml;ltigkeit und Unwiderruflichkeit der Scheidung ausgedr&uuml;ckt werden. Allah (r) sagt: &nbsp;<br \/>\r\n\uf028Diejenigen, die sich von ihren Frauen durch den R&uuml;ckenschwur trennen und hierauf dann doch zu dem zur&uuml;ckkehren, was sie gesagt haben, (sollen) einen Sklaven befreien, bevor sie beide einander ber&uuml;hren. Damit werdet ihr ja ermahnt. Und Allah ist dessen, was ihr tut, Kundig.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 58:3)<br \/>\r\n\uf0a7&nbsp;&nbsp; &nbsp;Beischlaf w&auml;hrend dem Fasten im Ramadan.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Von Abu Huraira (\uf074) wird &uuml;berliefert, dass ein Mann mit seiner Frau w&auml;hrend des Fastens im Ramadan Geschlechtsverkehr gehabt hatte. Dann befragte er den Gesandten Allahs (r) dar&uuml;ber:<br \/>\r\n&ldquo;Er (r) fragte: &quot;Kannst du einen Sklaven befreien?&quot; Er sagte: &quot;Nein.&quot; Der Gesandte Allahs (r) fragte: &ldquo;Kannst du zwei aufeinander folgende Monate lang fasten?&quot; Er sagte: &quot;Nein.&quot; Der Gesandte Allahs (r) sagte: &ldquo;Dann speise 60 Arme.&rdquo;&nbsp;&nbsp; (Sahih Muslim, Hadith Nr.1111)<br \/>\r\n\uf0a7&nbsp;&nbsp; &nbsp;Gilt als S&uuml;hne bzw. S&uuml;hnebu&szlig;e (Kaffarah) bei ungerechter Behandlung von Sklaven. Der Gesandte Allahs (r) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Wer auch immer seinen Sklaven wegen einer nicht begangenen strafbaren S&uuml;nde schl&auml;gt oder ohrfeigt, muss ihn als S&uuml;hne freilassen.&rdquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Sahih Muslim, Hadith Nr.1657)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ein klarer Beweis daf&uuml;r, dass der Islam an der Befreiung der Sklaven festh&auml;lt ist:<br \/>\r\n\uf0a7&nbsp;&nbsp; &nbsp;Er befiehlt einen Vertrag zu schreiben. Dies ist ein Vertrag zwischen dem Herrn und seinem Sklaven, worin festgehalten wird, dass dieser ihn gegen eine im Vertrag stehende Geldsumme freigibt. Manche Gelehrte (M&ouml;ge Allah ihnen barmherzig sein) (Imam Ahmad) sehen es als Pflicht an, solche Vertr&auml;ge zu schreiben, wenn der Sklave es verlangt. Hierzu die Worte Allahs (r):<br \/>\r\n\uf028Diejenigen, die keine (M&ouml;glichkeit zum) Heirat(en) finden, sollen keusch bleiben, bis Allah sie durch Seine Huld reich macht. Und denjenigen von denen, die eure rechte Hand besitzt, die einen Freibrief begehren, sollt ihr einen Freibrief ausstellen, wenn ihr an ihnen etwas Gutes wisst. Und gebt ihnen (etwas) vom Besitz Allahs, den Er euch gegeben hat.\uf029&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 24:33)<br \/>\r\n\uf0a7&nbsp;&nbsp; &nbsp;Es steht dem Muslim frei, ob er seine Almosensteuer (Zakat) daf&uuml;r ausgibt, um einen Sklaven loszukaufen, oder einen Kriegsgefangenen zu befreien. Allah (r) sagt:<br \/>\r\n\uf028Die Almosen sind nur f&uuml;r die Armen, die Bed&uuml;rftigen, diejenigen, die damit besch&auml;ftigt sind, diejenigen, deren Herzen vertraut gemacht werden sollen, (den Loskauf von) Sklaven, die Verschuldeten, auf Allahs Weg und (f&uuml;r) den Sohn des Weges (dem Reisenden), als Verpflichtung von Allah. Allah ist Allwissend und Allweise.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 9:60)<br \/>\r\n26)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die Islamische Religion umfasst alle Angelegenheiten des&nbsp;&nbsp; Lebens. Sie enth&auml;lt Systeme und Gesetzgebungen in vielen&nbsp;&nbsp; Bereichen, wie: Leben und arbeiten in der Gesellschaft, Krieg, Heirat, Wirtschaft, Politik, Ibadat usw. Die gesamte Menschheit ist nicht in der Lage, solch eine vorbildliche und ideale islamische Gesellschaft zustande zu bringen. Und je weiter die Gesellschaften von diesen Gesetzgebungen und Systemen entfernt sind, desto mehr versinken sie in unmoralische Verhaltensweisen. Allah (r) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und Wir haben dir das Buch offenbart als klare Darlegung von allem und als Rechtleitung, Barmherzigkeit und frohe Botschaft f&uuml;r die (Allah) Ergebenen (d.h. Muslime).\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 16:89)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam ordnet das Verh&auml;ltnis zwischen dem Muslim und seinem Herrn, seiner Gesellschaft und der gesamten Welt die ihn umgibt. Denn die Islamische Lehre enth&auml;lt nichts, was die nat&uuml;rliche Veranlagung (Fitra) und der Verstand ablehnen. Und ein Beweis f&uuml;r diese Lehre, dass sie alles umfasst, ist u.a. die Nachsicht auf das Verhalten und die Einzelheiten, die das Menschenleben betreffen: z.B. die Notdurft und was der Muslim davor und danach zu tun hat.&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Von Abdulrahman ibn Zaid (\uf074) wird berichtet, dass zu Salman gesagt wurde: &ldquo;Euer Gesandte (\uf072) hat euch &uuml;ber alles unterrichtet, sogar &uuml;ber die Notdurft&rdquo;, woraufhin Salman sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Ja, er (r) hat uns angewiesen, bei der Verrichtung unserer Notdurft (Urinieren usw.) nach M&ouml;glichkeit nicht in&nbsp;&nbsp; Richtung Qiblah (Ka`ba) zu sein. Und nicht mit der rechten Hand Istenjaa (= Das Abputzen des Urin-Ausgangs bzw. Anus mit Steinen oder Knochen) zu machen, auch dies nicht mit weniger als drei Steinen zu tun, oder Istenjaa mit einem Knochen durchzuf&uuml;hren.&rdquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Sahih Muslim, Hadith Nr.262)<br \/>\r\n27)&nbsp;&nbsp; &nbsp; Die islamische Religion erh&ouml;ht die Stellung der Frau und ehrt sie. Und sie deutet darauf hin, dass die Ehrung der Frau ein Merkmal f&uuml;r eine gute, gesunde und vollkommene Pers&ouml;nlichkeit (Charakter) ist. Der Gesandte Allahs (r) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Der vollkommene Gl&auml;ubige ist der mit der besten&nbsp; Wesensart, und die besten unter euch sind jene, die am besten zu ihren Frauen sind.&rdquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Sahih Bin Hiban, Hadith Nr. 4176)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam hat die menschliche Seite der Frau gesch&uuml;tzt; denn sie ist nicht die Quelle der S&uuml;nde und auch nicht der Grund daf&uuml;r, dass \u0100dam (\uf075) aus dem Paradies vertrieben wurde, wie die M&auml;nner der &quot;alten&quot; Religionen behaupteten. Allah (r) sagt: &nbsp;<br \/>\r\n\uf028O ihr Menschen, f&uuml;rchtet euren Herrn, Der euch aus&nbsp;&nbsp; einem einzigen Wesen schuf, und aus ihm schuf Er seine Gattin und lie&szlig; aus beiden viele M&auml;nner und Frauen sich ausbreiten. Und f&uuml;rchtet Allah, in Dessen (Namen) ihr einander bittet, und die Verwandtschaftsbande. Gewiss, Allah ist W&auml;chter &uuml;ber euch.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 4:1)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam hat sich gegen die ungerechten Systeme und Meinungen gestellt, welche die Frau ganz klar benachteiligten; besonders die Einstellung, dass die Natur der Frau eine Stufe niedriger als die des Mannes sei. Durch diese Einstellung wurden ihr viele ihrer menschlichen Rechte entzogen. Der Gesandte Allahs (r) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Wahrlich die Frauen sind die Zwillingsh&auml;lften der M&auml;nner.&rdquo;&nbsp;&nbsp; (Sunan Abi Dawud, Hadith Nr. 236)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Er hat die W&uuml;rde und den Stolz der Frau gesch&uuml;tzt, indem jemand, der eine Frau mit schlechten Worten beschimpft oder sie der Untreue bezichtigt, hart bestraft wird. Allah (r) sagt: &nbsp;<br \/>\r\n\uf028Diejenigen, die den ehrbaren Ehefrauen (den unter Schutz gestellten Frauen) (Untreue) vorwerfen und hierauf nicht vier Zeugen beibringen, die gei&szlig;elt mit achtzig Hieben und nehmt von ihnen niemals mehr eine Zeugenaussage an &ndash; das sind die (wahren) Frevler.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 24:4)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Er hat ihr, genauso wie dem Mann, das Recht auf Erbe garantiert, auf das sie davor (vor dem Islam) keinen Anspruch hatte. Allah (r) sagt: &nbsp;<br \/>\r\n\uf028Den M&auml;nnern steht ein Anteil von dem zu, was die Eltern und n&auml;chsten Verwandten hinterlassen, und den Frauen steht ein Anteil von dem zu, was die Eltern und n&auml;chsten Verwandten hinterlassen, sei es wenig oder viel &ndash; ein festgesetzter Anteil.\uf029 (Qur&acute;an 4:7)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und er l&auml;sst ihr vollkommen freie Hand &uuml;ber ihre finanziellen Angelegenheiten wie Erwerb, Besitz, Verkauf und &Auml;hnliches, ohne eine B&uuml;rgschaft eines Mannes oder Begrenzungen, vorausgesetzt sie handelt im Rahmen der islamischen Gesetzgebung. Allah (r) sagt: &nbsp;<br \/>\r\n\uf028O die ihr glaubt, gebt aus von den guten Dingen aus eurem Erworbenen und von dem, was Wir f&uuml;r euch aus der Erde hervorgebracht haben.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 2:267)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam befiehlt auch der Frau den Erwerb von Wissen. Der Gesandte Allahs (r) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Die Suche nach Wissen ist jedem Muslim eine Pflicht.&rdquo;&nbsp; (Sunan Ibn Maja, Hadith Nr. 224)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und die gute Erziehung ist ein Grund, um in den Paradiesgarten zu gelangen. Der Gesandte Allahs (r) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Derjenige, der drei T&ouml;chter hat, und sie gut erzieht, verheiratet, freundlich zu ihnen ist, ihnen nette Gesellschaft leistet und Allah in ihrer Behandlung f&uuml;rchtet, wird das Paradies (Jannah) betreten.&rdquo;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Sunan Abi Dawud, Hadith Nr. 5147)<br \/>\r\n28)&nbsp;&nbsp; &nbsp; Die Islamische Religion ist eine Religion der Reinheit:<br \/>\r\n\uf0a7&nbsp;&nbsp; &nbsp;Seelische Reinheit. Allah (r) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und (gedenke,) als Luqm\u0101n zu seinem Sohn sagte, indem er ihn ermahnte: &ldquo;O mein lieber Sohn, geselle Allah nicht(s) bei, denn G&ouml;tzendienst ist f&uuml;rwahr ein gewaltiges Unrecht&rdquo;.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 31:13)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Rein von Heuchelei. Allah (r) sagt:<br \/>\r\n\uf028Wehe nun den Betenden, denjenigen, die auf ihre Gebete nicht achten, denjenigen, die dabei (nur) gesehen werden wollen; und die Hilfeleistung verweigern!\uf029&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 107:4-7)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Rein von &Uuml;bermut. Allah (r) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und zeige den Menschen nicht geringsch&auml;tzig die Wange und gehe nicht &uuml;berm&uuml;tig auf der Erde einher, denn Allah liebt niemanden, der eingebildet und prahlerisch ist. Halte das rechte Ma&szlig; in deinem Gang und d&auml;mpfe deine Stimme, denn die widerw&auml;rtigste der Stimmen ist wahrlich die Stimme der Esel.\uf029&nbsp;&nbsp; &nbsp; (Qur&acute;an 31:18-19)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Rein von Prahlerei. Der Prophet (r) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Allah schaut denjenigen nicht an, der seine Kleidung selbstherrlich hinter sich auf dem Boden schleifen l&auml;sst.&rdquo;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr. 3465)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Rein von &Uuml;berheblichkeit. Der Prophet (\uf072) sagte:&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br \/>\r\n&ldquo;Wer auch nur eine Spur von &Uuml;berheblichkeit in seinem Herzen hat, wird nicht ins Paradies eintreten.&quot; Ein Mann sagte: &quot;Was ist mit dem Mann, der gerne sch&ouml;ne Kleidung und sch&ouml;ne Schuhe tr&auml;gt?&quot; Er sagte: &ldquo;Allah (\uf049) ist sch&ouml;n und liebt die Sch&ouml;nheit. &Uuml;berheblichkeit verachtet das Recht (Al-Haqq) und ist Geringsch&auml;tzung des Menschen (Ghamt Al-Nas).&rdquo;&nbsp;&nbsp; (Sahih Muslim, Hadith Nr.91)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Rein von Neid. Der Prophet (\uf072) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;H&uuml;tet euch vor Neid, denn der Neid verschlingt die guten Taten, wie das Feuer das Brennholz &ndash; oder er (r) sagte *das Gras* - verschlingt.&rdquo;&nbsp;&nbsp; (Sunan Abi Dawud, Hadith Nr. 4903)<br \/>\r\n\uf0a7&nbsp;&nbsp; &nbsp;K&ouml;rperliche rituelle Reinheit. Allah (r) sagt:<br \/>\r\n\uf028O die ihr glaubt, wenn ihr euch zum Gebet aufstellt, dann wascht euch das Gesicht und die H&auml;nde bis zu den Ellenbogen und streicht euch &uuml;ber den Kopf und (wascht euch) die F&uuml;&szlig;e bis zu den Kn&ouml;cheln. Und wenn ihr im Zustand der Unreinheit (hier handelt es sich um die gro&szlig;e rituelle Unreinheit nach Geschlechtsverkehr oder Samenerguss) seid, dann reinigt euch. Und wenn ihr krank seid oder auf einer Reise oder jemand von euch vom Abort kommt oder ihr Frauen ber&uuml;hrt (mit ihnen geschlechtlich verkehrt habt) habt und dann kein Wasser findet, so wendet euch dem guten Erdboden zu und streicht euch damit &uuml;ber das Gesicht und die H&auml;nde. Allah will euch keine Bedr&auml;ngnis auferlegen, sondern Er will euch reinigen und Seine Gunst an euch vollenden, auf dass ihr dankbar sein m&ouml;get.\uf029&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 5:6)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Von Abu Huraira (\uf079) wird &uuml;berliefert, dass der Prophet (\uf072) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Dieser Vers wurde f&uuml;r die Bewohner von Qibaa herabgesandt: &ldquo;In ihr sind M&auml;nner, die es lieben, sich zu reinigen. Und Allah liebt die sich Reinigenden.&rdquo; &nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 9:108)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &ldquo;Sie lieben es, sich mit Wasser zu reinigen.&rdquo;&nbsp;&nbsp; &nbsp;(Sunan Al-Termedhi, Hadith Nr.3100)<br \/>\r\n29)&nbsp;&nbsp; &nbsp; Die Islamische Religion ist ein Glaube, in dem sich eine innere Kraft verbirgt, wodurch er in der Lage ist, in die Herzen und in den Verstand der Menschen einzudringen. Wenn man sieht, wie rapide die Zahl der Anh&auml;nger des Islam steigt, wobei er doch nur wenig finanzielle und allgemeine Unterst&uuml;tzung seitens der Muslime erh&auml;lt, die f&uuml;r ihn werben. Und auf der anderen Seite sieht man, wie sehr sich die Feinde des Islam anstrengen, sei es finanziell oder durch die Menschen direkt, um das Bild des Islam zu beschmutzen, verzerren und versuchen, die Menschen vom Glauben abzubringen. Trotzdem nehmen tagt&auml;glich viele Menschen den Islam als ihre Religion an und es kommt sehr selten vor, dass jemand der Muslim geworden ist, von der islamischen Religion zur&uuml;cktritt. Das war ein Grund f&uuml;r viele Orientalisten, die den Islam studiert haben, die Schwachstellen dieser Religion zu er&ouml;rtern und dann zu bek&auml;mpfen. Aber durch die Sch&ouml;nheit des Islam, die Ehrlichkeit seiner Prinzipien und Lehre, durch die &Uuml;bereinstimmung mit der nat&uuml;rlichen Veranlagung (Fitra) und dem Verstand der Menschen, wurden sie selbst Muslime und haben ihr Leben f&uuml;r den Islam umgestellt. Und die Feinde des Islam haben zugegeben, dass sie die wahre Religion der Rechtleitung ist. Einer der bekanntesten Gegner des Islam hei&szlig;t &bdquo;Margoliouth&ldquo;. Er sagte:<br \/>\r\n&bdquo;Die Forscher sind einstimmig der Meinung, dass der Qur&acute;an an einer hervorragenden Stelle zwischen den gr&ouml;&szlig;ten Religionsb&uuml;chern steht, obwohl er das neueste dieser B&uuml;cher ist, d.h. das letzte, das die Geschichte kennt. Aber er ist das erste, das den meisten Einfluss auf die Menschen besitzt und einen neuen menschlichen Gedanken ins Leben gerufen hat. Und er hat eine besondere fundamentale moralische Schule gegr&uuml;ndet.<br \/>\r\n30)&nbsp;&nbsp; &nbsp; Die islamische Religion baut eine Gesellschaft auf, welche die Zuneigung und Liebe ausstrahlt und dazu aufruft, den Menschen Gutes zu tun, um sie zum rechten Weg zu leiten. Er verbessert die einzelne Pers&ouml;nlichkeit des Einzelnen und bewahrt die Einheit der islamischen Gesellschaft. Dies best&auml;tigt sich in der folgenden Aussage des Gesandten (\uf072):<br \/>\r\n&ldquo;Gew&ouml;hnlich findest du die Gl&auml;ubigen in ihrer Barmherzigkeit, Zuneigung und Mitleid zueinander wie der K&ouml;rper: Wenn ein Teil davon leidet, reagiert der ganze K&ouml;rper mit Schlaflosigkeit und Fieber!&rdquo;&nbsp;&nbsp; (Sahih Al-Bukhari,Hadith Nr.5665)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam befiehlt die Verbesserung der Lage der Muslime durch die soziale Pflichtabgabe (Zakat) oder Almosen (Sadaqah). Der Gesandte Allahs (\uf072) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Keiner von euch ist gl&auml;ubig, bis er f&uuml;r seinen Bruder w&uuml;nscht, was er f&uuml;r sich selbst w&uuml;nscht.&rdquo;&nbsp;&nbsp; (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.13)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Er befielt es, sich in schweren Situationen (oder bei Problemen) gegenseitig Beistand zu leisten. Der Gesandte Allahs (\uf072) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Der Gl&auml;ubige ist dem Gl&auml;ubigen wie ein Mauerwerk: ein Teil davon h&auml;lt den anderen fest. (Und verankerte seine Finger&nbsp;&nbsp;&nbsp; miteinander.)&rdquo;&nbsp;&nbsp; (Sahih Al-Bukhari, Hadith Nr.2314)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und befiehlt die Hilfeleistung in Notsituationen und wenn man darum gebeten wird. Allah (r) sagt:<br \/>\r\n\uf028Wenn sie euch jedoch um der (euch gemeinsamen) Religion willen um Hilfe bitten, dann obliegt euch die Hilfe, au&szlig;er gegen Leute, zwischen euch und denen ein Abkommen besteht. Und was ihr tut, sieht Allah wohl.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 8:72)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und verbietet es, Hilfebed&uuml;rftigen den R&uuml;cken zu kehren. Der Gesandte Allahs (\uf072) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Es gibt keinen Muslim, der einen anderen Muslim an einer Stelle entt&auml;uscht, wo seine Ehre entweiht und seine W&uuml;rde verletzt wird, ohne dass Allah ihn an einer Stelle entt&auml;uscht, wo er Seine Unterst&uuml;tzung braucht. Und es gibt keinen Muslim, der einen anderen Muslim an einer Stelle unterst&uuml;tzt, wo seine Ehre entweiht und seine W&uuml;rde verletzt wird, ohne dass Allah ihn an einer Stelle unterst&uuml;tzt, wo er Seine Hilfe braucht.&rdquo;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Sunan Abi Dawud, Hadith Nr.4884)<br \/>\r\n31)&nbsp;&nbsp; &nbsp; Die islamische Religion enth&auml;lt ein geregeltes Erbschaftssystem, welches das Erbe auf die Erben, die das Recht auf das Erbgut haben, jung, alt, m&auml;nnlich oder weiblich, auf eine zufrieden stellende und gerechte Weise verteilt. Niemand hat das Recht dieses Erbgut nach eigenem Willen, Lust oder Laune zu verteilen. Ein Vorteil dieses Systems ist, dass das Verm&ouml;gen zerkleinert wird, auch wenn es sehr gro&szlig; ist. Dadurch wird die M&ouml;glichkeit, dass jemand viel Verm&ouml;gen besitzt fast ausgeschlossen. Im Qur&acute;an ist ausdr&uuml;cklich erw&auml;hnt und erkl&auml;rt, welche Anteile den S&ouml;hnen, T&ouml;chtern, den Ehegatten und den Geschwistern zustehen (S\u016bra Al-Nisaa: 11-12,176).<br \/>\r\nDer Gesandte Allahs (\uf072) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Allah hat jedem, der Anspruch auf Recht hat, sein Recht gegeben. Es gibt kein Verm&auml;chtnis f&uuml;r den Erbberechtigten.&rdquo;&nbsp;&nbsp; (Sunan Abi Dawud, Hadith Nr.2870)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp;&nbsp; Das Testament darf keine Nachteile f&uuml;r den Erben beinhalten. Allah (r) sagt:<br \/>\r\n\uf028(Das alles) nach (Abzug) eines (etwaigen) Verm&auml;chtnisses, das festgesetzt worden ist, oder einer Schuld, ohne Sch&auml;digung. (Das alles ist euch) anbefohlen von Allah. Allah ist Allwissend und Nachsichtig.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 4:12)<br \/>\r\n32)&nbsp;&nbsp; &nbsp; Die islamische Religion verf&uuml;gt &uuml;ber ein Strafsystem, das u.a. Grenzen und Warnungen enth&auml;lt. Mit diesem System werden die Sicherheit und der Frieden in der Gesellschaft, die Keuschheit der Menschen, ihr Blut und ihr Verm&ouml;gen gesichert. Damit wird die Kriminalit&auml;t gestoppt und dem vorgebeugt, dass sich die Menschen gegenseitig schaden. Deshalb ist es so geregelt, dass es f&uuml;r jede Art der Kriminalit&auml;t eine entsprechende Strafe gibt. Zum Beispiel ist die Strafe des absichtlichen T&ouml;tens die Wiedervergeltung f&uuml;r den Get&ouml;teten (Al-Qasas). Allah (r) sagt:<br \/>\r\n\uf028O die ihr glaubt, vorgeschrieben ist euch Wiedervergeltung f&uuml;r die Get&ouml;teten...\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 2:178)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Es sei denn, die Verantwortlichen bzw. Angeh&ouml;rigen des Get&ouml;teten erlassen dieser Person diese Art der Strafe. Allah (r) sagt:<br \/>\r\n\uf028Doch wenn einem von seinem Bruder etwas erlassen wird, so soll die Verfolgung (der Anspr&uuml;che) in rechtlicher Weise und die Zahlungsleistung an ihn auf ordentliche Weise geschehen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 2:178)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die Strafe f&uuml;r Diebstahl ist das Abtrennen der Hand.&nbsp; Allah (r) sagt:<br \/>\r\n\uf028Der Dieb und die Diebin: trennt ihnen ihre H&auml;nde ab als Lohn f&uuml;r das, was sie begangen haben, und als ein warnendes Beispiel von Allah. Allah ist Allm&auml;chtig und Allweise.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 5:38)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Wenn also der Dieb oder die Diebin wissen, dass ihnen bei begangenem Diebstahl die Hand abgetrennt wird, h&ouml;ren sie auf zu stehlen und bewahren somit die eigene Hand und das Verm&ouml;gen der Menschen. Die Strafe f&uuml;r das Begehen von Unzucht f&uuml;r unverheiratete Personen ist die Gei&szlig;elung mit (Peitschen-)Hieben. Allah (r) sagt:<br \/>\r\n\uf028Eine Frau und ein Mann, die Unzucht begehen, gei&szlig;elt jeden von ihnen mit hundert Hieben.\uf029 (Qur&acute;an 24:2)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die Strafe daf&uuml;r, dass man eine ehrbare verheiratete Frau der&nbsp;&nbsp; Untreue bezichtigt, ohne Zeugen daf&uuml;r zu haben, ist auch die Gei&szlig;elung mit Hieben. Allah (r) sagt:<br \/>\r\n\uf028Diejenige, die den ehrbaren Ehefrauen (Untreue) vorwerfen und hierauf nicht vier Zeugen beibringen, die gei&szlig;elt mit achtzig Hieben und nehmt von ihnen niemals mehr eine Zeugenaussage an &ndash; das sind die (wahren)&nbsp; Frevler&hellip;\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 24:4)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die Islamische Gesetzgebung (Schari&#39;a) hat einen allgemeinen fundamentalen Grundsatz als Ma&szlig; f&uuml;r die Strafarten vorgeschrieben. Allah (r) sagt:<br \/>\r\n\uf028Die Vergeltung f&uuml;r eine b&ouml;se Tat ist etwas gleich B&ouml;ses.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 42:40)<br \/>\r\nUnd Allah (r) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und wenn ihr bestraft, so bestraft im gleichen Ma&szlig;, wie ihr bestraft wurdet. Wenn ihr aber geduldig (standhaft) seid, so ist das wahrlich besser f&uuml;r die Geduldigen.\uf029&nbsp; (Qur&acute;an 16:126)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und f&uuml;r diese Bestrafungen sind Bedingungen und Rahmen gesetzt, um sie in die Realit&auml;t umzusetzen. Der Islam hat die Umsetzung f&uuml;r diese Bestrafungen nicht als eine endg&uuml;ltige Sache bezeichnet, sondern den Weg offen gelassen, damit man den Menschen verzeihen und vergeben kann. Und Allah (r) sagt:<br \/>\r\n\uf028Wer aber verzeiht und Besserung bringt, dessen Lohn obliegt Allah. Er liebt ja nicht die Ungerechten.\uf029&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 42:40)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Wenn der Islam diese Strafen bestimmt, so bedeutet das nicht, dass er Schadensfreude und Gewalt f&ouml;rdert, sondern er bezweckt es damit, die Rechte der Menschen zu bewahren, Ruhe und Sicherheit in der Gesellschaft zu st&auml;rken und auch um den abzuschrecken, der die Stabilit&auml;t und die Sicherheit der Gesellschaft aufs Spiel setzt. Wenn der M&ouml;rder wei&szlig;, dass er get&ouml;tet wird, wenn der Dieb wei&szlig;, dass ihm die Hand abgehackt wird, wenn der Unz&uuml;chtige und der Verleumder auch wissen, dass sie ausgepeitscht werden, so werden sie alle von vornherein abgeschreckt und auf ihre Verbrechen verzichten, damit sie und die Mitmenschen am Ende unbeschadet bleiben. Das ist die Weisheit des islamischen Gesetzes,&nbsp; Und Allah best&auml;tigt dies, Er (r) sagt:<br \/>\r\n\uf028In der Wiedervergeltung liegt Leben f&uuml;r euch, o die ihr Verstand besitzt, auf dass ihr gottesf&uuml;rchtig werden m&ouml;get.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 2:179)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Mancher&nbsp; mag beanstanden, dass diese Strafen, die das islamische Gesetz f&uuml;r kapitale Verbrechen festlegt, ziemlich hart sind. Dem muss man entgegen halten, dass alle Menschen die Gefahr, die von Verbrechen dieser Art ausgeht, wirklich sehr beunruhigend finden. So muss man von vornherein entsprechend harte Strafen f&uuml;r sie bestimmen, um potentielle Verbrecher abzuschrecken &ndash; denn darin liegt der Sinn, die Weisheit dieser Strafen. In diesem Zusammenhang darf sich jeder fragen: Sind die Strafen, die der Islam vorsieht, bei der Realisierung des beabsichtigen Ziels erfolgreicher als die anderen, welche die Menschen im Rahmen ihrer &quot;Menschenrechte&quot; bestimmt haben, oder nicht? Selbst im humanit&auml;ren Europa beschweren sich die B&uuml;rger &uuml;ber zu geringe Strafen, Kontrolle und Abschreckung f&uuml;r Triebt&auml;ter, Kindersch&auml;nder, Raubm&ouml;rder, usw. Das defekte K&ouml;rperglied muss amputiert werden, damit der Rest des K&ouml;rpers (also die Gesellschaft) gesund bleibt!<br \/>\r\n33)&nbsp;&nbsp; &nbsp; Die islamische Religion erlaubt alle Arten von Handel, wie Verkauf, Partnerschaft und Vermietungen, wodurch den Menschen ein Freiraum in ihrem allt&auml;glichen Leben gegeben ist. Dies aber unter bestimmten islamischen Bestimmungen (Schari&#39;a), um die Sicherheit und die Rechte innerhalb der Gesellschaft aufzubewahren. Der Islam verbietet den Menschen nur das, was ihnen schadet, ihnen Unrecht zuf&uuml;gt und verboten ist (Haram), wie: Zinsen nehmen, Gl&uuml;cksspiel, Spielen um Geld usw. Und obwohl die Freiheit im Handeln unter der islamischen Gesetzgebung (Schari&#39;a) f&uuml;r alle erlaubt ist, hat der Islam das Recht, das Verm&ouml;gen jenes Menschen zu verwalten, der dazu nicht in der Lage ist. Wodurch er sich selbst oder anderen schaden kann, oder es sich um einen Irren oder Verbrecher handelt, oder diese Person noch zu jung ist, dieses Verm&ouml;gen in seine (islamische Regierung) Obhut zu nehmen und es f&uuml;r diese Person zu verwalten. Oder wenn er Schulden hat, wird sein Verm&ouml;gen beschlagnahmt und an diejenigen verteilt, die Anrecht darauf haben. In diesen Ma&szlig;nahmen steckt eine Weisheit und die Rechte werden gesch&uuml;tzt.<br \/>\r\n34)&nbsp;&nbsp; &nbsp; Die islamische Religion ist eine klare und durchsichtige Religion. Denn im Islam gibt es nichts was unklar ist, keine Geheimnisse, an die man glauben muss oder etwas, wonach man nicht fragen darf. Allah (r) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und Wir haben vor die nur M&auml;nner gesandt, denen Wir (Offenbarungen) eingegeben haben. So fragt die Leute der Ermahnung, wenn ihr (etwas) nicht wisst.\uf029&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 16:43)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Vielmehr warnt der Islam die Menschen vor denjenigen, die das verheimlichen, was Allah an Rechtleitung herabgesandt hat. Allah (r) sagt:<br \/>\r\n\uf028Diejenigen, die verheimlichen, was Wir an klaren Beweisen und Rechtleitung hinabgesandt haben, nachdem Wir es den Menschen in der Schrift klar gemacht haben, sie werden von Allah verflucht und auch von den Fluchenden.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 2:159)<br \/>\r\n35)&nbsp;&nbsp; &nbsp; Die islamische Religion ist eine Religion der Einigkeit, des Zusammenhalts und der Zuneigung, um alle Muslime &uuml;berall mit ihrer W&uuml;rde zu einer Reihe und einem Glied zu machen; und dies durch:<br \/>\r\na.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Unterlassen von Trieben und pers&ouml;nlichen Gef&uuml;hlen, die durch Nationalgef&uuml;hle, Stammeszugeh&ouml;rigkeit und Rasse zustandekommen und zur Uneinigkeit f&uuml;hren, woraus auch die Schw&auml;che resultiert.<br \/>\r\nb.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Reinigen des Glaubens und der Ibadat (gottesdienstlichen Handlungen) von allem was zur Beigesellung (Schirk) und Neuerung (Bida&acute;a) f&uuml;hrt.<br \/>\r\nc.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Die kooperative Zusammenarbeit zwischen den Muslimen, im Politischen, Wirtschaftlichen usw., um die Sicherheit und den Frieden zu bewahren. Allah (r) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und haltet alle fest am Seil Allahs und geht nicht auseinander!\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 3:103)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam verbietet es uneinig zu sein und auseinander zu gehen. Allah (r) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und seid nicht wie jene, die auseinander gingen und&nbsp;&nbsp; uneinig wurden, nachdem die klaren Beweise zu ihnen gekommen waren. F&uuml;r jene gibt es gewaltige Strafe.\uf029&nbsp;&nbsp; &nbsp; (Qur&acute;an 3:105)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Denn die Uneinigkeit ist keine Lehre der Islamischen Gesetzgebung (Schari&#39;a). Allah (r) sagt:<br \/>\r\n\uf028Gewiss, mit denjenigen, die ihre Religion spalteten und zu Lagern geworden sind, hast du nichts gemein. Ihre Angelegenheit steht (allein) bei Allah. Hierauf wird Er ihnen kundtun, was sie zu tun pflegten.\uf029&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 6:159)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und die Islamische Gesetzgebung hat aufgef&uuml;hrt, was die Uneinigkeit und das Zersplittern hervorrufen kann. Die Gegner der Muslime verlieren dadurch ihren Respekt und ihre Angst, die sie f&uuml;r sie empfinden. Allah (r) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und gehorcht Allah und Seinem Gesandten, und streitet nicht miteinander, sonst w&uuml;rdet ihr den Mut verlieren, und eure Kraft (w&ouml;rtlich: euer Wind) w&uuml;rde vergehen! Und seid standhaft! Gewiss, Allah ist mit den Standhaften.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 8:46)<br \/>\r\n36)&nbsp;&nbsp; &nbsp; Die islamische Religion hat f&uuml;r die Menschen das Unbekannte aufgedeckt, indem der Qur&acute;an die Geschichten der vorigen V&ouml;lker erz&auml;hlt. Denn in vielen seiner Verse berichtet Allah (\uf049) uns &uuml;ber die vorigen Propheten, &uuml;ber ihre V&ouml;lker und was zwischen ihnen vorgefallen ist. Allah (r) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und Wir sandten ja bereits Mose mit Unseren Zeichen und deutlicher Gewalt zu Pharao und seiner&nbsp;&nbsp; f&uuml;hrenden Schar. Diese folgten dem Befehl Pharaos; der Befehl Pharaos aber war nicht rechtweisend.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 11:96-97)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und als Jesus, der Sohn Marias, sagte: &ldquo;O Kinder Israels, gewiss, ich bin Allahs Gesandter an euch, das best&auml;tigend, was von der Thora vor mir (offenbart) war.&rdquo;\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 61:6)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und (Wir sandten) zu &lsquo;\u0102d ihren Bruder H\u016bd. Er sagte: &ldquo;O mein Volk, dient Allah! Keinen Gott habt ihr au&szlig;er Ihm. Wollt ihr denn nicht gottesf&uuml;rchtig sein?&rdquo;\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 7:65)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und (Wir sandten) zu Thamud ihren Bruder Salih. Er sagte: &ldquo;O mein Volk, dient Allah! Keinen Gott habt ihr au&szlig;er Ihm. Wollt ihr denn nicht gottesf&uuml;rchtig sein?&rdquo;\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 7:73)<br \/>\r\n37)&nbsp;&nbsp; &nbsp; Die islamische Religion fordert alle Menschen dazu auf, so einen gleichen Qur&acute;an herbeizubringen. Er ist das letzte Offenbarungsbuch und er bleibt bis die Stunde (des J&uuml;ngsten Gerichts) schl&auml;gt, eine Herausforderung. Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028So sollen sie doch eine Aussage gleicher Art beibringen, wenn sie wahrhaftig sind.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 52:34)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Diese Herausforderung des Qur`ans wird in manchen seiner&nbsp; Verse Schritt f&uuml;r Schritt deutlich beschrieben.&nbsp; Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Oder sagen sie: &ldquo;Er hat ihn ersonnen&rdquo; Sag: Dann bringt doch zehn ersonnene S\u016bren bei, die ihm gleich sind, und ruft an, wen ihr k&ouml;nnt, au&szlig;er Allah, wenn ihr wahrhaftig seid!\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 11:13)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die gr&ouml;&szlig;te Herausforderung stellt der Qur&acute;an in einem&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; gleichartigen Vers. Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Und wenn ihr im Zweifel &uuml;ber das seid, was Wir Unserem Diener offenbart haben, dann bringt doch eine S\u016bra gleicher Art bei und ruft eure Zeugen au&szlig;er Allah wenn ihr wahrhaftig seid!\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 2:23)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und diese Herausforderung ist an die beiden Weltenbewohner (Al-Thaqalain), Menschen und \u011einn, gerichtet. Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028Sag: wenn sich die Menschen und die \u011einn zusamment&auml;ten, um etwas beizubringen, was diesem Qur&acute;an gleich w&auml;re, sie br&auml;chten nicht seinesgleichen bei, auch wenn sie einander Beistand leisten w&uuml;rden.\uf029&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 17:88)<br \/>\r\n&nbsp;Der Islamische Glaube ist die Religion der Anstrengung&nbsp; (\u011eihad); denn diese Botschaft des Islam soll jeden erreichen und jeder soll dar&uuml;ber Bescheid wissen, was Gott f&uuml;r sie an Gutem, an Gerechtigkeit und Barmherzigkeit bereith&auml;lt und zu welchem Zweck Er die Menschen erschaffen hat. Aber es geht nur um die Aufkl&auml;rung &uuml;ber die Religion, danach ist es jedem selbst &uuml;berlassen, sie anzunehmen oder nicht &ndash; schlie&szlig;lich gibt es keinen Zwang im Glauben.<br \/>\r\n38)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Islamische Glaube ist ein Zeichen von den Vorzeichen &uuml;ber das Herannahen des J&uuml;ngsten Tages und der Vernichtung dieser Welt. Denn der Gesandte Allahs (\uf072) verdeutlichte, dass er der Prophet der &quot;Stunde&quot; (des J&uuml;ngsten Tags) ist und dass seine Entsendung ein Beweis daf&uuml;r ist. Anas (\uf074) berichtet, dass der Gesandte Allahs (\uf072) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Die Stunde und ich sind (nahe aneinander) genauso wie diese. (Er erkl&auml;rte) das deutend mit seinem Zeige- und Mittelfinger.&rdquo;&nbsp;&nbsp; (Sahih Muslim)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Das verdeutlicht, dass der Prophet (\uf072) der letzte der Propheten und somit ihr Siegel ist.<br \/>\r\n&nbsp;<br \/>\r\nPolitik im Islam<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam legte f&uuml;r die Politik ebenso wie f&uuml;r alle anderen Bereiche des menschlichen Lebens Grunds&auml;tze und allgemeine Anordnungen fest, die den Kern des islamischen Staats ausmachen sollen. Das islamische Gesetz (Schari&rsquo;a) betrachtet den Herrscher im islamischen Staat als Verantwortlichen f&uuml;r die Ausf&uuml;hrung der g&ouml;ttlichen Befehle, was ihm durch die Anwendung des Gesetzes auf die tats&auml;chlichen, erlebten Rechtsangelegenheiten gelingt:<br \/>\r\n\uf028W&uuml;nschen sie etwa die Urteilsnorm der Zeit der Unwissenheit? Wer hat denn eine bessere Urteilsnorm als Allah f&uuml;r Leute, die Gewissheit hegen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 5:50)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Machthaber wird von der Ummah (Gesamtheit der Muslime) bevollm&auml;chtigt, folgendes zu tun:<br \/>\r\n1-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Er muss sein Bestes daf&uuml;r tun, dass die Muslime in W&uuml;rde leben und dass ihre Religion, ihre Sicherheit, ihr Leben und ihr Verm&ouml;gen gesch&uuml;tzt werden. Der Prophet (\uf065) warnt die Herrscher davor, dass sie ihre Untertanen betr&uuml;gen:<br \/>\r\n&ldquo;Wem Allah jemandem die Obhut &uuml;ber einem Volk gibt, der aber ihm nicht den entsprechenden Rat erteilt, dem wird der Geruch des Paradieses verwehrt.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Herrscher im islamischen Staat muss m&ouml;glichst &uuml;ber jene Eigenschaften verf&uuml;gen, die Omar ibn Al-Khattab (\uf074) einst in einem seiner Beamten suchte. Er bat seine Berater um Rat und sagte: &bdquo;Zeigt mir jemanden, den ich in einer Angelegenheit der Muslime einsetze, die mir Sorge bereitete!&ldquo; Sie sagten: &bdquo;Da ist Abdurrahman ibn Auf&ldquo;. Darauf erwiderte er: &bdquo;Er ist schwach.&ldquo; Da schlugen sie einen anderen Namen vor. Er kommentierte: &bdquo;Den brauche ich nicht.&ldquo; Dann fragten sie ihn selber: &bdquo;Wen brauchst du eigentlich?&ldquo; &bdquo;Ich brauche jemanden&ldquo;, antwortete er, &bdquo;der, wenn er der Emir eines Volkes ist, sich wie einer von ihnen verh&auml;lt, und wenn er einer von ihnen ist, so scheint er ihr Emir zu sein.&ldquo; Sie sagten: &bdquo;Mit diesen Eigenschaften kennen wir nur Arrabi&rsquo; Ibn Al-Harith.&ldquo; &bdquo;So ist es,&ldquo; best&auml;tigte er ihre Meinung, und ernannte Arrabi&rsquo;.<br \/>\r\n2-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Er darf keinen Beamten ernennen, der nicht daf&uuml;r geeignet ist, Verantwortung zu tragen oder der nicht vertrauensw&uuml;rdig ist. So darf er keinen Freund oder Verwandten aus Beg&uuml;nstigung oder Entgegenkommen als Beamten ausw&auml;hlen und ihn deshalb einem anderen kompetenten Mann vorziehen. Als Abu Bakr, der Wahrhaftige und der erste Kalif (\uf074), Yazid Ibn Sufiyan nach Syrien schicken wollte, sagte er ihm:<br \/>\r\n&ldquo;O Yazid, du hast Verwandtschaft, die du vielleicht mit der Herrschaft beg&uuml;nstigen m&ouml;chtest. Das ist das h&ouml;chste, das mich um dich besorgt. Denn der Prophet (\uf072) sagte dazu: &sbquo;Wer von den Herrschern der Muslime jemanden aus Entgegenkommen als Emir einsetzt, &uuml;ber dem ist Allahs Fluch, von dem nimmt Allah nichts Gutes an, bis Er ihn in die H&ouml;lle schmei&szlig;t.&rdquo; &nbsp;<br \/>\r\n-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Was die politischen Anordnungen des Islam kennzeichnet:<br \/>\r\n- Die g&ouml;ttliche Herkunft, d.h. sie wurden von Allah (\uf049), dem Erhabenen, bestimmt. Alle Menschen sind vor diesen Regelungen gleich: Herrscher und Beherrschte, Reiche wie Arme, vornehme wie einfache und wei&szlig;e wie schwarze Menschen. So darf kein Mensch, so m&auml;chtig&nbsp; er sein mag, diesen Regelungen entgegenwirken, oder ein Gesetz erlassen, das gegen sie versto&szlig;en kann.<br \/>\r\n\uf028Ein Gl&auml;ubiger oder eine Gl&auml;ubige darf, wenn Allah und Sein Gesandter eine Angelegenheit entschieden haben, nicht die M&ouml;glichkeit haben, in ihrer Angelegenheit frei zu w&auml;hlen. Und wer gegen Allah und Seinen Gesandten ungehorsam ist, der befindet sich in einem offenkundigen Irrtum.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 33:36)<br \/>\r\n&nbsp; Allah (\uf049) hat alle Muslime, Herrscher wie normale Menschen, dazu verpflichtet, gem&auml;&szlig; diesen Anordnungen und Regelungen zu arbeiten, ihr Leben danach zu gestalten, sie anzuwenden und zu respektieren:<br \/>\r\n\uf028Die Rede der Gl&auml;ubigen, wenn sie zu Allah und Seinem Gesandten gerufen werden, damit er zwischen ihnen urteile, besteht darin, dass sie sagen: &sbquo;Wir h&ouml;ren und wir gehorchen.&rsquo; Das sind die, denen es wohl ergeht.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 24:51)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Im Islam gibt es also keinen Absolutismus, selbst der Herrscher f&uuml;hrt seine Autorit&auml;ten nur in Verbindung mit dem islamischen Gesetz durch. Wenn er dem Gesetz widerspricht oder entgegenwirkt, hat er keinen Anspruch auf Gehorsam gegen&uuml;ber den Muslimen. Sie sind dann nicht mehr verpflichtet, seinen Anordnungen zu folgen. In diesem Sinne sagt der Prophet (r):<br \/>\r\n&ldquo;Der Muslim ist gegen&uuml;ber dem Herrscher zum Zuh&ouml;ren und Gehorsam in dem verpflichtet, was er liebt oder hasst. Nur wenn ihm befohlen wird, etwas zu machen, das gegen Allahs Gesetz steht, dann gibt es hier weder Zuh&ouml;ren noch Gehorsam.&rdquo;<br \/>\r\n- Die Beratung ist ein wesentlicher Bestandteil dieser politischen Ordnung. Sie ist die Achse, auf der das politische System im Islam beruht. Allah der Erhabene beschreibt die islamische Gemeinde folgenderma&szlig;en:<br \/>\r\n\uf028...Und die auf ihren Herrn h&ouml;ren und das Gebet verrichten, ihre Angelegenheiten durch Beratung regeln und von dem, was Wir ihnen beschert haben, spenden.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 42:38)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Ebenfalls spricht der Erhabene zu Seinem Gesandten, indem Er sagt:<br \/>\r\n\uf028Es ist um der Barmherzigkeit Allahs willen, dass du ihnen [den Gl&auml;ubigen] gegen&uuml;ber umg&auml;nglich warst. W&auml;rest du grob und hartherzig gewesen, w&auml;ren sie rings um dich fortgelaufen. So verzeihe ihnen und bitte f&uuml;r sie um Vergebung und ziehe sie zu Rate in den Angelegenheiten.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 3:159)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; In Vers (42:38) hat der Erhabene die Beratung mit der Verrichtung des Gebets verkn&uuml;pft, das die Haupts&auml;ule des Islam ist, was die gro&szlig;e Bedeutung der Beratung andeutet. So muss alles durch Beratung besprochen werden, was das Interesse der islamischen Gemeinde anbelangt. Besonders m&uuml;ssen diejenigen, die Einblick und Wissen besitzen, zu Rate gezogen werden. Am Ende dieses Verses lobt Allah (\uf049) alle Gl&auml;ubigen, weil sie die Beratung in allen Angelegenheiten vollziehen.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Im Vers (3:159) verlangt Allah (\uf049) von Seinem Gesandten, der zugleich auch Herrscher der Muslime war, dass er die Gl&auml;ubigen in den Angelegenheiten zu Rate ziehen soll, die im Interesse der ganzen Gemeinde stehen, und &uuml;ber welche es kein g&ouml;ttliches Urteil oder einen qur&acute;anischen Text gibt. Was aber Allah (\uf049) in Seinem Buch entschieden hat, dar&uuml;ber gibt es keine Beratung. Abu Huraira berichtet vom Gesandten Allahs (r):<br \/>\r\n&quot;Ich habe niemanden gesehen, der die Menschen so viel zu Rate zieht wie den Gesandten Allahs (r).&quot;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die muslimischen Gelehrten ordneten dementsprechend an, dass der Herrscher in allen Angelegenheiten, die das Interesse der Muslime betreffen, die Einsichtigen und die Experten um Beratung bittet. Wenn er das nicht tut, m&uuml;ssen die Muslime von ihm verlangen, dass die Meinung der islamischen Gemeinde, gem&auml;&szlig; den beiden vorigen Versen, erfragt werden muss. Denn der Herrscher wird im Islam, wie schon erw&auml;hnt, als ein Bevollm&auml;chtigter betrachtet, der diese Vollmacht nur in den Bereichen anwendet, die der Bevollm&auml;chtigende nennt. Auf der anderen Seite muss die islamische Gemeinde kontrollieren, ob der Herrscher die islamischen Anordnungen der Schari&rsquo;a in den verschiedenen Angelegenheiten beachtet oder nicht.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam garantiert jedem Einzelnen, sich zu den Angelegenheiten der Muslime in irgendeiner Weise zu &auml;u&szlig;ern und in voller Freiheit Kritik zu &uuml;ben, vorausgesetzt, dass er im Rahmen des islamischen Gesetzes spricht, ohne Zwietracht oder Spaltung der Muslime zu beabsichtigen.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Prophet (\uf072) sagt in dieser Hinsicht:<br \/>\r\n&ldquo;Das beste Dschihad besteht darin, ein gerechtes Wort bei einem ungerechten Herrscher zu sagen.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Schon bei den ersten Kalifen herrschte dieses Prinzip der Beratung am besten vor. Der erste Kalif, Abu Bakr (\uf074), sagte in voller Offenheit:<br \/>\r\n&bdquo;O Leute, ich habe die Herrschaft &uuml;ber euch &uuml;bernommen. Und ich bin nicht der beste unter euch. Wenn ihr seht, dass ich Rechtes tue, so unterst&uuml;tzt mich. Wenn ihr aber seht, dass ich Unrecht begehe, so verbessert mich. Gehorcht mir, solange ich Allah (\uf049) gehorche. Wenn ich aber Allah (\uf049) ungehorsam bin, so gehorcht ihr mir auch nicht.&ldquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Etwas &Auml;hnliches tat auch Omar Ibn Al-Khattab (\uf074), der zweite Kalif, der eines Tages an der Kanzel eine Rede hielt, in der er sagte:<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; &bdquo;Oh ihr Menschen, wenn ihr an mir eine Abweichung vom Rechten bemerkt, so haltet mich gerade.&ldquo;&nbsp; Da stand ein Nomade und sagte: &bdquo;Bei Allah (\uf049), wenn wir an dir so etwas feststellen, werden wir es mit unseren Schwertern gerade halten.&ldquo; Omar (\uf074) &auml;rgerte sich nicht &uuml;ber den Mann, auch trug er keinen Hass deswegen gegen ihn, vielmehr hob er seine H&auml;nde dankend hoch &acute;gen Himmel und sagte: &bdquo;Gepriesen sei Allah, Der in meiner Gemeinde Menschen schuf, die meine Fehler korrigieren sollen.&ldquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Herrscher muss auch vom Volk gefragt werden und mit ihm muss die Gemeinde abrechnen. Omar (\uf074) hielt wieder einmal eine Rede und an diesem Tag trug er zwei Gew&auml;nder. Da empfahl er den Menschen, Gehorsam zu zeigen.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ein Mann erhob sich und sagte: &quot;Du hast keinen Anspruch auf Zuh&ouml;ren oder Gehorsam, bevor du uns erkl&auml;rst, woher du die beiden Gew&auml;nder hast, obwohl jeder von uns nur ein Gewand tr&auml;gt.&quot; &ndash; Dies war so, weil Omar (\uf074) f&uuml;r jeden Muslim nur ein Gewand bestimmte. Da rief Omar sehr laut seinen Sohn Abdullah auf: &quot;O Abdullah, erkl&auml;re ihnen die Sache!&quot; Da sagte Abdullah Ibn Omar: &quot;Ich habe meinem Vater meinen Anteil, mein Gewand, gegeben, da er ein gro&szlig;er langer Mann ist, dem ein Gewand nicht ausreicht.&quot; Da sagte der Beduine: &bdquo;Jetzt h&ouml;ren wir zu und gehorchen.&ldquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Derart sch&uuml;tzt der Islam die Rechte der Menschen, ihre allgemeine und pers&ouml;nliche Freiheit und h&auml;lt die Quellen des Gesetzes von eigenen Neigungen fern, welche die menschlichen Gesetzgeber befallen, die von Natur aus Fehler machen. Die Gesetze der Menschen werden meistens durch pers&ouml;nliche, regionale oder zeitliche Erw&auml;gungen beeinflusst.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Viele Angelegenheiten hat der Islam den Menschen selbst &uuml;berlassen, denn diese unterliegen zeitlichen und &ouml;rtlichen Ver&auml;nderungen. Der Islam behandelt diese Angelegenheiten nicht im Detail, sondern er stellt daf&uuml;r allgemeine Regeln auf. Somit will der Islam den Muslimen die T&uuml;r offen halten, damit sie die Vorschriften und die Bestimmungen festlegen k&ouml;nnen, die ihren lokalen und temporalen Verh&auml;ltnissen und Interessen entsprechen. Die entscheidende Regel in diesem Zusammenhang ist, dass diese menschlichen Bem&uuml;hungen und Regelungen keinen Versto&szlig; gegen die konstanten Gesetze des Islam darstellen.<\/h3>\r\n\r\n<h3>Wirtschaft im Islam<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Geld ist der Hauptnerv und der grundlegende Bestandteil des Lebens. Das islamische Gesetz will mit dem Geld eine ausgewogene Gesellschaft schaffen, in der soziale Gerechtigkeit existiert, welche den Menschen in dieser Gesellschaft ein w&uuml;rdigesben erm&ouml;glicht. Allah (\uf049)&nbsp; sagt im Qur`an:<br \/>\r\n\uf028Das Verm&ouml;gen und die S&ouml;hne sind der Schmuck des diesseitigen Lebens.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 18:46)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Da das Geld und das Verm&ouml;gen diese wichtige Stellung f&uuml;r Gesellschaften und f&uuml;r einzelne Personen haben, hat der Islam den Muslimen einen gewissen Prozentsatz als Pflichtabgabe auferlegt, der 2.5% des Verm&ouml;gens erreicht und Zakat hei&szlig;t. Zakat wird von dem Verm&ouml;gen der Reichen genommen, das ein ganzes Jahr bei ihnen &uuml;berfl&uuml;ssig blieb, d.h. von dem Betrag, der ihren Lebensunterhalt und ihre Lebensbed&uuml;rfnisse &uuml;besteigt. Wir haben dar&uuml;ber bereits weiter vorne gesprochen und haben gezeigt, dass es sich hier um ein Recht der Armen handelt, dessen Unterschlagung&nbsp; verboten ist.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Das bedeutet aber nicht, dass der Islam das Privateigentum oder den Privathandel abschafft, vielmehr best&auml;tigt und beachtet der Islam das alles. Was der Islam hingegen verbietet, ist der Angriff auf die fremden Eigent&uuml;mer und Verm&ouml;gen. Der Qur`an warnt strengstens davor:<br \/>\r\n\uf028Und verzehrt nicht untereinander euer Verm&ouml;gen durch Betrug.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 2:188)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Dar&uuml;ber hinauf schaffte der Islam eine Ordnung, die sein Ziel realistisch werden l&auml;sst, dass alle Individuen der Gesellschaft ein w&uuml;rdiges Leben f&uuml;hren k&ouml;nnen. Zu dieser Ordnung geh&ouml;rt folgendes:<br \/>\r\n1-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Verbot von Wucher und Zinsen, weil sie beide eine Ausnutzung der Not und der Leistung von armen Menschen bedeuten, denn die Reichen beanspruchen die Gelder und das Verm&ouml;gen der Armen ohne wirkliche Gegenleistun. Fremde Gelder und Verm&ouml;gen sind aber stark geheiligt, d.h. sie m&uuml;ssen unantastbar bleiben. Verbreitung des Wucher f&uuml;hrt auch dazu, dass g&uuml;tige Wohltaten verschwinden und dass die Gelder sich in den H&auml;nden einer bestimmten Gruppe von Menschen anh&auml;ufen. Deswegen hat der Islam jegliche Art von Wucher verboten:<br \/>\r\n\uf028O ihr, die ihr glaubt, f&uuml;rchtet Allah und lasst k&uuml;nftig bleiben, was an Zinsnehmen anf&auml;llt, so ihr gl&auml;ubig seid. Wenn ihr es nicht tut, so erwartet Krieg von Allah und Seinem Gesandten. Wenn ihr umkehrt, steht euch euer Kapital zu; so tut ihr kein Unrecht, und es wird euch kein Unrecht getan.\uf029 (Qur&acute;an 2:278-279)<br \/>\r\n2-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Im Gegensatz dazu f&ouml;rdert der Islam das zinslose Darlehen. So sagt der Prophet (\uf065) in diesem Zusammenhang:<br \/>\r\n&ldquo;Wer einem Muslim ein Dirham zweimal leiht, so wird ihm das als ein einmaliges Almosen in H&ouml;he von einem Dirham belohnt.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Das islamische Gesetz empfiehlt dem Gl&auml;ubigen abzuwarten, bis der Schuldner in der Lage ist, das Geld zur&uuml;ckzuzahlen, auch wenn das den vereinbarten Termin der R&uuml;ckzahlung &uuml;berschreitet. Das gilt f&uuml;r denjenigen, der wirklich zur&uuml;ckzahlen will, aber im Moment nicht kann,aber nicht f&uuml;r denjenigen, der hinhalten will. &Uuml;ber den ersten steht im Qur`an:<br \/>\r\n\uf028Und wenn ein Schuldner in Bedr&auml;ngnis ist, dann gew&auml;hrt ihm Aufschub, bis sich bei ihm Erleichterung einstellt.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 2:280)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; In der Sunna des Propheten ist diese Empfehlung noch einmal betont, indem der Prophet (\uf065) sagt:<br \/>\r\n&ldquo;Wer einem bedr&auml;ngten Schuldner Aufschub gew&auml;hrt, dem wird der Schuldbetrag jeden Tag als Almosengabe angerechnet.&rdquo;<br \/>\r\n3-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Dar&uuml;ber hinaus f&ouml;rdert der Islam &ndash; jedoch ohne Verpflichtung &ndash; die Schuld entfallen zu lassen, wenn man das Gef&uuml;hl hat, dass der Schuldner finanziell unf&auml;hig ist, den Betrag zur&uuml;ckzuzahlen. Dar&uuml;ber sagt der Qur`an:<br \/>\r\n\uf028Wenn ihr es ihm aber als Almosen erlasst, ist es besser f&uuml;r euch, so ihr Bescheid wisst.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 2:280)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; In dieser Hinsicht sagt der Prophet (\uf065) auch:<br \/>\r\n&ldquo;Wer sich darauf freut, dass ihn Allah von der Besorgnis des Tags der Auferstehung rettet, der soll einem Schuldner Aufschub gew&auml;hren oder ihm das Darlehen als Almosen erlassen.&rdquo;<br \/>\r\n4-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Islam hat auch jegliche Art von Monopolisierung von<br \/>\r\nWaren verboten. Der Monopolisierende beh&auml;lt die Speisen und die Waren bei sich, welche die Menschen brauchen, bis sie auf dem Markt selten werden. Somit kann er selber den Preis bestimmen, der dem Umfang seiner Habgier entspricht, was einen gro&szlig;en Schaden der anderen Menschen hervorruft. Deswegen sagt der Prophet (\uf065):<br \/>\r\n&ldquo;Wer monopolisiert, ist ein S&uuml;ndiger.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Abu Jussuf, der Sch&uuml;ler und der sp&auml;tere Gef&auml;hrte von Abu Hanifa, sagt: &bdquo;Alles das gilt als Monopolisierung, dessen Sperrung den Menschen schadet, auch wenn es Gold oder Silber ist. Wer monopolisiert, hat sein Recht also missbraucht in dem, was er besitzt. Denn das Ziel des Verbots der Monopolisierung ist es, Schaden f&uuml;r die Menschen zu beseitigen. Denn die Menschen haben unterschiedliche Bed&uuml;rfnisse, die durch Monopolisierung eingeschr&auml;nkt werden. Der Machthaber hat das Recht darauf, den Monopolisierenden dazu zu zwingen, die bei ihm angeh&auml;uften Waren mit einem verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igen Gewinnanteil zu verkaufen, ohne dem Verk&auml;ufer oder den K&auml;ufern zu schaden. Wenn der Monopolisierende aber das verweigert, darf der Machthaber die Waren beschlagnahmen um sie zu einem vern&uuml;nftigen Preis zu verkaufen. So schneidet er demjenigen den Weg ab, der sich verf&uuml;hren l&auml;sst, die Waren zu monopolisieren und die Bed&uuml;rfnisse der Menschen auszunutzen.<br \/>\r\n5-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Islam hat die Steuer verboten, welche der H&auml;ndler zahlen muss, damit er seine Waren auf den Markt oder in ein gewisses Land bringen kann. Dazu sagt der Prophet (\uf065):<br \/>\r\n&ldquo;Kein Steuerkassierer gelangt ins Paradies.&rdquo; &nbsp;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Denn diese Steuer ist keine gerechtfertigte Geldentnahme und daher ist sie verboten; die Steuer f&uuml;hrt dazu, unberechtigt Geld von einem Menschen zu nehmen und es einem unberechtigten Menschen zu geben. Wer dabei hilft, wie Schreiber, Kassierer, Zeuge u.a., dem steht die prophetische Bedrohung vor:<br \/>\r\n&ldquo;Es gelangt ins Paradies kein Fleisch und kein Blut, die aus Verbotenem gewachsen sind. Ihnen geb&uuml;hrt nur Feuer.&rdquo;<br \/>\r\n6-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Islam verbietet auch die Anh&auml;ufung von Geldern, ohne Allahs Anteil wie Zakat auszuzahlen, deren Zahlung im Interesse der Menschen steht. Denn die beste Art des Umganges mit Geld ist es, dass dieses Geld immer in Umlauf unter den Menschen bleibt, damit sich die Wirtschaft bewegt, was auch der Gesellschaft gro&szlig;en Nutzen bringt:<br \/>\r\n\uf028Denjenigen, die Gold und Silber horten und es nicht auf dem Wege Allahs spenden, verk&uuml;nde eine schmerzhafte Pein.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 9:34)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Was das Privateigentum im Islam angeht, so ordnet er die Ma&szlig;nahmen, die die Rechte und Pflichten des Menschen an ihrem Eigentum aufzeigen. Unter den Pflichten gibt es einige, die sich auf den Besitzer selbst, seine Familie und auf seine Verwandten beziehen. Andere Pflichten von Seiten des Besitzers beziehen sich auf die anderen Personen der Gesellschaft, die ein Anrecht darauf haben, wie die Pflichtabgaben (Zakat), Almosen und Wohlt&auml;tigkeit. Eine dritte Art bezieht sich auf die Pflichten des Einzelnen gegen&uuml;ber seiner Gesellschaft im Allgemeinen, so dass er beim Bau von Schulen, Krankenh&auml;usern, Waisenh&auml;usern und Moscheen u.a. finanziell beitragen soll. Somit wird das Geld nicht in der Hand einer kleinen Schicht der Gesellschaft aufgeh&auml;uft.<br \/>\r\n7-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Islam verbietet auch, Ma&szlig; und Gewicht zu verk&uuml;rzen, weil das eine Art Diebstahl, Betrug und F&auml;lschung ist. Deswegen sagt der Erhabene im Qur`an:<br \/>\r\n\uf028Wehe den das Ma&szlig; K&uuml;rzenden, die, wenn sie sich von den Menschen zumessen lassen, volles Ma&szlig; verlangen. Wenn sie ihnen aber zumessen oder abw&auml;gen, weniger geben.\uf029 (Qur&acute;an 83:1-3)<br \/>\r\n8-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Auch verbietet der Islam, dass jemand sich dessen bem&auml;chtigt, das einen Allgemeinnutzen f&uuml;r die Menschen darstellt, wie Wasserquellen und &ouml;ffentliches Weideland, das keinem bestimmten Menschen geh&ouml;rt. Denn der Prophet (\uf065) sagt:<br \/>\r\n&ldquo;Drei Menschen wird Allah am j&uuml;ngsten Tag weder ansprechen noch ansehen: einen, der durch falschen Eid seine Ware verkauft, einen, der nach dem Nachmittagsgebet einen falschen Eid ablegt, um einen Muslim um einen Teil seines Verm&ouml;gens zu bringen, und einen, der anderen Menschen das Wasser verwehrt, das ihm &uuml;brig bleibt. Am Tag der Auferstehung sagt ihm Allah: &sbquo;Heute verwehre Ich dir Meine Huld, wie du den Menschen verwehrt hattest, was deine H&auml;nde nicht schufen.&ldquo;<br \/>\r\nVom Propheten stammt auch der Ausspruch:<br \/>\r\n&bdquo;Den Menschen sind drei Dinge gemeinsam: Weideland, Wasser- und Feuerquellen.&rdquo;<br \/>\r\n9-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Islam richtete ein Erbsystem ein, das das Erbe auf die Berechtigten nach dem Verwandtschaftsgrad verteilen l&auml;sst. Kein Mensch darf das Erbgut nach Gutd&uuml;nken oder nach eigener Neigung verteilen. Ein Vorteil dieses Systems ist u.a., dass es die gro&szlig;en Eigent&uuml;mer verkleinert und so die Aufh&auml;ufung von Verm&ouml;gen in der Hand einer kleinen Gruppe unm&ouml;glich macht. Zum Erbsystem im Islam sagt der Gesandte Allahs (\uf065):<br \/>\r\n&ldquo;Allah hat jedem vom Erbe gegeben, was ihm geb&uuml;hrt, so darf dem Erben kein (zus&auml;tzlicher) Anteil testamentarisch zugeschrieben werden.&rdquo;<br \/>\r\n10-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Islam organisiert auch das Stiftungssystem, das zwei Bereiche enth&auml;lt:<br \/>\r\n- Privatstiftung, die sich auf die Familie und die Angeh&ouml;rigen des Stiftungsurhebers bezieht. Diese Stiftung zielt darauf, die Angeh&ouml;rigen vor Armut oder Schicksalsschl&auml;gen zu sch&uuml;tzen. Zu den Richtigkeitsbedingungen dieser Stiftungsart geh&ouml;rt es, dass ihr Nutzen auf die karitativen Institutionen der Gesellschaft zur&uuml;ckgeht, wenn keine Nachkommenschaft des Stiftenden mehr existiert.<br \/>\r\n- Allgemeine Stiftung, die (oder deren Gewinnanteil) im Dienste der karitativen Arbeiten wie im Bau von Krankenh&auml;usern, Schulen, Stra&szlig;en, &ouml;ffentlichen Bibliotheken, Moscheen, Waisen- und Findlingsh&auml;usern und Altersheimen oder in dem investiert wird, was der Gesellschaft irgendeinen Nutzen bringt. Der Prophet ermuntert Muslime zu diesen Wohltaten, indem er sagt:<br \/>\r\n&bdquo;Wenn der Mensch stirbt, so bricht seine belohnbare Arbeit ab au&szlig;er in drei F&auml;llen: Wenn er ein verbleibendes Almosen ausgegeben hat (d.h. eine Wohltat, deren Wirkung nach dem Tod deren Urhebers weiter bleibt), wenn er ein n&uuml;tzliches Wissen oder einen frommen Nachkommen hinterlassen hat, der Allah f&uuml;r seine Eltern um Gnade bittet.&ldquo;<br \/>\r\n11-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Islam hat auch das Testament als Regelung festgelegt. Der Muslim darf ein Testament mit dem Ziel machen, dass er einen gewissen Anteil von seinem Verm&ouml;gen nach seinem Tod f&uuml;r die Wohlt&auml;tigkeit bestimmt. Dennoch soll dieser Anteil das Drittel des gesamten Verm&ouml;gens nicht &uuml;berschreiten. Amer Ibn Sa&rsquo;d berichtet:<br \/>\r\n&ldquo;Der Prophet (\uf065) pflegte mich w&auml;hrend meiner Krankheit in Mekka zu besuchen. Da sagte ich ihm einmal: &sbquo;Ich habe Verm&ouml;gen. Kann ich das ganze Verm&ouml;gen als Testament schreiben?&rsquo; &sbquo;Nein&rsquo;, sagte der Prophet. So fragte ich wieder: &sbquo;Dann die H&auml;lfte&rsquo; &ndash; &sbquo;Nein&rsquo;, sagte er noch einmal. Dann habe ich zum dritten Mal gefragt: &sbquo;Das Drittel also?&rsquo; Da erwiderte der Prophet: &sbquo;Das Drittel - und das ist noch zu viel. Wenn du deine Angeh&ouml;rigen reich hinterl&auml;sst, so ist das besser, als wenn du sie arm hinterl&auml;sst, so dass sie die Menschen um Hilfe bitten. Alles, was du ausgibst, wird bei Allah als Almosen betrachtet, sogar der Bissen vom Essen, den du in den Mund deiner Frau f&uuml;hrst. M&ouml;ge Allah dich erh&ouml;hen, so dass manche Menschen von dir Nutzen und andere von dir Schaden kriegen.&rdquo;<br \/>\r\n12-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Alles ist verboten, was unter dem Sinn des folgenden Verses steht:<br \/>\r\n\uf028O ihr, die ihr glaubt, verzehrt nicht untereinander euer Verm&ouml;gen durch Betrug...\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 4:29)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Das kann folgende Handlungen umfassen:<br \/>\r\n- Gewaltsames Entwenden von Verm&ouml;gen anderer Menschen, denn das ist ein Unrecht, das zur Zerst&ouml;rung der Gesellschaft f&uuml;hren kann. Davor warnt der Prophet strengstens, indem er sagt:<br \/>\r\n&ldquo;Wer das Recht eines Muslim mit seiner Rechten wegnimmt, so erlegt ihm Allah das Feuer als verbindliche Strafe auf und verbietet ihm das Betreten des Paradieses.&ldquo; Da fragte ein Mann: &bdquo;Auch wenn es um eine einfache Sache geht, oh Gesandter Allahs?&ldquo; Der Prophet erwiderte: &bdquo;Auch wenn es sich um einen winzigen Stab aus Holz handelt.&rdquo;<br \/>\r\n- Diebstahl, denn diese Tat geh&ouml;rt zu denjenigen Taten, die den Glauben heftig ersch&uuml;ttern. Der Prophet (\uf065) sagt:<br \/>\r\n&ldquo;Der Ehebrecher wird in der Zeit nicht gl&auml;ubig, in der er den Ehebruch begeht. Der Dieb wird in der Zeit nicht gl&auml;ubig, in der er den Diebstahl begeht. Und der Trinker wird in der Zeit nicht gl&auml;ubig, in der er den Wein trinkt.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Diebstahl ist auch eine gewaltsame Entwendung des fremden Verm&ouml;gens. Daher entscheidet Allah (\uf049) die folgende Strafe f&uuml;r Diebe und Diebinnen:<br \/>\r\n\uf028Und hackt dem Dieb und der Diebin die H&auml;nde ab zur Vergeltung f&uuml;r das, was sie erworben haben, dies als abschreckende Strafe von Seiten Allahs. Und Allah ist M&auml;chtig und Weise.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 5:38)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Das Amputieren der Hand wird nur unter den folgenden Bedingungen vorgenommen:<br \/>\r\na)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Das Geld muss zur Zeit des Diebstahls an einem sicheren Ort (z. B. Kasten, Schrank, geschlossener Raum) aufbewahrt gewesen sein, den der Dieb aufgebrochen hat.<br \/>\r\nb)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Grund des Diebstahls muss etwas anderes als der Bedarf an Essen, Trinken oder Kleidung sein. Wenn der Diebstahl aus einem dieser drei Gr&uuml;nde begangen wurde, so wird keine Hand amputiert. So hat es Omar angeordnet, als die Muslime auf der Halbinsel ein D&uuml;rresjahr erlebten.<br \/>\r\nc)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der gestohlene Betrag muss ein Mindestma&szlig; &uuml;berschreiten.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Einige Gelehrte sind der Meinung, dass die Umkehr des Diebes von Allah (\uf049)&nbsp; nicht angenommen wird, wenn er das gestohlene Geld seinem urspr&uuml;nglichen Inhaber nicht zur&uuml;ckgibt, au&szlig;er in dem Fall, wenn der Dieb mittellos ist, und wenn es so ist, dann muss er den urspr&uuml;nglichen Besitzer um Verzeihung bitten. Die Strafe des Diebstahls entf&auml;llt, wenn der Betroffene, dessen Geld gestohlen wurde, auf die R&uuml;ckzahlung verzichtet, bevor die Sache vor den Richter kommt.<br \/>\r\n- Betrug und Verrat, weil der Prophet (\uf065) sagt:<br \/>\r\n&ldquo;Wer eine Waffe gegen uns richtet, geh&ouml;rt nicht zu uns. Und wer uns betr&uuml;gt, geh&ouml;rt nicht zu uns.&rdquo; &nbsp;<br \/>\r\n- Die Bestechung, denn sie geh&ouml;rt zu den Taten, die zur Entwendung fremder Verm&ouml;gen auf eine unberechtigte Weise f&uuml;hren:<br \/>\r\n\uf028Und verzehrt nicht untereinander euer Verm&ouml;gen durch Betrug, und &uuml;bergebt es nicht den Richtern, um einen Teil des Verm&ouml;gens der Menschen in s&uuml;ndhafter Weise wissentlich zu verzehren.\uf029&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 2:188)<br \/>\r\nAuch sagt der Prophet (\uf065) dazu:<br \/>\r\n&ldquo;Allah verflucht den Bestechenden und den Bestochenen.&rdquo; &nbsp;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; In anderen &Uuml;berlieferungen wird auch der Vermittler zwischen den beiden verflucht. Der Bestechende wird verflucht, weil er dazu beitr&auml;gt, dass dieses schlimme Verhalten verbreitet wird, das die Gesellschaft verdirbt. Wenn der Bestechende nicht existierte, so existierte auch der Bestochene nicht. Der Bestochene wird verflucht, weil er einerseits dem Bestechenden Unrecht getan hat, indem er sein Verm&ouml;gen unberechtigt weggenommen hat, und weil er andererseits seiner Verantwortung gegen&uuml;ber untreu ist, die ihm anvertraut wurde. Denn er nimmt von den Menschen Geld f&uuml;r seine Arbeit, die urspr&uuml;nglich seine vom Staat bestimmte Aufgabe ist und f&uuml;r die er seinen staatlichen Lohn erh&auml;lt. Ferner k&ouml;nnen die Kontrahenten oder die Konkurrenten des Bestechenden dadurch stark besch&auml;digt werden. Was den Vermittler zwischen den beiden angeht, so nimmt er unberechtigtes Geld vom Bestechenden und vom Bestochenen und f&ouml;rdert die Verbreitung dieses sch&auml;dlichen Verhaltens.<br \/>\r\n- Der Islam verbietet es, dass man um den Kauf eines bereits verkauften Gutes bittet, es sei denn, dass der erste K&auml;ufer es zul&auml;sst. Denn so ein Verhalten ruft Groll&nbsp; und Anfeindungen unter den einzelnen Personen hervor. Deshalb sagt der Prophet (\uf065):<br \/>\r\n&ldquo;Der eine von euch darf eine Ware nicht kaufen, nachdem sein Bruder sie gekauft hat. Und der eine von euch darf eine Frau nicht verloben, nachdem sein Bruder sie f&uuml;r sich verlobt hat. Es sei denn, sein Bruder erlaubt es ihm.&rdquo;<\/h3>\r\n\r\n<h3>Sozialwesen im Islam<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Der Islam etablierte feste soziale Ordnungen, die Rechte und Pflichten der einzelnen Personen bestimmen, damit die Gesellschaft redlich leben kann. Unter diesen Rechten und Pflichten gibt es spezielle und allgemeine Rechte und Pflichten. Die speziellen Rechte und Pflichten, die Allah (\uf049) bestimmt hat, sind z.B.:<br \/>\r\n1. Das Recht des Machthabers gegen&uuml;ber den B&uuml;rgern<br \/>\r\n- Dieses Recht besteht im Zuh&ouml;ren und Gehorchen in allen Dingen, au&szlig;er in dem, was Allah (\uf049)&nbsp; verboten hat. Denn der Gehorsam gegen&uuml;ber ihm ist ein Teil des Gehorsams gegen&uuml;ber Allah (\uf049), der im Qur`an sagt:<br \/>\r\n\uf028O ihr, die ihr glaubt, gehorcht Allah und gehorcht dem Gesandten und den Zust&auml;ndigen unter euch.\uf029 (Qur&acute;an 4:59)<br \/>\r\n- Auch m&uuml;ssen Muslime dem Herrscher Ratschlag in guter und h&ouml;flicher Art und Weise geben, ohne ihn zu betr&uuml;gen. Das kann dadurch erreicht werden, dass man ihn an das erinnert, was ihm und seinem Volk n&uuml;tzt, was das Volk braucht usw. Allah (\uf049) befah Moses und Aaron, dem Pharao Gutes zu sagen:<br \/>\r\n\uf028Geht zu Pharao, er zeigt ja ein &Uuml;berma&szlig; an Frevel. So sprecht zu ihm in sanfter Rede, vielleicht bedenkt er es, oder er f&uuml;rchtet sich.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 20:43-44)<br \/>\r\nDer Prophet (\uf065) sagte selbst:<br \/>\r\n&ldquo;Religion besteht im Ratgeben.&rdquo; Da fragten die Gef&auml;hrten: &ldquo;Weswegen soll man Ratschlag geben, o Gesandter Allahs?&rdquo; Da sagte er: &ldquo;Wegen Allah, Seines Buches, Seines Gesandten, wegen der Machthaber der Muslime und wegen aller Muslime.&rdquo;<br \/>\r\n- Den Herrscher muss man in Zeiten der Bedr&auml;ngnis und in Not unterst&uuml;tzen, ihn nicht bek&auml;mpfen oder im Stich lassen, auch wenn man nicht zu den Menschen geh&ouml;rt, die diesen Herrscher gew&auml;hlt haben. Denn dazu sagte der Prophet (\uf065):<br \/>\r\n&ldquo;Wenn euer Staatsgebilde einheitlich ist, unter einem Machthaber in Gehorsam steht und einer kommt, der Ungehorsam zeigt und euch auseinander bringen will, den m&uuml;sst ihr t&ouml;ten.&rdquo;<br \/>\r\n3-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Rechte der B&uuml;rger gegen&uuml;ber dem Herrscher<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die Rechte der B&uuml;rger gegen&uuml;ber dem Herrscher lassen sich in f&uuml;nf Punkten zusammenfassen:<br \/>\r\n1)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Herrscher muss die B&uuml;rger in Gerechtigkeit so regieren, dass er jedem B&uuml;rger sein Recht zukommen l&auml;sst. Er muss auch bei Verteilung der Aufgaben und beim Richten zwischen ihnen gerecht sein. Er darf keine gesellschaftliche Gruppe anderen Gruppen vorziehen, weil der Prophet sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Am liebsten und am n&auml;chsten zu Allah steht am Tage der Auferstehung der gerechte Herrscher, und am verhassten zu Allah steht am Tage der Auferstehung der ungerechte Herrscher, der die schlimmste Pein leiden muss.&rdquo;<br \/>\r\n2)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Er darf seine B&uuml;rger nicht betr&uuml;gen:<br \/>\r\n&ldquo;Kein Herrscher betr&uuml;gt sein Volk, das Allah ihm zur F&uuml;hrung anvertraut, ohne dass Allah ihm den Zugang ins Paradies verbietet.&rdquo;<br \/>\r\n3)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Er muss sich von seinen B&uuml;rgern in den politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten beraten lassen.<br \/>\r\n&nbsp;Die Beratung besteht in den Angelegenheiten, die von der &Uuml;berlieferung nicht im Einzelnen behandelt wurden. Bei den klaren Entscheidungen, die Allah (\uf049) der Erhabene getroffen hat, gibt es keine Beratung. Darin sind alle Muslime einig, Herrscher wie Volk. Das Volk muss die Chance und die Freiheit dazu haben, sich zu den Fragen zu &auml;u&szlig;ern, die seine Interessen betreffen. Der Herrscher muss diese Ansichten annehmen, wenn er sie zutreffend und richtig findet. Der Qur`an betont das Prinzip der Beratung, indem er von Muhammad (\uf065) und seinen Anh&auml;ngern sagt:<br \/>\r\n\uf028Es ist um Allahs Barmherzigkeit willen, dass du ihnen gegen&uuml;ber umg&auml;nglich warst. W&auml;rst du grob und hartherzig gewesen, w&auml;ren sie rings um dich fortgelaufen. So verzeihe ihnen und bitte f&uuml;r sie um Vergebung und ziehe sie zu Rate in den Angelegenheiten.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 2:159)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Gesandte Allahs hat bei der Schlacht von Badr die Muslime zu Rate gezogen, als er die Truppen an einem Ort stationieren wollte, der entfernt von den Wasserquellen lag. Ein Gef&auml;hrte fragte ihn: &bdquo;Gesandter Allahs, ist das ein Ort, den Allah (\uf049)&nbsp; f&uuml;r dich gew&auml;hlt hat oder ist es die Kriegstaktik, die entscheidet?&ldquo; &ndash; &bdquo;Es ist die Kriegstaktik,&ldquo; sagte der Prophet. So gab der Gef&auml;hrte seinen Rat: &bdquo;Wir sollen uns jenseits der Wasserquellen stationieren, damit wir zum Wasser n&auml;her kommen und unseren Feind davon fernhalten.&ldquo; Der Prophet fand diese Idee passend und setzte sie in die Tat um.<br \/>\r\n4)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Er muss das Gesetz Allahs als Ausgang und Quelle seiner Regierung nehmen. Das islamische Gesetz muss die Verfassung sein, nach welcher der Herrscher sein Volk regiert. Da gibt es keinen Raum f&uuml;r pers&ouml;nliche Erw&auml;gungen oder eigene Neigungen, es gibt keinen Raum f&uuml;r spontane Entscheidungen, die richtig oder falsch sein k&ouml;nnen. Es gibt nur Allahs Gesetz. Der zweite Kalif, Omar (\uf074), sagte eines Tages zu Abu Mariam As-Saluly, dem M&ouml;rder von Zaid Ibn Al-Khattab, dem Bruder Omars: &bdquo;Bei Allah (\uf049), ich habe dich nicht lieb und werde es nicht tun, bis die Erde das Blut liebt.&ldquo; Darauf sagte Abu Mariam: &bdquo;Wird das mich an etwas von meinem Recht verhindern?&ldquo; &ndash; &bdquo;Nein&ldquo;, sagte Omar. Da sagte Abu Mariam: &bdquo;Das macht mir also nichts, wegen der Liebe sind nur Frauen traurig.&ldquo;<br \/>\r\n5)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Herrscher darf sich von seinem Volk nicht fernhalten und sich hinter geschlossenen T&uuml;ren verstecken, so dass das Volk keinen Zugang zu ihm findet. Er darf auch im Umgang mit den B&uuml;rgern nicht &uuml;berm&uuml;tig oder hochn&auml;sig sein. Er darf keine Vermittler zwischen sich und dem Volk einsetzen, die&nbsp; nur denjenigen zu ihm zulassen, den sie wollen und demjenigen den Weg versperren, der ihnen nicht gef&auml;llt. Der Prophet warnte vor so einem Verhalten, indem er sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Wer etwas von der Herrschaft &uuml;ber die Muslime &uuml;bernimmt und sich dann von ihnen zur&uuml;ckzieht, so dass er ihrer Not, ihrem Bed&uuml;rfnis, ihrer Bed&uuml;rftigkeit und ihrer Armut nicht entgegenwirkt, von ihm wird Sich Allah am Tage der Auferstehung von ihm zur&uuml;ckziehen und seiner Not, seinem Bed&uuml;rfnis, seiner Armut und seiner Bed&uuml;rftigkeit nicht entgegenwirken.&rdquo;<br \/>\r\n6)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Er muss Gnade und Barmherzigkeit gegen&uuml;ber seinem Volk zeigen. Er darf seinen Untertanen keine schweren Belastungen auferlegen, die sie nicht aushalten k&ouml;nnen, oder sie in Lebensbedr&auml;ngnisse treiben. Der Prophet verw&uuml;nschte solche Herrscher, f&uuml;r die Guten aber bat er um Segen:<br \/>\r\n&ldquo;O Allah, wer etwas von der Herrschaft &uuml;ber meine Gemeinde &uuml;bernimmt und ihr schwere Last aufb&uuml;rdet, so dass meine Gemeinde dadurch nur mit M&uuml;he rauskommt, so b&uuml;rde ihm eine schwere Last auf, und wer mit meiner Gemeinde in Milde umgeht, so sei ihm mild.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die ersten muslimischen Herrscher erkannten die gef&auml;hrliche Verantwortung, die die Herrschaft mit sich bringt. Omar Ibn Al-Khattab (\uf074) sagte in diesem Zusammenhang:<br \/>\r\n&bdquo;Bei Allah (\uf049), wenn ein Maultier im Irak stolpert, so bef&uuml;rchte ich, dass mich Allah (\uf049)&nbsp; danach fragen w&uuml;rde, warum ich ihm den Weg nicht ebnete.&ldquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der muslimische Herrscher muss sich bem&uuml;hen, um die sch&ouml;nen Eigenschaften zu gewinnen, die einmal Al-Hassan Al-Basry zum Ausdruck brachte, als er einen Brief an Omar Ibn Abdel-Aziz schickte, in dem steht:<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; &bdquo;Wisse, o Emir der Gl&auml;ubigen, dass Allah (\uf049)&nbsp; den gerechten Herrscher zu einer geraden St&uuml;tze macht, die alles Schiefe zurechtr&uuml;ckt; er macht ihn zum Ziel eines jeden Verlegenen, zum Richtigsteller von allem Verdorbenen, zum Best&auml;rker alles Schwachen, zum Wiederhersteller der Gerechtigkeit f&uuml;r jeden, der Unrecht leidet, und zum Ort der Zuflucht f&uuml;r jeden Besorgten. Der gerechte Herrscher, o Emir der Gl&auml;ubigen, ist wie ein milder Hirte, der seine Kamele zu den besten Weiden f&uuml;hrt, sie von den Gefahrstellen wegtreibt, vor den Raubtieren, vor K&auml;lte und Hitze sch&uuml;tzt. Der gerechte Herrscher, o Emir der Gl&auml;ubigen, ist wie ein liebevoller Vater, der seine Kinder versorgt, sie belehrt, bis sie gro&szlig; sind, der f&uuml;r sie arbeitet, solange er am Leben ist, und f&uuml;r sie spart, damit sie nach seinem Tod w&uuml;rdig leben k&ouml;nnen. Der gerechte Herrscher, o Emir der Gl&auml;ubigen, ist wie eine Mutter, die ihrem Kind gegen&uuml;ber gn&auml;dig ist, die es unter widrigen Umst&auml;nden ausgetragen und unter widrigen Umst&auml;nden geboren hat. Sie zieht es gro&szlig;, verbringt die Nacht wach, wenn es wach bleibt, wird still, wenn es still wird, sie stillt es einige Zeit und entw&ouml;hnt es einige Zeit, sie wird froh, wenn es gesund ist, und wird betr&uuml;bt, wenn es eine Klage hat.&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der gerechte Herrscher, o Emir der Gl&auml;ubigen, ist wie ein Vormund der Waisen und wie ein Schatzmeister der Bed&uuml;rftigen, der die kleinen von ihnen aufzieht und die gro&szlig;en finanziert. Er ist wie das Herz zwischen den inneren Organen, die gut werden, wenn es gut bleibt, und die verderben, wenn es verdorben ist. Der gerechte Herrscher ist wie ein Zwischenh&auml;ndler zwischen Allah (\uf049)&nbsp; und Seinen Dienern, er h&ouml;rt Allahs (\uf049) Worte und l&auml;sst sie diese h&ouml;ren, er sieht Allah (\uf049)&nbsp; und l&auml;sst sie Ihn sehen, er gehorcht Allah (\uf049)&nbsp; und l&auml;sst sie Ihm gehorchen. O Emir der Gl&auml;ubigen, sei im Umgang mit dem, was Allah (\uf049)&nbsp; dir anvertraute, nicht wie ein Sklave, dessen Herr ihm Aufsicht &uuml;ber sein Verm&ouml;gen und seine Kinder anvertraut hat, der aber das Verm&ouml;gen verschwendet und die Kinder verjagt.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Wisse, Emir der Gl&auml;ubigen, dass Allah (\uf049) die gesetzlichen Bestrafungen bestimmt hat, damit er die Menschen von Schand- und Freveltaten abschreckt; wie w&auml;re es, wenn derjenige diese Taten beginge, dem die Bestrafung daf&uuml;r anvertraut wird? Allah (\uf049) hat die Vergeltung zu einem Teil des Gottesdienstes gemacht, wie w&auml;re es, wenn derjenige die Menschen t&ouml;tet, dem die Vergeltung f&uuml;r ihr Blut anvertraut wird?<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Gedenke, o Emir der Gl&auml;ubigen, des Todes und dessen, was nach ihm kommt. Da hast du wenig Anh&auml;nger und Unterst&uuml;tzer gegen ihn. Vermehre deinen Reisevorrat f&uuml;r die Begegnung mit dem Tod und f&uuml;r den Tag des gro&szlig;en Schreckens.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Wisse, Emir der Gl&auml;ubigen, dass f&uuml;r dich eine andere Stelle bestimmt wurde, als deine heutige. An jener Stelle wirst du lange verweilen, lange liegen; da lassen dich deine Geliebten und verlassen dich in der Tiefe dieser Stelle, da bist du alleine, einzeln. Nimm deinen Vorrat, der dich an dieser Stelle begleitet.<br \/>\r\n\uf028An jenem Tag flieht einer vor seinem Bruder, seiner Mutter, seinem Vater, seiner Gef&auml;hrtin und seinen S&ouml;hnen.\uf029 (Qur&acute;an 80:34-36)<br \/>\r\nGedenke dessen,<br \/>\r\n\uf028Wenn das, was in den Gr&auml;bern ist, aufgew&uuml;hlt wird und das, was im Innern der Menschen ist, im Ergebnis erfasst wird.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 100:10-11)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Da werden die Geheimnisse verraten, da l&auml;sst das Buch<br \/>\r\n\uf028Weder die kleinste noch die gr&ouml;&szlig;te (S&uuml;nde), ohne sie zu erfassen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 18:49)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Jetzt hast du, o Emir der Gl&auml;ubigen, eine Frist, bevor der Moment des Todes kommt und die Arbeit abgebrochen wird. Richte, o Emir der Gl&auml;ubigen, zwischen Allahs Knechten nicht mit dem Gesetz der Unwissenden und f&uuml;hre sie nicht auf dem Wege der Ungerechten. Lasse die Hochm&uuml;tigen nicht auf die Schwachen los, denn sie beachten einem Gl&auml;ubigen gegen&uuml;ber weder Verwandtschaft noch Schutzbund, sonst kommst du mit deinen S&uuml;nden und mit den S&uuml;nden anderer, mit deinen Lasten und den Lasten anderer vor Allah (\uf049). Lasse dich nicht durch jene irref&uuml;hren, die gerade das genie&szlig;en, in dem dein Elend besteht, die sich nun damit appetitlich bek&ouml;stigen, was deine Bek&ouml;stigungen im Jenseits vernichtet. Schaue nicht auf deine Macht heute, sondern schaue auf sie morgen, wenn du mit den Seilen des Todes gefesselt wirst, wenn du vor Allah (\uf049) und in Anwesenheit der Engel, Propheten, Gesandten stehst:<br \/>\r\n\uf028Die Gesichter werden sich dem&uuml;tig senken vor dem Lebendigen, dem Best&auml;ndigen.\uf029&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 20:111)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; O Emir der Gl&auml;ubigen, auch wenn ich mit meiner hiesigen Ermahnung den Stand der Einsichtigen, die vor uns lebten, nicht erreichen konnte, so habe ich es an nichts fehlen lassen in der Liebe zu dir und darin, dir aufrichtigen Rat zu geben. Betrachte meinen Brief zu dir als einen Akt des Mediziners, der seinen Lieben verhasste Medikamente verabreicht, weil er darin Hoffnung auf seine Genesung und Besserung hegt. Friede und Gnade Allahs seien auf euch.&ldquo;<br \/>\r\n- Rechte der Eltern:<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die Rechte der Eltern bestehen darin, dass man den Eltern gehorcht, solange sie einem nicht befehlen, eine S&uuml;nde zu begehen. Man soll sie mit G&uuml;te und Gnade behandeln, ihren Forderungen und Bed&uuml;rfnissen, wie Essen, Trinken, Kleidung, Wohnung usw. in Selbstlosigkeit und Gro&szlig;z&uuml;gigkeit entgegenkommen. Man muss den Eltern gegen&uuml;ber im Reden unterw&uuml;rfig sein und darf sich nicht hochm&uuml;tig verhalten. Man muss auch in ihrem Dienst Geduld zeigen und auf ihre Gef&uuml;hle und Empfindungen in R&uuml;cksicht nehmen. Man muss jeden Grund ihres &Auml;rgers beseitigen bzw. vermeiden.<br \/>\r\n\uf028Und dein Herr hat bestimmt, dass ihr nur Ihm dienen sollt, und dass man die Eltern gut behandeln soll. Wenn eines von ihnen oder beide bei dir ein hohes Alter erreichen, sag nicht zu ihnen &sbquo;Pfui!&rsquo;, und fahre sie nicht an, sondern sprich zu ihnen ehrerbietige Worte. Und senke f&uuml;r sie aus Barmherzigkeit den Fl&uuml;gel der Untergebenheit und sag: &sbquo;Mein Herr, erbarme Dich ihrer, wie sie mich aufgezogen haben, als ich klein war.&rsquo;\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 17:23-25)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam betrachtet die Widerspenstigkeit gegen&uuml;ber den Eltern als eine der gr&ouml;&szlig;ten S&uuml;nden. Abdullah Ibn Omar berichtet, dass ein arabischer Beduine den Propheten (\uf065) einmal fragte:<br \/>\r\n&nbsp;&bdquo;Was sind die gr&ouml;&szlig;ten S&uuml;nden?&ldquo; Der Prophet antwortete: &bdquo;Allah andere G&ouml;tter beizugesellen.&ldquo; &ndash;&bdquo;Was noch?&ldquo; &ndash; &bdquo;Die Widerspenstigkeit gegen&uuml;ber den Eltern.&ldquo; &ndash; &bdquo;Und was noch?&ldquo; &ndash; &bdquo;Der Unheil bringende Eid.&ldquo; &ndash; &bdquo;Was ist ein Unheil bringender Eid?&ldquo; &ndash; &bdquo;Das ist der Eid, den man l&uuml;gend schw&ouml;rt, um sich fremden Verm&ouml;gens zu bem&auml;chtigen.&ldquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Um die wichtige Stellung der Eltern im Islam zu zeigen, sagt der Gesandte Allahs (\uf065):<br \/>\r\n&bdquo;Das Wohlgefallen der Eltern f&uuml;hrt zu Allahs Wohlgefallen an dem Kind und der Zorn der Eltern f&uuml;hrt zu Allahs Zorn auf es.&ldquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Diese Rechte werden den Eltern selbst dann zuteil, wenn sie Nichtmuslime sind. Asmaa&rsquo; bint Abi Bakr (Wohlgefallen Allahs auf ihnen beiden) erz&auml;hlt uns:<br \/>\r\n&bdquo;Meine Mutter ist zu mir gekommen, als sie noch Polytheistin war. Da fragte ich den Gesandten Allahs (\uf072) &sbquo;Meine Mutter m&ouml;chte zu mir. Soll ich die Verbindung zu meiner Mutter pflegen?&rsquo; Da sagte er: &sbquo;Ja, pflege die Verbindung zu deiner Mutter!&rsquo;&ldquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die Mutter wird dem Vater in der guten Behandlung, in der liebevollen F&uuml;rsorge, in der sympathischen Zuneigung in der Verbindung und im Mitgef&uuml;hl vorgezogen. Abu Huraira berichtet, dass ein Mann den Propheten (\uf065) gefragt hat:<br \/>\r\n&bdquo;O Gesandter Allahs, wer verdient meine beste Begleitung?&ldquo; Der Prophet antwortete: &bdquo;Deine Mutter.&ldquo; Der Mann fragte wieder: &bdquo;Und wer noch?&ldquo; Der Prophet sagte: &bdquo;Deine Mutter.&ldquo; Und zum dritten Mal fragte der Mann: &bdquo;Und wer noch?&ldquo; Und der Prophet sagte: &bdquo;Deine Mutter.&ldquo; Zum vierten Mal sagt der Prophet aber: &bdquo;Dein Vater und die n&auml;chsten Verwandten der Reihe nach.&ldquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; So sagte der Prophet der Mutter drei Rechte im Vergleich zu einem Recht f&uuml;r den Vater zu, weil die Mutter viele Schwierigkeiten und viele M&uuml;hen ertr&auml;gt, die der Vater nicht aushalten muss. Der Qur`an beschreibt diese M&uuml;he der Mutter, indem er sagt:<br \/>\r\n\uf028Und Wir haben den Menschen aufgetragen, seine Eltern gut zu behandeln. Seine Mutter hat ihn unter widrigen Umst&auml;nden getragen und unter widrigen Umst&auml;nden geboren.\uf029&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 46:15)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Schwangerschaft, Entbindung und Stillen sind die Aufgaben, welche die Mutter alleine erf&uuml;llt und beim Erziehen spielt sie auch noch die entscheidende Rolle.<br \/>\r\n- Rechte des Ehemannes gegen&uuml;ber seiner Frau<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Diese Rechte werden im Folgenden zusammengefasst:<br \/>\r\n- Eine Art Vormundschaft, die der Islam regelt, um die Leitung des Hauses reibungslos zu garantieren. Der Qur`an bestimmt dieses Recht wie folgt:<br \/>\r\n\uf028Die M&auml;nner haben Vollmacht und Verantwortung gegen&uuml;ber den Frauen, weil Allah die einen vor den anderen bevorzugt hat und weil sie von ihrem Verm&ouml;gen (f&uuml;r die Frauen) ausgeben.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 4:34)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Grund dieser Vollmacht besteht auch darin, dass die M&auml;nner sich mit den Geschehenissen eher mit ihrem Verstand befassen, die Frauen im Gegensatz dazu meistens mit ihren Emotionen. Das bedeutet aber nicht, dass der Mann seine Frau in den gemeinsamen Angelegenheiten des Ehelebens nicht zu Rate zieht.<br \/>\r\n- Sie muss ihm gehorchen und seine Befehle ausf&uuml;hren, solange sie keine S&uuml;nden zur Folge haben. &rsquo;Aischa (Allahs Wohlgefallen auf ihr) M&uuml;tter der Gl&auml;ubigen fragte den Propheten (\uf065):<br \/>\r\n&ldquo;Wer hat das gr&ouml;&szlig;te Recht gegen&uuml;ber der Frau?&ldquo; Er antwortete: &bdquo;Ihr Mann.&ldquo; &ndash; &bdquo;Und wer hat das gr&ouml;&szlig;te Recht gegen&uuml;ber dem Mann?&ldquo;, fragte sie wieder. &bdquo;Seine Mutter&ldquo;, war die Antwort.&rdquo;<br \/>\r\n- Sie soll sich nicht weigern, wenn er mit ihr schlafen will. Der Prophet sagt:<br \/>\r\n&ldquo;Wenn ein Mann seine Frau zum Bett ruft und sie nicht kommt, so verfluchen sie die Engel bis zum n&auml;chsten Morgen, solange ihr Mann auf sie zornig ist.&rdquo;<br \/>\r\n- Sie darf ihn nicht mit Dingen belasten, die er nicht schaffen kann. Sie soll auch von ihm nichts verlangen, das &uuml;ber seinen F&auml;higkeiten steht. Sie muss f&uuml;r seine Zufriedenheit und Freude sorgen und seine Forderungen realisieren. Der Prophet (\uf065) sagt:<br \/>\r\n&bdquo;Wenn ich jemandem befehlen d&uuml;rfte, sich vor jemand anderem niederzuwerfen, so h&auml;tte ich der Frau befohlen, sich vor ihrem Mann niederzuwerfen.&ldquo;<br \/>\r\n- Sie muss sein Verm&ouml;gen, seine Kinder und seine Ehre treu bewahren. Der Prophet beschreibt die beste Frau, indem er (\uf065) sagt:<br \/>\r\n&bdquo;Die beste Ehefrau ist diejenige, die dich erfreut, wenn du sie siehst; die dir gehorcht, wenn du ihr befiehlst und die dich in deiner Ehre und in deinem Verm&ouml;gen bewahrt, wenn du abwesend bist.&ldquo;<br \/>\r\nDann rezitierte der Prophet den oben erw&auml;hnten Vers (4:34).<br \/>\r\n\uf028Die M&auml;nner haben Vollmacht und Verantwortung gegen&uuml;ber den Frauen, weil Allah die einen vor den anderen bevorzugt hat und weil sie von ihrem Verm&ouml;gen (f&uuml;r die Frauen) ausgeben.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 4:34)<br \/>\r\n- Sie soll nicht ohne sein Einverst&auml;ndnis die Wohnung verlassen. Sie darf auch niemanden in sein Haus einlassen, den er nicht mag. Hier sagt der Prophet (\uf065):<br \/>\r\n&bdquo;Ihr habt gegen&uuml;ber euren Frauen Rechte und sie haben gegen&uuml;ber euch Rechte. Eure Rechte gegen&uuml;ber ihnen sind: dass sie eure Ehebetten vor fremden M&auml;nnern bewahren und dass sie keinen in eure H&auml;user zulassen, den ihr hasst. Ihre Rechte gegen&uuml;ber euch sind, zu ihnen in der Bekleidung und in der Speisung g&uuml;tig zu sein.&ldquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die ersten Muslime bzw. Musliminnen haben diese islamischen Vorschriften immer beachtet. So hat &Acirc;uf bint Mihlem Aschaibani ihrer Tochter folgende Ratschl&auml;ge gegeben, als sie geheiratet hat:<br \/>\r\n&bdquo;O meine Tochter, du hast dein Haus, in dem du aufgewachsen bist, und dein Nest, in dem du liefst, zu einem Mann verlassen, den du nicht kennst und zu einem Gef&auml;hrten, mit dem du nicht vertraut bist. Sei ihm eine Sklavin, damit er dir ein Diener wird. Behalte nach mir zehn Ratschl&auml;ge, die f&uuml;r dich ein Schatz sein k&ouml;nnen:<br \/>\r\nDer erste und der zweite:<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; -Sei ihm mit &Uuml;berzeugung unterw&uuml;rfig und gehorche ihm mit Zuh&ouml;ren.<br \/>\r\nDer dritte und der vierte:<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; -&Uuml;berpr&uuml;fe die Stellen, auf die seine Augen und seine Nase fallen, so muss er von dir nur Sch&ouml;nes sehen und besten Geruch wahrnehmen.<br \/>\r\nDer f&uuml;nfte und der sechste:<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; -Merke die Zeiten seines Essens und die seines Schlafens. Denn Hunger wirkt wie Feuer und Schlafst&ouml;rung &auml;rgert.<br \/>\r\nDer siebente und der achte:<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; -Sorge f&uuml;r sein Verm&ouml;gen und f&uuml;r die Kontrolle seiner Gefolge und Anh&auml;nger. Denn die Sorge f&uuml;r sein Verm&ouml;gen entstammt der guten Einsch&auml;tzung und die Kontrolle der Anh&auml;nger geh&ouml;rt zur guten Verwaltung.<br \/>\r\nDer neunte und der zehnte Ratschlag:<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; -Zeige keinen Ungehorsam gegen&uuml;ber einem Befehl von ihm und verrate kein Geheimnis von ihm. Denn Ungehorsam reizt ihn zum Zorn und das Verraten von Geheimnissen macht ihn treulos.<br \/>\r\n&bdquo;Zuletzt m&ouml;chte ich dich davor warnen, froh zu sein, wenn er betr&uuml;bt ist, oder traurig zu sein, wenn er froh ist.&ldquo;<br \/>\r\n- Rechte der Ehefrau gegen&uuml;ber ihrem Mann<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Diese Rechte kann man folgenderma&szlig;en zusammenfassen:<br \/>\r\n- Das Brautgeld ist ein Recht der Ehefrau, ohne das der Ehevertrag nicht geschlossen werden kann. Dieses Recht entf&auml;llt nicht, selbst wenn die Frau darauf verzichtet. Nur nach dem Abschluss des Ehevertrags kann sie diese Mitgift zur&uuml;ckgeben, wenn sie will. Mitgift ist also eine Bedingung, ohne die der Heiratsvertrag nicht geschlossen werden kann. Allah (\uf049)&nbsp; hat dieses Recht bestimmt, so k&ouml;nnen die Menschen dabei nichts &auml;ndern:<br \/>\r\n\uf028Und gebt den Frauen ihre Morgengabe als Geschenk. Wenn sie euch freiwillig etwas davon &uuml;berlassen, so k&ouml;nnt ihr es verbrauchen, und es wird euch zur Freude und zum Wohl sein.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 4:4)<br \/>\r\n- Gerechtigkeit und Gleichheit in der Behandlung der Ehefrauen, wenn man zwei oder mehr Frauen hat. Der Ehemann muss dabei gerecht sein in den Angelegenheiten des Haushalts, in den Wohnverh&auml;ltnissen und in der &Uuml;bernachtung bei den Frauen. Der Prophet (\uf065) sagt dazu:<br \/>\r\n&ldquo;Wer zwei Ehefrauen hat, von denen er sich einer Frau mehr zuwendet als der anderen, der kommt am Tage der Auferstehung mit einer schiefen H&auml;lfte.&rdquo;<br \/>\r\n- Standesgem&auml;&szlig;er Unterhalt f&uuml;r sie und f&uuml;r ihre Kinder ist die Aufgabe des Ehemanns. So muss er die entsprechende Wohnung vorbereiten, die Lebensbed&uuml;rfnisse wie Essen, Trinken, Bekleidung usw. besorgen, seiner Ehefrau das Geld geben, das sie braucht, und das im Rahmen seiner finanziellen F&auml;higkeiten bleibt. Der Qur`an regelt das wie folgt:<br \/>\r\n\uf028Der Wohlhabende soll entsprechend seinem Verm&ouml;gen die Aufwendungen gestalten. Und wem der Unterhalt bemessen zugeteilt wurde, der soll von dem ausgeben, was Allah ihm hat zukommen lassen. Allah fordert von einem nur das, was Er ihm hat zukommen lassen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 65:7)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Um bei Muslimen das Interesse f&uuml;r diese Ausgaben zu wecken, macht der Islam sie zu Almosen, f&uuml;r die man von Allah (\uf049)&nbsp; gut belohnt wird. Der Prophet (\uf065) weist Sa&rsquo;d Ibn Abi Waqqas an:<br \/>\r\n&ldquo;...und alles, was du von deinem Verm&ouml;gen ausgibst, wird dir als Almosen angerechnet, sogar der Bissen vom Essen, den du in den Mund deiner Frau f&uuml;hrst.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Wenn der Ehemann seinen finanziellen Verpflichtungen nicht entsprechend nachkommt, darf seine Frau von seinem Geld nehmen. Hind bint Otba, die Frau von Abu Sufiyan, sagte dem Propheten eines Tages:<br \/>\r\n&ldquo;Abu Sufiyan ist ein geiziger Mann und er gibt mir wenig Geld, das meine Bed&uuml;rfnisse und die meiner Kinder nicht erf&uuml;llt. Deswegen nehme ich manchmal heimlich mehr von seinem Geld, ohne dass er davon wei&szlig;.&ldquo; Der Prophet sagte ihr: &bdquo;Nehme in geziemender Weise, was dir und deinen Kindern gen&uuml;gt.&rdquo;<br \/>\r\n- Der Ehemann muss bei seiner Frau &uuml;bernachten und ihr die eheliche Gesellschaft leisten. Das geh&ouml;rt zu den wichtigsten Aufgaben, zu deren Erf&uuml;llung der Islam den Ehemann auffordert. Denn die Frau braucht ein liebendes Herz, einen Mann, der sie liebkost und kuschelt, der ihre Begierde nach Sex stillt, damit sie keine verbotenen Wege dazu sucht. Der Prophet fragte einmal Dschabir:<br \/>\r\n&ldquo;Hast du geheiratet?&ldquo;&ndash;&bdquo;Ja&ldquo;, sagte Dschabir. &bdquo;Jungfrau oder defloriert (Thaieb)?&ldquo;&nbsp; &ndash; &bdquo;Eine deflorierte Frau.&ldquo; Der Prophet aber sagte: &bdquo;Warum keine Jungfrau, so dass ihr beide miteinander spielt und spa&szlig;t.&rdquo;<br \/>\r\n- Er darf ihre Geheimnisse, ihre k&ouml;rperlichen oder moralischen M&auml;ngel nicht verraten. Was sie ihm von sich oder ihrer Familie erz&auml;hlt, wird auch geheim gehalten. Besonders ihre gemeinsame eheliche Beziehung wird strengstens geheim gehalten. Denn der Prophet sagt:<br \/>\r\n&ldquo;Unter den Menschen, die am J&uuml;ngsten Tag bei Allah schlechtesten Rang bekommen, ist ein Mann, der zu seiner Frau eingeht und sie zu ihm eingeht, dann geht er ihr Geheimnis verraten.&rdquo;<br \/>\r\n- Der Ehemann muss seine Frau in guter Weise behandeln und mit ihr auf freundliche Art leben. Er muss sie besonders in den Angelegenheiten zu Rate ziehen, die ihr Leben selbst betreffen. Er darf nicht willk&uuml;rlich &uuml;ber die famili&auml;ren Angelegenheiten entscheiden. Der Ehemann muss seiner Frau&nbsp; Zufriedenheit, innere Ruhe und Freude bereiten, indem er seine wahrhaftige Liebe durch Spa&szlig;machen, Kuscheln und Zuneigung zeigt. Der Prophet (\uf065) sagt:<br \/>\r\n&ldquo;Die besten Gl&auml;ubigen sind diejenigen, die sich am besten moralisch verhalten. Und die besten unter euch sind diejenigen, die ihre Frauen am besten behandeln.&rdquo;<br \/>\r\n- Er muss gegen&uuml;ber ihren Verletzungen und Kr&auml;nkungen Geduld zeigen, ihre Lapsus linguale, Ausgleitungen und dergleichen verzeihen und ihre Fehler nicht nachtragen. Der Prophet (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Der Gl&auml;ubige darf keine Gl&auml;ubige hassen, wenn er bei ihr eine Eigenschaft hasst, wird er eine andere finden, die liebenswert ist.&rdquo;<br \/>\r\n- Er muss ihre Religion bewahren, auf sie eifers&uuml;chtig sein und sie nicht zu den Stellen f&uuml;hren, an denen sie religi&ouml;s verderben w&uuml;rde, oder an denen &Uuml;bles ihr schaden k&ouml;nnte:<br \/>\r\n\uf028O ihr, die ihr glaubt, h&uuml;tet euch selbst und eure Angeh&ouml;rigen vor einem Feuer, dessen Brennstoff Menschen und Steine sind.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 66:6)<br \/>\r\n- Ihr eigenes Geld muss er bewahren. Er darf davon nichts nehmen, solange sie es nicht bewilligt. Auch darf er darin nicht willk&uuml;rlich verfahren, sondern er kann das nur nach ihrer Erlaubnis und mit ihrem Wissen tun:<br \/>\r\n\uf028Und verzehrt nicht untereinander euer Verm&ouml;gen durch Betrug.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 2:188)<br \/>\r\nDer Prophet (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Das Verm&ouml;gen eines Muslims ist niemandem erlaubt. Au&szlig;er mit dessen Einwilligung.&rdquo;<br \/>\r\n- Rechte der Verwandten<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Verwandte sind die Angeh&ouml;rigen einer Familie. Der Islam f&ouml;rdert und fordert es, die Verbindungen und Beziehungen mit ihnen zu pflegen. Das kann man u.a. durch finanzielle Unterst&uuml;tzung erreichen, wenn man reich ist. So kann man ihre Bed&uuml;rfnisse entweder durch die Pflicht- oder durch die freiwillige Almosengabe erf&uuml;llen. Nicht nur materiell, sondern auch moralisch kann man sie dadurch unterst&uuml;tzen, dass man nach ihrem Wohlergehen, nach ihren Lebensverh&auml;ltnissen fragt, Mitleid, Teilnahme und Sympathie mit ihnen zeigt. Denn Allah (\uf049)&nbsp; sagt:<br \/>\r\n\uf028Und f&uuml;rchtet Allah, in Dessen Namen ihr einander bittet, und achtet die Verwandtschaftsbande.\uf029&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 4:1)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam verlangt von dem Muslim, die Verbindungen mit den Verwandten zu pflegen, auch wenn diese Verwandten so schlecht sind, dass sie sich f&uuml;r diese Verbindungen nicht interessieren. Er muss die Beziehungen zu ihnen m&ouml;glichst aufrechterhalten, auch wenn seine Verwandten sich von ihm distanzieren, er muss mit ihnen gerecht bleiben, auch wenn sie ih ungerecht behandeln. Er muss ihnen verzeihen, auch wenn sie ihm nicht verzeihen. Der Prophet (\uf065) sagt dazu:<br \/>\r\n&bdquo;Nicht derjenige gilt als Pfleger der Verwandtschaftsbande, der mit seinen Verwandten genau das tut, was sie mit ihm an Gutem tun, sondern es ist derjenige, wer die Verwandtschaftsbande pflegt, auch wenn seine Verwandten das nicht tun.&ldquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam warnt strengstens davor, die Bande der Verwandtschaft zu zerschneiden und mit den Angeh&ouml;rigen zu brechen und h&auml;lt das f&uuml;r eine der gr&ouml;&szlig;ten S&uuml;nden. Der Prophet (\uf065) sagt:<br \/>\r\n&bdquo;Als Allah der Erhabene den Sch&ouml;pfungsprozess vollendet hatte, erhob sich die Geb&auml;rmutter (Rahem) und sagte: &quot;Hier ist diejenige, die bei Dir gegen Zerschneidung der Verwandtschaftsbande Zuflucht sucht.&ldquo; Allah sagte darauf zur Geb&auml;rmutter (Rahem):&nbsp; &bdquo;Stellt dich nicht zufrieden, dass derjenige, der die Verbindung mit dir pflegt, mit Mir Verbindung haben wird, und dass derjenige, der deine Bande zerschneidet, Ich mit ihm auch die Bande zerschneide?&ldquo; Sie sagte: &bdquo;Doch.&ldquo; Und Allah sagte: &bdquo;Das mache Ich f&uuml;r dich.&ldquo; Abu Huraira rezitierte nachdem er diesen Hadith &uuml;berlieferte, den folgenden Vers aus dem Qur`an:&nbsp;&nbsp; &nbsp;\uf028Ob ihr wohl, wenn ihr euch abkehrt, auf der Erde Unheil stiftet und die Verwandtschaftsbande zerrei&szlig;t?\uf029&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 47:22)<br \/>\r\n- Rechte der Kinder<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die Rechte der Kinder umfassen folgendes:<br \/>\r\n- Ihr Leben zu sch&uuml;tzen, Interesse f&uuml;r ihre Angelegenheiten und Sorge um sie zu zeigen, ihre Bed&uuml;rfnisse wie Essen, Trinken, Wohnung und Kleidung zu decken. Der Prophet (\uf065) sagt:<br \/>\r\n&ldquo;Es gen&uuml;gt einem die S&uuml;nde, wenn er seine Angeh&ouml;rigen verloren gehen l&auml;sst.&rdquo;<br \/>\r\n- Man muss sie mit guten Namen benennen, denn der Prophet (\uf065) sagt:<br \/>\r\n&ldquo;Ihr werdet am j&uuml;ngsten Tag mit euren Namen und den Namen eurer V&auml;ter gerufen, so w&auml;hlt euch gute Namen.&rdquo;<br \/>\r\n- Man muss ihnen die guten Eigenschaften und hohe Tugend beibringen wie Ehrlichkeit, Schamhaftigkeit, Hochachtung der &Auml;lteren, Wahrhaftigkeit, Gehorsam gegen&uuml;ber den Eltern usw. Man muss sie von den schlechten Eigenschaften wie L&uuml;ge, Betrug, Verrat, Diebstahl und Widerspenstigkeit gegen&uuml;ber den Eltern fernhalten und sie davor warnen. Der Prophet (\uf065) sagt:<br \/>\r\n&ldquo;Behandelt eure Kinder ehrenhaft und g&ouml;nnt ihnen gute Erziehung.&rdquo; &nbsp;<br \/>\r\n- Man muss den Kindern auch gutes Wissen, rechtschaffene Erziehung und g&uuml;tige Gesellschaft erm&ouml;glichen, denn der Gesandte Allahs (\uf065) sagt:<br \/>\r\n&ldquo;Ihr alle seid Hirten und ihr alle werdet nach eurer Herde gefragt. Der Herrscher ist ein Hirte und wird nach seiner Herde gefragt, der Mann ist der Hirte seiner Familie und er wird nach seiner Herde gefragt, die Frau ist im Haus ihres Mannes eine Hirtin und sie wird nach ihrer Herde gefragt und der Diener ist im Haus seines Herrn ein Hirte und er wird nach seiner Herde gefragt.&rdquo;<br \/>\r\n- Man muss f&uuml;r die Unversehrtheit der eigenen Kinder sorgen. Deswegen darf man ihnen nichts B&ouml;ses w&uuml;nschen oder Allah (\uf049)&nbsp; gegen sie anrufen. Der Prophet sagt dazu:<br \/>\r\n&ldquo;Ruft Allah gegen euch selbst, gegen eure Kinder, Diener oder gegen euer Verm&ouml;gen nicht an. Vielleicht trifft eure Verw&uuml;nschung auf eine Stunde der Erf&uuml;llung von Allah, dann macht Er, was ihr an B&ouml;ses w&uuml;nscht.&rdquo;<br \/>\r\n- Man muss auch zwischen den eigenen Kindern gerecht sein, so dass keines dem anderen beim Beschenken oder in der Zuneigung bevorzugt wird. Alle m&uuml;ssen gnadevoll behandelt werden. Eine Diskriminierung in dieser Hinsicht f&uuml;hrt zu Hass, Groll und Feindschaft zwischen den Geschwistern. An-Nu&rsquo;man Ibn Baschier erz&auml;hlt uns diesen Vorfall:<br \/>\r\n&bdquo;Mein Vater wollte mir etwas von seiner Habe schenken. Da sagte meine Mutter: &sbquo;Ich bin damit nicht zufrieden, bis der Gesandte Allahs dieses Geschenk bewilligt.&rsquo; Da begab sich mein Vater zum Propheten und wollte ihn zum Zeugen f&uuml;r dieses Geschenk machen. Der Prophet fragte ihn aber: &sbquo;Hast du dasselbe f&uuml;r all deine Kinder gemacht?&rsquo; Mein Vater antwortete: &sbquo;Nein.&rsquo; Da sagte der Prophet: &sbquo;F&uuml;rchtet Allah beim Umgang mit euren Kindern und seid gerecht zwischen ihnen.&rsquo; So nahm mein Vater sein Geschenk zur&uuml;ck.&rdquo;<br \/>\r\n- Rechte der Nachbarn<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam ordnet an, dass man seinen Nachbarn im weiten Sinne g&uuml;tig behandelt, denn Allah (\uf049)&nbsp; der Erhabene sagt:<br \/>\r\n\uf028Und dient Allah und gesellt Ihm nichts bei. Und behandelt die Eltern gut und die Verwandten, die Waisen, die Bed&uuml;rftigen, den verwandten Beisassen, den fremden Beisassen, den Gef&auml;hrten an eurer Seite, den Reisenden und das, was eure rechte Hand besitzt. Allah liebt die nicht, die eingebildet und prahlerisch sind.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 4:36)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam hat verboten, den Nachbarn verbal oder mit der Hand zu Schmerzen zuzuf&uuml;gen. Abu Huraira berichtet, dass jemand dem Propheten &uuml;ber eine Frau gesagt habe:<br \/>\r\n&ldquo;Diese Frau fastet ihren Tag und betet freiwillig ihre Nacht hindurch, dennoch schmerzt sie ihre Nachbarn mit ihrer Zunge.&rsquo; Der Prophet (\uf065) sagte: &bdquo;In ihr gibt es keine G&uuml;te, sie geh&ouml;rt in die H&ouml;lle.&ldquo; Und es wurde ihm ein anderes Mal gesagt: &sbquo;Diese Frau betet nur die Pflichtgebete, fastet nur Ramadan, gibt einige Ma&szlig;e Quark als Almosen aus und schmerzt ihre Nachbarn mit ihrer Zunge nicht.&rsquo; Der Prophet sagte &uuml;ber sie: &sbquo;Sie geh&ouml;rt ins Paradies.&rsquo;&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam betont das Recht des Nachbarn so sehr, dass der Prophet (\uf065) zu diesem Recht sagte:<br \/>\r\n&ldquo;\u011eibr\u012bl (Dschibril) hat mich solange angewiesen zum Nachbarn g&uuml;tig zu sein, so dass ich dachte, er w&uuml;rde f&uuml;r ihn einen Erbteil bestimmen.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Er hielt seine Verletzung f&uuml;r einen Versto&szlig; gegen den Islam selbst. In diesem Sinne sagte der Prophet (\uf065):<br \/>\r\n&ldquo;Bei Allah, er ist kein Gl&auml;ubiger, bei Allah, er ist kein Gl&auml;ubiger, bei Allah, er ist kein Gl&auml;ubiger.&ldquo; - Die Menschen fragten: &bdquo;Wer ist das, o Gesandter Allahs?&ldquo; Da antwortete er: &bdquo;Das ist derjenige, vor dessen Bosheiten sein Nachbar sich nicht sicher f&uuml;hlt.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Als der Prophet nach dem Recht des Nachbarn gefragt wurde, sagte er (\uf065):<br \/>\r\n&ldquo;Der beste Gef&auml;hrte bei Allah dem Erhabenen ist, wer am besten (g&uuml;tigsten) zu seinen Gef&auml;hrten ist, und der beste Nachbar bei Allah dem Erhabenen ist, wer am besten (g&uuml;tigsten) zu seinen Nachbarn ist.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Man muss auch seine Verletzungen und Bel&auml;stigungen erdulden und ihn milde behandeln. Eines Tages sagte ein Mann zu Ibn Abbas:<br \/>\r\n&bdquo;Ich habe einen Nachbarn, der mir Schaden zuf&uuml;gt, mich beschimpft und mich in die Enge treibt, was soll ich mit ihm machen?&ldquo; Ibn Abbas sagte ihm: &ldquo;Gehe, wenn er in seinem Umgang mit dir Allah gegen&uuml;ber Ungehorsam zeigt, so gehorche du Allah in ihm.&rdquo;<br \/>\r\n- Von den Nachbarn gibt es drei Arten:<br \/>\r\na)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ein verwandter Nachbar, dieser hat drei Rechte: das Recht eines Verwandten, das Recht eines Nachbarn und das Recht eines Muslims.<br \/>\r\nb)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ein muslimischer Nachbar, dieser hat zwei Rechte: das Recht eines Nachbarn und das des Muslims.<br \/>\r\nc)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Ein nichtmuslimischer Nachbar, dieser beansprucht nur das Recht der Nachbarschaft, das durch das folgende Beispiel veranschaulicht werden kann: Die Frau von Abdullah Ibn Omar lie&szlig; eines Tages ein Schaf schlachten. Als er nach Hause kam fragte er:<br \/>\r\n&ldquo;Habt ihr unserem j&uuml;dischen Nachbarn etwas vom Schafsfleisch geschenkt, denn ich habe den Gesandten Allahs sagen h&ouml;ren: &sbquo; \u011eibr\u012bl (Dschibril) hat mich solange angewiesen, zum Nachbarn g&uuml;tig zu sein, so dass ich dachte, er w&uuml;rde f&uuml;r ihn einen Erbteil bestimmen.&rdquo;<br \/>\r\n- Rechte der Freunde<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam regt die Muslime dazu an, sich um die Freunde zu k&uuml;mmern und legt f&uuml;r die Freundschaft Rechte fest, die erf&uuml;llt werden m&uuml;ssen. Man muss z.B. dem Freund aufrichtigen Rat erteilen und alles Geziemende erweisen. Denn der Prophet (\uf065) sagt dazu:<br \/>\r\n&ldquo;Der beste Freund bei Allah dem Erhabenen ist der g&uuml;tigste zu seinen Freunden, und der beste Nachbar bei Allah dem Erhabenen ist der g&uuml;tigste zu seinen Nachbarn.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam l&auml;sst das Recht des einen Freundes sogar nach seinem Tod bestehen. Ein Mann von dem Stamm Bani Salama fragte den Propheten (\uf065):<br \/>\r\n&ldquo;Bleibt von dem Recht meiner Eltern noch etwas an G&uuml;te, das ich ihnen nach ihrem Tod erweisen kann?&ldquo; Er antwortete. &bdquo;Ja, das Beten f&uuml;r sie, Allah f&uuml;r sie um Vergebung zu bitten, ihr Versprechen durchzuf&uuml;hren, die Verwandtschaftsbande in Verbindung zu halten, die nur durch sie entstanden ist und ihren Freund in g&uuml;tiger Weise zu behandeln.&rdquo;<br \/>\r\n- Rechte des Gastes<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Gast muss &ndash; islamisch gesehen &ndash; mit Gro&szlig;z&uuml;gigkeit behandelt werden, denn der Prophet hat angeordnet:<br \/>\r\n&ldquo;Wer an Allah und an den J&uuml;ngsten Tag glaubt, soll seinen Nachbarn gro&szlig;z&uuml;gig behandeln; und wer an Allah und an den J&uuml;ngsten Tag glaubt, soll seinem Gast seine Pr&auml;mie gro&szlig;z&uuml;gig erweisen.&ldquo; Die Menschen fragten: &bdquo;Was ist seine Pr&auml;mie?&ldquo; &ndash; &bdquo;Seine Pr&auml;mie ist ein Tag und eine Nacht. Und der Gast bleibt bei seinem Gastgeber drei Tage. Was diese Frist &uuml;berschreitet, wird dem Gastgeber wie Almosengabe gerechnet. Und wer an Allah und an den J&uuml;ngsten Tag glaubt, soll Gutes sagen oder er soll schweigen.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die Gastfreundlichkeit wird im Islam als tugendhafte Tat betrachtet, da der Prophet (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Unter den Menschen gibt es keine, die diesen beiden gleichen: ein Mann, der den Z&uuml;gel seines Pferdes greift und sich auf dem Wege Allahs einsetzt und das B&ouml;se der Menschen vermeidet und ein Mann, der seine Schafe im Freien weidet, seinem Gast gro&szlig;z&uuml;gige Gastfreundlichkeit erweist und seine Verpflichtung ihm gegen&uuml;ber erf&uuml;llt.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam regelt sogar die Verhaltensweise bei Empfang und Verabschiedung des Gastes. So sagte der Prophet (\uf065):<br \/>\r\n&ldquo;Zur prophetischen Tradition geh&ouml;rt es, dass man seinen Gast bis zur Haust&uuml;r begleitet.&rdquo;<br \/>\r\n- Der Gast f&uuml;r seinen Teil muss die Verh&auml;ltnisse seines Gastgebers ber&uuml;cksichtigen, d.h. er darf von ihm nicht mehr erwarten, als er vermag. Dazu sagte der Prophet (\uf065):<br \/>\r\n&ldquo;Der Muslim darf sich bei seinem Bruder nicht so lange aufhalten, bis er ihn in die S&uuml;nde fallen l&auml;sst.&ldquo; Die Leute fragten: &bdquo;Und wie l&auml;sst er ihn in die S&uuml;nde fallen?&ldquo; Er antwortete: &bdquo;Indem er sich bei ihm so lange aufh&auml;lt, w&auml;hrend dieser nichts findet, mit dem er ihn bewirtet.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; In seinem Buch (Ihyaa ulum ad-Din = Belebung der Religionswissenschaften) sagt Al Ghaz&acirc;li &uuml;ber den Propheten, der das beste Vorbild der Muslime ist:<br \/>\r\n&bdquo;Der Prophet (\uf065) pflegte, seinen Besucher in aller Freundlichkeit zu empfangen, so dass er vielleicht demjenigen sein Gewand zum Sitzen bereitet, mit dem ihn keine Verwandtschaft verbindet. Er pflegte auch, seinem Gast das eigene Sitzkissen anzubieten. Wenn der Gast es aus H&ouml;flichkeit ablehnte, so dr&auml;ngte es ihm der Prophet auf, bis er akzeptierte. Kein Mensch besuchte ihn, ohne dass er dachte, er ist der gro&szlig;z&uuml;gigste Mensch &uuml;berhaupt. Er gab jedem Sitzenden seinen Anteil sogar von seinem Blick, seiner Zuwendung usw., so dass seine Sitzung voller Liebe, Scham, H&ouml;flichkeit, Bescheidenheit usw. war. Er rief seine Gef&auml;hrten aus Gro&szlig;z&uuml;gigkeit mit ihren Beinamen. Er war der letzte, der sich &auml;rgerte, und der erste, der zufrieden war.&ldquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Im Bereich der Arbeit setzte der Islam Regelungen fest, welche die Beziehungen zwischen dem Arbeitgeber und den Arbeitnehmern organisieren:<br \/>\r\n- Rechte der Arbeiter<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam ordnet an, dass die Beziehung zwischen dem Arbeitgeber und den Arbeitnehmern oder den Untergeordneten br&uuml;derlich gestaltet wird, so dass alle ihre menschliche W&uuml;rde in gleicher Weise bewahren k&ouml;nnen. Der Prophet sagte dazu:<br \/>\r\n&ldquo;Es sind eure Br&uuml;der, f&uuml;r die ihr verantwortlich seid. Allah gab sie unter eure Hand, wer seinen Bruder unter seiner Hand hat, muss ihn speisen, von dem er selbst speist, ihn bekleiden, von dem er sich bekleidet. Er darf ihn nicht mit etwas beauftragen, das er nicht aushalten kann. Wenn man ihn mit so etwas beauftragt, soll man ihm helfen.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam betont, dem Lohnarbeiter seinen Lohn zu geben. Der Prophet (\uf065) sagte dazu:<br \/>\r\n&bdquo;Drei Leute, deren Widersacher ich am J&uuml;ngsten Tag sein werde: ein Mann, der in meinem Namen gab, der aber betrogen hat; ein Mann, der einen Freien als Sklaven verkauft und dessen Preis verbraucht und ein Mann, der einen Arbeiter in Dienst nimmt, bis dieser seine Arbeit beendet, und dann ihm aber seinen Lohn verweigert.&ldquo;&nbsp; &nbsp;<br \/>\r\nEbenfalls ordnete der Prophet an, dass man den Lohn bestimmt, bevor der Arbeiter mit seiner Aufgabe beginnt,&nbsp; und dass man den Lohnarbeiter sofort nach dem Beendigen seiner Aufgabe bezahlt. Er sagte dazu: &bdquo;Gebt dem Tagel&ouml;hner seinen Lohn, bevor sein Schwei&szlig; trocken wird.&ldquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam sch&auml;tzt die Arbeit hoch ein, solange sie in einem legalen Bereich unternommen wird. Sie gilt dann als das beste Mittel zum Verdienen von Lebensunterhalt. Dazu sagte der Gesandte Allahs (\uf065):<br \/>\r\n&ldquo;Niemand hat ein besseres Essen gespeist als das, was er durch seine Handarbeit verdient. Und Allahs Prophet David a&szlig; immer von dem, was er durch Handarbeit verdiente.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Um die Muslime zur Arbeit zu ermutigen, sagte der Prophet (\uf065) ebenfalls:<br \/>\r\n&ldquo;Wenn der eine von euch ein Seil mitnimmt, mit dem er ein B&uuml;ndel Brennholz sammelt, es auf seinem R&uuml;cken tr&auml;gt und es dann verkauft, damit Allah sein Gesicht mit dem gewonnenen Geld w&uuml;rdig h&auml;lt, so ist das besser, als wenn er die Menschen um Hilfe bittet, die manchmal geben und manchmal sich weigern.&rdquo;<br \/>\r\n- Rechte des Arbeitgebers<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Sowie der Islam von dem Arbeitgeber es verlangt, die Rechte der Arbeiter zu ber&uuml;cksichtigen und zu sch&uuml;tzen, verlangt er auch von den Arbeitnehmern, dass sie die Rechte des Arbeitgebers einhalten. So betont er die Erf&uuml;llung der Arbeitsaufgaben in einer perfekten Weise, ohne Versp&auml;tung und ohne M&auml;ngel. Der Prophet (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Allah liebt es, dass derjenige von euch, der eine Arbeit &uuml;bernimmt, sie perfekt vollzieht.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Dar&uuml;ber hinaus ist die Arbeitsperfektion ein Grund f&uuml;r einen guten und segenreichen Gewinn:<br \/>\r\n&ldquo;Der beste Gewinn ist der, der durch die Handarbeit errungen wird, wenn der Arbeiter sich zur Perfektion wendet.&rdquo; &nbsp;<br \/>\r\n- Allgemeine Rechte und Pflichten:<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; In diesem Zusammenhang macht der Islam es zu einer Aufgabe des Muslims, dass er sich um die Angelegenheiten seiner Br&uuml;der k&uuml;mmert, egal wo sie sind. Der Prophet vergleicht die Muslime mit einem K&ouml;rper:<br \/>\r\n&ldquo;Das Beispiel der Muslime in ihrer Liebe zueinander, ihrer Sympathie und in ihrem gegenseitigen Mitleid ist wie ein einziger K&ouml;rper, dessen Organe alle Fieber und Unruhe leiden, wenn die Krankheit nur ein Organ bef&auml;llt.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Muslim muss auch f&uuml;r die Verbesserung der Lage aller Muslime so wirken, als sei sie seine eigene Lage.<br \/>\r\n&ldquo;Keiner von euch wird ein richtiger Gl&auml;ubiger, bevor er nicht seinem Bruder das w&uuml;nscht, was er sich selbst w&uuml;nscht.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Muslim muss anderen Muslimen bei Katastrophen und in schlechten Zeiten beistehen. Der Prophet (\uf065) vergleicht diese Solidarit&auml;t mit einem Bau:<br \/>\r\n&ldquo;Der eine Muslim ist f&uuml;r den anderen wie ein Teil des Baues, der den anderen Teil strafft.- Und der Prophet flocht seine Finger dabei ineinander.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Eine allgemeine Aufgabe des Muslims gegen&uuml;ber anderen Muslimen ist die Unterst&uuml;tzung beim Krieg, sollten Sie diese ben&ouml;tigen.<br \/>\r\n\uf028Mit denen aber, die glauben und nicht ausgewandert sind, habt ihr keine Freundschaft zu pflegen, bis sie auswandern. Wenn sie euch jedoch um Unterst&uuml;tzung wegen der euch gemeinsamen Religion bitten, so habt ihr die Pflicht zur Unterst&uuml;tzung, au&szlig;er gegen Leute, zwischen denen und euch eine Vertragspflicht besteht. Und Allah sieht wohl, was ihr tut.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 8:72)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam verbietet es dem Muslim, leidende Muslime im Stich zu lassen. Der Prophet (\uf065) sagte diesbez&uuml;glich:<br \/>\r\n&ldquo;Es gibt keinen Muslim, der einen anderen Muslim an einer Stelle entt&auml;uscht, wo seine Ehre entweiht und seine W&uuml;rde verletzt wird, ohne dass Allah ihn an einer Stelle entt&auml;uscht, wo er Seine Unterst&uuml;tzung braucht. Und es gibt keinen Muslim, der einen anderen Muslim an einer Stelle unterst&uuml;tzt, wo seine Ehre entweiht und seine W&uuml;rde verletzt wird, ohne dass Allah ihn an einer Stelle unterst&uuml;tzt, wo er Seine Hilfe braucht.&rdquo;<\/h3>\r\n\r\n<h3>Moral im Islam<br \/>\r\n- Der Islam ist gekommen, um die vornehmen Charaktereigenschaften zu vervollst&auml;ndigen, wie der Prophet (\uf065) es zum Ausdruck gebracht hat:<br \/>\r\n&ldquo;Ich bin gesandt worden, um die vornehmen Charaktereigenschaften zu vervollst&auml;ndigen.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Es gibt keine vornehmen Charaktereigenschaften, zu denen der Islam nicht angeregt hat. Und es gibt keine schlechte Eigenschaft, vor der der Islam nicht gewarnt hat. Der Erhabene (\uf049) sagt Seinem Gesandten (\uf065):<br \/>\r\n\uf028&Uuml;be Nachsicht, gebiete das Rechte und wende dich von den T&ouml;richten ab.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 7:199)<br \/>\r\nEines Tages fragte der Prophet (\uf065) seine Gef&auml;hrten:<br \/>\r\n&ldquo;Wisst ihr, wer bankrott ist?&ldquo; &ndash; Sie sagten: &bdquo;Bankrott nach ist unserer Meinung nach ein Mann, der weder Geld noch Gut besitzt.&ldquo; Darauf sagte der Prophet: &bdquo;Bankrott in meiner Gemeinde ist ein Mann, der am Tag der Auferstehung mit Gebet, Almosen und Fasten kommt, der aber diesen Menschen beschimpft, jenen verleumdet, einen dritten get&ouml;tet und einen vierten geschlagen hat. So nimmt dieser einen Teil von seinem guten Lohn und jener einen anderen Teil, wenn seine gute Belohnung zu Ende kommt, bevor er den anderen noch nicht alles zur&uuml;ckgezahlt hat, was er ihnen schuldet, wird von ihren S&uuml;nden ein entsprechender Teil auf ihn geworfen und dann wird er selbst in die H&ouml;lle geworfen.&rdquo;<br \/>\r\n-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Islam zeigt den Muslimen die Methode, nach der sich der Muslim in seinem Umgang mit seiner Gesellschaft und mit den anderen Menschen verhalten kann. Der Prophet (\uf065) fasst dieses Verfahren wie folgt zusammen:<br \/>\r\n&ldquo;Bef&uuml;rchte das Verbotene, so bist du der beste Gottesdiener; sei damit zufrieden, was dir Allah beschert, so bist du der reichste Mensch; sei g&uuml;tig zu deinem Nachbarn, so bist du ein Gl&auml;ubiger; w&uuml;nsche den anderen, was du dir w&uuml;nschst, so bist du Muslim; lache nicht so viel, weil vieles Lachen das Herz t&ouml;tet.&rdquo; &nbsp;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Ebenfalls sagte der Prophet (\uf072):<br \/>\r\n&ldquo;Der Muslim ist ein Mensch, vor dessen Zunge und vor dessen H&auml;nden die Muslime sich sicher f&uuml;hlen, und der Emigrant ist ein Mensch, der die Verbote Allahs verl&auml;sst.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Durch seine Gebote und Verbote&nbsp; beabsichtigt Islam, eine harmonische und einheitliche Gesellschaft zu schaffen, deren Mitglieder einander lieben und helfen. Im Folgenden greifen wir schnell und in K&uuml;rze einige Dinge auf, die der Islam verboten hat, damit wir diese Tatsache erkennen k&ouml;nnen:<br \/>\r\n- Der Islam verbietet den Polytheismus und untersagt jeglichen Versuch, Allah (\uf049)&nbsp; andere G&ouml;tter beizugesellen.<br \/>\r\n\uf028Allah vergibt gewiss nicht, dass man Ihm (etwas) beigesellt. Doch was au&szlig;er diesem ist, vergibt Er, wem Er will.\uf029&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 4:116)<br \/>\r\n- Der Islam verbietet auch die Zauberei. Abu Huraira berichtet, dass der Gesandte Allahs sagte:<br \/>\r\n&bdquo;Vermeidet die sieben zerst&ouml;renden S&uuml;nden: das sind Allah andere G&ouml;tter beizugesellen, Zauberei ...&ldquo; &nbsp;<br \/>\r\n-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Islam verbietet Unrecht und &Uuml;bertretung, die im weiten Sinne nicht nur die verbale oder k&ouml;rperliche, gewaltt&auml;tige Aggression bedeutet, sondern auch mit einschlie&szlig;t, dass man die Rechte ihren Berechtigten verweigert.<br \/>\r\n\uf028Sprich: Mein Herr hat die sch&auml;ndlichen Taten verboten, was von ihnen offen und was verborgen ist; und auch die S&uuml;nde und die Gewaltanwendung ohne vorliegende Berechtigung...\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 7:33)<br \/>\r\n- Der Islam verbietet das T&ouml;ten eines Menschen, den Allah (\uf049)&nbsp; f&uuml;r unantastbar erkl&auml;rt hat, es sei denn bei vorliegender Berechtigung.<br \/>\r\n\uf028Und wer einen Gl&auml;ubigen vors&auml;tzlich t&ouml;tet, dessen Lohn ist die H&ouml;lle; darin wird er ewig weilen. Und Allah z&uuml;rnt ihm und verflucht ihn und bereitet ihm eine gewaltige Pein.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 4:93)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Von dieser Bedrohung ausgeschlossen wird derjenige, der bei Verteidigung seines Lebens, seines Verm&ouml;gens oder seiner Ehre t&ouml;tet oder get&ouml;tet wird, denn der Gesandte Allahs (\uf065) sagt:<br \/>\r\n&bdquo;Wer w&auml;hrend der Verteidigung seines Lebens, seines Verm&ouml;gens, seiner Familie oder seiner Religion get&ouml;tet wird, ist ein M&auml;rtyrer.&ldquo;<br \/>\r\n- Der Islam verbietet das Zerrei&szlig;en der Verwandtschaftsbande und das Abbrechen des Kontaktes zu den Angeh&ouml;rigen:<br \/>\r\n\uf028Ob ihr wohl, wenn ihr euch abkehrt, auf der Erde Unheil stiftet und die Verwandtschaftsbande zerrei&szlig;t? Das sind die, die Allah verflucht, indem Er sie taub macht und ihr Augenlicht erblinden l&auml;sst.\uf029&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;(Qur&acute;an 47:22-23)<br \/>\r\nDer Prophet (\uf065) sagt dazu:<br \/>\r\n&bdquo;Es tritt ins Paradies nicht, wer die Verwandtschaftsbande zerrei&szlig;t.&ldquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Mit dem Zerrei&szlig;en ist gemeint, dass man sie nicht mehr besucht, nicht nach ihnen fragt und sich ihnen gegen&uuml;ber &uuml;berheblich verh&auml;lt. Mit inbegriffen ist hier auch, dass man den Kontakt zu den Schwachen und Armen von ihnen abbricht. Wenn man reich ist, geh&ouml;rt das Geben von Almosen zu den guten Eigenschaften; denn die Almosen f&uuml;r einen nicht verwandten Armen sind Almosen und die Almosen f&uuml;r den verwandten Armen sind Almosen und der Bund zwischen ihnen. Und wenn man selbst arm ist, so h&auml;lt man den Kontakt zu den Verwandten so aufrecht, dass man sie gr&uuml;sst, sie nach ihrem Zustand fragt und freundlich zu ihnen ist.<br \/>\r\nDer Prophet (\uf065) sagte dazu:<br \/>\r\n&bdquo;Haltet eure Verwandtschaftsbande aufrecht, auch wenn es nur mit dem Gru&szlig; ist.&ldquo;<br \/>\r\n- Er verbietet auch die Unzucht und den Ehebruch und alles, was dazu f&uuml;hrt.<br \/>\r\n\uf028Und n&auml;hert euch nicht der Unzucht. Sie ist etwas Sch&auml;ndliches, und sie ist ein &uuml;bler Weg.\uf029&nbsp; (Qur&acute;an 17:32)<br \/>\r\nDie Strafe des Ehebrechers ist im Qur`an bestimmt:<br \/>\r\n\uf028Wenn eine Frau und ein Mann Unzucht begehen, dann gei&szlig;elt jeden von ihnen mit hundert Hieben. Habt kein Mitleid mit ihnen angesichts der Rechtsbestimmungen von Allahs Religion, so ihr an Allah und den J&uuml;ngsten Tag glaubt. Und bei der Vollstreckung der Pein an ihnen soll eine Gruppe von den Gl&auml;ubigen zugegen sein.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 24:3)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Das ist die Strafe der nicht verheirateten Unz&uuml;chtigen. Was aber die Ehebrecher (d.h. die verheirateten Unz&uuml;chtigen) betrifft, so besteht ihre Strafe darin, dass sie bis zum Tode gesteinigt werden. Die Steinigung gab es auch in den fr&uuml;heren Offenbarungsreligionen.<br \/>\r\n&ldquo;Einige Juden kamen zum Propheten mit einem Mann und einer Frau, die Ehebruch begangen haben. Da sagte er ihnen: &bdquo;Holt mir die zwei Gelehrtesten unter euch.&ldquo; Sie holten die zwei S&ouml;hne von Soria, an die er (\uf065) appellierte: &bdquo;Wie findet ihr diesen Fall in der Tora?&ldquo; Sie sagten: &bdquo;In der Tora steht es, dass sie gesteinigt werden m&uuml;ssen, wenn vier Leute bezeugen, dass sein Penis in ihrer Scheide wie das St&auml;bchen in dem Antimonbeh&auml;lter steckte.&ldquo; Der Prophet fragte Sorias S&ouml;hne: &bdquo;Was h&auml;lt euch davon ab, sie zu steinigen?&ldquo; Sie sagten: &bdquo;Unsere Herrschaft ist vergangen, so hassen wir das T&ouml;ten.&ldquo; Der Prophet (\uf065) rief die Zeugen. Da kamen vier Zeugen, die meinten, sie h&auml;tten seinen Penis in ihrer Scheide stecken sehen, wie das St&auml;bchen in dem Antimonbeh&auml;lter.&ldquo; Darauf befiehl der Prophet (\uf065), dass sie gesteinigt werden.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die Durchf&uuml;hrung der Steinigungsstrafe setzt eine von zwei Bedingungen voraus:<br \/>\r\n\uf0a7&nbsp;&nbsp; &nbsp;Das Gest&auml;ndnis, das der Ehebrecher oder die Ehebrecherin oder der Unz&uuml;chtige oder die Unz&uuml;chtige ablegt. Abu Huraira (\uf074) sagt:<br \/>\r\n&bdquo;Der Aslamiy kam zum Propheten und legte ein viermaliges Gest&auml;ndnis ab, dass er den Ehebruch begangen h&auml;tte, in dem er w&ouml;rtlich sagte: &sbquo;Ich habe mit einer mir verbotenen Frau den Beischlaf ausge&uuml;bt,&rsquo; w&auml;hrend der Prophet sich dabei von ihm abwendete. Beim f&uuml;nften Mal fragte ihn der Prophet (\uf065): &sbquo;Hattest du direkten Geschlechtsverkehr mit ihr?&rsquo; Der Mann sagte: &sbquo;Ja.&rsquo; Darauf fragte der Prophet ihn: &ldquo;War es zwischen euch so, wie das St&auml;bchen in dem Antimonbeh&auml;lter und der Eimer im Brunnen?&rdquo; Er sagte: &sbquo;Ja&rsquo;. Der Prophet fragte ihn: &ldquo;Wei&szlig;t du, was Ehebruch ist?&rdquo; Da sagte er: &sbquo;Ja, ich habe mit ihr im Verbotenen getan, was ein Mann mit seiner Frau im Erlaubten tut.&rsquo; Der Prophet fragte ihn: &ldquo;Was willst du mit deiner Aussage?&rsquo; Er sagte: &sbquo;Ich m&ouml;chte, dass du mich reinigst.&rdquo; Darauf befahl der Prophet, dass er gesteinigt wird, was auch getan wurde. Der Prophet h&ouml;rte zwei von seinen Gef&auml;hrten sprechen, von denen der eine sagte: &sbquo;Habt ihr diesen gesehen, den Allah gedeckt hat, und dann kommt er hierhin, um wie Hunde gesteinigt zu werden.&rsquo; Der Prophet schwieg, bis sie an einem Kadaver vorbeikamen. Da fragte der Prophet: &sbquo;Wo sind X und Y?&rsquo; Sie sagten: &sbquo;Da sind wir.&rsquo; Er sagte ihnen: &sbquo;Esst von diesem Kadaver!&rsquo; Darauf sagten sie: &sbquo;M&ouml;ge Allah dir verzeihen, wer isst davon?&rsquo; So sagte er: &ldquo;Wie ihr diesen Mann vorhin herabsetztet, ist schlimmer, als wenn man von diesem Kadaver isst. Bei Allah, er l&auml;uft jetzt unter den Fl&uuml;ssen des Paradieses.&rsquo;&rdquo;<br \/>\r\n\uf0a7&nbsp;&nbsp; &nbsp;Oder ein Zeugnis von vier gerechten Zeugen, die den Vorfall genauestens darstellen, so dass alle Einzelheiten der Tat beschrieben werden, dass sein Glied in ihrer Scheide steckte usw. Das kann nur gesehen werden, wenn die beiden T&auml;ter unversch&auml;mt ihr Verbrechen so aus&uuml;ben, dass alle diese vier Zeugen es genau sehen k&ouml;nnen. In der islamischen Geschichte gab es nur zwei oder drei F&auml;lle dieser Art, in denen die Ehebrecher selbst ihre Tat zugegeben haben, um sich durch die weltliche Strafe reinigen zu lassen. Diese Strafe zeigt uns, wie gef&auml;hrlich diese S&uuml;nde ist. Diese Strafe wurde bestimmt, um die Ehre der Menschen vor solchen Verletzungen zu sch&uuml;tzen, die Moral zu bewahren, die Gesellschaft vor dem Zerfall zu sch&uuml;tzen und die Abstammung rein von Vermischung zu halten. Denn dieses Verbrechen kann einen zum Erben machen, der kein Recht darauf hat, kann zu verbotenen Ehen zwischen Kindern f&uuml;hren, die das Produkt der Unzucht sind. So hilft diese Strafe dabei, die Gesellschaft vor den Lastern, vor der Aufl&ouml;sung und vor vielen gef&auml;hrlichen Krankheiten zu sch&uuml;tzen. Der Prophet (\uf065) sagte einst:<br \/>\r\n&bdquo;O ihr Volk der Emigranten: Es gibt f&uuml;nf Eigenschaften, vor denen ich Zuflucht bei Allah suche, dass sie euch nicht befallen. Wenn sich die Unzucht unter einer Menschengruppe so weit verbreitet, dass sie sich nicht str&auml;uben, sie zu zeigen, so befallen sie Pest, Schmerzen und Krankheiten, die bei ihren Vorfahren nicht existierten...&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die schlimmste Unzucht ist die mit den verbotenen Verwandten. Deswegen sagt der Prophet (\uf065):<br \/>\r\n&bdquo;Wer einer ihm verbotenen Frau beiwohnt, den sollt ihr t&ouml;ten!&ldquo;<br \/>\r\nVon Al-Baraa Ibn `Azib wird berichtet:<br \/>\r\n&nbsp;&bdquo;Ich traf meinen Onkel, w&auml;hrend er eine Fahne bei sich trug. Ich fragte ihn: &quot;Wohin willst du?&quot; Er antwortete: &quot;Der Gesandte Allahs (\uf065) sandte mich zu einem Mann, der die Frau seines Vaters heiratete. Er (\uf065) befahl mir seinen Kopf abzuschlagen und sein Verm&ouml;gen einzunehmen.&ldquo;<br \/>\r\n- Der Islam verbietet die Sodomie (P&auml;derastie). Allah (\uf049) schickte dem Volk, das dieses Verbrechen beging, eine der h&auml;rtesten Strafen:<br \/>\r\n\uf028Als nun Unser Befehl eintraf, kehrten Wir in ihrer Stadt das Oberste zuunterst und lie&szlig;en auf sie Backsteine aus &uuml;bereinander geschichtetem Ton regnen, bei deinem Herrn gekennzeichnete Steine. Und sie liegt denen, die Unrecht tun, gewiss nicht fern.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 11:82-83)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; D.h. wer ihr Tun begeht, muss die Strafe daf&uuml;r erwarten. Der Prophet (\uf065) sagt:<br \/>\r\n&bdquo;Wer jemanden findet, der das gleiche tut, was die Leute Lots gemacht haben, so t&ouml;tet den T&auml;ter und den Beteiligten.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam verbietet ferner die Tribadie (lesbische Liebe). Der Prophet (\uf065) sagt dazu:<br \/>\r\n&bdquo;Die Tribadie ist Unzucht.&ldquo;<br \/>\r\n- Der Islam verbietet die Verzehrung von Verm&ouml;gen der Waisen, weil darin Verschwendung des Besitzes von Schwachen besteht, die zu verheerenden Problemen innerhalb der Gesellschaft f&uuml;hrt. Daher sagt Allah (\uf049), der Erhabene:<br \/>\r\n\uf028Diejenigen, die das Verm&ouml;gen der Waisen zu Unrecht verzehren, verzehren nur Feuer in ihren Bauch. Und sie werden in einem Feuerbrand brennen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 4:10)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Allah (\uf049) hat nur den Vormund der Waise, der arm ist, von dieser Bedrohung ausgenommen. Dieser darf vom Verm&ouml;gen der Waise in geziemender Weise als Gegenleistung daf&uuml;r verzehren, dass er sich um die Angelegenheiten der Waise und um sie selbst k&uuml;mmert. Er versorgt sie, k&uuml;mmert sich um die allt&auml;glichen Bed&uuml;rfnisse und investiert ihr Geld und Verm&ouml;gen, damit es der Waisen Vorteile verschafft und kein finanzieller Verlust entsteht. Das alles nimmt die Zeit und die Kraft des Vormundes in Anspruch. Allah (\uf049) sagt dazu:<br \/>\r\n\uf028Wer [von denen, die Vormundschaft &uuml;bernehmen] reich ist, soll sich enthalten; wer arm ist, soll in geziemender Weise davon zehren.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 4:6)<br \/>\r\n-&nbsp; Der Islam verbietet das falsche Zeugnis und macht es zu einer der gr&ouml;&szlig;ten S&uuml;nden, weil es dazu f&uuml;hrt, dass die Rechte der Menschen verloren gehen und dass Unrecht sich verbreitet. Es ist sogar ein ver&uuml;btes Unrecht selbst gegen denjenigen, f&uuml;r den dieses falsche Zeugnis abgelegt wurde, weil er dadurch zu mehr Unrecht und zu weiteren Missetaten bewegt wird. Was den anbelangt, gegen den dieses falsche Zeugnis abgelegt wurde, so ist sein Recht dadurch missachtet. Wegen dieser Missst&auml;nde, die das falsche Zeugnis innerhalb der Gesellschaft verursacht, sagte der Prophet (\uf065):<br \/>\r\n&bdquo;Soll ich euch sagen, welches die allerschlimmsten Vergehen sind?&ldquo; Die Leute riefen: &bdquo;Ja, o Gesandter Allahs!&ldquo; Er sagte: &bdquo;Die schlimmsten Vergehen sind es, Allah Teilhaber an Seiner G&ouml;ttlichkeit zuzugesellen und widerspenstig gegen&uuml;ber den Eltern zu sein!&ldquo; Nach diesen Worten setzte er sich auf, nachdem er sich zuvor zur&uuml;ckgelehnt hatte, und rief: &bdquo;Und macht ja keine falschen Zeugenaussagen!&ldquo; Diese Warnung wiederholte er immer und immer wieder, so dass die Anwesenden sagten: &bdquo;Wenn er jetzt doch still sein w&uuml;rde!&ldquo;<br \/>\r\n- Der Islam verbietet auch jede Art vom Gl&uuml;cksspiel, weil dadurch finanzielle und menschliche Kr&auml;fte zunichte gemacht werden, ohne Nutzen f&uuml;r den Einzelnen oder f&uuml;r die Gesellschaft zu erreichen. Daher sagt Allah (\uf049):<br \/>\r\n\uf028O ihr, die ihr glaubt, der Wein, das Gl&uuml;cksspiel, die Opfersteine und die Lospfeile sind ein Gr&auml;uel von Satans Werk. Meidet es, auf dass es euch wohl ergehe m&ouml;ge.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 5:90)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Wer im Gl&uuml;cksspiel gewinnt, der verzehrt unberechtigt das Verm&ouml;gen eines anderen Menschen; ihn kann vielmehr der Siegesrausch dazu bringen, Tricks und Trug zum weiteren Sieg zu verwenden. Wer dabei aber verliert, hat sein Geld in einem nutzlosen Unternehmen vergeudet; er kann aber zum Diebstahl oder zum Raub verleitet werden, damit er weiter spielen kann, um seinen Verlust zu kompensieren.<br \/>\r\n- Der Islam verbietet den Stra&szlig;enraub, die gewaltsamen Angriffe, Terrorisierung der Menschen, weil das die Stabilit&auml;t und die Ruhe der Gesellschaft st&ouml;rt. Wer solche Vergehen begeht, muss im Islam eine harte Strafe bekommen:<br \/>\r\n\uf028Die Vergeltung f&uuml;r die, die gegen Allah und Seinen Gesandten Krieg f&uuml;hren und auf der Erde umherreisen, um Unheil zu stiften, soll dies sein, dass sie get&ouml;tet oder gekreuzigt werden, oder dass ihnen H&auml;nde und F&uuml;&szlig;e wechselseitig abgehackt werden, oder dass sie aus dem Land verbannt werden. Das ist f&uuml;r sie eine Schande im Diesseits, und im Jenseits ist f&uuml;r sie eine gewaltige Pein bestimmt, au&szlig;er denen, die umkehren, bevor ihr euch ihrer bem&auml;chtigt. Und wisst, dass Allah voller Vergebung und Barmherzig ist.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 5:33-34)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Dabei wird die Stufe der Strafe entsprechend der Stufe des Vergehens bestimmt. Von Ibn Abbas (M&ouml;ge Allah mit ihnen zufrieden sein) wird &uuml;berliefert, dass er sagte:<br \/>\r\n&bdquo;Wenn diese Verbrecher t&ouml;ten und Geld rauben, werden sie get&ouml;tet und gekreuzigt; wenn sie t&ouml;ten, ohne Geld zu rauben, werden sie get&ouml;tet, ohne gekreuzigt zu werden; wenn sie Geld rauben, ohne zu t&ouml;ten, werden ihre H&auml;nde und F&uuml;&szlig;e wechselseitig abgehackt; und wenn sie nur die Menschen auf der Stra&szlig;e abschrecken, ohne zu t&ouml;ten oder Geld zu rauben, so werden sie aus dem Lande verbannt.<br \/>\r\n- Der Islam verbietet den in Unheil eintauchenden Schwur, den man vors&auml;tzlich l&uuml;gend schw&ouml;rt, um Rechte anderer Menschen an sich zu rei&szlig;en. Er wird eintauchend genannt, weil er den Schwurleistenden in das Feuer eintauchen l&auml;sst. Allah (\uf049) sagt dazu:<br \/>\r\n\uf028Diejenigen, die den Bund Allahs und ihre Eide f&uuml;r einen geringen Preis verkaufen, haben am Jenseits keinen Anteil. Allah wird sie nicht ansprechen und zu ihnen nicht schauen am Tag der Auferstehung, und sie auch nicht f&uuml;r rein erkl&auml;ren. Und f&uuml;r sie ist eine schmerzhafte Pein bestimmt.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 3:77)<br \/>\r\n&nbsp; Vom Propheten (\uf065) stammt auch der Ausspruch:<br \/>\r\n&bdquo;Wer sich mit seiner Rechten eines Teils vom Verm&ouml;gen eines anderen Muslims bem&auml;chtigt, dem wird Allah das Feuer bestimmen und das Paradies verbieten.&ldquo; Ein Mann fragte: &bdquo;Auch wenn es sich um eine Kleinigkeit handelt?&ldquo; Darauf antwortete der Prophet: &bdquo;Auch wenn es sich um einen Holzstab handelt.&ldquo;<br \/>\r\n- Der Islam verbietet es, dass man sich selbst t&ouml;tet. Der Qur`an erkl&auml;rt uns:<br \/>\r\n\uf028Und t&ouml;tet euch nicht. Denn Allah ist Barmherzig zu euch. Wer es doch in &Uuml;bertretung und Unrecht tut, den werden Wir in einem Feuer brennen lassen. Und das ist Allah ein Leichtes.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 4:29)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Prophet (\uf065) sagte auch:<br \/>\r\n&bdquo;Wer sich mit einem gewissen Gegenstand t&ouml;tet, wird mit demselben Gegenstand am Tag der Auferstehung gefoltert.&ldquo;<br \/>\r\n- Der Islam verbietet L&uuml;gen, Betrug, Treulosigkeit, Bruch des Versprechens:<br \/>\r\n\uf028O ihr, die ihr glaubt, seid nicht treulos gegen&uuml;ber Allah und dem Gesandten, und seid nicht treulos in Bezug auf die euch anvertrauten Dinge, wo ihr es wisst.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 8:27)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Prophet fasste diese schlechten Eigenschaften und ihre Auswirkung in einem Ausspruch zusammen:<br \/>\r\n&ldquo;Vier Eigenschaften, wer sie alle hat, ist ein kompletter Heuchler, und wer eine von diesen vier hat, tr&auml;gt einen Aspekt der Heuchelei, bis er sie sich abgew&ouml;hnt: Wenn jemand ihm etwas anvertraut, betr&uuml;gt er; wenn er redet, spricht er L&uuml;ge; wenn er verspricht, betr&uuml;gt er und wenn er sich mit jemandem streitet, so frevelt er.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und in einer anderen &Uuml;berlieferung bei Muslim:<br \/>\r\n&bdquo;Er ist Heuchler, auch wenn er betet, fastet und behauptet, er sei Muslim.&rdquo;<br \/>\r\n- Ebenfalls verbietet der Islam die Trennung von muslimischen Br&uuml;dern und den gegenseitigen Neid unter den Muslimen. Denn der Prophet (\uf065) warnte davor:<br \/>\r\n&ldquo;Hasst euch nicht gegenseitig, beneidet euch nicht gegenseitig, gebt einander nicht den R&uuml;cken! Seid Allahs Diener und seid Br&uuml;der zueinander. Der Muslim darf sich von seinem Bruder nicht mehr als drei Tage trennen.&rdquo; &nbsp;<br \/>\r\n&nbsp; Der Prophet (\uf065) zeigt die Gefahr des Neids, weil dieser der Grund aller Feindschaft und allen Hasses ist:<br \/>\r\n&ldquo;H&uuml;tet euch vor Neid, weil er eure guten Taten verzehrt, wie das Feuer das Brennholz verschlingt.&rdquo;<br \/>\r\n- Der Islam verbietet Verfluchung, Beschimpfung und unz&uuml;chtiges Reden. Der Prophet (\uf065) beschreibt den richtigen Gl&auml;ubigen, indem er sagt:<br \/>\r\n&ldquo;Der Gl&auml;ubige verflucht und verleumdet nicht, er ist nicht unanst&auml;ndig oder unz&uuml;chtig.&ldquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Sogar gegen&uuml;ber den Feinden soll der Muslim dieses gute Benehmen pflegen, er soll f&uuml;r sie Bittgebete machen, dass Allah&nbsp; (\uf049) sie rechtleiten m&ouml;ge. Er muss es vermeiden, sie zu verfluchen oder Allah (\uf049) gegen sie anzurufen. Abu Huraira berichtet, dass dem Propheten einst gesagt wurde:<br \/>\r\n&bdquo;Rufe Allah gegen die Polytheisten an!&ldquo; Da sagte er: &bdquo;Ich bin nicht geschickt worden, um zu verfluchen, sondern um eine Gnade zu sein.&ldquo;<br \/>\r\n- Der Islam warnt vor Habsucht und Geiz und verbietet sie, weil der Islam den Besitz und das Verm&ouml;gen als etwas von Allah (\uf049) Anvertrautes versteht. Der Mensch muss also mit diesem Verm&ouml;gen sich selbst und seine Angeh&ouml;rigen in geziemender Weise unterhalten. Die Bed&uuml;rftigen haben auch Anspruch auf einen Teil davon. Deswegen sagte der Prophet (\uf065):<br \/>\r\n&bdquo;Der gro&szlig;z&uuml;gige Mensch steht Allah, dem Paradies, den Menschen nah und steht dem Feuer fern. Der geizige Mensch steht Allah, dem Paradies und den Menschen fern und steht dem Feuer nah. Ein ungebildeter Gro&szlig;z&uuml;giger ist Allah lieber als ein Gott dienender Geizhals. &rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Prophet (\uf065) hat den gro&szlig;en Schaden gezeigt, den die Habsucht und der Geiz der Gesellschaft zuf&uuml;gen k&ouml;nnen, indem er (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;F&uuml;rchtet das Unrecht, denn es f&uuml;hrt in die Dunkelheiten am Tage der Auferstehung. Und f&uuml;rchtet die Habsucht, denn sie hat die V&ouml;lker vor euch ruiniert, da sie sie dazu bewog, ihr Blut zu vergie&szlig;en und sich verbotene Heiligt&uuml;mer zu erlauben.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam betrachtet den reichen Menschen, der die Bed&uuml;rfnisse seiner armen Br&uuml;der erkennt und sie trotzdem nicht unterst&uuml;tzt oder ihre Not nicht mildert, als einen, der weit vom Glauben entfernt steht. Denn der Prophet (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Zwei Eigenschaften treffen sich nicht in der Person eines Gl&auml;ubigen: Geiz und b&ouml;se Gem&uuml;tsart.&rdquo;<br \/>\r\n- Der Islam warnt vor Verschwendung und verbietet sie, weil sie ungeheuerliche Wirkungen auf Menschen und Verm&ouml;gen hat:<br \/>\r\n\uf028Und lass dem Verwandten sein Recht zukommen, ebenso dem Bed&uuml;rftigen und dem Reisenden, aber handle nicht ganz verschwenderisch. Diejenigen, die verschwenderisch sind, sind Br&uuml;der der Satane, und der Satan ist gegen&uuml;ber seinem Herrn sehr undankbar.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 17:26-27)<br \/>\r\nDer Prophet (\uf065) sagte in diesem Kontext auch:<br \/>\r\n&ldquo;Allah hat euch verboten, euren M&uuml;ttern gegen&uuml;ber widerspenstig zu sein, anderen Menschen die Hilfe zu verweigern und sie (die Hilfe) von ihnen trotzdem zu verlangen und Er hat euch verboten, eure eigenen T&ouml;chter zu t&ouml;ten. Und Er hasst es von euch, hin und her zu reden, viel zu fragen und Geld zu verschwenden.&rdquo;<br \/>\r\n- Der Islam warnt vor &Uuml;bertreibung und vor der &Uuml;berschreitung der geb&uuml;hrenden Grenzen in den religi&ouml;sen Angelegenheiten.<br \/>\r\n\uf028Allah will f&uuml;r euch Erleichterung. Er will f&uuml;r euch nicht Erschwernis....\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 2:185)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Prophet betont diese Tatsache, indem er (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&bdquo;Die Religion ist einfach, dennoch macht sie sich keiner schwer, ohne dass die Religion ihn bew&auml;ltigt, so versucht, Defizite zu decken, der Religion nahe zu kommen und freut euch dar&uuml;ber. Nehmt zum Gottesdienst die Morgenstunde, die Abendstunde und etwas von der dunklen Nacht zu Hilfe.&ldquo;<br \/>\r\n- Der Islam warnt vor Arroganz, Hochmut und Einbildung und r&auml;t davon ab, sich solche Eigenschaften anzueignen.<br \/>\r\n\uf028Und zeige den Menschen nicht hochn&auml;sig die Wange, und schreite nicht unbek&uuml;mmert auf der Erde umher. Allah liebt niemanden, der eingebildet und prahlerisch ist. Halte das rechte Ma&szlig; in deinem Gang. Und d&auml;mpfe deine Stimme. Die widerlichste unter den Stimmen ist die Stimme der Esel.\uf029&nbsp; (Qur&acute;an 31:18-19)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Prophet (\uf065) sprach &uuml;ber Hochmut wie folgt:<br \/>\r\n&bdquo;Es geht der nicht ins Paradies ein, wer in seinem Herzen ein Atomgewicht von Hochmut tr&auml;gt.&ldquo; Da sagte ein Mann: &bdquo;O Gesandter Allahs, unsereins m&ouml;chte, dass sein Gewand sch&ouml;n ist und seine Schuhe gut aussehen.&ldquo; Der Prophet erwiderte: &bdquo;Allah ist sch&ouml;n und liebt die Sch&ouml;nheit. Hochmut bedeutet hingegen, das Recht zu verabscheuen und die Menschen zu verachten.&ldquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; &Uuml;ber Selbstgef&auml;lligkeit und Hochmut sagte der Prophet (\uf065):<br \/>\r\n&bdquo;Wer selbstgef&auml;llig seine Kleidung hinter sich zieht, den wird Allah am Tag des Gerichts nicht anschauen.&ldquo;<br \/>\r\n- Der Islam verbietet, die Geheimnisse der Menschen zu ersp&auml;hen, ihre Bl&ouml;&szlig;en und M&auml;ngel zu bespitzeln, von ihnen &uuml;bel zu reden oder Mutma&szlig;ungen zu machen:<br \/>\r\n\uf028O ihr, die ihr glaubt, meidet viel von den Mutma&szlig;ungen. Manche Mutma&szlig;ung ist S&uuml;nde. Spioniert nicht und f&uuml;hrt nicht &uuml;ble Nachrede &uuml;bereinander. M&ouml;chte denn einer von euch das Fleisch seines toten Bruders essen? Es w&auml;re euch doch zuwider. F&uuml;rchtet Allah. Allah wendet Sich Gn&auml;dig zu und ist Barmherzig.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 49:12)<br \/>\r\nDer Prophet (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Wisst ihr, was &uuml;ble Nachrede ist?&ldquo; Sie sagten: &bdquo;Allah und Sein Gesandter wissen es am besten.&ldquo; Da sagte ihnen der Prophet: &bdquo;&Uuml;ble Nachrede ist, wenn du von deinem Bruder etwas sagst, das er nicht mag.&ldquo; Sie sagten: &bdquo;Wie w&auml;re es, wenn das, was ich von ihm sage, wirklich ist.&ldquo; Der Prophet erkl&auml;rte: &bdquo;Wenn es wirklich ist, so hast du die S&uuml;nde von &uuml;bler Nachrede begangen, und wenn es nicht wahr ist, dann ist das eine Verleumdung.&rdquo;<br \/>\r\n- Ebenfalls betrachtet der Islam die heimliche Anh&ouml;rung von den Reden anderer Menschen als ein Grund f&uuml;r die peinliche Strafe im Jenseits:<br \/>\r\n&ldquo;Wer sich die Rede anderer Menschen wider ihren Willen anh&ouml;rt, dem wird am Tage der Auferstehung geschmolzenes Blei ins Ohr gegossen.&rdquo;<br \/>\r\n- Der Islam warnt auch davor, Schadenfreude zu zeigen, wenn jemanden ein Ungl&uuml;ck trifft.<br \/>\r\n&ldquo;Zeige keine Schadenfreude &uuml;ber ein Ungl&uuml;ck, das deinen Bruder heimsucht, sonst heilt ihn Allah und pr&uuml;ft dich hart.&rdquo;<br \/>\r\n- Der Islam ordnet auch an, dass man sich nicht in die Angelegenheiten einmischt, die einen nichts angehen oder nicht betreffen.<br \/>\r\n&ldquo;Ein gutes Zeichen f&uuml;r die Religiosit&auml;t eines Menschen besteht darin, dass er sich mit dem nicht besch&auml;ftigt, was ihn nicht betrifft.&rdquo;<br \/>\r\n- Der Islam verbietet, dass die Menschen untereinander n&ouml;rgeln, einander beschimpfen, sich verbal oder sonst wie verachten:<br \/>\r\n\uf028O ihr, die ihr glaubt, die einen sollen die anderen nicht verh&ouml;hnen, vielleicht sind diese eben besser als sie. Auch sollen Frauen andere Frauen nicht verh&ouml;hnen, vielleicht sind diese eben besser als sie. Und n&ouml;rgelt nicht untereinander und gebt einander keine Schimpfnamen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 49:11)<br \/>\r\n- Der Islam verbietet die Ungerechtigkeit &uuml;berhaupt, besonders wenn es sich um einen Richter handelt, denn die Anwendung der islamischen Gesetze liegt nur in den H&auml;nden des Richters. Wenn er ungerecht entscheidet, so verf&auml;hrt er verr&auml;terisch gegen&uuml;ber der Aufgabe, die ihm Allah (\uf049) auferlegt hat:<br \/>\r\n\uf028Diejenigen, die nicht nach dem urteilen, was Allah herabgesandt hat, das sind die Ungl&auml;ubigen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 5:44)<br \/>\r\nDer Prophet (\uf065) sagte hierzu:<br \/>\r\n&ldquo;Zwei Richter kommen ins Feuer und einer kommt ins Paradies. Es kommt der Richter ins Paradies, der nach dem Recht urteilt. Ein zweiter kommt ins Feuer, weil er nach dem Unrecht urteilt. Der dritte urteilt durch sein Unwissen, so kommt er ins Feuer.&ldquo; Man fragte: &bdquo;Und wo ist die S&uuml;nde des unwissenden Richters?&ldquo; &ndash; &bdquo;Seine S&uuml;nde ist, er sollte kein Richter sein, bis er das n&ouml;tige Wissen errungen hat.&ldquo;<br \/>\r\nDer Islam verbietet einem Muslim, dass er als Mann, keine Eifersucht um seine Frau und um seine Angeh&ouml;rigen zeigt und der sich beispielsweise mit der Unzucht seiner Frau zufrieden gibt. So jemand tritt nicht ins Paradies ein, wie der Prophet (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Drei Menschen wird Allah am Tage der Auferstehung nicht ansehen: derjenige, der seinen Eltern widerspenstig ist, die Frau, die sich wie ein Mann verh&auml;lt und der Hahnrei.&rdquo;<br \/>\r\n- Im Islam ist auch verboten, dass die Frauen die M&auml;nner nachahmen oder umgekehrt. Ibn Abbas berichtete, dass der Prophet (\uf065) jene M&auml;nner verflucht hat, die die Frauen nachahmen, und jene Frauen verflucht hat, die die M&auml;nner nachahmen.<br \/>\r\n- Im Islam ist ebenfalls verboten, dass ein Mensch einen Dienst, den er anderen geleistet hat, &uuml;berm&auml;&szlig;ig betont und die anderen immer wieder daran erinnert, dass er ihnen geholfen hat oder einen Gefallen getan hat, usw. Der Prophet warnte vor diesem Verhalten, indem er (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;H&uuml;tet euch davor, dass ihr andere Menschen, denen ihr geholfen habt, immer wieder an diese Hilfe erinnert. Denn so ein Verhalten vereitelt den Dank an Allah und vertilgt die Belohnung f&uuml;r diese gute Tat.&rdquo; Dann trug er (\uf065) vor:<br \/>\r\n\uf028O ihr, die ihr glaubt, vereitelt nicht eure Almosen, indem ihr auf euer Verdienst pocht und Ungemach zuf&uuml;gt.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 2:264)<br \/>\r\n- Ebenfalls ist es im Islam nicht erlaubt, dass man ein Geschenk zur&uuml;ckverlangt. Der Prophet (\uf065) verglich dieses Verhalten wie folgt:<br \/>\r\n&bdquo;Wer sein Geschenk zur&uuml;ckverlangt, ist wie ein Hund, der erbrach und der dann das Erbrochene wieder frisst.&ldquo;<br \/>\r\n- Der Islam hat auch verboten, zwischen den Menschen Zwietracht zu s&auml;en oder Unheil anzurichten. Denjenigen, die so etwas tun, wird eine harte Strafe angedroht, denn sie wollen mit ihren Versuchungen und Verleumdungen die Beziehungen zwischen Menschen verderben und vergiften. Deshalb steht im Qur&acute;an:<br \/>\r\n\uf028Und gehorche niemandem, der dauernd schw&ouml;rt und ver&auml;chtlich dasteht, der st&auml;ndig stichelt und Verleumdungen verbreitet.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 68:10-11)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und der Prophet (\uf065) sagte dazu:<br \/>\r\n&ldquo;Kein Versucher geht ins Paradies ein.&rdquo;<br \/>\r\n- Der Islam verbietet, den schwachen Menschen anzugreifen oder ihm gegen&uuml;ber frech zu werden. Der Kranke, der Alte, der Behinderte u.a. brauchen eher Hilfe und Zuneigung. Sie gut zu behandeln, ist ein Grund daf&uuml;r, dass die Gesellschaft in Liebe, Barmherzigkeit und Br&uuml;derlichkeit zusammenh&auml;lt:<br \/>\r\n\uf028Und dient Allah und gesellt Ihm nichts bei. Und behandelt die Eltern gut und die Verwandten, die Waisen, die Bed&uuml;rftigen, den verwandten Beisassen, den fremden Beisassen, den Gef&auml;hrten an eurer Seite, den Reisenden und das, was eure rechte Hand besitzt. Allah liebt die nicht, die eingebildet und prahlerisch sind.\uf029&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 4:36)<br \/>\r\n&ldquo;Einmal hat der Prophet etwas von seinem Diener verlangt. Der Diener hat auf sich lange warten lassen. Als er zur&uuml;ckkam, sagte ihm der Prophet (\uf065): &bdquo;Wenn ich die Vergeltung nicht bef&uuml;rchtete, h&auml;tte ich dich mit diesem Zahnh&ouml;lzchen geschlagen.&rdquo;<br \/>\r\n- Der Islam verbietet, dass man im Testament falsche Information gibt (etwa dass man verschuldet sei), um die Erben um einiges Verm&ouml;gen zu bringen. Deshalb sagt der Erhabene:<br \/>\r\n\uf028...nach Ber&uuml;cksichtigung eines Testaments, das er gemacht hat, oder einer bestehenden Schuld. Es soll kein Schaden zugef&uuml;gt werden.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 4:12)<\/h3>\r\n\r\n<h3>Verbotene Speisen, Getr&auml;nke und Kleidung<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Verboten hat der Islam den Wein und alle Drogen, die dieselbe Wirkung haben, sei das zum Trinken, Essen, Spritzen oder Riechen:<br \/>\r\n\uf028Der Wein, das Gl&uuml;cksspiel, die Opfersteine und die Lospfeile sind ein Gr&auml;uel von Satans Werk. Meidet es, auf dass es euch wohl ergehe. Der Satan will ja durch Wein und Gl&uuml;cksspiel Feindschaft und Hass zwischen euch erregen und euch vom Gedenken Allahs und vom Gebet abbringen. Werdet ihr wohl nun aufh&ouml;ren?\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 5:90-91)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Damit der Islam jedem den Weg abschneidet, der sich dazu verf&uuml;hren l&auml;sst, sein Geld mit Wein und Weinindustrie zu verdienen, auch wenn er ihn selbst nicht trinkt, sagte der Prophet (\uf065):<br \/>\r\n&ldquo;Verflucht hat Allah den Wein, seinen Tr&auml;nker, seinen Trinker, seinen Auspresser, den, der sein Pressen verwaltet, seinen Tr&auml;ger, den, zu dem er getragen wird, seinen Verk&auml;ufer, seinen K&auml;ufer und denjenigen, der seinen Preis verbraucht.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Mit dieser starken Drohung will der Islam den menschlichen Verstand und das menschliche Gem&uuml;t gesund halten und alle Elemente beseitigen, welche auf diese beiden wesentlichen Aspekte im menschlichen Wesen schlecht einwirken und ihre Funktionen stark beeintr&auml;chtigen. Der Islam will damit verhindern, dass der mit Verstand und Wissen ausgezeichnete Mensch auf die Stufe der Tiere hinabst&uuml;rzt. Es ist bekannt, dass der Alkoholiker und der Drogens&uuml;chtige alles machen kann, was ihm m&ouml;glich ist, um das n&ouml;tige Geld in die Hand zu bekommen, mit dem er Wein oder Drogen kaufen kann. Dabei ist ihm egal, ob er Diebstahl, Raub oder Mord begeht. Dar&uuml;ber hinaus kann ihn seine Sucht zu Unternehmungen treiben, die unerdenklich sind, besonders zu sexuellem Missbrauch der ihm verbotenen Frauen usw. Deshalb betrachtet der Islam den Wein und &auml;hnliche Substanzen, die geistige Abwesenheit verursachen, als eine gro&szlig;e Gefahr f&uuml;r den Menschen. Der Islam nennt den Wein sogar &bdquo;Mutter der S&uuml;nden&ldquo;, denn wer seinen Verstand bet&auml;ubt, kann alles S&uuml;ndige begehen.<br \/>\r\n- Der Islam verbietet den Verzehr vom Fleisch des Verendeten, des Schweins und alles, was der folgende Vers aus dem Qur`an enth&auml;lt:<br \/>\r\n\uf028Verboten ist euch Verendetes, Blut, Schweinefleisch und das, wor&uuml;ber ein anderer als Allah angerufen worden ist, und Ersticktes, Erschlagenes, Gest&uuml;rztes, Gesto&szlig;enes und das, was ein wildes Tier angefressen hat &ndash; ausgenommen das, was ihr schlachtet &ndash;, und das, was auf Opfersteinen geschlachtet worden ist. Und verboten ist auch, dass ihr mit Pfeilen das Los werft. Das ist Frevel.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 5:3)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Er verbietet auch das Fleisch, &uuml;ber das Allahs Name beim Schlachten vors&auml;tzlich nicht angerufen wird oder wor&uuml;ber ein anderer Name als Allahs angerufen wird:<br \/>\r\n\uf028Und esst nicht von dem, wor&uuml;ber Allahs Name nicht ausgesprochen worden ist. Das ist Frevel.\uf029&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 6:121)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Das Fleisch von Tieren, die eine Klaue, Tatze oder Eckz&auml;hne haben, wie L&ouml;wen, Tiger, W&ouml;lfe usw. und von V&ouml;geln mit Krallen wie Falken und Adler ist im Islam auch verboten.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Alle essbaren, trinkbaren oder inhalierbaren Substanzen, die dem menschlichen K&ouml;rper schaden, z.B. Tabak u.a., sind nach dem Islam verboten:<br \/>\r\n\uf028Und t&ouml;tet euch nicht. Allah ist barmherzig zu euch.\uf029 (Qur&acute;an 4:29)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Das Tragen von seidener Kleidung oder Goldschmuck ist den muslimischen M&auml;nnern verboten, f&uuml;r muslimische Frauen aber erlaubt. In einem prophetischen Hadith wurde das bestimmt:<br \/>\r\n&bdquo;Erlaubt ist das Tragen von Seide und Gold f&uuml;r die Frauen meiner Gemeinde, und das ist den M&auml;nner aber verboten.&ldquo;<br \/>\r\n- Einige Gebote des Islam<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Nachdem wir von Verboten gesprochen haben, wollen wir uns einigen Geboten des Islam zuwenden:<br \/>\r\n- Eines der wesentlichen Gebote im Islam ist die Gerechtigkeit sowohl verbal als auch im Handeln:<br \/>\r\n\uf028Allah gebietet, Gerechtigkeit zu &uuml;ben, Gutes zu tun und die Verwandten zu beschenken. Er verbietet das Sch&auml;ndliche, das Verwerfliche und die Gewaltt&auml;tigkeit. Er ermahnt euch, auf dass ihr es bedenket.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 26:90)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Zu den bekannten Aussagen des ersten Kalifen, Abu Bakr, geh&ouml;rt die folgende, die er in seiner ersten Rede erkl&auml;rte, als er zum Kalifen gew&auml;hlt wurde:<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; &bdquo;...Der Starke unter euch wird in meinen Augen schwach sein, bis ich ihm die Rechte der anderen entnehme, und der Schwache unter euch, wird in meinen Augen stark sein, bis ich ihm sein Recht zur&uuml;ckbringe. Gehorcht mir, solange ich Allah (\uf049) in meinem Umgang mit euch gehorche!...&ldquo; Der Islam macht die Gerechtigkeit zu einem hohen und regierenden Prinzip, das zu jeder Zeit und an jedem Ort durchgef&uuml;hrt werden muss, selbst wenn sich die Handlung gegen Verwandte richtet:<br \/>\r\n\uf028Und wenn ihr aussagt, dann seid gerecht, auch wenn es um einen Verwandten geht. Und erf&uuml;llt den Bund Allahs. Dies hat Er euch aufgetragen, auf dass ihr es bedenket.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 6:152)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Auch bei Zufriedenheit und bei &Auml;rger, mit Freunden und mit Feinden muss der Muslim gerecht sein:<br \/>\r\n\uf028Und der Hass gegen bestimmte Leute soll euch nicht dazu verleiten, nicht gerecht zu sein. Seid gerecht, das entspricht eher der Gottesfurcht.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 5:8)<br \/>\r\n&nbsp; Manchmal darf der Verantwortliche die Gerechtigkeit mit Gewalt durchsetzen, wenn es anders nicht geht.<br \/>\r\n\uf028Wir haben ja Unsere Gesandten mit den Klaren Beweisen gesandt und mit ihnen die Schrift und die Waage herabkommen lassen, damit die Menschen f&uuml;r die Gerechtigkeit eintreten. Und Wir haben das Eisen herabkommen lassen. In ihm ist starke Gewalt und vielerlei Nutzen f&uuml;r die Menschen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 57:25)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Ibn Taymeyya sagte zu diesem Vers: &bdquo;Der Zweck des Entsenden der Propheten und vom Offenbaren des Buches ist, damit Gerechtigkeit unter Menschen herrscht, so dass Allahs Rechte und die Rechte Seiner Gesch&ouml;pfe eingehalten werden. Wer sich dabei zum Buche nicht bekennt, wird mit der Schlagkraft, gegebenenfalls mit der Kraft des Eisens zum Recht getrieben.&ldquo;<br \/>\r\n- Der Islam gebietet dar&uuml;ber hinaus Selbstlosigkeit und N&auml;chstenliebe, die eine positive Wirkung auf den Zusammenhalt der Gesellschaft, auf die Liebe und die Solidarit&auml;t innerhalb der menschlichen Gemeinde haben. Allah (\uf049) lobt diese Menschen, die andere Menschen sich selbst vorziehen:<br \/>\r\n\uf028und sie bevorzugen [ihre Br&uuml;der] vor sich selbst, auch wenn sie selbst Not leiden. Und diejenigen, die vor ihrer eigenen Habsucht bewahrt bleiben, sind die, denen es wohl ergeht.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 59:9)<br \/>\r\n- Der Islam gebietet es, die g&uuml;tigen Menschen zu begleiten und die b&ouml;sen Menschen zu meiden. Der Prophet (\uf065) gibt ein Beispiel f&uuml;r beide Menschenarten und f&uuml;r die Wirkung, zu der ihre Begleitung f&uuml;hren kann:<br \/>\r\n&ldquo;Das Beispiel des rechtschaffenen und des schlechten Gesellschafters ist wie der Parf&uuml;mtr&auml;ger und der Bl&auml;ser des Blasebalgs (der Schmied). Vom Parf&uuml;mtr&auml;ger kannst du guten Duft genie&szlig;en oder ein Parf&uuml;m kaufen, beim Schmied aber kann dein Gewand vom Feuer verbrannt werden oder du riechst mindestens einen schlechten Geruch.&rdquo;<br \/>\r\n- Der Islam gebietet die Auss&ouml;hnung zwischen den Menschen, wenn es zu Streitigkeiten und Auseinandersetzungen kommt:<br \/>\r\n\uf028Nichts Gutes liegt in einem gro&szlig;en Teil ihrer vertraulichen Gespr&auml;che, es sei denn, wenn einer zu einem Almosen oder zu einer rechten Tat oder zur Auss&ouml;hnung zwischen den Menschen auffordert. Und wer dies im Streben nach dem Wohlgefallen Allahs tut, dem werden Wir einen gro&szlig;artigen Lohn zukommen lasen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 4:114)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Auss&ouml;hnung zwischen den Menschen hat eine besondere Stellung im Islam, die nicht geringer ist als die Stellung vom Gebet, Fasten und Almosen. Das hat der Prophet (\uf065) selbst erkl&auml;rt:<br \/>\r\n&bdquo;Soll ich euch auf etwas hinweisen, das einen besseren Grad hat als das Beten, das Fasten und das Almosen? Das ist die Auss&ouml;hnung zwischen Menschen, denn Zwiste zwischen Muslimen radieren die Fr&ouml;mmigkeit.&ldquo;<br \/>\r\n- Der Islam billigt in diesem Fall, dass man wegen der Auss&ouml;hnung zwischen Menschen l&uuml;gen darf. Der Prophet (\uf065) sagt &uuml;ber denjenigen, der zu den Streitpartnern gute Worte &uuml;bereinander erfindet, damit die Vers&ouml;hnung realisiert wird:<br \/>\r\n&ldquo;Ich halte den f&uuml;r keinen L&uuml;gner, der zwischen Menschen vers&ouml;hnt. Er sagt etwas, mit dem er nur Auss&ouml;hnung will. Ebenfalls ist derjenige kein L&uuml;gner, wer etwas Vergleichbares sagt, wenn es Krieg ist, oder wer seiner Frau (von seiner Liebe zu ihr) sagt oder wenn die Frau ihrem Mann (von ihrer Liebe zu ihm) sagt.&rdquo; &nbsp;<br \/>\r\nIm selben Zusammenhang sagt er (\uf065) auch:<br \/>\r\n&ldquo;Der L&uuml;gner ist nicht der, wer zwischen den Menschen vers&ouml;hnt, indem er Gutes (von den streitenden Parteien) vermittelt oder Gutes (von sich aus) sagt.&rdquo;<br \/>\r\n- Der Islam gebietet, dass der Muslim das Gute gebietet und das Verwerfliche verbietet, er kann alle m&ouml;glichen Mittel und eigenen F&auml;higkeiten dabei einsetzen. Dieses Prinzip gilt als Sicherheitsventil innerhalb der islamischen Gemeinschaft, damit Ungerechtigkeit, Korruption und Verbrechen bek&auml;mpft werden k&ouml;nnen. Der Prophet (\uf065) sagte dazu:<br \/>\r\n&bdquo;Wer von euch etwas Verwerfliches findet, muss es mit der Hand &auml;ndern, wenn ihm das mit der Hand nicht m&ouml;glich ist, so mit der Zunge, sonst mit dem Herzen, und das ist das Mindestma&szlig; des Glaubens.&ldquo; &nbsp;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Diese islamische Methode l&auml;sst denjenigen Kenntnis erringen, wer vorher nicht wusste, l&auml;sst den Unachtsamen aufmerksam werden, l&auml;sst den Anst&ouml;&szlig;igen g&uuml;tig werden, den Guten Unterst&uuml;tzung finden und veranlasst die Anwendung der Gesetze Allahs:<br \/>\r\n\uf028Helft einander zur Fr&ouml;mmigkeit und Gottesfurcht, und helft einander nicht zur S&uuml;nde und &Uuml;bertretung.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 5:2)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Prophet gab uns ein Beispiel daf&uuml;r, wenn Muslime das Prinzip verlassen, Rechtes zu gebieten und Verwerfliches zu verbieten, indem er (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Das Beispiel derjenigen, die Allahs Gesetze beachten und derjenigen, die Allahs Gesetze verletzen, ist wie eine Gruppe von Menschen, die um den Platz in einem Schiff miteinander losten. So kamen einige in den oberen Teil und einige in den unteren Teil des Schiffes. Wenn diejenigen, die unten waren, Trinkwasser brauchten, mussten sie zum oberen Teil gehen, um Trinkwasser vom Fluss zu sch&ouml;pfen. Da sagten sie sich: &sbquo;Wenn wir uns im Schiff ein Loch bohren k&ouml;nnten, so br&auml;uchten wir dann nicht nach oben zu gehen und br&auml;uchten auch die Leute dort nicht zu st&ouml;ren.&rsquo; Wenn die Obrigen die Unteren sich selbst &uuml;berlassen, gehen sie allesamt zugrunde, wenn sie sie aber davon abhalten, so werden sie sich retten und sie werden auch die anderen retten.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Weil dieses Prinzip in jeder Gesellschaft am wichtigsten ist, bestraft Allah (\uf049) jene Menschen ungeheuerlich, die dieses Prinzip vernachl&auml;ssigen:<br \/>\r\n\uf028Verflucht wurden diejenigen von den Kindern Israels, die ungl&auml;ubig waren, durch den Mund Davids und Jesu, des Sohnes Marias. Dies daf&uuml;r, dass sie ungehorsam waren und immer wieder &Uuml;bertretungen begingen. Sie pflegten nicht einander das Verwerfliche, das sie taten, zu verbieten. Schlimm ist, was sie zu tun pflegten.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 5:78)<br \/>\r\n--Wie wird das Prinzip vom Rechtesgebieten und Verwerflichem verbieten in die Tat umgesetzt?--<br \/>\r\n- Der Muslim muss &uuml;ber n&ouml;tiges Wissen um das, was er gebietet oder verbietet, verf&uuml;gen, damit er die Religion der Menschen nicht verdirbt. Sufyyan Ibn Abdullah At`thaqafi berichtete:<br \/>\r\n&ldquo;Ich sagte einmal dem Propheten: &sbquo;O Gesandter Allahs, sag mir etwas, an dem ich mich festhalte!&rsquo; Er antwortete: &sbquo;Sage: ich glaube an Allah, dann verlaufe in der Religion geradeaus!&rsquo; Ich fragte ihn: &sbquo;Was bef&uuml;rchtest du am meisten um mich?&rsquo; Er griff seine Zunge mit der eigenen Hand und sagte: &sbquo;Das&rsquo;.&ldquo; Abu Hatem erkl&auml;rt diese Situation, indem er sagt: &bdquo;Der Sinn vom Verhalten des Propheten, als er seine eigene Zunge ergriff, statt einfach zu sagen &bdquo;Achte auf deine Zunge!&rsquo;, obwohl dies ihm leichter ist, ist eben, dass er genau wusste, was er den Menschen beibrachte. Er wollte, das als erster praktizieren, worin er den Menschen verbal unterweist. D.h. er wollte dem Fragesteller praktisch zeigen, dass er seine Zunge bremsen soll und sie nicht los lassen darf, damit sie ihm keinen Schaden zuf&uuml;gt. Dieses Beispiel zeigt, wie man anderen Menschen Wissen vermitteln kann.&ldquo;<br \/>\r\n- Wer so ein Werk unternimmt, muss zusehen, dass er durch seinen Rat keinen Schaden verursacht, der gr&ouml;&szlig;er sein kann als der bestehende Schaden, vor dem er warnt.<br \/>\r\n- Er darf das, wovon er den Menschen abr&auml;t nicht selber machen und soll das ausf&uuml;hren, wozu er die Menschen einl&auml;dt:<br \/>\r\n\uf028O ihr, die ihr glaubt, warum sagt ihr, was ihr nicht tut? Gro&szlig;en Abscheu erregt es bei Allah, dass ihr sagt, was ihr nicht tut.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 61:2-3)<br \/>\r\n- Wer so eine Arbeit leistet, muss milde gebieten und milde verbieten. Der Prophet (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Milde vermischt sich nicht mit etwas, ohne dass sie es schm&uuml;ckt. Und sie wird einer Sache nicht fehlen, ohne dass sie dadurch abscheulich wird.&rdquo; &nbsp;<br \/>\r\n- Wer diese Aufgabe auf sich nimmt, muss f&auml;hig sein, den Schaden, der ihm wegen dieser Arbeit zugef&uuml;gt wird, auszuhalten.<br \/>\r\n\uf028...Verrichte das Gebet, gebiete das Rechte und verbiete das Verwerfliche und ertrage geduldig, was dich trifft. Das geh&ouml;rt zur Entschlossenheit in den Anliegen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 31:17)<br \/>\r\n- Der Islam gebietet edle Sitten und treibt dazu an, hohe Sittlichkeit anzunehmen, denn der Prophet (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Der vollst&auml;ndige Gl&auml;ubige ist derjenige, der die vornehmen Charaktereigenschaften hat und der zu seiner Frau g&uuml;tig ist.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; In einem anderen Ausspruch zeigte er den Lohn dessen, der sich an diesen vornehmen Charaktereigenschaften festh&auml;lt:<br \/>\r\n&bdquo;Unter denen, die mir am Tage der Auferstehung am liebsten sind und am n&auml;chsten stehen, sind diejenigen, die vornehme Eigenschaften haben, und unter denen, die mir am Tage der Auferstehung am widerlichsten sind und am fernsten stehen, sind die Schw&auml;tzer, die Gro&szlig;sprecher und die Hochn&auml;sigen.&ldquo;<br \/>\r\n- Der Islam gebietet, das Rechte zu tun. Dscha&rsquo;far Ibn Muhammad &uuml;berliefert von seinem Vater, der selber auch von seinem Vater &uuml;berliefert bekam, dass der Prophet (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&bdquo;Tue das Gute f&uuml;r den, der es verdient, und f&uuml;r den, der es nicht verdient. Wenn es den trifft, der es verdient, so ist es gut. Wenn es aber den trifft, der es nicht verdient, dann bist du derjenige, der es verdient.&ldquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Das hei&szlig;t du bist derjenige, der den g&ouml;ttlichen Lohn f&uuml;r das Gute verdient.<br \/>\r\n- Der Islam gebietet, dass man sich dar&uuml;ber vergewissert, ob die vermittelten Nachrichten stimmen oder nicht, bevor man ein Urteil gibt:<br \/>\r\n\uf028O ihr, die ihr glaubt, wenn ein Frevler mit einer Nachricht zu euch kommt, so stellt es eindeutig fest, damit ihr nicht einigen Leuten in Unwissenheit etwas antut und dann bereuen m&uuml;sst, was ihr getan habt.\uf029&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 49:6)<br \/>\r\n- Der Islam gebietet guten Rat zu geben. Einmal sagte der Prophet (\uf065):<br \/>\r\n&ldquo;Ratgeben ist das Zeichen guter Religion.&ldquo; Die Menschen fragten: &bdquo;F&uuml;r wen geben wir Rat, o Gesandter Allahs?&ldquo; Er sagte: &bdquo;F&uuml;r Allah, Sein Buch, Seinen Gesandten und f&uuml;r die Muslime, Herrscher, wie normale Menschen.&rdquo;<br \/>\r\na)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Rat f&uuml;r Allah (\uf049) bedeutet, dass man an Ihn glaubt, Ihm alleine dient, Ihm keine anderen G&ouml;tter beigesellt, Ihn mit den sch&ouml;nen Namen und mit den hohen Eigenschaften bezeichnet; dass man daran fest glaubt, dass Er der Erhalter und Verwalter dieser Welt ist. Was Er will, wird sein, was Er nicht will, kann nicht sein. Seinen Geboten muss man Folge leisten, Seine Verbote muss man vermeiden.<br \/>\r\nb)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Rat f&uuml;r Sein Buch bedeutet, dass man daran glaubt, dass es Allahs Worte enth&auml;lt, die Er herab gesandt hat, dass es das abschlie&szlig;ende Offenbarungsbuch ist. Man muss seine Gebote und Verbote einhalten und es als Lebensverfassung betrachten, nach der man das eigene Leben gestaltet.<br \/>\r\nc)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Rat f&uuml;r den Gesandten Allahs bedeutet, ihm zu gehorchen und zu glauben und ihn zu lieben und zu beachten, seine &Uuml;berlieferung zu verbreiten und danach zu leben.<br \/>\r\nd)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Rat f&uuml;r die muslimischen Herrscher bedeutet, ihnen zu gehorchen, solange sie keine S&uuml;nden verlangen, sie auf das Gute hinzuweisen und ihnen zu helfen, Gutes zu tun. Man darf sich nicht gegen sie auflehnen, ihnen in Milde Rat geben und sie zu den Rechten der Menschen ermahnen.<br \/>\r\ne)&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Rat f&uuml;r die normalen Muslime bedeutet, sie auf die guten Dinge in ihrer Religion und in weltlicher Hinsicht hinzuweisen, ihnen zu helfen, ihnen keinen Schaden zuzuf&uuml;gen, ihnen das zu w&uuml;nschen, was man sich w&uuml;nscht und sie so zu behandeln, wie er von ihnen behandelt werden m&ouml;chte.<br \/>\r\n- Der Islam gebietet auch Gro&szlig;z&uuml;gigkeit, weil sie ein Zeichen der Liebe zu den Menschen ist und weil sie zum Gewinn ihrer Liebe f&uuml;hrt. Der Prophet (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&bdquo;Zwei Charaktereigenschaften liebt Allah: vornehme Sittlichkeit und Gro&szlig;z&uuml;gigkeit, und zwei Charaktereigenschaften hasst Allah: b&ouml;se Gem&uuml;tsart und Geiz. Und wenn Allah jemanden liebt, setzt Er ihn in den Dienst der Menschen ein.&ldquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die bestimmende Regel f&uuml;r die Gro&szlig;z&uuml;gigkeit ist der Vers aus den Qur`an:<br \/>\r\n\uf028Und lass deine Hand nicht an deinem Hals gefesselt sein, aber strecke sie auch nicht vollst&auml;ndig aus. Sonst wirst du getadelt und verarmt dasitzen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 17:29)<br \/>\r\nDer Islam gebietet es, die M&auml;ngel der Menschen zu decken, ihnen ihren Kummer zu zerstreuen und ihre Angelegenheiten zu erleichtern. Der Prophet (\uf065) sagte dar&uuml;ber:<br \/>\r\n&bdquo;Wer einem Gl&auml;ubigen einen weltlichen Kummer zerstreut, zerstreut ihm Allah einen Kummer am Tag der Auferstehung. Wer einem Verarmten Erleichterung gew&auml;hrt, erleichtert ihm Allah seine Sachen im Dies- und Jenseits, wer die M&auml;ngel (Bl&ouml;&szlig;en) eines Muslims bedeckt, bedeckt ihm Allah seine M&auml;ngel (Bl&ouml;&szlig;en) im Dies- und Jenseits, und Allah unterst&uuml;tzt den Menschen, solange der Mensch seinen Bruder unterst&uuml;tzt.&ldquo;<br \/>\r\n- Der Islam gebietet Geduld, sei es bei der Durchf&uuml;hrung des Gottesdienstes oder bei der Meidung der verbotenen Dinge. Denn Allah (\uf049) befiehlt Seinem Gesandten:<br \/>\r\n\uf028Sei geduldig, bis dein Herr Sein Urteil f&auml;llt. Du stehst vor Unseren Augen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 52:48)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Man muss auch geduldig sein, wenn einen harte Schicksalsschl&auml;ge wie Armut, Krankheit, Hunger, Durst, Angst usw. heimsuchen.<br \/>\r\n\uf028Und Wir werden euch sicher Pr&uuml;fungen aussetzen mit ein wenig Furcht und Hunger und mit Verlust an Verm&ouml;gen, Seelen und Fr&uuml;chten. Und verk&uuml;nde den Geduldigen frohe Botschaft, die, wenn ein Ungl&uuml;ck sie trifft, sagen: Wir geh&ouml;ren Allah, und wir kehren zu Ihm zur&uuml;ck.&rsquo; Auf sie kommen Segnungen und Barmherzigkeit von ihrem Herrn herab. Das sind die, die der Rechtleitung folgen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 2:155-157)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam gebietet, den eigenen Zorn zu unterdr&uuml;cken und bei Machtbesitzen anderen zu verzeihen, weil sich somit die menschlichen Beziehungen innerhalb der Gesellschaft st&auml;rken und die Feindschaften getilgt werden. Deswegen lobt Allah (\uf049) diejenigen, die das machen:<br \/>\r\n\uf028Wetteifert nach einer Vergebung von eurem Herrn und zu einem Garten, der so breit ist wie die Himmel und die Erde, der f&uuml;r die Gottesf&uuml;rchtigen bereitet ist, die in guten und schlechten Tagen spenden, ihren Groll unterdr&uuml;cken und den Menschen verzeihen &ndash; Allah liebt die Wohlt&auml;ter.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 3:133-134)<br \/>\r\n- Der Islam gebietet,&nbsp; den schlechten Taten der Menschen mit Guten zu begegnen.<br \/>\r\n\uf028Nicht gleich sind die gute und die schlechte Tat. Wehre mit einer Tat, die besser ist, (die schlechte) ab, dann wird derjenige, zwischen dem und dir eine Feindschaft besteht, so, als w&auml;re er ein warmherziger Freund.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 41:34)<\/h3>\r\n\r\n<h3>Einige islamische Anstandsregeln<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Die islamische Religion bestimmt einige Verhaltensregeln und treibt Muslime dazu an, sie zu beachten, damit die Pers&ouml;nlichkeit des Muslims vollkommen wird. Diese Regeln beziehen sich auf allt&auml;gliche T&auml;tigkeiten wie Essen, Sitzen, Begr&uuml;&szlig;en usw.<br \/>\r\n\uf0a7&nbsp;&nbsp; &nbsp;Anstandsregeln beim Essen<br \/>\r\n1-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Bevor der Muslim mit dem Essen beginnt, muss er die Basmala-Formel aussprechen: (bismil lahir rahmanir rahim = Im Namen Allahs des Barmherzigen, des Allerbarmers). Nach dem Essen spricht er die Hamd-Formel aus: (alhamdulillah = Gott sei Dank). Er muss von dem essen, was ihm auf dem Tisch am n&auml;chsten steht. Er muss mit der rechten Hand essen, weil die linke Hand meistens bei der Entfernung des Schmutzes gebraucht wird. Omar Ibn Abi Salama sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Als kleiner Junge stand ich unter der Vormundschaft des Propheten. Ich sa&szlig; einmal in seinem Schoss. Beim Essen griff ich v&ouml;llig gedankenlos mit der Hand in die Sch&uuml;ssel hin und her. Da sagte der Gesandte Allahs zu mir: &sbquo;O mein Junge! Sag zuerst: &sbquo;Im Namen Allahs&rsquo;, nimm dann beim Essen nur die rechte Hand und greif immer nur in die Sch&uuml;ssel, die dir am n&auml;chsten ist!&rsquo;&rdquo;<br \/>\r\n2.&nbsp;&nbsp; &nbsp;Man darf das Essen auf keinen Fall r&uuml;gen, egal wie es ist. Abu Huraira (\uf074)berichtete:<br \/>\r\n&ldquo;Dass der Gesandte Allahs niemals ein Essen r&uuml;gte, wenn ihm das Essen schmeckte, so a&szlig; er davon, wenn es ihm nicht schmeckte, so lie&szlig; er es stehen.&ldquo;<br \/>\r\n3-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Man darf beim Essen und Trinken nicht &uuml;bertreiben oder &uuml;ber dem Ma&szlig;e konsumieren:<br \/>\r\n\uf028Und esst und trinkt, aber seid nicht ma&szlig;los. Er (Allah) liebt ja die Ma&szlig;losen nicht.\uf029&nbsp;&nbsp; &nbsp;(Qur&acute;an 7:31)<br \/>\r\nDer Prophet (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Es gibt kein Gef&auml;&szlig;, das, wenn der Mensch es f&uuml;llt, schlimmer ist, als sein Magen. Vom Essen gen&uuml;gt dem Menschen das, was ihn aufrecht erh&auml;lt. Wenn er unbedingt mehr essen will, so muss er den Umfang in drei Portionen teilen: ein Drittel f&uuml;rs Essen, ein Drittel f&uuml;rs Trinken und ein Drittel f&uuml;r das Atmen.&rdquo;<br \/>\r\n4-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Man darf nicht in ein Trinkgef&auml;&szlig; pusten oder darin Luft ausatmen, weil der Prophet (\uf065), wie Ibn Abbas berichtete, untersagt hat, dass man in den Becher oder in das Gef&auml;&szlig; atmet.<br \/>\r\n5-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Man muss das Essen und das Trinken f&uuml;r sich und f&uuml;r die anderen sauber halten. Abu Said Al-Khudri sagt:<br \/>\r\n&ldquo;Ich habe geh&ouml;rt, wie der Gesandten Allahs verbot, dass man den Wasserschlauch zu sich zieht, um direkt aus seiner &Ouml;ffnung zu trinken.&rdquo;<br \/>\r\n6-&nbsp;&nbsp; &nbsp;Der Muslim isst lieber gemeinsam mit anderen Menschen und vermeidet es m&ouml;glichst, alleine zu essen. Ein Mann fragte den Propheten (\uf065) eines Tages:<br \/>\r\n&ldquo;Wieso werden wir trotz des viel Essens nicht satt?&ldquo; Der Prophet sagte ihm: &bdquo;Esst ihr einzeln oder miteinander?&ldquo; Der Mann antwortete: &bdquo;Einzeln, jeder f&uuml;r sich.&ldquo; So sagte er: &bdquo;Esst zusammen und ruft Allahs Name, damit euer Essen gesegnet wird.&rdquo;<br \/>\r\n- Wer zu einem Essen eingeladen wird und es dann vorkommt, dass jemand anderer uneingeladen den ersten zum Essen begleitet, der muss den Gastgeber um Erlaubnis f&uuml;r den neuen Gast bitten. Ein Mann aus Medina mit dem Beinamen Abu Schua&rsquo;aib lud den Propheten (\uf065) und vier andere Leute zum Essen ein. Ein sechster wollte sie zum Essen begleiten. Der Prophet fragte den Gastgeber:<br \/>\r\n&ldquo;Dieser Mann ist mit uns gekommen. Wenn du willst, kannst du ihm erlauben und wenn du willst, kann er zur&uuml;ckgehen.&ldquo; Der Mann aber gestattete dem neuen Gast, mit ihnen zu essen.&rdquo;<br \/>\r\n- Anstandsregeln beim Bitten um Erlaubnis:<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Diese Regeln sind in zwei Teile zusammenzufassen:<br \/>\r\n- Bitte um Erlaubnis au&szlig;erhalb des Hauses, die Allah (\uf049) folgenderma&szlig;en regelt:<br \/>\r\n\uf028O ihr, die ihr glaubt, betretet nicht H&auml;user, die nicht eure eigenen H&auml;user sind, bis ihr euch bemerkbar gemacht und ihre Bewohner begr&uuml;&szlig;t habt.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 24:27)<br \/>\r\n- Bitte um Erlaubnis innerhalb des Hauses:<br \/>\r\n\uf028Und wenn die Kinder unter euch das Unterscheidungsalter erreicht haben, dann sollen sie euch um Erlaubnis bitten, wie diejenigen um Erlaubnis gebeten haben, die vor ihnen lebten.\uf029&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 24:59)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Diese Regeln f&uuml;hren dazu, dass die Privatangelegenheiten in den H&auml;usern nicht enth&uuml;llt werden. Eines Tages guckte ein Mann durch ein Loch in das Haus des Propheten (\uf065) hinein.<br \/>\r\n&ldquo;Als der Prophet, der einen Stab in der Hand hatte, das merkte, sagte er ihm: H&auml;tte ich gewusst, dass du gucktest, so h&auml;tte ich dir die Augen damit ausgestochen. Die Bitte um Erlaubnis wurde nur wegen der Augen bestimmt.&ldquo;<br \/>\r\n- Man darf bei der Bitte um Erlaubnis nicht zudringlich sein. Man soll nicht mehr als dreimal an die T&uuml;r klopfen:<br \/>\r\n&bdquo;Bitte um Erlaubnis wird nur dreimal erfragt. Wenn der zu Besuchende es gestattet, hinein zu kommen, dann ist es gut, wenn die T&uuml;r aber nicht ge&ouml;ffnet wird, dann kehrt man zur&uuml;ck.&ldquo;<br \/>\r\n- Der Gast muss sich mit seinem Namen vorstellen, wenn der zu Besuchende oder ein Angeh&ouml;riger von ihm hinter der T&uuml;r danach fragt, wer klopft. Dschabir (\uf074) sagt:<br \/>\r\n&ldquo;Ich kam zum Propheten (\uf072), um nach einer Schuld von meinem Vater zu fragen. Ich klopfte an die T&uuml;r. Er fragte: &sbquo;Wer ist da?&rsquo; Ich erwiderte: &sbquo;Ich&rsquo;, ohne meinen Namen zu sagen. Da wiederholte der Prophet (\uf065) fast verabscheuend: &sbquo;Ich, Ich&rsquo;, als h&auml;tte er das nicht gemocht.&rdquo;<br \/>\r\n- Regeln des Begr&uuml;&szlig;ens<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam empfiehlt, den islamischen Friedensgru&szlig; unter den Menschen zu verbreiten, weil das Liebe und Vertrauen unter den Menschen aufbaut. Der Prophet (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Bei Dem, in Dessen Hand meine Seele ist, ihr werdet nicht eher ins Paradies eingehen k&ouml;nnen, bis ihr gl&auml;ubig werdet, und ihr werdet nicht gl&auml;ubig, bis ihr euch liebt. Soll ich euch auf etwas hinweisen, das euch einander lieben l&auml;sst, wenn ihr es tut? Breitet den Gru&szlig; des Friedens unter euch aus.&rdquo; &nbsp;<br \/>\r\n- Wenn der Muslim begr&uuml;&szlig;t wird, muss er den Gru&szlig; beantworten:<br \/>\r\n\uf028Wenn ihr mit einem Gru&szlig; begr&uuml;&szlig;t werdet, dann gr&uuml;&szlig;t mit einem noch sch&ouml;neren Gru&szlig;, oder erwidert ihn.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 4:86)<br \/>\r\nDer Islam hat Kriterien f&uuml;r die Begr&uuml;&szlig;ung aufgestellt, die den Ablauf pr&auml;zise ordnen:<br \/>\r\n&bdquo;Der Reitende gr&uuml;&szlig;t den Gehenden, der Gehende den Sitzenden und die kleinere Gruppe die gr&ouml;&szlig;ere.&ldquo;<br \/>\r\n- Anstandsregeln der Sitzungen und Versammlungen:<br \/>\r\n- Wenn man zu einer Sitzung kommt, muss man zuerst die Anwesenden mit dem Friedensgru&szlig; begr&uuml;&szlig;en und wenn man den Raum verl&auml;sst, muss man die Gru&szlig;formel als Abschiedsgru&szlig; aussprechen. Der Prophet (\uf065) sagt dazu:<br \/>\r\n&ldquo;Wenn sich jemand von euch einer Sitzung anschlie&szlig;t, muss er zuerst gr&uuml;&szlig;en. Wenn er dann bei den Anwesenden sitzen will, mag er sitzen. Wenn er aber weggehen will, so muss er noch einmal den Abschiedsgru&szlig; sagen, denn der erste Gru&szlig; ist nicht wichtiger als der zweite.&rdquo;<br \/>\r\n- Wenn darum gebeten wird, Platz zu machen, so muss man auch Platz machen.<br \/>\r\n\uf028O ihr, die ihr glaubt, wenn zu euch gesagt wird: &sbquo;Macht Platz in den Versammlungen&rsquo;, dann macht Platz, so macht auch Allah euch Platz. Und wenn gesagt wird. &sbquo;Erhebt euch&rsquo;, dann erhebt euch eben, so erh&ouml;ht auch Allah diejenigen von euch, die glauben, und die, denen das Wissen zugekommen ist, um Rangstufen.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 58:11)<br \/>\r\n- Man darf keinen Menschen von seinem Platz verweisen, um sich an seinen Platz zu setzen. Der Prophet (\uf065) hat das verboten, indem er sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Ein Mann darf keinen anderen Mann von seinem Platz erheben, um sich an seinen Platz zu setzen. Aber macht f&uuml;reinander Platz und macht eine gr&ouml;&szlig;ere Runde.&rdquo;<br \/>\r\n&ldquo;Wenn sich jemand von seinem Sitz erhebt, und kommt zu ihm zur&uuml;ck, so hat er noch mehr Anspruch darauf.&rdquo;<br \/>\r\n- Man darf die Sitzenden nicht voneinander trennen, ohne dass sie das billigen. Der Prophet (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Es ist einem nicht erlaubt, zwei (sitzende) Menschen ohne ihre Erlaubnis voneinander zu trennen.&rdquo;<br \/>\r\n- In einer Versammlung aus drei Leuten d&uuml;rfen zwei von ihnen keine vertrauliche Zwiegespr&auml;che f&uuml;hren, ohne die dritte Person mit sich zu beteiligen. Der Prophet (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Wenn eine Gemeinschaft aus drei Menschen besteht, d&uuml;rfen zwei keine Zwiesprache f&uuml;hren, ohne dass der dritte sich daran beteiligt, bis sich die Drei anderen Menschen anschlie&szlig;en, denn Zwiesprache schmerzt die dritte Person.&rdquo;<br \/>\r\n- Man darf nicht in der Mitte der Runde sitzen, denn Hudhaifa berichtete, dass der Prophet (\uf065) denjenigen verflucht hat, der in der Mitte der Runde sitzt.<br \/>\r\n- Die Versammlung darf sich nicht mit unn&uuml;tzlichem Gerede besch&auml;ftigen, ohne Allahs zu gedenken und Wichtiges in der Religion und in weltlichen Fragen zu diskutieren. Der Prophet (\uf065) sagte dazu:<br \/>\r\n&ldquo;Diejenigen, die sich von einer Versammlung erheben, ohne Allah erw&auml;hnt zu haben, haben nichts anderes hinterlassen als einen Kadaver eines Esels, und sie werden ob dieser Versammlung nur Kummer empfinden.&rdquo;<br \/>\r\n- Man darf den Anwesenden nichts sagen, was sie schmerzt. Anas Ibn Malik berichtet, dass zum Propheten ein Mann gekommen ist, dessen Arme schmutzig aussahen. Der Prophet pflegte es nicht, jemanden mit etwas zu konfrontieren, das ihn schmerzt. Als der Mann wegging, sagte uns der Prophet (\uf065):<br \/>\r\n&bdquo;H&auml;ttet ihr diesem Manne gesagt, dass er sich seine Arme waschen sollte.&ldquo;<br \/>\r\n- Wie man sich trifft:<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam ber&uuml;cksichtigt die Empfindungen derjenigen, die sich an einem Ort treffen, im Bezug auf innere Zufriedenheit und &auml;u&szlig;ere Sauberkeit, damit das Treffen eine willkommene Angelegenheit ist, und damit das erw&uuml;nschte Ergebnis mit diesem Treffen erreicht werden kann. So befiehlt der Islam seinen Anh&auml;ngern, dass sie auf die Sauberkeit ihrer K&ouml;rper achten, so dass kein unerw&uuml;nschter Geruch entsteht, der die anderen Beteiligten st&ouml;rt. Ebenfalls empfiehlt der Islam, saubere Kleidung zu tragen, damit die anderen Menschen auch nicht durch schmutzige Bekleidung angeekelt werden. Im Treffen soll man dem jeweiligen Redner zuh&ouml;ren und ihn nicht unterbrechen. Man soll sich auf den Platz setzen, wo es die Platzreihenfolge bestimmt, damit man die anderen Sitzenden weder durch &Uuml;berschreitung st&ouml;rt, noch wegen Sitzpl&auml;tzen bedr&auml;ngt. In einer Freitagsrede sagte der Prophet (\uf065):<br \/>\r\n&ldquo;Wer sich am Freitag w&auml;scht, parf&uuml;miert, wenn er Parf&uuml;m hat, sich seine beste Kleidung anzieht und zur Moschee geht, ohne die K&ouml;pfe der Betenden zu &uuml;berschreiten, dann soviel betet, wie es Allah will, dann dem Redner zuh&ouml;rt, bis er mit ihm das gemeinsame Gebet verrichtet, so ist ihm das alles eine S&uuml;hne seiner S&uuml;nden, die er seit dem vorigen Freitag begangen hat.&rdquo;<br \/>\r\n- Wenn man niest, soll man die Dankformel (Alhamdulillah = Gott sei Dank) sagen. Der Prophet lehrte es uns, indem er (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&bdquo;Wenn einer von euch niest, soll er Alhamdulillah sagen, dann soll, wer es h&ouml;rt, ihm sagen: &ldquo;Allah erbarme Sich deiner&rsquo;, dann erwidert der Niesende: &sbquo;M&ouml;ge Allah dir Rechtleitung und innere Ruhe schenken&rsquo;.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Ebenfalls sagte er, wie Abu Huraira (\uf074) berichtete, auch in Bezug auf Niesen:<br \/>\r\n&ldquo;Wenn einer von euch niest, soll er sein Gesicht mit seinen beiden H&auml;nden decken und es leise machen.&rdquo;<br \/>\r\n- Man muss das G&auml;hnen m&ouml;glichst unterdr&uuml;cken, weil es ein Zeichen der Faulheit ist. Der Prophet (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Allah liebt das Niesen und hasst das G&auml;hnen, so wenn einer von euch niest und Allah lobt, dem muss jeder Muslim, der ihn Allah loben h&ouml;rt, Allahs Gnade w&uuml;nschen. G&auml;hnen kommt hingegen vom Satan, man muss es m&ouml;glichst unterdr&uuml;cken, denn wenn man beim G&auml;hnen &quot;haaa&quot; sagt, lacht einen der Satan aus.&rdquo;<br \/>\r\n- R&uuml;lpsen soll man in einer Sitzung m&ouml;glichst nicht. Ibn Omar sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Ein Mann stie&szlig; beim Propheten auf. Da sagte der Prophet dem Mann: &ldquo;Lass den R&uuml;lpsen! Wer in dieser Welt lange satt ist, ist im Jenseits lange hungrig.&rdquo; &nbsp;<br \/>\r\n- Anstandsregeln beim Sprechen:<br \/>\r\n- Man soll dem Sprecher zuh&ouml;ren und ihn nicht unterbrechen, bis er ausredet. Denn der Prophet (\uf065) sagte einem seiner Gef&auml;hrten am Tage der Abschiedswallfahrt:<br \/>\r\n&bdquo;Sag den Menschen, sie sollen zuh&ouml;ren.&ldquo;<br \/>\r\n- Der Sprecher soll klar sprechen, damit die H&ouml;rer verstehen k&ouml;nnen. &rsquo;Aischa (Allahs Wohlgefallen auf ihr), Mutter der Gl&auml;ubigen, sagt &uuml;ber die Sprechweise des Propheten (\uf065):<br \/>\r\n&ldquo;Seine W&ouml;rter waren so klar, damit sie jeder, der sie h&ouml;rte, verstehen konnte.&rdquo;<br \/>\r\n- Man soll ein heiteres Gesicht zeigen, sowohl der Sprecher als auch der H&ouml;rer, denn der Prophet (\uf065) sagt:<br \/>\r\n&ldquo;Verachte nichts von den guten Taten, selbst wenn es nur darum geht, dass du deinen Bruder mit einem fr&ouml;hlichen Gesicht triffst.&rdquo;<br \/>\r\n- Man soll nur gute und sinnvolle Worte sagen, denn diese werden einem wie Almosengabe gerechnet. Der Prophet (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;F&uuml;r jeden Knochen soll der Mensch jeden Tag, dessen Sonne aufgeht, ein Almosen zahlen: wenn er zwischen zwei Menschen, die sich miteinander streiten, gerechter Richter ist, so gilt das als Almosen. Wenn er jemandem dabei hilft, sein Tier zu reiten oder dessen Gep&auml;ck darauf zu stellen, so gilt das auch als Almosengabe. Das gute Wort ist auch wie Almosengabe. Jeder Schritt zum Beten in der Moschee ist wie Almosengabe und den Schadensgrund von der Stra&szlig;e wegzunehmen, gilt auch wie Almosengabe.&rdquo;<br \/>\r\n- Anstandsregeln beim Besuch eines Kranken:<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam f&ouml;rdert es, Kranke zu besuchen und h&auml;lt diesen Besuch f&uuml;r ein Recht des kranken Muslims gegen&uuml;ber seinen Br&uuml;dern. Im Allgemeinen hat der Muslim gegen&uuml;ber anderen Muslimen f&uuml;nf Rechte, die der folgende prophetische Spruch (Hadith) zusammenfasst:<br \/>\r\n&ldquo;Der Muslim hat gegen&uuml;ber dem anderen Muslim f&uuml;nf Rechte: seinen Gru&szlig; zu erwidern, ihn zu besuchen, wenn er krank ist, an seiner Beerdigung teilzunehmen, wenn er gestorben ist, seiner Einladung nachzugehen, wenn er zu etwas einl&auml;dt und ihm beim Niesen den Segenswunsch zu sagen.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Um den Lohn f&uuml;r diesen Besuch zu zeigen, sagte der Prophet (\uf065):<br \/>\r\n&ldquo;Wer einen Kranken besucht, weilt im Paradies und genie&szlig;t seine Fr&uuml;chte, solange er beim Kranken ist.&rdquo;<br \/>\r\n- W&auml;hrend des Besuchs soll man auch dem Kranken Mitleid und Zuneigung zeigen.<br \/>\r\n&ldquo;Um den vollst&auml;ndigen Lohn f&uuml;r den Besuch eines Kranken zu bekommen, soll man die eigene Hand auf die Stirn oder auf die Hand des Kranken legen und ihn fragen, wie es ihm geht.&rdquo;<br \/>\r\n- Man soll auch f&uuml;r den Kranken Bittgebete machen. Der Prophet (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Wenn man einen Kranken besucht, dessen Todesstunde noch nicht gekommen ist, und bei ihm siebenmal sagt: &sbquo;Ich bitte Allah, den Gro&szlig;en, Der einen gro&szlig;en Thron hat, darum, dich zu heilen&rsquo;, so heilt Allah den Kranken von dieser Krankheit.&rdquo;<br \/>\r\n- Anstandsregeln beim Scherzen:<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Das Leben im Islam ist nicht, wie viele denken, fern von Scherz und Spa&szlig;. Hanzala Al-Osdy, ein Gef&auml;hrte des Propheten erz&auml;hlte die folgende Geschichte, deren Held er selbst war. Er sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Abu Bakr hat mich getroffen und mich gefragt: &sbquo;wie geht es dir Hanzala?&rsquo; Ich erwiderte: &sbquo;Ich bin Heuchler geworden.&rsquo; Er sagte: &sbquo;Um Gottes willen, was sagst du da?&rsquo; Ich sagte: &sbquo;Wenn wir bei dem Propheten (\uf065) sind, ermahnt er uns, was H&ouml;lle und was Paradies ist, so dass wir diese beiden fast wie mit den eigenen Augen sehen. Wenn wir aber von ihm weg sind, besch&auml;ftigen wir uns mit unseren Frauen, Kindern und Verm&ouml;gen, so dass wir viel vergessen von dem, was der Prophet sagte.&rsquo; Da antwortete Abu Bakr: &sbquo;Bei Allah finden wir alle das.&rsquo; Wir gingen, ich und Abu Bakr, sofort zum Propheten, dem ich gleich sagte: &sbquo;Hanzala ist Heuchler geworden, o Gesandter Allahs.&rsquo; Er erwiderte: &sbquo;Wieso?&rsquo; Ich sagte: &sbquo;Wenn wir bei dir sind, ermahnst du uns, was H&ouml;lle und was Paradies ist, so dass wir diese beiden fast wie mit den eigenen Augen sehen. Wenn wir aber von dir weg sind, besch&auml;ftigen wir uns mit unseren Frauen, Kindern und Verm&ouml;gen, so dass wir viel vergessen von dem, was du sagst.&rsquo; Der Prophet sagte: &sbquo;Bei Dem, in Dessen Hand meine Seele ist, wenn ihr in dem Zustand auf die Dauer bleibt, wie ihr bei mir seid, so h&auml;tten die Engel euch mit der Hand unterwegs und zu Hause begr&uuml;&szlig;t. Die Sache, Hanzala, ist aber so und so, eine Stunde Gottesdienst, eine Stunde Welt.&rsquo;&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Auf diese Weise zeigte der Prophet (\uf065), dass der erlaubte Spa&szlig; und die unsch&auml;dliche Aufheiterung daf&uuml;r wichtig sind, dass die Seele ihre Vitalit&auml;t und Erfrischung zur&uuml;ckgewinnt. Dennoch muss man beim Scherzen sich das prophetische Motto vor den Augen halten, das der Prophet (\uf065) seinen Gef&auml;hrten erkl&auml;rte, als sie sagten:<br \/>\r\n&nbsp;&ldquo;O Gesandter Allahs, du spa&szlig;t mit uns.&ldquo; Er sagte &bdquo;Ja, aber ich sage trotzdem nur Wahrheit.&rdquo;<br \/>\r\n- Wie man verbal scherzt, kann man auch mit der Hand oder mit Gestik usw. Scherz machen. Anas erz&auml;hlt, dass ein Beduine namens Zaher pflegte, dem Propheten ein beduinisches Geschenk zu holen, w&auml;hrend der Prophet ihm mit n&ouml;tigem Vorrat auszustatten pflegte, wenn er weggehen wollte. Deshalb sagte der Prophet:<br \/>\r\n&ldquo;Zaher ist unser Nomade und wir sind seine St&auml;dter.&ldquo; Der Prophet kam an ihn eines Tages von der R&uuml;ckseite heran, als er einige Sachen auf dem Markt verkaufen wollte. Er umarmte ihn von hinten, so dass Zaher ihn nicht sehen konnte. Zaher fragte: &sbquo;Wer ist das? Lass mich los!&rsquo; als er sich ein bisschen drehte, erkannte er die Hand des Propheten (\uf065). Da rieb er seinen R&uuml;cken noch mehr an die Brust des Propheten. Der Prophet scherzte mit ihm, indem er sagte: &sbquo;Wer kauft diesen Sklaven?&rsquo; Zaher sagte: &sbquo;Dann findet er in ihm ein flaues Gesch&auml;ft.&rsquo; Der Prophet sagte darauf: &sbquo;Du bist aber bei Allah nicht flau. Du bist bei Allah teuer.&rdquo;<br \/>\r\n- Scherz darf nichts enthalten, das dem Muslim schadet oder ihn kr&auml;nkt. Denn der Prophet (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Der Muslim darf einen anderen Muslim nicht abschrecken.&rdquo;<br \/>\r\n- Scherz darf einen nicht zum L&uuml;gen bringen. Der Muslim darf auf keinen Fall l&uuml;gen, um die Menschen zum Lachen zu bringen. Der Prophet warnte davor, indem er sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Wehe dem, der l&uuml;gt, damit die Leute lachen. Wehe ihm. Wehe ihm.&rdquo;<br \/>\r\n- Anstandsregeln bei der Tr&ouml;stung:<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Trost wird daf&uuml;r gemacht, um den Angeh&ouml;rigen eines Verstorbenen Beileid auszudr&uuml;cken und ihren Kummer zu beschwichtigen. Deswegen sagte der Prophet (\uf065):<br \/>\r\n&ldquo;Kein Gl&auml;ubiger tr&ouml;stet seinen Bruder bei einem Ungl&uuml;ck, ohne dass Allah ihn am Tage der Auferstehung mit den Anz&uuml;gen der W&uuml;rde bekleidet.&rdquo; &nbsp;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Beim Tr&ouml;sten soll man Bittgebete f&uuml;r die Angeh&ouml;rigen des Verstorbenen machen, sie auf Geduld und auf das Vertrauen in Allahs jenseitigen Lohn verweisen. Usama Ibn Zaid sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Wir waren beim Propheten, als eine seiner T&ouml;chter zu ihm einen Boten schickte, dass ihr Sohn sich im Sterben befindet. Der Prophet sagte dem Boten. &sbquo;Geh zur&uuml;ck und sag ihr, dass Allah geh&ouml;rt, was Er nimmt, und dass Ihm geh&ouml;rt, was Er gibt. Und alles steht bei Ihm in einer festen Frist. Sie soll sich gedulden und auf Allahs Lohn f&uuml;r ihr Ungl&uuml;ck vertrauen.&rsquo; Der Bote sagte: &sbquo;Sie hat geschworen, dass du zu ihr kommen m&ouml;chtest.&rsquo; So ging der Prophet zusammen mit Sa&rsquo;d Ibn Ubada, Mu&rsquo;az Ibn Dschabal und mit mir zu ihr. Der Junge sah zum Propheten auf, w&auml;hrend er stark seufzte. Dem Propheten tropften die Augen. Sa&rsquo;d fragte: &sbquo;Was ist das (das Weinen), Gesandter Allahs?&rsquo; Er sagte: &sbquo;Das ist Barmherzigkeit, die Allah in die Herzen Seiner Diener legt. Und Allah erbarmt Sich Seiner barmherzigen Diener.&rdquo;<br \/>\r\n- Man soll dabei auch Segensw&uuml;nsche und Bittgebete f&uuml;r den Verstorbenen machen. Aschafi&rsquo;y pflegte bei Tr&ouml;stungen zu sagen: &bdquo;M&ouml;ge Allah (\uf049) euren Lohn vergr&ouml;&szlig;ern, eure Tr&ouml;stung gut machen und eurem Verstorbenen Vergebung schenken!&ldquo;<br \/>\r\n- Bei Tr&ouml;stungen ist es empfohlen, dass jemand den Angeh&ouml;rigen des Verstorbenen Essen vorbereitet. Als Dcha&rsquo;far Ibn Abi Talib gestorben war, sagte der Prophet (\uf065):<br \/>\r\n&ldquo;Bereitet f&uuml;r die Familie Dscha&rsquo;fars Essen vor, denn es besch&auml;ftigt sie heute eine gro&szlig;e Sache.&rdquo;<br \/>\r\n- Anstandsregeln beim Schlafen:<br \/>\r\n- Man soll zu Beginn die Tasmia-Formel:<br \/>\r\n(bismillahirrahmanirrahim = Im Namen des Gn&auml;digen und Barmherzigen Allahs) aussprechen, sich auf die rechte Seite legen. Man soll sich vergewissern, dass nichts Sch&auml;dliches auf der Schlafst&auml;tte liegt. Der Prophet (\uf065) sagte dazu:<br \/>\r\n&ldquo;Wenn einer von euch ins Bett geht, soll er mit dem inneren Ende seines Schlafgewandes auf das Bett schlagen und Allahs Name anrufen, weil er nicht wei&szlig;, was auf seinem Bett steht. Wenn er sich hinlegt, soll er das auf der rechten Seite machen und sagen: &sbquo;Erhaben bist Du, mein Herr. In Deinem Namen lege ich meinen K&ouml;rper und in Deinem Namen erhebe ich ihn. Wenn Du meine Seele bei Dir beh&auml;lst, so vergib ihr, wenn Du sie mir wieder gibst, so bewahre sie damit, womit Du die Seelen Deiner rechtschaffenen Diener bewahrst.&rdquo;<br \/>\r\n- Wenn man am Morgen oder irgendwann sonst aufsteht, soll er die Segensw&uuml;nsche aussprechen, die von dem Propheten stammen. Hudhaifa (\uf074) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Der Prophet pflegte es, wenn er des Nachts zum Schlafen ging, seine Hand unter seiner rechten Wange zu falten und zu sagen: &sbquo;O Allah, in Deinem Namen sterbe ich und in Deinem Namen lebe ich&rsquo;, und wenn er aufstand, pflegte er zu sagen: &sbquo;Allah sei Lob, Der uns nach dem Tod erweckt und zu Ihm f&uuml;hrt die Auferstehung!&rdquo;<br \/>\r\n- Man soll sich bem&uuml;hen, fr&uuml;h ins Bett zu gehen. Vom Propheten (\uf065) wird &uuml;berliefert:<br \/>\r\n&ldquo;Dass er das Schlafen vor dem Abendgebet und das Reden danach hasste.&rdquo;<br \/>\r\n- Auf dem Bauch zu schlafen ist nicht gut. Abu Huraira (\uf074) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Der Prophet (\uf065) ging an einem Mann vorbei, der auf dem Bauch schlief. Er betastete ihn mit seinem Fu&szlig; und sagte: &sbquo;Das ist eine Schlafhaltung, die Allah nicht mag.&ldquo;<br \/>\r\n- Man soll sich vor den Dingen sch&uuml;tzen, die eine Gefahr darstellen k&ouml;nnen. Der Prophet (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Das Feuer ist ein Feind f&uuml;r euch. Wenn ihr zum Schlafen geht, so l&ouml;scht es aus!&rdquo;<br \/>\r\n- Anstandsregeln beim Verrichten der Notdurft:<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Anas berichtete, dass der Prophet, wenn er zum Verrichten der Notdurft ging, und bevor er sich auf die Toilette setzte, zu sagen pflegte:<br \/>\r\n&ldquo;Im Namen Allahs. O Allah, ich suche bei Dir Zuflucht vor Schlechtigkeiten und B&ouml;sartigkeiten (auch vor dem b&ouml;sartigen \u011einn).&rdquo; &nbsp;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und wenn er von dem Ort der Notdurft wegging, sagte er, wie Anas Ibn Malik berichtete:<br \/>\r\n&bdquo;Allah sei Dank, Der von mir den Schaden wegtrieb und mich heilte.&ldquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; &rsquo;Aischa (Allahs Wohlgefallen auf ihr) Mutter der Gl&auml;ubigen sagte, dass der Prophet nach der Darmentleerung den Satz:<br \/>\r\n&nbsp;&bdquo;(Ghufranak) Vergebung!&ldquo;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; zu sagen pflegte.<br \/>\r\n- Bei der Ausscheidung soll man sich nicht nach Mekka richten. Abu Huraira berichtet, dass der Prophet (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Ich bin f&uuml;r euch wie ein Vater f&uuml;r seine Kinder. Der eine von euch soll sich [bei der Ausscheidung] weder mit dem Gesicht noch mit dem R&uuml;cken nach der Qibla (der Gebetsrichtung = Mekka) richten. Man soll sich mit drei kleinen Steinen reinigen, dabei soll er keine weichen Substanzen wie Mist oder Dung eines Tieres gebrauchen.&rdquo;<br \/>\r\n&bdquo;Man soll sich vor den Augen der Menschen verbergen.&ldquo;<br \/>\r\n- Man darf die rechte Hand bei der Reinigung nach Darmentleerung nicht gebrauchen, sondern die linke. Der Prophet (\uf065) sagte dazu:<br \/>\r\n&bdquo;Wenn einer von euch trinkt, darf er nicht in den Becher atmen, wenn er zur Notdurft geht, darf er sein Geschlecht nicht mit der Rechten ber&uuml;hren und wenn er sich danach reinigt, darf er die rechte Hand dabei nicht gebrauchen.&ldquo;<br \/>\r\n- Anstandsregeln bei ehelichem Geschlechtsverkehr:<br \/>\r\n- Man muss Allahs Namen anrufen, und zwar in der Formel, die der Prophet bestimmt hat, indem er sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Wenn einer von euch mit seiner Frau schlafen will, muss er sagen: &sbquo;Im Namen Allahs, o Allah, halte den Satan von uns und von dem fern, was Du uns [an Kindern] schenkst&rsquo;, wenn ein Kind f&uuml;r die beiden da bestimmt wird, wird ihm der Satan nichts anhaben.&rdquo;<br \/>\r\n- Der Mann soll mit seiner Frau spielen. Der Prophet (\uf065) fragte Jaber:<br \/>\r\n&ldquo;Hast du geheiratet, Jaber? &ldquo; Er sagte: &bdquo;Ja.&ldquo; Der Prophet sagte: &bdquo;Jungfrau oder deflorierte Frau?&ldquo; &ndash; &bdquo;Deflorierte&ldquo;- Der Prophet sagte ihm darauf: &bdquo;Warum keine Jungfrau, mit der du spielst und spa&szlig;t.&rdquo;<br \/>\r\n- Der Mann soll Liebe und Zuneigung durch K&uuml;ssen und Z&auml;rtlichkeiten zeigen. &rsquo;Aischa (Allahs Wohlgefallen auf ihr) Mutter der Gl&auml;ubigen erz&auml;hlt:<br \/>\r\n&ldquo;Dass der Prophet (\uf065) sogar w&auml;hrend er am Fasten war (mich) k&uuml;sste und erwies (mir) Z&auml;rtlichkeiten w&auml;hrend er am Fasten war. Und er war unter euch derjenige, der sich unter Kontrolle hielt.&rdquo;&nbsp; &nbsp;<br \/>\r\n- Der Ehemann und die Ehefrau k&ouml;nnen sich so miteinander am&uuml;sieren, wie es ihnen bekommt, vorausgesetzt, dass sie den Rahmen beachten, den der Prophet (\uf065) hierf&uuml;r bestimmt hat.<br \/>\r\n&ldquo;Einmal ist ein muslimischer Mann zum Propheten erschreckt gekommen und hat ihm sofort gesagt: &bdquo;Ich habe mich zugrunde gerichtet.&ldquo; &ndash;&bdquo;Wieso?&ldquo; &ndash; &bdquo;Ich habe meinen Gep&auml;cksattel in der vorigen Nacht umgestellt.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Prophet antwortete ihm nicht, bis die Offenbarung mit dem Vers gekommen ist:<br \/>\r\n\uf028Eure Frauen sind f&uuml;r euch ein Saatfeld. Geht zu eurem Saatfeld, wann und wie immer ihr wollt.\uf029&nbsp;&nbsp; &nbsp;(Qur&acute;an 2:223)<br \/>\r\n&ldquo;So sagte ihm der Prophet: &ldquo;Komm von vorne oder von hinten, vermeide den After und den Beischlaf w&auml;hrend der Menstruation.&rdquo;<br \/>\r\n- Der Mann soll sich nicht nach der Ejakulation zur&uuml;ckziehen, bevor seine Frau befriedigt wird, vielmehr soll er so lange warten, bis sie befriedigt ist. Der Prophet (\uf065) sagt:<br \/>\r\n&ldquo;Wenn einer von euch mit seiner Frau Beischlaf aus&uuml;bt, soll er sie nicht zur Eile veranlassen, bis sie befriedigt wird.&rdquo;<br \/>\r\n- Der Mann soll die intime Beziehung zu seiner Frau vor allen anderen Menschen geheim halten. Denn der Prophet (\uf065) sagt:<br \/>\r\n&ldquo;Unter denen, welche bei Allah am Tage der Auferstehung die niedrigste Stufe haben, ist der Mann, der mit seiner Frau schl&auml;ft und dann nachher seine Geheimnisse mit ihr verbreitet.&rdquo;<br \/>\r\n- Anstandsregeln beim Reisen:<br \/>\r\n- Zuerst muss man, bevor man reist, alle ihm von den Menschen anvertrauten G&uuml;ter und Schulden zur&uuml;ckgeben. Dar&uuml;ber hinaus muss er die Kosten f&uuml;r den Haushalt seiner Familie in der Zeit sichern, w&auml;hrend der er verreist ist. Der Prophet (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Wer seinem Bruder etwas Ungerechtes angetan hat, muss ihn darum bitten, ihn davon loszul&ouml;sen, bevor ein Tag kommt, an dem nichts gegen Geld gekauft werden kann, sondern gegen den guten Lohn f&uuml;r die fr&uuml;heren guten Taten. Dieser Lohn wird dem Ungerechten entnommen und dem gegeben, der sein Unrecht gelitten hat. Wenn der gute Lohn fertig ist, ohne dass der Ungerechte seine Schuld zur&uuml;ckgezahlt hat, wird vom schlechten Lohn, den der Unrechtleidende f&uuml;r seine fr&uuml;heren schlechten Taten verdienen sollte, auf den Ungerechten geschoben.&rdquo;<br \/>\r\n- Es ist nicht empfehlenswert, dass man alleine verreist. Der Prophet forderte auf, dies zu unterlassen. Nur wenn man keine M&ouml;glichkeit findet, einen Begleiter zu finden, oder wenn es um eine pl&ouml;tzliche Reise geht, darf man alleine reisen.<br \/>\r\n&ldquo;Der Prophet fragte einen Mann, der eine Reise gemacht hat: &ldquo;Wen hast du begleitet?&ldquo; &ndash; &bdquo;Niemanden.&ldquo; Da sagte der Prophet: &bdquo;Ein Reisender ist ein Satan, zwei Reisende sind zwei Satane und drei Reisende sind eine Karawane.&rdquo;<br \/>\r\n- Die Reisebegleitung muss aus guten Menschen bestehen. Sie m&uuml;ssen einen Leiter nennen, der als Emir der Reise genannt wird. Denn der Prophet (\uf065) sagt:<br \/>\r\n&ldquo;Wenn drei auf einer Reise sind, sollen sie einen von ihnen als Emir w&auml;hlen.&rdquo; &nbsp;<br \/>\r\n- Bei der R&uuml;ckkehr soll man seinen Angeh&ouml;rigen, besonders seiner Frau, mitteilen, wann man nach Hause kommt. Der Prophet pflegte das zu tun. Ebenfalls soll man sie des Nachts mit seiner R&uuml;ckkehr nicht unangemeldet &uuml;berraschen. Dar&uuml;ber sagte der Prophet (\uf065):<br \/>\r\n&ldquo;Wenn jemand lange verreist ist, soll er seine Frau bei der R&uuml;ckkehr nicht des Nachts unangemeldet &uuml;berraschen.&rdquo; &nbsp;<br \/>\r\n- Der Reisende soll sich vor der Reise von seinen Angeh&ouml;rigen und von seinen Freunden verabschieden. Denn der Prophet (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Wenn jemand reisen will, soll er sich von seinen Br&uuml;dern verabschieden, denn sie lassen sein Gutes doppelt werden, weil sie f&uuml;r ihn Segensw&uuml;nsche zu seinen eigenen Segensw&uuml;nschen aussprechen.&rdquo;<br \/>\r\n- Der Reisende soll sich, sobald sein Reisezweck erreicht wird, beeilen, zu seiner Familie zur&uuml;ckzukehren. Der Prophet (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Reisen ist ein St&uuml;ck Qual, denn es verwehrt dem Menschen sein normales Essen, Trinken und seinen Schlaf. Daher soll der Reisende, sobald sein Ziel erreicht wird, zu seiner Familie zur&uuml;ckkehren.&rdquo;<br \/>\r\n- Anstandsregeln auf der Stra&szlig;e:<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Prophet (\uf065) sagte einigen Leuten:<br \/>\r\n&ldquo;Seid gewarnt vor dem Sitzen auf der Stra&szlig;e!&ldquo; Sie sagten: &bdquo;O Gesandter Allahs, das sind unsere Sitzungen, die wir unbedingt brauchen, um &uuml;ber unsere Angelegenheiten zu sprechen.&ldquo; Er sagte: &bdquo;Wenn es unbedingt sein muss, so gebt der Stra&szlig;e ihr Recht!&ldquo; Sie sagten: &bdquo;Was ist das Recht der Stra&szlig;e?&ldquo; Er sagte: &bdquo;Den Blick [vor den Passanten\/innen] zu senken, Besch&auml;digung der Menschen zu unterlassen, den Friedensgru&szlig; zu erwidern, das Rechte zu gebieten und das Verwerfliche zu verbieten&ldquo;, in einer anderen &Uuml;berlieferung steht noch dazu: &bdquo;dem Besorgten zu helfen und den Irregehenden zu f&uuml;hren.&rdquo;<br \/>\r\n- Man muss auch das Wohl und die Ruhe anderer Menschen ber&uuml;cksichtigen. Der Prophet (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;F&uuml;rchtet die Fluchgr&uuml;nde!&ldquo; Man fragte: &bdquo;Was sind diese?&ldquo; Er sagte: &bdquo;Wer auf der Stra&szlig;e der Menschen oder im Schatten, in dem sie sich vor der Hitze sch&uuml;tzen, den Darm entleert.&ldquo;<br \/>\r\n- Man muss nichts mit sich nehmen, das den anderen Menschen Schaden zuf&uuml;gen kann. Der Prophet (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Wer an unserer Moschee oder an unserem Markt vorbeigeht und dabei Schie&szlig;pfeile tr&auml;gt, der muss deren Spitzen greifen &ndash; oder er sagte &ndash; der muss sie mit seiner Hand festhalten, damit sie keinen Muslim verletzen.&rdquo;<br \/>\r\n- Anstandsregeln beim Kauf und Verkauf:<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Handel ist im Grunde genommen erlaubt, weil er auf dem gegenseitigen Nutzen des K&auml;ufers und des Verk&auml;ufers basiert,&nbsp; doch sollte, dem einen Partner oder beiden Partnern, Schaden zugef&uuml;gt, wird der Handel verboten weil Allah (\uf049) sagt:<br \/>\r\n\uf028O ihr, die ihr glaubt, verzehrt nicht untereinander euer Verm&ouml;gen durch Betrug.\uf029&nbsp;&nbsp; (Qur&acute;an 4:29)<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam h&auml;lt den Gewinn durch Handel f&uuml;r eine der gesegnetesten und besten Einkommensm&ouml;glichkeiten&nbsp; &uuml;berhaupt. Der Prophet (\uf065) wurde gefragt:<br \/>\r\n&ldquo;Was ist der beste Gewinn?&ldquo; Er antwortete: &bdquo;Der beste Gewinn ist der Gewinn, den man sich durch eigene Handarbeit oder durch einen segenreichen Handel einbringt.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Islam ruft seine Anh&auml;nger zur Ehrlichkeit beim Handel auf. Der Prophet (\uf065) sagte &uuml;ber den ehrlichen H&auml;ndler:<br \/>\r\n&ldquo;Der ehrliche H&auml;ndler ist in Begleitung der M&auml;rtyrer am Tage der Auferstehung.&rdquo;<br \/>\r\n- Der Verk&auml;ufer muss die Fehler an der Ware, wenn es Fehler gibt, zeigen. Der Prophet (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Kein Mensch darf etwas verkaufen, ohne dass er seine Fehler zeigt und es ist keinem erlaubt, der von diesen Fehlern wei&szlig;, sie zu verschweigen.&rdquo;<br \/>\r\n- Der Verk&auml;ufer muss jede Art von Betrug meiden. Wenn der K&auml;ufer die Fehler der Ware nicht wahrnimmt, soll der Verk&auml;ufer ihn darauf hinweisen. Abu Huraira berichtete:<br \/>\r\n&ldquo;Dass der Prophet (\uf065) an einem Haufen Weizen vorbeikam, den ein Mann zum Verkauf anbot. Als der Prophet seine Hand hineinstreckte, wurde sie feucht. Der Prophet sagte dem Verk&auml;ufer: &ldquo;Was ist diese N&auml;sse, Nahrungsverk&auml;ufer?&rdquo; Der Mann sagte: &ldquo;Es ist nur der Himmel [d.h. der Regen], der mein Getreide getroffen hat.&rdquo; Der Prophet sagte ihm: &ldquo;Du musstest den verdorbenen Teil dann klar zeigen und nicht unter dem guten Teil verstecken! Wer betr&uuml;gt, geh&ouml;rt nicht zu mir.&rdquo;<br \/>\r\n- Beim Handel muss man die Wahrheit sagen und nicht L&uuml;gen. Der Prophet (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;Die beiden Handelspartner (K&auml;ufer und Verk&auml;ufer) entscheiden &uuml;ber ihr Gesch&auml;ft durch freie Entscheidung, solange sie sich nicht trennen. Wenn sie ehrlich sind und die M&auml;ngel nicht verschweigen, wird ihr Gesch&auml;ft gesegnet. Wenn sie aber l&uuml;gen und die M&auml;ngel verschweigen, wird der Segen ihres Gesch&auml;ftes getilgt.&rdquo;<br \/>\r\n-&nbsp; Beim Kauf und Verkauf soll der Muslim gro&szlig;z&uuml;gig sein, weil diese Weise die Beziehungen zwischen den Partnern st&auml;rkt und die egoistische Gewinngier mindert, welche alle menschlichen und br&uuml;derlichen Beziehungen zunichte machen kann. Der Prophet (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;M&ouml;ge Allah Sich demjenigen erbarmen, der gro&szlig;m&uuml;tig kauft, gro&szlig;m&uuml;tig verkauft und gro&szlig;m&uuml;tig seine Sachen fordert.&rdquo;<br \/>\r\n-&nbsp; Schw&ouml;ren sollte man beim Handel m&ouml;glichst vermeiden. Denn der Prophet (\uf065) sagte:<br \/>\r\n&ldquo;H&uuml;tet euch, dass ihr beim Verkauf schw&ouml;rt. Denn es kann den Verkauf erleichtern, den Segen aber wird es vertilgen.&rdquo;<br \/>\r\n- Der Islam l&auml;dt uns dazu ein, dass wir die R&uuml;ckg&auml;ngigmachung eines Gesch&auml;fts annehmen, wenn es ein Partner bedauert, nachdem es geschlossen wurde. Dar&uuml;ber sagt der Prophet (\uf065):<br \/>\r\n&ldquo;Wer die R&uuml;ckg&auml;ngigmachung eines bereuenden K&auml;ufers oder Verk&auml;ufers annimmt, macht Allah seine Strafe am Tage der Auferstehung auch r&uuml;ckg&auml;ngig.&rdquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Das waren einige islamische Anstandsregelungen, au&szlig;er denen es viele andere gibt, die viel Zeit und Aufwand in Anspruch nehmen k&ouml;nnen, wenn man &uuml;ber sie im Einzelnen redet. Es reicht uns aber aus, zu wissen, dass es keine menschliche T&auml;tigkeit gibt, die sich auf die &ouml;ffentliche oder auf die private Lebenssph&auml;re bezieht, f&uuml;r die es keine Orientierungsregelung im Qur`an oder in der prophetischen Tradition \/ die &Uuml;berlieferung des Propheten Muhammad (\uf072)) (As-Sunnah) gibt. Das macht das Leben des Muslims in all seinen weltlichen und religi&ouml;sen Bereichen zu einem fortw&auml;hrenden Gottesdienst, f&uuml;r den er Allahs Belohnung erwarten darf.<\/h3>\r\n\r\n<h3>&nbsp;<\/h3>\r\n\r\n<h3>Schlusswort<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Am Ende dieser Einf&uuml;hrung wollen wir die Aussagen zweier Prominenten, die zum Islam &uuml;bergetreten sind, anf&uuml;hren.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; F. Filweas ist ein ehemaliger britischer Schifffahrtsoffizier, der am ersten und zweiten Weltkrieg teilgenommen hat. Er wuchs in einer christlich gepr&auml;gten Umgebung auf. Nachdem er den Qur`an kennen gelernt und studiert hat, ist er im Jahre 1924 zum Islam &uuml;bergetreten und hat einige Werke &uuml;ber den Islam geschrieben. Er sagte:<br \/>\r\n&bdquo;Im Westen gibt es eine gravierende seelische Leere, die kein Prinzip, Dogma oder Glaube ausf&uuml;llen konnte, damit die Menschen gl&uuml;cklich leben k&ouml;nnen. Trotz des finanziellen Reichtums, des wirtschaftlichen Luxus, trotz der Erf&uuml;llung aller materiellen W&uuml;nsche der V&ouml;lker, sp&uuml;rt der westliche Mensch noch die Bedeutungslosigkeit seines Lebens.&ldquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Und Er fragt sich: Warum lebe ich? Wohin gehe ich? Und warum? Niemand bietet ihm die &uuml;berzeugende Antwort auf diese Fragen. Der Arme hat noch nicht erkannt, dass seine Arznei nur in der rechtschaffenen Religion zu finden ist, die Religion, &uuml;ber die er nur Unklarheiten und Ungewissheiten wei&szlig;. Dennoch ist das Licht eingebrochen und der Morgen hat sich gezeigt, da es nun Gruppen von Europ&auml;ern gibt, auch wenn sie noch klein sind, die zum Islam &uuml;bertreten. Der westliche Mensch hat begonnen, M&auml;nner und Frauen zu sehen, die mit und nach dem Islam leben. Jeden Tag kommen einige zur rechten Religion. Das ist der Anfang.&ldquo;<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Ebenfalls sagt D. Potter, die in Michigan, USA geboren wurde und an der Universit&auml;t Michigan Journalistik studierte: &bdquo;Islam ist Gottes Ordnung, die wir um uns in der Natur klar sehen. Nach Gottes Willen laufen Berge, Meere, Sterne und Planeten und finden ihren Kreis. Sie unterstehen dem Willen ihres Sch&ouml;pfers, wie die Protagonisten in einem Roman dem Willen des Autors unterstehen &ndash; Gott hat aber das beste Beispiel &ndash;, die das nur reden oder tun, was der Schriftsteller will. In der gleichen Art ist jedes Atom auf der Erde &ndash; sogar die festen leblosen K&ouml;rper und Steine &ndash; all das ist willenlos Muslim.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Der Mensch alleine ist von dieser Regel ausgenommen, denn Gott hat ihm die freie Wahl gegeben. Er kann entscheiden, sich Gott zu ergeben, oder er schafft sich seine eigene Ordnung, sein eigenes Gesetz, er kann w&auml;hlen, welche Religion ihn zufrieden stellt. Leider w&auml;hlt er meistens diesen letzteren Weg. Die Menschen in Europa und in Amerika treten in gro&szlig;en Zahlen zum Islam &uuml;ber, weil sie nach innerer Ruhe und seelischer Zufriedenheit durstig sind. Sogar einige Orientalisten und christliche Missionare, die ihre Expeditionen mit dem Wunsch anfingen, den Islam auszurotten und seine vermeintlichen M&auml;ngel zu entlarven, wurden sp&auml;ter selbst Muslime, weil der Islam starke Argumentation hat, die nicht zu widerlegen sind.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Dies sind die haupts&auml;chlichen Besonderheiten und Vorteile der einen Religion, die auf reinen Glaubensinhalten basiert.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Diese Religion, der Islam; verbietet es etwas anderem zu dienen au&szlig;er Allah (\uf049) und lehnt den G&ouml;tzendienst total ab. Ich hoffe, dass die hier aufgef&uuml;hrten Besonderheiten und Vorteile des Islam, die die feine Moral der Seele und die sinnvolle Zusammenarbeit unter den&nbsp; Dienern Allahs unterst&uuml;tzt, dem Leser einen Impuls gibt, sich noch mehr Wissen &uuml;ber diese gro&szlig;artige Religion anzueignen.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp; Sie ist die Religion, die auf Dauer in verschiedenen Zeitepochen eine effektive Kraft erzeugt hat und Einfluss auf die Menschheit aus&uuml;bt. Die meisten Menschen die diese Religion unterst&uuml;tzt und ihr Folge leisteten, waren Nicht-Araber, die die Sprache des Qur&acute;an nicht als Muttersprache kannten.<br \/>\r\n&nbsp;&nbsp;&nbsp; Das ist ein Beweis daf&uuml;r, dass dies eine wahre und rechtschaffene Religion ist. Und wer &uuml;ber sie liest, ohne von nationalen oder einseitigen Gef&uuml;hlen geleitet zu sein, wird diese Lehre ohne Verz&ouml;gerung akzeptieren und zum Islam konvertieren oder sie mindestens respektieren. Und Allah (\uf049) ist der Verleiher von Erfolg und Rechtleiter zum Geraden Weg.<br \/>\r\n&ldquo;Friede sei auf dem Gesandten der Barmherzigkeit f&uuml;r die Welten, unserem Propheten und Gesandten Muhammad und dessen Familie und Gef&auml;hrten und denen, die bis zum J&uuml;ngsten Tag seiner Rechtleitung folgen.&rdquo;<\/h3>\r\n\r\n<h3>&nbsp;<\/h3>\r\n\r\n<h3><br \/>\r\nWWW.ISLAMLAND.COM<\/h3>\r\n\r\n<h3>info@islamland.com<br \/>\r\n&nbsp;<\/h3>\r\n\r\n<h3>&nbsp;<\/h3>\r\n","word":"\/uploads\/books\/alislam--_ger.doc","pdf":"\/uploads\/books\/alislam--_ger.pdf","keywords":"","read_counter":35867,"status":1,"is_volume":0,"created_at":"2013-12-09T09:00:00.000000Z","updated_at":"2026-06-25T01:30:00.000000Z","language_id":7,"publisher_id":8,"category_id":1,"volume_id":null,"parent_id":22,"promote":null,"volume_count":null,"volume_title":null,"order":1,"audios":[],"fatawas":[],"videos":[],"articles":[],"publisher":{"id":8,"name":"www.islamland.com","slug":"www_islamland_com","image":"\/uploads\/authors\/facebook-profile.jpg","role":"Publisher","about":"","promote":0,"status":1,"created_at":"2013-12-03T09:00:00.000000Z","updated_at":"2013-12-03T09:00:00.000000Z","language_id":1,"parent_id":null,"image_asset":"http:\/\/islamland.com\/uploads\/authors\/facebook-profile.jpg","get_name":"www.islamland.com"},"translators":[{"id":4,"name":"EUROPEAN ISLAMIC RESEARCH CENTER (EIRC) \u0627\u0644\u0645\u0631\u0643\u0632 \u0627\u0644\u0623\u0648\u0631\u0648\u0628\u064a \u0644\u0644\u062f\u0631\u0627\u0633\u0627\u062a \u0627\u0644\u0625\u0633\u0644\u0627\u0645\u064a\u0629","slug":"european_islamic_research_center_eirc_\u0627\u0644\u0645\u0631\u0643\u0632_\u0627\u0644\u0623\u0648\u0631\u0648\u0628\u064a_\u0644\u0644\u062f\u0631\u0627\u0633\u0627\u062a_\u0627\u0644\u0625\u0633\u0644\u0627\u0645\u064a\u0629","image":"\/uploads\/users\/non-profile.jpg","role":"Translator","about":"","promote":0,"status":1,"created_at":"2013-12-02T09:00:00.000000Z","updated_at":"2013-12-02T09:00:00.000000Z","language_id":1,"parent_id":null,"pivot":{"book_id":110,"author_id":4},"image_asset":"http:\/\/islamland.com\/uploads\/users\/non-profile.jpg","get_name":"EUROPEAN ISLAMIC RESEARCH CENTER (EIRC) \u0627\u0644\u0645\u0631\u0643\u0632 \u0627\u0644\u0623\u0648\u0631\u0648\u0628\u064a \u0644\u0644\u062f\u0631\u0627\u0633\u0627\u062a \u0627\u0644\u0625\u0633\u0644\u0627\u0645\u064a\u0629"}],"revisers":[],"authors":[{"id":2,"name":"Dr. Abd Ar-Rahman bin Abd Al-Karim Ash-Sheha","slug":"ash_sheha","image":"\/uploads\/users\/non-profile.jpg","role":"Author","about":null,"promote":1,"status":1,"created_at":"2013-12-02T09:00:00.000000Z","updated_at":"2022-11-10T08:42:34.000000Z","language_id":1,"parent_id":null,"pivot":{"book_id":110,"author_id":2},"image_asset":"http:\/\/islamland.com\/uploads\/users\/non-profile.jpg","get_name":"Dr. Abd Ar-Rahman bin Abd Al-Karim Ash-Sheha"}],"image_asset":"http:\/\/islamland.com\/uploads\/books\/538dbbf3-5978-46db-9908-04dfb8adb1fd-The_Message_of_Islam-eng.jpg","pdf_asset":"http:\/\/islamland.com\/uploads\/books\/alislam--_ger.pdf","word_asset":"http:\/\/islamland.com\/uploads\/books\/alislam--_ger.doc","author_id":"","author_name":"Dr. Abd Ar-Rahman bin Abd Al-Karim Ash-Sheha","book_title":"Botschaft des Islam","category_slug":"Introducing-islam","category_name":"Introducing Islam"},"translations":[],"volumes":null,"book_audios":[],"book_fatawas":[],"book_videos":[],"book_articles":[],"url":"http:\/\/islamland.com\/deu\/api\/books\/botschaft-des-islam-1432798897","publisher":{"id":8,"name":"www.islamland.com","slug":"www_islamland_com","image":"\/uploads\/authors\/facebook-profile.jpg","role":"Publisher","about":"","promote":0,"status":1,"created_at":"2013-12-03T09:00:00.000000Z","updated_at":"2013-12-03T09:00:00.000000Z","language_id":1,"parent_id":null,"i18ns":[],"image_asset":"http:\/\/islamland.com\/uploads\/authors\/facebook-profile.jpg","get_name":"www.islamland.com"},"translators":[{"id":4,"name":"EUROPEAN ISLAMIC RESEARCH CENTER (EIRC) \u0627\u0644\u0645\u0631\u0643\u0632 \u0627\u0644\u0623\u0648\u0631\u0648\u0628\u064a \u0644\u0644\u062f\u0631\u0627\u0633\u0627\u062a \u0627\u0644\u0625\u0633\u0644\u0627\u0645\u064a\u0629","slug":"european_islamic_research_center_eirc_\u0627\u0644\u0645\u0631\u0643\u0632_\u0627\u0644\u0623\u0648\u0631\u0648\u0628\u064a_\u0644\u0644\u062f\u0631\u0627\u0633\u0627\u062a_\u0627\u0644\u0625\u0633\u0644\u0627\u0645\u064a\u0629","image":"\/uploads\/users\/non-profile.jpg","role":"Translator","about":"","promote":0,"status":1,"created_at":"2013-12-02T09:00:00.000000Z","updated_at":"2013-12-02T09:00:00.000000Z","language_id":1,"parent_id":null,"pivot":{"book_id":110,"author_id":4},"i18ns":[],"image_asset":"http:\/\/islamland.com\/uploads\/users\/non-profile.jpg","get_name":"EUROPEAN ISLAMIC RESEARCH CENTER (EIRC) \u0627\u0644\u0645\u0631\u0643\u0632 \u0627\u0644\u0623\u0648\u0631\u0648\u0628\u064a \u0644\u0644\u062f\u0631\u0627\u0633\u0627\u062a \u0627\u0644\u0625\u0633\u0644\u0627\u0645\u064a\u0629"}],"revisers":[],"authors":[{"id":2,"name":"Dr. Abd Ar-Rahman bin Abd Al-Karim Ash-Sheha","slug":"ash_sheha","image":"\/uploads\/users\/non-profile.jpg","role":"Author","about":null,"promote":1,"status":1,"created_at":"2013-12-02T09:00:00.000000Z","updated_at":"2022-11-10T08:42:34.000000Z","language_id":1,"parent_id":null,"pivot":{"book_id":110,"author_id":2},"i18ns":[],"image_asset":"http:\/\/islamland.com\/uploads\/users\/non-profile.jpg","get_name":"Dr. Abd Ar-Rahman bin Abd Al-Karim Ash-Sheha"}]}