{"book":{"id":112,"title":"Der Islam ","slug":"der-islam-1432798897","image":"\/uploads\/books\/52a61505-cd4c-4bc2-97aa-739cc63a5571-untitled.png","hint":"","arabic_notes":"","book_text":"<div class=\"WordSection1\" style=\"text-align: justify;\">\r\n<p><strong>&nbsp;<\/strong><\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: xx-large; color: #ff0000;\"><strong>Der Islam<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: xx-large; color: #ff0000;\">Eine Einf&uuml;hrung<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: xx-large; color: #ff0000;\">\ufd3f \u062a\u0639\u0631\u064a\u0641 \u0628\u062f\u064a\u0646 \u0627\u0644\u0625\u0633\u0644\u0627\u0645 \ufd3e<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: xx-large; color: #ff0000;\">] Deutsch &ndash; German &ndash; \u0623\u0644\u0645\u0627\u0646\u064a [<\/span><\/p>\r\n<p class=\"Default\" style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: xx-large; color: #ff0000;\">Abdurrahman Abdulkarim Al-Scheha<\/span><\/p>\r\n<p class=\"Default\" style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: large;\"><br \/><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><strong>&Uuml;bersetzt von:<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\">Dr.: Sayed Ahmad Fathalla Abouzid<\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\">Al-Azhar Universit&auml;t - Sprachen und &Uuml;bersetzungsfakult&auml;t - Abteilung f&uuml;r Germanistik und Islamwissenschaften in Deutsch - Kairo, &Auml;gypten<\/span><\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\">2011 - 1432<\/span><\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<br \/>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\">\ufd3f \u062a\u0639\u0631\u064a\u0641 \u0628\u062f\u064a\u0646 \u0627\u0644\u0625\u0633\u0644\u0627\u0645 \ufd3e<\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\">&laquo; \u0628\u0627\u0644\u0644\u063a\u0629 \u0627\u0644\u0623\u0644\u0645\u0627\u0646\u064a\u0629 &raquo;<strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\">\u0639\u0628\u062f \u0627\u0644\u0631\u062d\u0645\u0646 \u0639\u0628\u062f \u0627\u0644\u0643\u0631\u064a\u0645 \u0627\u0644\u0634\u064a\u062d\u0629<\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\">\u062a\u0631\u062c\u0645\u0647 \u0625\u0644\u0649 \u0627\u0644\u0623\u0644\u0645\u0627\u0646\u064a\u0629:<\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\">\u062f. \u0633\u064a\u062f \u0623\u062d\u0645\u062f \u0641\u062a\u062d \u0627\u0644\u0644\u0647 \u0623\u0628\u0648 \u0632\u064a\u062f<\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\">\u0642\u0633\u0645 \u0627\u0644\u0644\u063a\u0629 \u0627\u0644\u0623\u0644\u0645\u0627\u0646\u064a\u0629 \u0648\u0622\u062f\u0627\u0628\u0647\u0627 - \u0648\u0627\u0644\u062f\u0631\u0627\u0633\u0627\u062a \u0627\u0644\u0625\u0633\u0644\u0627\u0645\u064a\u0629 \u0628\u0627\u0644\u0644\u063a\u0629 \u0627\u0644\u0623\u0644\u0645\u0627\u0646\u064a\u0629<\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\">\u0643\u0644\u064a\u0629 \u0627\u0644\u0644\u063a\u0627\u062a \u0648\u0627\u0644\u062a\u0631\u062c\u0645\u0629 - \u062c\u0627\u0645\u0639\u0629 \u0627\u0644\u0623\u0632\u0647\u0631<\/span><\/p>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\">\u0627\u0644\u0642\u0627\u0647\u0631\u0629 - \u062c\u0645\u0647\u0648\u0631\u064a\u0629 \u0645\u0635\u0631 \u0627\u0644\u0639\u0631\u0628\u064a\u0629<\/span><\/p>\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\">2011 - 1432<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">\u0628\u0633\u0640\u0640\u0645 \u0627\u0644\u0644\u0647 \u0627\u0644\u0631\u062d\u0645\u0646 \u0627\u0644\u0631\u062d\u064a\u0640\u0645<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong>Der Islam<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Eine Einf&uuml;hrung<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Gepriesen sei Allah. Allahs Segen und Heil seien auf dem Propheten Muhammad, seiner Familie und seinen Gef&auml;hrten allesamt.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<h1 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-size: large;\">Zu diesem Buch<\/span><\/h1>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Allah der Erhabene sagt in seinem Buch: &bdquo;Sprich: &sbquo;O Leute der Schrift, kommt her zu einem zwischen uns und euch gleich angenommenen Wort: dass wir Allah allein dienen und Ihm nichts beigesellen, und dass wir nicht einander zu Herren nehmen neben Allah.&rsquo; Doch wenn sie sich abkehren, dann sagt: &sbquo;Bezeugt, dass wir Gottergebene (Muslime) sind.&rsquo;&ldquo; (Koran 3: 64).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam ist die wahre Religion, denn er ist die Religion der gesunden angeborenen Veranlagung, er ist die Religion der Klarheit, die keine Mysterien kennt. Der Islam regt seine Anh&auml;nger an, nach allem zu fragen, was ihnen unverst&auml;ndlich zu sein scheint oder was ihnen einf&auml;llt. Dennoch l&auml;sst er nicht jeden auf solche Fragen Antwort geben; vielmehr hat er nur den Gelehrten, den Wissenden das Recht gegeben, auf die religi&ouml;sen Fragen zu antworten. Sonst l&auml;uft einer Gefahr, Falsches &uuml;ber Allah zu sagen, was im Islam eine gro&szlig;e S&uuml;nde bedeutet: &bdquo;Sprich: &sbquo;Verboten hat mein Herr die sch&auml;ndlichen Taten, was von ihnen offen ist und was verborgen, die S&uuml;nde schlechthin und die Gewaltanwendung ohne vorliegende Berechtigung, und dass ihr Allah solche beigesellt, f&uuml;r die Er keine Erm&auml;chtigung herabgesandt hat, <span style=\"text-decoration: underline;\">und dass ihr &uuml;ber Allah das sagt, was ihr nicht wisst.<\/span>&rsquo;&ldquo; (Koran 7: 33). Nur diejenigen, die sich auf dem Gebiet der religi&ouml;sen Wissenschaften spezialisiert haben, sind in der Lage, religi&ouml;se Fragen zu beantworten. An diese muss man sich wenden, wenn man irgendwelche Unklarheiten in einem religi&ouml;sen Zusammenhang hat. &bdquo;...So fragt die Besitzer der Ermahnung, wenn ihr nicht Bescheid wisst.&ldquo; (16: 43).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam hat auch die schlechten Wirkungen gezeigt, welche man durch die Suche des Wissens bei nicht kompetenten Menschen in Kauf nimmt. Der Prophet Muhammad (Allah segne ihn und schenke ihm Heil- arab.: <em>alaihis-salatu was-salam<\/em> &ndash; diese Eulogie des Gesandten Gottes wird im Folgenden immer mit der Abk&uuml;rzung: &bdquo;a.s.s.&ldquo; wiedergegeben) sagt in diesem Zusammenhang: &bdquo;Gott wird das Wissen nicht an sich nehmen, indem er es den Menschen entrei&szlig;t, sondern er wird es an sich nehmen, indem er die Gelehrten sterben l&auml;sst. Wenn es schlie&szlig;lich kein Gelehrter mehr &uuml;brig ist, werden sich die Menschen Unwissende zu F&uuml;hrern nehmen, welche, wenn sie gefragt werden, religi&ouml;se Rechtsgutachten geben, ohne &uuml;ber das entsprechende Wissen zu verf&uuml;gen. Sie werden irren und in die Irre f&uuml;hren.&ldquo;<a href=\"#_ftn1\"><strong><strong>[1]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Im Islam gibt es keine Sachen, an die man glaubt, ohne nach ihnen zu fragen. Nur die Dinge, welche mit dem menschlichen Verstand nicht zu begreifen sind, die zum Verborgenen geh&ouml;ren, und die Allah, der Erhabene (arab.: <em>subhanahu wata&rsquo;ala<\/em> s.w.t.), nicht erkl&auml;ren lie&szlig;, muss man nicht hinterfragen. Denn diese Dinge stehen &uuml;ber dem Begreifniveau der Menschen und das Wissen darum n&uuml;tzt ihnen nicht. Jene Bereiche von den verborgenen Wahrheiten, deren Erkennen aber im Interesse der Menschen steht, hat Allah im Koran und in der &Uuml;berlieferung seines Propheten Muhammad (a.s.s.) erkl&auml;ren lassen. Wir Menschen stellen uns in der Regel Fragen, deren Antwort uns so erstrebenswert aussieht. In diesem Fall bietet uns der Koran &uuml;berzeugende Antworten darauf in seiner einfachen Art und Weise:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Wenn man zum Beispiel nach dem Ursprung des Menschen fragt, so findet man die Antwort in den folgenden Ajat (Versen) des Korans: &bdquo;Und wahrlich, Wir erschufen den Menschen aus Lehmderivaten. Dann setzten Wir ihn als Samentropfen an eine sichere Ruhest&auml;tte. Dann bildeten Wir den Tropfen zu einem Blutklumpen; dann bildeten Wir den Blutklumpen zu einem Fleischklumpen; dann bildeten Wir aus dem Fleischklumpen Knochen; dann bekleideten Wir die Knochen mit Fleisch; dann entwickelten Wir es zu einer anderen Sch&ouml;pfung. So sei Allah gesegnet, der beste Sch&ouml;pfer.&ldquo; (23: 12-14)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Wenn man nach der Stellung des Menschen in dieser Welt und nach seiner Position zwischen den verschiedenartigen Gesch&ouml;pfen Gottes fragt, so findet man die Antwort im folgenden koranischen Vers: &bdquo;Und Wir haben den Kindern Adams Ehre erwiesen, sie &uuml;ber Land und See getragen und mit guten Dingen versorgt und sie gegen&uuml;ber den meisten unserer Gesch&ouml;pfe bevorzugt.&ldquo; (17: 70)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Wenn man nach dem Grund fragt, warum der Mensch geschaffen wurde, findet man ebenfalls die Antwort im Koran: &bdquo;Und Ich habe die Djinn und die Menschen nur dazu erschaffen, dass sie Mir dienen. Ich will von ihnen keinen Unterhalt, noch will Ich, dass sie Mich ern&auml;hren. Allah ist der Versorger, der M&auml;chtige, der Unersch&uuml;tterliche.&ldquo; (51: 56-59).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Wenn man nach dem Sch&ouml;pfer fragt, der alleine Anbetung und Verehrung verdient, so antwortet der Koran eindeutig &bdquo;Sprich: &sbquo;Er ist Allah, ein Einziger. Allah, der Ewigw&auml;hrende. Weder zeugt Er, noch ist Er gezeugt worden, noch ist Ihm jemand ebenb&uuml;rtig.&rsquo;&ldquo; (112: 1-4).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Wenn man nach der Beziehung fragt, die den Menschen mit den anderen Gesch&ouml;pfen in diesem Universum verbindet, so gibt Allah uns die Antwort darauf im Koran: &bdquo;Allah ist es, Der euch das Meer dienstbar gemacht hat, damit die Schiffe nach seinem Gehei&szlig; auf ihm dahineilen und damit ihr nach Seinen Gaben trachtet und damit ihr dankbar sein m&ouml;get. Er hat euch alles dienstbar gemacht, was in den Himmeln oder auf Erden ist; alles ist von Ihm. Hierin sind f&uuml;rwahr Zeichen f&uuml;r Leute, die nachdenken.&ldquo; (45: 12-13).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Wenn man nach dem Weg fragt, auf dem man die seelische Ruhe und den inneren Frieden finden kann, so weist der Koran einen auf den richtigen Weg hin: &bdquo;Diejenigen, welche glauben und deren Herzen im Gedenken an Allah Ruhe finden &ndash; wahrlich, im Gedenken Allahs finden die Herzen Ruhe.&ldquo; (13: 28).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Wenn man nach dem Erfolg im Dies- und Jenseits fragt, wie man diesen erreichen kann, so sagt der Koran dar&uuml;ber: &bdquo;Wer das Rechte tut, ob Mann oder Frau, und dabei gl&auml;ubig ist, dem werden Wir ein gutes Leben geben. Und Wir werden sie nach den besten Werken belohnen, die sie taten.&ldquo; (16: 97).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Wenn man sich &uuml;ber die Situation dessen fragt, wer nicht an Allah und seine Offenbarung glaubt, so erh&auml;lt man die Antwort: &bdquo;Wer aber sich von Meiner Ermahnung abwendet, dem ist ein k&uuml;mmerliches Leben beschieden. Und am Tage der Auferstehung werden Wir ihn blind vorf&uuml;hren. Er fragt: &sbquo;O mein Herr! Warum hast du mich blind auferweckt, wo ich vorher doch sehen konnte?&rsquo; Er spricht: &sbquo;Zu dir kamen Unsere Zeichen, doch hast du sie missachtet. So wirst du heute ebenso missachtet.&rsquo;&ldquo; (20: 124-126).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Wenn man nach der vollst&auml;ndigen Religion fragt, die alles enth&auml;lt, was dem einzelnen wie der Gesellschaft in dies- und jenseitiger Hinsicht Sicherheit und Heil garantiert, so ist dort auch die Antwort zu finden: &bdquo;...Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet und habe Meine Gnade an euch vollendet, und es ist Mein Wille, dass der Islam euer Glaube ist...&ldquo; (5: 3). Dies ist die wahre Religion, an die man glauben muss, denn sie ist der Weg, der zur Gl&uuml;ckseligkeit f&uuml;hrt in dieser Welt und im n&auml;chsten Leben nach dem Tod. Deswegen sagt Allah, der Erhabene: &bdquo;Wer eine andere Religion als den Islam sucht, sie wird von ihm nicht angenommen werden, und im Jenseits geh&ouml;rt er zu den Verlierern.&ldquo; (3: 85).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Wie die Menschen miteinander umgehen, zeigt uns der folgende Vers aus dem Koran: &bdquo;O ihr Menschen, Wir haben euch von einem m&auml;nnlichen und einem weiblichen Wesen erschaffen, und Wir haben euch zu V&ouml;lkern und St&auml;mmen gemacht, damit ihr einander kennen lernt. Der Angesehenste unter euch bei Allah ist der Gottesf&uuml;rchtigste von euch.&ldquo; (49: 13).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Wenn man nach der Beziehung des Muslims zur Wissenschaft fragt, so findet man diese folgenderma&szlig;en bestimmt: &bdquo;...Allah wird diejenigen von euch, die glauben und jene, denen Wissen gegeben wurde, um Rangstufen erh&ouml;hen.&ldquo; (58: 11).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Wenn man nach dem fragt, welches Ende dieses Leben hat, bekommt man die Antwort: &bdquo;Jeder wird den Tod erleiden. Euch wird euer Lohn am Tag der Auferstehung voll erstattet. Wer vom Feuer wegger&uuml;ckt und ins Paradies gef&uuml;hrt wird, der hat den Erfolg erreicht. Das irdische Leben ist ja nur eine bet&ouml;rende Nutznie&szlig;ung.&ldquo; (3: 185)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Wenn man fragt, ob der Mensch nach dem Tod zu einem zweiten Mal geschaffen werden kann oder nicht, so erh&auml;lt man die Antwort wie folgt: &bdquo;Und er [der Mensch] f&uuml;hrt Uns ein Gleichnis an und vergisst dabei, dass er selbst erschaffen wurde. Er spricht: &sbquo;Wer macht die Gebeine wieder lebendig, wenn sie zerfallen sind?&rsquo; Sprich: &sbquo;Leben wird ihnen Der wiedergeben, Welcher sie zum ersten Mal erschuf; und Er wei&szlig; &uuml;ber alle Gesch&ouml;pfe Bescheid. Der euch aus gr&uuml;nen B&auml;umen Feuer gemacht hat, so dass ihr gleich damit anz&uuml;nden k&ouml;nnt.&rsquo; Ist Der, Welcher die Himmel und die Erde erschuf, etwa nicht imstande, ihresgleichen zu erschaffen? Aber ja, Er ist doch der allwissende Sch&ouml;pfer. Sein Befehl, wenn Er ein Ding will, ist nur, dass Er zu ihm spricht: &sbquo;Sei&rsquo;, und es ist.&ldquo; (36: 78-82)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Fragt man sich, welches der menschlichen Werke nach dem Tod angenommen wird, so wird die Antwort: &bdquo;Und diejenigen, deren Waagschalen leicht sind, das sind die, die sich selbst verloren haben; in der H&ouml;lle werden sie ewig weilen. Das Feuer schl&auml;gt auf ihre Gesichter, und sie fletschen die Z&auml;hne. &sbquo;Wurden euch nicht Meine Verse vorgetragen, ihr aber pflegtet sie f&uuml;r L&uuml;ge zu erkl&auml;ren?&rsquo; Sie sagen: &sbquo;Unser Herr, unser Ungl&uuml;ck hat uns besiegt, und wir waren ein abgeirrtes Volk...&rsquo;&ldquo; (23: 103-106)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">An diesem Tag n&uuml;tzt einem nur die gute Tat, die man auf Erden getan hat: &bdquo;Denen, die ungl&auml;ubig sind, werden weder ihr Verm&ouml;gen noch ihre Kinder vor Allah etwas n&uuml;tzen. Sie sind der Brennstoff des Feuers.&ldquo; (3: 10)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Wenn man nach dem Schicksal fragt, welchem die Menschen nach dem Tod begegnen, so handelt es sich dabei um ein ewiges Leben, das nur zwei M&ouml;glichkeiten anbietet: entweder Paradies oder H&ouml;lle. &bdquo;Die Ungl&auml;ubigen unter den Leuten der Schrift und die Polytheisten werden im Feuer der H&ouml;lle sein; darin werden sie ewig weilen. Sie sind die schlimmsten unter den Gesch&ouml;pfen. Die aber, die glauben und die guten Werke tun, sind die besten unter den Gesch&ouml;pfen. Ihr Lohn bei ihrem Herrn sind die G&auml;rten von Eden, unter denen B&auml;che flie&szlig;en; darin werden sie auf immer ewig weilen. Allah hat Wohlgefallen an ihnen, und sie haben Wohlgefallen an Ihm. Das ist f&uuml;r den bestimmt, der seinen Herrn f&uuml;rchtet.&ldquo; (98: 6-8)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Liebe Leser\/innen:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ich bin felsenfest davon &uuml;berzeugt, dass der Islam die L&ouml;sung f&uuml;r alle Probleme anbietet, die unsere Welt heute erlebt, eine L&ouml;sung, die in der Lage ist, diese Probleme &ndash; wenn der Islam praktiziert wird &ndash; von Grund aus aufzuheben. Die Welt hat viele Theorien und Ideologien ausprobiert, die sich durch die menschliche Praxis als nicht geeignet f&uuml;r die Beseitigung der menschlichen Probleme erwiesen haben. Warum versucht die Welt nicht, den Islam als Weltauffassung in der Praxis auszuprobieren? F. Filweas, ein britischer Marineoffizier, sagt: &bdquo;Die Zeitungen haben davon berichtet, dass die westlichen Philosophen und Denker nun behaupten, dass die bestehenden Religionen veraltet sind und dass sie beseitigt werden m&uuml;ssen. Das zeigt uns, wie pessimistisch die Mehrheit der Philosophen und Denker im Westen sind, weil sie an den Mysterien des Christentums leiden. Sie machen dennoch einen gro&szlig;en Fehler, weil der Islam die einzige vollst&auml;ndige Antwort gibt, er ist noch da und er ist immer bereit, die Alternative anzubieten.&ldquo;<a href=\"#_ftn2\"><strong><strong>[2]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Man sagt nichts Falsches, wenn man meint, dass die Muslime unserer Zeit sich vom Islam und von seinen Vorschriften sehr entfernt haben. Es gibt nat&uuml;rlich Muslime. Aber sind sie wirklich Muslime? Oder sind sie nur mit dem Namen Muslime? Was Muslime heute in ihrem wirklichen Leben praktizieren, ist sehr weit entfernt von den Anweisungen und Zielen des Islams. Der Islam ist nicht, wie es manche denken, lediglich eine Summe von religi&ouml;sen Zeremoniellen, die zu bestimmten Zeiten vollzogen werden, sondern er ist Glaube und Praxis, Gesetz und Handlung, Religion und Staat im vollst&auml;ndigen Sinne des Wortes. Es wurde &uuml;ber den Islam gesagt: &bdquo;Welch eine hervorragende Religion, wenn sie nur gute M&auml;nner tragen&ldquo;, die ihre Vorschriften und Regelungen im Leben anwenden, ihren Befehlen gehorchen, sich von ihren Verboten fernhalten, gute M&auml;nner, die diese Religion anderen V&ouml;lkern beibringen in der Art und Weise, wie Allah uns angewiesen hat: &bdquo;Ruf zum Wege deines Herrn mit Weisheit und sch&ouml;ner Ermahnung und setze dich mit ihnen auf die beste Art der Diskussion auseinander.&ldquo; (16: 125)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der wirkliche Muslim, vielmehr der wirkliche islamische Staat ist es, der den heiligen Koran und die reine, richtige &Uuml;berlieferung des Propheten &ndash; beide stellen die Hauptquellen des Islam dar &ndash; zu seiner Verfassung macht, von der er immer ausgeht und zu der er immer zur&uuml;ckkommt, eine Verfassung, die &uuml;ber Handlungen und Wirkungen im privaten und im &ouml;ffentlichen Zusammenhang entscheidet.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">J. S. Restler sagt im Vorwort seines Werks &uuml;ber &bdquo;Die arabische Zivilisation&ldquo;, dass die Bezeichnung Islam drei verschiedene Inhalte geben kann: einmal als Religion, einmal als Staat und einmal zuletzt als Kultur. Kurz und gut handelt es sich hier um eine einmalige Zivilisation.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam hat sich in dem Glauben, Gottesdienst, Gesetz, in seinen Vorschriften und Handlungen, seitdem er dem Propheten Muhammad (a.s.s.) offenbart wurde, bis zum heutigen Tage nicht ver&auml;ndert oder verwechselt. Die Menschen, die dem Islam angeh&ouml;ren, haben sich selber ge&auml;ndert und verwechselt. Wenn nun derjenige Fehler begeht, wer zum Islam geh&ouml;rt, so bedeutet das &uuml;berhaupt nicht, dass die islamischen Vorschriften das bewilligen oder best&auml;tigen, was dieser getan hat. Geben wir ein einfaches Beispiel, das die Sache n&auml;her erkl&auml;rt: Wir geben einem Menschen eine Maschine, deren Teile voneinander zerfallen sind, mit einer Brosch&uuml;re f&uuml;r die Installation zusammen, die eine genaue und umfassende Beschreibung enth&auml;lt, wie man die Maschine zusammenmontiert. Wenn dieser Mensch nun die Maschine nicht zusammenf&uuml;gen kann oder wenn er die Maschine in einer Weise montiert, die den gezeigten Anweisungen nicht entspricht, kann man also nun sagen, dass die Information der Montageanweisungen falsch ist? Nat&uuml;rlich nicht. Vielmehr kann man die L&ouml;sung in einer der drei folgenden Vermutungen finden:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">1. diese Person ist den bezeichneten Anweisungen nicht gefolgt,<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">2. diese Person hat die Anweisungen in keiner vollst&auml;ndigen Form befolgt oder<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">3. diese Person hat die geschriebenen Anweisungen nicht verstanden, und in diesem Fall sollte er sich an die zust&auml;ndige Firma wenden, die ihm die richtige Weise der Installation erkl&auml;rt. Dasselbe gilt auch f&uuml;r den Islam; wer den Islam kennen lernen will, der muss sich an die richtigen Quellen wenden. Er muss auch die Religionswissenschaften bei den ausgebildeten Gelehrten suchen. Ein kranker Mensch sucht das Heil bei einem Arzt, und derjenige, wer ein Haus bauen will, der wendet sich an den geeigneten Ingenieur usw.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ich bitte jeden, der dieses Buch liest, ausdr&uuml;cklich darum, sich w&auml;hrend seiner Lekt&uuml;re hier von seinen religi&ouml;sen Empfindungen und gedanklichen Vorstellungen m&ouml;glichst zu befreien, damit er in der Art desjenigen lesen kann, der das Rechte erreichen und erkennen will. Er m&ouml;ge hier jene Lekt&uuml;re unternehmen, die mit der Vernunft, nicht mit den Emotionen vollzogen wird, weil diese Emotionen der Vernunft keinen Raum geben: &bdquo;Und wenn ihnen gesagt wird: &sbquo;Folgt dem, was Gott herabgesandt hat&rsquo;, sagen sie: &sbquo;Wir folgen lieber dem, was wir bei unseren V&auml;tern vorgefunden haben.&rsquo; Was denn, auch wenn ihre V&auml;ter nichts verstanden haben und der Rechtleitung nicht gefolgt sind.&rsquo;&ldquo; (2: 170) Sie m&ouml;ge also keine Lekt&uuml;re dessen sein, wer einfach nur nach Fehlern auf der Suche ist und auf die M&auml;ngel lauert.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der zivilisierte, logisch und rational denkende Mensch l&auml;sst sich erst dann von einer Sache &uuml;berzeugen oder nicht &uuml;berzeugen, wenn er sie studiert und gepr&uuml;ft hat. Wenn er sich davon &uuml;berzeugt, so muss er stark dazu greifen und die Sache zu sich fest nehmen. Dar&uuml;ber hinaus beh&auml;lt er diese Kenntnisse und Daten nicht f&uuml;r sich alleine, sondern er versucht, dieses richtige Wissen anderen Menschen vorzustellen. Somit kann der Nichtwissende wissen und der Irregehende sich berechtigen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ich gebe zu, dass ich dieses Thema nicht ad&auml;quat behandelt, noch das entsprechende Forschen unternommen habe. Denn der Islam ist, wie erw&auml;hnt, ein umfassendes System, das alle Angelegenheiten des Dies- und Jenseits aufgreift. Das kann nur in gro&szlig;en B&uuml;chern dargestellt werden, nicht in einem kleinen Buch wie diesem. Deshalb habe ich mich mit Andeutungen auf die Hauptprinzipien der islamischen Wertordnung begn&uuml;gt, die eine Schl&uuml;sselrolle spielen k&ouml;nnen f&uuml;r jene, die weiter &uuml;ber die Wirklichkeit der islamischen Religion forschen und lernen wollen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">M&ouml;ge mancher sagen, dass in den Ordnungen und Gesetzen der heutigen Gesellschaften &auml;hnliche Regelungen wie im Islam bestehen. Diesem Einwand kann man sofort mit der Frage entgegenkommen: Was von den beiden kommt dem anderen zeitlich zuvor? Der Islam oder die modernen Ordnungen? Das islamische Gesetz besteht unbestritten lange Zeit vor den heutigen Ordnungen, denn es ist seit mehr als 1400 Jahren da. So gesehen, k&ouml;nnen die &Auml;hnlichkeiten zugunsten des Islam verstanden werden, der ohne Zweifel den Vorrang des zeitlichen Vorauskommens genie&szlig;t, und daher kann man sagen, dass die modernen politischen, &ouml;konomischen und gesellschaftlichen Ordnungen vom Islam gelernt und gesch&ouml;pft haben und nicht umgekehrt. Was diese Annahme best&auml;tigt, ist unser Wissen um die vielen Studien &uuml;ber den Islam, die von Nichtmuslimen und von Orientalisten durchgef&uuml;hrt wurden, welche vielf&auml;ltige Intentionen hatten. Manche wollten unvoreingenommen forschen und manche suchten nach M&ouml;glichkeiten zur Verst&uuml;mmelung und Verf&auml;lschung des Islam.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Abdurrahman Abdulkarim Al-Scheha<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Postfach 59565<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Riadh 11535<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">K&ouml;nigreich Saudi Arabien<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-size: large;\">Monotheismus im Islam<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam enth&auml;lt &ndash; wie die anderen Himmelsreligionen &ndash; Prinzipien und Glaubensgrundlagen. Der Islam erlegt seinen Anh&auml;ngern auf, an diese Prinzipien und Grundlagen zu glauben, sie zu verbreiten und die Menschen dazu einzuladen, ohne sie zum Glauben daran zu zwingen oder zu etwas zu verpflichten. Das geht nach dem koranischen Gebot: &bdquo;Es gibt keinen Zwang im Glauben. Der richtige Weg ist nun klar erkennbar geworden gegen&uuml;ber dem unrichtigen. Wer nun die falschen G&ouml;tter verleugnet und an Allah aber glaubt, der hat gewiss den sichersten Halt ergriffen, bei dem es kein Zerrei&szlig;en gibt. Und Allah ist Allh&ouml;rend, Allwissend.&ldquo; (Koran 2: 256).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam hat seine Anh&auml;nger auch aufgefordert, zum Islam auf die beste Weise einzuladen: &bdquo;Lade zum Weg deines Herrn mit Weisheit und sch&ouml;ner Ermahnung ein und diskutiere mit ihnen auf die beste Art und Weise.&ldquo; (16: 125).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die &Uuml;berzeugung, dass man an die richtige Religion glaubt, ist etwas Wesentliches im Islam, denn der Zwang l&auml;sst einen mit dem Mund sagen, woran man im Herzen nicht glaubt. Das ist gerade die Heuchelei, vor der der Islam warnt und die der Islam schlimmer als den Unglauben selbst betrachtet: &bdquo;Die Heuchler befinden sich im untersten Grund des Feuers.&ldquo; (4: 145). Die Aufgabe der Gesandten Gottes besteht nur darin, den Menschen Gottes Botschaft zu verk&uuml;ndigen, sie auf das Gute hinzuweisen und sie zum Guten ohne Zwang oder N&ouml;tigung recht zu leiten. &bdquo;So gehorcht Allah und gehorcht dem Gesandten! Wenn ihr jedoch euch abkehrt, so obliegt unserem Gesandten nur die klare Verk&uuml;ndung.&ldquo; (64: 12)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Unter den Hauptprinzipien der islamischen Religion sind die so genannten Glaubensartikel, die im Folgenden behandelt werden.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><em><span style=\"text-decoration: underline;\">1. Der Glaube an Gott\/Allah<\/span><\/em><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Glaube an die Existenz Gottes setzt im Islam drei Elemente voraus:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">a) Der Glaube an die Einzigkeit Gottes in Bezug auf seine Versorgungskraft (<em>Tawhidur<\/em>-<em>rububiyya<\/em>). Das bedeutet, dass man daran glaubt, dass Gott existiert, und dass er der Sch&ouml;pfer dieses Universums und der Gesch&ouml;pfe ist. Er ist der Besitzer dieses Alls, der dar&uuml;ber entscheidet, was in ihm geschieht. Er ist der absolute Wirkende darin. Es kann nichts geben, was er nicht will. Nichts kann geschehen, was er nicht zul&auml;sst. So sagt er im Koran: &bdquo;Siehe, Ihm allein steht das Erschaffen und der Befehl zu. Gesegnet sei Allah, der Herr der Welten.&ldquo; (7: 54).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Gott, der Erhabene, f&uuml;hrt die Beweise seiner Einzigkeit an, die sich in der Sch&ouml;pfung ausdr&uuml;cken. Er stellt uns auch klar, dass es unm&ouml;glich ist, das ein anderer Gott neben ihm existieren kann. So sagt er: &bdquo;Allah hat sich kein Kind genommen. Und es gibt keinen Gott neben Ihm, sonst w&uuml;rde jeder Gott das wegnehmen, was er geschaffen hat, und die einen von ihnen w&uuml;rden sich den anderen gegen&uuml;ber &uuml;berheblich zeigen. Erhaben sei Allah &uuml;ber das, was sie Ihm da zuschreiben.&ldquo; (23: 91).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">b) Der Glaube an seine Einzigkeit in der G&ouml;ttlichkeit (<em>Tawhidul<\/em>-<em>uluheyya<\/em>). Das ist der feste Glaube an Allah als den einzigen Gott, der alleine Verehrung und Anbetung verdient, in Ihn allein muss man sein Vertrauen setzen, nicht in jemand anderen, Ihn alleine muss man um Hilfe bitten, an Ihn alleine wendet man sich in Notzeiten, damit Er Ungl&uuml;ck und Schaden beseitigt. Ihm alleine zuliebe werden Gel&uuml;bden abgelegt usw. So sagt Allah im Koran: &bdquo;Und Wir haben keinen Gesandten vor dir geschickt, ohne dass Wir ihm offenbaren, dass &sbquo;es keinen Gott au&szlig;er Mir gibt, so dienet Mir.&rsquo;&ldquo; (21: 25).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">c) Der Glaube an seine Einzigkeit in Bezug auf Seine Namen und Eigenschaften (<em>Tawhidul-asma&rsquo;i was-sifat<\/em>). Das bedeutet, dass Allah der Erhabene, die sch&ouml;nsten Namen und die h&ouml;chsten Attribute hat. Man muss daran auch glauben, dass Ihm jegliche Art von Mangel, Unf&auml;higkeit usw. nicht geb&uuml;hrt, sondern Er ist in jeder Hinsicht vollkommen und erhaben. &bdquo;Und Allah geh&ouml;ren die sch&ouml;nsten Namen. Darum ruft Ihn damit an und verlasst jene, welche Seine Namen missbrauchen. Ihnen wird vergolten f&uuml;r das, was sie taten.&ldquo; (7: 180).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><em><span style=\"text-decoration: underline;\">2. Der Glaube an die Engel<\/span><\/em><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das bedeutet, dass man daran fest glaubt, dass Gott viele Engel geschaffen hat, deren Zahl Er alleine wei&szlig;. Sie tun das, was Allah\/Gott will und befiehlt, wie Planung, Erhaltung, Schutz und Kontrolle dieses Universums und der Gesch&ouml;pfe in ihm gem&auml;&szlig; Gottes Vorentscheidung.<a href=\"#_ftn3\"><strong><strong>[3]<\/strong><\/strong><\/a> Sie sind beauftragt, f&uuml;r alles in den Himmeln, auf Erden und f&uuml;r jede Bewegung in dieser Welt die Verantwortung zu tragen, wie es Allah entschieden hat. So schw&ouml;rt Allah bei den Engeln: &bdquo;[Und bei denen,] die Angelegenheiten regeln.&ldquo; (79: 5). Auch sagt Er &uuml;ber sie in Schwurform: &bdquo;[bei denen,] die verschiedene Befehle ausf&uuml;hren&ldquo; (51: 4).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Engel wurden aus Licht geschaffen. Muslim, der gro&szlig;e islamische Hadithsammler, &uuml;berliefert den Spruch des Propheten: &bdquo;Die Engel wurden aus Licht geschaffen, die Djinn aus lodernder rauchloser Feuerflamme und Adam aus dem, was euch beschrieben wurde&ldquo;<a href=\"#_ftn4\"><strong><strong>[4]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Engel geh&ouml;ren zur verborgenen Welt. Obwohl sie aus Licht erschaffen wurden, so dass sie mit dem blo&szlig;en Auge nicht zu sehen sind, hat Gott ihnen die F&auml;higkeit gegeben, sich in verschiedenen Formen zu gestalten, um gegebenenfalls gesehen und betrachtet zu werden, wie Allah der Erhabene im Koran &uuml;ber Gabriel spricht, der zu Maria in menschlicher Gestalt kam: &bdquo;Und gedenke im Buch der Maria, als sie sich von ihren Angeh&ouml;rigen an einen &ouml;stlichen Ort zur&uuml;ckzog, und als sie sich von ihnen einen Vorhang nahm. Da sandten Wir Unseren Geist zu ihr, der ihr wie ein wohlgestalteter Mann erschien. Sie sagte: &sbquo;Ich suche beim Erbarmer Zuflucht vor dir, so du gottesf&uuml;rchtig bist.&rsquo; Er sagte: &sbquo;Ich bin nur der Bote deines Herrn, um dir einen lauteren Knaben zu schenken.&rsquo;&ldquo; (19: 16-19).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Prophet Muhammad (a.s.s.) hat auch den Erzengel Gabriel (Friede sei mit ihm) in seiner urspr&uuml;nglichen Gestalt, die Allah zum ersten Mal geschaffen hat. Er sah, wie Gabriel 600 Fl&uuml;gel hat, so dass er den Horizont durch seine Gr&ouml;&szlig;e deckte.<a href=\"#_ftn5\"><strong><strong>[5]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Dass die Engel Fl&uuml;gel haben, hat der Koran selber gezeigt, wo Allah der Erhabene sagt: &bdquo;Alles Lob geb&uuml;hrt Allah, dem Sch&ouml;pfer der Himmel und der Erde, Der die Engel zu Boten gemacht hat mit Fl&uuml;geln, je zwei, drei und vier. Er f&uuml;gt der Sch&ouml;pfung hinzu, was Er will.&ldquo; (35: 1).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wie sie aber sonst sind und welches ihre Zust&auml;nde sonst aussehen, wei&szlig; nur Gott alleine.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ihre Zeit verbringen sie im Lob und Beten an Allah: &bdquo;Sie [die Engel] preisen Ihn Nacht und Tag, und sie lassen nicht nach.&ldquo; (21: 20). Gott hat sie geschaffen, um Ihn anzubeten: &bdquo;Der Messias wird es sicher nicht aus Widerwillen ablehnen, Diener Allahs zu sein, und auch nicht die Allah nahe stehenden Engel.&ldquo; (4: 172).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Sie sind auch Botschafter zwischen Gott und seinen Gesandten von den Menschen. Das zeigt uns der folgende Vers: &bdquo;Und er [der Koran] ist die Herabsendung des Herrn der Welten; mit ihm ist der treue Geist herabgestiegen auf dein Herz, damit du einer der Warner seiest, in deutlicher arabischer Sprache.&ldquo; (26: 192-195).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Damit sie die Werke vollziehen, welche ihnen Allah der Erhabene beauftragt, besitzen die Engel zwei wichtige Eigenschaften: &bdquo;Sie f&uuml;rchten ihren Herrn, der hoch &uuml;ber ihnen ist, und sie tun, was ihnen befohlen wird.&ldquo; (16: 50).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Engel sind keine Kinder Gottes, wir m&uuml;ssen sie aber lieben und w&uuml;rdigen: &bdquo;Und sie sagen: &sbquo;Der Erbarmer hat sich ein Kind genommen.&rsquo; Preis sei Ihm! Nein, es sind nur geehrte Diener. Sie kommen Ihm im Sprechen nicht zuvor und handeln nur nach seinem Befehl.&ldquo; (21: 26-27).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Engel sind ebenfalls keine Teilhaber oder Gegenparte an der G&ouml;ttlichkeit, die zur Seite Allahs stehen: &bdquo;Er [der Prophet] befiehlt euch auch nicht, die Engel und die Propheten zu Herren zu nehmen. Sollte er euch den Unglauben befehlen, nachdem ihr Muslime geworden seid?&ldquo;&nbsp; (3: 80).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Unter den Engeln gibt es einige, deren Namen und Aufgaben Allah uns berichtet hat. So ist z. B. Gabriel zust&auml;ndig f&uuml;r die Offenbarung. &bdquo;Und er [der Koran] ist die Herabsendung des Herrn der Welten; mit ihm ist der treue Geist herabgestiegen auf dein Herz, damit du einer der Warner seiest...&ldquo; (26: 193). Michael ist aber verantwortlich f&uuml;r Regen und Pflanzen. Wer sich diese Engel zu Feinden nimmt, wird sofort Allah selber anfeinden: &bdquo;Wer auch immer ein Feind Allahs ist und Seiner Engel und Seiner Gesandten und Gabriels und Michaels, so ist Allah der Feind der Ungl&auml;ubigen.&ldquo; (2: 98) Ebenfalls wissen wir, dass es einen Engel gibt, der f&uuml;r den Tod verantwortlich ist: &bdquo;Sprich: &sbquo;Der Engel des Todes, der mit euch betraut ist, wird euch holen. Dann werdet ihr zu eurem Herrn zur&uuml;ckgebracht.&ldquo; (32: 11). Auch gibt es den Engel Israfil, der am Tage der Auferstehung die Toten mit der Posaune erweckt, damit das g&ouml;ttliche Gericht beginnt. &bdquo;Und wenn in die Posaune gesto&szlig;en wird, dann wird an diesem Tage unter ihnen keine Verwandtschaft mehr gelten, und sie befragen nicht mehr einander.&ldquo; (23: 101). Malik ist der Name des H&ouml;llenvogtes. &bdquo;Da werden sie [die Ungl&auml;ubigen] rufen: &sbquo;O Malik! Dein Herr soll mit uns ein Ende machen!&rsquo; Er wird sprechen: &sbquo;Ihr m&uuml;sst [hier] bleiben.&rsquo;&ldquo; (43: 77). Es gibt unter den Engeln auch die Schergen; das sind die Strafengel, die mit der Folterung der H&ouml;llenpartei betraut sind. &bdquo;Er [der Ungl&auml;ubige] soll doch da seine Mitstreiter rufen. Wir werden die Schergen herbeirufen.&ldquo; (96: 17-18). Um jeden Menschen gibt es ferner zwei Engel, der eine schreibt seine guten, der andere seine schlechten Taten auf. &bdquo;Wenn die beiden aufzeichnenden [Engel], zur Rechten und zur Linken sitzend, entgegennehmen, wird er [der Mensch] kein Wort sprechen, ohne dass ein Bewacher st&auml;ndig bei ihm w&auml;re.&ldquo; (50: 17). Zuletzt gibt es in diesem Zusammenhang Ridwan, den Paradiesvogt, und die Schutzengel, die die Menschen sch&uuml;tzen usw., die im Koran und in der &Uuml;berlieferung des Propheten erw&auml;hnt wurden. Unter den Engeln gibt es viele, deren Namen uns nicht vermittelt wurden, dennoch m&uuml;ssen wir an sie alle glauben.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"> <em><span style=\"text-decoration: underline;\"><br \/> <\/span><\/em><\/span><\/p>\r\n<h5 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Vorteile des Glaubens an die Engel<\/span><\/h5>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wenn man an die Engel glaubt, gewinnt man folgende Vorz&uuml;ge:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">1. Man erkennt, wie gro&szlig; und m&auml;chtig Gott ist, wie umfangreich sein Wissen und sein Wesen sind, denn die Gr&ouml;&szlig;e des Gesch&ouml;pfes ist ein Beweis f&uuml;r die Gr&ouml;&szlig;e des Sch&ouml;pfers.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">2. Der Glaube an die Engel l&auml;sst einen danach streben, st&auml;ndig Gutes zu tun und Schlechtes zu vermeiden, ob im Geheimen oder im &Ouml;ffentlichen, weil der Muslim die Existenz der Engel in dessen N&auml;he auf die Dauer sp&uuml;rt. Diese Engel beobachten seine Taten und Aussagen derart, dass jede seiner Taten f&uuml;r oder gegen ihn stehen kann.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">3. Dieser Glaube sch&uuml;tzt vor dem Unglauben und der Illusion, an die diejenigen, die as das Verborgene nicht glauben, glauben.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">4. Man empfindet dadurch die Gnade Gottes, der Engeln beauftragt hat, den Menschen zu sch&uuml;tzen und dessen Angelegenheiten in Ordnung zu bringen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><em><span style=\"text-decoration: underline;\">3. Der Glaube an die B&uuml;cher Gottes<\/span><\/em><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Dieser Glaubensartikel setzt voraus, dass der Muslim sich davon &uuml;berzeugt, dass Gott himmlische B&uuml;cher auf seine Gesandten herabgesandt hat, damit sie den Menschen diese B&uuml;cher verk&uuml;nden. Diese B&uuml;cher enthalten das Rechte, vor allem zeigen sie Gottes Einzigkeit in bezug auf seine Versorgungskraft, G&ouml;ttlichkeit und auf seine Namen und Eigenschaften. &bdquo;Wir haben Unsere Gesandten mit den deutlichen Zeichen gesandt und mit ihnen das Buch und die Waage geschickt, damit die Menschen f&uuml;r die Gerechtigkeit eintreten...&ldquo; (57: 25).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Muslim ist zum Glauben an alle Himmelsb&uuml;cher verpflichtet, die vor dem Koran offenbart wurden und daran, dass sie alle von Allah kommen. Er ist dennoch nicht verpflichtet, nach ihnen zu handeln und ihnen zu folgen, weil diese B&uuml;cher f&uuml;r eine begrenzte Zeit und f&uuml;r bestimmte V&ouml;lker herabgesandt wurden. Unter diesen B&uuml;chern, die Allah im Koran erw&auml;hnt hat, sind folgende:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* <strong>Die Schriftbl&auml;tter von Abraham und Moses<\/strong> (Friede sei mit ihnen beiden): Der Koran hat einige Religionsvorschriften gezeugt, die diese Schriften enthielten: &bdquo;Hast du den gesehen, der sich abkehrt und nur wenig gibt und dann auch geizt? Hat er etwa Wissen &uuml;ber das Unsichtbare, so dass er es sehen k&ouml;nnte? Oder wurde ihm nicht verk&uuml;ndet, <span style=\"text-decoration: underline;\">was da steht in den Bl&auml;ttern des Moses und des Abraham, der (seine Pflichten) erf&uuml;llte?, dass n&auml;mlich keine lasttragende Seele die Last einer anderen tragen wird; und dass f&uuml;r den Menschen nur das bestimmt ist, wonach er strebt; dass sein Streben sichtbar werden wird und dass ihm hierauf voll daf&uuml;r vergolten wird<\/span>.&ldquo; (53: 33-41).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* <strong>Die Thora<\/strong>: das ist das heilige Buch, das auf Moses (a.s.s.) herabgesandt wurde: &bdquo;Wir haben die Thora hinabgesandt, in der Rechtleitung und Licht enthalten sind, mit der die gottergebenen Propheten die Juden richteten, so auch die Rabbiner und die Schriftgelehrten nach dem, was ihnen vom Buche Allahs anvertraut wurde und wor&uuml;ber sie Zeugen waren. So f&uuml;rchtet nicht die Menschen, sondern f&uuml;rchtet Mich. Und verkauft nicht meine Verse f&uuml;r einen geringen Preis. Und wer nicht danach richtet, was Allah herabgesandt hat, das sind die Ungl&auml;ubigen.&ldquo; (5: 44).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Koran hat auch einiges von dem gezeigt, was in der Thora stand. Z. B. berichtet er uns von den Eigenschaften, die die Thora &uuml;ber den Propheten Muhammad (a.s.s.) und seine Gef&auml;hrten angef&uuml;hrt hat: &bdquo;Muhammad ist der Gesandte Allahs. Seine Anh&auml;nger sind den Ungl&auml;ubigen streng, untereinander aber barmherzig. Du siehst sie sich verneigen und niederwerfen im Streben nach Allahs Huld und Wohlgefallen. Ihr Merkmal steht auf ihren Gesichtern als Spur der Niederwerfung. So ist ihr Bild in der Thora. Im Evangelium ist ihr Bild aber wie ein Saatfeld, das seine Triebe hervorbringt und stark werden l&auml;sst...&ldquo; (48: 29).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Auch hat der Koran einen Teil der Gesetze erw&auml;hnt, die in der Thora enthalten sind: &bdquo;Und Wir haben ihnen darin [in der Thora] vorgeschrieben: Leben um Leben, Auge um Auge, Nase um Nase, Ohr um Ohr, Zahn um Zahn und f&uuml;r Wunden auch die Wiedervergeltung. Wer dies aber als Almosen vergibt, dem soll das eine S&uuml;hne sein. Wer aber nicht nach dem richtet, was Allah herabgesandt hat, das sind die Frevler.&ldquo; (5: 45)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* <strong>Der Psalter<\/strong>: Das ist das Buch, das David gegeben wurde. &bdquo;Und David gaben Wir einen Psalter.&ldquo; (4: 163).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* <strong>Das Evangelium<\/strong>: Das ist das heilige Buch, das Jesus (a.s.s.) offenbart wurde. Allah der Erhabene sagt: &bdquo;Und wir lie&szlig;en nach ihnen Jesus, den Sohn Marias, folgen, damit er best&auml;tige, was von der Thora vor ihm vorhanden war. Und Wir lie&szlig;en ihm das Evangelium zukommen, das Rechtleitung und Ermahnung f&uuml;r die Gottesf&uuml;rchtigen.&ldquo; (5: 46)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Koran zeigte einiges von dem Inhalt des Evangeliums. Das Wesentliche in dieser Hinsicht ist die Ank&uuml;ndigung, dass es ein Gesandter noch kommen wird, der gewisse Eigenschaften tr&auml;gt, an denen man ihn erkennen kann. Dieser Gesandte, von dem die Thora und das Evangelium gesprochen haben, ist kein anderer als Muhammad (a.s.s.). &bdquo;Und meine Barmherzigkeit umfasst alle Dinge. Ich werde sie f&uuml;r die bestimmen, die gottesf&uuml;rchtig sind und die Abgabe entrichten, und die an unsere Zeichen glauben, die dem Gesandten, dem des Lesens und Schreibens unkundigen Propheten, folgen, den sie bei sich in der Thora und im Evangelium verzeichnet finden. Er befiehlt ihnen das Rechte und verbietet ihnen das Verwerfliche, er erlaubt ihnen die k&ouml;stlichen Dinge und verbietet ihnen die schlechten, und er nimmt ihnen ihre Last und die Fesseln, die auf ihnen lagen, ab.&ldquo; (7: 156-157). Davon ist auch die spezifische Verk&uuml;ndigung, die Jesus &uuml;ber den Gesandten Muhammad gemacht hat: &bdquo;Und als Jesus, der Sohn Marias, sagte: &sbquo;O Kinder Israels, ich bin der Gesandte Allahs an euch, um zu best&auml;tigen, was von der Thora vor mir vorhanden war, und einen Gesandten zu verk&uuml;nden, der nach mir kommt: sein Name ist Ahmad.&rsquo; Als er nun mit den deutlichen Zeichen zu ihnen kam, sagten sie: &sbquo;Das ist eine offenkundige Zauberei&rsquo;&ldquo; (61: 6-7).<a href=\"#_ftn6\"><strong><strong>[6]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">In der Thora und im Evangelium, steht, wie der Koran uns mitteilt, die Anregung zum Einsatz auf Allahs Weg (<em>Dschihad<\/em>): &bdquo;Allah hat von den Gl&auml;ubigen ihre eigene Person und ihr Verm&ouml;gen daf&uuml;r erkauft, dass ihnen das Paradies geh&ouml;rt, insofern sie auf dem Wege Allahs k&auml;mpfen und so t&ouml;ten oder get&ouml;tet werden. Das ist ein Ihm in Wahrheit obliegendes Versprechen in der Thora, im Evangelium und im Koran. Und wer h&auml;lt seine Abmachung treuer ein als Allah? So seid froh &uuml;ber das Kaufgesch&auml;ft, das ihr abgeschlossen habt. Und das ist der gro&szlig;artige Erfolg.&ldquo; (9: 111)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* <strong>Der heilige Koran: <\/strong>Der Muslim glaubt daran, dass der Koran Allahs Wort ist, das mit Gabriel (Friede sei mit ihm) auf Muhammad (a.s.s.), in deutlicher arabischer Sprache herabgesandt wurde. &bdquo;Und er (der Koran) ist eine Herabsendung des Herrn der Welten; mit ihm ist der treue Geist herabgestiegen auf dein Herz, damit du einer der Warner seiest, in deutlicher arabischer Sprache.&ldquo; (26: 192-195).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Koran unterscheidet sich von den heiligen B&uuml;chern vor ihm darin:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">1. Er ist das abschlie&szlig;ende Himmelsbuch, das den Inhalt der anderen Himmelsb&uuml;cher best&auml;tigt, bevor sie verf&auml;lscht wurden. Diese Best&auml;tigung bezieht sich auf den Monotheismus, der die Einzigkeit Allahs betont, auf die Notwendigkeit, Allah zu gehorchen und Ihn anzubeten. &bdquo;Und Wir haben zu dir das Buch mit der Wahrheit hinabgesandt, damit es best&auml;tige, was vom Buch vor ihm vorhanden war, und &uuml;ber alles richtet, was darin steht.&ldquo; (5: 48)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">2. Mit ihm hat Allah alle vorherigen Himmelsschriften aufgehoben, denn er enth&auml;lt alle endg&uuml;ltigen und ewigen Vorschriften und Anweisungen, die f&uuml;r jeden Ort und f&uuml;r jede Zeit geeignet sind. &bdquo;Heute habe ich euch eure Religion vervollkommnet und meine Gnade an euch vollendet, und Ich habe daran Gefallen, dass der Islam eure Religion sei.&ldquo; (5: 3)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">3. Der Koran ist f&uuml;r alle Menschen da, es ist kein Buch f&uuml;r ein besonderes Volk, wie es die Schriften vor ihm waren. &bdquo;Alif, L&atilde;m, R&atilde;. Dies ist ein Buch, das Wir zu dir hinabgesandt haben, damit du die Menschen mit der Erlaubnis ihres Herrn aus den Finsternissen ins Licht hinausf&uuml;hrst.&rdquo; (14: 1)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die anderen B&uuml;cher vor dem Koran, auch wenn sie mit ihm im Originalprinzip der Religion &uuml;bereinstimmen, haben mit ihren Schriften bestimmte V&ouml;lker angesprochen. Deshalb waren ihre Vorschriften und Bestimmungen von spezieller Natur, die einer gewissen Zeitperiode entsprechen. Ihre G&uuml;ltigkeit kann sich nicht auf andere Zeitabschnitte erstrecken. So beschreibt Jesus seine Botschaft: &bdquo;Aber Jesus sagte: &sbquo;Ich bin nur zu der verlorenen Herde, dem Volk Israel, gesandt worden.&rsquo;&ldquo;<a href=\"#_ftn7\"><strong><strong>[7]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">4. Sein Rezitieren und Auswendig-Lernen gelten bei Allah als Gottesdienst. Der Prophet (a.s.s.) sagt: &bdquo;Wer einen Buchstaben von Allahs Buch liest, bekommt daf&uuml;r einen guten Lohn, und das Gute wird mit Zehnfachem belohnt. Ich meine nicht dass A.L.M. ein Buchstabe ist, sondern je A., L., M. ein Buchstabe gilt.&ldquo;<a href=\"#_ftn8\"><strong><strong>[8]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">5. Er enth&auml;lt alle Gesetze, die eine vorz&uuml;gliche Gesellschaft entstehen lassen. J. S. Restler sagt in seinem Buch <em>Die arabische Zivilisation<\/em>: &bdquo;Der Koran findet L&ouml;sungen f&uuml;r alle Fragen, verbindet das religi&ouml;se Gesetz mit dem moralischen zusammen und versucht, eine soziale Disziplin und eine soziale Einheit zu schaffen. Er versucht auch, das Elend, die Hartherzigkeit und den Aberglauben zu vermindern. Er ist bestrebt, den Schwachen zu helfen. Er empfiehlt, Wohltaten zu tun und befiehlt, Barmherzigkeit zu zeigen... Im Gesetz hat er Regelungen f&uuml;r die winzigsten Einzelheiten der allt&auml;glichen Kooperation, der Vertragsschlie&szlig;ungen und der Erbschaften gelegt. Auf dem Gebiet der Familie bestimmt er das Verhalten jedes Familienmitgliedes gegen&uuml;ber den anderen, gegen&uuml;ber Kindern, den Sklaven, den Tieren, in Bezug auf Hygiene, Bekleidung usw.&ldquo; Der Koran gilt auch als ein historisches Dokument, in dem die Reihenfolge dargestellt wird, wie die Religion auf die Propheten und die Gesandten herabkam, und wie haben ihre V&ouml;lker seit Adam bis zu Muhammad (a.s.s.) sich ihnen gegen&uuml;ber verhalten haben.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">6. Allah hat ihn vor menschlichen Eingriffen, vor der &Auml;nderungen seines Umfanges gesch&uuml;tzt, die ihn gr&ouml;&szlig;er oder kleiner machen k&ouml;nnten, als er ist. Er hat ihn auch vor der Verf&auml;lschung bewahrt, so dass er bis zum Ende dieser Welt der Menschheit zur Verf&uuml;gung steht. &bdquo;Wir sind es, die die Ermahnung hinabgesandt haben, und Wir sind es, die sie bewahren.&ldquo; (15: 9).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die anderen B&uuml;cher au&szlig;er dem Koran zu bewahren, hat Allah nicht versprochen, denn sie waren f&uuml;r bestimmte Menschen und zu begrenzten Zeiten verf&uuml;gbar. Daher wurden sie von Verf&auml;lschung und Ver&auml;nderung getroffen. Allah beschreibt die Verf&auml;lschung, welche die Juden in der Thora gemacht haben, folgenderma&szlig;en: &bdquo;Erhofft ihr etwa, dass sie euch Glauben schenken, wo doch ein Teil von ihnen das Wort Allahs h&ouml;rte, es aber dann wissentlich entstellte, nachdem er es verstanden hatte?&ldquo; (2: 75).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&Uuml;ber die Verf&auml;lschung, die die Christen in dem Evangelium unternommen haben, sagt Allah: &bdquo;Und von denen, welche sagen: &sbquo;Wir sind Christen&rsquo;, nahmen Wir ihr Versprechen entgegen. Sie verga&szlig;en aber manches von dem, womit sie ermahnt worden waren. So erregten Wir unter ihnen Feindschaft und Hass bis zum Tag der Auferstehung. Allah wird ihnen kundtun, was sie zu machen pflegten. O ihr Volk der Schrift, Unser Gesandter ist nunmehr zu euch gekommen, um euch vieles von dem, was ihr von dem Buch geheim gehalten habt, deutlich zu machen, und um vieles zu &uuml;bergehen. Gekommen ist zu euch von Allah ein Licht und ein offenkundiges Buch.&ldquo; (5: 14-15).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Unter den Verf&auml;lschungen der Juden und Christen geh&ouml;rt folgendes: die Juden behaupteten, dass Esra der Sohn Allahs ist, w&auml;hrend die Christen behaupteten, dass der Messias sein Sohn ist. &bdquo;Und die Juden sagen: &sbquo;Esra ist Allahs Sohn.&rsquo; Und die Christen sagen &sbquo;Der Messias ist Allahs Sohn.&rsquo; Das ist ihre Rede aus ihrem eigenen Munde. So f&uuml;hren sie eine &auml;hnliche Rede wie die Ungl&auml;ubigen vorher. Allah bek&auml;mpfe sie. Wie leicht lassen sie sich abwenden.&ldquo; (9: 30). Der Koran hat ihren falschen Glauben zur&uuml;ckgewiesen, indem er den richtigen Glauben &uuml;ber Gott erkl&auml;rt: &bdquo;Sprich: &sbquo;Er ist Allah, ein Einziger. Allah, der Ewigw&auml;hrende. Weder zeugt Er, noch ist Er gezeugt worden, noch ist Ihm jemand ebenb&uuml;rtig.&rsquo;&ldquo; (112: 1-4).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Somit wird deutlich, dass die vorhandenen Evangelien, die den Menschen heutzutage zur Verf&uuml;gung stehen, weder Allahs Wort noch das Wort Jesus (Friede sei mit ihm) darstellen, sondern enthalten sie vielmehr die Aussagen seiner Anh&auml;nger und Sch&uuml;ler, die mit vielen Aspekten aus seiner Biographie, Predigten und Gebote vermischt wurden. Dabei wurden viele F&auml;lschungen, Ver&auml;nderungen und Ersetzungen in diese Schriften eingef&uuml;hrt, um bestimmte Themen und Fragen zu best&auml;tigen. Dar&uuml;ber sagt der Pfarrer T. G. Tacker: &bdquo;Derart entstanden die Evangelien, um die praktischen Bed&uuml;rfnisse der jeweiligen Gruppe deutlich zu widerspiegeln, f&uuml;r die sie geschrieben wurden. Ein &uuml;berlieferter Stoff wurde ohne Zweifel dabei verwendet, dennoch ohne jegliche Z&ouml;gerung gegen&uuml;ber seiner Ver&auml;nderung oder Verf&auml;lschung, die bald durch Hinzuf&uuml;gungen, bald durch Weglassungen dessen entstanden ist, was den Zielen des Verfassers nicht entspricht.&ldquo;<a href=\"#_ftn9\"><strong><strong>[9]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-size: large;\">Vorteile des Glaubens an die heiligen B&uuml;cher bestehen darin:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Man erkennt dadurch, wie Allah der Erhabene gnadenvoll und liebevoll gegen&uuml;ber seinen Knechten handelt. Er hat ihnen B&uuml;cher gegeben, die sie zum Wege f&uuml;hren, auf dem sie Sein Wohlgefallen erringen k&ouml;nnen. Er hat sie nicht in der Verlegenheit gelassen, innerhalb der die Satane und die willk&uuml;rliche Laune sie erfassen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Man stellt ebenfalls fest, welche Weisheit hinter der Gesetzgebung Allahs steckt, der jedem Volk Gesetze gibt, die seinen Verh&auml;ltnissen entsprechen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Der Glaube an die heiligen B&uuml;cher ist eine Pr&uuml;fung der Wahrhaftig-Gl&auml;ubigen, die sich durch diesen Aspekt von den Heuchlern auszeichnen. Wer an ein heiliges Buch glaubt, muss sofort an die anderen heiligen B&uuml;cher glauben, denn sie wurden jeweils in jeder Himmelsbotschaft erw&auml;hnt, und von ihren Tr&auml;gern, den Gesandten Gottes, wurde jeweils auch immer berichtet.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Diejenigen, die an ihr eigenes Buch und an die B&uuml;cher nachher glauben, bekommen die verdoppelte Belohnung.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><em><span style=\"text-decoration: underline;\">4. Der Glaube an die Gesandten Allahs<\/span><\/em><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Dieser Glaubensartikel setzt voraus, dass der Mensch davon fest &uuml;berzeugt ist, dass Allah, der Erhabene, Menschen zum Tragen seiner Botschaft auserw&auml;hlt, und sie mit seinen Gesetzen zu den V&ouml;lkern geschickt hat, damit sie Gott richtig dienen und Seiner Religion folgen k&ouml;nnen, damit der Monotheismus Allahs in der Versorgungskraft, G&ouml;ttlichkeit und in Seinen Namen und Attributen realisiert werden kann. Dar&uuml;ber sagt Allah: &bdquo;Und Wir haben vor dir keinen Gesandten geschickt, dem Wir nicht offenbart h&auml;tten: &sbquo;Es gibt keinen Gott au&szlig;er Mir, so dient Mir.&rsquo;&ldquo; (21: 25).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Allah hat den Gesandten befohlen, den Menschen diese Botschaft zu verk&uuml;nden, damit sie nach dem Auftreten der Gesandten keinen Beweisgrund gegen Allah haben. Die Gesandten sind Freudenk&uuml;nder, die denjenigen Menschen Gottes Wohlgefallen und Paradies verk&uuml;nden, die an sie und an ihre Botschaft glauben, und sie sind auch Warner, die jene Menschen vor Gottes Zorn und Strafe warnen, welche die Gesandten selbst und ihre Botschaft vergeuden. &bdquo;Und Wir entsenden die Gesandten nur als Freudenboten und Warner. Wer nun glaubt und sich bessert, diese haben nichts zu bef&uuml;rchten, und sie werden nicht traurig sein. Jene aber, die Unsere Zeichen f&uuml;r L&uuml;ge erkl&auml;ren, wird die Pein treffen daf&uuml;r, dass sie immer wieder gefrevelt haben.&ldquo; (6: 48-49). Die Gesandten und die Propheten Allahs sind so viel, deren Zahl Allah alleine wei&szlig;. &bdquo;Und Wir haben schon vor dir Gesandte geschickt. Unter ihnen sind manche, von denen Wir dir erz&auml;hlt haben, und unter ihnen sind manche, von denen Wir dir nicht erz&auml;hlt haben.&ldquo; (40: 78).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Muslime m&uuml;ssen an alle Propheten und Gesandten glauben und daran, dass sie Menschen sind, die keine h&ouml;heren Eigenschaften als die der Menschen haben. Allah der Erhabene sagt: &bdquo;Und Wir haben vor dir nur M&auml;nner gesandt, denen Wir Offenbarungen eingegeben haben. So fragen die Besitzer der Ermahnung, wenn ihr nicht Bescheid wisst. Wir haben sie nicht zu K&ouml;rpern gemacht, die keine Speise essen, noch waren sie nicht sterblich.&ldquo; (21: 7-8). Auch sagt der Erhabene &uuml;ber den Propheten Muhammad (a.s.s.): &bdquo;Sprich: &sbquo;Ich bin nur ein Mensch wie ihr; mir wird offenbart, dass euer Gott ein einziger Gott ist. Wer nun auf die Begegnung mit seinem Herrn hofft, der soll gute Werke tun und bei der Anbetung seines Herrn Ihm niemanden beigesellen.&ldquo; (18: 110). &Uuml;ber Jesus sagt Er ebenfalls: &bdquo;Der Messias, der Sohn Marias, ist nichts anders als ein Gesandter; vor ihm sind etliche Gesandte dahingegangen. Seine Mutter ist eine Wahrhaftige. Beide pflegten, Speise zu essen. Siehe, wie Wir ihnen die Zeichen deutlich machen, und dann siehe, wie sie sich abwenden lassen.&ldquo; (5: 75).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Muslim glaubt auch daran, dass die Gesandten Allahs gar keine g&ouml;ttlichen Eigenschaften haben. An sich k&ouml;nnen sie weder n&uuml;tzen noch schaden, noch k&ouml;nnen sie das Universum kontrollieren. Allah der Erhabene sagt: &bdquo;Sprich: &sbquo;Ich kann mir selbst weder Nutzen noch Schaden bringen, au&szlig;er was Allah will. Wenn ich &uuml;ber das Verborgene Bescheid w&uuml;sste, dann h&auml;tte ich mir selbst viel Gutes verschaffen, und das B&ouml;se h&auml;tte mich nicht ber&uuml;hrt. Ich bin nur ein Warner und ein Freudenbote f&uuml;r Leute, die glauben.&ldquo; (7: 188). Wir m&uuml;ssen auch im Kontext der Propheten daran glauben, dass sie die ihnen von Gott anvertraute Botschaft vollkommen verk&uuml;ndet haben, dass sie unter allen Gesch&ouml;pfen jene sind, die am besten wissen und handeln, dass Allah sie von L&uuml;gen, Betr&uuml;gen und von Unf&auml;higkeit, die Botschaft zu verk&uuml;nden, ferngehalten hat. &bdquo;Kein Gesandter kann ein Zeichen bringen au&szlig;er mit Allahs Erlaubnis.&ldquo; (13: 38).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">An alle Gesandten Allahs m&uuml;ssen Muslime glauben. Wer an einige von ihnen glaubt und an den Rest nicht glaubt, der ist im Auge des Islam ungl&auml;ubig und gilt nicht mehr als Muslim. So sagt der Erhabene dar&uuml;ber: &bdquo;Diejenigen, die Allah und seine Gesandten verleugnen und zwischen Allah und Seinen Gesandten unterscheiden wollen und sagen: &sbquo;Wir glauben an die einen, verleugnen aber die anderen&rsquo;, und einen Weg dazwischen einschlagen wollen. Das sind die wahren Ungl&auml;ubigen. Und Wir haben f&uuml;r die Ungl&auml;ubigen eine schm&auml;hliche Pein bereitet.&ldquo; (4: 150-151).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Koran hat uns die Namen von 25 Propheten und Gesandten geliefert: &bdquo;Das ist Unser Beweisargument, das Wir Abraham gegen sein Volk zukommen lie&szlig;en. Wir erh&ouml;hen, wen Wir wollen, um Rangstufen. Dein Herr ist Allweise und Allwissend. Und Wir schenkten ihm Isaak und Jakob und leiteten beide recht. Auch zuvor leiteten Wir Noah recht, sowie aus seiner Nachkommenschaft David und Salomo, Hiob, Joseph, Moses und Aaron. So entlohnen Wir die, welche Gutes tun. Und Zakariya (Zacharias),Yahya (Johannes), Iesa (Jesus) und Elias: alle waren Rechtschaffene. Und Ismael, Elischa, Jonas und Lot: Alle bevorzugten Wir vor den Weltbewohnern.&ldquo;&nbsp; (6: 83-86).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Von Adam sagt der Erhaben: &bdquo;Allah hat sich Adam, Noah, die Sippe Abrahams und die Sippe Imrans vor den Weltbewohnern erw&auml;hlt.&ldquo; (3: 33). Von Hud (a.s.s.) erfahren wir: &bdquo;Und Wir sandten zu Ad ihren Bruder Hud. Er sagte: &sbquo;O mein Volk, dienet Allah. Ihr habt keinen Gott au&szlig;er Ihm...&rsquo; &ldquo;&nbsp; (11: 50). Von Salih (a.s.s.) berichtet der Koran: &bdquo;Und Wir sandten zu den Thamud ihren Bruder Salih. Er sagte: ,O mein Volk, dienet Allah. Ihr habt keinen Gott au&szlig;er Ihm...&rsquo;&ldquo;11: 61). Von Schuayb: &bdquo;Und zu den Leuten von Madyan (sandten Wir) ihren Bruder Schuayb. Er sagte: &sbquo;O mein Volk, dienet Allah. Ihr habt keinen Gott au&szlig;er Ihm.&rsquo;&ldquo; (11: 84). Von Idris ist die Rede wie folgt: &bdquo;Und (erw&auml;hne) Ismael und Idris und Dhu l-Kifl. Alle geh&ouml;rten zu den Geduldigen.&ldquo; (21: 85)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&Uuml;ber Muhammad (a.s.s.) sagt uns der Erhabene, dass er der letzte und abschlie&szlig;ende Prophet ist. D.h. nach ihm kommt kein Prophet oder Gesandter mehr bis zum J&uuml;ngsten Tag. &bdquo;Muhammad ist nicht der Vater eines eurer M&auml;nner, sondern Allahs Gesandter und das Siegel der Propheten.&ldquo; (33: 40).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Religion, die Muhammad verk&uuml;ndet hat, ist die Religionsform, welche die Religionen vorher erg&auml;nzt und sie zugleich abschlie&szlig;t. Derart ist diese Religion die vollst&auml;ndige und wahre Religion, der zu folgen man verpflichtet ist, eine Religion, die bis zum Ende dieser Welt bleiben wird.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Unter allen Gesandten Allahs gibt es diejenigen vom festen Willen. Sie sind die st&auml;rksten Gesandten, die die Botschaft getragen und mit Geduld verbreitet haben. Diese sind Noah, Abraham, Moses, Jesus und Muhammad (a.s.s.). &bdquo;Und als Wir von den Propheten ihre Verpflichtung entgegennahmen, und auch von dir, von Noah, Abraham, Moses und Jesus, dem Sohn Marias. Wir nahmen von ihnen eine schwere Verpflichtung entgegen.&ldquo; (33: 7).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<h5 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wer ist Muhammad (a.s.s.)?<\/span><\/h5>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Er ist Abul-Qasim (Vater von Qasim = arabischer Beiname) Muhammad, Sohn von Abdullah Ibn Abd Al-Muttalib Ibn Haschim, der zum arabischen Stamm Quraisch geh&ouml;rt und dessen Genealogie bis zu Adnan, dem Sohn Ismael, dem Sohn von dem Propheten Abraham reicht. Muhammads Mutter ist &Atilde;mena Bint Wahb (Tochter von Wahb), deren Genealogie ebenfalls zu Adnan, dem Sohn Ismaels, reicht. Der Prophet (a.s.s.) sagt diesbez&uuml;glich: &bdquo;Allah hat Kinana unter den Kindern Ismael ausgezeichnet, Quraisch unter den Kindern Kinana, unter Quraisch Bani Haschem und dann hat er mich unter den Kindern von Bani Haschim ausgezeichnet.&ldquo;<a href=\"#_ftn10\"><strong><strong>[10]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Er wurde im Jahre 751 n. Chr. in der Stadt Mekka geboren, die als religi&ouml;ses Zentrum der arabischen Halbinsel galt. Denn Mekka ist der Sitz des Heiligtums (Kaaba), das Abraham und sein Sohn Ismael gebaut haben. Sein ganzes Leben f&uuml;hrte Muhammad in Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit. Kein L&uuml;gen, keinen Betrug, keine Untreue hat man in seiner Lebensweise erfahren, sondern er war unter den Menschen mit dem Zunamen Al-Amin (der treue, ehrliche) bekannt. Die Mekkaner pflegten ihre Waren und G&uuml;ter bei ihm zu bewahren und sie ihm anzuvertrauen, wenn sie auf Reisen fuhren. Er war unter ihnen als der wahrhaftige Mann bekannt. Er hat sein Leben in bester moralischer Verhaltensweise gef&uuml;hrt, die sich durch gutes Sagen und gutes Tun, durch wahres und begabtes Reden, durch Liebe zu den Menschen ausgewiesen hat. So sagt Allah der Erhabene &uuml;ber ihn: &bdquo;Und du bist f&uuml;rwahr von edlem Charakter&ldquo; (68: 4).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Allah hat ihm zum ersten Mal offenbart, als er 40 Jahre alt war. In Mekka ist er 13 Jahre lang nachher geblieben, um die Mekkaner zum Monotheismus und zum Glauben an Allah aufzurufen. Dann emigrierte er nach Medina, deren Bewohner er zum Islam einlud. Sie traten zum Islam &uuml;ber. Die meisten Offenbarungen des islamischen Gesetzes fanden in Medina statt. Die islamische Religion wurde in Medina vollst&auml;ndig. Acht Jahre nach der Emigration er&ouml;ffnete er Mekka. Er starb dann im Alter von 63 Jahren, nachdem der ganze Koran offenbart und die Religion vollkommen wurde. Die Araber nahmen die neue Religion an.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Vorz&uuml;ge des Glaubens an Gottes Gesandten:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Man stellt fest, dass Allah die Menschen liebt und sich ihrer erbarmt, da Er zu ihnen Gesandten von ihrer Art schickte, die ihnen Seine Botschaft und Sein Gesetz verk&uuml;nden und ihnen das beste Beispiel des Lebens nach Seinen Vorschriften geben.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Die wahrhaft Gl&auml;ubigen werden durch diesen Glaubensartikel gekennzeichnet. Wer an seinen Propheten glaubt, muss sofort an die anderen Propheten glauben, denn sie wurden jeweils in jeder Himmelsbotschaft erw&auml;hnt.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Die Belohnung f&uuml;r so einen Glauben wird von Allah gegen&uuml;ber seinen Knechten vervielfacht, denn sie glauben an die vielen Propheten, die Allah auserw&auml;hlt hat.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<h5 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">5. Der Glaube an den J&uuml;ngsten Tag<\/span><\/h5>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das bedeutet, dass man daran fest glaubt, dass diese Welt an einem gewissen Tag enden und untergehen wird: &bdquo;Alle, die auf ihr (der Erde) sind, werden vergehen. Bleiben wird nur das Antlitz deines Herrn, das erhabene und ehrw&uuml;rdige.&ldquo; (55: 26-27).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wenn Allah das Ende dieser Welt will, so wird Er Israfiel befehlen, in die Trompete zu blasen; darauf sterben alle Gesch&ouml;pfe. Dann befiehlt Er ihn, in die Trompete zum zweiten Mal zu blasen, so stehen alle Gesch&ouml;pfe von ihren Gr&auml;bern wieder lebendig auf. Ihre K&ouml;rper werden sich nochmals zusammenf&uuml;gen. Alle Menschen, von Adam bis zum letzten Menschen, werden noch einmal zum Leben zur&uuml;ckberufen. &bdquo;Und es wird in die Posaune gesto&szlig;en, und da st&uuml;rzt, wie vom Blitz getroffen, wer in den Himmeln und wer auf der Erde ist, au&szlig;er denen, die Allah davon ausnimmt. Dann wird ein zweites Mal hineingesto&szlig;en, und da stehen sie schon auf und schauen hin.&ldquo; (39: 68)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Glaube an den J&uuml;ngsten Tag schlie&szlig;t den Glauben an alles ein, was uns Gott und sein Prophet &uuml;ber das Leben nach dem Tod mitgeteilt haben, das ist:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">1) Der Glaube an das Leben in der Scheidewelt (Barzakh =Zwischenraum und -zeit nach dem Tod bis zum Tag der Auferstehung). Die Gl&auml;ubigen werden im Reich der Toten Gottes Wonne genie&szlig;en, die ungl&auml;ubigen Leugner werden hingegen harte Folterung erleiden. Allah der Erhabene sagt: &bdquo;...die Leute des Pharaos umschloss die b&ouml;se Pein, das Feuer, dem sie morgens und abends vorgef&uuml;hrt werden. Und am Tage, an dem die Stunde kommt (hei&szlig;t es): &sbquo;Lasst die Leute Pharaos in die h&auml;rteste Pein eingehen.&rsquo;&ldquo; (40: 45-46).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">2) Der Glaube an die Auferstehung und die Wiederauflebung der Menschen, die damals barfuss, nackt, unbeschnitten auferweckt werden. Allah der Erhabene sagt: &bdquo;Diejenigen, die ungl&auml;ubig sind, behaupten, dass sie nicht auferweckt werden. Sprich: &sbquo;Doch, bei meinem Herrn, ihr werdet auferweckt werden. Dann wird euch das kundgetan, was ihr getan habt. Und dies ist Allah ein leichtes.&ldquo; (64: 7).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Weil die Auferstehung und das Leben nach dem Tod von vielen Menschen verleugnet werden, hat der Koran viele Beispiele gef&uuml;hrt, die die M&ouml;glichkeit der Auferstehung zeigen und den Argumenten der Leugner widerlegen. Darunter sind folgende Beispiele:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Koran hat uns aufgefordert, dass wir an die Belebung der toten Erde denken, die Allah zum Hervorbringen von Pflanzen veranlasst. Der Erhabene sagt dar&uuml;ber: &bdquo;O ihr Menschen, wenn ihr &uuml;ber die Auferstehung im Zweifel seid, so bedenkt, dass Wir euch aus Staub erschaffen haben, dann aus einem Samentropfen, dann aus einem etwas sich Anklammerndem (Embryo), dann aus Fleisch (F&ouml;tus), gestaltet und nicht gestaltet, um es euch deutlich zu machen. Und Wir lassen, was Wir wollen, im Mutterleib auf eine festgesetzte Frist ruhen. Dann lassen Wir euch als Kind herauskommen. Dann lassen Wir euch eure Vollkraft erreichen. Und manch einer von euch wird abberufen, und manch einer von euch wird in das schlimmste Alter gebracht, so dass er, nachdem er vorher Wissen besessen hat, nichts mehr wei&szlig;. Und du siehst die Erde regungslos. Wenn Wir aber Wasser auf sie herabkommen lassen, regt sie sich, w&auml;chst zu und l&auml;sst verschiedene erfreuliche Pflanzenarten sprie&szlig;en. Dies, weil Allah die Wahrheit ist, und weil Er die Toten lebendig macht und weil Er Macht hat zu allen Dingen, und weil die Stunde kommt &ndash; an ihr ist kein Zweifel m&ouml;glich -, und weil Allah jene erwecken wird, die in den Gr&auml;bern sind.&ldquo; (22: 5-7)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Auch m&uuml;ssen wir dar&uuml;ber nachdenken, dass Allah die Himmel und die Erde geschaffen hat. Diese zu schaffen, ist bestimmt gr&ouml;&szlig;er, als den Menschen zu schaffen. &bdquo;Haben sie denn nicht gesehen, dass Allah, der die Himmel und die Erde erschaffen hat und bei ihrer Erschaffung nicht &uuml;berfordert war, auch die Macht hat, die Toten wieder lebendig zu machen? Ja, Er hat Macht zu allen Dingen.&ldquo; (46: 33).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Wenn man &uuml;ber das Schlafen und das Aufstehen des Menschen nachdenkt, so kann man das als eine Art Tod und Auferstehung betrachten. Dies wird mit dem <em>kleinen<\/em> <em>Tod<\/em> bezeichnet. Allah sagt dar&uuml;ber: &bdquo;Allah beruft die Seelen zur Zeit ihres Todes ab, und auch die, die nicht gestorben sind, w&auml;hrend ihres Schlafes. Er h&auml;lt die eine, f&uuml;r die Er den Tod beschlossen hat, zur&uuml;ck, und Er l&auml;sst die andere auf eine bestimmte Frist laufen. Darin sind Zeichen f&uuml;r Leute, die nachdenken.&ldquo; (39: 42)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Ein weiteres Beispiel ist das erste Erschaffen des Menschen: &bdquo;Er (der Mensch) f&uuml;hrt uns ein Gleichnis an und vergisst, dass er erschaffen ist. Er sagt: &sbquo;Wer macht diese Gebeine wieder lebendig, wenn sie auseinander gefallen sind?&rsquo; Sprich: &sbquo;Wieder lebendig macht sie Der, Der sie das erste Mal hat entstehen lassen. Und Er wei&szlig; &uuml;ber alle Gesch&ouml;pfe Bescheid.&ldquo; (36: 78-79).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">3) Der Glaube daran, dass alle Gesch&ouml;pfe vor Allah versammelt und ihre Werke vorgef&uuml;hrt werden und dass mit ihnen abgerechnet wird. &bdquo;Und an dem Tag, da Wir die Berge versetzen und du die Erde herauskommen siehst und Wir sie versammeln, ohne jemanden von ihnen auszulassen. Und da sie deinem Herrn in einer Reihe vorgef&uuml;hrt werden: &sbquo;Ihr seid zu Uns gekommen, so wie Wir euch das erste Mal erschaffen haben.&ldquo; (18: 47-48).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">4) Der Glaube daran, dass die eigenen Gliedma&szlig;en an diesem Tag Zeugen f&uuml;r oder gegen den Menschen sein werden. &bdquo;Wenn sie dann dort (zum Feuer) angekommen sind, legen ihr Geh&ouml;r, ihre Augen und ihre H&auml;ute gegen sie Zeugnis ab &uuml;ber das, was sie zu tun pflegten. Sie sagen zu ihren H&auml;uten: &sbquo;Warum habt ihr gegen uns Zeugnis abgelegt?&rsquo; Sie sagen &sbquo;Allah, der alle Dinge reden l&auml;sst, hat uns reden lassen. Er ist es, der euch das erste Mal erschaffen hat, und zu Ihm werdet ihr zur&uuml;ckgebracht. Und ihr pflegtet euch nicht so zu verdecken, dass nicht euer Geh&ouml;r, eure Augen und eure H&auml;ute Zeugnis wegen euch ablegten. Aber ihr meintet, dass Allah nicht viel wisse von dem, was ihr tut...&rsquo;&ldquo; (41: 20-22).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">5) Der Glaube daran, dass der Mensch von Allah gefragt wird. &bdquo;...und stellt [ihr Engel] sie (die Misset&auml;ter und ihre Gef&auml;hrten) auf, sie werden zur Verantwortung gezogen. &ndash; Was ist mit euch, dass ihr nicht einander unterst&uuml;tzt? Nein, heute ergeben sie sich.&ldquo; (37: 24-26).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">6) Der Glaube daran, dass die Existenz der scharfen Br&uuml;cke (<em>Assirat<\/em>), die &uuml;ber das H&ouml;llenfeuer bezogen&nbsp; wird, und dass die Menschen darauf gehen werden m&uuml;ssen. &bdquo;Und unter euch ist niemand, der nicht vor ihr (der H&ouml;lle) erscheinen wird. Dies obliegt deinem Herrn als eine unabwendbare beschlossene Sache. Dann erretten Wir diejenigen, die gottesf&uuml;rchtig waren, und lassen die, die Unrecht tun, in ihr auf den Knien zur&uuml;ck.&ldquo; (19: 71-72).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">7) Der Glaube daran, dass die Werke der Menschen bei Allah gewogen werden. Die Wohlt&auml;ter werden f&uuml;r ihren Glauben, f&uuml;r ihre Wohltaten, ihren Gehorsam gegen&uuml;ber den Propheten mit Gutem entsprechend belohnt, und die &Uuml;belt&auml;ter f&uuml;r ihren Unglauben, ihre S&uuml;nden und f&uuml;r ihren Ungehorsam gegen&uuml;ber den Propheten entsprechend bestraft. &bdquo;Und Wir stellen die gerechten Waagen f&uuml;r den Tag der Auferstehung auf. Und so wird keiner Seele in irgend etwas Unrecht getan. Und w&auml;re es auch das Gewicht eines Senfkornes, bringen Wir es herbei. Und Wir gen&uuml;gen, um Rechenschaft entgegenzunehmen.&ldquo; (21: 47).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">8) Der Glaube an die Bereitstellung von Bl&auml;ttern und B&uuml;chern, in denen die Werke der Menschen eingetragen sind. &bdquo;Wem nun sein Buch in seine Rechte gereicht wird, f&uuml;r den wird eine leichte Abrechnung erfolgen, und er wird froh zu seinen Angeh&ouml;rigen zur&uuml;ckkehren. Wem aber sein Buch hinter seinem R&uuml;cken gereicht wird, der wird rufen: &sbquo;Was f&uuml;r ein Verderben!&rsquo; Und er wird im Feuerbrand brennen.&ldquo; (84: 7-12).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">9) Der Glaube daran, dass man entweder im Paradies oder in der H&ouml;lle f&uuml;r immer in einem endlosen Leben ewig weilt. Der Erhabene sagt dar&uuml;ber: &bdquo;Diejenigen von den Besitzern des Buches und den Polytheisten, die ungl&auml;ubig sind, werden im Feuer der H&ouml;lle sein; darin werden sie ewig weilen. Sie sind die schlimmsten unter den Gesch&ouml;pfen. Die aber, die glauben und die guten Werke tun, sind die besten unter den Gesch&ouml;pfen. Ihr Lohn bei ihrem Herrn sind die G&auml;rten von Eden, unter denen B&auml;che flie&szlig;en; darin werden sie auf immer ewig weilen. Allah hat Wohlgefallen an ihnen, und sie haben Wohlgefallen an Ihm. Das ist f&uuml;r den bestimmt, der seinen Herrn f&uuml;rchtet.&ldquo; (98: 6-8).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">10) Dazu geh&ouml;rt nicht zuletzt auch der Glaube an die Existenz des Teiches, den Allah seinem Gesandten Muhammad und dessen Anh&auml;ngern im Paradies schenkt, von dessen Wasser sie trinken und danach f&uuml;r immer gar keinen Durst empfinden. Man muss auch an die F&uuml;rbitte des Propheten Muhammad glauben usw. Auch der Glaube an alles, was uns der Prophet Muhammad (a.s.s.) diesbez&uuml;glich berichtet hat.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-size: large;\">Was n&uuml;tzt der Glaube an den J&uuml;ngsten Tag?<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Durch diesen Glauben ist man in der Lage, sich f&uuml;r diesen Tag mit stetigem Verrichten von guten Taten und mit dem Wetteifern um sie vorzubereiten, in der Hoffnung also, mit diesen guten Werken Allahs Lohn und gute Vergeltung zu erlangen. Auch vermeidet man durch diesen Glauben die &uuml;blen Taten aus der Furcht, Gottes Strafe an diesem Tag zu erleiden.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Mit diesem Glauben werden die Gl&auml;ubigen daf&uuml;r, was ihnen an den Gen&uuml;ssen dieser Welt entgangen ist, damit getr&ouml;stet, was sie im Jenseits an Wonne und Gl&uuml;ckseligkeit bei Allah hoffen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Der Glaube an den J&uuml;ngsten Tag l&auml;sst die wahren Gl&auml;ubigen unter den Menschen auszeichnen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><em><span style=\"text-decoration: underline;\">&nbsp;<\/span><\/em><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><em><span style=\"text-decoration: underline;\">6. Der Glaube an die g&ouml;ttliche Vorherbestimmung:<\/span><\/em><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das bedeutet, dass man daran fest glaubt, dass Allah der Erhabene mit seinem anfanglosen Wissen alle Dinge, ihre Existenz, ihre Formen und Eigenschaften in Kenntnis genommen hatte, bevor sie existierten bzw. existieren, dann hat er sie in Wirklichkeit nach seinem Wissen und Ermessen erschaffen. &bdquo;Wir haben alle Dinge nach Ma&szlig; geschaffen.&ldquo; (54: 49).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">So ist alles, was in diesem Universum vorher geschehen ist, was jetzt geschieht, und was noch geschehen wird, f&uuml;r Allah bekannt, bevor es existiert. Der Prophet (a.s.s.) sagt dar&uuml;ber: &bdquo;Keiner von euch ist wirklich gl&auml;ubig, bevor er an die Vorherbestimmung, gut oder b&ouml;se, derart glaubt, dass er erkennt, dass dies ihn nicht verfehlen k&ouml;nnte, was ihn betroffen hat, und dass dies ihn nicht betreffen k&ouml;nnte, was ihn verfehlt hat.&ldquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das steht in keinem Gegensatz dazu, dass man die Voraussetzungen f&uuml;r eine Unternehmung trifft und sich nach ihnen ausrichtet. Wer z. B. Kinder haben will, muss die Voraussetzung treffen, die dazu f&uuml;hren kann, n&auml;mlich die Heirat. Dennoch kann dieser Faktor das ersehnte Ergebnis mit sich bringen oder nicht. Denn alles geht nach Gottes Willen. Das wirkende Element ist eben dieser g&ouml;ttliche Entscheid, nicht die Voraussetzungen an sich, die man trifft. Selbst die Voraussetzungen und ihr Erfolg oder Misserfolg sind von Allah vorbestimmt. Deswegen hat der Prophet Muhammad (a.s.s.) seinen Gef&auml;hrten folgenderma&szlig;en beantwortet, als sie ihn gefragt haben: Was sagst du &uuml;ber Arzneimittel und Beschw&ouml;rungsformeln, die wir uns zum Heil bedienen, kann so etwas gegen Allahs Vorbestimmung wirken? Da antwortete er: &bdquo;Diese Mittel sind ein Teil der g&ouml;ttlichen Vorbestimmung.&ldquo;<a href=\"#_ftn11\"><strong><strong>[11]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das Erleiden von Hunger, Durst oder K&auml;lte ist auch ein Teil der g&ouml;ttlichen Vorherbestimmung. Dennoch versuchen die Menschen den Hunger durch Essen, den Durst durch Trinken und die K&auml;lte durch W&auml;rmeschaffen zu verdr&auml;ngen. Sie versuchen also das, was ihnen an Hunger-, Durst- und K&auml;lteleiden vorgeschrieben wurde durch das zu bek&auml;mpfen, was ihnen an Essen, Trinken und W&auml;rmeschaffen vorgeschrieben wurde. Sie verdr&auml;ngen somit Vorherbestimmung durch Vorherbestimmung.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-size: large;\">Was n&uuml;tzt der Glaube an die Vorherbestimmung?<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Glaube an die Vorherbestimmung hat zur Folge, dass man sich mit dem zufrieden gibt, was vorher entschieden ist und dann zustande kommt. Dieser Glaube l&auml;sst einen in Ruhe und inneren Frieden leben. Da gibt es keinen Raum f&uuml;r Sorge oder Trauer wegen dem, was geschieht oder nicht geschieht. Es ist nicht unbekannt, dass Unruhe und Besorgnis zu vielen psychischen Krankheiten f&uuml;hren k&ouml;nnen, die einen negativen Einfluss auch auf den K&ouml;rper haben. Der Glaube an die Vorherbestimmung l&auml;sst diese vielen Probleme vermeiden. Dazu sagt der Erhabene Gott: &bdquo;Kein Ungl&uuml;ck trifft ein auf der Erde oder bei euch selbst, ohne dass es in einem Buch st&uuml;nde, bevor Wir es erschaffen. Dies ist f&uuml;rwahr Allah ein leichtes. (Dies), damit ihr nicht traurig seid &uuml;ber das, was euch entgangen ist, und euch nicht zu sehr dar&uuml;ber freut, was Er euch hat zukommen lassen. Und Allah liebt den nicht, der eingebildet und prahlerisch ist.&ldquo; (57: 22-23)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Dieser Glaubensartikel l&auml;sst den Menschen nach Wissen suchen und l&auml;sst ihn entdecken, was Allah in diesem All geschaffen hat. Denn was dem Menschen manchmal heimsucht, etwa Krankheit, die selber ein Teil der g&ouml;ttlichen Vorherbestimmung ist, l&auml;sst ihn nach Heilmitteln suchen, die die erste Vorbestimmung, n&auml;mlich die der Krankheit zu verdr&auml;ngen verm&ouml;gen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Verminderung des Verlustgef&uuml;hls beim betroffenen Menschen. Wenn ein H&auml;ndler z. B. in seinen Gesch&auml;ften Misserfolg hat, so ist das ein Ungl&uuml;ck f&uuml;r ihn; wenn ihm noch dazu Trauer und Soge heimsuchen, so ist das zwei Unkl&uuml;cke. Der Glaube an die Vorherbestimmung hilft ihm hingegen dabei, den ersten Verlust anzunehmen. Denn er wird dann wissen, dass so etwas Vorentschiedenes nicht zu vermeiden ist. Deswegen sagt der Gesandte Allahs: &bdquo;Der starke Gl&auml;ubige ist besser und bei Allah lieber, als der schwache Gl&auml;ubige. Beide sind trotzdem gut. Bem&uuml;he dich um das, was dir n&uuml;tzt und suche dabei bei Allah Unterst&uuml;tzung. Und halte dich nicht f&uuml;r unf&auml;hig. Wenn dich aber etwas B&ouml;ses betrifft, so sage nicht: &sbquo;h&auml;tte ich dies und jenes getan, w&auml;re es so und so gewesen&rsquo;, sondern sage nur lieber dazu: &sbquo;Allah hat entschieden, und was Er gewollt, hat Er getan.&rsquo; Denn das Wunschwort <em>w&auml;re es<\/em> l&auml;sst das Wirken des Satans beginnen.&ldquo;<a href=\"#_ftn12\"><strong><strong>[12]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Glaube an die Vorherbestimmung ist kein Anlass f&uuml;r Faulheit oder f&uuml;r das Leben ohne Aufgaben und ohne Arbeit, wie es manche d&uuml;nken. Ein Mann sagte eines Tages zu dem Propheten (a.s.s.) von seiner eigenen Kamelen: &bdquo;Ich lasse sie frei in der W&uuml;ste, denn ich vertraue Allah [Er wird sie mir nicht verloren gehen lassen]&ldquo;. So sagte ihm der Prophet Muhammad (a.s.s.): &bdquo;Fessele sie zuerst und vertraue Allah.&ldquo;<a href=\"#_ftn13\"><strong><strong>[13]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">&nbsp;<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">&nbsp;<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Grundlagen der islamischen Religion<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Prophet (a.s.s.) sagte am Tage der Abschiedspilgerfahrt: &bdquo;Wisst ihr, was f&uuml;r ein Tag heute ist?&ldquo; Sie sagten: &bdquo;Allah und sein Gesandter wissen es am besten.&ldquo; Er sagte: &bdquo;Es ist ein heiliger Tag. Wisst ihr, was f&uuml;r eine Stadt das ist?&ldquo; Sie sagten: &bdquo;Allah und sein Gesandter wissen es am besten.&ldquo; Er sagte: &bdquo;Das ist eine heilige Stadt, Wisst ihr, was f&uuml;r ein Monat das ist?&ldquo; Sie sagten: &bdquo;Allah und sein Gesandter wissen es am besten.&ldquo; Er sagte: &bdquo;Das ist ein heiliger Monat. Allah hat euch euer Blut, euer Verm&ouml;gen, eure W&uuml;rde heilig gemacht, wie es der heutige Tag, der gegenw&auml;rtige Monat und die hiesige Stadt heilig sind.&ldquo;<a href=\"#_ftn14\"><strong><strong>[14]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Unter den Hauptprinzipien des Islam ist die Bewahrung von Leben, W&uuml;rde, Verm&ouml;gen, Verstand und von den Nachkommen eines Menschen. Auch dazu geh&ouml;rt der Schutz von Schwachen und Behinderten.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Allah verbietet den Angriff auf das menschliche Leben, dar&uuml;ber sagt der Koran: &bdquo;Und t&ouml;tet nicht den Menschen, den Allah f&uuml;r unantastbar erkl&auml;rt hat, es sei denn bei vorliegender Berechtigung.&ldquo; (17: 33)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Allah verbietet den Angriff auf das Verm&ouml;gen des Menschen: &bdquo;Und verzehrt nicht untereinander euer Verm&ouml;gen durch Betrug.&ldquo; (2: 188)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Allah sagt zu Verbot vom Angriff auf die W&uuml;rde\/Ehre des Menschen: &bdquo;Und n&auml;hert euch nicht der Unzucht. Sie ist etwas Sch&auml;ndliches, und sie ist ein &uuml;bler Weg.&ldquo; (17: 32) Ebenfalls sagt Allah: &bdquo;Und wer eine Verfehlung oder eine S&uuml;nde erwirbt und sie dann einem Unschuldigen vorwirft, der l&auml;dt auf sich eine Verleumdung und eine offenkundige S&uuml;nde.&ldquo; (4: 112).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Beim Verbot vom Angriff auf die Nachkommenschaft des Menschen sagt der Erhabene: &bdquo;Und wenn er an der Macht ist, wandert er auf der Erde umher, um Unheil auf ihr zu stiften und Saatfelder und Nachwuchs zu verderben. Aber Allah liebt das Unheil nicht.&ldquo; (2: 205).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&Uuml;ber den Schutz der Rechte von schwachen Menschen sagt der Koran:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">a) Um die Rechte der Eltern zu sch&uuml;tzen, sagt Allah: &ldquo;Und dein Herr hat bestimmt, dass ihr nur Ihm dienen sollt, und dass man die Eltern gut behandeln soll. Wenn eines von ihnen oder beide bei dir ein hohes Alter erreichen, so sag nicht zu ihnen &sbquo;Pfui&rsquo;, und fahre sie nicht an, sondern sprich zu ihnen ehrerbietige Worte. Und senke f&uuml;r sie aus Barmherzigkeit den Fl&uuml;gel der Untergebenheit und sag: &sbquo;Mein Herr, erbarme dich ihrer, wie sie mich aufgezogen haben, als ich klein war.&rsquo;&ldquo; (17: 23-24)?<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">b) Zum Schutz der Waisenrechte sagt Allah: &ldquo;So unterdr&uuml;cke die Waise nicht.&rdquo; (93: 9) &bdquo;Und n&auml;hert euch nicht dem Verm&ouml;gen des Waisenkindes, es sei denn auf die beste Art, bis es seine Vollkraft erreicht hat.&ldquo; (17: 34).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">c) Um die Rechte der Kinder zu sch&uuml;tzen, sagt Allah: &bdquo;... und t&ouml;tet nicht eure Kinder aus Angst vor Verarmung &ndash; euch und ihnen bescheren Wir doch den Lebensunterhalt.&ldquo; (6: 151).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">d) Um die Rechte der Kranken zu sch&uuml;tzen, sagt der Prophet (a.s.s.): &bdquo;Kauft den Gefangenen los, gebt den Hungrigen Essen und besucht den Kranken!&ldquo;<a href=\"#_ftn15\"><strong><strong>[15]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">e) Um die Rechte der Behinderten zu sch&uuml;tzen, sagt der Gesandte Allahs: &bdquo;Nicht zu uns geh&ouml;rt der, wer den alten Menschen nicht respektiert, sich des kleinen Kindes nicht erbarmt, wer das Gute nicht gebietet und das Verwerfliche nicht verbietet.&ldquo;<a href=\"#_ftn16\"><strong><strong>[16]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">f) Um die Rechte des Bed&uuml;rftigen zu sch&uuml;tzen, sagt der Erhabene Allah: &bdquo;... und fahre den Bettler nicht an.&ldquo; (93: 10).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Auch sagt der Prophet (a.s.s.): &bdquo;Wer f&uuml;r das Bed&uuml;rfnis seines Bruders sorgt, sorgt Allah f&uuml;r dessen Bed&uuml;rfnis.&ldquo;<a href=\"#_ftn17\"><strong><strong>[17]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Alle Menschen sind in dieser Hinsicht unterscheidungslos gleich. Im Islam gibt es tugendhafte Moralwerte, &uuml;ber die der Muslim verf&uuml;gen muss, damit die rechtschaffene Gesellschaft entstehen kann.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-size: large;\">Eigenschaften der islamischen Religion<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">1. Seine Schriften weisen direkt darauf hin, dass die Religion bei Gott nur eine einzige ist und dass Allah die Gesandten geschickt hat, damit sie einander komplement&auml;r erg&auml;nzen, mit Adam angefangen bis zum abschlie&szlig;enden Gesandten Muhammad (a.s.s.). Der Erhabene berichtet uns diesbez&uuml;glich: &bdquo;Er (Allah) hat euch von der Religion verordnet, was er Noah aufgetragen hat, und was Wir dir offenbart haben, und was Wir Abraham, Moses und Jesus aufgetragen haben: Haltet die (Bestimmungen der) Religion ein und bringt keine Spaltungen hinein. Schwer f&auml;llt den Polytheisten, wozu du sie aufrufst.&ldquo; (42: 13). Alle Propheten und Gesandten Gottes (a.s.s.) haben einheitlich in ihren Botschaften zum Folgenden aufgerufen:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Zur Einzigkeit Gottes: dazu geh&ouml;rt, Ihn von jeglicher Art Beigesellung, Vergleich oder Gleichsetzung mit anderen Wesen fernzuhalten,<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Zum Glauben an Allah, Seine Engel, B&uuml;cher, Gesandten und an den J&uuml;ngsten Tag,<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Zu den hohen Tugenden, zur Reinigung und Erh&ouml;hung des Menschen und dessen Rechtleitung, damit er erkennt, was ihm n&uuml;tzt und was ihm Gl&uuml;ckseligkeit im Dies- und Jenseits bereitet,<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Zur unmittelbaren Anbetung Allahs, des Erhabenen, und zur Verwerfung aller Vermittler im Gottesdienst und<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">* Zur Etablierung von Liebe und Frieden in den menschlichen Gemeinschaften.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">2. Der Islam in seiner letzten Form hat alle fr&uuml;heren Formen der Religion aufgehoben. Diese Form stellt die abschlie&szlig;ende Himmelsreligion dar. Nach diesem Islam gibt es keine andere Religion. Seine erste Religionsquelle, der Koran, ist von Allah bewahrt und gesch&uuml;tzt bis zum Ende dieser Welt. Allah der Erhabene sagt dazu: &bdquo;Wir sind es, die die Ermahnung hinabgesandt haben, und Wir sind es, die sie bewahren.&ldquo; (15: 9).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Prophet Muhammad ist der abschlie&szlig;ende Prophet Allahs, nach ihm wird kein Gesandter oder Prophet mehr kommen. Er hat sich in seiner heiligen Tradition dar&uuml;ber ge&auml;u&szlig;ert, indem er sagte: &bdquo;Mein Gleichnis zu den Propheten vor mir ist wie das Gleichnis eines Mannes, der ein Haus baute und es mit Zierden sch&ouml;n machte, au&szlig;er an einer Stelle, wo es ein Baustein in einer Ecke fehlte. Die Menschen schickten sich an, in dem Haus herumzugehen und sich &uuml;ber seine Sch&ouml;nheit zu wundern. Dennoch f&uuml;gten sie hinzu: &sbquo;Wenn er nur den fehlenden Baustein an dieser Stelle f&uuml;gte!&rsquo; Ich bin dieser Baustein und der abschlie&szlig;ende Prophet.&ldquo;<a href=\"#_ftn18\"><strong><strong>[18]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Allerdings kommt Jesus am Ende der Zeiten herab, um die Gerechtigkeit auf Erden wiederherzustellen, nachdem sie mit Unrecht erf&uuml;llt war. Er kommt aber mit keiner neuen Religion, sondern er wird zwischen den Menschen mit dem Islam in seiner mohammedanischen Form richten. Dr&uuml;ber sagt der Prophet (a.s.s.): &bdquo;Die Stunde wird euch nicht kommen, bevor der Sohn der Maria zu euch als gerechter Richter herabkommt. Er wird das Kreuz zerst&ouml;ren, das Schwein t&ouml;ten und die Kopfsteuer abschaffen. Das Geld wird in &Uuml;berfluss vorhanden sein, so dass kein Mensch dazu greift.&ldquo;<a href=\"#_ftn19\"><strong><strong>[19]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">3. Der Islam in seiner letzten Form hat die vorherigen Religionen erg&auml;nzt, so dass Allah der Erhabene dar&uuml;ber sagt: &bdquo;Heute habe Ich euch eure Religion vervollkommnet und meine Gnade an euch vollendet, und Ich habe daran Gefallen, dass der Islam eure Religion ist.&ldquo; (5: 3).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Religionen vorher hatten nur, mit wenigen Ausnahmen, seelische Empfehlungen zu verk&uuml;nden, die den menschlichen Geist ansprechen und der menschlichen Seele in ihrer tugendhaften Steigerung verhelfen. Dennoch haben sie die irdischen Angelegenheiten nicht organisiert. Der Islam hingegen hat alle weltlichen Fragen behandelt. Somit ist er die Anschauung, die die religi&ouml;sen wie die weltlichen Angelegenheiten umfasst, wie es sp&auml;ter darauf kommen wird. Aufgrund solcher Tatsachen ist der Islam verdienterweise die vollkommenste und beste Religion. Deshalb sagt der Erhabene &uuml;ber die islamische Gemeinde: &bdquo;Ihr seid die beste Gemeinschaft, die je unter den Menschen hervorgebracht wurde. Ihr gebietet das Rechte und verbietet das Verwerfliche und glaubt an Allah. W&uuml;rden die Leute des Buches glauben, w&auml;re es besser f&uuml;r sie. Unter ihnen sind Gl&auml;ubige, die meisten von ihnen aber sind Frevler.&ldquo; (3: 110).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">4. Der Islam ist eine Botschaft f&uuml;r die ganze Welt, die alle Menschen ohne Ausnahme anspricht, Menschen an jedem Ort und in jeder Zeit: &bdquo;Und Wir haben dich f&uuml;r die Menschen allesamt nur als Freudenboten und Warner gesandt.&ldquo; (34: 28).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Deshalb akzeptiert Gott nach der Entsendung von Muhammad es nicht mehr, auf eine andere Art als die Muhammads angebetet zu werden. &bdquo;Wer eine andere Religion als den Islam sucht, von dem wird es nicht angenommen werden, und im Jenseits geh&ouml;rt er zu den Verlierern.&ldquo; (3: 85).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Islam ist also eine Religion f&uuml;r die ganze Welt, nicht f&uuml;r eine besondere Rasse, eine gesellschaftliche Klasse, eine alleinige Nation oder f&uuml;r eine gewisse Zeit, sondern sie ist eine Religion, die alle Menschen in eine Einheit zusammenbringt, nicht auf Grund der einheitlichen Farbe, Sprache, Abstammung oder geographischen Zugeh&ouml;rigkeit, sondern auf Grund der Ideologie, die alle durch den Glauben an Allah als Gott, an Muhammad als seinen Gesandten zusammenbindet. So sagt der Prophet: &bdquo;O ihr Menschen! Ihr habt nur einen Gott, nur einen Vater. Ihr alle kommt von Adam. Adam kommt von der Erde. Der w&uuml;rdigste unter euch bei Allah ist der, der Allah am meisten f&uuml;rchtet. Kein Araber wird einem Nichtaraber vorgezogen oder umgekehrt, kein Roth&auml;utiger einem Wei&szlig;h&auml;utigen oder umgekehrt vorankommen au&szlig;er durch Gottesfurcht.&ldquo;<a href=\"#_ftn20\"><strong><strong>[20]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das hei&szlig;t nicht, dass man an die fr&uuml;heren Propheten und Gesandten oder an deren B&uuml;cher nicht glaubt, Jesus z. B. hat die Botschaft Moses erg&auml;nzt und Muhammad die von Jesus (Friede sei mit ihnen allen). Mit Muhammad sind diese Botschaften also vervollkommnet und die Gesandten abgeschlossen. So ist der Glaube an alle B&uuml;cher und an alle Propheten ein Teil des islamischen Glaubens, der mit der Verleugnung eines einzigen Gesandten Gottes nicht g&uuml;ltig wird. Wer so einen Glauben hat, der einen einzigen Gesandten oder eine einzige Himmelsbotschaft vergeudet, ist kein Muslim. &bdquo;Diejenigen, die Allah und Seine Gesandten verleugnen und zwischen Allah und Seinen Gesandten unterscheiden wollen und sagen: &sbquo;Wir glauben an die einen, verleugnen aber die anderen&rsquo;, und einen Weg dazwischen einschlagen wollen, das sind die wahren Ungl&auml;ubigen.&ldquo; (4: 150-151).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Hinsichtlich der globalen Eigenschaft des Islam, hat Allah den Muslimen befohlen, seine Botschaft zu verk&uuml;nden und sie allen Menschen darzustellen: &bdquo;Und so haben Wir euch zu einer Gemeinschaft der Mitte gemacht, auf dass ihr Zeugen seid &uuml;ber die Menschen und dass der Gesandte Zeuge sei &uuml;ber euch.&ldquo; (2: 143).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">5. Die Vorschriften und Gesetze des Islam sind g&ouml;ttlicher Herkunft, d. h. sie d&uuml;rfen nicht ge&auml;ndert werden. Sie stammen nicht von fehlbaren und fehlerhaften Menschen, auf die die umliegenden Faktoren wie Kultur, vererbte Attribute und die Umgebung einwirken. In der Wirklichkeit k&ouml;nnen wir diese Instabilit&auml;t der Gesetze konstatieren, welche die Menschen selbst verabschieden. Das entsteht aus der Tatsache, dass sie nicht f&uuml;r jede Gemeinschaft oder f&uuml;r jede Zeit oder jeden Ort gelten k&ouml;nnen. Was einer gewissen Gemeinschaft entspricht, passt den anderen nicht, was zu einem Ort oder zu einer Zeitperiode geeignet aussieht, muss nicht unbedingt den anderen Zeiten und Orten entsprechen usw. Gesetze des Kapitalismus passen dem Sozialismus nicht und umgekehrt. Denn jeder Gesetzgeber versucht seine Interessen und Anschauungen in erster Linie zu ber&uuml;cksichtigen. Sie sind auch unstabil, denn es kann einer kommen, der mehr Kenntnisse, mehr Wissen und Bildung besitzt als der fr&uuml;here Gesetzgeber, und in diesem Fall muss er neue Gesetze verabschieden und andere alten beseitigen usw. Das islamische Gesetz hingegen ist, wie erw&auml;hnt, g&ouml;ttlicher Herkunft. Sein Gesetzgeber ist derjenige, der alle Gesch&ouml;pfe erschuf, der genau Bescheid wei&szlig; dar&uuml;ber, was seinen Gesch&ouml;pfen und ihren Verh&auml;ltnissen entspricht, was ihre Angelegenheiten in Gang h&auml;lt. Kein Mensch, so hoch und stark seine Position unter den Menschen auch sein mag, darf dem g&ouml;ttlichen Gesetz verwerfen oder etwas davon durch ein menschliches Produkt ersetzen, etwas dazu hinzuf&uuml;gen oder etwas davon aufzuheben. Deshalb sagt Allah der Erhabene: &bdquo;Ein Gl&auml;ubiger oder eine Gl&auml;ubige darf, wenn Allah und Sein Gesandter eine Angelegenheit entschieden haben, nicht die M&ouml;glichkeit haben, in ihrer Angelegenheit frei zu w&auml;hlen...&ldquo; (33: 36).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Allah der Erhabene sagt: &bdquo;W&uuml;nschen sie etwa die Urteilsnorm der Zeit der Unwissenheit? Wer hat denn eine bessere Urteilsnorm als Allah f&uuml;r Leute, die Gewissheit hegen?&ldquo; (5: 50).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam hat allgemeine Prinzipien und Regelungen und umfassende Fundamente etabliert, die wegen Zeit oder Ort weder ersetzbar noch ab&auml;nderbar sind. Kleinigkeiten und Einzelheiten werden weder im Koran noch in der &Uuml;berlieferung ausgef&uuml;hrt, diese werden der Anstrengung der Gelehrten &uuml;berlassen (im Rahmen des <em>Idjitihad<\/em>), die das Interesse der Menschen nach den Zeit- und Ortkoordinaten im Lichte der Religion und angesichts der zeitlichen und gesellschaftlichen Verh&auml;ltnisse. <em>Idjitihad<\/em> (Sich-Anstrengen der Gelehrten) bedeutet nicht, religi&ouml;se Bestimmungen nach dem eigenen Gutd&uuml;nken oder nach Wunschvorstellungen herauszufinden, sondern es muss nach der v&ouml;lligen Ber&uuml;cksichtigung des Allgemeinwohls erfolgen. Ziel des <em>Ijtihad<\/em> ist es, Ort- und Zeitverh&auml;ltnissen der menschlichen Gemeinschaften ad&auml;quat nachzukommen und sie islamisch zu reglementieren. Der islamische Staat hat die Aufgabe, f&uuml;r die islamischen Gesetze und f&uuml;r ihre Anwendung zu sorgen. Da m&uuml;ssen diese Gesetze an alle Muslime angewendet sein, ohne Diskriminierung zwischen Reichen und Armen, Gro&szlig;en und Kleinen, Obrigkeiten und Untergeordneten zu setzen. Alle sind gleich vor dem Gesetz. Bekannt ist das Beispiel der Frau von dem Stamm Makhzum, einem namhaften und gew&uuml;rdigten Stammteil Quraischs, die einen Diebstahl begangen hat. Die Quraischiten sahen es ungeh&ouml;rig, dass diese Frau die islamische Strafe f&uuml;r Diebstahl erleiden musste. Sie wollten bei dem Propheten eine F&uuml;rbitte ablegen. Sie sagten, wer sollte aber wagen. diese F&uuml;rbitte abzulegen au&szlig;er Usama Ibn Zaid, dem geliebten Pflegesohn des Propheten? So sprach Usama mit dem Propheten (a.s.s.) dar&uuml;ber. Darauf erwiderte der Gesandte Allahs: &sbquo;Willst du eine F&uuml;rbitte in einer Strafe ablegen, die Allah entschieden hat?&rsquo; Gleich nachher hielt er eine Rede, in der er sagte: &bdquo;O ihr Menschen, was die V&ouml;lker vor euch ruiniert hat, ist, weil sie die noblen unter ihnen, falls diese gestohlen haben, ohne Strafe lie&szlig;en, w&auml;hrend sie, wenn die Schwachen gestohlen haben, diese hart bestraften. Bei Allah, wenn Fatima, die Tochter von Muhammad stiehlt, werde ich ihr die Hand abhacken.&ldquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">6. Die Schriften und Quellen des Islam sind original und von F&auml;lschungen, Hinzuf&uuml;gungen, Ersetzungen und von menschlichen Eingriffen unversehrt geblieben. Die zwei Hauptquellen des Islam sind der heilige Koran und die prophetische Tradition Muhammads.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Was den Koran anbetrifft, so hat Allah selbst versprochen, ihn, wie oben erw&auml;hnt, zu sch&uuml;tzen und zu bewahren. So sagt Allah dar&uuml;ber: &bdquo;Wir sind es, die die Ermahnung hinabgesandt haben, und Wir sind es, die sie bewahren.&ldquo; (15: 9).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Koran ist ohne F&auml;lschung, Ver&auml;nderung, Anf&uuml;gung oder K&uuml;rzung seines Umfanges geblieben, seitdem er auf Muhammad herabgesandt wurde. Seine Buchstaben und W&ouml;rter, seine Suren und Verse sind bis heute unversehrt bewahrt worden. Denn der Prophet (a.s.s.) hat Offenbarungsschreiber unter seinen hochgeehrten Gef&auml;hrten ausgew&auml;hlt, wie Ali Ibn Abitalib, Mu&rsquo;awya Ibn Abisufian, Ubayy Ibn Ka&rsquo;b, Zaid Ibn Thabit u.a. Sobald ein Vers herabgesandt wurde, befahl der Prophet (a.s.s) ihnen, ihn sofort zu schreiben, indem er sie auch auf seine Stelle in der Sure verwies. So wurde der Koran schriftlich wie lautlich in den Herzen der Muslime bewahrt. Die Muslime haben dem Koran st&auml;ndige Beachtung geschenkt. So haben sie ihn immer auswendig zu lernen und zu lehren gepflegt, damit ihnen sein Gutes zuteil wird. Denn der Prophet sagt dar&uuml;ber: &bdquo;Der beste unter euch ist derjenige, der den Koran lernt und lehrt.&ldquo;<a href=\"#_ftn21\"><strong><strong>[21]<\/strong><\/strong><\/a> F&uuml;r den Koran, seinen Dienst und seinen Schutz waren sie bereit, ihre Seelen und Verm&ouml;gen zu opfern. Derart ist er unter den Muslimen Generation f&uuml;r Generation &uuml;berliefert worden. Dazu hat beigetragen, dass mit dessen Rezitation Gottesdienst vollzogen wird. Dar&uuml;ber sagt der Prophet (a.s.s.): &bdquo;Wer einen einzigen Buchstaben vom Koran liest, wird mit Allahs gutem Lohn honoriert, und Allah l&auml;sst einen Lohn zehnfach zunehmen. Ich sage nicht, dass ALM ein Buchstabe ist, sondern Alif ist ein Buchstabe, Lam ist ein Buchstabe und Mim ist ebenfalls ein Buchstabe.&ldquo;<a href=\"#_ftn22\"><strong><strong>[22]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Viele westliche Fachleute haben die hohe Stellung des Korans und seine gro&szlig;e Wirkung auf das menschliche Denken und auf die Geisteswissenschaften anerkannt. Unter ihnen steht Margoliouth, der durch seine Voreingenommenheit gegen den Koran bekannt ist. Dennoch hat ihn die Gr&ouml;&szlig;e des Korans dazu verpflichtet, die Wahrheit folgenderma&szlig;en zuzugeben: &bdquo;Die Fachwissenschaftler sind darin einig, dass der Koran eine ausgezeichnete Position unter den gro&szlig;en Religionsschriften besitzt, obwohl er unter diesen Schriften, die die Geschichte machten, j&uuml;nger ist als sie &ndash; d.h. er ist zuletzt offenbart worden. Er kommt all diesen Schriften durch seine Wirkungskraft voraus, welche uns erstaunt. Er hat neues menschliches Denken geschaffen, und die Basis einer herausragenden Moralschule etabliert.&ldquo;<a href=\"#_ftn23\"><strong><strong>[23]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Jean Melia konstatiert &auml;hnliches, indem er sagt: &bdquo;Es muss ab jetzt verworfen werden, was manche franz&ouml;sischen Philosophen &uuml;ber den Koran behauptet haben. Der Koran muss in Ruhe gelesen werden. So wird man feststellen, dass er nichts davon enth&auml;lt, wessen seine Feinde ihn bezichtigen: er f&ouml;rdere nur Fanatismus. Der Islam ist eine Himmelsreligion, die f&uuml;r Liebe, Ehre und f&uuml;r menschliche Gef&uuml;hle steht. Er ist die meist tolerante Religion schlechthin.&ldquo;<a href=\"#_ftn24\"><strong><strong>[24]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Was die &Uuml;berlieferung des Propheten Muhammad (a.s.s.) anlangt, so handelt es sich hier um die zweite Quelle des islamischen Gesetzes, die den Koran erkl&auml;rt und viele seiner Vorschriften detailliert. Sie wurde ebenfalls gegen jegliche F&auml;lschung und jegliches Hineinschieben gesch&uuml;tzt. Allah der Erhabene hat sie durch zuverl&auml;ssige M&auml;nner gesch&uuml;tzt, die sich der Sammlung, Klassifizierung und der Forschung der prophetischen Spr&uuml;che gewidmet haben, indem sie ihre &Uuml;berliefererkette, Texte, Authentizit&auml;tsstufen angesichts der Richtigkeit oder Schwachheit &uuml;berpr&uuml;ften, so dass alle Spr&uuml;che des Propheten gr&uuml;ndlich untersucht wurden. Diese Fachleute registrierten nur die richtigen Aussagen des Propheten (a.s.s.), d. h. die von ihm wirklich und nicht nur vermutlich stammen. Diese Aussagen erreichten uns somit in reiner unverlogener Form. Wer die Methode kennen lernen will, mit der die prophetischen Spr&uuml;che &uuml;berliefert worden sind, soll sich der Terminologie von Hadithwissenschaften zuwenden.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">8. Die islamische Religion setzt alle Menschen in der Entstehung gleich, Mann und Frau ohne jegliche Unterscheidung nach der Farbe oder der Rasse usw. Denn der erste Mensch, den Gott geschaffen hat, ist Adam, der Vater aller Menschen. Von ihm hat Gott seine Frau, Eva, geschaffen, die Mutter aller Menschen. Von den beiden stammt die ganze Menschheit. Somit sind alle Menschen gleicher Herkunft. Allah der Erhabene sagt in diesem Zusammenhang: &bdquo;O ihr Menschen, f&uuml;rchtet euren Herrn, der euch aus einem einzigen Wesen erschuf, aus ihm seine Gattin erschuf und aus ihnen beiden viele M&auml;nner und Frauen entstehen und sich ausbreiten lie&szlig;. Und f&uuml;rchtet Allah, in dessen Namen ihr einander bittet, und (achtet) die Verwandschaftsbande.&ldquo; (4: 1)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Prophet (a.s.s.) sagt in dieser Hinsicht: &bdquo;Allah hat von euch den Mantel der Dschahiliyya (Barbarei, vorislamisches Heidentum) und ihren Stolz auf die Vorfahren weggenommen. Nun sind die Menschen ein frommer Gl&auml;ubiger oder ein ungl&uuml;cklicher Frevler. Die Menschen sind Adams Kinder und Adam stammt aus der Erde. M&ouml;ge mancher sich des Stolzes auf Menschen enthalten oder er werde vor Allah geringer als der Mistk&auml;fer sein, der den Mist mit der Nase vorschiebt.&ldquo;<a href=\"#_ftn25\"><strong><strong>[25]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">So sind alle Menschen auf der Erde gleicher Herkunft. Zu Anfang hatten sie eine Religion und eine Sprache. Dann vermehrten sie sich und verbreiteten sie sich &uuml;berall auf den verschiedensten Ecken der Erde, so dass sich unbedingt verschiedene Sprachen, Farben, Denk- und Lebensweisen und auch verschiedene Glaubensformen entwickelt und herausgebildet haben. Allah der Erhabene sagt dar&uuml;ber: &bdquo;Die Menschen waren nur eine einzige Gemeinschaft. Dann wurden sie uneins. Und g&auml;be es nicht einen fr&uuml;her ergangenen Spruch von deinem Herrn, so w&auml;re zwischen ihnen entschieden &uuml;ber das, wor&uuml;ber sie uneins sind.&ldquo; (10: 19).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die islamischen Vorschriften setzen den Menschen seinem Mitmenschen gleich, ungeachtet seiner Herkunft, Farbe, Sprache, Heimat. Alle sind vor Gott gleich. Der einzige Unterschied zwischen ihnen entsteht durch die Ann&auml;herung oder Distanzierung vom g&ouml;ttlichen Gesetz und von seiner Anwendung. So sagt Allah: &bdquo;O ihr Menschen, Wir haben euch von einem m&auml;nnlichen und einem weiblichen Wesen erschaffen, und Wir haben euch zu Verb&auml;nden und St&auml;mmen gemacht, damit ihr einander kennen lernt. Der Angesehenste von euch bei Allah, das ist der Gottesf&uuml;rchtigste von euch.&ldquo; (49: 13).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Aufgrund dieser Gleichheit, die der Islam konstatiert, sind alle Menschen gem&auml;&szlig; der islamischen Religion gleich in der Freiheit. Diese Freiheit muss durch die Religion bestimmt und kontrolliert werden, damit sie sich von der tierischen Freiheit abhebt. Dieses Motto hat der zweite Kalif, Omar Ibn Al-Khattab vor vierzehn Jahrhunderten hoch gestellt, als er sagte: &bdquo;Seit wann versklavt ihr die Menschen, w&auml;hrend sie ihre M&uuml;tter frei geboren haben?&ldquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Gem&auml;&szlig; dieser Freiheit beansprucht jeder Mensch folgendes:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Freiheit des Denkens und Freiheit der Meinungs&auml;u&szlig;erung. Der Islam fordert seine Anh&auml;nger auf, das Recht zu sagen, eigene Meinungen und Gedanken zum Ausdruck zu bringen, solange sie konstruktiv und zielgerichtet sind. Dabei m&uuml;ssen sie keinen Tadel bef&uuml;rchten; so erkl&auml;rt der Prophet (a.s.s.): &bdquo;Der beste <em>Dschihad<\/em> ist Rechts zu sagen bei einem ungerechten Herrscher.&ldquo;<a href=\"#_ftn26\"><strong><strong>[26]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Gef&auml;hrten des Propheten folgten diesem Prinzip mit gro&szlig;em Eifer. So sagt einer von ihnen zu Omar, der damals die Regierung hatte: &bdquo;F&uuml;rchte Gott, o Emir der Gl&auml;ubigen&ldquo;, worauf sich ein anderer diesem kritisierend entgegensetzte und sagte: &bdquo;Sagst du dem Emir: &sbquo;F&uuml;rchte Gott?&rsquo;&ldquo; Darauf erwidert Omar selbst: &bdquo;Lass ihn es sagen! Denn ihr w&auml;ret nie g&uuml;tig, wenn ihr es nicht sagtet, und wir w&auml;ren nie g&uuml;tig, wenn wir es nicht ann&auml;hmen.&ldquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">In einem anderen Zusammenhang, als Ali ibn Abi Talib ein gewisses Gutachten nach seiner Meinung gegeben hat, und Omar danach gefragt wurde, so meinte dieser, er h&auml;tte ein anderes Gutachten gegeben, wenn er danach gefragt worden w&auml;re. Die Menschen fragten Omar: warum widerlegst du seinem Gutachten nicht, da du der Herrscher bist? So erwiderte er: &bdquo;Wenn dar&uuml;ber im Koran oder in der &Uuml;berlieferung eine Entscheidung best&uuml;nde, so musste ich ihm widerlegen. Da es nun eine Sache der menschlichen Meinung ist, so sind Meinungen gleichwertig. Niemand wei&szlig;, was von den beiden bei Allah richtiger ist.&ldquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Jedem steht das Recht auf Besitz und Gewinn zu. Allah der Erhabene sagt: &bdquo;Und w&uuml;nscht euch nicht das, womit Allah die einen von euch vor den anderen bevorzugt hat. Die M&auml;nner erhalten einen Anteil von dem, was sie erworben haben, und die Frauen erhalten einen Anteil von dem, was sie erworben haben.&ldquo; (4: 32).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Jedem steht das Recht auf Lernen zu: &bdquo;... so erh&ouml;ht auch Allah diejenigen von euch, die glauben, und die, denen das Wissen zugekommen ist, um Rangstufen.&ldquo; (58: 11). Ferner h&auml;lt der Islam das Lernen und die Suche nach Wissen eine der Pflichten des Muslims. Der Prophet (a.s.s.) sagt: &bdquo;Die Suche nach dem Wissen ist eine Pflicht jedes Muslims.&ldquo;<a href=\"#_ftn27\"><strong><strong>[27]<\/strong><\/strong><\/a> Nicht nur die Suche nach dem Wissen verlangt der Islam, sondern dar&uuml;ber hinaus dessen Verbreitung und Erkl&auml;rung, damit alle Menschen Kenntnis erringen k&ouml;nnen. Der Prophet (a.s.s.) hat vor der Geheimhaltung des Wissens gewarnt: &bdquo;Wer etwas vom Wissen geheim h&auml;lt, legt ihm Gott am Gerichtstag einen Z&uuml;gel aus Feuer an.&ldquo;<a href=\"#_ftn28\"><strong><strong>[28]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ebenfalls steht jedem Menschen das Recht auf Inanspruchnahme von Ausnutzung der nat&uuml;rlichen G&uuml;ter des Alls zu: &bdquo;Er ist es, Der euch die Erde gef&uuml;gig gemacht hat. So schreitet auf ihrem R&uuml;cken umher und esst von den Gaben, die Er euch beschert. Und zu Ihm f&uuml;hrt die Auferstehung&ldquo; (67: 15).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Jedem steht der Anspruch auf &Uuml;bernahme von f&uuml;hrenden Positionen in der Gesellschaft, vorausgesetzt, dass man &uuml;ber die n&ouml;tigen Eigenschaften der Kompetenz und F&auml;higkeit verf&uuml;gt. In dieser Hinsicht sagt der Prophet (a.s.s.): &bdquo;Sollte ein Herrscher der Muslime einen Verwaltungsbeamten (Statthalter) aus Zuneigung ernennen, den verflucht Allah und nimmt nichts von seinen Taten an, bis er ihn in die H&ouml;lle schickt. Und wer jemandem Gottes Schutz verspricht, so hat er damit Gottes Schutz unberechtigt verletzt, den verflucht auch Allah - oder er sagte Allahs Schutz geb&uuml;hrt ihm nicht mehr.&ldquo;<a href=\"#_ftn29\"><strong><strong>[29]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam betrachtet Verantwortungslosigkeit als Untreue gegen&uuml;ber dem Menschen von Gott anvertrauten Auftrag, was apokalyptische Bedeutung tr&auml;gt. Der Prophet (a.s.s.) sagt: &bdquo;Wenn das Anvertraute verloren geht, so erwarte das Ende der Welt&ldquo;.<a href=\"#_ftn30\"><strong><strong>[30]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">In seinem Werk <em>Civilization on Trial<\/em> sagt der Historiker und Philosoph A. J. Toyanbee: &bdquo;Die Beseitigung von ethnischen, geschlechtlichen und rassistischen Diskriminierungen ist eines der gro&szlig;artigsten Wirkungen des Islam, der darauf stolz sein muss. Was unsere Zeit aber anlangt, so besteht in diesem Zusammenhang der gr&ouml;&szlig;te Mangel daran, diese Diskriminierung zu bew&auml;ltigen. Es besteht kein Zweifel daran, dass die englisch sprechenden V&ouml;lker einen gewissen Erfolg bei der F&ouml;rderung der Bindungen zwischen Menschen erreicht haben, was der Menschheit viel Gnade und G&uuml;te erbracht hat. Dennoch bleibt zugegebenerweise eine Tatsache in unserer Gegenwart, dass sie die genealogischen und ethnischen Emotionen nicht ausrotten konnte&ldquo;.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">9. Im Islam gibt es keine selbstst&auml;ndigen geistlichen Autorit&auml;ten, wie welche der Klerus in den anderen Religionen innehat, denn der Islam zerst&ouml;rte jegliche Art von Vermittlung zwischen Gott und seinen Knechten. Er beschuldigte die Polytheisten, in ihrem Gottesdienst Vermittler zu nehmen. So sagt Allah &uuml;ber sie: &bdquo;Wahrlich, Allah geh&ouml;rt die aufrichtige Religion. Diejenigen aber, welche an seiner Stelle Besch&uuml;tzer nehmen, sagen: &sbquo;Wir dienen ihnen nur, damit sie uns Zutritt in die N&auml;he Allahs verschaffen.&rsquo; Zwischen ihnen wird Allah &uuml;ber das richten, wor&uuml;ber sie uneins sind&ldquo; (39: 3).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ihnen hat der Erhabene Gott die Wahrheit dieser Vermittler gezeigt; sie k&ouml;nnen weder schaden noch n&uuml;tzen, sie sind Gesch&ouml;pfe wie ihre Anbeter selbst: &bdquo;Diejenigen, die ihr anstelle Allahs anruft, sind nur Diener wie ihr selbst. So ruft sie doch an, dass sie euch erh&ouml;ren, so ihr die Wahrheit sagt.&ldquo; (7: 194)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Somit etablierte der Islam das Prinzip der unmittelbaren Beziehung zwischen Gott und den Menschen, das sich auf den absoluten Glauben an Ihn, an Seine offenbarten Gesetze, aber auch darauf st&uuml;tzt, dass sich man an Ihn alleine wendet, wenn man um Hilfe, Unterst&uuml;tzung oder um Vergebung bittet. Wer s&uuml;ndigt und sich bereut, mag nur seine H&auml;nde heben und Ihn um Verzeihung bitten, egal wo und wie er ist: &bdquo;Wer B&ouml;ses begeht oder sich selbst Unrecht tut und dann Allah um Vergebung bittet, der wird finden, dass Allah voller Vergebung und barmherzig ist&ldquo;. (4: 110).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Im Islam gibt es also keinen Klerus, der Dinge f&uuml;r erlaubt oder verboten von sich aus erkl&auml;rt und der sich als Vertreter Gottes gegen&uuml;ber den Menschen derart betrachtet, dass er &uuml;ber die religi&ouml;sen Bestimmungen, Dogmen und Orientierungen der Menschen entscheidet, einigen Menschen verzeiht, anderen aber nicht, manchen in den Himmel Zugang garantiert und andere in die H&ouml;lle bringt. Im Islam steht das Recht auf Gesetzgebung nur Allah zu. Der Prophet (a.s.s.) hat zur Erkl&auml;rung des koranischen Verses, der vom Volk der Schrift berichtet: &bdquo;Sie nahmen sich ihre Gelehrten und ihre M&ouml;nche zu Herren neben Allah&ldquo; (9: 31), folgendes gesagt: &bdquo;Sie haben die Gelehrten und die M&ouml;nche zwar nicht angebetet, dennoch gehorchten sie ihnen, wenn sie etwas verboten oder erlaubten. Das ist ihre Verg&ouml;ttlichung.&ldquo;<a href=\"#_ftn31\"><strong><strong>[31]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">10. Die islamische Religion bestimmte Rechte f&uuml;r das Individuum gegen&uuml;ber der Gemeinde und Rechte der Gemeinde gegen&uuml;ber dem Individuum. Alle arbeiten f&uuml;r das Wohl von Allen; der Einzelne arbeitet f&uuml;r das Wohl der Gemeinde, die Gemeinde f&uuml;r das Wohl des Einzelnen. So sagt der Prophet (a.s.s.): &bdquo;Die Gl&auml;ubigen sind zueinander wie ein Geb&auml;ude, dessen einer Teil dem anderen Halt gibt.&ldquo;<a href=\"#_ftn32\"><strong><strong>[32]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wenn das individuelle Interesse &ndash; nehmen wir an &ndash; gegen das allgemeine Interesse steht, wird dem Allgemeininteresse Vorzug gegeben, wie beispielsweise die Entfernung eines Privathauses zugunsten der Stra&szlig;e, die f&uuml;r die Gemeinschaft vonn&ouml;ten ist. Dabei muss der Betroffene entsprechende Entsch&auml;digung bekommen. Somra Ibn Dschandab hatte einige Palmen im Garten eines Mannes aus Medina. Der Mann lebte mit Frau und Kind im Garten. Somra sch&auml;mte sich des st&auml;ndigen Eintritts wegen der Palmenb&auml;ume, w&auml;hrend der Mann und seine Familie sich im Garten befanden. Er bat ihn darum, den Garten an ihn zu verkaufen, was er aber ablehnte. Darauf bat Somra ihn darum, gleiche Palmenzahl woanders zu geben, wiederum lehnte der Mann das auch ab. So beklagte Somra sich bei dem Propheten (a.s.s) dar&uuml;ber. Der Prophet befahl ihm eine der beiden Alternativen zu machen, was er zum dritten Mal ablehnte. Darauf verlangte der Prophet von ihm, dass er ihm selbst gegen so und so Preis schenken k&ouml;nne. Dieser bestand aber auf seiner hartn&auml;ckigen Ablehnung. So erkl&auml;rte der Prophet die Entscheidung: &bdquo;Da du durch sein Verhalten besch&auml;digt wirst, so geh hin und entwurzele seine Palmen.&ldquo;<a href=\"#_ftn33\"><strong><strong>[33]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">11. Der Islam ist die Religion der Gnade, Barmherzigkeit und des Mitleides. In seinen meisten Vorschriften verwirft und verabscheut er Herzh&auml;rte und grobes Verhalten. So sagt der Prophet (a.s.s.) : &bdquo;Den barmherzigen (mitleidsvollen) Menschen schenkt Der Barmherzige (Gott) seine Barmherzigkeit. Schenkt den Bewohnern der Erde Barmherzigkeit, damit euch die Bewohner der Himmel Barmherzigkeit schenken. Die Verwandtschaft (<em>rahim<\/em>) ist eine Ableitung von Gottes Namen (Rahman = der Barmherzige). Wer die Verbindung mit seinen Verwandten herstellt und pflegt, mit dem wird Allah Seine Verbindung schlie&szlig;en; wer hingegen die Verbindung mit ihr bricht, mit dem bricht Allah alle Verbindungen.&ldquo;<a href=\"#_ftn34\"><strong><strong>[34]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Muslime sind beauftragt, den Propheten (a.s.s) als ihr bestes Vorbild zu nehmen. Dieser Prophet wird im Koran folgenderma&szlig;en angesprochen: &bdquo;Es ist um der Barmherzigkeit Allahs willen, dass du ihnen gegen&uuml;ber umg&auml;nglich warst. W&auml;rst du grob und hartherzig gewesen, w&auml;ren sie [deine Gef&auml;hrten] rings um dich fortgelaufen.&ldquo; (Koran 3: 159).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam legte das Prinzip der Barmherzigkeit mit allen Menschen, sogar mit den Feinden selbst fest. So berichtet Abu Aziz ibn Omair, der Bruder von Mus&rsquo;ab ibn Omair: &bdquo;Ich war unter den Gefangenen am Schlachttag von Badr und h&ouml;rte den Propheten (a.s.s.) sagen: &sbquo;Seid g&uuml;tig zu den Gefangenen!&rsquo; Ich war dabei in der Hand mancher Ansar (Medinenser), die zu Mittag- und Abendessen Datteln a&szlig;en, w&auml;hrend sie mir das Brot gaben, weil der Prophet ihnen empfahl, mich gut zu behandeln.&ldquo;<a href=\"#_ftn35\"><strong><strong>[35]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wenn dies die Empfehlung des Propheten in Bezug auf die Feinden ist, die Krieg gegen die Muslime f&uuml;hren, soll man sich also vorstellen, wie der Islam die Nichtfeinde behandelt. Die Barmherzigkeit des Islam wurde nicht nur den Menschen zuteil, sondern auch den Tieren. Bei Al-Bukhari wird der Spruch des Propheten (a.s.s.) &uuml;berliefert: &bdquo;Eine Frau wird wegen einer Katze mit der H&ouml;llenstrafe bestraft, denn sie hat diese Katze eingesperrt, bis sie gestorben ist, ohne sie zu f&uuml;ttern, zu tr&auml;nken oder sie zu befreien, damit sie sich Fra&szlig; und Trunk auf der Erde sucht.&ldquo;<a href=\"#_ftn36\"><strong><strong>[36]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ibn Omar (R.a.) berichtet, dass er an einigen Jungen von dem Stamm Quraisch vorbeiging, die einen Vogel zum Schie&szlig;ziel machten. Sie machten mit dem Vogelbesitzer die Vereinbarung aus, dass ihm jeder Schie&szlig;pfeil geh&ouml;rt, der den Vogel nicht trifft. Als sie Ibn Omar sahen, liefen sie von dannen fort. Da sagte Ibn Omar: wer hat das getan? Allah verflucht den, der so was tut. Der Prophet (a.s.s.) hat denjenigen verflucht, wer ein Lebewesen zum Schie&szlig;ziel nimmt.&ldquo;<a href=\"#_ftn37\"><strong><strong>[37]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Als der Prophet (a.s.s.) an einem Kamel vorbeikam, dessen Bauch aus Hunger so d&uuml;nn war, sagte er: &bdquo;F&uuml;rchtet Allah in eurem Umgang mit diesen sprachlosen Tieren. Nehmt sie zum Besteigen in einem guten Zustand und schlachtet sie auch in einem guten Zustand.&ldquo;<a href=\"#_ftn38\"><strong><strong>[38]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam macht die Barmherzigkeit gegen&uuml;ber diesen Tieren zu einem Grund f&uuml;r die S&uuml;hne der S&uuml;nden und f&uuml;r das Gelingen ins Paradies. So sagt der Prophet (a.s.s.): &bdquo;W&auml;hrend ein Mann auf einem Weg harten Durst empfand, fand er einen Brunnen, von dem er Wasser sch&ouml;pfen und seinen Durst stillen konnte. Nach dem er aus dem Brunnen kam, sah er einen Hund, der keuchte und die Erde aus Durst fra&szlig;. Der Mann sagte sich: &sbquo;Der Durst macht diesem Hund aus, wie er mir ausgemacht hat.&rsquo; So ging er nochmals zum Brunnen, f&uuml;llte seine Schuhe mit Wasser und gab es dem Hunde, der es austrank. Allah dankte diesem Mann und vergab ihm seine fr&uuml;heren S&uuml;nden.&ldquo; Die Gef&auml;hrten des Propheten fragten: O Gesandter Allahs! F&uuml;r die Pflege der Tiere werden wir auch belohnt? Da sagte er: &bdquo;K&uuml;mmert sich man um irgendein Lebewesen, so bekommt man daf&uuml;r von Gott den guten Lohn.&ldquo;<a href=\"#_ftn39\"><strong><strong>[39]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wenn das die Barmherzigkeit des Islam gegen&uuml;ber den Tieren ist, wie w&auml;re denn die islamische Barmherzigkeit gegen&uuml;ber dem Menschen, den Allah allen anderen Gesch&ouml;pfen vorzieht und ihm W&uuml;rde verleiht: &bdquo;Und Wir haben den Kindern Adams Ehre erwiesen, sie auf dem Festland und auf dem Meer getragen und ihnen von den k&ouml;stlichen Dingen beschert, und Wir haben sie vor vielen von denen eindeutig bevorzugt, die Wir erschaffen haben.&ldquo; (17: 70)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">12. Im Islam gibt es kein M&ouml;nchtum, Weltflucht oder Weglassen von Gen&uuml;ssen, die Allah den Menschen beschert hat. Deswegen sagt der Prophet (a.s.s.): &bdquo;Macht euch die Religion nicht schwer, sonst erschwert sie euch Allah. Denn manche V&ouml;lker machten sich die Religion schwer, bis Allah sie ihnen schwer gemacht hat. Ihre Spuren sind noch zu sehen in ihren Gottesh&auml;usern und Geb&auml;uden.&ldquo; Er rezitierte dann: &sbquo;Und M&ouml;nchtum, das sie erfanden &ndash; Wir haben es ihnen nicht vorgeschrieben...&rsquo;&ldquo;<a href=\"#_ftn40\"><strong><strong>[40]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ebenfalls sagt er: &bdquo;Esst, trinkt und gebt Almosen aus, ohne verschwenderisch oder stolz zu sein. Allah will die Spuren Seiner Gaben auf seinen Knecht sehen.&ldquo;<a href=\"#_ftn41\"><strong><strong>[41]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam ist auch nicht jene Religion, die ihren Anh&auml;ngern die Besch&auml;ftigung mit der Welt und mit den irdischen Gen&uuml;ssen bis zum &Uuml;berdruss und ohne Kontrolle anbietet, sondern er ist die Religion der Ausgewogenheit zwischen dem Religi&ouml;sen und dem Weltlichen, so dass beide Aspekte sich miteinander im Islam komplement&auml;r verhalten. Keine Seite darf die andere &uuml;berwiegen. Allah der Erhabene sagt diesbez&uuml;glich: &bdquo;Und strebe mit dem, was Allah dir zukommen lie&szlig;, nach der jenseitigen Wohnst&auml;tte, und vergiss auch nicht deinen Anteil am Diesseits. Und tu Gutes, so wie Allah dir Gutes getan hat.&ldquo; (28: 77).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Koran befiehlt uns, das Gleichgewicht zwischen den seelischen und den k&ouml;rperlichen F&ouml;rderungen herzustellen. In seiner Besch&auml;ftigung mit den irdischen Angelegenheiten muss der Mensch seine seelischen Bed&uuml;rfnisse in Betracht ziehen. Das wird in erster Linie durch die Verrichtung seines Gottesdiensts realisiert. Deswegen sagt Allah der Erhabene: &bdquo;O ihr, die ihr glaubt, wenn am Freitag zum Gebet gerufen wird, dann eilt zum Gedenken Allahs und lasst das Kaufgesch&auml;ft ruhen. Das ist besser f&uuml;r euch, wenn ihr Bescheid wisst.&ldquo; (62: 9) Ebenfalls verlangt der Koran vom Muslim, dass er trotz seiner Besch&auml;ftigung mit dem Gottesdienst seine irdischen Bed&uuml;rfnisse wie Gesch&auml;ft, Gewinn und Versorgung von Nahrungsmitteln, nicht vernachl&auml;ssigt. &bdquo;Wenn das Gebet beendet ist, dann breitet euch im Land aus und strebt nach etwas von der Huld Allahs.&ldquo; (62: 10).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam lobt es, dass man diese beiden Eigenschaften in sich tr&auml;gt. So sagt der Erhabene: &bdquo;M&auml;nner, die weder Handel noch Kaufgesch&auml;ft ablenken vom Gedenken Allahs, von der Verrichtung des Gebets und der Entrichtung der Pflichtabgabe, die einen Tag f&uuml;rchten, an dem Herzen und Augenlicht umgekehrt werden.&ldquo; (24: 37). Der Islam etablierte eine Methode, die das Gleichgewicht im Menschen zwischen seelischen, k&ouml;rperlichen und geistigen Bed&uuml;rfnissen gem&auml;&szlig; dem g&ouml;ttlichen Gesetz garantiert, das zwischen &Uuml;bertreibung und Nachl&auml;ssigkeit beim Umgang mit den Dingen Ma&szlig; h&auml;lt.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Muslim ist verpflichtet, sich selbst zu beobachten und mit sich selbst abzurechnen, ob man sich in allen Lebensbereichen gut verh&auml;lt, wie der koranische Vers konstatiert: &bdquo;Wer Gutes im Gewicht eines St&auml;ubchens tut, wird es sehen. Und wer B&ouml;ses im Gewicht eines St&auml;ubchens tut, wird es sehen.&ldquo; (99: 7-8). Ebenfalls soll der Muslim auch sich nicht str&auml;uben, die von Gott erlaubten Dinge zu genie&szlig;en: Essen, Trinken, Bekleidung, ehelichen Geschlechtsverkehr, wie es der koranische Vers erkl&auml;rt: &bdquo;Sprich: Wer hat denn den Schmuck verboten, den Allah f&uuml;r seine Diener hervorgebracht hat, und auch die k&ouml;stlichen Dinge des Lebensunterhalts.&ldquo; (7: 32).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam hat nur das verboten, was dem K&ouml;rper, dem Gem&uuml;t, dem Geist, dem Verm&ouml;gen des Menschen, oder was der menschlichen Gemeinschaft im Allgemeinen schadet. In der islamischen Weltanschauung wurde der Mensch geschaffen, um Gott zu verehren und nach Seinem Gesetz zu leben. Er ist als Statthalter auf Erden: &bdquo;Er ist es, der euch zu aufeinander folgenden Generationen auf der Erde gemacht und die einen von euch &uuml;ber die anderen um Rangstufen erh&ouml;ht hat, um euch zu pr&uuml;fen in dem, was Er euch zukommen lie&szlig;.&ldquo; (7: 165).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Diesem Menschen hat Gott einen harmonischen und vollkommenen K&ouml;rper gegeben, damit jede menschliche Seele mit Hilfe dieses K&ouml;rpers das unternehmen kann, was Allah befohlen hat: Gottesdienst zu verrichten, Aufgaben in dieser Welt zu erf&uuml;llen, die Erde zu kultivieren und sie zum Gedeihen zu bringen. So sagt der Erhabene hierf&uuml;r: &bdquo;Wir haben den Menschen in sch&ouml;nster ebenm&auml;&szlig;iger Gestalt erschaffen.&ldquo; (95: 4).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Aus diesem Grunde hat Gott uns aufgefordert, diesen K&ouml;rper zu pflegen und ihn gem&auml;&szlig; einiger religi&ouml;sen Bestimmungen gesund zu behalten. Unter diesen Bestimmungen stehen folgende:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- K&ouml;rperliche Reinigung, denn Allah der Erhabene sagt: &bdquo;Allah liebt die Bu&szlig;fertigen, und Er liebt die, die sich reinigen.&ldquo; (2: 222) So macht Allah unter den Bedingungen des richtigen Gebets, das f&uuml;nfmal t&auml;glich verrichtet wird, die rituelle Waschung. In diesem Sinne sagt der Prophet (a.s.s.): &bdquo;Allah nimmt kein Gebet, das ohne rituelle Waschung verrichtet wird, und kein Almosen an, das von Ausbeute stammt.&ldquo;<a href=\"#_ftn42\"><strong><strong>[42]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">So hat Allah den Muslimen auferlegt, sich nach dem ehelichen Beischlaf ganz zu waschen (<em>ghusl aldschanabah = <\/em>gro&szlig;e Waschung), und machte die Waschung des ganzen K&ouml;rpers zu einem der meist empfohlenen Gebr&auml;uche im Islam, den man vor einigen Gottesdiensten machen soll, wie vor dem Freitagsgebet, an den beiden Festtagen, vor der Pilgerfahrt usw. &bdquo;Und wenn ihr sexuell verunreinigt seid, dann reinigt euch.&ldquo; (5: 6).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Ebenfalls muss der Muslim die pers&ouml;nliche Sauberkeit pflegen durch:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">1. sich die H&auml;nde vor dem Essen waschen, denn der Prophet (a.s.s) sagt: &bdquo;Einen Segen zum Essen bringt das rituelle Waschen vor und nach ihm.&ldquo;<a href=\"#_ftn43\"><strong><strong>[43]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">2. Reinigung des Mundes nach dem Essen. Dar&uuml;ber sagt der Prophet (a.s.s.): &bdquo;Wer nach dem Essen etwas mit der Zunge kaut, das kann er schlucken, wer aber zwischen Z&auml;hnen mit dem Zahnstocher reinigt, der muss das ausspucken, was rauskommt. Wer so macht, der macht Gutes, wer nicht, so gibt es gegen ihn nichts einzuwenden.&ldquo;<a href=\"#_ftn44\"><strong><strong>[44]<\/strong><\/strong><\/a> So empfahl der Islam den Muslimen, die Z&auml;hne mit dem Miswak-H&ouml;lzchen oder mit der Zahnpaste zu reinigen. Der Prophet (a.s.s.) sagt dar&uuml;ber: &bdquo;Miswak zu verwenden ist Reinigung des Mundes und Zufriedenstellung Gottes.&ldquo;<a href=\"#_ftn45\"><strong><strong>[45]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">3. die Z&auml;hne auf die Dauer sauber zu behalten. So sagt der Prophet: &bdquo;H&auml;tte ich die Sache f&uuml;r meine Umma (=Gemeinde) nicht schwer machen wollen, so h&auml;tte ich ihr befohlen, sich die Z&auml;hne mit Miswak vor jedem Gebet zu reinigen.&ldquo;<a href=\"#_ftn46\"><strong><strong>[46]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">4. Entfernung von Ausw&uuml;chsen, die eine entsprechende Umgebung f&uuml;r die Keimen und Parasiten und f&uuml;r jegliche Unreinheiten sein k&ouml;nnten. So sagt der Prophet (a.s.s.): &bdquo;Die angeborene Veranlagung des Menschen dr&uuml;ckt sich in f&uuml;nf Sachen aus: Beschneidung (der M&auml;nner), Schamhaar abrasieren, die Haare unter der Achselh&ouml;hle ausrupfen, Schnurrbart und die N&auml;gel zu schneiden.&ldquo;<a href=\"#_ftn47\"><strong><strong>[47]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam hat dem Muslim erlaubt, von allen guten K&ouml;stlichkeiten zu essen und zu trinken. Im Koran hei&szlig;t es dar&uuml;ber: &bdquo;O ihr, die ihr glaubt, esst von den k&ouml;stlichen Dingen, die Wir euch beschert haben, und dankt Allah, so ihr wirklich Ihm dient.&ldquo; (2: 172). Der Islam setzt aber daf&uuml;r voraus, Verschwendung oder &Uuml;bertreibung beim Essen und Trinken zu vermeiden, weil dann die sch&auml;dliche Wirkung auf den menschlichen K&ouml;rper gro&szlig; ist. &bdquo;Und esst und trinkt, aber seid nicht ma&szlig;los. Er liebt ja die Ma&szlig;losen nicht.&ldquo; (7: 31).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam hat den Muslimen die beste Art beim Essen und Trinken gezeigt. Der Prophet (a.s.s.): &bdquo;Der Mensch hat je kein Gef&auml;&szlig; gef&uuml;llt, das ihm so viel schadet wie sein Bauch. Es gen&uuml;gt dem Menschen einige Bissen [vom Essen], die ihn gerade halten. Wenn man unbedingt mehr essen m&ouml;chte, so muss man ein Drittel seines Bauchs f&uuml;rs Essen, ein Drittel f&uuml;rs Trinken und ein Drittel f&uuml;rs Atmen vorsehen.&ldquo;<a href=\"#_ftn48\"><strong><strong>[48]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam verbietet dem Muslim, irgendwelche schlechte Nahrung einzunehmen, wie verendete Tiere, Schweinefleisch, Drogen, Tabak usw., damit sein K&ouml;rper gesund bleibt. &bdquo;Verboten hat Er euch nur Verendetes, Blut, Schweinefleisch und das, wor&uuml;ber ein anderer Gott als Allah angerufen worden ist. Wer aber gezwungen wird, ohne dass er Auflehnung oder &Uuml;bertretung begeht, dem trifft keine Schuld. Allah ist voller Vergebung und barmherzig.&ldquo; (2: 173). Ebenfalls sagt Allah in diesem Zusammenhang: &bdquo;O ihr, die ihr glaubt, der Wein, das Gl&uuml;ckspiel, die Opfersteine und die Lospfeile sind ein Gr&auml;uel von Satans Werk. Meidet es, auf das es euch wohl ergehe. Der Satan will ja durch Wein und Gl&uuml;ckspiel Feindschaft und Hass zwischen euch erregen und euch vom Gedenken Gottes abbringen. Werdet ihr wohl nun aufh&ouml;ren?&ldquo; (5: 90-91).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam hat auch seine Anh&auml;nger dazu eingeladen, n&uuml;tzliche Sportarten zu betreiben wie Ringen, Schwimmen, Schie&szlig;en, Pferdereiten und Laufen. Von Aysche (R.a.) stammt die &Uuml;berlieferung: &bdquo;Der Prophet (a.s.s.) hat mit mir einmal wetteifert. Ich bin ihm vorgerannt. Viel sp&auml;ter konnte er in einem anderen Mal, als ich dicker geworden bin, mir vorrennen. Da sagte er (a.s.s.): &sbquo;Dieses f&uuml;r jenes Mal&rsquo;.&ldquo;<a href=\"#_ftn49\"><strong><strong>[49]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Prophet (a.s.s.) hat ebenfalls mit Rakana gerungen und ihn gewonnen.<a href=\"#_ftn50\"><strong><strong>[50]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Von Omar Ibn Al-Khattab wurde &uuml;berliefert, dass er einmal sagte: Bringt euren Kindern das Schie&szlig;en, das Schwimmen und das Reiten bei.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam macht es zu einer Aufgabe, sich bei Krankheit behandeln zu lassen. So sagt der Prophet dar&uuml;ber: &bdquo;Allah hat die Krankheit veranlasst und f&uuml;r jede Krankheit hat er auch ein Arzneimittel bestimmt. So nehmt Arzneimittel gegen die Krankheiten. Dennoch m&uuml;sst ihr nichts Verbotenes zu Arznei nehmen.&ldquo;<a href=\"#_ftn51\"><strong><strong>[51]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Dar&uuml;ber hinaus hat der Islam dem Muslim auferlegt, den Gottesdienst zu verrichten, welcher f&uuml;r die Seele so gilt wie die Nahrung f&uuml;r den K&ouml;rper. Denn durch ihn wird die Seele von der Sorge befreit, die nicht nur die Seele betr&uuml;bt, sondern auch auf den K&ouml;rper negativ auswirkt. Im Koran steht das Gedenken Gottes als erster Grund der inneren Ruhe: &bdquo;Diejenigen, die glauben und deren Herzen im Gedenken Allahs Ruhe finden &ndash; f&uuml;rwahr, im Gedenken Allahs finden die Herzen Ruhe.&ldquo; (13: 28). Der Islam hat &uuml;berdies verboten, den menschlichen K&ouml;rper ohne Pflege und Nahrung zu lassen oder ihn zu qu&auml;len. Anas Ibn Malik (R.a) berichtet: &bdquo;Drei Leute kamen zu den H&auml;usern der Frauen des Propheten (a.s.s.), um nach seinem Gottesdienst zu fragen. Als ihnen dar&uuml;ber berichtet wurde, zeigten sie Gesichter, als sei sein Gottesdienst in ihren Augen zu gering, f&uuml;gten aber hinzu: &sbquo;Wo stehen wir vom Propheten (a.s.s.), dem Allah seine fr&uuml;heren wie sp&auml;teren S&uuml;nden vergeben hat.&rsquo; Der eine von ihnen sagte: &sbquo;Ich f&uuml;r meinen Teil werde die ganze Nacht f&uuml;r immer beten, ohne zu schlafen&rsquo;, der zweite meinte: &sbquo;Ich aber werde mein Leben lang alle Tage fasten.&rsquo; Darauf sagt der dritte: &sbquo;Und ich werde alle Frauen vermeiden und gar keine Frauen heiraten.&rsquo; Bald kam der Gesandte Allahs und sagte zu ihnen: &sbquo;Ihr habt so und so gesagt? Bei Allah, ich bin unter euch derjenige, der Gott am meisten bef&uuml;rchtet und der ihm gegen&uuml;ber am meisten fromm ist. Dennoch faste ich manche Tage und manche Tage nicht, und bete in der Nacht, aber doch schlafe ich auch und ich heirate die Frauen. Wer sich von meinem Verhalten entfernt, der geh&ouml;rt nicht zu mir.&rsquo;&ldquo;<a href=\"#_ftn52\"><strong><strong>[52]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der deutsche Muslim, Muhammad Asad, der fr&uuml;her Leopold Weiss hie&szlig;, sagt:<a href=\"#_ftn53\"><strong><strong>[53]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&bdquo;Der Islam schaut auf die Welt &ndash; anders als das Christentum &ndash; nicht mit der schwarzen Brille, sondern er lehrt uns, das irdische Leben nicht so hoch zu sch&auml;tzen und keinen gro&szlig;en Wert darauf zu legen wie es die westliche Zivilisation macht. Das Christentum verabscheut und hasst das irdische Leben. Der heutige Westen besch&auml;ftigt sich sehr &ndash; im Gegensatz zum christlichen Geist &ndash; mit diesem Leben, wie sich der gierige Mensch mit seinem Essen besch&auml;ftigt. Er verzehrt es ohne an seinen Wert zu denken. Der Islam hingegen betrachtet das Leben in Ruhe und mit Respekt. Er betet das Leben nicht an, sondern er betrachtet es als eine unentbehrliche Zeit, die wir auf unserem Weg nach h&ouml;herem Leben verbringen m&uuml;ssen. Da dieses Leben nur eine befristete, aber auch notwendige Zeit ist, darf der Mensch es nicht verachten oder seinen Wert schm&auml;lern. Dass wir w&auml;hrend unserer existenziellen Reise an diesem irdischen Leben vorbeigehen, ist eine Notwendigkeit, und Gott hat das entschieden. Das menschliche Leben hat einen gro&szlig;en Wert. Doch m&uuml;ssen wir dabei nicht vergessen, dass es lediglich ein Mittel, ein Instrument ist, dessen Wert nicht h&ouml;her sein kann als der der Mittel und der Instrumente. Der Islam l&auml;sst weder die materielle Anschauung, die lautet: &sbquo;Mein Reich ist nur in dieser Welt&rsquo;, noch die christliche, das irdische Leben verabscheuende Anschauung zu, die lautet: &sbquo;Mein Reich ist nicht in dieser Welt.&rsquo; Der Islam nimmt einen mittleren Weg zwischen den beiden. Der Koran gibt uns die Rechtleitung: &sbquo;Unser Herr, gib uns im Diesseits Gutes und im Jenseits Gutes.&rsquo; Somit ist die positive Sch&auml;tzung dieser Welt und ihrer Komponenten kein Hindernis vor unseren seelischen fruchtbaren Bem&uuml;hungen. Der materielle Fortschritt wird somit willkommen gehei&szlig;en, obwohl er kein Ziel an sich ist. Das Ziel unserer Arbeit ist das Schaffen von pers&ouml;nlichen und gesellschaftlichen Bedingungen &ndash; oder diese zu sch&uuml;tzen, wenn sie vorhanden sind &ndash;, welche die moralische Seite im Menschen zu steigern verhelfen und welche mit diesem Prinzip &uuml;bereinstimmen. Der Islam zeigt dem Menschen, wie das Gef&uuml;hl der moralischen Verantwortung in jedem Werk, gro&szlig; oder klein, existieren kann. Das religi&ouml;se System im Islam kann niemals das zulassen, was die Bibel befiehlt: &sbquo;Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser geh&ouml;rt, und Gott, was Gott geh&ouml;rt&rsquo;, weil der Islam es nicht erlaubt, dass wir die Bed&uuml;rfnisse unseres Lebens in moralischen und praktischen Bed&uuml;rfnissen einteilen; es gibt nur die Wahl zwischen Recht oder Unrecht. Zwischen ihnen gibt es keinen dritten Weg. Deswegen hebt der Islam die Arbeit hervor, denn sie ist ein unabdingbarer Teil der Moral. Jeder Muslim muss sich pers&ouml;nlich verantwortlich f&uuml;hlen f&uuml;r seine Umgebung und f&uuml;r alles, was sich um ihn ereignet. Er ist aufgefordert, sich f&uuml;r den Sieg des Rechts und f&uuml;rs Vereiteln des Unrechts einzusetzen, zu jeder Zeit und an jedem Ort. Daher beschreibt der Koran diese islamische Gemeinde folgenderma&szlig;en: &bdquo;Ihr seid die beste Gemeinschaft, die je unter den Menschen hervorgebracht worden ist. Ihr gebietet das Rechte und verbietet das Verwerfliche und glaubt an Allah.&ldquo; (3: 110). Das ist die moralische Rechtfertigung der islamischen Bewegung, die den Dschihad, die ersten islamischen Eroberungen, ja den islamischen Kolonialismus unternommen haben. Zugegeben ist der Islam kolonialistisch, wenn man dieses Wort unbedingt gebrauchen muss. Dennoch wird diese Art von Kolonialismus nicht durch Herrschafts- oder Ausbeutungssucht bewegt, auch gibt es dabei keine Spur vom nationalen wirtschaftlichen Egoismus. Die ersten Mudschahidun wurden auch nicht von dem Wunsch auf weiches Leben und Luxus bewegt, der auf die Kosten anderer Menschen erreicht wird. Vielmehr wollten sie einen internationalen Rahmen f&uuml;r die bestm&ouml;gliche Transzendenz der menschlichen Seele herstellen. Nach den islamischen Vorschriften verpflichtet das Wissen um die Jugend den Muslim zum Tun, das dieser Jugend entspricht.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam akzeptiert die platonische, rein theoretische Unterscheidung zwischen Tugend und Laster gar nicht; vielmehr h&auml;lt er es f&uuml;r Unversch&auml;mtheit, dass man zwischen Recht und Unrecht nur theoretisch unterscheidet, ohne sich f&uuml;r die Etablierung des Rechts und Bek&auml;mpfung des Unrechts einzusetzen. Denn in der islamischen Auffassung lebt die Tugend nur dann, wenn der Mensch sich f&uuml;r ihre Verbreitung auf Erden einsetzt, und sie stirbt, wenn man auf ihre Unterst&uuml;tzung verzichtet und sie somit entt&auml;uscht.&ldquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">13- Der Islam regt zum Wissen an und empfiehlt dessen Suche. Und er verabscheut das Unwissen und warnt davor. Der Islam bestimmt einige Wissenschaften, deren Erlernen als individuelle Pflicht betrachtet wird. Es bezieht sich dabei um Wissensgebiete, die f&uuml;r den Muslim in religi&ouml;ser und irdischer Hinsicht unentbehrlich sind. Und es gibt auch andere Wissenschaften, deren Erlernen als kollektive Pflicht ist. Wenn eine gewisse Anzahl von Muslimen sie studiert haben, so wird die ganze islamische Gemeinschaft von der S&uuml;nde befreit, das n&ouml;tige Wissen zu vernachl&auml;ssigen. &bdquo;Sprich: Sind etwa diejenigen, die wissen, und diejenigen, die nicht wissen, gleich?&ldquo; (39: 9). &bdquo;...So erh&ouml;ht auch Allah diejenigen von euch, die glauben, und die, denen das Wissen zugekommen ist, um Rangstufen.&ldquo; (58: 11). Allah hat seinem Gesandten befohlen, sich von keinem irdischen Ding mehr zu w&uuml;nschen au&szlig;er vom Wissen. &bdquo;Und sprich: Mein Herr, gib mir mehr Wissen&rsquo;&ldquo; (20: 114).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Entsprechend sch&auml;tzt der Islam die Gelehrten und die Wissenschaftler hoch, respektiert sie und verlangt es, sie entsprechend zu beachten. So sagt der Prophet (a.s.s.): &bdquo;Nicht zu meiner Gemeinde geh&ouml;rt derjenige, wer die alten Menschen nicht verehrt, sich der jungen nicht erbarmt oder die Rechte der Gelehrten nicht beachtet.&ldquo;<a href=\"#_ftn54\"><strong><strong>[54]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Auch sagt er: &bdquo;Der Gelehrte wird bei Allah dem Frommen soviel vorgezogen, wie ich dem vorgezogen werde, der auf der untersten Stufe unter euch steht.&ldquo;<a href=\"#_ftn55\"><strong><strong>[55]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Monsieur Casanova, einer der gro&szlig;en Lehrer an der College de France in Paris kommentiert diese Spr&uuml;che des Propheten, indem er sagt: &bdquo;Viele unter uns denken, dass die Muslime sich mit unseren Meinungen nicht identifizieren und unsere Gedanken nicht verstehen k&ouml;nnen. Dabei vergessen sie, dass der Prophet des Islam sagte, dass das Wissen dem Gottesdienst vorgezogen wird. Welcher religi&ouml;ser F&uuml;hrer oder Kleriker bei uns h&auml;tte so etwas Scharfes und Eindeutiges sagen k&ouml;nnen? Diese Aussage ist das Motto unseres modernen intellektuellen Lebens.&ldquo;<a href=\"#_ftn56\"><strong><strong>[56]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam betrachtet die Suche nach dem Wissen als Einsatz f&uuml;r die Sache Gottes (Dschihad). In diesem Sinne sagt der Prophet: &bdquo;Wer von seinem Haus deswegen ausgeht, um Wissen zu suchen, der hat sich f&uuml;r die Sache Gottes eingesetzt, bis er nach Hause zur&uuml;ckkehrt.&ldquo;<a href=\"#_ftn57\"><strong><strong>[57]<\/strong><\/strong><\/a> Ebenfalls sagt er dar&uuml;ber: &bdquo;Kein Mensch geht auf einem Weg, um Wissen zu suchen, ohne dass Allah ihn auf einen leichten Weg zum Paradies setzt. Wem das eigene Werk nicht hilft, dem kann auch seine Verwandtschaft nicht helfen.&ldquo;<a href=\"#_ftn58\"><strong><strong>[58]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Nicht nur zum Studieren der religi&ouml;sen Wissenschaften hat der Islam eingeladen, sondern hat er das auch in Bezug auf die weltlichen Wissenschaften getan. Sogar betrachtet er das Wissen in den weltlichen Bereichen wie einen Gottesdienst, f&uuml;r den man gut vergolten wird, und zwar wird das individuelle Bem&uuml;hen in den irdischen Wissenschaften so wie das Bem&uuml;hen bei gesellschaftlichen Pflichten belohnt, weil die Menschen das Wissen in diesen Bereichen unbedingt brauchen. So spornt der Koran an: &bdquo;Der Mensch soll doch betrachten, aus was f&uuml;r einem Stoff er erschaffen ist. Er ist aus einem sich ergie&szlig;endem Wasser erschaffen, das zwischen Lende und Rippen herauskommt.&ldquo; (86: 5-7)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Gott der Erhabene sagt auch: &bdquo;Hast du nicht gesehen, dass Allah vom Himmel Wasser herabkommen l&auml;sst? Dann bringen Wir dadurch Fr&uuml;chte von verschiedenen Arten hervor. Und bei den Bergen gibt es Z&uuml;ge von verschiedenen Farben, wei&szlig;e und rote und rabenschwarze. Und bei den Menschen und den Tieren und dem Vieh gibt es Arten eben von verschiedener Farbe. So ist es. Wahrlich, Allah f&uuml;rchten unter seinen Dienern die Gelehrten. Allah ist m&auml;chtig und voller Ergebung.&ldquo; (35: 27-28).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">In diesen Versen ist die Einladung zum Denken und Gr&uuml;beln, was den Menschen unbedingt dazu f&uuml;hren wird, dass ein Gott existieren muss, der diese Dinge erschaffen hat. Dar&uuml;ber hinaus ist hier auch die Einladung zur Ausnutzung dieser Dinge zugunsten der Menschen klar. Zweifellos wird mit &bdquo;Gelehrten&ldquo; hier nicht nur die Religionsgelehrten gemeint, sondern auch die Gelehrten in den anderen Wissensgebieten, die in der Lage sind, Geheimnisse und Wunder zu erkennen, die Gott in seiner Sch&ouml;pfung gesetzt hat. Als Beispiel k&ouml;nnen wir die Bildung von Wolken und den Regenfall nehmen. Das kann man nur durch Kenntnisse in der Chemie und in der Physik begreifen. Auch wie die B&auml;ume wachsen und Fr&uuml;chte bringen, kann man nur durch das Studium der Pflanzen erlangen. Ebenfalls kann man den Grund der verschiedenen Farben der Berge und der Erde erst dann wissen, wenn man Geologie studiert. Und zuletzt kann man die Natur des Menschen, die verschiedenen Rassen, aber auch die Tiere und ihre Verhaltensweisen nur in Kenntnis nehmen, wenn man Spezies und Tierkunde studiert.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">14. Der Islam ist eine Religion, die im Menschen Selbstkontrolle schafft, weil der richtige Muslim mit seinen religi&ouml;sen und weltlichen Taten nur Allahs Zufriedenheit erlangen m&ouml;chte. Der Muslim ist davon v&ouml;llig &uuml;berzeugt, dass Allah ihn in jedem Moment sieht: &bdquo;Und wenn du deine Worte laut &auml;u&szlig;erst, so wei&szlig; Er ja das Geheimnis, und was noch verborgener ist.&ldquo; (20: 7). Dieses Gef&uuml;hl, dass Allah den Muslim auf die Dauer beobachtet, l&auml;sst den Muslim das tun, was Allah befohlen hat, und das nicht tun, was Allah verboten hat. &bdquo;Er wei&szlig;, was in die Erde eingeht und was aus ihr herauskommt, was vom Himmel herabkommt und was darin emporsteigt. Und Er ist mit euch, wo immer ihr auch seid. Und Allah sieht wohl, was ihr tut.&ldquo; (57: 4).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Anweisungen des Islam veranlassen es, dass das &Auml;u&szlig;ere und das Innere des Muslims miteinander identisch sind. Der Prophet (a.s.s.) belehrt uns: &bdquo;F&uuml;rchte Allah, wo immer du auch bist. Falls du eine schlechte Tat gemacht hast, so folge ihr mit einer guten, die die Wirkung der schlechten auszutilgen vermag. Und behandele die Menschen mit der guten Moral.&ldquo;<a href=\"#_ftn59\"><strong><strong>[59]<\/strong><\/strong><\/a>&nbsp; Der Prophet (a.s.s.) zeigt uns den vorbildlichen Gottesdienst, indem er sagt: &bdquo;Vorbildlicher Gottesdienst ist, dass du Allah so dienst, als w&uuml;rdest du ihn sehen. Wenn du ihn nicht sehen kannst, so sieht er doch dich.&ldquo;<a href=\"#_ftn60\"><strong><strong>[60]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Selbstkontrolle im Islam kommt durch folgende Unternehmungen zustande:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Erstens: durch den Glauben an den einzigen Gott, der m&auml;chtig, in sich selbst und in seinen Eigenschaften vollkommen ist, der diese Welt geschaffen hat und sie ohne Teilhaber besitzt. Er alleine verf&uuml;gt &uuml;ber die Angelegenheiten dieser Welt und entscheidet dar&uuml;ber. Er wei&szlig; um alles, was in dieser Welt vorkommt. Es kann nur das existieren, was Er will. Es gibt keinen anbetungsw&uuml;rdigen Gott au&szlig;er Ihm. So sagt der Erhabene in Seinem Buch: &bdquo;Euer Herr ist Allah, der die Himmel und die Erde in sechs Tagen erschuf und sich dann nahm Er majest&auml;tisch Platz auf dem Thron. Er l&auml;sst die Nacht den Tag &uuml;berdecken, wobei sie ihn eilig einzuholen sucht. Er erschuf auch die Sonne, den Mond und die Sterne, welche durch seinen Befehl dienstbar gemacht wurden. Siehe, Ihm allein steht das Erschaffen und der Befehl zu. Gesegnet sei Allah, der Herr der Welten!&ldquo; (7: 54). Das Wissen Gottes beschr&auml;nkt sich nicht auf die &auml;u&szlig;erlichen Dinge, sondern es umfasst sogar die inneren Regungen und Einfl&uuml;sterungen der menschlichen Seele: &bdquo;Wir haben doch den Menschen erschaffen und wissen, was ihm seine Seele einfl&uuml;stert. Und Wir sind ihm n&auml;her als die Schlagader.&ldquo; (50: 16).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Zweitens: Der Islam setzt den Gedanken der Auferstehung und Auferweckung in die Seelen seiner Anh&auml;nger fest hinein. Er macht ihn zu einem seiner Hauptprinzipien. &bdquo;Diejenigen, die ungl&auml;ubig sind, behaupten, dass sie nicht auferweckt werden. Sprich: &sbquo;Doch, bei meinem Herrn, ihr werdet auferweckt werden. Dann wird euch das kundgetan, was ihr getan habt. Und dies ist Allah ein leichtes.&rsquo;&ldquo;(64: 7).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Drittens: Der Islam betont die Idee, dass Gott mit jedem Menschen abrechnen wird. Jeder Mensch wird nach all seinen Taten und Aussagen gefragt, nach den gro&szlig;en wie nach den kleinen, nach den guten wie nach den b&ouml;sen Werken. F&uuml;r die guten Werke wird er auch mit Gutem belohnt, f&uuml;r die b&ouml;sen entsprechend mit Schlechtem belohnt. Der Glaube daran l&auml;sst den Menschen mit Ernst versuchen, durch die guten Taten Allahs Zufriedenheit mit sich selbst zu erreichen. Die gute Belohnung kann der Mensch einfach dadurch kassieren, wenn man das tut, was Allah befiehlt, und das unterl&auml;sst, was Allah untersagt. Das bedeutet, dass man alles Sch&ouml;ne tut und alles H&auml;ssliche wegl&auml;sst. Denn: &bdquo;Wer Gutes im Gewicht eines St&auml;ubchens tut, wird es sehen. Und wer B&ouml;ses im Gewicht eines St&auml;ubchens tut, wird es sehen.&ldquo; (99: 7-8)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Viertens: Der Islam l&auml;sst seine Anh&auml;nger Allahs Gehorsam zur ersten Aufgabe im Leben machen. Seine Gebote und Verbote zu beachten und das eigene Leben danach zu gestalten, hat &uuml;ber allen anderen Dingen, egal was diese zu sein verm&ouml;gen, den Vorrang, auch wenn der g&ouml;ttliche Befehl gegen den eigenen Wunsch steht. Der Lohn daf&uuml;r ist deswegen auch gro&szlig;: der Eintritt ins Paradies und die Rettung von der H&ouml;lle. Der Prophet etabliert dieses Prinzip folgenderma&szlig;en: &bdquo;Drei Eigenschaften, wer sie besitzt, der genie&szlig;t den s&uuml;&szlig;en Geschmack des Glaubens: Dass man Allah und seinen Gesandten &uuml;ber alles andere liebt, dass man die N&auml;chsten nur um Allahs willen liebt und dass man es soviel hasst, zur&uuml;ck zum Unglauben zu gehen, wie man es hasst, ins Feuer geworfen zu werden.&ldquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Trotzdem hat der Islam es nicht &uuml;bersehen, dass derjenige, wer gegen&uuml;ber Allahs Vorschriften Auflehnung und Ungehorsam zeigt, entsprechend bestraft werden muss. Denn es gibt Menschen, die nur durch Gewalt und Strafe zum Guten gebracht werden k&ouml;nnen. Manche m&uuml;ssen bedroht und abgeschreckt werden, um die verwerflichen Taten abzugew&ouml;hnen, welche den T&auml;tern selbst und noch dazu der Gesellschaft unheimlich schaden. Deswegen bestimmt der Islam f&uuml;r jedes Verbrechen eine Strafe, die seiner Gefahr entspricht. So setzt er als Strafe des vors&auml;tzlichen T&ouml;tens die Vergeltung fest: &bdquo;O ihr, die ihr glaubt, vorgeschrieben ist euch bei Totschlag die Wiedervergeltung&ldquo; (2: 178). Nur wenn die Blutr&auml;cher dem T&auml;ter, der immer noch als muslimischer Bruder zu betrachten ist, verzeihen, f&auml;llt die Strafe aus: &bdquo;Wenn einem von seinem Bruder etwas nachgelassen wird, dann soll die Beitreibung auf rechtliche Weise und die Leistung an ihn auf gute Weise erfolgen.&ldquo; (2: 178). Der Diebstahl wird aber mit Handabhacken bestraft: &bdquo;Und hackt dem Dieb und der Diebin die H&auml;nde ab zur Vergeltung f&uuml;r das, was sie erworben haben, dies als abschreckende Strafe von Seiten Allahs. Und Allah ist m&auml;chtig und weise.&ldquo; (5: 38). Wenn der Dieb von vornherein wei&szlig;, dass ihm die Hand im Falle eines Diebstahls abgehackt wird, wird er seine abscheuliche Tat nicht begehen. So beh&auml;lt er seine Hand unversehrt, sowie die Menschen ihre Verm&ouml;gen unversehrt behalten k&ouml;nnen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Auch legt der Islam eine Strafe f&uuml;r die Unzucht fest: Auspeitschen f&uuml;r die Unverheirateten und Besteinigung f&uuml;r die Verheirateten. &bdquo;Wenn eine Frau und ein Mann Unzucht begehen, dann gei&szlig;elt jeden von ihnen mit hundert Hieben.&ldquo; (24: 2).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Schm&auml;hung, Verleumdung und f&auml;lschliche Beschuldigung werden auch mit Auspeitschen bestraft. &bdquo;Diejenigen, die den unter Schutz gestellten Frauen (die ehrbaren Ehefrauen) Untreue vorwerfen und hierauf nicht vier Zeugen beibringen, die sollt ihr mit achtzig Hieben gei&szlig;eln.&ldquo; (24: 4).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Dann hat das islamische Gesetz eine allgemeine Regelung festgelegt: &bdquo;Eine b&ouml;se Tat soll mit etwas gleich B&ouml;sem vergolten werden. Wer aber verzeiht und Besserung schafft, dessen Lohn obliegt Allah.&ldquo; (42: 40). &bdquo;Und wenn ihr bestraft, so bestraft im gleichen Ma&szlig;e, wie ihr bestraft wurdet. Und wenn ihr euch geduldig zeigt, so ist es besser f&uuml;r die Geduldigen.&ldquo; (16: 126).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Allerdings betrachtet der Islam die Bestrafung nicht als eine unabdingbare Sache, sondern er l&auml;sst die T&uuml;r offen f&uuml;r Vergebung und Verzeihung. &bdquo;... sie sollen verzeihen und nachlassen.&ldquo; (24: 22) &bdquo;Wer aber verzeiht und Besserung schafft, dessen Lohn obliegt Allah.&ldquo; (42: 40).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wenn der Islam diese Strafen bestimmt, so bedeutet das nicht, dass er Schadensfreude und Gewalt f&ouml;rdert, sondern er bezweckt es damit, die Rechte der Menschen zu bewahren, Ruhe und Sicherheit in der Gesellschaft zu st&auml;rken und noch den abzuschrecken, wer die Stabilit&auml;t und die Sicherheit der Gesellschaft auf dem Spiel setzt. Wenn der M&ouml;rder wei&szlig;, dass er get&ouml;tet wird, wenn der Dieb wei&szlig;, dass ihm die Hand abgehackt wird, wenn der Unz&uuml;chtige und der Verleumder auch wissen, dass sie ausgepeitscht werden, so werden sie alle von vornherein abgeschreckt und auf ihre Verbrechen verzichten, damit sie und die Mitmenschen am Ende unbeschadet bleiben. Das ist die Weisheit des islamischen Gesetzes, die der Koran in diesem Zusammenhang folgenderma&szlig;en zusammenfasst: &bdquo;In der Wiedervergeltung liegt f&uuml;r euch Leben, o ihr Einsichtigen, auf dass ihr gottesf&uuml;rchtig werdet.&ldquo; (2: 179).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Mag mancher meinen, dass diese Strafen, die das islamische Gesetz f&uuml;r manche&nbsp; Verbrechen bestimmt, hart sind. Dem muss man sagen, dass alle Menschen die Gefahr dieser Verbrechen offenkundig gravierend finden. So muss man entsprechende Strafen f&uuml;r sie bestimmen. Der Unterschied besteht also nur in der Bestrafungsweise. In diesem Zusammenhang darf sich jeder fragen: Sind die Strafen, die der Islam bestimmt, bei der Realisierung des beabsichtigen Ziels erfolgreicher als die anderen, welche die Menschen bestimmen, oder nicht? Letztere, kann man leicht merken, helfen nur bei der weiteren Verbreitung der Verbrechen. Das defekte K&ouml;rperglied muss amputiert werden, damit der Rest des K&ouml;rpers gesund bleibt.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">15- Der Islam kennzeichnet sich dadurch, dass Gutes mit vielfachem Gutem vergolten wird. &bdquo;Wer mit einer guten Tat kommt, erh&auml;lt zehnmal soviel. Und wer mit einer schlechten Tat kommt, dem wird nur vergolten.&ldquo; (6: 160). Diese Religion bestimmt eine gute Belohnung f&uuml;r die blo&szlig;e Absicht, Gutes zu tun, auch wenn diese Absicht nicht in die Tat umgesetzt wird. Vielmehr belohnt Allah den Menschen, wenn er seine Absicht, B&ouml;ses zu tun, aus Allahs Bef&uuml;rchtung unterl&auml;sst. In diesem Sinne sagt der Prophet: &bdquo;Allah der Erhabene sagt den Engeln: Wenn mein Diener eine schlechte Tat beabsichtigt, so schreibt das nicht, solange er seine Absicht nicht zu einer Wirklichkeit verwandelt! Wenn er seine Absicht in die Tat umsetzt, so schreibt das nur als eine schlechte Tat! Wenn er aber es um meinetwillen unterl&auml;sst, so schreibt das als gute Tat! Wenn mein Diener dennoch eine gute Tat nur beabsichtigt, so schreibt ihm das als gute! Wenn er aber diese Absicht in die Tat umsetzt, so schreibt das als zehn gute Taten und vermehrt es bis zum siebenhundertfachen!&ldquo;<a href=\"#_ftn61\"><strong><strong>[61]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&Uuml;berdies verwandeln sich die Gewohnheiten und die erlaubten Werke im Islam zu Gottesdiensten, wenn sie von der guten Absicht begleitet werden. Wenn man z. B. die Absicht hat, mit Essen und Trinken den eigenen K&ouml;rper gesund zu behalten, damit man in der Lage sein kann, das richtig zu erf&uuml;llen, was Allah einem wie Gottesdienst, Versorgung der eigenen Familie usw. auferlegt hat, so gilt der Genuss von Essen und Trinken mit dieser Absicht als religi&ouml;se Tat, auf Grund derer man mit Gutem belohnt wird. In diesem Sinne sagt der Prophet (a.s.s.): &bdquo;Wenn man Geld f&uuml;r den Lebensunterhalt seiner Familie ausgibt und sich daf&uuml;r Gottes Lohn im Jenseits erhofft, so gilt das in der Belohnung als Almosengabe.&ldquo;<a href=\"#_ftn62\"><strong><strong>[62]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ebenfalls gilt sogar der eheliche Geschlechtsverkehr als gottesdienstliche Tat, wenn dabei die Absicht besteht, sich und den Ehepartner sexuell zu befriedigen und somit vor den verbotenen sexuellen Beziehungen zu sch&uuml;tzen. Der Prophet sagt dar&uuml;ber: &bdquo;&rsquo;Der Beischlaf kann als Almosengabe sein.&rsquo; Die Menschen fragten erstaunt: &sbquo;O Gesandter Allahs, stillt der eine von uns seine geschlechtliche Lust und erh&auml;lt daf&uuml;r auch noch g&ouml;ttliche Belohnung?&rsquo; Der Prophet erwiderte: &sbquo;Findet ihr es s&uuml;ndig, wenn er das bei einer fremden Frau macht? So ist es entsprechend belohnungswert, wenn er bei seiner Ehefrau es tut.&rsquo;&ldquo;<a href=\"#_ftn63\"><strong><strong>[63]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Dar&uuml;ber hinaus wird jede Tat des Muslims, solange die Absicht auf gutes sie begleitet, von Allah als Almosen betrachtet. Der folgende Dialog zwischen dem Propheten (a.s.s.) und seinen Gef&auml;hrten zeigt das. Er sagte: &bdquo;&sbquo;Jeder Muslim soll jeden Tag ein Almosen geben.&rsquo; Die Menschen fragten: &sbquo;Was ist, wenn er nichts zum Geben findet?&rsquo; Da sagte der Prophet: &sbquo;So muss er mit eigener Hand arbeiten, damit er sich selbst n&uuml;tzt und dann Almosen geben kann.&rsquo; Da fragten sie wieder: &sbquo;Und was macht er, wenn er nicht arbeiten kann?&rsquo; Da sagte er: &sbquo;Er kann dann einem helfen, der Hilfe braucht.&rsquo; Da fragten sie nochmals: &sbquo;Wenn er das nicht machen kann?&rsquo; Darauf erwiderte der Prophet: &sbquo;Dann kann er Rechtens gebieten.&rsquo; So fragten sie nun auch: &sbquo;Wenn er das nicht tut?&rsquo; &sbquo;Dann muss er&rsquo;, sagte der Prophet; &sbquo;B&ouml;ses nicht tun. Und das wird ihm als Almosen angerechnet.&rsquo;&ldquo;<a href=\"#_ftn64\"><strong><strong>[64]<\/strong><\/strong><\/a> In einem anderen Spruch sagt der Prophet: &bdquo;Du musst nichts Gutes verachten, so klein es auch sein mag, etwa wenn du deinen Bruder mit l&auml;chelndem Gesicht triffst.&ldquo;<a href=\"#_ftn65\"><strong><strong>[65]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">16- Im Islam verwandeln sich die S&uuml;nden der &Uuml;belt&auml;ter zu guten Taten bei Allah, wenn die T&auml;ter wirkliche Reue haben, ihre fr&uuml;heren schlechten Unternehmungen aus Herzen bedauern und neue Absicht nun fassen, diese Unternehmungen v&ouml;llig aufzugeben. Im Koran wird dieses Thema folgenderma&szlig;en angeschnitten: &bdquo;[Und zu den Dienern des Erbarmers geh&ouml;ren die], die neben Allah keinen anderen Gott anrufen und den Menschen nicht t&ouml;ten, dessen T&ouml;ten Allah verboten hat, es sei denn bei vorliegender Berechtigung, und die keine Unzucht begehen &ndash; Wer das tut, hat die Folge der S&uuml;nde zu erleiden; die Pein wird ihm am Tage der Auferstehung verdoppelt, darin wird er in Schmach ewig weilen, au&szlig;er dem, der umkehrt, glaubt und gute Werke tut; <span style=\"text-decoration: underline;\">Allah wird ihnen ihre schlechten Taten gegen gute eintauschen; und Allah ist voller Vergebung und Gnade.&ldquo;<\/span> (25: 68-70).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das ist, was Allahs Rechte anlangt, wenn man wirkliche Reue unternehmen will. Was aber die Rechte der Menschen anbetrifft, so muss man, wenn man eine von Allah angenommene Reue zeigen will, diese unberechtigt geraubten Rechte zur&uuml;ckgeben bzw. zur&uuml;ckzahlen. &Uuml;berdies muss man die betroffenen Menschen um Vergebung bitten wegen dessen, was man ihnen fr&uuml;her von Schaden zugef&uuml;gt hat: Schlagen, Schimpfen, Verleumdung, Verschm&auml;hung usw. Wenn sich die Sache auf Verm&ouml;gen oder Gelder bezieht, die man ihnen ausgeraubt hat, so soll zudem das alles zur&uuml;ckgezahlt werden.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam spricht den Verstand des S&uuml;ndigen an und behandelt seine verlegene Psyche dadurch, dass er ihm die M&ouml;glichkeit zur Reue anbietet, damit er seine &Uuml;beltat aufgibt. So sagt der Erhabene in dieser Hinsicht: &bdquo;Sprich: O meine Diener, die ihr gegen euch selbst &Uuml;bertretungen begangen habt, gebt die Hoffnung auf die Barmherzigkeit Allahs nicht. Allah vergibt alle S&uuml;nden.&ldquo; (39: 53). Im Islam ist die Reue somit eine einfache Sache: &bdquo;Wer B&ouml;ses begeht oder sich selbst Unrecht tut und dann Allah um Vergebung bittet, der wird finden, dass Allah voller Vergebung und barmherzig ist.&ldquo; (4: 110).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Vergebung Allahs begleitet den Menschen, solange er sich bereut und um Verzeihung seiner S&uuml;nden bittet. So sagt der Prophet &uuml;ber unseren Herrn: &bdquo;Ein Mensch hat eine S&uuml;nde begangen. Da sagte er: &sbquo;Mein Gott, verzeihe mir meine S&uuml;nde!&rsquo; Da sagt Allah, gesegnet und erhaben sei Er: &sbquo;Mein Diener hat eine S&uuml;nde begangen. Dann hat er erkannt, dass es einen Herrn gibt, der die S&uuml;nde vergibt und f&uuml;r die S&uuml;nde bestraft.&rsquo; Dann kehrte der Diener zur S&uuml;nde zur&uuml;ck. Darauf sagte er: &sbquo;Mein Herr: Verzeihe mir meine S&uuml;nde!&rsquo; Und Allah sagt: &sbquo;Mein Diener hat wieder eine S&uuml;nde begangen und dann erkannt, dass es einen Herrn gibt, der die S&uuml;nde vergibt und f&uuml;r die S&uuml;nde bestraft.&rsquo; Und kehrte der Diener zur S&uuml;nde zur&uuml;ck. Darauf sagte er: &sbquo;Mein Herr: Verzeihe mir meine S&uuml;nde!&rsquo; Und Allah sagt: &sbquo;Mein Diener hat eine S&uuml;nde begangen und dann erkannt, dass es einen Herrn gibt, der die S&uuml;nde vergibt und f&uuml;r die S&uuml;nde bestraft. Mach, mein Diener, was du willst, ich habe dir verziehen.&rsquo;&ldquo;<a href=\"#_ftn66\"><strong><strong>[66]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Indes, obwohl Allah gn&auml;dig und barmherzig ist, so bestraft er auch hart. Der Muslim muss sich also vor den R&auml;nken Allahs nicht in Sicherheit w&auml;hnen. Er muss aber zugleich die Hoffnung auf Allahs Barmherzigkeit nicht aufgeben. Diese Ausgewogenheit dr&uuml;ckt der Koran am besten aus: &bdquo;Wisst, dass Allah eine harte Strafe verh&auml;ngt und dass Allah voller Vergebung und barmherzig ist.&ldquo; (5: 98).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das bezieht sich auf Muslime. Was aber Nichtmuslime betrifft, welche urspr&uuml;nglich Juden oder Christen sind und dann zum Islam &uuml;bertreten, so erhalten diese eine verdoppelte Belohnung, weil sie an ihre Propheten und an die Botschaft Muhammads glauben. Allah der Erhabene sagt im Koran: &bdquo;Diejenigen, denen Wir vor ihm [vor dem Koran] das Buch zukommen lie&szlig;en, sie glauben an ihn. Und wenn er ihnen verlesen wird, sagen sie: &sbquo;Wir glauben an ihn. Es ist die Wahrheit von unserem Herrn. Wir waren schon vor ihm gottergeben.&rsquo; Diese erhalten ihren Lohn zweifach daf&uuml;r, dass sie geduldig waren. Und sie wehren das B&ouml;se mit dem Guten ab und spenden von dem, was Wir ihnen beschert haben.&ldquo; (28: 52-54).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Allah wird all die S&uuml;nden dieser Menschen &uuml;berdies tilgen, die sie vor ihrem &Uuml;bertritt zum Islam begangen haben. Was das beweist, ist die Aussage des Propheten zu Amr Ibn Al-Aas, als dieser zum Islam &uuml;bertrat. Er stellte dem Propheten dabei die Bedingung, dass seine fr&uuml;heren S&uuml;nden vergeben werden. Da sagte ihm der Prophet: &bdquo;Wei&szlig;t du nicht, dass der [&Uuml;bertritt zum] Islam alles austilgt, was davor (von S&uuml;nden) war?&ldquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">17- Der Islam garantiert die Fortsetzung der guten Taten seiner Anh&auml;nger auch nach dem Tod, solange sie gewisse Dinge hinterlassen haben, welche sich selbst und der Gesellschaft auch n&uuml;tzlich sind. So sagt der Prophet: &bdquo;Wenn der Mensch stirbt, so steht jede M&ouml;glichkeit einer weiteren Arbeit von seiner Seite still, au&szlig;er wenn er etwas von drei Sachen hinterlassen hat: ein Almosen von dauerhaftem Nutz f&uuml;r die Menschen, ein wissenschaftliches Erbe, das den Menschen n&uuml;tzlich ist oder&nbsp; einen g&uuml;tigen und frommen Sohn, der f&uuml;r seinen Vater [oder f&uuml;r seine Mutter] Bittgebete macht.&ldquo;<a href=\"#_ftn67\"><strong><strong>[67]<\/strong><\/strong><\/a> Ebenfalls zeigt der Prophet einen weiteren Weg, wie die Wirkung der guten Taten selbst nach dem Tod weiterhin bleibt und sich somit der Lohn weiter vermehrt: &bdquo;Wer zu einer Rechtleitung (wer zu einer g&uuml;tigen Arbeit) anruft, erh&auml;lt soviel Lohn wie diejenigen, die ihm dabei gefolgt sind, ohne dass ihre L&ouml;hne dadurch gering werden. Und wer zu Freveltaten anruft, erh&auml;lt soviel S&uuml;nden wie diejenigen, die&nbsp; ihm dabei gefolgt sind, ohne dass ihre S&uuml;nden dadurch gering werden.&ldquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das bewegt den Muslim dazu, sich f&uuml;r die Reform und die Besserung seiner Gesellschaft durch das gute Tun und durch die Einladung daf&uuml;r immer zu interessieren.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">18- Der Islam sch&auml;tzt den Verstand und das Denken hoch und treibt zu ihrer Verwendung an. So steht es im Koran: &bdquo;In den Himmeln und auf der Erde sind Zeichen f&uuml;r die Gl&auml;ubigen. Und in eurer Erschaffung und in dem, was Er an Getier sich ausbreiten l&auml;sst, sind Zeichen f&uuml;r Leute, die Gewissheit hegen. Und auch im Aufeinanderfolgen von Nacht und Tag und in dem, was Allah an Lebensunterhalt vom Himmel herabkommen l&auml;sst und dadurch die Erde nach ihrem Absterben belebt, und im Wechsel der Winde sind Zeichen f&uuml;r Leute, die Verstand haben.&ldquo; (45: 3-5). So sprechen die meisten Verse des Koran den Verstand und spornen ihn an: &bdquo;haben sie keinen Verstand?,&nbsp; k&ouml;nnen sie keine Einsicht haben?, k&ouml;nnen sie nicht denken?&ldquo; usw. Dennoch bestimmt der Islam den Rahmen, innerhalb dessen der menschliche Verstand arbeiten kann bzw. darf, das umfasst die greifbaren und f&uuml;hlbaren Dinge. Was aber das Verborgene anlangt, welches durch die menschlichen Sinnen nicht zu begreifen ist, da hat der Verstand nichts zu tun. Denn hier geht es um Dinge, die &uuml;ber allen F&auml;higkeiten des Verstandes hinausgehen. Der Verstand kann keine Vorstellung, kein Begreifen von diesen Dingen haben. In diesem Fall ist der Gebrauch des Verstandes in diesen Gebieten soviel wie vergebliche Zeit- und Kraftverschwendung.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ebenfalls befreit der Islam den Verstand und das Denken von den Fesseln der Willensabh&auml;ngigkeit. So kritisiert er jene scharf, die blindlings andere Menschen nachahmen und ihnen ohne Wissen oder Denken folgen. &bdquo;Und wenn ihnen gesagt wird: &sbquo;Folgt dem, was Allah herabgesandt hat&rsquo;, sagen sie: &sbquo;Wir folgen lieber dem, was wir bei unseren V&auml;tern vorgefunden haben.&rsquo; Was denn, wenn ihre V&auml;ter nichts verstanden haben und der Rechtleitung nicht gefolgt sind?&ldquo; (2: 170).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">19- Der Islam befreit die menschliche Seele von jeglicher Art Anbetung zu jemand anderem au&szlig;er zu Allah. So hat er verboten, einen Propheten oder einen Engel anzubeten. Dieses Ziel des Islam wird dadurch erreicht, dass er in den Geist seiner Anh&auml;nger den tiefen Glauben daran fest hineinsetzt, dass nur Allah es ist, der jemandem schaden oder n&uuml;tzen kann, so dass kein Gesch&ouml;pf, egal was und wer es ist, dem Menschen schaden oder n&uuml;tzen, ihm etwas geben oder verg&ouml;nnen kann, ohne dass Allah es gewollt hat. &bdquo;Und sie haben sich an seiner [Allahs] Stelle G&ouml;tter genommen, die nichts erschaffen, aber selbst erschaffen werden, und die sich selbst weder Schaden noch Nutzen bringen k&ouml;nnen, und die weder &uuml;ber Tod noch &uuml;ber Leben, noch &uuml;ber Auferweckung verf&uuml;gen.&ldquo; (25: 3). Die ganze Sache liegt in der Hand Allahs: &bdquo;Wenn Allah dich mit einem Schaden trifft, dann kann niemand ihn beheben, au&szlig;er Ihm. Und wenn Er f&uuml;r dich etwas Gutes will, dann kann niemand seine Huld zur&uuml;ckweisen. Er trifft damit, wen von seinen Dienern Er will. (10: 107). Obwohl der Prophet Muhammad (a.s.s.) eine besondere Stellung und hohe Position bei Allah hat, gilt f&uuml;r ihn das, was f&uuml;r alle anderen Menschen gilt. Wie k&ouml;nnte es anders sein, wenn es um jemand anderen au&szlig;er Muhammad geht. Der Koran befiehlt Muhammad deswegen diese Annahme klar zu zeigen und verbal zu erkl&auml;ren: &bdquo;Sprich: Ich kann mir selbst weder Nutzen noch Schaden bringen, au&szlig;er was Allah will. Wenn ich &uuml;ber das Unsichtbare Bescheid w&uuml;sste, w&uuml;rde ich mir selbst viel Gutes verschaffen, und das B&ouml;se w&uuml;rde mich nicht ber&uuml;hren. Ich bin nur ein Warner und ein Freudenbote f&uuml;r Leute, die glauben.&ldquo; (7: 188).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Auch befreit der Islam den Menschen von Sorge, Angst und Unruhe, indem er die Gr&uuml;nde dieser Krankheiten folgenderma&szlig;en behebt:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">1.&nbsp;&nbsp; Wenn man z. B. Angst vor dem Tod hat, so sagt Allah: &bdquo;Und niemand kann sterben au&szlig;er mit der Erlaubnis Allahs gem&auml;&szlig; einer Schrift mit festgelegter Frist.&ldquo; (3: 145). Was auch immer der Mensch versucht und sich bem&uuml;ht, um dem Tod zu entfliehen, lauert ihm dieser auf. &bdquo;Sprich: Der Tod, vor dem ihr flieht, wird euch erreichen.&ldquo; (62: 8).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">2.&nbsp;&nbsp; Wenn man Angst vor der Armut hat, so sagt Allah: &bdquo;Und es gibt kein Tier auf der Erde, ohne dass Allah f&uuml;r seinen Unterhalt sorgen und seinen Aufenthaltsort und seinen Aufbewahrungsort kennen w&uuml;rde. Alles steht in einem deutlichen Buch.&ldquo; (11: 6).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">3.&nbsp;&nbsp; Wenn man nun Angst vor Krankheiten hat, so sagt der Erhabene in seinem Buch: &bdquo;Kein Ungl&uuml;ck trifft ein auf der Erde oder bei euch selbst, ohne dass es in einem Buch st&uuml;nde, bevor Wir es erschaffen. Dies ist Allah ein leichtes. Dies, damit ihr nicht traurig seid &uuml;ber das, was euch entgangen ist, und euch nicht zu sehr der Freude hingebt &uuml;ber das, was Er euch hat zukommen lassen. Und Allah liebt niemanden, der eingebildet und prahlerisch ist.&ldquo; (57: 22-23)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">4.&nbsp;&nbsp; Wenn man aber Angst vor den Menschen hat, so sagt der Prophet (a.s.s.): &bdquo;Bewahre Allah, so bewahrt Er dich. Bewahre Allah, so findest du Ihn vor dir. Denke an Ihn, wenn du im Wohlstand lebst, so denkt Er an dich, wenn dich das Elend packt. Wenn du fragst, so frage Allah. Wenn du um Hilfe bittest, so bitte Ihn um Hilfe. Die Feder hat alles geschrieben, was kam und was kommt. Wenn sich die Menschen bem&uuml;hen, um dir einen Nutzen zu bringen, was Allah nicht entschieden hat, so k&ouml;nnen sie es nicht schaffen. Wenn sich die Menschen bem&uuml;hen, um dir einen Schaden zuzuf&uuml;gen, was Allah nicht vorgeschrieben hat, so k&ouml;nnen sie es nicht schaffen. Wenn du also mit Geduld und Vertrauen auf Allah arbeiten kannst, so mache das. Wenn du es nicht kannst, so sei geduldig. Denn wenn du gegen&uuml;ber der Geduld zeigst, was dir unlieb ist, so steckt darin viel Gutes. Wisse, dass der Sieg immer mit der Geduld einher kommt. Wisse, dass auf Besorgnis Entlastung folgt und wisse, dass die Erleichterung die Drangsal begleitet.&ldquo;<a href=\"#_ftn68\"><strong><strong>[68]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">20- Der Islam ist die Religion des mittleren Ma&szlig;es in religi&ouml;sen und in weltlichen Angelegenheiten; die islamische Gemeinde ist auch so. Das hat Allah entschieden: &bdquo;Und so haben Wir euch zu einer in der Mitte stehenden Gemeinschaft gemacht, auf dass ihr Zeugen seid &uuml;ber die Menschen und dass der Gesandte Zeuge sei &uuml;ber euch.&ldquo; (2: 143). Der Islam ist auch die Religion der leichten Aufgaben und Mittelm&auml;&szlig;igkeit. Um ihn zu praktizieren, muss man keinen gro&szlig;en Aufwand bringen oder sich &uuml;berm&auml;&szlig;ig bem&uuml;hen. In ihm gibt es keinen Gottesdienst, der mit den menschlichen Kr&auml;ften schwer zu praktizieren ist. &bdquo;Allah fordert von niemandem mehr, als er vermag.&ldquo; (2: 286) Und der Prophet sagt &uuml;ber sich: &bdquo;Allah schickte mich nicht mit Bedr&auml;ngnis, weder f&uuml;r mich noch f&uuml;r die Menschen, sondern er schickte mich mit Wissen und Erleichterung.&ldquo;<a href=\"#_ftn69\"><strong><strong>[69]<\/strong><\/strong><\/a> So f&ouml;rdern seine Anweisungen die Erleichterung. &bdquo;Gebietet die frohe Botschaft und nicht die absto&szlig;ende. Gebietet das Leichte und nicht das Schwere.&ldquo;<a href=\"#_ftn70\"><strong><strong>[70]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">So folgen die islamischen Vorschriften diesem Verfahren. Der Prophet sagt seinen Gef&auml;hrten: &bdquo;Vermeidet das, wovon ich euch abgeraten habe, und macht von dem, was ich euch befohlen habe, soviel ihr k&ouml;nnt. Denn was die V&ouml;lker vor euch zerst&ouml;rt hatte, war eben es, dass sie viele Fragen stellten und sich wegen ihrer Propheten stritten&ldquo;<a href=\"#_ftn71\"><strong><strong>[71]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der beste Beweis f&uuml;r die Einfachheit des Islam ist das, was mit einem Gef&auml;hrten geschehen war. Er kam erschrocken zum Gesandten Allahs und sagte &bdquo;Ich habe mich ruiniert.&ldquo; Da fragte ihn der Prophet: &bdquo;Was ist los!&ldquo; Der Mann antwortete: &bdquo;Ich habe mit meiner Frau am Ramadanstag geschlafen.&ldquo; &bdquo;Kannst du einen Sklaven befreien?&ldquo;, fragte ihn der Prophet. &bdquo;Nein&ldquo;, war die Antwort. &bdquo;Kannst du zwei Monate ununterbrochen fasten?&ldquo; &bdquo;Nein.&ldquo; -&bdquo;Kannst du sechzig Bed&uuml;rftige Essen geben?&ldquo; &ndash; &bdquo;Auch nicht.&ldquo; Da wartete der Prophet eine Weile. Ein anderer Mann kam zum Propheten mit einem Ma&szlig; Datteln. Nun fragte der Prophet: &bdquo;Wer war der Fragende?&ldquo; &bdquo;Ich&ldquo;, sagte der Mann. &bdquo;Nimm diese Datteln und gebe sie den Armen als Almosen!&ldquo;, sagte der Prophet. Der Mann aber fragte: &bdquo;Soll ich das jemandem geben, der &auml;rmer ist als ich? Bei Allah gibt es keine &auml;rmere Familie zwischen den beiden Bergen um die Stadt als meine Familie.&ldquo; Da lachte der Prophet, bis Mann seine Z&auml;hne sehen konnte und sagte dem Mann: &bdquo;Gib das deiner Familie.&ldquo;<a href=\"#_ftn72\"><strong><strong>[72]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Alle Pflichten des Islam bleiben im Rahmen der&nbsp; menschlichen F&auml;higkeiten. Sie fordern vom Menschen nicht mehr, als er vermag. Die Aufgaben fallen sogar in gewissen F&auml;llen aus:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Das Gebet muss man im Stehen verrichten, wenn man stehen kann. Wenn man das aber nicht kann, so ist es wohl m&ouml;glich, sitzend zu beten. Wenn der Muslim aus Krankheitsgr&uuml;nden u.a. nicht im Sitzen beten kann, so kann er das liegend tun oder sogar mit Signalen. Unter den Regeln des Gebetverrichtens ist auch, dass man es in der Moschee gemeinsam mit anderen Muslimen verrichtet. Das ist quasi Pflicht f&uuml;r die muslimischen M&auml;nner, diese Aufgabe f&auml;llt aber in der Krankheit, bei der Angst, bei bitterer K&auml;lte und starkem Regen aus. Auch f&auml;llt das Gebetverrichten f&uuml;r die Frau vorl&auml;ufig aus, wenn sie ihre monatliche Periode hat oder im Kindbett liegt.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Obwohl Zakat (Pflichtabgabe) eine der Haupts&auml;ulen des Islam ist, zahlt sie derjenige nicht, wer kein Mindestma&szlig; von &uuml;berfl&uuml;ssigem Geld bzw. Verm&ouml;gen hat, vielmehr erh&auml;lt dieser selbst Zakatgeld von anderen Muslimen, wenn er arm ist und das Geld braucht.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- F&uuml;r einen kranken Muslim, der keine Hoffnung auf Heilung mehr hat, f&auml;llt das Fasten v&ouml;llig aus. Nur muss er eine gewisse Menge Essen oder Geld im selben Wert spenden. Wenn er aber Hoffnung auf Heilung hat, muss er nach der Genesung die Tage fasten, welche er im Ramadan wegen seiner Krankheit nicht fasten konnte. Die schwangere Frau darf dasselbe machen und die wegen der Schwangerschaft nicht gefasteten Tage nach der Entbindung nachholen. Wenn man auf Reisen ist, darf man auch nicht fasten, und sp&auml;ter die Tage mit Fasten nachholen. Der Islam regelt das, weil das Reisen meist mit M&uuml;he und Hektik verbunden ist, was das Fasten noch schwerer macht. Wenn eine Frau in der monatlichen Periode ist oder im Kindbett liegt, darf sie nicht fasten, und sie kann die nicht gefasteten Tage sp&auml;ter nachholen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Dasselbe gilt f&uuml;r die Pilgerfahrt; wenn der Muslim oder die Muslima gesundheitlich und finanziell unf&auml;hig ist, diesen Gottesdienst zu vollziehen, f&auml;llt er f&uuml;r ihn\/sie aus. Wer dennoch nur gesundheitlich unf&auml;hig aber finanziell f&auml;hig ist, soll jemanden anderen an seiner Statt schicken und finanzieren, damit dieser die Wallfahrt im Namen des gesundheitlich Unf&auml;higen zu vollbringen. F&uuml;r den, wer nur finanziell unf&auml;hig ist, f&auml;llt die Pilgerfahrt solange aus, bis seine finanzielle Lage sich bessert und bis er finanziell f&auml;hig wird, diesen Gottesdienst zu machen. Der Koran setzt die F&auml;higkeit voraus, um die Wallfahrt zu unternehmen: &bdquo;Und Allah hat den Menschen die Pflicht zur Wallfahrt nach dem Haus auferlegt, allen, die dazu eine M&ouml;glichkeit finden.&ldquo; (2: 97).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Wenn sich der Muslim in einem Ausnahmezustand befindet, in dem er nichts zum Essen oder Trinken au&szlig;er verbotenen Dingen findet, und f&uuml;rchtet, er w&uuml;rde vor Hunger oder Durst sterben, so darf er verbotene Speisen und Getr&auml;nke wie das Fleisch des verendeten Tieres, Blut, Schweinefleisch oder Wein zu sich nehmen, denn dazu sagt der Erhabene: &bdquo;Wer aber gezwungen wird, ohne dass er Auflehnung oder &Uuml;bertretung begeht, den trifft keine Schuld. Allah ist voller Vergebung und barmherzig.&ldquo; (2: 173).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der verstorbene Gelehrte Sayyed Qutb sagt zu diesem Vers: &bdquo;Es handelt sich im Islam um den Glauben, der, wie man hier sieht, den Menschen als Menschen anerkennt, nicht als Tier, Engel oder Satan betrachtet; ein Glaube, der die schwachen und starken Seiten des Menschen in Kalk&uuml;l nimmt und in ihm eine Einheit sieht, die aus einem K&ouml;rper mit Zuneigungen, einem Verstand mit Denken und einer Seele mit Sehns&uuml;chten besteht. Daher erlegt dieser Glaube dem Menschen nur die Aufgaben auf, welche er aushalten kann, und er ber&uuml;cksichtigt das harmonische Gleichgewicht zwischen Pflicht und F&auml;higkeit, ohne M&uuml;he und Drangsalierung herbeizuf&uuml;hren.&ldquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">21- Der Islam respektiert die anderen Himmelsreligionen und untersagt es, die Glaubensformen anderer Menschen zu beschimpfen. So sagt der Erhabene: &bdquo;Und schm&auml;ht nicht diejenigen, die sie [die Ungl&auml;ubigen] anstelle Allahs anrufen, damit sie nicht in &Uuml;bertretung ohne richtiges Wissen Allah schm&auml;hen.&ldquo; (6: 108). Der Islam ordnet an, mit den Andersgl&auml;ubigen in einer weisen und zarten Art zu diskutieren. Da befiehlt Allah seinem Propheten und den Muslimen nach ihm: &bdquo;Ruf zum Wege deines Herrn mit Weisheit und sch&ouml;ner Ermahnung, und streite mit ihnen auf die beste Art. Dein Herr wei&szlig; besser, wer von Seinem Weg abirrt, und Er wei&szlig; besser, wer die sind, die der Rechtleitung folgten.&ldquo; (16: 125).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam l&auml;dt zum engagierten und gezielten Dialog ein, der den Menschen die tugendhafte Moral zeigt und die Meinungen unter der g&ouml;ttlichen Rechtleitung bringt: &bdquo;Sprich: O ihr Leute des Buches, kommt hier zu einem zwischen uns und euch gleich angenommenen Wort: dass wir Allah\/Gott allein dienen und Ihm nichts beigesellen, und dass wir nicht einander zu Herren nehmen neben Allah\/Gott. Doch wenn sie sich abkehren, dann sagt: &sbquo;Bezeugt, dass wir gottergeben sind.&rsquo;&ldquo; (3: 64)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">25- Der Islam ordnet an, dass man die Umwelt sch&uuml;tzt und sie in keiner Weise verschmutzt. Das zeigt sich dadurch:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam empfiehlt seinen Anh&auml;nger, n&uuml;tzliche B&auml;ume zu verpflanzen. So sagt der Prophet (a.s.s.): &bdquo;Kein Muslim baut einen Baum oder eine Pflanze an, in dem bzw. in der V&ouml;gel, Menschen oder Tiere Nahrung finden, ohne dass dies bei Allah diesem Menschen als Almosengabe angerechnet wird.&ldquo;<a href=\"#_ftn73\"><strong><strong>[73]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ebenfalls sagt er in einem anderen Ausspruch: &bdquo;Wer ein Haus baut, ohne Unrecht oder &Uuml;bertretung zu ver&uuml;ben, und wer einen Baum verpflanzt, ohne Unrecht oder &Uuml;bertretung zu ver&uuml;ben, so wird ihm sein Lohn daf&uuml;r ununterbrochen erreichen, solange Allahs Gesch&ouml;pfe darin N&uuml;tzen finden.&ldquo;<a href=\"#_ftn74\"><strong><strong>[74]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam regt seine Anh&auml;nger an, jeglichen Grund der Besch&auml;digung zu beseitigen. So sagt der Prophet (a.s.s.): &bdquo;F&uuml;r jeden Knochen soll der Mensch jeden Tag, dessen Sonne aufgeht, ein Almosen zahlen: wenn er zwischen zwei Menschen, die sich miteinander streiten, gerechter Richter ist, so gilt das als Almosen. Wenn er jemandem dabei hilft, sein Tier zu reiten oder dessen Gep&auml;ck darauf zu stellen, so gilt das auch als Almosengabe. Das gute Wort ist auch wie Almosengabe. Jeder Schritt zum Beten in der Moschee ist wie Almosengabe und den Schadensgrund von der Stra&szlig;e wegzunehmen, gilt auch wie Almosengabe.&ldquo;<a href=\"#_ftn75\"><strong><strong>[75]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Auch treibt der Islam die Muslime dazu an, selbstunternommene Quarant&auml;ne zu machen, damit Krankheiten und Epidemien sich nicht verbreiten. Dazu sagt der Prophet: &bdquo;Die schwarze Pest ist eine sch&auml;ndliche Strafe, der Allah ein Volk vor euch [eine Gruppe der Israeliten] ausgesetzt hat. Wenn ihr h&ouml;rt, dass diese Epidemie in einem Land ist, so fahrt nicht dorthin, und wenn sie euer Land bef&auml;llt, so flieht davor nicht aus ihm.&ldquo;<a href=\"#_ftn76\"><strong><strong>[76]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam warnt davor, Tiere und V&ouml;gel und andere Lebewesen zu t&ouml;ten, ohne damit einen vorliegenden gerechtfertigten Nutz zu bezwecken. &ldquo;Wer einen Sperling (Spatz) umsonst t&ouml;tet, so kommt dieser am Tag der Auferstehung zu Gott und sagt: &sbquo;O mein Herr, dieser X oder Y hat mich vergeblich und ohne Nutzen get&ouml;tet.&ldquo;<a href=\"#_ftn77\"><strong><strong>[77]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Er warnt auch davor, alles N&uuml;tzliche zu verschmutzen, wie Wasserquellen u.a. Dschabir (R a) hat berichtet, dass der Gesandte Allahs verboten hat, &bdquo;im stillen Wasser zu pinkeln.&ldquo;<a href=\"#_ftn78\"><strong><strong>[78]<\/strong><\/strong><\/a> Ebenfalls hat er verboten, auf der Stra&szlig;e, im Schatten oder an den Stellen, wo die Menschen sitzen, F&auml;kalien auszuscheiden. Er sagt dazu: &bdquo;Seid vorsichtig vor den beiden Gr&uuml;nden des Fluchs!&ldquo; Da fragten die Menschen &bdquo;Was sind diese beiden Gr&uuml;nden?&ldquo; Darauf erwiderte er: &bdquo;Das sind Pinkeln oder Darmentleeren auf der Stra&szlig;e oder im Schatten, unter dem sich die Menschen vor Hitze sch&uuml;tzen.&ldquo;<a href=\"#_ftn79\"><strong><strong>[79]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Ebenfalls warnt er vor allen Unternehmungen, die der Erde Schaden zuf&uuml;gen. Dazu sagt der Erhabene im Koran: &bdquo;Und stiftet nicht Unheil auf der Erde, nachdem sie in Ordnung gebracht worden ist. Und ruft Ihn in Furcht und Begehren an. Die Barmherzigkeit Allahs ist den Rechtschaffenen nahe.&ldquo; (7: 56).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">23- Der Islam ist die Religion des umfassenden Friedens im vollkommenen Sinne des Wortes, ob es sich auf die interne Ebene der islamischen Gemeinschaft, oder auf die externe, globale Ebene bezieht. Auf der internen Ebene stehen Regelungen, die die Beziehung zwischen Muslimen immer friedlich bewahren. So definiert der Prophet (a.s.s.) den richtigen Gl&auml;ubigen und den richtigen Muslim u.a. wie folgt: &bdquo;Soll ich euch &uuml;ber den Gl&auml;ubigen berichten? Dieser ist derjenige, dem die Menschen den Schutz ihres Verm&ouml;gens und ihres Lebens anvertrauen, und der Muslim ist derjenige, vor dessen Zunge und Hand sich die Menschen sicher und unversehrt f&uuml;hlen. Der Mudjahid ist aber der, wer seine b&ouml;sen Einfl&uuml;sterungen um Allahs Gehorsams willen bek&auml;mpft. Der Muhadjer (um Allahs willen Emigrierende) ist ein Mann, der von seinen S&uuml;nden und Lastern emigriert.&ldquo;<a href=\"#_ftn80\"><strong><strong>[80]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Auf der externen Ebene f&ouml;rdert der Islam es, dass die L&auml;nder und Gemeinschaften freundschaftliche Beziehungen miteinander haben, die Sicherheit und Friede in den Gesellschaften etablieren sollen. Er ruft dazu an, dass zwischen der islamischen Gesellschaft und den anderen Gesellschaften, besonders diejenigen, die die Religionen respektieren,&nbsp; keine &Uuml;bertretungen oder Aggressionen entstehen sollen. &bdquo;O ihr, die ihr glaubt, tretet allesamt in den Frieden und folgt nicht den Fu&szlig;stapfen des Satans. Er ist euch ein offenkundiger Feind.&ldquo; (2: 208).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Um diesen Frieden zu sch&uuml;tzen und ihn dauerhaft zu erhalten, ordnet der Islam an, dass Muslime jegliche Art von feindseligen Angriffen zur&uuml;ckschlagen und dem Unrecht widerstehen m&uuml;ssen: &bdquo;Wer sich gegen euch vergeht, gegen den d&uuml;rft ihr euch &auml;hnlich vergehen, wie er sich gegen euch vergeht.&ldquo; (Koran 2: 194).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Damit der Islam den klaren Beweis daf&uuml;r gibt, dass er eine Religion des Friedens, keine Religion der Aggression oder &Uuml;bertretung ist, befiehlt er seinen Anh&auml;ngern, dass sie, falls ihr Feind im Krieg den Kampf unterl&auml;sst und zum Frieden kommt, den Frieden zu akzeptieren. Allah er Erhabene sagt zu seinem Gesandten: &bdquo;Und wenn sie sich dem Frieden zuneigen, dann neige auch du dich ihm zu und vertrau auf Allah. Er ist der Allh&ouml;rende und Allwissende.&ldquo; (8: 61).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Obwohl der Islam f&uuml;r den Frieden sorgt, will er nicht, dass sich Muslime wegen dieses Friedens erniedrigen lassen, sondern er will es, dass sie unter der Bedingung den Frieden bewahren, dass ihre W&uuml;rde und ihre Ehre gesch&uuml;tzt werden. So ordnet Allah an: &bdquo;So erlahmt nicht und ruft nicht zum Frieden, wo ihr die Oberhand haben werdet. Und Allah ist mit euch, und Er wird euch eure Werke niemals schm&auml;lern.&ldquo; (47: 35).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">24- Der Islam enth&auml;lt unter seinen Anordnungen das Prinzip, dass der &Uuml;bertritt zu ihm nur durch &Uuml;berzeugung erfolgen darf, d. h. ohne Zwang oder N&ouml;tigung, denn der erhabene Allah sagt: &bdquo;Es gibt keinen Zwang in der Religion. Der richtige Weg unterscheidet sich nunmehr klar vom Irrweg.&ldquo; (2: 256). Dennoch m&uuml;ssen Muslime den Menschen erkl&auml;ren, was Islam ist. Muslime m&uuml;ssen andere Menschen auch zum Islam einladen, und dann k&ouml;nnen diese selber frei entscheiden, welche Religion sie annehmen wollen. Dies, weil der Islam davon ausgeht, dass jeder Mensch das Recht hat, in voller Freiheit diese Einladung zu akzeptieren oder abzulehnen. &bdquo;Wer nun will, m&ouml;ge glauben, und wer will, m&ouml;ge ungl&auml;ubig sein.&ldquo; (18: 29). Der Islam gibt der nichtmuslimischen Minderheit von Juden und Christen das Recht darauf, ihre Glaubensveranstaltungen und religi&ouml;sen Riten in voller Freiheit zu praktizieren. Ihre Kirchen oder Kreuze d&uuml;rfen nicht zerst&ouml;rt werden. Der erste Kalif, Abu Bakr, hat das in Bezug auf das Volk der Schrift angeordnet, indem er seinen Soldaten sagte: &bdquo;Ihr werdet an Menschen vorbeikommen, die sich in M&ouml;nchszellen ihrem Gottesdienst widmen, lasst sie das betreiben, dem sie sich widmen.&ldquo;<a href=\"#_ftn81\"><strong><strong>[81]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Dem Volk der Schrift hat der Islam auch das Recht gegeben, das zu essen und zu trinken, was ihnen ihre Religion erlaubt. Ihre Schweine werden nicht get&ouml;tet, ihr Wein wird nicht ausgegossen. Ihre zivilen Angelegenheiten wie Ehe, Scheidung und finanzielle Behandlungen verwalten sie nach den Regelungen ihres Glaubens in aller Freiheit. Omar Ibn Al-Khattab, der zweite Kalif, zeigte diese islamische Toleranz in der besten praktischen Weise, als er Jerusalem besuchte. An diesem Tag ist die Zeit des Gebets gekommen, als Omar in der Auferstehungskirche war. Da ging er drau&szlig;en und betete. Der Patriarch sagte ihm, dass er in der Kirche beten konnte. Darauf erwiderte er: &bdquo;Ich wollte in der Kirche nicht beten, weil ich bef&uuml;rchte, dass die Muslime nach mir sagen w&uuml;rden: &sbquo;hier hat Omar gebetet&rsquo;, und machen die Kirche zu einer Moschee.&ldquo;<a href=\"#_ftn82\"><strong><strong>[82]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Omar gab ihnen auch seine bekannten Versprechen, wie es Attabari &uuml;berliefert: &bdquo;... Hier ist der Sicherheitsvertrag, den Omar Ibn Al-Khattab, Emir der Gl&auml;ubigen, dem Volk von Iliaa (Jerusalem) gegeben hat, dass sie in ihrem Leben, Verm&ouml;gen, Kirchen und Kreuzen und in allem, was sie haben, sicher sein m&uuml;ssen. Ihre Kirchen d&uuml;rfen nicht bewohnt oder zerst&ouml;rt werden. Ihre W&auml;nde, R&auml;ume und Kreuze m&uuml;ssen unangetastet bleiben. Dasselbe gilt f&uuml;r das Verm&ouml;gen dieses Volkes. Wegen ihrer Religion m&uuml;ssen diese Christen nicht gen&ouml;tigt oder besch&auml;digt werden.&ldquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">25- Der Islam ist die erste Religion, die zur Befreiung von Sklaven aufgerufen und f&uuml;r diese Befreiung gro&szlig;e Belohnung versprochen hat. Sogar macht er sie zu einem Grund f&uuml;r das ewige Weilen im Paradies. Der Prophet (a.s.s.) sagt hierf&uuml;r: &bdquo;Wer einen Sklaven freil&auml;sst, befreit Allah gegen jedes K&ouml;rperglied des Befreiten das gleiche Glied des Befreienden von der H&ouml;lle derart, dass sogar sein Schamteil gegen seinen Schamteil befreit wird.&ldquo;<a href=\"#_ftn83\"><strong><strong>[83]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam hat jegliche Art der Versklavung au&szlig;er durch die Kriegsgefangenschaft verboten. Selbst die Kriegsgefangenen k&ouml;nnen nur durch einen Befehl des muslimischen Herrschers zu Sklaven werden. Denn die Angelegenheiten der Sklaven werden im Islam durch den koranischen Vers geregelt: &bdquo;Wenn ihr auf die [im Krieg] trefft, die ungl&auml;ubig sind, dann schlagt [ihnen] auf die Nacken. Wenn ihr sie schlie&szlig;lich schwer niedergek&auml;mpft habt, dann schn&uuml;ren [ihnen] die Fesseln fest. Danach gilt es, sie aus Gnade oder gegen L&ouml;segeld zu entlassen. [Handelt so], bis der Krieg seine Waffenlasten ablegt.&ldquo; (47: 4). Wenn der Islam den Weg zur Versklavung eng gemacht hat, indem er sie nur durch den Krieg zul&auml;sst, so breitet er im Gegensatz dazu den Weg der Sklavenbefreiung so weit aus, dass sie als S&uuml;hne f&uuml;r viele S&uuml;nden im Islam wird, wenn es Sklaven &uuml;berhaupt gibt:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Einen Sklaven freizulassen, ist die Bu&szlig;e f&uuml;r das T&ouml;ten aus Versehen: &bdquo;Wer einen Gl&auml;ubigen aus Versehen t&ouml;tet, der hat einen gl&auml;ubigen Sklaven zu befreien oder ein Blutgeld an seine Angeh&ouml;rigen zu &uuml;bergeben, es sei denn, sie erlassen es als Almosen. Wenn er zu Leuten geh&ouml;rt, die eure Feinde sind, w&auml;hrend er ein Gl&auml;ubiger ist, so ist ein gl&auml;ubiger Sklave zu befreien. Und wenn er zu Leuten geh&ouml;rt, zwischen denen und euch ein Vertrag besteht, dann ist ein Blutgeld an seine Angeh&ouml;rigen auszuh&auml;ndigen und ein gl&auml;ubiger Sklave zu befreien.&ldquo; (4: 92).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Einen Sklaven zu befreien ist auch die S&uuml;hne f&uuml;r den Eidbruch. Der erhabene Allah sagt dazu: &bdquo;Allah belangt euch nicht wegen unbedachter Rede in euren Eiden. Aber er belangt euch, wenn ihr euch in den Eiden fest bindet [und sie dennoch nicht haltet]. Die S&uuml;hne daf&uuml;r besteht darin, zehn Bed&uuml;rftige mit dem zu bek&ouml;stigen, womit ihr sonst eure Angeh&ouml;rigen bek&ouml;stigt, oder sie zu kleiden oder einen Sklaven freizulassen.&ldquo; (5: 89)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Die Freilassung eines Sklaven ist ferner die Bu&szlig;e des R&uuml;ckenspruchs:<a href=\"#_ftn84\"><strong><strong>[84]<\/strong><\/strong><\/a> &bdquo;F&uuml;r diejenigen von euch, die sich von ihren Frauen durch den R&uuml;ckenspruch scheiden und dann doch zu dem zur&uuml;ckkehren, wovon sie reden, haben einen Sklaven freizulassen, bevor sie beide einander ber&uuml;hren.&ldquo; (58: 3).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Auch ist sie die S&uuml;hne f&uuml;r den Beischlaf am Ramadanstag. Abu Huraira berichtet, dass ein Mann seine Frau an einem Ramadanstag begattet hat, dann fragte er den Gesandten Allahs danach. Er fragte den Mann selber: &bdquo;Hast du einen Sklaven?&ldquo; &bdquo;Nein&ldquo;, sagte der Mann. So fragte ihn der Prophet: &bdquo;Kannst du zwei Monate ununterbrochen fasten?&ldquo; Der Mann sagte wieder: &bdquo;Nein.&ldquo; Darauf befahl ihm der Prophet, sechzig bed&uuml;rftige Menschen mit Essen zu bek&ouml;stigen.<a href=\"#_ftn85\"><strong><strong>[85]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Freilassung von Sklaven ist ebenfalls die Bu&szlig;e des schlechten Umganges mit den Sklaven selbst. So sagt der Prophet (a.s.s.): &bdquo;Wer einem Sklaven eine Ohrfeige versetzt oder ihn schl&auml;gt, so besteht seine S&uuml;hne darin, ihn zu befreien.&ldquo;<a href=\"#_ftn86\"><strong><strong>[86]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Was das Interesse des Islam an der Befreiung der Sklaven noch zeigt, ist folgendes:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">1. Der Islam l&auml;dt dazu ein, dass die Sklaven einen Befreiungsvertrag mit ihren Herren schlie&szlig;en k&ouml;nnen bzw. d&uuml;rfen, nach dem der Sklave gegen einen Geldbetrag seine Freiheit genie&szlig;en kann. Manche Gelehrten des Islam, wie Ahmad Ibn Hanbal, machen es sogar zu einer islamischen Pflicht, der der Herr des Sklaven folgen muss, sobald der Sklave selbst den Wunsch darauf &auml;u&szlig;ert. Dabei st&uuml;tzen sie sich auf den koranischen Vers: &bdquo;Und denjenigen unter euren Sklaven, die einen Freibrief zu erhalten suchen, sollt ihr einen Freibrief ausstellen, falls ihr etwas Gutes an ihnen feststellt. Und gebt ihnen etwas vom Verm&ouml;gen Allahs, das Er euch gegeben hat.&ldquo; (24: 33)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">2- Er reiht die Sklaven- und Gefangenenfreilassung unter den Artikeln ein, in denen die Gelder der Pflichtabgabe verwendet werden, weil Allah der Erhabene sagt: &bdquo;Die Almosen sind bestimmt f&uuml;r die Armen, die Bed&uuml;rftigen, die, die damit befasst sind, die, deren Herzen gewonnen werden sollen, die Sklaven, die Verschuldeten, f&uuml;r den Einsatz auf dem Wege Allahs und f&uuml;r den Reisenden. Das ist eine Rechtspflicht von Seiten Allahs. Und Allah wei&szlig; Bescheid und ist weise.&ldquo; (9: 60)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">26- Der Islam schlie&szlig;t mit seinem umfassenden Umfang alle Bereiche des Lebens um, religi&ouml;se, ethische, politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche: &bdquo;Und Wir haben das Buch auf dich hinabgesandt, um alles deutlich zu machen, und als Rechtleitung, Barmherzigkeit und Frohbotschaft f&uuml;r die Gottergebenen.&ldquo; (16: 89) Und der Prophet (a.s.s.) sagt: &bdquo;Der Glaube enth&auml;lt mehr als siebzig Bereiche, der h&ouml;chste davon ist das Bekenntnis: &sbquo;Es gibt keinen Gott au&szlig;er Allah&rsquo;, und der niedrigste ist die Beseitigung der sch&auml;dlichen Dinge vom Wege der Menschen. Und scheu zu sein, ist ein Teil des Glaubens.&ldquo;<a href=\"#_ftn87\"><strong><strong>[87]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Was ebenfalls diesen umfassenden Charakter des Islam noch beweist, ist seine Besch&auml;ftigung mit Dingen und Kleinigkeiten, die mit dem Leben der Menschen zusammenh&auml;ngen, wie die Benehmensregeln beim Darmentleeren.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Seelische Seite im Islam<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Im Gottesdienst:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam enth&auml;lt verbalen und praktischen Gottesdienst, sowie er Glaubensprinzipien hat. Der verbale und praktische Gottesdienst bezieht sich auf die so genannten Hauptprinzipien des Islam, an denen die Echtheit des Glaubens gepr&uuml;ft werden kann, ob man wirklich Muslim oder nicht Muslim ist. Zu diesen verbalen Komponenten geh&ouml;rt das Bekenntnis, zu den praktischen (k&ouml;rperlich zu durchf&uuml;hrenden) Komponenten geh&ouml;ren aber das Gebet und das Fasten, und zu den finanziellen geh&ouml;rt die Pflichtabgabe. Es gibt auch Aufgaben, welche - wie die Wallfahrt - k&ouml;rperlich und finanziell zugleich sind. Damit bezweckt der Islam nicht die formale &auml;u&szlig;erliche Seite, sondern er will vielmehr zustande bringen, dass die Seelen der Muslime dadurch rein, fein und anst&auml;ndig werden. Er will die Besserung und Erh&ouml;hung der einzelnen Menschen durch diesen Gehorsam gegen&uuml;ber Allah erreichen. Die folgenden Verse aus dem heiligen Koran zeigen uns die Wirkung dieser Komponenten des Gottesdienstes auf die menschliche Seele:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Zum Gebet: &bdquo;Das Gebet verbietet das Sch&auml;ndliche und das Verwerfliche&ldquo; (29:45)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Zur Almosengabe: &bdquo;Nimm von ihrem Verm&ouml;gen ein Almosen, mit dem du sie rein machst und l&auml;uterst, und bitte um Segen f&uuml;r sie.&ldquo; (9: 103)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Zum Fasten: &bdquo;O ihr, die ihr glaubt, vorgeschrieben ist euch, zu fasten, so wie es denen vorgeschriebenen worden ist, die vor euch lebten, auf dass ihr gottesf&uuml;rchtig werdet.&ldquo; (2: 183). Das Fasten ist also Erziehung und &Uuml;bung daf&uuml;r, wie man die Gel&uuml;ste in sich eind&auml;mmen kann. Deshalb sagt der Prophet &uuml;ber es: &bdquo;Wer das falsche Zeugnis (Sagen) und das falsche Verhalten nicht unterl&auml;sst, so braucht Allah es auch nicht, dass er sich Essen und Trinken enth&auml;lt.&ldquo;<a href=\"#_ftn88\"><strong><strong>[88]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Zur Wallfahrt: &bdquo;Die Wallfahrt findet in bekannten Monaten statt. Wer sich in ihnen die Wallfahrt auferlegt, hat sich w&auml;hrend des Geschlechtsumgangs, des Frevels und des Streites zu enthalten.&ldquo; (2: 197)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">So spielt der Gottesdienst im Islam eine gro&szlig;e Rolle, um die moralische Ethik zu etablieren und zu f&ouml;rdern.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Haupts&auml;ulen des Islam<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">&nbsp;<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Erste S&auml;ule: das Bekenntnis<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Dies ist die Bezeugung, dass es keinen Gott au&szlig;er Allah gibt, und dass Muhammad sein Knecht und Gesandter ist.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Diese verbale S&auml;ule ist der Schl&uuml;ssel des Islam. Auf dieser S&auml;ule beruhen alle anderen Komponenten des Islam.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-size: large;\">Die Bedeutung vom Bekenntnis<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Es ist der Ausdruck des Monotheismus. Um dieses Bekenntnisses willen hat Allah die Gesch&ouml;pfe erschaffen, wegen ihm wurden Paradies und H&ouml;lle geschaffen: &bdquo;Und Ich habe die Djinn und die Menschen nur dazu erschaffen, dass sie Mir dienen.&ldquo; (51: 56). Das ist die Botschaft aller Propheten und Gesandten Allahs von Adam bis zum abschlie&szlig;enden Muhammad (a.s.s.). Allah sagt: &bdquo;Und Wir haben keinen Gesandten vor dir geschickt, dem Wir nicht offenbart h&auml;tten: &sbquo;Es gibt keinen Gott au&szlig;er Mir, so dient Mir.&rsquo;&ldquo; (21: 25).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Sinn dieses Bekenntnisses ist also:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Es gibt keinen Sch&ouml;pfer dieses Universums au&szlig;er Allah.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Es gibt keinen Besitzer oder Verwalter dieses Universums au&szlig;er Allah.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Es gibt keinen Gott, der die Anbetung verdient, au&szlig;er Allah.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Muslim glaubt daran, dass Allah mit den sch&ouml;nen Eigenschaften aller Vollkommenheit beschrieben wird und von allen M&auml;ngeln und Fehlern ist Er frei.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Die Verpflichtungen, die das Bekenntnis verlangt:<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Dieses Bekenntnis hat folgende &Uuml;berzeugungen zur Folge:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">1- Das Wissen darum, dass alle Gottheiten au&szlig;er Allah falsche G&ouml;tter sind. Nur Allah wird berechtigt angebetet. Er alleine verdient es, Ihm jegliche Art vom Gottesdienst zu widmen: Gebetverrichten, Bittgebete, Schlachten, Gel&ouml;bnisse &ndash; alles muss nur in seinem Namen und um seiner Zufriedenheit willen gemacht werden. Wer jemandem anderen au&szlig;er Allah einen Teil von diesem Gottesdienst schenkt, sei es ein gesandter Prophet, ein zu Allah nahe stehender Engel oder ein gekr&ouml;nter K&ouml;nig, der ist ein Ungl&auml;ubiger, auch wenn er verbal das Bekenntnis ausspricht.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">2- Die felsenfeste Gewissheit, die keinen Zweifel oder Z&ouml;gerung zul&auml;sst, dass dieser Glaube richtig ist: &bdquo;Die Gl&auml;ubigen, das sind diejenigen, die an Allah und seinen Gesandten glauben und dann nicht zweifeln und sich mit ihrem Verm&ouml;gen und mit ihrer eigenen Person auf dem Weg Allahs einsetzen. Das sind die Wahrhaftigen.&ldquo; (49: 15).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">3- Dieses Bekenntnis anzunehmen und es nicht zur&uuml;ckzuweisen, sonst steht die harte Strafe vor: &bdquo;So verfahren Wir mit den &Uuml;belt&auml;tern. Wenn zu ihnen gesagt wurde: &sbquo;Es gibt keinen Gott au&szlig;er Allah&rsquo;, verhielten sie sich hochm&uuml;tig.&ldquo; (37: 34-35).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">4- Das Handeln gem&auml;&szlig; diesem Bekenntnis, d. h. die Gebote Allahs zu machen und seine Verbote zu unterlassen: &bdquo;Wer sich Allah v&ouml;llig hingibt und dabei rechtschaffen ist, der h&auml;lt sich an der festesten Handhabe. Und zu Allah f&uuml;hrt das Ende der Angelegenheiten.&ldquo; (31: 22).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">5- Der Muslim muss in seinem Glauben daran immer ehrlich sein, sonst r&uuml;ckt er sich in die N&auml;he der Heuchler, &bdquo;die mit ihren Zungen sagen, woran ihre Herzen nicht glauben.&ldquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">6- In seinem Gottesdienst muss auch der Muslim nur Allah in R&uuml;cksicht nehmen. &bdquo;Es wurde ihnen jedoch nur befohlen, Allah zu dienen und dabei Ihm gegen&uuml;ber aufrichtig in der Religion zu sein, als Anh&auml;nger des reinen Glaubens...&ldquo; (89: 5).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">7- Liebe zu Allah und zu seinem Gesandten, seinen reinen Knechten und frommen Dienern und Hass und Anfeindung zu seinen Feinden und zu den Feinden seines Propheten und das Verhalten in der Art, dass das, was Allah und sein Gesandter lieben den eigenen Zuneigungen vorgezogen wird: &bdquo;Sprich: Wenn eure V&auml;ter, eure S&ouml;hne, eure Br&uuml;der, eure Gattinnen und eure Verwandten, ein Verm&ouml;gen, das ihr erworben habt, eine Handelsware, die ihr f&uuml;rchtet nicht loszuwerden, und Wohnungen, die euch gefallen, euch lieber sind als Allah und sein Gesandter und der Einsatz auf seinem Weg, dann wartet ab, bis Allah mit seinem Befehl kommt. Und Allah leitet die frevlerischen Leute nicht recht.&ldquo; (9: 24).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Unter den Verpflichtungen, die das Bekenntnis zu Folge hat, ist auch das Recht Allahs darauf, allein Gesetze und Anordnungen zu erlassen, die sich mit Gottesdienst, Behandlungen der einzelnen Personen oder der Gemeinschaften, mit Erlaubtem und Verbotenem befassen, und die durch den Propheten gezeigt wurden: &bdquo;Und was der Gesandte euch zukommen l&auml;sst, das sollt ihr nehmen. Und was er euch verwehrt, davon sollt ihr euch fernhalten.&ldquo; (59: 7).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-size: large;\">Die Bedeutung vom Bekenntnis, dass Muhammad Allahs Gesandter ist<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wenn man das Bekenntnis ausspricht: &bdquo;...und ich bezeuge, dass Muhammad sein Diener und Gesandter ist&ldquo;, so bedeutet das:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Den Glauben an seine Botschaft und daran, dass er der letzte und der beste Gesandte ist. Nach ihm gibt keinen Gesandten oder Propheten mehr. Denn Allah sagt: &bdquo;Muhammad ist nicht der Vater eines eurer M&auml;nner, sondern Allahs Gesandter und das Siegel der Propheten.&ldquo; (33: 40)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Den Glauben an seine Unfehlbarkeit in dem, was er &uuml;ber Allah berichtet. Denn Allah der Erhabene sagt: &bdquo;Beim Stern, wenn er f&auml;llt! Euer Gef&auml;hrte (Muhammad) geht nicht irre und ist nicht einem Irrtum erlegen. Und Er redet nicht aus eigener Neigung. Es ist nichts anderes als eine Offenbarung, die offenbart wird.&ldquo; (53: 1-4). Was aber seine menschlichen Angelegenheiten anbetrifft, so hat er sich als Mensch darin bem&uuml;ht, das Richtige zu treffen. Er sagt von sich selber diesbez&uuml;glich: &bdquo;Ich bin nichts anderes als Mensch. Und ihr kommt zu mir, damit ich zwischen euch richte. Es mag sein, dass einer von euch sprachgewandter ist und seine Argumente &uuml;berzeugender darstellen kann als der andere, so dass ich ihm Recht auf Grund dessen geben k&ouml;nne, was ich h&ouml;re. Wem ich aber etwas vom Besitz seines Bruders auf diese Art gebe, der soll es nicht nehmen, denn somit schneide ich ihm ein St&uuml;ck Feuer.&ldquo;<a href=\"#_ftn89\"><strong><strong>[89]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Den Glauben daran, dass die Botschaft des Propheten Muhammad f&uuml;r Menschen und auch f&uuml;r Djinn bis zum j&uuml;ngsten Tag gilt. &bdquo;Und Ich habe die Djinn und die Menschen nur dazu erschaffen, dass sie Mir dienen&ldquo; (51: 56), &bdquo;Sprich: Mir ist offenbart worden, dass eine Schar Djinn zuh&ouml;rte. Sie sagten: &sbquo;Wir haben einen erstaunlichen Koran geh&ouml;rt, der zum rechten Wandel leitet. So haben wir an ihn geglaubt. Und wir werden unserem Herrn niemanden beigesellen.&ldquo; (72: 1-2). Im Bezug auf die Menschen bedeutet das, dass Muhammad der Gesandte Allahs zu allen Menschen ist: &bdquo;Und Wir haben dich f&uuml;r die Menschen allesamt nur als Freudenboten und Warner gesandt. Aber die meisten Menschen wissen nicht Bescheid.&ldquo; (34: 28).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Den Gehorsam gegen&uuml;ber dem Propheten in jedem Zusammenhang zeigen, seinen Befehlen folgen: &bdquo;Und was der Gesandte euch zukommen l&auml;sst, das sollt ihr nehmen. Und was er euch verwehrt, davon sollt ihr euch fernhalten.&ldquo; (59: 7).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Befolgung der prophetischen Tradition, d. h. der Muslim muss m&ouml;glichst seine Art und Weise der Religionspraxis nachahmen. Da darf man nichts zur Religion hinzuf&uuml;gen, denn die Art des Gesandten beim Gottesdienst ist die vollkommenste: &bdquo;Sprich: Wenn ihr Allah liebt, dann folgt mir, so wird Allah euch lieben und euch eure S&uuml;nden vergeben. Und Allah ist voller Vergebung und barmherzig.&ldquo; (3: 31) In einem Spruch betont der Gesandte Allahs diese Sache. Indem er sagt: &bdquo;...Wer von euch l&auml;nger lebt, wird viele Verschiedenheiten und Kontroverse sehen. So haltet euch an meine Vorgehensweise fest. Und seid vorsichtig vor den Neuheiten in der Religion, denn jede dieser Neuheiten f&uuml;hrt zum Irren.&ldquo;<a href=\"#_ftn90\"><strong><strong>[90]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Die zweite S&auml;ule: das Gebetsverrichten<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Es handelt sich hier um die Haupts&auml;ule des Islam, ohne die kein Islam besteht. Es ist das wichtigste Werk des Muslims. Wer es wegl&auml;sst, ist ungl&auml;ubig. Der Gesandte Allahs sagt: &bdquo;Das Wesen der Sache ist der Islam, ihre S&auml;ule ist das Gebet und ihre Spitze ist Dschihad.&ldquo;<a href=\"#_ftn91\"><strong><strong>[91]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das Gebet besteht aus Aussagen und Bewegungen, die mit Takbier (d. h., man sagt Allahu akbar = Allah ist gr&ouml;&szlig;er) beginnt und mit Taslim (d. h. man sagt Assalamu alaikum = Friede sei mit euch) endet. Das Gebetverrichten bedeutet Gehorsam, Verehrung und Anbetung zu Allah. Es gibt dem Menschen die M&ouml;glichkeit, Allah anzusprechen und Ihn anzuflehen. Salah ist Sila (Gebet ist der Kontakt) des Menschen mit seinem Sch&ouml;pfer. Sobald sich der Mensch mit den irdischen Gen&uuml;ssen und weltlichen Angelegenheiten derart besch&auml;ftigt, dass die Flamme seines Glaubens zu erl&ouml;schen droht, ruft der Mu&rsquo;adhin (Gebetsrufer) zum Gebet an, was die Flamme des Glaubens wieder anz&uuml;ndet, damit man wieder Kontakt mit Gott hat, und dies zu jeder Zeit. Es sind f&uuml;nf Gebete, welche die Muslime gemeinsam in der Moschee t&auml;glich (am Tag und des Nachts) zu verrichten haben. Es sei denn, man k&ouml;nne aus Krankheit oder Angst u.a. nicht in die Moschee gehen. Auf diese Art lernen Muslime einander kennen und erst&auml;rken Gef&uuml;hle der Liebe und Vertrautheit unter sich. Sie fragen nach einander, ob jemand aus Krankheit oder Armut oder wegen eines Ungl&uuml;cks Hilfe braucht. Wer von ihnen Hilfe braucht, dem helfen sie, wer traurig ist, den tr&ouml;sten sie und wer seine Aufgaben gegen&uuml;ber Allah vernachl&auml;ssigt, dem geben sie Rat usw. Im Gebet werden alle gesellschaftlichen Unterschiede zerst&ouml;rt. Denn alle stehen reihenweise nebeneinander, alt wie jung, reich wie arm, hoch oder niedrig, alle stehen vor Allah in Dem&uuml;tigung. Sie richten sich nach einer einzigen Qibla (Gebetsrichtung = Mekka), durchf&uuml;hren dieselben Bewegungen, rezitieren Koran miteinander und zur selben Zeit.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Dritte S&auml;ule: <em>Zakat<\/em>: Pflichtabgabe (Almosengabe)<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Pflichtabgabe ist ein bestimmter Prozentsatz des eigenen Verm&ouml;gens, den der reiche Muslim in Zufriedenheit und aus Gehorsam gegen&uuml;ber Allah seinen armen, bed&uuml;rftigen oder ben&ouml;tigten Geschwistern im Glauben gibt, damit ihre Bed&uuml;rfnisse durch diese <em>Zakat<\/em> erf&uuml;llt werden und damit sie nicht zu betteln brauchen. Jeder Muslim, der einen gewissen Umfang von Verm&ouml;gen hat, ist zu dieser Abgabe verpflichtet. Allah der Erhabene sagt dazu: &bdquo;Es wurde ihnen jedoch nur empfohlen, Allah zu dienen und dabei Ihm gegen&uuml;ber aufrichtig in der Religion zu sein, als Anh&auml;nger des reinen Glaubens, und das Gebet zu verrichten und die Abgabe zu entrichten. Das ist die richtige Religion.&ldquo; (98: 5)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wer diese Zakat nicht als islamische Pflicht betrachtet und sie verleugnet, ist ungl&auml;ubig. Denn somit vergeudet er etwas, was unter Muslimen bekanntlich als eine der S&auml;ulen des Islam steht, die Allah Muslimen auferlegt hat. Dar&uuml;ber hinaus verweigert er Berechtigten wie den Armen und den Bed&uuml;rftigen ihre Rechte. Zakat ist nicht &ndash; wie jene behaupten, die den Islam nicht wissen &ndash; eine Steuer, die der islamische Staat von seinen B&uuml;rgern kassiert. Wenn diese Behauptung stimmte, dann sollten alle B&uuml;rger des islamischen Staats, Muslime wie Nichtmuslime diese Steuer zahlen. Es ist aber wohlbekannt, dass eine Voraussetzung der Entrichtung von Pflichtabgabe es ist, dass man Muslim ist. Der Nichtmuslim geh&ouml;rt nach dem Islam nicht zu denen, die Zakat zahlen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Voraussetzungen der Pflichtabgabe<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">1. Besitz vom Mindestverm&ouml;gen, d. h. der Muslim, der zur Entrichtung der Pflichtabgabe verpflichtet ist, muss einen Mindestumfang von Geld oder von Verm&ouml;gen besitzen. Dieser Umfang betr&auml;gt umgerechnet 85 Gramm Gold. Das bezieht sich f&uuml;r Gold, Silber, Banknoten und f&uuml;r Handelwaren; f&uuml;r das Vieh gelten andere Kriterien.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">2. Dieses Verm&ouml;gen muss im Besitz der Person ein ganzes Jahr gewesen sein. Wenn dieses Geld oder Verm&ouml;gen bei einem Muslim weniger als ein Jahr bleibt, so ist er nicht verpflichtet, Abgabe zu entrichten. F&uuml;r Getreide zahlt man die Abgabe erst dann, wenn sie reif sind, f&uuml;r Obstfr&uuml;chte hingegen, wenn sie nach dem Anschein gut zu sein versprechen. Das islamische Gesetz bestimmt es, wem diese Pflichtabgabe gegeben werden muss. So sagt der Koran: &bdquo;Die Almosen sind bestimmt f&uuml;r die Armen, die Bed&uuml;rftigen, die, die damit befasst sind, die, deren Herzen vertraut gemacht werden sollen, die Gefangenen, die Verschuldeten, f&uuml;r den Einsatz auf dem Wege Allahs und f&uuml;r den Reisenden. Es ist eine Rechtspflicht von seitens Allahs. Und Allah wei&szlig; Bescheid und ist weise.&ldquo; (9: 60).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der zu entrichtende Prozentsatz ist 2.5%. Der Islam will mit der Pflichtabgabe die Ausrottung der Armut in der islamischen Gesellschaft erreichen und ihre gef&auml;hrlichen Folgen, wie Diebstahl, Raub, Mord, &Uuml;berfall usw. beseitigen. Ferner bezweckt der Islam damit, Solidarit&auml;t und gemeinschaftliche Verantwortlichkeit zu f&ouml;rdern. Der Prophet warnt vor Egoismus und Gleichg&uuml;ltigkeit gegen&uuml;ber fremdem Leid, indem er sagt: &bdquo;Wer eine Speiseware 40 N&auml;chte monopolisiert, der sagt sich von Allah los und von dem sagt Allah sich los. Und es gibt keine Bewohner eines Ortes, unter denen ein Mensch seinen neuen Tag hungrig beginnt, ohne dass sich Allah von ihnen lossagt.&ldquo;<a href=\"#_ftn92\"><strong><strong>[92]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Unterschied zwischen der Pflichtabgabe und der Steuer ist, dass der Muslim die Abgabe in Zufriedenheit, ohne Zwang oder Druck zahlt. Sein Kontrolleur dabei ist sein eigenes Gewissen, sein eigener Glaube, sein Herz, das fest daran glaubt, dass sie gezahlt werden muss. Ihr Bezeichnung <em>Zakat<\/em> bedeutet im Arabischen die Reinigung der Seele, so dass der Reiche sich des Geizes, des Raffgieres und der Habsucht entledigen wird und sein Herz von der Liebe zum Irdischen und zu den weltlichen Gen&uuml;ssen befreien kann. Denn mit diesen schlechten Eigenschaften vergisst man die Leiden und die Notwendigkeiten der Armen und Bed&uuml;rftigen. Deshalb sagt uns der Koran: &bdquo;Und diejenigen, die vor ihrer eigenen Habsucht bewahrt bleiben, das sind die, denen es wohl ergeht.&ldquo; (64: 16).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ebenfalls tr&auml;gt Zakat wesentlich dazu bei, dass die Herzen der Armen und Bed&uuml;rftigen keinen Neid, keinen Hass mehr gegen die Reichen tragen, wenn sie sehen, dass die Reichen die Abgaben zahlen, die ihnen Allah auferlegt hat, und dass diese Reichen f&uuml;r den Unterhalt, die Pflege und f&uuml;r menschliche Lebensbedingungen der Armen sorgen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Texte des islamischen Gesetzes warnen davor, dass man sich weigert, die Pflichtabgabe zu zahlen. So sagt Allah der Erhabene: &bdquo;Diejenigen, die mit dem geizen, was Allah ihnen von seiner Huld beschert hat, sollen nicht meinen, das sei besser f&uuml;r sie. Nein es ist schlechter f&uuml;r sie. Am Tag der Auferstehung wird ihnen das, womit sie gegeizt haben, als Halskette umgelegt werden.&ldquo; (3: 180)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Prophet (a.s.s.) sagt auch dazu: &bdquo;Es gibt keinen Menschen, der Gold oder Silber hat, ohne dass er die auferlegte Abgabe daf&uuml;r zahlt, dem nicht am Tag der Auferstehung aus seinem Gold oder Silber Platten gemacht werden, auf denen er im Feuer gequ&auml;lt wird, so dass seine K&ouml;rperseiten, R&uuml;cken und Gesicht damit verbrannt werden. Und sobald sie kalt werden, werden sie wieder erhitzt. Dies an einem Tag, deren L&auml;nge f&uuml;nfzig Tausend Jahre w&auml;hrt, bis zwischen den Menschen gerichtet wird, und dann sieht dieser Mensch seinen Weg zum Paradies oder zur H&ouml;lle.&ldquo;<a href=\"#_ftn93\"><strong><strong>[93]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Vierte S&auml;ule: Das Fasten<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Muslime fasten einen Monat (Ramadan) im Jahr. Sie enthalten sich gottergeben des Essens, des Trinkens und des Geschlechtsverkehrs seit der Morgend&auml;mmerung bis zum Sonnenuntergang. Denn Allah der Erhabene sagt: &bdquo;O ihr, die ihr glaubt, vorgeschrieben ist euch, zu fasten, so wie es denen vorgeschrieben worden ist, die vor euch lebten, auf dass ihr gottesf&uuml;rchtig werdet.&ldquo; (2: 183).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Sinn des Fastens ist es nicht, materielle Gen&uuml;sse zu unterlassen, sondern dar&uuml;ber hinaus die moralischen M&auml;ngel des Menschen wie L&uuml;gen, Verleumdung, Betrug, Verf&auml;lschung, t&ouml;richtes Gerede usw. aufzugeben. Diese moralische Besserung ist zu jeder Zeit verlangt, dennoch gibt Ramadan die M&ouml;glichkeit daf&uuml;r, dies in betonter Weise zu machen und es in die Tat umsetzen zu m&uuml;ssen. Schlechtes Tun und schlechtes Reden muss man im Ramadan auf jeden Fall unterlassen. Der Prophet sagt: &bdquo;Wer das falsche Zeugnis und das Handeln danach nicht unterl&auml;sst, so braucht Allah es auch nicht, dass er sich des Essens und Trinkens enth&auml;lt.&ldquo;<a href=\"#_ftn94\"><strong><strong>[94]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Fasten ist auch Selbstanstrengung gegen die eigene Begierde auf irdische Gen&uuml;sse und L&uuml;ste, und das hilft dem Muslim, sich von unanst&auml;ndigem Sagen und schlechtem Tun zu distanzieren. Deswegen zeigt uns der Prophet (a.s.s.) die Wirkung und die Belohnung des Fastens, indem er sagt: &bdquo;Allah der Erhabene sagt: &sbquo;Jedes Werk des Menschen geh&ouml;rt ihm, nur das Fasten geh&ouml;rt aber Mir und Ich belohne f&uuml;r es.&rsquo; Fasten ist Schutz gegen B&ouml;ses. Wenn einer von euch an einem Tag fastet, so muss er sich nicht obsz&ouml;n verhalten oder schelten. Wenn jemand anderer ihn aber beschimpft oder bek&auml;mpft, so muss er sagen: &sbquo;ich faste&rsquo;. Bei dem, in dessen H&auml;nden Muhammads Seele liegt, ist der Mundgeruch des Fastenden angenehmer bei Allah als der Moschusgeruch. Wegen des Fastens freut sich man zweimal: wenn man das Fasten bricht und wenn man seinen Herrn trifft.&ldquo;<a href=\"#_ftn95\"><strong><strong>[95]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">F&uuml;nfte S&auml;ule: Die Pilgerfahrt<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Pilgerfahrt ist eine Reise zu Allahs Haus in Mekka, um spezifische Arbeiten, an spezifischen Orten und in spezifischen Zeiten zu vollziehen. Sie ist jedem erwachsenen, verst&auml;ndigen Muslim (Mann und Frau) einmal im Leben Pflicht, vorausgesetzt, dass man die k&ouml;rperliche und finanzielle F&auml;higkeit dazu hat. Wer aber so krank ist, dass er die Hoffnung auf Heil aufgibt, der soll, wenn er reich ist, jemanden anderen bevollm&auml;chtigen, in seinem Namen die Wallfahrt zu vollziehen. Wer arm ist, so dass er kein Geld findet, das nach Erf&uuml;llung seiner Lebensbed&uuml;rfnisse bzw. der Bed&uuml;rfnisse seiner Familie &uuml;brig bleibt, dem entf&auml;llt die Pilgerfahrt. &bdquo;Und Allah hat den Menschen die Pflicht zur Wallfahrt nach dem Haus auferlegt, allen, die dazu eine M&ouml;glichkeit finden. Und wenn einer ungl&auml;ubig ist, so ist Allah auf die Weltbewohner nicht angewiesen.&ldquo; (3: 97).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Pilgerfahrt ist die gr&ouml;&szlig;te Versammlung, in der sich Muslime aus aller Welt an einem Ort sammeln, um in einer bestimmten Zeit den einen Gott anzubeten, sie tragen dieselbe Kleidung, vollziehen denselben Gottesdienst und wiederholen denselben Ruf &bdquo;O Allah, ich (wir) folge (folgen) Deinem Ruf. Ich (wir) stehe (stehen) zu Deinen Diensten, Du hast keinen Teilhaber. Dir seien Lob und Preis und oberste Gewalt! Du hast keinen Teilhaber.&ldquo; D. h. wir sind an diesen Ort als Folge Deines Rufes, in der Hoffnung auf Deine Zufriedenheit mit uns gekommen. Wir bekennen uns zu Deiner Einzigkeit und dazu, dass Du alleine Verehrung und Anbetung verdienst.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Alle stehen nebeneinander in vollkommener Gleichwertigkeit, kein Unterschied besteht nun zwischen vornehmen und einfachen Menschen, zwischen Wei&szlig;en und Schwarzen oder zwischen Arabern und Nichtarabern. Der einzige Unterschied bei Allah besteht darin, ob man gottesf&uuml;rchtig ist und inwieweit. Die Pilgerfahrt best&auml;tigt die islamische Br&uuml;derlichkeit und die emotionale Einheit der Muslime.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Politik im Islam<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam setzte in Bezug auf Politik wie auf alle anderen Bereichen des menschlichen Lebens Grunds&auml;tze und allgemeine Anordnungen fest, die den Kern des islamischen Staats ausmachen sollen. Das islamische Gesetz (Schari&rsquo;a) betrachtet den Herrscher im islamischen Staat als Verantwortlichen f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung der g&ouml;ttlichen Befehle, die durch Anwendung des Gesetzes auf die erlebten Angelegenheiten zustande kommt: &bdquo;W&uuml;nschen sie etwa die Urteilsnorm der Zeit der Unwissenheit? Wer hat denn eine bessere Urteilsnorm als Allah f&uuml;r Leute, die Gewissheit hegen.&ldquo; (5: 50).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Machthaber wird von der Umma (Gesamtheit der Muslime) bevollm&auml;chtigt, um folgendes zu machen:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">1- Er muss sein Bestes daf&uuml;r tun, dass die Muslime in W&uuml;rde leben und dass ihre Religion, ihre Sicherheit, ihr Leben und ihr Verm&ouml;gen gesch&uuml;tzt werden. Der Prophet (a.s.s.) warnt die Herrscher davor, dass sie ihre Untertanen betr&uuml;gen: &bdquo;Wem Allah jemandem die Obhut &uuml;ber einem Volk gibt, der aber ihm nicht den entsprechenden Rat erteilt, dem wird der Geruch des Paradieses verwehrt.&ldquo;<a href=\"#_ftn96\"><strong><strong>[96]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Herrscher im islamischen Staat muss m&ouml;glichst &uuml;ber jene Eigenschaften verf&uuml;gen, die Omar ibn Al-Khattab einst in einem seiner Beamten suchte. Er bat seine Berater um Rat und sagte: &bdquo;Zeigt mir jemanden, den ich in einer Angelegenheit der Muslime einsetze, die mir Sorge bereitete!&ldquo; Sie sagten: &bdquo;Da ist Abdurrahman ibn Auf&ldquo;. Darauf erwiderte er: &bdquo;Er ist schwach.&ldquo; Da schlugen sie einen anderen Namen vor. Er kommentierte: &bdquo;Den brauche ich nicht.&ldquo; Dann fragten sie selber ihn: &bdquo;Wen brauchst du eigentlich?&ldquo; &bdquo;Ich brauche jemanden&ldquo;, antwortete er, &bdquo;der, wenn er der Emir eines Volkes ist, sich wie einer von ihnen verh&auml;lt, und wenn er einer von ihnen ist, so scheint er ihr Emir zu sein.&ldquo; Sie sagten: &bdquo;Mit diesen Eigenschaften kennen wir nur Arrabi&rsquo; Ibn Al-harith.&ldquo; &bdquo;So ist es,&ldquo; best&auml;tigte er ihre Meinung, und ernannte ihn Arrabi&rsquo;.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">2- Er muss keinen Beamten ernennen, der nicht daf&uuml;r geeignet ist, die Verantwortung oder das Vertrauen zu tragen. So darf er keinen Beamten aus Beg&uuml;nstigung oder Entgegenkommen eines Freundes oder eines Verwandten w&auml;hlen und ihn deshalb einem anderen kompetenten Mann vorziehen. Als Abu Bakr, der Wahrhaftige und der erste Kalif (R a), Yazid Ibn Sufian nach Syrien schicken wollte, sagte er ihm: &bdquo;O Yazid, du hast Verwandtschaft, die du etwa mit der Herrschaft beg&uuml;nstigen m&ouml;chtest. Das ist das h&ouml;chste, was mich um dich besorgt. Denn der Prophet (a.s.s.) sagte dazu: &sbquo;Wer von den Herrschern der Muslime jemanden aus Entgegenkommen als Emir einsetzt, &uuml;ber dem ist Allahs Fluch, von dem nimmt Allah nichts Gutes an, bis er ihn in die H&ouml;lle schmei&szlig;t.&rsquo;&ldquo;<a href=\"#_ftn97\"><strong><strong>[97]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-size: large;\">Was die politischen Anordnungen des Islam kennzeichnet:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Die g&ouml;ttliche Herkunft, d. h. sie wurden von Allah, dem Erhabenen, bestimmt. Alle Menschen sind vor diesen Regelungen gleich: Herrscher und Beherrschte, Reiche wie Arme, vornehme wie niedrige und wei&szlig;e wie schwarze Menschen. So darf kein Mensch, so hoch er sein mag, diesen Regelungen entgegenwirken, oder ein Gesetz veranlassen, das gegen sie versto&szlig;en kann. &bdquo;Ein Gl&auml;ubiger oder eine Gl&auml;ubige darf, wenn Allah und sein Gesandter eine Angelegenheit entschieden haben, nicht die M&ouml;glichkeit haben, in ihrer Angelegenheit frei zu w&auml;hlen. Und wer gegen Allah und seinen Gesandten ungehorsam ist, der befindet sich in einem offenkundigen Irrtum.&ldquo; (33: 36).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Allah hat alle Muslime, Herrscher wie normale Menschen, dazu verpflichtet, gem&auml;&szlig; diesen Anordnungen und Regelungen zu arbeiten, ihr Leben danach zu gestalten, sie anzuwenden und zu respektieren. &bdquo;Die Rede der Gl&auml;ubigen, wenn sie zu Allah und seinem Gesandten gerufen werden, damit er zwischen ihnen urteile, besteht darin, dass sie sagen: &sbquo;Wir h&ouml;ren und wir gehorchen.&rsquo; Das sind die, denen es wohl ergeht.&ldquo; (24: 51).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Im Islam gibt es also keinen Absolutismus, selbst der Herrscher durchf&uuml;hrt seine Autorit&auml;ten nur in Verbindung mit dem islamischen Gesetz. Wenn er dem Gesetz widerspricht oder entgegenwirkt, hat er keinen Anspruch auf Gehorsam gegen&uuml;ber den Muslimen. Sie sind dann nicht mehr verpflichtet, seinen Verordnungen zu folgen. In diesem Sinne sagt der Prophet: &bdquo;Der Muslim ist gegen&uuml;ber dem Herrscher zum Zuh&ouml;ren und Gehorsam in dem verpflichtet, was er liebt oder hasst. Nur wenn ihm befohlen wird, etwas zu machen, das gegen Allahs Gesetz steht, dann gibt es hier weder Zuh&ouml;ren noch Gehorsam.&ldquo;<a href=\"#_ftn98\"><strong><strong>[98]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Die Beratung ist ein wesentlicher Bestandteil dieser politischen Ordnung. Sie ist die Achse, auf der das politische System im Islam beruht. Allah der Erhabene beschreibt die islamische Gemeinde folgenderma&szlig;en: &bdquo;...Und die auf ihren Herrn h&ouml;ren und das Gebet verrichten, ihre Angelegenheiten durch Beratung regeln und von dem, was Wir ihnen beschert haben, spenden.&ldquo; (42: 38). Ebenfalls spricht der Erhabene zu seinem Gesandten, indem Er sagt: &bdquo;Es ist um der Barmherzigkeit Allahs willen, dass du ihnen [den Gl&auml;ubigen] gegen&uuml;ber umg&auml;nglich warst. W&auml;rest du grob und hartherzig gewesen, w&auml;ren sie rings um dich fortgelaufen. So verzeihe ihnen und bitte f&uuml;r sie um Vergebung und ziehe sie zu Rate in den Angelegenheiten.&ldquo; (3: 159). Im Vers (42: 38) hat der Erhabene die Beratung mit dem Gebetverrichten verkn&uuml;pft, das die Haupts&auml;ule des Islam ist, was die gro&szlig;e Bedeutung der Beratung indiziert. So muss alles durch Beratung besprochen werden, was das Interesse der islamischen Gemeinde anlangt. Besonders m&uuml;ssen diejenigen, die Einsicht und Wissen haben, zu Rate gezogen werden. Am Ende dieses Verses lobt Allah alle Gl&auml;ubigen, weil sie die Beratung in allen Angelegenheiten vollziehen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Im Vers (3: 159) verlangt Allah von seinem Gesandten, der zugleich auch Herrscher der Muslime ist, dass er die Gl&auml;ubigen in den Angelegenheiten zu Rate zieht, welche im Interesse der ganzen Gemeinde stehen, und &uuml;ber die es kein g&ouml;ttliches Urteil oder koranischer Text gibt. Was aber Allah in seinem Buch entschieden hat, dar&uuml;ber gibt es keine Beratung. Abu Huraira berichtet vom Gesandten Allahs: &bdquo;Ich habe niemanden gesehen, der die Menschen so viel zu Rate zieht wie den Gesandten Allahs (a.s.s.) <a href=\"#_ftn99\"><strong><strong>[99]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die muslimischen Gelehrten verordneten dementsprechend, dass der Herrscher in allen Angelegenheiten, die das Interesse der Muslime betreffen, die Einsichtigen und die Experte um Beratung bittet. Wenn er das nicht macht, so m&uuml;ssen Muslime ihn von ihm verlangen, dass die Meinung der islamischen Gemeinde, gem&auml;&szlig; den beiden vorigen Versen, gefragt werden muss. Denn der Herrscher wird im Islam, wie schon erw&auml;hnt, als ein Bevollm&auml;chtigter betrachtet, der diese Vollmacht nur in den Bereichen anwendet, die der Bevollm&auml;chtigende nennt. Auf der anderen Seite muss die islamische Gemeinde kontrollieren, ob der Herrscher die islamischen Anordnungen der <em>Scharia<\/em> in den verschiedenen Angelegenheiten anwendet oder nicht. Der Islam garantiert es jedem Einzelnen, sich zu den Angelegenheiten der Muslime in irgendeiner Weise zu &auml;u&szlig;ern und Kritik in voller Freiheit zu &uuml;ben, vorausgesetzt, dass er im Rahmen des islamischen Gesetzes spricht, ohne Zwietracht oder Spaltung der Muslime zu beabsichtigen. Der Prophet (a.s.s.) sagt in dieser Hinsicht: &bdquo;Das beste Dschihad besteht darin, ein gerechtes Wort bei einem ungerechten Herrscher zu sagen.&ldquo;<a href=\"#_ftn100\"><strong><strong>[100]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Schon bei den ersten Kalifen herrschte dieses Prinzip der Beratung am besten vor. Der erste Kalif, Abu Bakr, sagt in voller Offenheit: &bdquo;O Leute, ich habe die Herrschaft &uuml;ber euch &uuml;bernommen. Und ich bin nicht der beste unter euch. Wenn ihr seht, dass ich Rechtens tue, so unterst&uuml;tzt mich. Wenn ihr aber einseht, dass ich Unrecht begehe, so bessert mich. Gehorcht mir, solange ich Allah gehorche. Wenn ich aber Allah ungehorsam bin, so gehorcht ihr mir auch nicht.&ldquo; Etwas &Auml;hnliches tut auch Omar Ibn Al-Khattab, der zweite Kalif, der eines Tages an der Kanzel Rede hielt, in der er sagte: &bdquo;Oh Menschen, wenn ihr an mir Abweichung vom Rechten merkt, so haltet mich gerade&ldquo;, da stand ein Nomade und sagte: &bdquo;Bei Allah, wenn wir an dir so etwas merken, werden wir es mit unseren Schwertern gerade halten.&ldquo; Omar &auml;rgert sich &uuml;ber den Mann nicht, auch trug er keinen Hass deswegen gegen ihn, vielmehr hob er seine Hand gen Himmel dankend hoch und sagte: &bdquo;Gepriesen sei Allah, der in meiner Gemeinde Menschen schuf, die meine Fehler korrigieren sollen.&ldquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Herrscher muss auch vom Volk gefragt werden und mit ihm muss die Gemeinde abrechnen. Omar hielt noch einmal eine Rede und an diesem Tag trug er zwei Gew&auml;nder. Da empfahl er den Menschen, Gehorsam zu zeigen. Ein Mann erhob sich und sagte: &sbquo;Du hast keinen Anspruch auf Zuh&ouml;ren oder Gehorsam, bevor du uns erkl&auml;rst, woher du die beiden Gew&auml;nder hast, obwohl jeder von uns nur ein Gewand tr&auml;gt. &ndash; Dies, weil Omar f&uuml;r jeden Muslim nur ein Gewand bestimmte. Da rief Omar sehr laut seinen Sohn Abdullah auf: &sbquo;O Abdullah, erkl&auml;re ihnen die Sache!&rsquo; Da sagte Abdullah Ibn Omar: &sbquo;Ich habe meinem Vater meinen Anteil, mein Gewand, gegeben, da er ein gro&szlig;er langer Mann ist, dem ein Gewand nicht ausreicht.&rsquo; Da sagte der Beduine: &bdquo;Jetzt h&ouml;ren wir zu und gehorchen.&ldquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Derart sch&uuml;tzt der Islam die Rechte der Menschen, ihre allgemeine und pers&ouml;nliche Freiheit, und hielt die Quellen des Gesetzes von eigenen Zuneigungen fern, welche die menschlichen Gesetzgeber befallen, die von Natur aus fehlerhaft sind. Die Gesetze der Menschen werden meistens durch pers&ouml;nliche, regionale oder zeitliche Erw&auml;gungen beeinflusst.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Viele partielle Angelegenheiten hat der Islam den Menschen &uuml;berlassen, denn diese unterstehen zeitlichen und &ouml;rtlichen Verh&auml;ltnissen. Der Islam behandelt diese Sachen in Einzelheiten nicht, sondern er gibt daf&uuml;r allgemeine Regelungen. Somit will der Islam die T&uuml;r vor den Muslimen offen halten, damit sie die Vorschriften und die Bestimmungen festlegen k&ouml;nnen, die ihren lokalen und temporalen Verh&auml;ltnissen und Interessen entsprechen. Die entscheidende Regel in diesem Zusammenhang ist, dass diese menschlichen Bem&uuml;hungen und Regelungen keinen Versto&szlig; gegen die Konstanten des Islam darstellen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">&nbsp;<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Islamische Regelungen im Krieg:<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die grundlegende Regelung im Bezug auf die Nichtmuslime ist aus islamischer Sicht der friedliche Umgang mit ihnen. Dennoch hat der Islam den Krieg nicht verboten, sondern er hat ihn sogar angeordnet, wenn alle Versuche zum Friedemachen scheitern. Das gilt in drei F&auml;llen:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">1- Muslime d&uuml;rfen Krieg f&uuml;hren gegen diejenigen, die als Hindernis vor der Einladung zum Islam stehen. Denn der Islam betrachtet sich als universale Botschaft, die nicht auf ein bestimmtes Volk beschr&auml;nkt ist. Alle Menschen sollen vom Islam wissen und h&ouml;ren, was er von G&uuml;te, Gerechtigkeit, Br&uuml;derlichkeit und Gleichwertigkeit enth&auml;lt. Wenn das geschehen ist, so darf jeder f&uuml;r sich entscheiden und w&auml;hlen, woran einer glaubt. Wenn jemand Hindernisse im Wege dieser Einladung zum Islam stellt, so d&uuml;rfen Muslime ihn bek&auml;mpfen. In diesem Sinne sagt der Koran: &bdquo;Und k&auml;mpft gegen sie, bis es keine Verf&uuml;hrung mehr gibt und bis die Religion g&auml;nzlich nur noch Allah geh&ouml;rt. Wenn sie aufh&ouml;ren, so sieht Allah wohl, was sie tun.&ldquo; (8: 39).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">2- Bei der Verteidigung der Religion, des Lebens, der eigenen Familie oder des eigenen Landes d&uuml;rfen Muslime Krieg f&uuml;hren. In diesem Kontext sagt der Koran: &bdquo;Und k&auml;mpft auf dem Wege Allahs gegen diejenigen, die gegen euch k&auml;mpfen, und begeht keine &Uuml;bertretungen. Allah liebt die nicht, die &Uuml;bertretungen begehen.&ldquo; (2: 190).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">3- Bei Beseitigung des Unrechts und der Unterdr&uuml;ckung der Menschen &uuml;berhaupt, auch wenn die Unterdr&uuml;ckten keine Muslime sind. &bdquo;Was hindert euch daran, zu k&auml;mpfen auf dem Wege Allahs und f&uuml;r diejenigen unter den M&auml;nnern, den Frauen und den Kindern, die wie Schwache behandelt werden und die sagen: &sbquo;Unser Herr, f&uuml;hre uns aus dieser Stadt hinaus, deren Einwohner Unrecht tun, und bestelle uns von Dir her einen sch&uuml;tzenden Freund, und bestelle uns von Dir her einen Helfer.&rsquo;&ldquo; (4: 75).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam setzt f&uuml;r diese Hilfe dieser Unterdr&uuml;ckten voraus, dass sie keinen Versto&szlig; gegen bereits geschlossene Friedens- oder Waffenstillstandsvertr&auml;ge zwischen Muslimen und Nichtmuslimen darstellt. &bdquo;Mit denen aber, die glauben und nicht [nach Medina] ausgewandert sind, habt ihr keine Freundschaft zu pflegen, bis sie auswandern. Wenn sie euch jedoch um Unterst&uuml;tzung wegen der (euch gemeinsamen) Religion bitten, so habt ihr die Pflicht zur Unterst&uuml;tzung, au&szlig;er gegen Leute, zwischen denen und euch eine Vertragspflicht besteht.&ldquo; (8: 72)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wenn der Feind aber den Kampf gegen Muslime aufgibt und sich zum Frieden wendet, so m&uuml;ssen die Muslime dasselbe tun und den Kampf einstellen: &bdquo;...wenn sie sich von euch fernhalten und nicht gegen euch k&auml;mpfen und euch Frieden anbieten, dann erlaubt Allah euch nicht, gegen sie vorzugehen.&ldquo; (4: 90)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Was andere Arten der Kriege anlangt, etwa wie die Kriege wegen Expansion, Annexion, Hegemonie, Racheaktionen oder Kriege, welche nur aus Wunsch auf Machtzeigen oder wegen Stolzparaden gef&uuml;hrt werden, Kriege, welche nur zur Ruinierung und Verw&uuml;stung f&uuml;hren, die sind im Islam v&ouml;llig verboten. Denn selbst der Krieg ist im Islam ein Akt, der um Allahs willen unternommen wird, um Allahs Wort und Gesetz zu erh&ouml;hen. Der Krieg ist, islamisch gesehen, kein Akt der nach pers&ouml;nlichen Zuneigungen oder menschlichen L&uuml;sten laufen darf. &bdquo;Und seid nicht wie diejenigen, die aus ihren Wohnst&auml;tten auszogen, aus &Uuml;bermut und um von den Menschen gesehen zu werden, und die von Allahs Weg abweisen.&ldquo; (8: 47).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ein Mann hat den Propheten (a.s.s.) einmal gefragt: &bdquo;Mancher k&auml;mpft wegen der Beute, mancher wegen des Ruhmes und mancher deswegen, um von den Menschen gesehen zu werden. Wer von diesen k&auml;mpft um Allahs willen?&ldquo; Der Prophet aber erwiderte: &bdquo;Wer deswegen k&auml;mpft, um Allahs Wort zu erh&ouml;hen, der k&auml;mpft um Allahs willen.&ldquo; <a href=\"#_ftn101\"><strong><strong>[101]<\/strong><\/strong><\/a> D. h. keiner von diesen drei kann als K&auml;mpfer um Allahs willen bezeichnet werden.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Obwohl der Islam den Kampf als Notwendigkeitsl&ouml;sung erlaubt, hat er jedoch Regelungen und Verhaltensvorschriften gelegt, denen der Muslim im Krieg folgen muss: z. B. darf keiner von den Feinden au&szlig;er denjenigen get&ouml;tet werden, die sich an den Kampf beteiligen oder dabei helfen. Zivile, alte und kranke Menschen, Frauen, Kinder, Priester, M&ouml;nche, Mediziner u.a. d&uuml;rfen nicht get&ouml;tet werden. Ebenfalls werden ihre verwundeten Krieger verschont, die Leichen ihrer Toten d&uuml;rfen nicht verst&uuml;mmelt, ihre Tiere nicht get&ouml;tet, ihre H&auml;user nicht zerst&ouml;rt werden. Ihre Brunnen und Wasserquellen d&uuml;rfen nicht verschmutzt oder vergiftet werden, ihre fl&uuml;chtenden Soldaten nicht verfolgt werden. Die T&ouml;tung eines dieser Menschen gilt als Unheilstiftung auf Erden, die Allah verworfen hat: &bdquo;Und suche nicht das Unheil auf der Erde, Allah liebt ja nicht die Unheilstifter.&ldquo; (28: 77).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das sind die Anweisungen des Propheten (a.s.s.) und seiner nachfolgenden rechtgeleiteten Kalifen, die sie ihren Kriegsf&uuml;hrern zu geben pflegten, bevor sie zu einem Kampf gingen. Der Gesandte Allahs sagt hierf&uuml;r: &bdquo;Bek&auml;mpft im Namen Allahs und um Allahs willen diejenigen, die an Allah nicht glauben. Erobert aber betr&uuml;gt nicht. Verst&uuml;mmelt keine Leichen und t&ouml;tet keine Kinder!&ldquo;<a href=\"#_ftn102\"><strong><strong>[102]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Abu Bakr der Wahrhaftige pflegte seinen Kriegsf&uuml;hrern vor dem Marsch zum Kampf folgendes zu sagen: &bdquo;H&ouml;rt zu, damit ich euch zehn Ratschl&auml;ge gebe, die ihr im Kopf behalten m&uuml;sst: Betr&uuml;gt nicht und verratet nicht! Keiner von euch darf etwas als Beute zu sich heimlich nehmen! Verst&uuml;mmelt keine Leichen, t&ouml;tet keine Kinder, keine alten M&auml;nner und keine Frauen! Schneidet keine Dattel- und Fruchtb&auml;ume ab, verbrennt keine Dattelb&auml;ume! Schlachtet kein Schaf, kein Kamel und keine Kuh au&szlig;er zum Essen! Ihr werdet an Menschen vorbeikommen, die sich in Kirchen und Tempeln f&uuml;r Gottesdienst zur&uuml;ckgezogen haben, lasst diese sich ungest&ouml;rt damit besch&auml;ftigen, dem sie sich widmen.&ldquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Krieg muss erkl&auml;rt werden, bevor man ihn beginnt, damit kein Betrug begangen wird. Der erhabene Allah befiehlt seinem Gesandten: &bdquo;Und wenn du von bestimmten Leuten Verrat f&uuml;rchtest, so k&uuml;ndige ihnen den Vertrag so eindeutig auf, dass Gleichheit [im Wissen um diese Aufk&uuml;ndigung] zwischen euch besteht. Allah liebt ja die Verr&auml;ter nicht.&ldquo; (8: 58)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Was die Kriegsgefangenen betrifft, so m&uuml;ssen sie aus islamischer Sicht niemals gefoltert, erniedrigt, eingesch&uuml;chtert, verhungert, verdurstet oder von ihnen Exempel gemacht werden. Vielmehr m&uuml;ssen sie aufs beste behandelt werden, denn so verhalten sich Muslime, die Allah im Koran gelobt hat: &bdquo;Und sie geben Speise, die sie selbst m&ouml;gen und brauchen, zu essen dem Bed&uuml;rftigen, der Waise und dem Kriegsgefangenen, und meinen: &sbquo;Wir speisen euch in der Suche nach Allahs Antlitz. Wir wollen von euch weder Lohn noch Dank.&ldquo; (76: 8-9). Der Prophet weist ebenfalls Muslimen an: &bdquo;Kauft den Gefangenen los, gebt dem Hungrigen Essen und besucht den Kranken!&ldquo;<a href=\"#_ftn103\"><strong><strong>[103]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der islamische Staat hat das Recht darauf, die Gefangenen gegen oder ohne L&ouml;segeld oder gegen muslimische Gefangene loszulassen: &bdquo;Wenn ihr sie (eure Feinde) schlie&szlig;lich schwer niedergek&auml;mpft habt, dann schn&uuml;rt ihnen die Fesseln fest. Danach gilt es, sie aus Gnade oder gegen L&ouml;segeld zu entlassen. So m&uuml;sst ihr handeln, bis der Krieg seine Waffenlasten ablegt.&ldquo; (47: 4).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das ist, was die Krieger betrifft. Was aber das normale Volk anlangt, so muss seine Ehre unangetastet, sein Verm&ouml;gen bewahrt, seine W&uuml;rde unerniedrigt bleiben. Die H&auml;user, Wohnung und Institutionen m&uuml;ssen nicht zerst&ouml;rt werden. Racheaktionen d&uuml;rfen nicht ver&uuml;bt werden. Im Grunde muss man im Umgang mit dem normalen Volk g&uuml;tig handeln, verwerfliche Handlungen v&ouml;llig vermeiden und anderen davon abraten und der Gerechtigkeit zum Durchsetzen verhelfen. Die Religion und die Konfessionen des Volkes m&uuml;ssen beachtet werden. Muslime haben diese Regelungen immer ber&uuml;cksichtigt. Der zweite Kalif der Muslime, Omar Ibn Al-Khattab schloss einen der wichtigsten Vertr&auml;ge der Geschichte mit dem Volk Jerusalems, als er die Stadt kurz nach der islamischen Invasion Pal&auml;stinas besuchte. Der Vertrag lautet: &bdquo;Im Namen Allahs, des Barmherzigen, des Allerbarmers. Dies ist der Sicherheitsvertrag, den Omar Ibn Al-Khattab, Emir der Gl&auml;ubigen, dem Volk Jerusalems gegeben hat. Dieses Volk muss seines Lebens, Verm&ouml;gens, seiner Kirchen, Kreuze ... sicher sein. Diese Menschen d&uuml;rfen ob ihrer Religion nicht besch&auml;digt werden...&ldquo; Hat die Geschichte so eine edle Verhaltensweise, so eine Gerechtigkeit oder so eine Toleranz erlebt, die ein Sieger dem Besiegten erwiesen hat, obwohl Omar zu seiner Zeit in der Lage war, dieses Volk zu allen erdenklichen Bedingungen zu verpflichten, die er wollte? Was Omar aber zu diesem toleranten Verhalten bewegte, ist die islamische Gerechtigkeit, ist das Bem&uuml;hen, Allahs Religion in Liebe zu verbreiten.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam verpflichtet die besiegten Nichtmuslime dazu, einen kleinen Betrag als Kopfsteuer j&auml;hrlich zu zahlen. F&uuml;r diesen Tribut gibt es drei Kriterien:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- was die Reichen zahlen m&uuml;ssen, und das betr&auml;gt 48 Dirham im Jahr,<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- was die mittelst&auml;ndigen H&auml;ndler und Bauer u. a. zahlen, und das betr&auml;gt 24 Dirham im Jahr und<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- was die Arbeiter und die Handwerker zahlen, und das sind 12 Dirham im Jahr.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Dieses Geld wird als Gegenleistung f&uuml;r den Schutz ihres Lebens, ihrer Ehre und ihres Besitzes und auch daf&uuml;r bezahlt, dass sie alle Rechte haben, die die Muslime selbst beanspruchen. Der ber&uuml;hmte islamische Kriegsf&uuml;hrer Khalid Ibn Al-Walied ordnet in einem seiner Vertr&auml;ge an: &bdquo;Ich habe mit euch den Vertrag geschlossen, dass ihr den Tribut gegen den Schutz von unserer Seite zahlt. Wenn wir euch sch&uuml;tzen, nehmen wir ihn. Wenn nicht, dann zahlt ihr den Tribut nicht, bis wir euch sch&uuml;tzen k&ouml;nnen.&ldquo;<a href=\"#_ftn104\"><strong><strong>[104]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Nicht jeder muss den Tribut (Kopfsteuer) zahlen. Arme, Kinder, Frauen, Klerus, K&ouml;rper- und Geistesbehinderten und Schwerkranke sind davon befreit. Vielmehr ist der islamische Staat dazu verpflichtet, alle Kosten f&uuml;r Behandlung und Verpflegung dieser Menschen zu &uuml;bernehmen. Diese Anordnung hat Omar zum ersten Mal gemacht, als er eines Tages einen j&uuml;dischen betagten Mann sah, der die Menschen um Almosen bat. Er fragte nach seiner Person und erfuhr, dass er zu denjenigen geh&ouml;rt, die Kopfsteuer zahlen m&uuml;ssen. Da sagte Omar: &bdquo;Wir w&auml;ren mit dir nicht gerecht, wenn wir den Tribut von dir kassieren, als du noch jung und kr&auml;ftig warst, und dich jetzt in deinem hohen Alter zugrunde gehen lassen.&ldquo; Omar nahm den Juden bei der Hand und f&uuml;hrte ihn nach seinem (Omars) Haus und gab ihm das, was er von Essen und Kleidung bei sich fand. Darauf schickte er zum Kassenwart der Staatskasse einen Boten und befahl ihm: &bdquo;Pr&uuml;fe den Fall dieses Mannes und seiner Genossen und gib ihnen von der Staatskasse, was ihnen und ihren Angeh&ouml;rigen gen&uuml;gt. Denn Allah sagt: &bdquo;Die Almosen sind bestimmt f&uuml;r die Armen, die Bed&uuml;rftigen...&ldquo; und dieser geh&ouml;rt zu den Bed&uuml;rftigen vom Volk der Schrift.&ldquo;<a href=\"#_ftn105\"><strong><strong>[105]<\/strong><\/strong><\/a> Khaled Ibn Alwalied schreibt in seinem Vertrag mit dem Volk von Hira: &bdquo;Jeder alte Mann, der nicht mehr arbeiten kann, jeder Kranke, jeder Reiche, der sich verarmt hat, so dass seine Glaubensgenossen ihm Almosen zu geben beginnen, denen soll der Tribut entfallen und ein Gehalt von der Staatskasse gegeben werden, das ihnen und ihren Angeh&ouml;rigen ausreicht.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die deutsche Forscherin Lise Lichtenst&auml;dter kommentiert das tolerante Verfahren der Muslime wie folgt: &bdquo;Die Muslime gaben den Persern und den R&ouml;mern die Wahl nicht, den Islam anzunehmen oder mit dem Schwert zu sterben, sondern er gab ihnen die Wahl, den Islam oder den Tribut anzunehmen. Das ist ein Plan, der deswegen lobenswert ist, weil er auf viel Aufkl&auml;rung hingewiesen hat, als er sp&auml;ter in England w&auml;hrend Elisabeths Regierung angewendet wurde.&ldquo;<a href=\"#_ftn106\"><strong><strong>[106]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Was die Vertragstr&auml;ger innerhalb des islamischen Staats anbetrifft, so m&uuml;ssen ihre Rechte vollkommen bewahrt werden, ohne dass ihnen Unrecht, Aggression oder Missbrauch zuteil wird: &bdquo;Allah verbietet euch nicht, denen, die nicht gegen euch der Religion wegen gek&auml;mpft und euch nicht aus euren Wohnst&auml;tten vertrieben haben, Piet&auml;t zu zeigen und Gerechtigkeit angedeihen zu lassen. Allah liebt ja die, die gerecht handeln.&ldquo; (60: 8).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ebenfalls sagt der Prophet (a.s.s.): &bdquo;Wer einen Menschen t&ouml;tet, der einen Vertrag mit Muslimen geschlossen hat, der wird den Geruch des Paradieses nicht wahrnehmen k&ouml;nnen, obwohl sein Geruch von einer Entfernung wahrgenommen werden kann, die man in vierzig Jahren durchschreitet.&ldquo;<a href=\"#_ftn107\"><strong><strong>[107]<\/strong><\/strong><\/a> Auch sagt der Gesandte Allahs in diesem Zusammenhang: &bdquo;Wer gegen einen Vertragshalter Unrecht ver&uuml;bt, ihn mit mehr Arbeit beauftragt, als er aushalten kann oder ihm etwas ohne seine Bewilligung entrei&szlig;t, dem bin ich am j&uuml;ngsten Tag sein Gegner, der ihn bew&auml;ltigen wird&ldquo;<a href=\"#_ftn108\"><strong><strong>[108]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Wirtschaft im Islam<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Geld ist der Hauptnerv und der grundlegende Bestandteil des Lebens. Das islamische Gesetz will mit dem Geld eine ausgewogene Gesellschaft schaffen, in der die soziale Gerechtigkeit existiert, welche den Menschen in dieser Gesellschaft das w&uuml;rdige Leben erm&ouml;glicht. Allah sagt im Koran: &bdquo;Das Verm&ouml;gen und die S&ouml;hne sind der Schmuck des diesseitigen Lebens&ldquo; (18: 46).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Da das Geld und das Verm&ouml;gen diese wichtige Stellung f&uuml;r Gesellschaften und f&uuml;r einzelne Personen haben, hat der Islam den Muslimen einen gewissen Prozentsatz als Pflichtabgabe auferlegt, der 2.5% des Verm&ouml;gens erreicht und <em>Zakat<\/em> hei&szlig;t. <em>Zakat<\/em> wird von dem Verm&ouml;gen der Reichen genommen, das ein ganzes Jahr bei ihnen &uuml;berfl&uuml;ssig blieb, d. h. ihren Lebensunterhalt und ihre Lebensbed&uuml;rfnisse &uuml;berl&auml;uft. Wir haben dar&uuml;ber oben gesprochen und haben gezeigt, dass es sich hier um ein Recht der Armen handelt, dessen Nichtzahlen verboten ist.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das bedeutet aber nicht, dass der Islam das Privateigentum oder den Privathandel abschafft, vielmehr best&auml;tigt und beachtet der Islam das alles. Was der Islam hingegen verbietet, ist der Angriff auf die fremden Eigent&uuml;mer und Verm&ouml;gen. Der Koran warnt strengstens davor: &bdquo;Und verzehrt nicht untereinander euer Verm&ouml;gen durch Betrug.&ldquo; (2: 188)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Dar&uuml;ber hinaus setzte der Islam Ordnungen, die sein Ziel realisieren lassen, dass alle Individuen der Gesellschaft ein w&uuml;rdiges Leben f&uuml;hren k&ouml;nnen. Zu diesen Ordnungen geh&ouml;ren folgende:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">1- Verbot von Wucher und Zinsen, weil sie beide eine Ausnutzung der Not und der Leistung von armen Menschen bedeuten, so dass die Reichen die Gelder und das Verm&ouml;gen der Armen ohne wirkliche Gegenleistung beanspruchen. Fremde Gelder und Verm&ouml;gen sind aber stark geheiligt, d. h. sie m&uuml;ssen unantastbar bleiben. Verbreitung der Wucherei f&uuml;hrt auch dazu, dass g&uuml;tige Wohltaten verschwinden und dass die Gelder sich in den H&auml;nden einer bestimmten Gruppe von Menschen anh&auml;ufen. Deswegen hat der Islam jegliche Art von Wucherei verboten: &bdquo;O ihr, die ihr glaubt, f&uuml;rchtet Allah und lasst k&uuml;nftig bleiben, was an Zinsnehmen anf&auml;llt, so ihr gl&auml;ubig seid. Wenn ihr es nicht tut, so erwartet Krieg von Allah und seinem Gesandten. Wenn ihr umkehrt, steht euch euer Kapital zu; so tut ihr kein Unrecht, und es wird euch kein Unrecht getan.&ldquo; (2: 278-279)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">2- Im Gegensatz dazu f&ouml;rdert der Islam den zinslosen Darlehen. So sagt der Prophet in diesem Zusammenhang: &bdquo;Wer einem Muslim ein Dirham zweimal leiht, so wird ihm das als ein einmaliges Almosen in H&ouml;he von einem Dirham belohnt.&ldquo;<a href=\"#_ftn109\"><strong><strong>[109]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das islamische Gesetz empfiehlt dem Gl&auml;ubiger abzuwarten, bis der Schuldner in der Lage ist, das Geld zur&uuml;ckzuzahlen, auch wenn das den vereinbarten Termin der R&uuml;ckzahlung &uuml;berschreitet. Das gilt demjenigen, der wirklich zur&uuml;ckzahlen will, aber im Moment nicht kann, nicht aber demjenigen, wer hinhalten will. &Uuml;ber den ersten sagt der Koran: &bdquo;Und wenn ein Schuldner in Bedr&auml;ngnis ist, dann gew&auml;hrt ihm Aufschub, bis sich bei ihm Erleichterung einstellt.&ldquo; (2: 280). In der Sunna des Propheten ist diese Empfehlung noch einmal angesprochen, indem der Prophet sagt: &bdquo;Wer einem bedr&auml;ngten Schuldner Aufschub gew&auml;hrt, dem wird der Schuldbetrag jeden Tag als Almosengabe angerechnet.&ldquo;<a href=\"#_ftn110\"><strong><strong>[110]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">3- Dar&uuml;ber hinaus f&ouml;rdert der Islam &ndash; jedoch ohne Verpflichtung &ndash; die Schuld entfallen zu lassen, wenn man das Gef&uuml;hl hat, dass der Schuldner finanziell unf&auml;hig ist, den Betrag zur&uuml;ckzuzahlen. Dar&uuml;ber sagt der Koran: &bdquo;Wenn ihr es ihm aber als Almosen erlasst, ist es besser f&uuml;r euch, so ihr Bescheid wisst.&ldquo; (2: 280). In dieser Hinsicht sagt der Prophet auch: &bdquo;Wer sich darauf freut, dass ihn Allah von der Besorgnis des Auferstehungstags rettet, der soll einem Schuldner Aufschub gew&auml;hren oder ihm das Darlehen als Almosen erlassen.&ldquo;<a href=\"#_ftn111\"><strong><strong>[111]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">4- Der Islam hat auch jegliche Art von Monopolisierung der Waren verboten. Der Monopolisierende beh&auml;lt die Speisen und die Waren bei sich, welche die Menschen brauchen, bis sie auf dem Markt gering werden. Somit kann er selber den Preis bestimmen, der dem Umfang seiner Habgier entspricht, was einen gro&szlig;en Schaden der anderen Menschen hervorruft. Deswegen sagt der Prophet (a.s.s.): &bdquo;Wer monopolisiert, ist ein S&uuml;ndiger&ldquo;<a href=\"#_ftn112\"><strong><strong>[112]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Abu Jussuf, der Sch&uuml;ler und der sp&auml;tere Gef&auml;hrte von Abu Hanifa, sagt: &bdquo;Alles das gilt als Monopolisierung, wessen Absperrung den Menschen schadet, auch wenn das Gold oder Silber ist. Wer es monopolisiert, hat sein Recht also missbraucht in dem, was er besitzt. Denn das Ziel von Verbot der Monopolisierung ist es, Besch&auml;digung der Menschen aufzuheben. Denn die Menschen haben verschiedene Bed&uuml;rfnisse, die durch Monopolisierung beschr&auml;nkt werden. Der Machthaber hat das Recht darauf, den Monopolisten dazu zu zwingen, die bei ihm abgesperrten Waren mit einem verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igen Gewinnanteil zu verkaufen, ohne dem Verk&auml;ufer oder den K&auml;ufern zu schaden. Wenn der Monopolist aber das verweigert, darf der Machthaber die Waren beschlagnahmen und sie gegen logischen Preis zu verkaufen. So schneidet er demjenigen den Weg ab, wer sich verf&uuml;hren l&auml;sst, die Waren zu monopolisieren und die Bed&uuml;rfnisse der Menschen auszun&uuml;tzen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">5- Der Islam hat die Steuer verboten, welche der H&auml;ndler zahlen muss, damit er seine Waren auf den Markt oder in ein gewisses Land bringen kann. Dazu sagt der Prophet (a.s.s.): &bdquo;Kein Steuerkassierer gelangt ins Paradies.&ldquo;<a href=\"#_ftn113\"><strong><strong>[113]<\/strong><\/strong><\/a> Denn diese Steuer ist keine gerechtfertigte Geldentnahme und daher ist sie verboten; die Steuer veranlasst es, Geld von einem Menschen unberechtigt zu nehmen und es einem unberechtigten Menschen zu geben. Wer dabei hilft, wie Schreiber, Kassierer, Zeuge u.a., dem steht die prophetische Bedrohung vor: &bdquo;Es gelangt ins Paradies kein Fleisch und kein Blut, die aus Verbotenem gewachsen sind. Ihnen geb&uuml;hrt nur Feuer.&ldquo;<a href=\"#_ftn114\"><strong><strong>[114]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">6- Der Islam verbietet auch die Aufh&auml;ufung von Geldern, ohne Allahs Anteil wie <em>Zakat<\/em> auszuzahlen, deren Zahlung im Interesse der Menschen steht. Denn die beste Art des Umganges mit Geld ist es, dass dieses Geld immer in Umlauf unter den Menschen besteht, damit sich die Wirtschaft bewegt, was auch der Gesellschaft gro&szlig;en Nutzen bringt. &bdquo;Denjenigen, die Gold und Silber horten und es nicht auf Wege Allahs spenden, verk&uuml;nde eine schmerzhafte Pein.&ldquo; (9: 34).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wie der Islam das Privateigentum beachtet, so reglementiert er die Ma&szlig;nahmen, die Rechte und Pflichten des Menschen darin zeigen. Unter den Pflichten gibt es einige, die sich auf den Besitzer selbst, seine Familie und auf seine Verwandten beziehen. Andere Pflichten von Seiten des Besitzers beziehen sich auf die einzelnen Personen der Gesellschaft wie die Pflichtabgaben (Zakat), Almosen und Wohlt&auml;tigkeit. Eine dritte Art bezieht sich auf die Pflichten des Einzelnen gegen&uuml;ber seiner Gesellschaft im Allgemeinen, so dass er beim Bau von Schulen, Krankenh&auml;usern, Waisenh&auml;usern und Moscheen u.a. finanziell beitragen soll. Somit wird das Geld nicht in der Hand einer kleinen Schicht der Gesellschaft aufgeh&auml;uft.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">7- Der Islam verbietet auch, Ma&szlig; und Gewicht zu verk&uuml;rzen, weil das eine Art Diebstahl, Betrug und F&auml;lschung ist. Deswegen sagt der Erhabene im Koran: &bdquo;Wehe denen, die das Ma&szlig; verk&uuml;rzen, die, wenn sie sich von den Menschen zumessen lassen, volles Ma&szlig; verlangen. Wenn sie ihnen aber zumessen oder abw&auml;gen, weniger geben.&ldquo; (83: 1-3)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">8- Auch verbietet der Islam es, dass jemand sich dessen bem&auml;chtigt, das einen Allgemeinnutz der Menschen darstellt, wie Wasserquellen und &ouml;ffentliches Weideland, das keinem bestimmten Menschen geh&ouml;rt. Denn der Prophet (a.s.s.) sagt: &bdquo;Drei Menschen wird Allah am j&uuml;ngsten Tag weder sprechen noch ansehen: einen, der durch falschen Eid seine Ware verkauft, einen, der nach dem Nachmittagsgebet einen falschen Eid ablegt, um einen Muslim um einen Teil seines Verm&ouml;gens zu bringen, und einen, der anderen Menschen das Wasser verwehrt, das ihm &uuml;brig bleibt. Am Tag der Auferstehung sagt ihm Allah: &sbquo;Heute verwehre ich dir meine Huld, wie du den Menschen verwehrt hattest, was deine H&auml;nde nicht schufen.&ldquo;<a href=\"#_ftn115\"><strong><strong>[115]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Von dem Propheten stammt auch der Spruch: &bdquo;Den Menschen sind drei Dinge gemeinsam: Weideland, Wasser- und Feuerquellen.&ldquo;<a href=\"#_ftn116\"><strong><strong>[116]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">9- Der Islam richtete ein Erbsystem ein, das das Erbe auf die Berechtigten nach der Verwandtschaftsstufe verteilen l&auml;sst. Kein Mensch darf das Erbgut nach dem Gutd&uuml;nken oder nach eigener Zuneigung verteilen. Ein Vorteil dieses Systems ist u.a., dass es die gro&szlig;en Eigent&uuml;mer kleiner macht, so dass die Aufh&auml;ufung von Verm&ouml;gen in der Hand einer kleinen Gruppe unm&ouml;glich macht. Zum Erbsystem im Islam sagt der Gesandte Allahs (a.s.s.): &bdquo;Allah hat jedem vom Erbe gegeben, was ihm geb&uuml;hrt, so darf es kein testamentarischer Anteil dem Erbenden noch zugeschrieben werden.&ldquo;<a href=\"#_ftn117\"><strong><strong>[117]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">10- Der Islam organisiert auch das Stiftungssystem, das zwei Bereiche enth&auml;lt:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Privatstiftung, die sich auf die Familie und die Angeh&ouml;rigen des Stiftungsurhebers bezieht. Diese Stiftung zielt darauf, die Angeh&ouml;rigen vor Armut oder Schicksalsschl&auml;gen zu sch&uuml;tzen. Zu den Richtigkeitsbedingungen dieser Stiftungsart geh&ouml;rt es, dass ihr Nutz auf die karitativen Institutionen der Gesellschaft zur&uuml;ckgeht, wenn keine Nachkommenschaft des Stiftenden mehr existiert.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Allgemeine Stiftung, die (oder deren Gewinnanteil) im Dienste der karitativen Arbeiten wie im Bau von Krankenh&auml;usern, Schulen, Stra&szlig;en, &ouml;ffentlichen Bibliotheken, Moscheen, Waisen- und Findlingsh&auml;usern und Altersheimen oder in dem investiert wird, was der Gesellschaft irgendeinen Nutzen bringt. Der Prophet f&ouml;rdert Muslime zu diesen Wohltaten, indem er sagt: &bdquo;Wenn der Mensch stirbt, so bricht seine belohnbare Arbeit ab au&szlig;er in drei F&auml;llen: Wenn er ein verbleibendes Almosen ausgegeben hat (d. h. eine Wohltat, deren Wirkung nach dem Tod deren Urhebers weiterbleibt), wenn er ein n&uuml;tzliches Wissen oder wenn er einen frommen Sohn hinterlassen hat, der Allah f&uuml;r seine Eltern um Gnade bittet.&ldquo;<a href=\"#_ftn118\"><strong><strong>[118]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">11- Der Islam hat auch das Testament als Regelung festgelegt. Der Muslim darf ein Testament mit dem Sinne machen, dass er einen gewissen Anteil von seinem Verm&ouml;gen nach seinem Tod f&uuml;r die Wohlt&auml;tigkeiten bestimmt. Dennoch soll dieser Anteil das Drittel des ganzen Verm&ouml;gens nicht &uuml;berschreiten. Amer Ibn Sa&rsquo;d berichtet: &bdquo;Der Prophet (a.s.s.) pflegte mich w&auml;hrend meiner Krankheit in Mekka zu besuchen. Da sagte ich ihm einmal: &sbquo;Ich habe Verm&ouml;gen. Kann ich das ganze Verm&ouml;gen als Testament schreiben?&rsquo; &sbquo;Nein&rsquo;, sagte der Prophet. So fragte ich wieder: &sbquo;Dann die H&auml;lfte&rsquo; &ndash; &sbquo;Nein&rsquo;, sagte er noch einmal. Dann habe ich zum dritten Mal gefragt: &sbquo;Das Drittel also?&rsquo; Da erwiderte der Prophet: &sbquo;Das Drittel - und das ist noch zu viel. Wenn du deine Angeh&ouml;rigen reich hinterl&auml;sst, so ist das besser als wenn du sie arm hinterl&auml;sst, so dass sie die Menschen um Hilfe bitten. Alles, was du ausgibst, wird bei Allah als Almosen betrachtet, sogar der Bissen vom Essen, den du in den Mund deiner Frau f&uuml;hrst. M&ouml;ge Allah dich erh&ouml;hen, so dass manche Menschen von dir N&uuml;tze und andere von dir Schaden kriegen.&ldquo;<a href=\"#_ftn119\"><strong><strong>[119]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">12- Alles ist verboten, was unter dem Sinn des folgenden Verses steht: &bdquo;O ihr, die ihr glaubt, verzehrt nicht untereinander euer Verm&ouml;gen durch Betrug...&ldquo; (4: 29) Das kann folgende Handlungen umfassen:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Gewaltsame Wegnahme von Verm&ouml;gen anderer Menschen, denn das ist ein Unrecht, das zur Zerst&ouml;rung der Gesellschaft f&uuml;hren kann. Davor warnt der Prophet strengstens, indem er sagt: &bdquo;Wer das Recht eines Muslims mit seiner Rechten wegnimmt, so erlegt ihm Allah das Feuer als verbindliche Strafe auf und verbietet ihm das Betreten des Paradieses.&ldquo; Da fragte ein Mann: &bdquo;Auch wenn es um eine einfache Sache geht, oh Gesandter Allahs?&ldquo; Der Prophet erwiderte: &bdquo;Auch wenn es sich um einen winzigen Stab aus Holz handelt.&ldquo;<a href=\"#_ftn120\"><strong><strong>[120]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Diebstahl, denn diese Tat geh&ouml;rt zu denjenigen Taten, die den Glauben heftig ersch&uuml;ttern. Der Prophet (a.s.s.) sagt: &bdquo;Der Ehebrecher wird in der Zeit nicht gl&auml;ubig, in der er den Ehebruch begeht. Der Dieb wird in der Zeit nicht gl&auml;ubig, in der er den Diebstahl begeht. Und der Trinker wird in der Zeit nicht gl&auml;ubig, in der er den Wein trinkt.&ldquo; Diebstahl ist auch eine gewaltsame Wegnahme des fremden Verm&ouml;gens. Daher entscheidet Allah die folgende Strafe f&uuml;r Diebe und Diebinnen: &bdquo;Und hackt dem Dieb und der Diebin die H&auml;nde ab zur Vergeltung f&uuml;r das, was sie erworben haben, dies als abschreckende Strafe von Seiten Allahs. Und Allah ist m&auml;chtig und Weise.&ldquo; (5: 38)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das Handabhacken geht nur unter den folgenden Bedingungen:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">a- Das Geld muss zur Zeit des Diebstahls in einem sicheren Ort (z. B. Kasten, Schrank, geschlossener Raum) aufbewahrt sein, den der Dieb aufbricht.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">b- Der Grund des Diebstahls muss etwas anderes als der Bedarf nach Essen, Trinken oder nach Kleidung sein. Wenn der Diebstahl aus einem Grund von diesen dreien begangen wird, so wird kein Handabhacken durchgef&uuml;hrt. So hat Omar angeordnet, als die Muslime auf der Halbinsel ein d&uuml;rres Jahr erlebten.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">c- Der gestohlene Betrag muss ein Mindestma&szlig; &uuml;berschreiten.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Einige Gelehrten sind der Meinung, dass die Umkehr des Diebes von Allah nicht angenommen wird, wenn er das gestohlene Geld seinem urspr&uuml;nglichen Inhaber nicht zur&uuml;ckgibt, au&szlig;er in dem Fall, wenn der Dieb mittellos ist, und wenn es so ist, dann muss er den urspr&uuml;nglichen Besitzer um Verzeihung bitten. Die Strafe des Diebstahls entf&auml;llt, wenn der Betroffene, dessen Geld gestohlen wurde, auf die R&uuml;ckzahlung verzichtet, bevor die Sache vor den Richter kommt.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Betrug und Verrat, weil der Prophet sagt: &bdquo;Wer eine Waffe gegen uns richtet, geh&ouml;rt nicht zu uns. Und wer uns betr&uuml;gt, geh&ouml;rt nicht zu uns.&ldquo; <a href=\"#_ftn121\"><strong><strong>[121]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Die Bestechung, denn sie geh&ouml;rt zu den Taten, die zur Wegnahme fremder Verm&ouml;gen in einer unberechtigten Weise f&uuml;hren. &bdquo;Und verzehrt nicht untereinander euer Verm&ouml;gen durch Betrug, und &uuml;bergebt es nicht den Richtern, um einen Teil des Verm&ouml;gens der Menschen in s&uuml;ndhafter Weise wissentlich zu verzehren.&ldquo; (2: 188) Auch sagt der Prophet dazu: &bdquo;Allah verflucht den Bestechenden und den Bestochenen.&ldquo;<a href=\"#_ftn122\"><strong><strong>[122]<\/strong><\/strong><\/a> In anderen &Uuml;berlieferungen wird auch der Vermittler zwischen den beiden verflucht.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Bestechende wird verflucht, weil er dazu beitr&auml;gt, dass diese schlimme Erscheinung verbreitet wird, die die Gesellschaft verdirbt. Wenn der Bestechende nicht existierte, so existierte auch der Bestochene nicht. Der Bestochene wird verflucht, weil er einerseits dem Bestechenden Unrecht getan hat, indem er sein Verm&ouml;gen unberechtigt weggenommen hat, und weil er andererseits seiner Verantwortung gegen&uuml;ber untreu ist, die ihm anvertraut wurde. Denn er nimmt von den Menschen Geld gegen seine Arbeit, die urspr&uuml;nglich seine vom Staat bestimmte Aufgabe ist und gegen die er seinen staatlichen Lohn erh&auml;lt. Ferner k&ouml;nnen die Kontrahenten oder die Konkurrenten des Bestechenden dadurch stark besch&auml;digt werden. Was den Vermittler zwischen den beiden angeht, so nimmt er unberechtigtes Geld vom Bestechenden und vom Bestochenen und f&ouml;rdert die Verbreitung dieses harmvollen Ph&auml;nomens.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam verbietet es, dass man um den Kauf eines bereits verkauften Guts bittet, es sei denn, dass der erste K&auml;ufer es zul&auml;sst. Denn so ein Verhalten ruft Ressentiments und Anfeindungen unter den einzelnen Personen hervor. Deshalb sagt der Prophet (a.s.s.): &bdquo;Der eine von euch darf eine Ware nicht kaufen, nachdem sein Bruder sie gekauft hat. Und der eine von euch darf eine Frau nicht verloben, nachdem sein Bruder sie f&uuml;r sich verlobt hat. Es sei denn, sein Bruder erlaubt es ihm.&ldquo;<a href=\"#_ftn123\"><strong><strong>[123]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Sozialwesen im Islam<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam etablierte feste soziale Ordnungen, die Rechte und Pflichten der einzelnen Personen bestimmen, damit die Gesellschaft redlich leben kann. Unter diesen Rechten und Pflichten gibt es spezielle und allgemeine Rechte und Pflichten. Die speziellen Rechte und Pflichten, die Allah bestimmt hat, sind z. B.:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">1. Das Recht des Machthabers gegen&uuml;ber den B&uuml;rgern<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Dieses Recht besteht im Zuh&ouml;ren und Gehorchen in allen Dingen, au&szlig;er in dem, was Allah verboten hat. Denn der Gehorsam gegen&uuml;ber ihm ist ein Teil des Gehorsams gegen&uuml;ber Allah, der im Koran sagt: &bdquo;O ihr, die ihr glaubt, gehorcht Allah und gehorcht dem Gesandten und den Zust&auml;ndigen unter euch.&ldquo; (4: 59)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Auch m&uuml;ssen Muslime dem Herrscher Ratschlag in guter und h&ouml;flicher Art und Weise erweisen, ohne ihn zu betr&uuml;gen. Das kann dadurch erreicht werden, dass man ihn an das erinnert, was ihm und seinem Volk n&uuml;tzt, was das Volk braucht usw. Allah befiehlt Moses und Aaron, dem Pharao gutes zu sagen: &bdquo;Geht zu Pharao, er zeigt ja ein &Uuml;berma&szlig; an Frevel. So sprecht zu ihm in sanfter Rede, vielleicht bedenkt er es, oder er f&uuml;rchtet sich.&ldquo; (20: 43-44) Der Prophet sagt selber: &bdquo;Religion besteht im Ratgeben. Da fragten die Gef&auml;hrten: weswegen soll man Ratschlag erweisen, Gesandter Allahs. Da sagte er: wegen Allah, seines Buches, seines Gesandten, wegen der Machthaber der Muslime und wegen aller Muslime.&ldquo;<a href=\"#_ftn124\"><strong><strong>[124]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Den Herrscher muss man zur Bedr&auml;ngniszeit und in Not unterst&uuml;tzen, ihn nicht bek&auml;mpfen oder im Stich lassen, auch wenn man nicht zu den Menschen geh&ouml;rt, die diesen Herrscher gew&auml;hlt haben. Denn dazu sagt der Prophet (a.s.s.): &bdquo;Wenn euer Staatsgebilde einheitlich ist, unter einem Machthaber in Gehorsam steht und einer kommt, der Ungehorsam zeigt und euch auseinander bringen will, den m&uuml;sst ihr t&ouml;ten&ldquo;<a href=\"#_ftn125\"><strong><strong>[125]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">2- Rechte der B&uuml;rger gegen&uuml;ber dem Herrscher<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Rechte der B&uuml;rger gegen&uuml;ber dem Herrscher lassen sich in f&uuml;nf Punkten zusammenfassen<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">1- Der Herrscher muss die B&uuml;rger in Gerechtigkeit so regieren, dass er jedem B&uuml;rger sein Recht zukommen l&auml;sst. Er muss auch bei Verteilung der Aufgaben und beim Richten zwischen ihnen gerecht sein. Er muss keine gesellschaftliche Gruppe anderen Gruppen vorziehen, weil der Prophet sagt: &bdquo;Am liebsten und am n&auml;chsten zu Allah steht am Tage der Auferstehung der gerechte Herrscher, und am verhasstesten zu Allah steht am Tage der Auferstehung der ungerechte Herrscher, der die schlimmste Pein leiden muss.&ldquo;<a href=\"#_ftn126\"><strong><strong>[126]<\/strong><\/strong><\/a><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">2- Er muss seine B&uuml;rger nicht betr&uuml;gen: &bdquo;Kein Herrscher betr&uuml;gt sein Volk, &uuml;ber dem Allah ihm die Herrschaft anvertraut, ohne dass Allah ihm den Zugang ins Paradies verbietet.&ldquo;<a href=\"#_ftn127\"><strong><strong>[127]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">3- Er muss sich von seinen B&uuml;rgern in den politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Angelegenheiten beraten lassen. Die Beratung besteht in den Angelegenheiten, die von der &Uuml;berlieferung nicht im Einzelnen behandelt wurden. Bei den klaren Entscheidungen, die Allah der Erhabene getroffen hat, gibt es keine Beratung. Darin sind alle Muslime einig, Herrscher wie Volker. Das Volk muss die Chance und die Freiheit dazu haben, sich &uuml;ber die Fragen zu &auml;u&szlig;ern, die seine Interessen betreffen. Der Herrscher muss diese Ansichten annehmen, sobald er sie zutreffend und richtig findet. Der Koran betont das Prinzip der Beratung, indem er von Muhammad (a.s.s.) und seinen Anh&auml;ngern sagt: &bdquo;Es ist um Allahs Barmherzigkeit willen, dass du ihnen gegen&uuml;ber umg&auml;nglich warst. W&auml;rst du grob und hartherzig gewesen, w&auml;ren sie rings um dich fortgelaufen. So verzeihe ihnen und bitte f&uuml;r sie um Vergebung und ziehe sie zu Rate in den Angelegenheiten.&ldquo; (2: 159)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Gesandte Allahs hat bei Badr Gefecht die Muslime zu Rate gezogen, als er die Truppen an einem Ort stationieren wollte, der entfernt von den Wasserquellen lag. Ein Gef&auml;hrte fragte ihn: &bdquo;Gesandter Allahs, ist das ein Ort, den Allah f&uuml;r dich gew&auml;hlt hat oder ist es die Kriegstaktik, die entscheidet?&ldquo; &ndash; &bdquo;Es ist die Kriegstaktik,&ldquo; sagte der Prophet. So gab der Gef&auml;hrte seinen Rat: &bdquo;Wir sollen uns jenseits der Wasserquellen stationieren, damit wir zum Wasser n&auml;her kommen und unseren Feind davon fernhalten.&ldquo; Der Prophet fand diese Idee zutreffend und setzte sie in die Tat um.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">4- Er muss das Gesetz Allahs als Ausgang und Quelle seiner Regierung nehmen. Das islamische Gesetz muss die Verfassung sein, nach der der Herrscher sein Volk behandelt. Da gibt es keinen Raum f&uuml;r pers&ouml;nliche Erw&auml;gungen oder eigene Zuneigungen, es gibt keinen Raum f&uuml;r spontane Entscheidungen, die richtig oder falsch sein k&ouml;nnen. Es gibt nur Allahs Gesetz. Der zweite Kalif, Omar, sagte eines Tages zu Abu Mariam As-Saluly, dem M&ouml;rder von Zaid Ibn Al-Khattab, dem Bruder Omars: &bdquo;Bei Allah, ich habe dich nicht lieb und werde es nicht tun, bis die Erde das Blut liebt.&ldquo; Darauf sagte Abu Mariam: &bdquo;Wird das mich an etwas von meinem Recht verhindern?&ldquo; &ndash; &bdquo;Nein&ldquo;, sagte Omar. Da sagte Abu Mariam: &bdquo;Das macht mir also nichts, wegen der Liebe sind nur Frauen traurig&ldquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">5- Der Herrscher muss sich von seinem Volk nicht fernhalten und sich hinter geschlossenen T&uuml;ren stecken, so dass das Volk keinen Zugang zu ihm findet. Er muss auch im Umgang mit den B&uuml;rgern nicht &uuml;bermutig oder hochn&auml;sig sein. Er muss keine Vermittler zwischen ihm und dem Volk einstellen, die denjenigen zu ihm zulassen, wen sie wollen, und demjenigen den Weg versperren, wer ihnen nicht gef&auml;llt. Der Prophet warnt vor so einem Verhalten, indem er sagt: &bdquo;Wer etwas von der Herrschaft &uuml;ber den Muslimen &uuml;bernimmt, und sich dann von ihnen zur&uuml;ckzieht, so dass er ihrer Not, ihrem Bed&uuml;rfnis, ihrer Bed&uuml;rftigkeit und ihrer Armut nicht entgegenwirkt, wird Allah sich am Tage der Auferstehung von ihm zur&uuml;ckziehen und seiner Not, seinem Bed&uuml;rfnis, seiner Armut und seiner Bed&uuml;rftigkeit nicht entgegenwirken.&ldquo;<a href=\"#_ftn128\"><strong><strong>[128]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">6- Er muss Gnade und Barmherzigkeit gegen&uuml;ber seinem Volk zeigen. Er muss seinen Untertanen keine schweren Unternehmungen auferlegen, die sie nicht aushalten k&ouml;nnen, oder sie in Lebensbedr&auml;ngnissen treiben. Der Prophet macht gegen solche Herrscher eine Verw&uuml;nschung, f&uuml;r die guten aber macht er einen Segenwunsch: &bdquo;O Allah, wer etwas von der Herrschaft &uuml;ber meiner Gemeinde &uuml;bernimmt, und ihr schwere Last aufb&uuml;rdet, so dass meine Gemeinde dadurch nur mit M&uuml;he rauskommt, so b&uuml;rde ihm eine schwere Last auf, und wer mit meiner Gemeinde in Milde umgeht, so sei ihm mild.&ldquo;<a href=\"#_ftn129\"><strong><strong>[129]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die ersten muslimischen Herrscher erkannten die gef&auml;hrliche Verantwortung, die die Herrschaft mit sich bringt. Omar Ibn Al-Khattab sagt in diesem Zusammenhang: &bdquo;Bei Allah, wenn ein Maultier im Irak stolpert, so bef&uuml;rchte ich, dass mich Allah danach fragen w&uuml;rde, warum ich ihm den Weg nicht ebnete.&ldquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der muslimische Herrscher muss sich bem&uuml;hen, um die sch&ouml;nen Eigenschaften zu gewinnen, die einmal Al-Hassan Al-Basry zum Ausdruck brachte, als er einen Brief an Omar Ibn Abdel-Aziz schickte, in dem es steht:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&bdquo;Wisse, o Emir der Gl&auml;ubigen, dass Allah den gerechten Herrscher zu einer geraden St&uuml;tze macht, die alles Schiefe zurechtr&uuml;ckt; er macht ihn zum Ziel jedes Verlegenen, zum Berichtigen alles Verdorbenen, Bekr&auml;ftigung alles Schwachen, zum Gerechtigkeitshersteller f&uuml;r jeden, der Unrecht leidet, und zum Zufluchtsort f&uuml;r jeden Besorgten. Der gerechte Herrscher, o Emir der Gl&auml;ubigen, ist wie ein milder Hirt, der seine Kamele zu den besten Weiden f&uuml;hrt, sie von den Gefahrstellen wegtreibt, vor den Raubtieren, vor K&auml;lte und Hitze sch&uuml;tzt. Der gerechte Herrscher, o Emir der Gl&auml;ubigen, ist wie ein liebevoller Vater, der seine Kinder versorgt, sie belehrt, bis sie gro&szlig; sind, der f&uuml;r sie arbeitet, wenn er am Leben ist, und f&uuml;r sie spart, so dass sie nach seinem Tod w&uuml;rdig leben k&ouml;nnen. Der gerechte Herrscher, o Emir der Gl&auml;ubigen, ist wie eine Mutter, die ihrem Kind gegen&uuml;ber piet&auml;tvoll ist, die es unter widrigen Umst&auml;nden ausgetragen und unter widrigen Umst&auml;nden geboren hat. Sie zieht es gro&szlig; auf, verbringt die Nacht wach, wenn es wach bleibt, wird still, wenn es still wird, sie stillt es einige Zeit und entw&ouml;hnt es einige Zeit, sie wird froh, wenn es gesund ist, und wird betr&uuml;bt, wenn es eine Klage hat.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der gerechte Herrscher, o Emir der Gl&auml;ubigen, ist wie ein Vormund der Waisen und wie ein Kassenwart der Bed&uuml;rftigen, der die kleinen von ihnen aufzieht und die gro&szlig;en finanziert. Er ist wie das Herz zwischen den inneren Organen, die gut werden, wenn es gut bleibt, und die sich verderben, wenn es verdorben ist. Der gerechte Herrscher ist wie ein Gesch&auml;ftstr&auml;ger zwischen Allah und seinen Dienern, er h&ouml;rt Allahs Worte und l&auml;sst sie sie h&ouml;ren, er sieht Allah und l&auml;sst sie ihn sehen, er gehorcht Allah und l&auml;sst sie ihm gehorchen. O Emir der Gl&auml;ubigen, sei im Umgang mit dem, was Allah dir anvertraute, nicht wie ein Sklave, dessen Herr ihm Aufsicht auf sein Verm&ouml;gen und seine Kinder anvertraut hat, der aber das Verm&ouml;gen verschwendet und die Kinder verjagt hat.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wisse, Emir der Gl&auml;ubigen, dass Allah die gesetzlichen Bestrafungen bestimmt hat, damit er die Menschen von Schand- und Freveltaten abschreckt, wie w&auml;re es, wenn derjenige diese Taten begeht, dem die Bestrafung daf&uuml;r anvertraut wird? Allah hat die Vergeltung zu einem Teil des Gottesdienstes gemacht, wie w&auml;re es, wenn derjenige die Menschen t&ouml;tet, dem die Vergeltung f&uuml;r ihr Blut anvertraut wird?<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Gedenke, Emir der Gl&auml;ubigen, des Todes und dessen, was nach ihm kommt. Da hast du wenig Anh&auml;nger und Unterst&uuml;tzer gegen ihn. Vermehre deinen Reisevorrat f&uuml;r die Begegnung mit dem Tod und f&uuml;r den Tag des gro&szlig;en Schreckens.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wisse, Emir der Gl&auml;ubigen, dass f&uuml;r dich eine andere Stelle bestimmt wurde, als deine heutige. An jener Stelle wirst du lange verweilen, lange liegen; da lassen dich deine Geliebten und verlassen dich in der Tiefe dieser Stelle, da bist du alleine, vereinzelt. Nimm deinen Vorrat, der dich an dieser Stelle begleitet. &ldquo;An jenem Tag flieht einer vor seinem Bruder, seiner Mutter, seinem Vater, seiner Gef&auml;hrtin und seinen S&ouml;hnen&ldquo; (80: 34-36). Gedenke dessen, &bdquo;wenn das, was in den Gr&auml;bern ist, aufgew&uuml;hlt wird und das, was im Innern der Menschen ist, im Ergebnis erfasst wird.&ldquo; (100: 10-11) Da werden die Geheimnisse verraten, da l&auml;sst das Buch &bdquo;weder die kleinste noch die gr&ouml;&szlig;te (S&uuml;nde), ohne sie zu erfassen&ldquo; (18: 49). Jetzt hast du, o Emir der Gl&auml;ubigen, Fristgew&auml;hrung, bevor der Todesmoment kommt und die Arbeit abgebrochen wird.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Richte, Emir der Gl&auml;ubigen, zwischen Allahs Knechten nicht mit dem Gesetz der Unwissenden und f&uuml;hre sie nicht auf dem Wege der Ungerechten. Lasse die Hochm&uuml;tigen auf die Schwachen nicht los, denn sie beachten einem Gl&auml;ubigen gegen&uuml;ber weder Verwandtschaft noch Schutzbund, sonst kommst du mit deinen S&uuml;nden und mit den S&uuml;nden anderer, mit deinen Lasten und den Lasten anderer vor Allah. Lasse dich nicht durch jene irref&uuml;hren, die gerade das genie&szlig;en, in dem dein Elend besteht, die sich nun damit appetitlich bek&ouml;stigen, was deine Bek&ouml;stigungen im Jenseits vernichtet. Schaue nicht auf deine Macht heute, sondern schaue auf sie morgen, wenn du mit den Seilen des Todes gefesselt wirst, wenn du vor Allah und in Anwesenheit der Engel, Propheten, Gesandten stehst: &bdquo;Die Gesichter werden sich dem&uuml;tig senken vor dem Lebendigen, dem Best&auml;ndigen.&ldquo; (20: 111)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">O Emir der Gl&auml;ubigen, auch wenn ich mit meiner hiesigen Ermahnung den Stand der Einsichtigen, die vor uns lebten, nicht erreichen konnte, so habe ich es an nichts fehlen lassen in der Liebe zu dir und darin, dir aufrichtigen Rat zu geben. Betrachte meinen Brief zu dir als einen Akt des Mediziners, der seinen Lieben verhasste Medikamente einreicht, weil er darauf Hoffnung auf seine Genesung und Besserung hegt. Friede und Gnade Allahs seien auf&nbsp; euch.&ldquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">&nbsp;<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Rechte der Eltern<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Rechte der Eltern bestehen darin, dass man den Eltern gehorcht, solange sie einem nicht befehlen, eine S&uuml;nde zu begehen. Man soll sie mit G&uuml;te und Piet&auml;t behandeln, ihren Forderungen und Bed&uuml;rfnissen, wie Essen, Trinken, Kleidung, Wohnung usw. in Selbstvergeudung und Freigebigkeit entgegenkommen. Man muss den Eltern gegen&uuml;ber im Reden unterw&uuml;rfig sein und sich mit ihnen nicht hochm&uuml;tig verhalten. Man muss auch in ihrem Dienst Geduld zeigen und ihre Gef&uuml;hle und Empfindungen in R&uuml;cksicht nehmen. Man muss jeden Grund ihres &Auml;rgers beseitigen bzw. vermeiden. &bdquo;Und dein Herr hat bestimmt, dass ihr nur Ihm dienen sollt, und dass man die Eltern gut behandeln soll. Wenn eines von ihnen oder beide bei dir ein hohes Alter erreichen, sag nicht zu ihnen &sbquo;Pfui!&rsquo;, und fahre sie nicht an, sondern sprich zu ihnen ehrerbietige Worte. Und senke f&uuml;r sie aus Barmherzigkeit den Fl&uuml;gel der Untergebenheit und sag: &sbquo;Mein Herr, erbarme dich ihrer, wie sie mich aufgezogen haben, als ich klein war.&rsquo;&ldquo; (17: 23-25).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam betrachtet die Widerspenstigkeit gegen&uuml;ber den Eltern als eine der gr&ouml;&szlig;ten S&uuml;nden. Abdullah Ibn Omar berichtet, dass ein arabischer Beduine den Propheten (a.s.s.) einmal fragte: &bdquo;Was sind die gr&ouml;&szlig;ten S&uuml;nden?&ldquo; Der Prophet antwortete: &bdquo;Allah andere G&ouml;tter beizugesellen.&ldquo; &ndash;&bdquo;Was noch?&ldquo; &ndash; &bdquo;Die Widerspenstigkeit gegen&uuml;ber den Eltern.&ldquo; &ndash; &bdquo;Und was noch?&ldquo; &ndash; &bdquo;Der unheil bringende Eid.&ldquo; &ndash; &bdquo;Was ist ein unheil bringender Eid?&ldquo; &ndash; &bdquo;Das ist der Eid, den man l&uuml;gend schw&ouml;rt, um sich fremden Verm&ouml;gens zu bem&auml;chtigen.&ldquo;<a href=\"#_ftn130\"><strong><strong>[130]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Um die wichtige Stellung der Eltern im Islam zu zeigen, sagt der Gesandte Allahs: &bdquo;Der Wohlgefallen der Eltern f&uuml;hrt zu Allahs Wohlgefallen an dem Kind und der Zorn der Eltern f&uuml;hrt zu Allahs Zorn auf es.&ldquo;<a href=\"#_ftn131\"><strong><strong>[131]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Diese Rechte werden den Eltern selbst dann zuteil, wenn sie Nichtmuslime sind. Asmaa&rsquo; bint Abi Bakr erz&auml;hlt uns: &bdquo;Meine Mutter ist zu mir gekommen, als sie noch Polytheistin war. Da fragte ich den Gesandten Allahs (a.s.s.) &sbquo;Meine Mutter m&ouml;chte zu mir. Soll ich die Verbindung zu meiner Mutter pflegen?&rsquo; Da sagte er: &sbquo;Ja, pflege die Verbindung zu deiner Mutter!&rsquo;&ldquo;<a href=\"#_ftn132\"><strong><strong>[132]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Mutter wird dem Vater in der guten Behandlung, in der liebevollen F&uuml;rsorge, in der sympathischen Zuneigung, in der Verbindung und im Mitgef&uuml;hl vorgezogen. Abu Huraira berichtet, dass ein Mann den Propheten (a.s.s.) gefragt hat: &bdquo;O Gesandter Allahs, wer verdient meine beste Begleitung?&ldquo; Der Prophet antwortete: &bdquo;Deine Mutter.&ldquo; Der Mann fragte wieder: &bdquo;Und wer noch?&ldquo; Der Prophet sagte: &bdquo;Deine Mutter.&ldquo; Und zum dritten Mal fragte der Mann: &bdquo;Und wer noch?&ldquo; Und der Prophet sagte: &bdquo;Deine Mutter.&ldquo; Zum vierten Mal sagt der Prophet aber: &bdquo;Dein Vater und die n&auml;chsten Verwandten der Reihe nach.&ldquo;<a href=\"#_ftn133\"><strong><strong>[133]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">So sagt der Prophet der Mutter drei Rechte im Vergleich zu einem Recht f&uuml;r den Vater zu, weil die Mutter viele Schwierigkeiten und viele M&uuml;hen ertr&auml;gt, die der Vater nicht aushalten muss. Der Koran beschreibt diese M&uuml;he der Mutter, indem er sagt: &bdquo;Und Wir haben den Menschen aufgetragen, seine Eltern gut zu behandeln. Seine Mutter hat ihn unter widrigen Umst&auml;nden getragen und unter widrigen Umst&auml;nden geboren.&ldquo; (46: 15).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Schwangerschaft, Entbindung und Stillen sind die Aufgaben, welche die Mutter alleine erf&uuml;llt und beim Erziehen spielt sie auch noch die entscheidende Rolle.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Rechte des Ehemannes gegen&uuml;ber seiner Frau<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Diese Rechte werden im Folgenden zusammengefasst:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Eine Art Vormundschaft, die der Islam regelt, um die Leitung des Hauses problemlos zu garantieren. Der Koran bestimmt dieses Recht wie folgt: &bdquo;Die M&auml;nner haben Vollmacht und Verantwortung gegen&uuml;ber den Frauen, weil Allah die einen vor den anderen bevorzugt hat und weil sie von ihrem Verm&ouml;gen (f&uuml;r die Frauen) ausgeben.&ldquo; (4: 34). Der Grund dieser Vollmacht besteht auch darin, dass sich die M&auml;nner in ihren Umgang mit den Ereignissen in der Regel mehr durch den Verstand befassen, im Gegensatz zu den Frauen, die meistens mittels der Emotionen mit den Geschehnissen umgehen. Das bedeutet aber nicht, dass der Mann seine Frau in den gemeinsamen Angelegenheiten des Ehelebens nicht zu Rate zieht.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Sie muss ihm gehorchen und seine Befehle durchf&uuml;hren, solange sie keine S&uuml;nden zu Folge haben. Ayscha fragte den Propheten (a.s.s.): &bdquo;Wer hat das gr&ouml;&szlig;te Recht gegen&uuml;ber der Frau?&ldquo; Er antwortete: &bdquo;Ihr Mann.&ldquo; &ndash; &bdquo;Und wer hat das gr&ouml;&szlig;te Recht gegen&uuml;ber dem Mann?&ldquo;, fragte sie wieder. &bdquo;Seine Mutter&ldquo;, war die Antwort.<a href=\"#_ftn134\"><strong><strong>[134]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Sie soll sich nicht weigern, wenn er mit ihr schlafen will. Der Prophet sagt: &bdquo;Wenn ein Mann seine Frau zum Bett ruft und sie nicht kommt, so verfluchen sie die Engel bis zum n&auml;chsten Morgen, solange ihr Mann auf sie zornig ist.&ldquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Sie muss ihn mit Dingen nicht belasten, die er nicht schaffen kann. Sie soll auch von ihm nichts verlangen, das &uuml;ber seinen F&auml;higkeiten steht. Sie muss f&uuml;r seine Zufriedenheit und Freude sorgen und seine Forderungen realisieren. Der Prophet sagt: &bdquo;Wenn ich jemandem befehlen d&uuml;rfte, sich vor jemandem anderem niederzuwerfen, so h&auml;tte ich der Frau befohlen, sich vor ihrem Mann niederzuwerfen.&ldquo;<a href=\"#_ftn135\"><strong><strong>[135]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Sie muss sein Verm&ouml;gen, seine Kinder und seine Ehre treu bewahren. Der Prophet beschreibt die beste Frau, indem er sagt: &bdquo;Die beste Ehefrau ist diejenige, die dich erfreut, wenn du sie siehst; die dir gehorcht, wenn du ihr befiehlst und die dich in deiner Ehre und in deinem Verm&ouml;gen bewahrt, wenn du abwesend bist.&ldquo; Dann rezitierte der Prophet (a.s.s.) den oben erw&auml;hnten Vers (4: 34).<a href=\"#_ftn136\"><strong><strong>[136]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Sie muss von der Wohnung ohne seine Bewilligung nicht ausgehen. Sie darf auch niemanden in sein Haus zulassen, den er nicht mag. Hier sagt der Prophet (a.s.s.): &bdquo;Ihr habt gegen&uuml;ber euren Frauen Rechte und sie haben gegen&uuml;ber euch Rechte. Eure Rechte gegen&uuml;ber ihnen sind: dass sie eure Ehebetten vor fremden M&auml;nnern bewahren und dass sie keinen in eure H&auml;user zulassen, den ihr hasst. Ihre Rechte gegen&uuml;ber euch sind, zu ihnen in der Bekleidung und in der Speisung g&uuml;tig zu sein.&ldquo;<a href=\"#_ftn137\"><strong><strong>[137]<\/strong><\/strong><\/a><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die ersten Muslime bzw. Musliminnen haben diese islamischen Vorschriften immer beachtet. So hat Auf bint Mihlem Aschaibani ihrer Tochter folgende Ratschl&auml;ge gegeben, als sie geheiratet hat: &bdquo;O meine Tochter, du hast dein Haus, in dem du aufwuchs, und deinen Nest, in dem du liefst, zu einem Mann verlassen, den du nicht kennst und zu einem Gef&auml;hrten, mit dem du nicht vertraut bist. Sei ihm eine Sklavin, damit er dir ein Diener wird. Behalte nach mir zehn Ratschl&auml;ge, die f&uuml;r dich ein Schatz sein k&ouml;nnen:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der erste und der zweite: sei ihm mit &Uuml;berzeugung unterw&uuml;rfig und gehorche ihm mit Zuh&ouml;ren.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der dritte und der vierte: &uuml;berpr&uuml;fe die Stellen, auf die seine Augen und seine Nase fallen, so muss er von dir nur Sch&ouml;nes sehen und besten Geruch wahrnehmen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der f&uuml;nfte und der sechste: Merke die Zeiten seines Essens und die seines Schlafens. Denn Hunger wirkt wie Feuer und Schlafst&ouml;rung &auml;rgert.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der siebente und der achte: Sorge f&uuml;r sein Verm&ouml;gen und f&uuml;r die Kontrollierung seiner Gefolge und Anh&auml;nger. Denn die Sorge f&uuml;r sein Verm&ouml;gen entstammt der guten Einsch&auml;tzung und die Kontrolle der Anh&auml;nger geh&ouml;rt zur guten Verwaltung.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der neunte und der zehnte Ratschlag: zeige keinen Ungehorsam gegen&uuml;ber einem Befehl von ihm und verrate kein Geheimnis von ihm. Denn Ungehorsam reizt ihn zum Zorn und Geheimnisverraten macht ihn treulos.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Zuletzt m&ouml;chte ich dich davor warnen, froh zu sein, wenn er betr&uuml;bt ist, oder traurig zu sein, wenn er froh ist.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Rechte der Ehefrau gegen&uuml;ber ihrem Mann<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Diese Rechte kann man folgenderma&szlig;en zusammenfassen:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Das Brautgeld ist ein Recht der Ehefrau, ohne das der Ehevertrag nicht geschlossen werden kann. Dieses Recht entf&auml;llt nicht, selbst wenn die Frau darauf verzichtet. Nur nach dem Schlie&szlig;en des Ehevertrags kann sie diese Mitgift zur&uuml;ckgeben, wenn sie will. Mitgift ist also eine Bedingung, ohne die der Heiratsvertrag nicht geschlossen werden kann. Allah hat dieses Recht bestimmt, so k&ouml;nnen die Menschen dabei nichts &auml;ndern: &bdquo;Und gebt den Frauen ihre Morgengabe als Geschenk. Wenn sie euch freiwillig etwas davon &uuml;berlassen, so k&ouml;nnt ihr es verbrauchen, und es wird euch zur Freude und zum Wohl sein.&ldquo; (4: 4)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Gerechtigkeit und Gleichheit in der Behandlung der Ehefrauen, wenn man zwei oder mehr Frauen hat. Der Ehemann muss dabei gerecht sein in den Sachen des Haushalts, in den Wohnverh&auml;ltnissen und in der &Uuml;bernachtung bei den Frauen. Der Prophet sagt dazu: &bdquo;Wer zwei Ehefrauen hat, von denen er sich an eine Frau mehr wendet als an die andere, der kommt am Tage der Auferstehung mit einer schiefen H&auml;lfte.&ldquo;<a href=\"#_ftn138\"><strong><strong>[138]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Standesgem&auml;&szlig;er Unterhalt f&uuml;r sie und f&uuml;r ihre Kinder ist die Aufgabe des Ehemanns. So muss er die entsprechende Wohnung vorbereiten, die Lebensbed&uuml;rfnisse wie Essen, Trinken, Bekleidung usw. besorgen, seiner Ehefrau das Geld geben, das sie braucht, und das im Rahmen seiner finanziellen F&auml;higkeiten bleibt. Der Koran regelt das wie folgt: &bdquo;Der Wohlhabende soll entsprechend seinem Verm&ouml;gen die Aufwendungen gestalten. Und wem der Unterhalt bemessen zugeteilt wurde, der soll von dem ausgeben, was Allah ihm hat zukommen lassen. Allah fordert von einem nur das, was Er ihm hat zukommen lassen.&ldquo; (65: 7).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Um bei Muslimen das Interesse f&uuml;r diese Ausgaben zu erwecken, macht der Islam sie zu Almosen, f&uuml;r die man von Allah gut belohnt wird. Der Prophet (a.s.s.) weist Sa&rsquo;d Ibn Abi Waqqas an: &bdquo;...und alles, was du von deinem Verm&ouml;gen ausgibt, wird dir als Almosen angerechnet, sogar der Bissen vom Essen, den du in den Mund deiner Frau f&uuml;hrst.&ldquo;<a href=\"#_ftn139\"><strong><strong>[139]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wenn der Ehemann seinen finanziellen Verpflichtungen nicht entsprechend nachkommt, so darf seine Frau von seinem Geld nehmen. Hind bint Otba, die Frau von Abu Sufian, sagte dem Propheten eines Tages: &bdquo;Abu Sufian ist ein geiziger Mann und er gibt mir wenig Geld, das meine Bed&uuml;rfnisse und die meiner Kinder nicht erf&uuml;llt. Deswegen nehme ich manchmal heimlich mehr von seinem Geld, ohne dass er davon wei&szlig;.&ldquo; Der Prophet sagte ihr: &bdquo;Nehme in geziemender Weise, was dir und deinen Kindern gen&uuml;gt.&ldquo;<a href=\"#_ftn140\"><strong><strong>[140]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Ehemann muss bei seiner Frau &uuml;bernachten und ihr die eheliche Gesellschaft leisten. Das geh&ouml;rt zu den wichtigsten Aufgaben, zu deren Erf&uuml;llung der Islam den Ehemann auffordert. Denn die Frau braucht ein liebendes Herz, einen Mann, der sie liebkost und kuschelt, der ihre Begierde nach Sexus stillt, damit sie keine verbotenen Wege dazu sucht. Der Prophet fragte einmal Dschabir: &bdquo;Hast du geheiratet?&ldquo; &ndash; &bdquo;Ja&ldquo;, sagte Dschabir. &bdquo;Jungfrau oder defloriert?<a href=\"#_ftn141\"><strong><strong>[141]<\/strong><\/strong><\/a>&ldquo; &ndash; &bdquo;eine deflorierte Frau.&ldquo; Der Prophet aber sagte: &bdquo;Warum keine Jungfrau, so dass ihr beide miteinander spielt und spa&szlig;t.&ldquo;<a href=\"#_ftn142\"><strong><strong>[142]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Er muss ihre Geheimnisse, ihre k&ouml;rperlichen oder moralischen M&auml;ngel nicht verraten. Was sie ihm von sich oder ihrer Familie erz&auml;hlt, wird auch geheim gehalten. Besonders ihre gemeinsame eheliche Beziehung wird strengstens geheimgehalten. Denn der Prophet sagt: &bdquo;Unter den Menschen, die am J&uuml;ngsten Tag bei Allah schlechtesten Rang bekommen, ist ein Mann, der zu seiner Frau eingeht und sie zu ihm eingeht, dann geht er ihr Geheimnis verraten.&ldquo;<a href=\"#_ftn143\"><strong><strong>[143]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Ehemann muss seine Frau in guter Weise behandeln und mit ihr in freundlicher Art leben. Er muss sie besonders in den Sachen zu Rate ziehen, die ihr Leben selbst betreffen. Er muss nicht willk&uuml;rlich &uuml;ber die famili&auml;ren Angelegenheiten entscheiden. Der Ehemann muss seiner Frau Gr&uuml;nde der Zufriedenheit, der inneren Ruhe und der Freude bereiten, indem er seine wahrhaftige Liebe durch Spa&szlig;machen, Kuscheln und Zuneigung zeigt. Der Prophet sagt: &bdquo;Die besten Gl&auml;ubigen sind diejenigen, die sich am besten moralisch verhalten. Und die besten unter euch sind diejenigen, die ihre Frauen am besten behandeln.&ldquo;<a href=\"#_ftn144\"><strong><strong>[144]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Er muss gegen&uuml;ber ihren Verletzungen und Kr&auml;nkungen Geduld zeigen, ihre Lapsus Linguae, Ausgleiten u. dgl. verzeihen und ihre Fehler nicht verfolgen. Der Prophet (a.s.s.) sagt: &bdquo;Der Gl&auml;ubige darf keine Gl&auml;ubigerin hassen, wenn er bei ihr eine Eigenschaft hasst, wird er eine andere finden, die liebenswert ist.&ldquo;<a href=\"#_ftn145\"><strong><strong>[145]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Er muss ihre Religion bewahren, auf sie eifers&uuml;chtig sein und sie nicht zu den Stellen f&uuml;hren, an denen sie religi&ouml;s verderben w&uuml;rde, oder an denen &Uuml;bles ihr schaden k&ouml;nnte. &bdquo;O ihr, die ihr glaubt, h&uuml;tet euch selbst und eure Angeh&ouml;rigen vor einem Feuer, dessen Brennstoff Menschen und Steine sind.&ldquo; (66: 6)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Ihr eigenes Geld muss er bewahren. Er darf davon nichts nehmen, solange sie es nicht bewilligt. Auch darf er darin nicht willk&uuml;rlich verfahren, sondern er kann das nur nach ihrer Erlaubnis und mit ihrem Wissen tun. &bdquo;Und verzehrt nicht untereinander euer Verm&ouml;gen durch Betrug.&ldquo; (2: 188).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Rechte der Verwandten<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Verwandte sind die Angeh&ouml;rigen einer Familie. Der Islam f&ouml;rdert und fordert es, die Verbindungen und Beziehungen mit ihnen zu pflegen. Das kann man u.a. durch finanzielle Unterst&uuml;tzung&nbsp; erreichen, wenn man reich ist. So kann man ihre Bed&uuml;rfnisse entweder durch die Pflicht- oder durch die freiwillige Almosengabe erf&uuml;llen. Nicht nur materiell, sondern auch moralisch kann man sie dadurch unterst&uuml;tzen, dass man nach ihrem Wohlergehen, nach ihren Lebensverh&auml;ltnissen fragt, Mitleid, Teilnahme und Sympathie mit ihnen zeigt. Denn Allah sagt: &bdquo;Und f&uuml;rchtet Allah, in dessen Namen ihr einander bittet, und achtet die Verwandtschaftsbande.&ldquo; (4: 1).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam verlangt von dem Muslim, die Verbindungen mit den Verwandten zu pflegen, auch wenn diese Verwandten so schlecht sind, dass sie sich f&uuml;r diese Verbindungen nicht interessieren. Er muss die Beziehungen zu ihnen m&ouml;glichst Zurechterhalten, auch wenn seine Verwandten sich von ihm distanzieren, er muss mit ihnen fair bleiben, auch wenn sie mit ihm unfair sind. Er muss ihnen verzeihen, auch wenn sie ihm nicht verzeihen. Der Prophet sagt dazu: &bdquo;Nicht derjenige gilt als Pfleger der Verwandtschaftsbande, der mit seinen Verwandten genau das tut, was sie mit ihm an Gutem tun, sondern es ist derjenige, wer die Verwandtschaftsbande pflegt, auch wenn seine Verwandten das nicht tun.&ldquo;<a href=\"#_ftn146\"><strong><strong>[146]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam warnt streng davor, die Bande der Verwandtschaft zu zerschneiden und mit den Angeh&ouml;rigen zu brechen, und h&auml;lt das f&uuml;r eine der gr&ouml;&szlig;ten S&uuml;nden. Der Prophet (a.s.s.) sagt: &bdquo;Als Allah der Erhabene den Sch&ouml;pfungsprozess vollendete, erhob sich die Geb&auml;rmutter und sagte: hier ist diejenige, die bei dir gegen Zerschneidung der Verwandtschaftsbande Zuflucht sucht.&ldquo; Allah sagte darauf zur Geb&auml;rmutter:<a href=\"#_ftn147\"><strong><strong>[147]<\/strong><\/strong><\/a> &bdquo;Stellt dich nicht zufrieden, dass derjenige, der die Verbindung mit dir pflegt, mit mir Verbindung haben wird, und dass derjenige, der deine Bande zerschneidet, mit ihm ich auch die Bande zerschneide?&ldquo; Sie sagte: &bdquo;Doch.&ldquo; Und Allah sagte: &bdquo;Das mache ich f&uuml;r dich.&ldquo; Abu Huraira rezitierte, nachdem er diesen Hadith &uuml;berlieferte, den folgenden Vers aus dem Koran: &bdquo;Ob ihr wohl, wenn ihr euch abkehrt, auf der Erde Unheil stiftet und die Verwandtschaftsbande zerrei&szlig;t?&ldquo;<a href=\"#_ftn148\"><strong><strong>[148]<\/strong><\/strong><\/a> (47: 22).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Rechte der Kinder <\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Rechte der Kinder umfassen folgendes:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Ihr Leben zu sch&uuml;tzen, Interesse f&uuml;r ihre Angelegenheiten und Sorge um sie zu zeigen, ihre Bed&uuml;rfnisse wie Essen, Trinken, Wohnung und Kleidung zu decken. Der Prophet (a.s.s.) sagt: &bdquo;Es gen&uuml;gt einem die S&uuml;nde, wenn er seine Angeh&ouml;rigen verloren gehen l&auml;sst.&ldquo;<a href=\"#_ftn149\"><strong><strong>[149]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Man muss sie mit guten Namen benennen, denn der Prophet (a.s.s.) sagt: &bdquo;Ihr werdet am j&uuml;ngsten Tag mit euren Namen und den Namen eurer V&auml;ter gerufen, so w&auml;hlt euch gute Namen.&ldquo;<a href=\"#_ftn150\"><strong><strong>[150]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Man muss ihnen die guten Eigenschaften und hohe Tugend beibringen wie Ehrlichkeit, Scheu, Hochachtung der &Auml;lteren, Wahrhaftigkeit, Gehorsam gegen&uuml;ber den Eltern usw. Man muss sie von den schlechten Eigenschaften wie L&uuml;ge, Betrug, Verrat, Diebstahl und Widerspenstigkeit gegen&uuml;ber den Eltern fernhalten und sie davor warnen. Der Prophet (a.s.s.) sagt: &bdquo;Behandelt eure Kinder ehrenhaft und g&ouml;nnt ihnen gute Erziehung.&ldquo; <a href=\"#_ftn151\"><strong><strong>[151]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Man muss den Kindern auch gutes Wissen, rechtschaffene Erziehung und g&uuml;tige Gesellschaft erm&ouml;glichen, denn der Gesandte Allahs (a.s.s.) sagt: &bdquo;Ihr alle seid H&uuml;ter und ihr alle werdet nach eurer Herde gefragt. Der Herrscher ist ein H&uuml;ter und wird nach seiner Herde gefragt, der Mann ist der H&uuml;ter seiner Familie und er wird nach seiner Herde gefragt, die Frau ist im Haus ihres Mannes eine H&uuml;terin und sie wird nach ihrer Herde gefragt und der Diener ist im Haus seines Herrn ein H&uuml;ter und er wird nach seiner Herde gefragt.&ldquo;<a href=\"#_ftn152\"><strong><strong>[152]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Man muss f&uuml;r die Unversehrtheit der eigenen Kinder sorgen. Deswegen darf man ihnen kein B&ouml;ses w&uuml;nschen oder Allah gegen sie anrufen. Der Prophet sagt dazu: &bdquo;Ruft Allah gegen euch selbst, gegen eure Kinder, Diener oder gegen euer Verm&ouml;gen nicht an. Vielleicht trifft eure Verw&uuml;nschung auf eine Stunde der Erf&uuml;llung von Allah, dann macht er, was ihr an B&ouml;ses w&uuml;nscht.&ldquo;<a href=\"#_ftn153\"><strong><strong>[153]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Man muss auch zwischen den eigenen Kindern gerecht sein, so dass keine den anderen beim Schenken oder Liebeszeichen bevorzugt werden. Alle m&uuml;ssen gnadevoll behandelt werden. Eine Diskriminierung in dieser Hinsicht f&uuml;hrt zu Hass, Groll und Feindschaft zwischen den Geschwistern. Annu&rsquo;man Ibn Baschier erz&auml;hlt uns diesen Vorfall: &bdquo;Mein Vater wollte mir etwas von seinem Haben schenken. Da sagte meine Mutter: &sbquo;Ich bin damit nicht zufrieden, bis der Gesandte Allahs dieses Geschenk bewilligt.&rsquo; Da begab sich mein Vater zum Propheten und wollte ihn zum Zeugen f&uuml;r dieses Geschenk machen. Der Prophet fragte ihn aber: &sbquo;Hast du dasselbe f&uuml;r all deinen Kinder gemacht?&rsquo; Mein Vater antwortete: &sbquo;Nein.&rsquo; Da sagte der Prophet: &sbquo;F&uuml;rchtet Allah beim Umgang mit euren Kindern und seid gerecht zwischen ihnen.&rsquo; So nahm mein Vater sein Geschenk zur&uuml;ck.&ldquo;<a href=\"#_ftn154\"><strong><strong>[154]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Rechte der Nachbarn<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam ordnet an, dass man seinen Nachbarn im weiten Sinne g&uuml;tig behandelt, denn Allah der Erhabene sagt: &bdquo;Und dient Allah und gesellt Ihm nichts bei. Und behandelt die Eltern gut und die Verwandten, die Waisen, die Bed&uuml;rftigen, den verwandten Beisassen, den fremden Beisassen, den Gef&auml;hrten an eurer Seite, den Reisenden und das, was eure rechte Hand besitzt. Allah liebt die nicht, die eingebildet und prahlerisch sind.&ldquo; (4: 36). Der Islam hat verboten, den Nachbarn verbal oder mit der Hand zu schmerzen. Abu Huraira berichtet, dass jemand dem Propheten &uuml;ber eine Frau gesagt habe: &sbquo;Diese Frau fastet ihren Tag und betet freiwillig ihre Nacht hindurch, dennoch schmerzt sie ihre Nachbarn mit ihrer Zunge.&rsquo; Der Prophet (a.s.s.) sagte: &bdquo;In ihr gibt es keine G&uuml;te, sie geh&ouml;rt in die H&ouml;lle.&ldquo; Und es wurde ihm ein anderes Mal gesagt: &sbquo;Diese Frau betet nur die Pflichtgebete, fastet nur Ramadan, gibt einige Ma&szlig;e Quark als Almosen aus und schmerzt ihre Nachbarn mit ihrer Zunge nicht.&rsquo; Der Prophet sagte &uuml;ber sie: &sbquo;Sie geh&ouml;rt ins Paradies.&rsquo;&ldquo;<a href=\"#_ftn155\"><strong><strong>[155]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam betont das Recht des Nachbarn sehr stark, so dass der Prophet zu diesem Recht sagt: &bdquo;Gabriel hat mich solange angewiesen, zum Nachbarn g&uuml;tig zu sein, so dass ich dachte, er w&uuml;rde f&uuml;r ihn einen Erbteil bestimmen.&ldquo;<a href=\"#_ftn156\"><strong><strong>[156]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Er h&auml;lt seine Verletzung f&uuml;r einen Versto&szlig; gegen den Islam selbst. In diesem Sinne sagt der Prophet: &bdquo;Bei Allah, er ist kein Gl&auml;ubiger, bei Allah, er ist kein Gl&auml;ubiger, bei Allah, er ist kein Gl&auml;ubiger.&ldquo; - Die Menschen fragten: &bdquo;Wer ist das, o Gesandter Allahs?&ldquo; Da antwortete er &bdquo;Das ist derjenige, vor dessen Bosheiten sein Nachbar sich nicht sicher f&uuml;hlt.&ldquo;<a href=\"#_ftn157\"><strong><strong>[157]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Als der Prophet nach dem Recht des Nachbarn gefragt wurde, sagte er: &bdquo;Wenn er Geld leihen will, so sollst du ihm verleihen; wenn er Hilfe braucht, so sollst du ihm helfen; wenn er krank wird, sollst du ihn besuchen; wenn er bed&uuml;rftig wird, sollst du ihm das geben, was seinen Bedarf erf&uuml;llt; wenn er arm wird, sollst du ihn mit dem unterst&uuml;tzen, was bei dir &uuml;brig bleibt; wenn ihm Gutes passiert, sollst du ihm gratulieren; wenn ihm Schlechtes passiert, sollst du ihn tr&ouml;sten und wenn er stirbt, sollst du seine Beerdigung mitmachen. Dar&uuml;ber hinaus musst du, falls du deinen Bau h&ouml;her machen willst, es ohne seine Erlaubnis nicht machen, denn somit sperrst du ihm die Luft. Ebenfalls musst du ihn mit dem Geruch deines Kochgef&auml;&szlig;es nicht st&ouml;ren, es sei denn, du gibst ihm einen Teil vom Essen. Wenn du Obst kaufst, schenk ihm davon; wenn du ihm aber nicht schenken willst, so f&uuml;hre das Obst heimlich in deine Wohnung und lass deine Kinder damit nicht drau&szlig;en gehen, weil das seine Kinder &auml;rgert.&ldquo;<a href=\"#_ftn158\"><strong><strong>[158]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Man muss auch seine Verletzungen und Bel&auml;stigungen erdulden und ihn milde behandeln. Eines Tages sagte ein Mann zu Ibn Abbas: &bdquo;Ich habe einen Nachbarn, der mir Schaden zuf&uuml;gt, mich beschimpft und mich in die Enge treibt, was soll ich mit ihm machen?&ldquo; Ibn Abbas sagte ihm: &bdquo;Gehe, wenn er in seinem Umgang mit dir Allah gegen&uuml;ber Ungehorsam zeigt, so gehorche du Allah in ihm.&ldquo;<a href=\"#_ftn159\"><strong><strong>[159]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Nachbarn sind drei Arten:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Ein verwandter Nachbar, dieser hat drei Rechte: das Recht eines Verwandten, das Recht eines Nachbarn und das Recht eines Muslims.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Ein muslimischer Nachbar, dieser hat zwei Rechte: das Recht eines Nachbarn und das des Muslims.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Ein nichtmuslimischer Nachbar, dieser beansprucht nur das Recht der Nachbarschaft, das durch das folgende Beispiel veranschaulicht werden kann: Die Frau von Abdullah Ibn Omar lie&szlig; eines Tages ein Schaf schlachten. Als er nach Hause kam fragte er: &bdquo;Habt ihr unserem j&uuml;dischen Nachbarn etwas vom Schaffleisch geschenkt, denn ich habe den Gesandten Allahs sagen h&ouml;ren: &sbquo;Gabriel hat mich solange angewiesen, zum Nachbarn g&uuml;tig zu sein, so dass ich dachte, er w&uuml;rde f&uuml;r ihn einen Erbteil bestimmen.&rsquo;<a href=\"#_ftn160\"><strong><strong>[160]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Rechte der Freunde<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam regt Muslime dazu an, sich um die Freunde zu k&uuml;mmern, und legt f&uuml;r die Freundschaft Rechte fest, die erf&uuml;llt werden m&uuml;ssen. Man muss z. B. dem Freund aufrichtigen Rat und alles Geziemendes erweisen. Denn der Prophet sagt dazu: &bdquo;Der beste Freund bei Allah dem Erhabenen ist der g&uuml;tigste zu seinen Freunden, und der beste Nachbar bei Allah dem Erhabenen ist der g&uuml;tigste zu seinen Nachbarn.&ldquo;<a href=\"#_ftn161\"><strong><strong>[161]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam l&auml;sst das Recht des einen Freundes sogar nach seinem Tod bestehen. Ein Mann von dem Stamm Bani-Salama fragte den Propheten: &bdquo;Bleibt von dem Recht meiner Eltern noch etwas an G&uuml;te, das ich ihnen nach ihrem Tod erweisen kann?&ldquo; Er antwortete. &bdquo;Ja, das Beten f&uuml;r sie, Allah f&uuml;r sie um Vergebung zu bitten, ihr Versprechen durchzuf&uuml;hren, die Verwandtschaftsbande in Verbindung zu halten, die nur durch sie entstanden ist und ihren Freund in g&uuml;tiger Weise zu behandeln.&ldquo;<a href=\"#_ftn162\"><strong><strong>[162]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Rechte des Gastes<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Gast muss &ndash; islamisch gesehen &ndash; mit Gro&szlig;z&uuml;gigkeit behandelt werden, denn der Prophet hat angeordnet: &bdquo;Wer an Allah und an den J&uuml;ngsten Tag glaubt, soll seinen Nachbarn gro&szlig;z&uuml;gig behandeln; und wer an Allah und an den J&uuml;ngsten Tag glaubt, soll seinem Gast seine Pr&auml;mie gro&szlig;z&uuml;gig erweisen.&ldquo; Die Menschen fragten: &bdquo;Was ist seine Pr&auml;mie?&ldquo; &ndash; &bdquo;Seine Pr&auml;mie ist ein Tag und eine Nacht. Und der Gast bleibt bei seinem Gastgeber drei Tage. Was diese Frist &uuml;berschreitet, wird dem Gastgeber wie Almosengabe gerechnet. Und wer an Allah und an den J&uuml;ngsten Tag glaubt, soll Gutes sagen oder er soll schweigen.&ldquo;<a href=\"#_ftn163\"><strong><strong>[163]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Gastfreundlichkeit wird im Islam als tugendhafte Tat betrachtet, da der Prophet (a.s.s.) sagt: &bdquo;Unter den Menschen gibt es keine, die diesen beiden gleichen: ein Mann, der den Z&uuml;gel seines Pferdes greift, sich auf dem Wege Allahs einsetzt und das B&ouml;se der Menschen vermeidet und ein Mann, der seine Schafe im Freien weidet, seinem Gast gro&szlig;z&uuml;gige Gastfreundlichkeit leistet und seine Verpflichtung ihm gegen&uuml;ber erf&uuml;llt.&ldquo;<a href=\"#_ftn164\"><strong><strong>[164]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam regelt sogar die Verhaltensweise bei Empfang und Verabschiedung des Gastes. So sagt der Prophet: &bdquo;Zur prophetischen Tradition geh&ouml;rt es, dass man seinen Gast bis zur Haust&uuml;r begleitet.&ldquo;<a href=\"#_ftn165\"><strong><strong>[165]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Gast f&uuml;r seinen Teil muss die Verh&auml;ltnisse seines Gastgebers ber&uuml;cksichtigen, d. h. er muss von ihm nicht mehr erwarten, als er vermag. Dazu sagt der Prophet: &bdquo;Der Muslim darf sich bei seinem Bruder nicht so lange aufhalten, bis er ihn in die S&uuml;nde fallen l&auml;sst.&ldquo; Die Leute fragten: &bdquo;Und wie l&auml;sst er ihn in die S&uuml;nde fallen?&ldquo; Er antwortete: &bdquo;Indem er sich bei ihm so lange aufh&auml;lt, w&auml;hrend dieser nichts findet, mit dem er ihn bewirtet.&ldquo;<a href=\"#_ftn166\"><strong><strong>[166]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">In seinem Buch (<em>Ihyaa ulum ad-Din<\/em> = Belebung der Religionswissenschaften) sagt Al-Ghazali &uuml;ber den Propheten, der das beste Vorbild der Muslime ist: &bdquo;Der Prophet (a.s.s.) pflegte es, seinen Besucher in aller Freundlichkeit zu empfangen, so dass er vielleicht demjenigen sein Gewand zum Sitzen bereitet, mit dem ihn keine Verwandtschaft verbindet. Er pflegte es auch, seinem Gast das eigene Sitzkissen anzubieten. Wenn der Gast aus H&ouml;flichkeit es ablehnt, so dr&auml;ngte der Prophet auf, bis er akzeptiert. Kein Mensch besuchte ihn, ohne dass er dachte, er ist der gro&szlig;z&uuml;gigste Mensch &uuml;berhaupt. Er gab jedem Sitzenden seinen Anteil sogar von seinem Blick, seiner Zuwendung usw., so dass seine Sitzung voller Liebe, Scheu, H&ouml;flichkeit, Bescheidenheit usw. Er rief seine Gef&auml;hrten aus Gro&szlig;z&uuml;gigkeit mit ihren Beinamen. Er war der letzte, der sich &auml;rgert, und der erste, der sich zufrieden stellt.&ldquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Im Bereich der Arbeit setzte der Islam Regelungen fest, welche die Beziehungen zwischen dem Arbeitgeber und den Arbeitnehmern organisieren:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Rechte der Arbeiter<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam ordnet an, dass die Beziehung zwischen dem Arbeitgeber und den Arbeitnehmern oder den Untergeordneten br&uuml;derlich gestaltet wird, so dass alle ihre menschliche W&uuml;rde in gleicher Weise bewahren k&ouml;nnen. Der Prophet sagt dazu: &bdquo;Es sind eure Br&uuml;der, f&uuml;r die ihr verantwortlich seid. Allah machte sie unter eurer Handkontrolle, wer seinen Bruder unter Handkontrolle hat, muss ihn speisen, von dem er selbst speist, ihn bekleiden, von dem er sich bekleidet. Er muss ihn mit etwas nicht beauftragen, was er nicht aushalten kann. Wenn man ihn mit so etwas beauftragt, soll man ihm helfen.&ldquo;<a href=\"#_ftn167\"><strong><strong>[167]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam betont es, dem Lohnarbeiter seinen Lohn zu geben. Der Prophet sagt dazu: &bdquo;Drei Leute, deren Widersacher am J&uuml;ngsten Tag ich bin: ein Mann, der in meinem Namen gab, der aber betrogen hat; ein Mann, der einen Freien als Sklaven verkauft und dessen Preis verbraucht und ein Mann, der einen Arbeiter in Dienst nimmt, bis dieser seine Arbeit endet, und dann ihm aber seinen Lohn verweigert.&ldquo; <a href=\"#_ftn168\"><strong><strong>[168]<\/strong><\/strong><\/a> Ebenfalls ordnete der Prophet es an, dass man den Lohn bestimmt, bevor der Arbeiter mit seiner Aufgabe beginnt,<a href=\"#_ftn169\"><strong><strong>[169]<\/strong><\/strong><\/a> und dass man den Lohnarbeiter sofort nach dem Ende seiner Aufgabe gibt. Er sagt dazu: &bdquo;Gebt dem Tagel&ouml;hner seinen Lohn, bevor sein Schwei&szlig; trocken wird.&ldquo;<a href=\"#_ftn170\"><strong><strong>[170]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam hat die Arbeit hochgesch&auml;tzt, solange sie in einem legalen Bereich unternommen wird. Sie gilt dann als das beste Mittel zum Verdienen von Lebensunterhalt. Dazu sagt der Gesandte Allahs: &bdquo;Niemand hat ein besseres Essen gespeist als das, was er durch seine Handarbeit verdient. Und Allahs Prophet Dawuud (David) a&szlig; immer von dem, was er durch Handarbeit verdiente.&ldquo;<a href=\"#_ftn171\"><strong><strong>[171]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Um die Muslime zur Arbeit anzutreiben, sagt der Prophet ebenfalls: &bdquo;Wenn der eine von euch ein Seil mitnimmt, mit dem er ein B&uuml;ndel Brennholz sammelt, es auf seinem R&uuml;cken tr&auml;gt und es dann verkauft, damit Allah sein Gesicht mit dem gewonnenen Geld w&uuml;rdig h&auml;lt, so ist das besser, als wenn er die Menschen um Hilfe bittet, die manchmal geben und manchmal sich weigern.&ldquo;<a href=\"#_ftn172\"><strong><strong>[172]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Rechte des Arbeitgebers<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Sowie der Islam von dem Arbeitgeber es verlangt, die Rechte der Arbeiter zu ber&uuml;cksichtigen und zu sch&uuml;tzen, verlangt er auch von den Arbeitnehmern, dass sie die Rechte des Arbeitgebers in R&uuml;cksicht ziehen. So betont er die Erf&uuml;llung der Arbeitsaufgaben in einer perfekten Weise, ohne Versp&auml;tung und ohne M&auml;ngel. Der Prophet sagt: &bdquo;Allah liebt es, dass derjenige von euch, der eine Arbeit &uuml;bernimmt, sie perfekt zu vollziehen.&ldquo;<a href=\"#_ftn173\"><strong><strong>[173]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Dar&uuml;ber hinaus macht er die Arbeitsperfektion einen Grund f&uuml;r einen guten und segenreichen Gewinn: &bdquo;Der beste Gewinn ist der, der durch die Handarbeit errungen wird, wenn der Arbeiter sich zur Perfektion wendet.&ldquo;<a href=\"#_ftn174\"><strong><strong>[174]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Allgemeine Rechte und Pflichten<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">In diesem Zusammenhang macht der Islam es zu einer Aufgabe des Muslims, dass er sich um die Angelegenheiten seiner Br&uuml;der k&uuml;mmert, egal wo sie sind. Der Prophet vergleicht die Muslime mit einem K&ouml;rper: &bdquo;Das Beispiel der Muslime in ihrer Liebe zueinander, ihrer Sympathie und in ihrem gegenseitigen Mitleid ist wie ein einziger K&ouml;rper, dessen Organe alle Fieber und Unruhe leiden, wenn die Krankheit nur ein Organ bef&auml;llt.&ldquo;<a href=\"#_ftn175\"><strong><strong>[175]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Muslim muss auch f&uuml;r die Besserung der Lage aller Muslime so wirken, als sei sie seine eigene Lage. &bdquo;Keiner von euch wird ein richtiger Gl&auml;ubiger, bevor er seinem Bruder das w&uuml;nscht, was er sich selbst w&uuml;nscht.&ldquo;<a href=\"#_ftn176\"><strong><strong>[176]<\/strong><\/strong><\/a> Der Muslim muss anderen Muslimen bei Katastrophen und in schlechten Zeiten beistehen. Der Prophet vergleicht diese Solidarit&auml;t mit einem Bau: &bdquo;Der eine Muslim ist f&uuml;r den anderen wie ein Teil des Baues, der den anderen Teil strafft. - Und der Prophet flocht seine Finger dabei ineinander.&ldquo;<a href=\"#_ftn177\"><strong><strong>[177]<\/strong><\/strong><\/a> Eine allgemeine Aufgabe des Muslims gegen&uuml;ber anderen Muslimen ist die Unterst&uuml;tzung beim Krieg, wenn sie das brauchen. &bdquo;Mit denen aber, die glauben und nicht ausgewandert sind, habt ihr keine Freundschaft zu pflegen, bis sie auswandern. Wenn sie euch jedoch um Unterst&uuml;tzung wegen der euch gemeinsamen Religion bitten, so habt ihr die Pflicht zur Unterst&uuml;tzung, au&szlig;er gegen Leute, zwischen denen und euch eine Vertragspflicht besteht. Und Allah sieht wohl, was ihr tut.&ldquo; (8: 72).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam verbietet es dem Muslim, die leidenden Muslime im Stich zu lassen. Der Prophet sagt diesbez&uuml;glich: &bdquo;Es gibt keinen Muslim, der einen anderen Muslim an einer Stelle entt&auml;uscht, wo seine Ehre entweiht und seine W&uuml;rde verletzt werden, ohne dass Allah ihn an einer Stelle entt&auml;uscht, wo er seine Unterst&uuml;tzung braucht; und es gibt keinen Muslim, der einen anderen Muslim an einer Stelle unterst&uuml;tzt, wo seine Ehre entweiht und seine W&uuml;rde verletzt werden, ohne dass Allah ihn an einer Stelle unterst&uuml;tzt, wo er seine Hilfe braucht.&ldquo;<a href=\"#_ftn178\"><strong><strong>[178]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Moral im Islam<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam ist gekommen, um die guten Eigenschaften zu vervollst&auml;ndigen, wie der Prophet (a.s.s.) es zum Ausdruck gebracht hat: &bdquo;Ich bin gesandt worden, um die vornehmen Charaktereigenschaften zu vervollst&auml;ndigen.&ldquo;<a href=\"#_ftn179\"><strong><strong>[179]<\/strong><\/strong><\/a> Es gibt keine gute Eigenschaft, zu der der Islam nicht angeregt hat. Und es gibt keine schlechte Eigenschaft, vor der der Islam nicht gewarnt hat. Der Erhabene sagt seinem Gesandten: &bdquo;&Uuml;be Nachsicht, gebiete das Rechte und wende dich von den T&ouml;richten ab.&ldquo; (7: 199).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Eines Tages fragte der Prophet seine Gef&auml;hrten: &bdquo;Wisst ihr, wer bankrott ist?&ldquo; &ndash; Sie sagten: &bdquo;Bankrott nach unserer Meinung ist ein Mann, der weder Geld noch Gut besitzt.&ldquo; Darauf sagte der Prophet: &bdquo;Bankrott in meiner Gemeinde ist ein Mann, der am Tag der Auferstehung mit Gebet, Almosen und Fasten kommt, der aber diesen Menschen beschimpft, jenen verleumdet, einen dritten get&ouml;tet und einen vierten geschlagen hat. So nimmt dieser einen Teil von seinem guten Lohn und jener einen anderen Teil, wenn seine gute Belohnung zu Ende kommt, bevor er den anderen noch nicht alles zur&uuml;ckgezahlt hat, was er ihnen schuldet, wird von ihren S&uuml;nden einen entsprechenden Teil auf ihn geworfen und dann wird er selbst in die H&ouml;lle geworfen.&ldquo;<a href=\"#_ftn180\"><strong><strong>[180]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam zeigt den Muslimen die Methode, nach der sich der Muslim in seinem Umgang mit seiner Gesellschaft und mit den anderen Menschen verhalten kann. Der Prophet (a.s.s.) fasst dieses Verfahren wie folgt zusammen: &bdquo;Bef&uuml;rchte das Verbotene, so bist du der beste Gottesdiener; sei damit zufrieden, was dir Allah beschert, so bist du der reichste Mensch; sei g&uuml;tig zu deinem Nachbarn, so bist du ein Gl&auml;ubiger; w&uuml;nsche den anderen, was du dir w&uuml;nschst, so bist du Muslim; Lache nicht soviel, weil viel Lachen das Herz t&ouml;tet.&ldquo; <a href=\"#_ftn181\"><strong><strong>[181]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ebenfalls sagt der Prophet (a.s.s.): &bdquo;Der Muslim ist ein Mensch, vor dessen Zunge und vor dessen Hand Muslime sich sicher f&uuml;hlen, und der Emigrant ist ein Mensch, der die Verbote Allahs verl&auml;sst.&ldquo;<a href=\"#_ftn182\"><strong><strong>[182]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Durch seine Gebote und Verbote zielt der Islam darauf ab, eine harmonische und einheitliche Gesellschaft zu schaffen, deren Mitglieder einander lieben und helfen. Im Folgenden greifen wir schnell und in K&uuml;rze einige Sachen auf, die der Islam verboten hat, damit wir diese Tatsache erkennen k&ouml;nnen:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam verbietet den Polytheismus und untersagt jeglichen Versuch, Allah andere G&ouml;tter beizugesellen. &bdquo;Allah vergibt nicht, dass Ihm etwas beigesellt wird, und Er vergibt, was darunter liegt, wem Er will.&ldquo; (4: 116)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam verbietet auch die Zauberei. Abu Huraira berichtet, dass der Gesandte Allahs sagte: &bdquo;Vermeidet die sieben zerst&ouml;renden S&uuml;nden: das sind Allah andere G&ouml;tter beizugesellen, Zauberei ...&ldquo; <a href=\"#_ftn183\"><strong><strong>[183]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam verbietet Unrecht und &Uuml;bertretung, die im weiten Sinne nicht nur die gewaltt&auml;tige Aggression verbal oder handlich bedeutet, sondern auch das umschlie&szlig;t, die Rechte ihren Berechtigten zu verweigern. &bdquo;Sprich: Mein Herr hat die sch&auml;ndlichen Taten verboten, was von ihnen offen und was verborgen ist; und auch die S&uuml;nde und die Gewaltanwendung ohne vorliegende Berechtigung ...&ldquo; (7: 33).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam verbietet das T&ouml;ten des Menschen, den Allah f&uuml;r unantastbar erkl&auml;rt hat, es sei denn bei vorliegender Berechtigung. &bdquo;Und wer einen Gl&auml;ubigen aus Versehen vors&auml;tzlich t&ouml;tet, dessen Lohn ist die H&ouml;lle; darin wird er ewig weilen. Und Allah z&uuml;rnt ihm und verflucht ihn und bereitet ihm eine gewaltige Pein.&ldquo; (4: 93) Von dieser Bedrohung ausgeschlossen wird derjenige, der bei Verteidigung seines Lebens, seines Verm&ouml;gens oder seiner Ehre t&ouml;tet oder get&ouml;tet wird, denn der Gesandte Allahs sagt: &bdquo;Wer w&auml;hrend der Verteidigung seines Lebens, seines Verm&ouml;gens, seiner Familie oder seiner Religion get&ouml;tet wird, ist ein M&auml;rtyrer.&ldquo;<a href=\"#_ftn184\"><strong><strong>[184]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam verbietet die Zerrei&szlig;ung der Verwandtschaftsbande und den Abbruch mit den Angeh&ouml;rigen: &bdquo;Ob ihr wohl, wenn ihr euch abkehrt, auf der Erde Unheil stiftet und die Verwandtschaftsbande zerrei&szlig;t? Das sind die, die Allah verflucht, indem Er sie taub macht und ihr Augenlicht erblinden l&auml;sst.&ldquo; (47: 22-23) Der Prophet sagt dazu: &bdquo;Es tritt ins Paradies nicht, wer die Verwandtschaftsbande zerrei&szlig;t.&ldquo;<a href=\"#_ftn185\"><strong><strong>[185]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Er verbietet auch die Unzucht und den Ehebruch und alles, was dazu f&uuml;hrt. &bdquo;Und n&auml;hert euch nicht der Unzucht. Sie ist etwas Sch&auml;ndliches, und sie ist ein &uuml;bler Weg.&ldquo; (17: 32) Die Strafe des Ehebrechers hat der Koran bestimmt: &bdquo;Wenn eine Frau und ein Mann Unzucht begehen, dann gei&szlig;elt jeden von ihnen mit hundert Hieben. Habt kein Mitleid mit ihnen angesichts der Rechtsbestimmungen von Allahs Religion, so ihr an Allah und den J&uuml;ngsten Tag glaubt. Und bei der Vollstreckung der Pein an ihnen soll eine Gruppe von den Gl&auml;ubigen zugegen sein.&ldquo; (24: 3) Das ist die Strafe der nicht verheirateten Unzuchttreiber. Was aber die Ehebrecher (d. h. die verheirateten Unzuchttreiber) betrifft, so besteht ihre Strafe darin, dass sie bis zum Tode besteinigt werden. Die Besteinigung gab es auch in den fr&uuml;heren Himmelsreligionen. Einige Juden kamen zum Propheten mit einem Mann und einer Frau, die Ehebruch begangen haben. Da sagte er ihnen: &bdquo;Holt mir die zwei der besten Gelehrten unter euch.&ldquo; Sie holten die zwei S&ouml;hne von Soria, an denen er appellierte: &bdquo;Wie findet ihr diesen Fall in der Thora?&ldquo; Sie sagten: &bdquo;In der Thora steht es, dass sie besteinigt werden m&uuml;ssen, wenn vier Leute bezeugen, dass sein Penis in ihre Scheide wie das St&auml;bchen in den Antimonbeh&auml;lter steckte.&ldquo; Der Prophet fragte Sorias S&ouml;hne: &bdquo;Was h&auml;lt euch davon ab, sie zu besteinigen?&ldquo; Sie sagten: &bdquo;Unsere Herrschaft ist vergangen, so hassen wir das T&ouml;ten.&ldquo; Der Prophet (a.s.s.) rief die Zeugen. Da kamen vier Zeugen, die meinten, sie h&auml;tten seinen Penis in ihrer Scheide stecken sehen, wie das St&auml;bchen in den Antimonbeh&auml;lter.&ldquo; Darauf befiehl der Prophet (a.s.s.), dass sie besteinigt werden.<a href=\"#_ftn186\"><strong><strong>[186]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die Durchf&uuml;hrung der Besteinigungsstrafe setzt eine von zwei Bedingungen voraus:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">1- Das Eingest&auml;ndnis, das der\/die Ehebrecher(in) oder der\/die Unzuchttreiber(in) ablegt. Abu Huraira sagt: &bdquo;Der Aslamiy kam zum Propheten und legte ein viermaliges Gest&auml;ndnis ab, dass er den Ehebruch begangen h&auml;tte, in dem er w&ouml;rtlich sagte: &sbquo;Ich habe mit einer mir verbotenen Frau den Beischlaf ausge&uuml;bt,&rsquo; w&auml;hrend der Prophet sich dabei von ihm abwendete. Im f&uuml;nften Mal fragte ihn der Prophet (a.s.s.): &sbquo;Hast du sie gefickt?&rsquo; Der Mann sagte: &sbquo;Ja.&rsquo; Darauf fragte der Prophet ihn: &sbquo;War es zwischen euch so, wie das St&auml;bchen in dem Antimonbeh&auml;lter und der Eimer im Brunnen?&rsquo; Er sagte &sbquo;Ja&rsquo;. Der Prophet fragte ihn: &sbquo;Wei&szlig;t du, was Ehebruch ist?&rsquo; Da sagte er: &sbquo;Ja, ich habe mit ihr im Verbotenen getan, was ein Mann mit seiner Frau im Erlaubten tut.&rsquo; Der Prophet fragte ihn: &sbquo;Was willst du mit deiner Aussage?&rsquo; Er sagte: &sbquo;Ich m&ouml;chte, dass du mich reinigst.&rsquo; Darauf befahl der Prophet, dass er besteinigt wird, was auch getan wurde. Der Prophet h&ouml;rte zwei von seinen Gef&auml;hrten sprechen, von denen der eine sagte: &sbquo;Habt ihr diesen gesehen, den Allah gedeckt hat, und dann kommt er hierhin, um wie Hunde besteinigt zu werden.&rsquo; Der Prophet schwieg, bis sie an einem Kadaver vorbeikamen. Da fragte der Prophet: &sbquo;Wo sind X und Y?&rsquo; Sie sagten: &sbquo;Da sind wir.&rsquo; Er sagte ihnen: &sbquo;Esst von diesem Kadaver!&rsquo; Darauf sagten sie: &sbquo;M&ouml;ge Allah dir verzeihen, wer isst davon?&rsquo; So sagte er: &sbquo;Wie ihr diesen Mann vorhin herabsetzten, ist schlimmer als wenn man von diesem Kadaver isst. Bei Allah, er l&auml;uft jetzt unter den Fl&uuml;ssen des Paradieses.&rsquo;&ldquo;<a href=\"#_ftn187\"><strong><strong>[187]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">2- Oder ein Zeugnis von vier gerechten Zeugen, die den Vorfall genauestens darstellen, so dass alle Einzelheiten der Tat beschrieben werden, dass sein Glied in ihre Scheide einsteckte usw. Das kann nur gesehen werden, wenn die beiden T&auml;ter unversch&auml;mt ihr Verbrechen so aus&uuml;ben, dass all diese vier Zeugen es genau sehen k&ouml;nnen. In der islamischen Geschichte gab es nur zwei oder drei F&auml;lle dieser Art, in denen die Ehebrecher selbst ihre Tat zugegeben haben, um sich durch die weltliche Strafe reinigen zu lassen. Diese Strafe zeigt uns, wie gef&auml;hrlich diese S&uuml;nde ist. Diese Strafe wurde bestimmt, um die Ehre der Menschen vor solchen Verletzungen zu sch&uuml;tzen, die Moral zu bewachen, die Gesellschaft vor dem Zerfall zu bewahren und die Genealogien rein von der Vermischung zu halten. Denn dieses Verbrechen kann einen zum Erben machen, der kein Recht darauf hat, kann zu verbotenen Ehen zwischen den Kindern f&uuml;hren, die das Produkt der Unzucht sind. So hilft diese Strafe dabei, die Gesellschaft vor den Lastern, vor der Aufl&ouml;sung und vor vielen gef&auml;hrlichen Krankheiten zu sch&uuml;tzen. Der Prophet sagte einst: &bdquo;O ihr Volk der Emigranten: Es gibt f&uuml;nf Eigenschaften, wegen deren ich Zuflucht bei Allah suche, dass sie euch nicht befallen. Wenn sich die Unzucht unter einer Menschengruppe so weit verbreitet, dass sie sich nicht str&auml;uben, sie zu zeigen, so befallen sie Pest, Schmerzen und Krankheiten, die bei ihren Vorfahren nicht existierten...&ldquo;<a href=\"#_ftn188\"><strong><strong>[188]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die schlimmste Unzucht ist die mit den verbotenen Verwandten. Deswegen sagt der Prophet: &bdquo;Wer einer ihm verbotener Frau beiwohnt, den sollt ihr t&ouml;ten!&ldquo;<a href=\"#_ftn189\"><strong><strong>[189]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam verbietet die Sodomie (P&auml;derastie). Allah schickte dem Volk, das dieses Verbrechen beging, eine der h&auml;rtesten Strafen: &bdquo;Als nun unser Befehl eintraf, kehrten Wir in ihrer Stadt das Oberste zuunterst und lie&szlig;en auf sie Backsteine aus &uuml;bereinander geschichteten Ton regnen, bei deinem Herrn gekennzeichnete Steine. Und sie liegt denen, die Unrecht tun, gewiss nicht fern.&ldquo; (11: 82-83). D.h. wer ihr Tun begeht, muss ihre Strafe erwarten. Der Prophet (a.s.s.) sagt: &bdquo;Allah hat drei Arten von seiner Sch&ouml;pfung verflucht. Der Prophet (ich) hat sie noch dreimal mehr verflucht. Wer so macht, wie die Leute Lots es gemacht haben, wer die eine Frau und ihre Tochter als Ehefrauen sammelt, wer einen seiner Eltern beschimpft, wer mit den Tieren Unzucht aus&uuml;bt, wer die Grenze zwischen Grundst&uuml;cken &auml;ndert, wer in einem anderen Namen als Allahs schlachtet und wer andere Besch&uuml;tzer nimmt als seine eigenen.&ldquo;<a href=\"#_ftn190\"><strong><strong>[190]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam verbietet ferner die Tribadie (lesbische Liebe). Der Prophet (a.s.s.) sagt dazu: &bdquo;Die Tribadie ist Unzucht&ldquo;<a href=\"#_ftn191\"><strong><strong>[191]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam verbietet die Verzehrung von Verm&ouml;gen der Waisen, weil darin Verschwendung des Besitzes von Schwachen besteht, die zu verheerenden Probleme innerhalb der Gesellschaft f&uuml;hrt. Daher sagt Allah der Erhabene: &bdquo;Diejenigen, die das Verm&ouml;gen der Waisen zu Unrecht verzehren, verzehren nur Feuer in ihrem Bauch. Und sie werden in einem Feuerbrand brennen.&ldquo; (4: 10). Allah hat nur den Vormund der Waise, der arm ist, von dieser Bedrohung ausgenommen. Dieser darf vom Verm&ouml;gen der Waise in geziemender Weise als Gegenleistung daf&uuml;r verzehren, dass er sich f&uuml;r die Angelegenheiten der Waise interessiert und sich um sie k&uuml;mmert. Er besorgt ihr die allt&auml;glichen Bed&uuml;rfnisse und investiert ihr Geld und Verm&ouml;gen, damit es der Waise vorteilhaft bleibt, und damit kein finanzieller Verlust entsteht. Das alles nimmt die Zeit und die Kraft des Vormundes in Anspruch. Allah sagt dazu: &bdquo;Wer [von denen, die Vormundschaft &uuml;bernehmen] reich ist, soll sich enthalten; wer arm ist, soll in geziemender Weise davon zehren.&ldquo; (4: 6).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam verbietet das falsche Zeugnis und macht es zu einer der gr&ouml;&szlig;ten S&uuml;nden, weil es dazu f&uuml;hrt, dass die Rechte der Menschen verloren gehen und dass Unrecht sich verbreitet. Es ist sogar ein ver&uuml;btes Unrecht selbst gegen denjenigen, f&uuml;r den dieses falsche Zeugnis abgelegt wurde, weil er dadurch zu mehr Unrecht und zu weiteren Missetaten bewegt wird. Was den anbetrifft, gegen den dieses falsche Zeugnis abgelegt wurde, so ist sein Recht dadurch verloren gegangen. Wegen dieser Missst&auml;nde, die das falsche Zeugnis innerhalb der Gesellschaft verursacht, sagt der Prophet: &bdquo;Soll ich euch sagen, welches die allerschlimmsten Vergehen sind?&ldquo; Die Leute riefen: &bdquo;Ja, o Gesandter Allahs!&ldquo; Er sagte: &bdquo;Die schlimmsten Vergehen sind es, Allah Teilhaber an seiner G&ouml;ttlichkeit zuzugesellen und widerspenstig gegen&uuml;ber den Eltern zu sein!&ldquo; Nach diesen Worten setzte er sich auf, nachdem er sich zuvor zur&uuml;ckgelehnt hatte, und rief: &bdquo;Und macht ja keine falschen Zeugenaussagen!&ldquo; Diese Warnung wiederholte er immer und immer wieder, so dass die Anwesenden sagten: &bdquo;Wenn er jetzt doch still sein w&uuml;rde!&ldquo;<a href=\"#_ftn192\"><strong><strong>[192]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Er verbietet auch jede Art vom Gl&uuml;ckspiel, weil dadurch finanzielle und menschliche Kr&auml;fte zunichte gemacht werden, ohne Nutz f&uuml;r den Einzelnen oder f&uuml;r die Gesellschaft zu erreichen. Daher sagt Allah: &bdquo;O ihr, die ihr glaubt, der Wein, das Gl&uuml;cksspiel, die Opfersteine und die Lospfeile sind ein Gr&auml;uel von Satans Werk. Meidet es, auf dass es euch wohl ergehe.&ldquo; (5: 90). Wer im Gl&uuml;cksspiel gewinnt, der verzehrt unberechtigt das Verm&ouml;gen eines anderen Menschen; ihn kann vielmehr der Siegesrausch dazu bringen, Tricks und Trug zum weiteren Sieg zu verwenden. Wer dabei aber verliert, hat sein Geld in einem nutzlosen Unternehmen vergeudet; er kann aber zum Diebstahl oder zum Raub greifen, damit er zum Spielen noch einmal gelangen kann, um seinen Verlust zu kompensieren.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam verbietet den Stra&szlig;enraub, die gewaltsamen Angriffe, Terrorisierung der Menschen, weil das die Stabilit&auml;t und die Ruhe der Gesellschaft st&ouml;rt. Wer solche Vergehen begeht, muss im Islam eine harte Strafe bekommen: &bdquo;Die Vergeltung f&uuml;r die, die gegen Allah und seinen Gesandten Krieg f&uuml;hren und auf der Erde umherreisen, um Unheil zu stiften, soll dies sein, dass sie get&ouml;tet oder gekreuzigt werden, oder dass ihnen H&auml;nde und F&uuml;&szlig;e wechselseitig abgehackt werden, oder dass sie aus dem Land verbannt werden. Das ist f&uuml;r sie eine Schande im Diesseits, und im Jenseits ist f&uuml;r sie eine gewaltige Pein bestimmt, au&szlig;er denen, die umkehren, bevor ihr euch ihrer bem&auml;chtigt. Und wisst, dass Allah voller Vergebung und barmherzig ist.&ldquo; (5: 33-34). Dabei wird die Stufe der Strafe entsprechend der Stufe des Vergehens bestimmt. Von Ibn Abbas wird &uuml;berliefert, dass er sagte: &bdquo;Wenn diese Verbrecher t&ouml;ten und Geld rauben, werden sie get&ouml;tet und gekreuzigt; wenn sie t&ouml;ten, ohne Geld zu rauben, werden sie get&ouml;tet, ohne gekreuzigt zu werden; wenn sie Geldraub ver&uuml;ben, ohne zu t&ouml;ten, werden ihre H&auml;nde und F&uuml;&szlig;e wechselseitig abgehackt; und wenn sie nur die Menschen auf der Stra&szlig;e abschrecken, ohne zu t&ouml;ten oder Geldraub zu ver&uuml;ben, so werden sie aus dem Lande verbannt.<a href=\"#_ftn193\"><strong><strong>[193]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam verbietet den in Unheil eintauchenden Schwur, den man vors&auml;tzlich l&uuml;gend schw&ouml;rt, um Rechte anderer Menschen an sich zu rei&szlig;en. Er wird <em>eintauchend<\/em> genannt, weil er den Schwurleistenden in das Feuer eintauchen l&auml;sst. Allah sagt dazu: &bdquo;Diejenigen, die den Bund Allahs und ihre Eide f&uuml;r einen geringen Preis verkaufen, haben am Jenseits keinen Anteil. Allah wird sie nicht ansprechen und zu ihnen nicht schauen am Tag der Auferstehung, und sie auch nicht f&uuml;r rein erkl&auml;ren. Und f&uuml;r sie ist eine schmerzhafte Pein bestimmt.&ldquo; (3: 77). Vom Propheten (a.s.s.) stammt auch der Ausspruch: &bdquo;Wer sich mit seiner Rechten eines Teils vom Verm&ouml;gen eines anderen Muslims bem&auml;chtigt, dem wird Allah das Feuer bestimmen und das Paradies verbieten.&ldquo; Ein Mann fragte: &bdquo;Auch wenn es sich um eine Kleinigkeit handelt?&ldquo; Darauf antwortete der Prophet: &bdquo;Auch wenn es sich um einen Holzstab handelt.&ldquo;<a href=\"#_ftn194\"><strong><strong>[194]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam verbietet es, dass man sich selbst t&ouml;tet. Der Koran erkl&auml;rt uns: &bdquo;Und t&ouml;tet euch nicht. Denn Allah ist barmherzig zu euch. Wer es doch in &Uuml;bertretung und Unrecht tut, den werden Wir in einem Feuer brennen lassen. Und das ist Allah ein leichtes.&ldquo; (4: 29). Der Prophet sagt auch: &bdquo;Wer sich mit einem gewissen Instrument t&ouml;tet, wird mit demselben Instrument am Tag der Auferstehung gefoltert.&ldquo;<a href=\"#_ftn195\"><strong><strong>[195]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam verbietet L&uuml;gen, Betrug, Treulosigkeit, Bruch des Versprechens: &bdquo;O ihr, die ihr glaubt, seid nicht treulos gegen&uuml;ber Allah und dem Gesandten, und seid nicht treulos in Bezug auf die euch anvertrauten Dinge, wo ihr es wisst.&ldquo; (8: 27). Der Prophet fasst diese schlechten Eigenschaften und ihre Wirkung in einem Ausspruch zusammen: &bdquo;Vier Eigenschaften, wer sie alle hat, ist ein kompletter Heuchler, und wer eine von diesen vier hat, tr&auml;gt einen Aspekt der Heuchelei, bis er sie abgew&ouml;hnt: Wenn jemand ihm etwas anvertraut, betr&uuml;gt er; wenn er redet, redet L&uuml;ge; wenn er verspricht, betr&uuml;gt er und wenn er sich mit jemandem streitet, so frevelt er&ldquo;<a href=\"#_ftn196\"><strong><strong>[196]<\/strong><\/strong><\/a>, und in einer anderen &Uuml;berlieferung bei Muslim: &bdquo;Er ist Heuchler, auch wenn er betet, fastet und behauptet, er sei Muslim.&ldquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Ebenfalls verbietet der Islam die Trennung von muslimischen Br&uuml;dern und den gegenseitigen Neid unter den Muslimen. Denn der Prophet warnt davor: &bdquo;Hasst euch gegenseitig nicht, beneidet euch gegenseitig nicht, gebt einander nicht den R&uuml;cken! Seid Allahs Diener und seid Br&uuml;der zueinander. Der Muslim darf sich von seinem Bruder nicht mehr als drei Tage trennen.&ldquo;<a href=\"#_ftn197\"><strong><strong>[197]<\/strong><\/strong><\/a> Der Prophet zeigt die Gefahr des Neids, weil dieser der Grund aller Feindschaft und allen Hasses ist: &bdquo;H&uuml;tet euch vor Neid, weil er eure guten Taten verzehrt, wie das Feuer das Brennholz verschlingt.&ldquo;<a href=\"#_ftn198\"><strong><strong>[198]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Er verbietet Verfluchung, Beschimpfung und unz&uuml;chtiges Reden. Der Prophet beschreibt den richtigen Gl&auml;ubigen, indem er sagt: &bdquo;Der Gl&auml;ubige verflucht und verleumdet nicht, er ist nicht unanst&auml;ndig oder unz&uuml;chtig.&ldquo;<a href=\"#_ftn199\"><strong><strong>[199]<\/strong><\/strong><\/a> Sogar gegen&uuml;ber den Feinden muss der Muslim dieses Benehmen pflegen, er soll f&uuml;r sie Bittgebete machen, dass Allah sie rechtleiten w&uuml;rde. Er muss es meiden, sie zu verfluchen oder Allah gegen sie anzurufen. Abu Huraira berichtet, dass es dem Propheten einst gesagt wurde: &bdquo;Rufe Allah gegen die Polytheisten an!&ldquo; Da sagte er: &bdquo;Ich bin nicht geschickt worden, um zu verfluchen, sondern um Gnade zu sein.&ldquo;<a href=\"#_ftn200\"><strong><strong>[200]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Er warnt vor Habsucht und Geiz und verbietet sie, weil der Islam den Besitz und das Verm&ouml;gen als etwas von Allah Anvertrautes versteht. Der Mensch muss also mit diesem Verm&ouml;gen sich selbst und seine Angeh&ouml;rigen in geziemender Weise unterhalten. Die Bed&uuml;rftigen haben auch Anspruch auf einen Teil davon. Deswegen sagt der Prophet: &bdquo;Der gro&szlig;z&uuml;gige Mensch steht Allah, dem Paradies, den Menschen nah und steht dem Feuer fern. Der geizige Mensch steht Allah, dem Paradies und den Menschen fern und steht dem Feuer nah. Ein ungebildeter Gro&szlig;z&uuml;giger ist Allah lieber als ein Gottesdienender Geizhals.&ldquo;<a href=\"#_ftn201\"><strong><strong>[201]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Prophet (a.s.s.) hat den gro&szlig;en Schaden gezeigt, den die Habsucht und der Geiz der Gesellschaft zuf&uuml;gen k&ouml;nnen, indem er sagt: &bdquo;F&uuml;rchtet das Unrecht, denn es f&uuml;hrt in die Dunkelheiten am Tage der Auferstehung. Und f&uuml;rchtet die Habsucht, denn sie hat die V&ouml;lker vor euch ruiniert, da sie sie dazu bewog, ihr Blut zu vergie&szlig;en und sich verbotene Heiligt&uuml;mer zu erlauben.&ldquo;<a href=\"#_ftn202\"><strong><strong>[202]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam betrachtet den reichen Menschen, der die Bed&uuml;rfnisse seiner armen Bruder erkennt und sie trotzdem nicht unterst&uuml;tzt oder ihre Not nicht mildert, als einen, der weit weg vom Glauben steht. Denn der Prophet sagt: &bdquo;Zwei Eigenschaften treffen sich nicht in der Person eines Gl&auml;ubigen: Geiz und b&ouml;se Gem&uuml;tsart.&ldquo;<a href=\"#_ftn203\"><strong><strong>[203]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Er warnt vor Verschwendung und verbietet sie, weil sie ungeheuerliche Wirkungen auf Menschen und Verm&ouml;gen hat: &bdquo;Und lass dem Verwandten sein Recht zukommen, ebenso dem Bed&uuml;rftigen und dem Reisenden, aber handle nicht ganz verschwenderisch. Diejenigen, die verschwenderisch sind, sind Br&uuml;der der Satane, und der Satan ist gegen&uuml;ber seinem Herrn sehr undankbar.&ldquo; (17: 26-27).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Prophet sagt in diesem Kontext auch: &bdquo;Allah hat euch verboten, euren M&uuml;ttern gegen&uuml;ber widerspenstig zu sein, anderen Menschen Hilfe zu verweigern und sie (die Hilfe) von ihnen trotzdem zu verlangen und er hat euch verboten, eigene T&ouml;chter zu t&ouml;ten. Und Er hasst es von euch, hin und her zu reden, viel zu fragen und Geld zu verschwenden.&ldquo;<a href=\"#_ftn204\"><strong><strong>[204]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam warnt vor &Uuml;bertreibung und vor der &Uuml;berschreitung der geb&uuml;hrenden Grenzen in den religi&ouml;sen Angelegenheiten. &bdquo;Allah will f&uuml;r euch Erleichterung. Er will f&uuml;r euch nicht Erschwernis...&ldquo; (2: 185). Der Prophet betont diese Tatsache, indem er sagt: &bdquo;Die Religion ist einfach, dennoch macht sie sich keiner hart, ohne dass die Religion ihn bew&auml;ltigt, so versucht, Defizite zu decken, der Religion nahe zu kommen und freut euch dar&uuml;ber. Nehmt zum Gottesdienst die Morgenstunde, die Abendstunde und etwas von der dunklen Nacht zu Hilfe.&ldquo;<a href=\"#_ftn205\"><strong><strong>[205]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Er warnt vor Arroganz, Hochmut und Einbildung und r&auml;t davon ab, sich solche Eigenschaften zu gewinnen. &bdquo;Und zeige den Menschen nicht hochn&auml;sig die Wange, und schreite nicht unbek&uuml;mmert auf der Erde umher. Allah liebt niemanden, der eingebildet und prahlerisch ist. Halte das rechte Ma&szlig; in deinem Gang. Und d&auml;mpfe deine Stimme. Die widerlichste unter den Stimmen ist die Stimme der Esel.&ldquo; (31: 18-19). Der Prophet spricht &uuml;ber die Hochmut wie folgt: &bdquo;Es geht der nicht ins Paradies ein, wer in seinem Herzen ein Atomgewicht von Hochmut tr&auml;gt.&ldquo; Da sagte ein Mann: &bdquo;O Gesandter Allahs, unsereins m&ouml;chte, dass sein Gewand sch&ouml;n ist und seine Schuhe gut aussehen.&ldquo; Der Prophet erwiderte: &bdquo;Allah ist sch&ouml;n und liebt die Sch&ouml;nheit. Hochmut bedeutet hingegen, das Recht zu verabscheuen und die Menschen zu verachten.&ldquo;<a href=\"#_ftn206\"><strong><strong>[206]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">&Uuml;ber Selbstgef&auml;lligkeit und Hochmut sagt der Prophet: &bdquo;Wer selbstgef&auml;llig seine Kleidung hinter sich zieht, den wird Allah am Tag des Gerichts nicht anschauen.&ldquo;<a href=\"#_ftn207\"><strong><strong>[207]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam verbietet es, die Geheimnisse der Menschen zu ersp&auml;hen, ihre Bl&ouml;&szlig;en und M&auml;ngel zu bespitzeln, von ihnen &uuml;bel zu reden oder Mutma&szlig;ungen zu machen. &bdquo;O ihr, die ihr glaubt, meidet viel von den Mutma&szlig;ungen. Manche Mutma&szlig;ung ist S&uuml;nde. Spioniert nicht und f&uuml;hrt nicht &uuml;ble Nachrede &uuml;bereinander. M&ouml;chte denn einer von euch das Fleisch seines Bruders, wenn er tot ist, essen? Es w&auml;re euch doch zuwider. F&uuml;rchtet Allah. Allah wendet sich gn&auml;dig zu und ist barmherzig.&ldquo; (49: 12). Der Prophet (a.s.s.) sagt: &bdquo;Wisst ihr, was &uuml;ble Nachrede ist?&ldquo; Sie sagten: &bdquo;Allah und sein Gesandter wissen es am besten.&ldquo; Da sagte ihnen der Prophet: &bdquo;&Uuml;ble Nachrede ist, wenn du von deinem Bruder etwas sagst, das er nicht mag.&ldquo; Sie sagten: &bdquo;Wie w&auml;re es, wenn das, was ich von ihm sage, wirklich ist.&ldquo; Der Prophet erkl&auml;rte: &bdquo;Wenn es wirklich ist, so hast du die S&uuml;nde von &uuml;bler Nachrede begangen, und wenn es nicht wahr ist, dann ist das eine Verleumdung.&ldquo;<a href=\"#_ftn208\"><strong><strong>[208]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ebenfalls betrachtet der Islam die heimliche Anh&ouml;rung von den Reden anderer Menschen als ein Grund f&uuml;r die peinliche Strafe im Jenseits: &bdquo;Wer sich die Rede anderer Menschen wider ihren Willen anh&ouml;rt, dem wird am Tage der Auferstehung geschmolzenes Blei ins Ohr gegossen.&ldquo;<a href=\"#_ftn209\"><strong><strong>[209]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam warnt auch davor, Schadensfreude zu zeigen, wenn ein Ungl&uuml;ck jemanden trifft. &bdquo;Zeige keine Schadenfreude &uuml;ber ein Ungl&uuml;ck, das deinen Bruder heimsucht, sonst heilt ihn Allah und pr&uuml;ft dich hart.&ldquo;<a href=\"#_ftn210\"><strong><strong>[210]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam ordnet auch an, dass man sich in die Angelegenheiten nicht einmischt, die ihm nicht geh&ouml;ren oder die ihn nicht betreffen. &bdquo;Ein gutes Zeichen f&uuml;r die Religiosit&auml;t eines Menschen besteht darin, dass er sich mit dem nicht besch&auml;ftigt, was ihn nicht betrifft.&ldquo;<a href=\"#_ftn211\"><strong><strong>[211]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam verbietet es, dass die Menschen untereinander n&ouml;rgeln, einander beschimpfen, verbal oder sonst wie verachten. &bdquo;O ihr, die ihr glaubt, die einen sollen die anderen nicht verh&ouml;hnen, vielleicht sind diese eben besser als sie. Auch sollen Frauen andere Frauen nicht verh&ouml;hnen, vielleicht sind diese eben besser als sie. Und n&ouml;rgelt nicht untereinander und gebt einander keine Schimpfnamen.&ldquo; (49: 11)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Er verbietet die Ungerechtigkeit &uuml;berhaupt, besonders wenn es sich um einen Richter handelt, denn die Anwendung der islamischen Gesetze liegt nur in den H&auml;nden des Richters. Wenn er unfair entscheidet, so verf&auml;hrt er gegen&uuml;ber der Aufgabe verr&auml;terisch, die ihm Allah auferlegt: &bdquo;Diejenigen, die nicht nach dem urteilen, was Allah herabgesandt hat, das sind die Ungl&auml;ubigen&ldquo; (5: 44). Der Prophet sagt hierzu: &bdquo;Zwei Richter kommen ins Feuer und einer kommt ins Paradies. Es kommt der Richter ins Paradies, der nach dem Recht urteilt. Ein zweiter kommt ins Feuer, weil er nach dem Unrecht urteilt. Der dritte urteilt durch sein Unwissen, so kommt er ins Feuer.&ldquo; Man fragte: &bdquo;Und wo ist die S&uuml;nde des unwissenden Richters?&ldquo; &ndash; &bdquo;Seine S&uuml;nde ist, er sollte kein Richter sein, bis er das n&ouml;tige Wissen errungen hat.&ldquo;<a href=\"#_ftn212\"><strong><strong>[212]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam verbietet einem Muslim, dass er als Hahnrei lebt, der keine Eifersucht um seine Frau und um seine Angeh&ouml;rigen zeigt und der sich mit der Unzucht seiner Frau z. B. zufrieden gibt. Der tritt nicht, wie der Prophet sagt, ins Paradies: &bdquo;Drei Menschen wird Allah am Tage der Auferstehung nicht ansehen: derjenige, der seinen Eltern widerspenstig ist, die Frau, die sich wie M&auml;nner verh&auml;lt und der Hahnrei.&ldquo;<a href=\"#_ftn213\"><strong><strong>[213]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Im Islam ist auch verboten, dass die Frauen die M&auml;nner nachahmen oder umgekehrt. Ibn Abbas berichtet, dass der Prophet (a.s.s.) jene M&auml;nner verflucht hat, die die Frauen nachahmen, und jene Frauen verflucht hat, die die M&auml;nner nachahmen.<a href=\"#_ftn214\"><strong><strong>[214]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Im Islam ist ebenfalls verboten, dass ein Mensch auf ein von sich gegen&uuml;ber anderen unternommenes Verdienst pocht und die anderen immer daran erinnert, dass er ihnen eine Hilfe, einen Gefallen usw. geleistet hat. Der Prophet warnt vor diesem Verhalten, indem er sagt: &bdquo;H&uuml;tet euch davor, dass ihr andere Menschen, denen ihr geholfen habt, immer wieder an diese Hilfe erinnert. Denn so ein Verhalten vereitelt den Dank an Allah und vertilgt die Belohnung f&uuml;r diese gute Tat. Dann trug er vor: &sbquo;O ihr, die ihr glaubt, vereitelt nicht eure Almosen, indem ihr auf euer Verdienst pocht und Ungemach zuf&uuml;gt.&ldquo; (2: 264).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Ebenfalls ist es im Islam nicht erlaubt, dass man das Geschenk zur&uuml;ckverlangt. Der Prophet vergleicht dieses Verhalten wie folgt: &bdquo;Wer sein Geschenk zur&uuml;ckverlangt, ist wie ein Hund, der erbrach und der dann das Erbrochene wieder frisst.&ldquo;<a href=\"#_ftn215\"><strong><strong>[215]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Er hat auch verboten, zwischen den Menschen Zwietracht zu s&auml;en oder Unheil anzurichten. Diejenigen, die so etwas tun, werden mit harter Strafe bedroht, denn sie wollen mit ihren Versuchungen und Verleumdungen die Beziehungen zwischen Menschen verderben und vergiften. Deshalb sagt der Koran: &bdquo;Und gehorche niemandem, der dauernd schw&ouml;rt und ver&auml;chtlich dasteht, der st&auml;ndig stichelt und Verleumdungen verbreitet.&ldquo; (68: 10-11). Und der Prophet sagt dazu: &bdquo;Kein Versucher geht ins Paradies ein&ldquo;<a href=\"#_ftn216\"><strong><strong>[216]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Er verbietet es, den schwachen Menschen anzugreifen oder gegen&uuml;ber ihm frech zu werden. Der Kranke, der Alte, der Behinderte u.a. brauchen eher Hilfe und Zuneigung. Sie gut zu behandeln, ist ein Grund daf&uuml;r, dass die Gesellschaft zusammenh&auml;lt in Liebe, Barmherzigkeit und Br&uuml;derlichkeit. &bdquo;Und dient Allah und gesellt Ihm nichts bei. Und behandelt die Eltern gut und die Verwandten, die Waisen, die Bed&uuml;rftigen, den verwandten Beisassen, den fremden Beisassen, den Gef&auml;hrten an eurer Seite, den Reisenden und das, was eure rechte Hand besitzt. Allah liebt die nicht, die eingebildet und prahlerisch sind.&ldquo; (4: 36). Einmal hat der Prophet etwas von seinem Diener verlangt. Der Diener hat auf sich lange warten lassen. Als er zur&uuml;ckkam, sagte ihm der Prophet (a.s.s.): &bdquo;Wenn ich die Vergeltung nicht bef&uuml;rchtete, h&auml;tte ich dich mit diesem Zahnh&ouml;lzchen geschlagen.&ldquo;<a href=\"#_ftn217\"><strong><strong>[217]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Er verbietet es, das man in dem Testament falsche Information gibt (etwa dass man verschuldet sei), um die Erben um einiges Verm&ouml;gen zu bringen. Deshalb sagt der Erhabene: &bdquo;...nach Ber&uuml;cksichtigung eines Testaments, das er gemacht hat, oder einer bestehenden Schuld. Es soll kein Schaden zugef&uuml;gt werden.&ldquo; (4: 12)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">&nbsp;<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">&nbsp;<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">&nbsp;<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">&nbsp;<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Verbotene Speisen, Getr&auml;nke und Kleidung<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Verboten hat der Islam den Wein und alle Drogen, die dieselbe Wirkung haben, sei das ein Getr&auml;nk, etwas Gegessenes, Gespritztes oder Gerochenes. &bdquo;Der Wein, das Gl&uuml;cksspiel, die Opfersteine und die Lospfeile sind ein Gr&auml;uel von Satans Werk. Meidet es, auf das es euch wohl ergehe. Der Satan will ja durch Wein und Gl&uuml;cksspiel Feindschaft und Hass zwischen euch erregen und euch vom Gedenken Allahs und vom Gebet abbringen. Werdet ihr wohl nun aufh&ouml;ren?&ldquo; (5: 90-91). Damit der Islam jedem den Weg abschneidet, wer sich verf&uuml;hren l&auml;sst, sein Geld vom Wein und Weinindustrie zu verdienen, auch wenn er ihn selbst nicht trinkt, sagte der Prophet: &bdquo;Verflucht hat Allah den Wein, seinen Trinker, seinen Auspresser, den, der sein Pressen verwaltet, seinen Tr&auml;ger, den, zu dem er getragen wird, seinen Verk&auml;ufer, seinen K&auml;ufer und denjenigen, der seinen Preis verbraucht.&ldquo;<a href=\"#_ftn218\"><strong><strong>[218]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Mit dieser starken Drohung will der Islam den menschlichen Verstand und das menschliche Gem&uuml;t gesund halten und alle Elemente beseitigen, welche auf diese beiden wesentlichen Aspekte im menschlichen Wesen schlecht auswirken und ihre Funktionen stark beeintr&auml;chtigen. Der Islam will damit verh&uuml;ten, dass der mit Verstand und Wissen ausgezeichnete Mensch sich in die Stufe der Tiere st&uuml;rzt. Es ist bekannt, dass der Alkoholiker und der Drogens&uuml;chtige alles machen kann, was ihm m&ouml;glich ist, um das n&ouml;tige Geld in der Hand zu haben, mit dem er Wein oder Drogen kaufen kann. Dabei ist ihm egal, ob er Diebstahl, Raub oder Mord begeht. Dar&uuml;ber hinaus kann ihn seine Sucht zu Unternehmungen treiben, die unerdenklich sind, besonders zu sexuellem Missbrauch der ihm verbotenen Frauen usw. Deshalb betrachtet der Islam den Wein und &auml;hnliche Substanzen, die geistige Abwesenheit veranlassen, als eine gro&szlig;e Gefahr auf das Wesen Mensch. Der Islam nennt den Wein sogar &bdquo;Mutter der S&uuml;nden&ldquo;, denn wer seinen Verstand bet&auml;ubt, kann alles S&uuml;ndige machen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam verbietet den Verzehr vom Fleisch des Verendeten, des Schweins und alles, was der folgende Vers aus dem Koran enth&auml;lt: &bdquo;Verboten ist euch Verendetes, Blut, Schweinefleisch und das, wor&uuml;ber ein anderer als Allah angerufen worden ist, und Ersticktes, Erschlagenes, Gest&uuml;rztes, Gesto&szlig;enes und das, was ein wildes Tier angefressen hat &ndash; ausgenommen das, was ihr sch&auml;chtet &ndash;, und das, was auf Opfersteinen geschlachtet worden ist. Und verboten ist auch, dass ihr mit Pfeilen das Los werft. Das ist Frevel.&ldquo; (5: 3)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Er verbietet auch das Fleisch, &uuml;ber das Allahs Name beim Schlachten vors&auml;tzlich nicht angerufen wird oder wor&uuml;ber ein anderer Name als Allahs angerufen wird. &bdquo;Und esst nicht von dem, wor&uuml;ber Allahs Name nicht ausgesprochen worden ist. Das ist Frevel.&ldquo; (6: 121)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das Fleisch von Tieren, die eine Klaue, Tatze oder Eckz&auml;hne haben, wie L&ouml;wen, Tiger, W&ouml;lfe usw. und von V&ouml;geln mit Klauen wie Falken und Adler ist islamisch auch verboten.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Alle essbaren, trinkbaren oder inhalierbaren Substanzen, die dem menschlichen K&ouml;rper dem Schein nach schaden, z. B. Tabak u.a., sind nach dem Islam verboten. &bdquo;Und t&ouml;tet euch nicht. Allah ist barmherzig zu euch.&ldquo; (4: 29).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das Tragen von seidner Kleidung oder Goldschmuck ist den muslimischen M&auml;nnern verboten, f&uuml;r muslimische Frauen aber erlaubt. In einem prophetischen Hadith wurde das bestimmt: &bdquo;Erlaubt ist das Tragen von Seide und Gold f&uuml;r die Frauen meiner Gemeinde, und das ist den M&auml;nner aber verboten.&ldquo;<a href=\"#_ftn219\"><strong><strong>[219]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Einige Gebote des Islam<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Nachdem wir von Verboten gesprochen haben, wollen wie uns einigen Geboten des Islam zuwenden:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Eines der wesentlichen Gebote im Islam ist die Gerechtigkeit sowohl verbal als auch im Handeln. &bdquo;Allah gebietet, Gerechtigkeit zu &uuml;ben, Gutes zu tun und die Verwandten zu beschenken. Er verbietet das Sch&auml;ndliche, das Verwerfliche und die Gewaltt&auml;tigkeit. Er ermahnt euch, auf dass ihr es bedenket.&ldquo; (26: 90).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Zu den bekannten Aussagen des ersten Kalifen, Abu Bakr, ist die folgende, die er in seiner ersten Rede erkl&auml;rte, als er zum Kalifen gew&auml;hlt wurde: &bdquo;...Der Starke unter euch wird in meinen Augen schwach sein, bis ich ihm die Rechte der anderen entnehme, und der Schwache unter euch, wird in meinen Augen stark sein, bis ich ihm sein Recht zur&uuml;ckbringe. Gehorcht mir, solange ich Allah in meinem Umgang mit euch gehorche!...&ldquo; Der Islam macht die Gerechtigkeit zu einem hohen und regierenden Prinzip, das zu jeder Zeit und an jeder Stelle durchgef&uuml;hrt werden muss, selbst wenn die Handlung gegen Verwandte ist: &bdquo;Und wenn ihr aussagt, dann seid gerecht, auch wenn es um einen Verwandten geht. Und erf&uuml;llt den Bund Allahs. Dies hat er euch aufgetragen, auf dass ihr es bedenket.&ldquo; (6: 152). Auch bei Zufriedenheit und bei &Auml;rger, mit Freunden und mit Feinden muss der Muslim gerecht sein: &bdquo;Und der Hass gegen bestimmte Leute soll euch nicht dazu verleiten, nicht gerecht zu sein. Seid gerecht, das entspricht eher der Gottesfurcht.&ldquo; (5: 8). Manchmal darf der Verantwortliche die Gerechtigkeit mit Gewalt durchsetzen, wenn&nbsp; es anders nicht geht. &bdquo;Wir haben unsere Gesandten mit den deutlichen Zeichen gesandt und mit ihnen das Buch und die Waage herabkommen lassen, damit die Menschen f&uuml;r die Gerechtigkeit eintreten. Und Wir haben das Eisen herabkommen lassen. In ihm ist heftige Schlagkraft und vielerlei Nutzen f&uuml;r die Menschen.&ldquo; (57: 25) Ibn Taimeya sagt zu diesem Vers: &bdquo;Der Zweck vom Entsenden der Propheten und vom Herabsenden des Buches ist es, dass Gerechtigkeit unter Menschen herrscht, so dass Allahs Rechte und die Rechte seiner Gesch&ouml;pfe eingehalten werden. Wer sich dabei zum Buche nicht bekennt, wird mit der Schlagkraft, gegebenenfalls mit der Kraft des Eisens zum Recht getrieben.&ldquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Er gebietet dar&uuml;ber hinaus Altruismus und N&auml;chstenliebe, die eine positive Wirkung auf den Zusammenhalt der Gesellschaft, auf die Liebe und die Solidarit&auml;t innerhalb der menschlichen Gemeinde haben. Allah lobt diese Menschen, die sich selbst andere vorziehen: &bdquo;und sie bevorzugen [ihre Br&uuml;der] vor sich selbst, auch wenn sie selbst Not leiden. Und diejenigen, die vor ihrer eigenen Habsucht bewahrt bleiben, sind die, denen es wohl ergeht.&ldquo; (59: 9).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam gebietet es, die g&uuml;tigen Menschen zu begleiten und die b&ouml;sen Menschen zu meiden. Der Prophet gibt ein Beispiel f&uuml;r beide Menschenarten und f&uuml;r die Wirkung, zu der ihre Begleitung f&uuml;hren kann: &bdquo;Das Beispiel des rechtschaffenen und des schlechten Gesellschafters ist wie der Parf&uuml;mtr&auml;ger und der Bl&auml;ser des Blasebalgs (der Schmied). Vom Parf&uuml;mtr&auml;ger kannst du guten Duft genie&szlig;en oder ein Parf&uuml;m kaufen, beim Schmied aber kann dein Gewand vom Feuer gebrannt werden oder du riechst mindestens einen schlechten Geruch.&ldquo;<a href=\"#_ftn220\"><strong><strong>[220]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam gebietet die Auss&ouml;hnung zwischen den Menschen, wenn es Streitigkeiten und Auseinandersetzungen kommt. &bdquo;Nichts Gutes liegt in einem gro&szlig;en Teil ihrer vertraulichen Gespr&auml;che, es sei denn, wenn einer zu einem Almosen oder zu einer rechten Tat oder zur Auss&ouml;hnung zwischen den Menschen auffordert. Und wer dies im Streben nach dem Wohlgefallen Allahs tut, dem werden Wir einen gro&szlig;artigen Lohn zukommen lasen.&ldquo; (4: 114) Die Auss&ouml;hnung zwischen den Menschen hat eine besondere Stellung im Islam, die nicht weniger ist als die Stellung vom Gebet, Fasten und Almosen. Das hat der Prophet selbst erkl&auml;rt: &bdquo;Soll ich euch auf etwas hinweisen, das einen besseren Grad hat als das Beten, das Fasten und das Almosen? Das ist die Auss&ouml;hnung zwischen Menschen, denn Zwiste zwischen Muslimen rasieren Fr&ouml;mmigkeit ab.&ldquo;<a href=\"#_ftn221\"><strong><strong>[221]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam billigt in diesem Fall, dass man wegen der Auss&ouml;hnung zwischen Menschen l&uuml;gen darf. Der Prophet sagt &uuml;ber denjenigen, der zu den Streitpartnern gute Worte &uuml;bereinander erfindet, damit die Vers&ouml;hnung realisiert wird: &bdquo;Ich halte den f&uuml;r keinen L&uuml;gner, der zwischen Menschen vers&ouml;hnt. Er sagt etwas, mit dem er nur Auss&ouml;hnung will. Ebenfalls ist derjenige kein L&uuml;gner, wer etwas Vergleichbares sagt, wenn es Krieg ist, oder wer seiner Frau (von seiner Liebe zu ihr) sagt oder wenn die Frau ihrem Mann (von ihrer Liebe zu ihm) sagt.&ldquo;<a href=\"#_ftn222\"><strong><strong>[222]<\/strong><\/strong><\/a> Im selben Zusammenhang sagt er auch: &bdquo;Der L&uuml;gner ist nicht der, wer zwischen den Menschen vers&ouml;hnt, indem er Gutes (von den streitenden Parteien)vermittelt oder Gutes (von sich aus) sagt.&ldquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Er gebietet es, dass der Muslim das Gute gebietet und das Verwerfliche verbietet, er kann alle m&ouml;glichen Mittel und eigenen F&auml;higkeiten dabei einsetzen. Dieses Prinzip gilt als Sicherheitsventil innerhalb der islamischen Gemeinschaft, damit Ungerechtigkeit, Korruption und Verbrechen bek&auml;mpft werden k&ouml;nnen. Der Prophet sagt dazu: &bdquo;Wer von euch etwas Verwerfliches findet, muss es mit der Hand &auml;ndern, wenn ihm das mit der Hand nicht m&ouml;glich ist, so mit der Zunge, sonst mit dem Herzen, und das ist das Mindestma&szlig; des Glaubens.&ldquo;<a href=\"#_ftn223\"><strong><strong>[223]<\/strong><\/strong><\/a> Diese islamische Methode l&auml;sst denjenigen Kenntnis erringen, wer vorher nicht wusste, l&auml;sst den Unachtsamen aufmerksam werden, l&auml;sst den Anst&ouml;&szlig;igen g&uuml;tig werden, den Guten Unterst&uuml;tzung finden und l&auml;sst Allahs Gesetz angewendet werden. &bdquo;Helft einander zur Fr&ouml;mmigkeit und Gottesfurcht, und helft einander nicht zur S&uuml;nde und &Uuml;bertretung.&ldquo; (5: 2)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Prophet gibt uns ein Beispiel daf&uuml;r, wenn Muslime das Prinzip verlassen, Rechtes zu gebieten und Verwerfliches zu verbieten, indem er sagt: &bdquo;Das Beispiel derjenigen, die Allahs Gesetze beachten und derjenigen, die Allahs Gesetze verletzen, ist wie eine Gruppe von Menschen, die um den Platz in einem Schiff miteinander losten. So kamen einige in den oberen Teil und einige in den unteren Teil des Schiffes. Wenn diejenigen, die unten sind, Trinkwasser brauchten, mussten sie zum oberen Teil gehen, um Trinkwasser vom Fluss zu sch&ouml;pfen. Da sagten sie sich: &sbquo;wenn wir uns im Schiff ein Loch bohren k&ouml;nnten, so br&auml;uchten wir dann nicht nach oben zu gehen und br&auml;uchten auch die Leute dort nicht zu st&ouml;ren.&rsquo; Wenn die Obigen die Unteren sich selbst &uuml;berlassen, gehen sie allesamt zugrunde, wenn sie sie aber davon abhalten, so werden sie sich retten und sie werden auch die anderen retten.&ldquo;<a href=\"#_ftn224\"><strong><strong>[224]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Weil dieses Prinzip in jeder Gesellschaft am wichtigsten ist, bestraft Allah ungeheuerlich jene Menschen, die dieses Prinzip vernachl&auml;ssigen: &bdquo;Verflucht wurden diejenigen von den Kindern Israels, die ungl&auml;ubig waren, durch den Mund Davids und Jesu, des Sohnes Marias. Dies daf&uuml;r, dass sie ungehorsam waren und immer wieder &Uuml;bertretungen begingen. Sie pflegten nicht einander das Verwerfliche, das sie taten, zu verbieten. Schlimm ist, was sie zu tun pflegten.&ldquo; (5: 78).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Wie wird das Prinzip von <em>Rechtes gebieten und Verwerfliches verbieten<\/em> in die Tat umgesetzt?<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Muslim muss &uuml;ber n&ouml;tiges Wissen um das, was er gebietet oder verbietet, verf&uuml;gen, damit er die Religion der Menschen nicht verdirbt. Sufian Ibn Abdullah At`thaqafi berichtet: &ldquo;Ich sagte einmal dem Propheten: &sbquo;O gesandter Allahs, sag mir etwas, an das ich mich festhalte!&rsquo; Er antwortete: &sbquo;Sage: ich glaube an Allah, dann verlaufe in der Religion geradeaus!&rsquo; Ich fragte ihn: &sbquo;Was bef&uuml;rchtest du am meisten um mich?&rsquo; Er griff seine Zunge mit der eigenen Hand und sagte: &sbquo;das&rsquo;.&ldquo; Abu Hatem erkl&auml;rt diese Situation, indem er sagt: &bdquo;Der Sinn vom Verhalten des Propheten, als er seine eigene Zunge griff, statt einfach zu sagen &bdquo;Achte auf deine Zunge auf!&rsquo;, obwohl dies ihm leichter ist, ist eben es, dass er dasselbe genau wusste, was er den Menschen beibrachte. Er wollte das als erster praktizieren, was er den Menschen verbal unterweist. D.h. er wollte dem Fragesteller praktisch zeigen, dass er seine Zunge bremsen soll und sie nicht los lassen darf, damit sie ihm keinen Schaden zuf&uuml;gt. Dieses Beispiel zeigt, wie man anderen Menschen Wissen beibringen kann.&ldquo;<a href=\"#_ftn225\"><strong><strong>[225]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Wer so ein Werk unternimmt, muss zusehen, dass er durch seinen Rat keinen Schaden verursacht, der gr&ouml;&szlig;er sein kann als der bestehende Schaden, vor dem er warnt.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Er muss das nicht tun, wovon er den Menschen abr&auml;t und das machen, zu dem er die Menschen einl&auml;dt. &bdquo;O ihr, die ihr glaubt, warum sagt ihr, was ihr nicht tut? Gro&szlig;en Abscheu erregt es bei Allah, dass ihr sagt, was ihr nicht tut.&ldquo; (61: 2-3)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Wer so eine Arbeit leistet, muss milde gebieten und milde verbieten. Der Prophet sagt: Milde vermischt sich nicht mit etwas, ohne dass sie es schm&uuml;ckt. Und sie wird einer Sache nicht fehlen, ohne dass sie dadurch abscheulich wird.&ldquo;<a href=\"#_ftn226\"><strong><strong>[226]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Wer diese Aufgabe auf sich &uuml;bernimmt, muss f&auml;hig sein, den Schaden, der ihm wegen dieser Arbeit zugef&uuml;gt wird, auszuhalten. &bdquo;...Verrichte das Gebet, gebiete das Rechte und verbiete das Verwerfliche und ertrage geduldig, was dich trifft. Das geh&ouml;rt zur Entschlossenheit in den Anliegen.&ldquo; (31: 17).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam gebietet edle Sitten und treibt dazu an, hohe Sittlichkeit anzunehmen, denn der Prophet sagt: &bdquo;Der vollst&auml;ndige Gl&auml;ubiger ist derjenige, der die vornehmen Charaktereigenschaften hat und der zu seiner Frau g&uuml;tig ist.&ldquo;<a href=\"#_ftn227\"><strong><strong>[227]<\/strong><\/strong><\/a> In einem anderen Ausspruch zeigt er den Lohn dessen, der sich an diesen vornehmen Charaktereigenschaften festh&auml;lt: &bdquo;Unter denen, die mir am Tage der Auferstehung am liebsten sind und am n&auml;chsten stehen, die die vornehmen Eigenschaften haben, und unter denen, die mir am Tage der Auferstehung am widerlichsten sind und am fernsten stehen, sind die Schw&auml;tzer, die Gro&szlig;sprecher und die Hochn&auml;sigen.&ldquo;<a href=\"#_ftn228\"><strong><strong>[228]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam gebietet es, das Rechte zu tun. Dscha&rsquo;far Ibn Muhammad &uuml;berliefert von seinem Vater, der selber auch von seinem Vater &uuml;berliefert bekam, dass der Prophet (a.s.s.) sagte: &bdquo;Tue das Gute f&uuml;r den, der es verdient, und f&uuml;r den, der es nicht verdient. Wenn es den trifft, der es verdient, so ist es gut. Wenn es aber den trifft, der es nicht verdient, dann bist du derjenige, der es verdient.&ldquo;<a href=\"#_ftn229\"><strong><strong>[229]<\/strong><\/strong><\/a> Das hei&szlig;t du bist derjenige, der den g&ouml;ttlichen Lohn f&uuml;r das Gute verdient.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam gebietet, dass man sich dar&uuml;ber vergewissert, ob die vermittelten Nachrichten stimmen oder nicht, bevor man ein Urteil gibt: &bdquo;O ihr, die ihr glaubt, wenn ein Frevler mit einer Nachricht zu euch kommt, so stellt es eindeutig fest, damit ihr nicht einigen Leuten in Unwissenheit etwas antut und dann bereuen m&uuml;sst, was ihr getan habt.&ldquo; (49: 6)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam gebietet, guten Rat zu geben. Einmal sagte der Prophet: &bdquo;Ratgeben ist das Zeichen guter Religion.&ldquo; Die Menschen fragten: &bdquo;F&uuml;r wen geben wir Rat, o Gesandter Allahs?&ldquo; Er sagte: &bdquo;F&uuml;r Allah, sein Buch, seinen Gesandten und f&uuml;r die Muslime, Herrscher wie normale Menschen.&ldquo;<a href=\"#_ftn230\"><strong><strong>[230]<\/strong><\/strong><\/a><strong>&nbsp;<\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">a) Der Rat f&uuml;r Allah bedeutet, dass man an ihn glaubt, ihm alleine dient, ihm keine anderen G&ouml;tter beigesellt, Ihn mit den sch&ouml;nsten Namen und mit den hohen Eigenschaften bezeichnet; dass man daran fest glaubt, dass Er der Erhalter und Verwalter dieser Welt ist. Was Er will, wird sein, was er nicht will, kann nicht sein. Seinen Geboten muss man nachgehen, seine Verbote muss man vermeiden.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">b) Der Rat f&uuml;r sein Buch bedeutet, dass man daran glaubt, dass es Allahs Worte enth&auml;lt, die Er herabgesandt hat, dass es das abschlie&szlig;ende Himmelsbuch ist. Man muss seine Gebote und Verbote einhalten und es als Lebensverfassung betrachten, nach der man das eigene Leben gestaltet.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">c) Der Rat f&uuml;r den Gesandten Allahs bedeutet, ihm zu gehorchen und zu glauben und ihn zu lieben und zu beachten, seine &Uuml;berlieferung zu verbreiten und danach zu leben.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">d) Der Rat f&uuml;r die muslimischen Herrscher bedeutet, ihnen zu gehorchen, solange sie keine S&uuml;nden verlangen, sie auf das Gute hinzuweisen und ihnen zu helfen, das Gute zu machen. Man muss sich gegen sie nicht auflehnen, ihnen in Milde Rat geben und sie zu den Rechten der Menschen ermahnen.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">e) Der Rat f&uuml;r die normalen Muslime bedeutet, sie auf die guten Dinge in ihrer Religion und in weltlicher Hinsicht zu verweisen, ihnen zu helfen, ihnen keinen Schaden zuzuf&uuml;gen, ihnen das zu w&uuml;nschen, was man sich w&uuml;nscht und sie so zu behandeln, wie er von ihnen behandelt werden m&ouml;chte.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam gebietet auch Gro&szlig;z&uuml;gigkeit, weil sie ein Zeichen der Liebe zu den Menschen ist und weil sie zum Gewinn ihrer Liebe f&uuml;hrt. Der Prophet (a.s.s.) sagt: &bdquo;Zwei Charaktereigenschaften liebt Allah: vornehme Sittlichkeit und Gro&szlig;z&uuml;gigkeit, und zwei Charaktereigenschaften hasst Allah: b&ouml;se Gem&uuml;tsart und Geiz. Und wenn Allah jemanden liebt, setzt Er ihn in den Dienst der Menschen ein.&ldquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die bestimmende Regel in der Gro&szlig;z&uuml;gigkeit ist der koranische Vers: &bdquo;Und lass deine Hand nicht an deinem Hals gefesselt sein, aber strecke sie auch nicht vollst&auml;ndig aus. Sonst wirst du getadelt und verarmt dasitzen.&ldquo; (17: 29)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam gebietet es, die M&auml;ngel der Menschen zu decken, ihnen ihren Kummer zu zerstreuen und ihre Angelegenheiten zu erleichtern. Der Prophet sagt dar&uuml;ber: &bdquo;Wer einem Gl&auml;ubigen einen weltlichen Kummer zerstreut, zerstreut ihm Allah einen Kummer am Tag de Auferstehung. Wer einem Verarmten Erleichterung gew&auml;hrt, erleichtert ihm Allah seine Sachen im Dies- und Jenseits, wer die M&auml;ngel (Bl&ouml;&szlig;en) eines Muslims bedeckt, bedeckt ihm Allah seine M&auml;ngel (Bl&ouml;&szlig;en) im Dies- und Jenseits, und Allah unterst&uuml;tzt den Menschen, solange der Mensch seinen Bruder unterst&uuml;tzt&ldquo;<a href=\"#_ftn231\"><strong><strong>[231]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam gebietet Geduld, sei es bei der Durchf&uuml;hrung des Gottesdienstes oder bei der Meidung der verbotenen Dinge. Denn Allah befiehlt seinem Gesandten: &bdquo;Sei geduldig, bis dein Herr sein Urteil f&auml;llt. Du stehst vor unseren Augen.&ldquo; (52: 48). Man muss auch geduldig sein, wenn einen harte Schicksalsschl&auml;ge wie Armut, Krankheit, Hunger, Durst, Angst usw. heimsuchen. &bdquo;Und Wir werden euch sicher Pr&uuml;fungen aussetzen mit ein wenig Furcht und Hunger und mit Verlust an Verm&ouml;gen, Seelen und Fr&uuml;chten. Und verk&uuml;nde den Geduldigen frohe Botschaft, die, wenn ein Ungl&uuml;ck sie trifft, sagen: &sbquo;Wir geh&ouml;ren Allah, und wir kehren zu Ihm zur&uuml;ck.&rsquo; Auf sie kommen Segnungen und Barmherzigkeit von ihrem Herrn herab. Das sind die, die der Rechtleitung folgen.&ldquo; (2: 155-157).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam gebietet, den eigenen Zorn zu unterdr&uuml;cken und bei Machtbesitzen anderen zu verzeihen, weil sich somit die menschlichen Beziehungen innerhalb der Gesellschaft st&auml;rken und die Feindschaften getilgt werden. Deswegen lobt Allah diejenigen, die das machen: &bdquo;Wetteifert nach einer Vergebung von eurem Herrn und zu einem Garten, der so breit ist wie die Himmel und die Erde, der f&uuml;r die Gottesf&uuml;rchtigen bereitet ist, die in guten und schlechten Tagen spenden, ihren Groll unterdr&uuml;cken und den Menschen verzeihen &ndash; Allah liebt die Wohlt&auml;ter.&ldquo; (3: 133-134).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam gebietet es, schlechten Taten der Menschen mit guten zu begegnen. &bdquo;Nicht gleich sind die gute und die schlechte Tat. Wehre mit einer Tat, die besser ist, da wird der, zwischen dem und dir eine Feindschaft besteht, so, als w&auml;re er ein warmherziger Freund.&ldquo; (41: 34)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">&nbsp;<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">&nbsp;<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Einige islamische Anstandsregeln<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Die islamische Religion bestimmt einige Verhaltensregeln und treibt Muslime dazu an, sie zu beachten, damit die Pers&ouml;nlichkeit des Muslims vollkommen wird. Diese Regeln beziehen sich auf allt&auml;gliche T&auml;tigkeiten wie Essen, Sitzen, Begr&uuml;&szlig;en usw.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-size: large;\">&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-size: large;\">Anstandsregeln beim Essen<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">1. Bevor der Muslim mit dem Essen beginnt, muss er die <em>Basmala<\/em>-Formel aussprechen: (<em>bismil lahir rahmanir rahim<\/em> = Im Namen Allahs des Barmherzigen, des Allerbarmers). Nach dem Essen spricht er die <em>Hamd<\/em>-Formel aus: (<em>alhamdulillah<\/em> = Gott sei Dank). Er muss von dem essen, was ihm auf dem Tisch am n&auml;chsten steht. Er muss mit der rechten Hand essen, weil die linke Hand meistens bei der Entfernung des Schmutzes gebraucht wird. Omar Ibn Abi Salama sagt: &bdquo;Als kleiner Junge stand ich unter der Vormundschaft des Propheten. Ich sa&szlig; einmal in seinem Schoss. Beim Essen griff ich v&ouml;llig gedankenlos mit der Hand in die Sch&uuml;ssel hin und her. Da sagte der Gesandte Allahs zu mir: &sbquo;O mein Junge! Sag zuerst: &sbquo;Im Namen Allahs&rsquo;, nimm dann beim Essen nur die rechte Hand und greif immer nur in die Sch&uuml;ssel, die dir am n&auml;chsten ist!&rsquo;&ldquo;<a href=\"#_ftn232\"><strong><strong>[232]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">2- Man muss das Essen auf keinen Fall r&uuml;gen, egal wie es ist. Abu Huraira berichtet, dass der Gesandte Allahs niemals ein Essen r&uuml;gte, wenn ihm das Essen schmeckte, so a&szlig; er davon, wenn es ihm nicht schmeckte, so lie&szlig; er es stehen.&ldquo;<a href=\"#_ftn233\"><strong><strong>[233]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">3- Man muss beim Essen und Trinken nicht &uuml;bertreiben oder &uuml;ber dem Ma&szlig;e konsumieren: &bdquo;Und esst und trinkt, aber seid nicht ma&szlig;los. Er liebt ja die Ma&szlig;losen nicht.&ldquo; (7. 31). Der Prophet (a.s.s) sagt: &bdquo;Es gibt kein Gef&auml;&szlig;, das, wenn der Mensch es f&uuml;llt, schlimmer ist als sein Magen. Es gen&uuml;gt dem Menschen vom Essen das, was ihn gerade h&auml;lt. Wenn er unbedingt mehr essen will, so muss er den Umfang in drei Portionen teilen: ein Drittel f&uuml;rs Essen, ein Drittel f&uuml;rs Trinken und ein Drittel f&uuml;r das Atmen.&ldquo;<a href=\"#_ftn234\"><strong><strong>[234]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Man muss nicht im Gef&auml;&szlig; blasen oder darin Luft aussto&szlig;en, weil der Prophet, wie Ibn Abbas berichtet, es untersagt hat, dass man im Becher oder im Gef&auml;&szlig; bl&auml;st.<a href=\"#_ftn235\"><strong><strong>[235]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">5- Man muss das Essen und das Trinken f&uuml;r sich und f&uuml;r die anderen sauber halten. Abu Said al Khudri sagt: &bdquo;Ich habe den Gesandten Allahs davon abhalten h&ouml;ren, dass man den Wasserschlauch nach sich beugt, um von seiner &Ouml;ffnung direkt zu trinken.&ldquo;<a href=\"#_ftn236\"><strong><strong>[236]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">6- Der Muslim isst lieber gemeinsam mit anderen Menschen und vermeidet es m&ouml;glichst, alleine zu essen. Ein Mann fragte den Propheten eines Tages &bdquo;Wieso werden trotz des viel Essens nicht satt? Der Prophet sagte ihm: &bdquo;Esst ihr einzeln oder miteinander?&ldquo; Der Mann antwortete: &bdquo;Einzeln, jeder f&uuml;r sich.&ldquo; So sagte er: &bdquo;Esst zusammen und ruft Allahs Name, damit ihr Essen gesegnet wird.&ldquo;<a href=\"#_ftn237\"><strong><strong>[237]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Wer zu einem Essen eingeladen wird, und dann es vorkommt, dass jemand anderer uneingeladen den ersten zum Essen begleitet, der muss den Gastgeber um Erlaubnis f&uuml;r den neuen Gast bitten. Ein Mann aus Medina mit dem Beinamen Abu Schua&rsquo;aib lud den Propheten und vier andere Leute zum Essen ein. Ein sechster wollte sie zum Essen begleiten. Der Prophet fragte den Gastgeber: &bdquo;Dieser Mann ist mit uns gekommen. Wenn du willst, kannst du ihm erlauben, und wenn du willst, kann er zur&uuml;ckgehen.&ldquo; Der Mann aber gestattete dem neuen Gast, mit ihnen zu essen.<a href=\"#_ftn238\"><strong><strong>[238]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-size: large;\">Anstandsregeln beim Bitten um Erlaubnis<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Diese Regeln sind in zwei Teile zusammenzufassen:<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Bitte um Erlaubnis au&szlig;erhalb des Hauses, die Allah folgenderma&szlig;en regelt: &bdquo;O ihr, die ihr glaubt, betretet nicht H&auml;user, die nicht eure eigenen H&auml;user nicht, bis ihr euch bemerkbar gemacht und ihre Bewohner begr&uuml;&szlig;t habt.&ldquo; (24: 27).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Bitte um Erlaubnis innerhalb des Hauses: &bdquo;Und wenn die Kinder unter euch das Unterscheidungsalter erreicht haben, dann sollen sie euch um Erlaubnis bitten, wie diejenigen um Erlaubnis gebeten haben, die vor ihnen lebten.&ldquo; (24: 59)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Diese Regeln f&uuml;hren dazu, dass die Privatangelegenheiten in den H&auml;usern nicht enth&uuml;llt werden. Eines Tages guckte ein Mann durch ein Loch in das Haus des Propheten hinein. Als der Prophet, der einen Stab in der Hand hatte, das merkte, sagte er ihm: H&auml;tte ich gewusst, dass du gucktest, so h&auml;tte ich dir die Augen damit gestochen. Die Bitte um Erlaubnis wurde nur wegen der Augen bestimmt.&ldquo;<a href=\"#_ftn239\"><strong><strong>[239]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Man muss bei der Bitte um Erlaubnis nicht zudringlich sein. Man soll nicht mehr als dreimal an die T&uuml;r klopfen: &bdquo;Bitte um Erlaubnis wird nur dreimal gemacht. Wenn der zu Besuchende es gestattet, rein zu kommen, dann ist es gut, wenn die T&uuml;r aber nicht ge&ouml;ffnet wird, dann kehrt man zur&uuml;ck.&ldquo;<a href=\"#_ftn240\"><strong><strong>[240]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Gast muss sich per Namen vorstellen, wenn der zu Besuchende oder ein Angeh&ouml;riger von ihm hinter der T&uuml;r danach fragt, wer klopft. Dschabir sagt: &bdquo;Ich kam zum Propheten (a.s.s.), um nach einer Schuld von meinem Vater zu fragen. Ich klopfte an die T&uuml;r. Er fragte: &sbquo;Wer ist da?&rsquo; Ich erwiderte: &sbquo;Ich&rsquo;, ohne meinen Namen zu sagen. Da wiederholte der Prophet fast verabscheuend: &sbquo;Ich, Ich&rsquo;, als h&auml;tte er das nicht gemocht.&ldquo;<a href=\"#_ftn241\"><strong><strong>[241]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Regeln des Begr&uuml;&szlig;ens<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam f&ouml;rdert es, den islamischen Gru&szlig; des Friedens unter den Gesellschaftsmitgliedern auszubreiten, weil das Liebe und Vertrauen zwischen Menschen befruchtet. Der Prophet sagt: &bdquo;Bei dem, in dessen Hand meine Seele ist, werdet ihr ins Paradies nicht eingehen k&ouml;nnen, bis ihr gl&auml;ubig werdet, und ihr werdet nicht gl&auml;ubig, bis ihr euch liebt. Soll ich euch auf etwas hinweisen, das euch einander lieben l&auml;sst, wenn ihr es tut? Breitet den Gru&szlig; des Friedens unter euch aus&ldquo;.<a href=\"#_ftn242\"><strong><strong>[242]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Wenn der Muslim begr&uuml;&szlig;t wird, muss er den Gru&szlig; beantworten. &bdquo;Wenn ihr mit einem Gru&szlig; begr&uuml;&szlig;t werdet, dann gr&uuml;&szlig;t mit einem noch sch&ouml;neren Gru&szlig;, oder erwidert ihn.&ldquo; (4: 86)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam hat ein Kriterium der Begr&uuml;&szlig;ung geschaffen, das die Sache pr&auml;zise organisiert: &bdquo;Der Passagiere muss den Laufenden begr&uuml;&szlig;en, der Laufende den Sitzenden und die Gruppe mit weniger Menschenzahl die mit der gr&ouml;&szlig;eren.&ldquo;<a href=\"#_ftn243\"><strong><strong>[243]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-size: large;\">&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-size: large;\">&nbsp;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-size: large;\">Anstandsregeln der Sitzungen und Versammlungen<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Wenn man zu einer Sitzung kommt, muss man zuerst die Anwesenden mit dem Friedensgru&szlig; begr&uuml;&szlig;en, und wenn man den Raum verl&auml;sst, muss man die Gru&szlig;formel als Abschiedsgru&szlig; aussprechen. Der Prophet sagt dazu: &bdquo;Wenn sich jemand von euch einer Sitzung anschlie&szlig;t, muss er zuerst begr&uuml;&szlig;en. Wenn er dann zu den Anwesenden sitzen will, mag er sitzen. Wenn er aber weggehen will, so muss er noch einmal den Abschiedsgru&szlig; sagen, denn der erste Gru&szlig; ist nicht wichtiger als der zweite.&ldquo;<a href=\"#_ftn244\"><strong><strong>[244]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Wenn darum gebeten wird, Platz zu machen, so muss man auch Platz machen. &bdquo;O ihr, die ihr glaubt, wenn zu euch gesagt wird: &sbquo;Macht Platz in den Versammlungen&rsquo;, dann macht Platz, so macht auch Allah euch Platz. Und wenn gesagt wird. &sbquo;Erhebt euch&rsquo;, dann erhebt euch eben, so erh&ouml;ht auch Allah diejenigen von euch, die glauben, und die, denen das Wissen zugekommen ist, um Rangstufen.&ldquo; (58: 11)<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Man muss keinen Menschen von seinem Sitz erheben, um sich an seinen Platz zu sitzen. Der Prophet hat das unterbunden, indem er sagt: &bdquo;Ein Mann darf keinen anderen Mann von seinem Sitz erheben, um sich an seinen Platz zu sitzen. Aber macht f&uuml;reinander Platz und macht eine gr&ouml;&szlig;ere Runde.&ldquo;<a href=\"#_ftn245\"><strong><strong>[245]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- &bdquo;Wenn sich jemand von seinem Sitz erhebt, und kommt zu ihm zur&uuml;ck, so hat er noch mehr Anspruch darauf.&ldquo;<a href=\"#_ftn246\"><strong><strong>[246]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Man darf die Sitzenden voneinander nicht trennen, ohne dass sie das billigen. Der Prophet sagt: &bdquo;Es ist einem nicht erlaubt, zwei (sitzenden) Menschen ohne ihre Erlaubnis voneinander zu trennen.&ldquo;<a href=\"#_ftn247\"><strong><strong>[247]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- In einer Versammlung aus drei Leuten d&uuml;rfen zwei von ihnen keine vertrauliche Zwiesprache f&uuml;hren, ohne die dritte Person mit sich zu beteiligen. Der Prophet sagt: &bdquo;Wenn eine Gemeinschaft aus drei Menschen besteht, d&uuml;rfen zwei keine Zwiesprache f&uuml;hren, ohne dass der dritte sich daran beteiligt, bis sich die drei anderen Menschen anschlie&szlig;en, denn Zwiesprache schmerzt die dritte Person.&ldquo;<a href=\"#_ftn248\"><strong><strong>[248]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Man darf in der Mitte der Runde nicht sitzen, denn Hudhaifa berichtet, dass der Prophet (a.s.s.) denjenigen verflucht hat, der in der Mitte der Runde sitzt.<a href=\"#_ftn249\"><strong><strong>[249]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Die Versammlung darf sich nicht mit unn&uuml;tzlichem Gerede besch&auml;ftigen, ohne Allahs zu gedenken und Wichtiges in der Religion und in weltlichen Fragen zu diskutieren. Der Prophet (a.s.s.) sagt dazu: &bdquo;Diejenigen, die sich von einer Versammlung erheben, ohne Allahs gedenket zu haben, haben nichts anderes hinterlassen als einen Kadaver eines Esels, und sie werden ob dieser Versammlung nur Kummer empfinden.&ldquo;<a href=\"#_ftn250\"><strong><strong>[250]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Man darf den Anwesenden nichts sagen, was sie schmerzt. Anas Ibn Malik berichtet, dass zum Propheten ein Mann gekommen ist, dessen Arme schmutzig aussahen. Der Prophet pflegte es nicht, jemanden mit etwas zu konfrontieren, das ihn schmerzt. Als der Mann wegging, sagte uns der Prophet: &bdquo;H&auml;ttet ihr diesem Manne gesagt, dass er sich seine Arme waschen sollte.&ldquo;<a href=\"#_ftn251\"><strong><strong>[251]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-size: large;\">Wie man sich trifft<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam ber&uuml;cksichtigt die Empfindungen derjenigen, die sich an einem Ort treffen, im Bezug auf innere Zufriedenheit und &auml;u&szlig;ere Sauberkeit, damit das Treffen eine willkommene Angelegenheit ist, und damit das erw&uuml;nschte Ergebnis aus diesem Treffen erreicht werden kann. So befiehlt der Islam seinen Anh&auml;ngern, dass sie die Sauberkeit ihrer K&ouml;rper pflegen, so dass kein unerw&uuml;nschter Geruch entsteht, der die anderen Beteiligten st&ouml;rt. Ebenfalls empfiehlt der Islam, saubere Kleidung zu tragen, damit die anderen Menschen auch durch schmutzige Bekleidung nicht angeekelt werden. Im Treffen soll man dem jeweiligen Redner zuh&ouml;ren und ihn nicht unterbrechen. Man soll sich auf dem Platz setzen, wo es die Platzreihenfolge bestimmt, damit man die anderen Sitzenden weder durch &Uuml;berschreitung st&ouml;rt noch wegen Sitzpl&auml;tze bedr&auml;ngt. In einer Freitagsrede sagte der Prophet (a.s.s.): &bdquo;Wer am Freitag sich w&auml;scht, sich parf&uuml;miert, wenn er Parf&uuml;m hat, sich seine beste Kleidung anzieht und zur Moschee geht, ohne die K&ouml;pfe der Betenden zu &uuml;berschreiten, dann soviel betet, wie es Allah will, dann dem Redner zuh&ouml;rt, bis er mit ihm das gemeinsame Gebet verrichtet, so ist ihm das alles eine S&uuml;hne seiner S&uuml;nden, die er seit dem vorigen Freitag begangen hat.&ldquo;<a href=\"#_ftn252\"><strong><strong>[252]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Wenn man niest, soll man die Dankformel (<em>Alhamdulillah<\/em> = Gott sei Dank) sagen. Der Prophet lehrt es uns, indem er sagt: &bdquo;Wenn einer von euch niest, soll er <em>Alhamdulillah<\/em> sagen, dann soll man, wer ihn h&ouml;rt, ihm sagen: &sbquo;Allah erbarme sich deiner&rsquo;, dann erwidert der Niesende: &sbquo;M&ouml;ge Allah dir Rechtleitung und innere Ruhe schenken&rsquo;.&ldquo;<a href=\"#_ftn253\"><strong><strong>[253]<\/strong><\/strong><\/a> Ebenfalls sagt er, wie Abu Huraira berichtet, auch in Bezug auf Niesen: &bdquo;Wenn einer von euch niest, soll er sein Gesicht mit seinen beiden H&auml;nden decken und es leise machen.&ldquo;<a href=\"#_ftn254\"><strong><strong>[254]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Man muss das G&auml;hnen m&ouml;glichst unterdr&uuml;cken, weil es ein Zeichen der Faulheit ist. Der Prophet (a.s.s.) sagt: &bdquo;Allah liebt das Niesen und hasst das G&auml;hnen, so wenn einer von euch niest und Allah lobt, dem muss jeder Muslim, wer ihn Allah loben h&ouml;rt, Allahs Gnade w&uuml;nschen. G&auml;hnen kommt hingegen vom Satan, man muss es m&ouml;glichst unterdr&uuml;cken, denn wenn man beim G&auml;hnen haaa sagt, lacht einen der Satan aus.&ldquo;<a href=\"#_ftn255\"><strong><strong>[255]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- R&uuml;lpsen muss man in einer Sitzung m&ouml;glichst nicht tun. Ibn Omar sagt: Ein Mann stie&szlig; beim Propheten auf. Da sagte der Prophet dem Mann: &bdquo;Lass den R&uuml;lpsen! Wer in dieser Welt lange satt ist, ist im Jenseits lange hungrig.&ldquo; <a href=\"#_ftn256\"><strong><strong>[256]<\/strong><\/strong><\/a><strong><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-size: large;\">Anstandsregeln beim Sprechen<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Man soll dem Sprecher zuh&ouml;ren und ihn nicht unterbrechen, bis er ausredet. Denn der Prophet (a.s.s.) sagte einem seiner Gef&auml;hrten am Tage der Abschiedswallfahrt: &bdquo;Sag den Menschen, sie sollen zuh&ouml;ren.&ldquo;<a href=\"#_ftn257\"><strong><strong>[257]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Sprecher soll klar sprechen, damit die H&ouml;rer verstehen k&ouml;nnen. Ayscha sagt &uuml;ber die Sprechweise des Propheten: &bdquo;Seine W&ouml;rter waren so klar, dass jeder, wer sie h&ouml;rt, sie versteht.&ldquo;<a href=\"#_ftn258\"><strong><strong>[258]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Man soll ein heiteres Gesicht zeigen, sowohl der Sprecher als auch der H&ouml;rer, denn der Prophet sagt: &bdquo;Verachte nichts von den guten Taten, selbst wenn es nur darum geht, dass du deinen Bruder mit einem fr&ouml;hlichen Gesicht triffst.&ldquo;<a href=\"#_ftn259\"><strong><strong>[259]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Man muss nur gute und sinnvolle Worte sagen, denn diese werden einem wie Almosengabe gerechnet. Der Prophet sagt: &bdquo;F&uuml;r jeden Knochen soll der Mensch jeden Tag, dessen Sonne aufgeht, ein Almosen zahlen: wenn er zwischen zwei Menschen, die sich miteinander streiten, gerechter Richter ist, so gilt das als Almosen. Wenn er jemandem dabei hilft, sein Tier zu reiten oder dessen Gep&auml;ck darauf zu stellen, so gilt das auch als Almosengabe. Das gute Wort ist auch wie Almosengabe. Jeder Schritt zum Beten in der Moschee ist wie Almosengabe und den Schadensgrund von der Stra&szlig;e wegzunehmen, gilt auch wie Almosengabe.&ldquo;<a href=\"#_ftn260\"><strong><strong>[260]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-size: large;\">Anstandsregeln beim Besuch eines Kranken<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam f&ouml;rdert es, Kranke zu besuchen, und h&auml;lt diesen Besuch f&uuml;r ein Recht des kranken Muslims gegen&uuml;ber seinen Br&uuml;dern. Im Allgemeinen hat der Muslim gegen&uuml;ber anderen Muslimen f&uuml;nf Rechte, die der folgende prophetische Spruch (Hadith) zusammenfasst: &bdquo;Der Muslim hat gegen&uuml;ber dem anderen Muslim f&uuml;nf Rechte: seinen Gru&szlig; zu erwidern, ihn zu besuchen, wenn er krank ist, an seiner Beerdigung teilzunehmen, wenn er stirbt, seiner Einladung nachzugehen, wenn er zu etwas einl&auml;dt und ihm beim Niesen den Segenwunsch zu sagen.&ldquo;<a href=\"#_ftn261\"><strong><strong>[261]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Um den Lohn f&uuml;r diesen Besuch zu zeigen, sagt der Prophet: &bdquo;Wer einen Kranken besucht, weilt im Paradies und genie&szlig;t seine Fr&uuml;chte, solange er beim Kranken ist.&ldquo;<a href=\"#_ftn262\"><strong><strong>[262]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- W&auml;hrend des Besuchs soll man auch dem Kranken Mitleid und Zuneigung zeigen. &bdquo;Um den vollst&auml;ndigen Lohn f&uuml;r den Besuch zu einem Kranken zu bekommen, soll man die eigene Hand auf die Stirn oder auf die Hand des Kranken legen und ihn fragen, wie es ihm geht.&ldquo;<a href=\"#_ftn263\"><strong><strong>[263]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Man soll auch f&uuml;r den Kranken Bittgebete machen. Der Prophet sagt: &bdquo;Wenn man einen Kranken besucht, dessen Todesstunde noch nicht gekommen ist, und bei ihm siebenmal sagt: &sbquo;Ich bitte Allah, den gro&szlig;en, der einen gro&szlig;en Thron hat, darum, dich zu heilen&rsquo;, so heilt Allah den Kranken von dieser Krankheit.&ldquo;<a href=\"#_ftn264\"><strong><strong>[264]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-size: large;\">Anstandsregeln beim Scherzen<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das Leben im Islam ist nicht, wie viele d&uuml;nken, fern vom Scherz und Spa&szlig;. Hanzala Al-Osdy, ein Gef&auml;hrte des Propheten erz&auml;hlt die folgende Geschichte, deren Held er selbst war. Er sagt: Abu Bakr hat mich getroffen und mich gefragt: &sbquo;wie geht es dir Hanzala?&rsquo; Ich erwiderte: &sbquo;Ich bin Heuchler geworden.&rsquo; Er sagte: &sbquo;Um Gottes willen, was sagst du da?&rsquo; Ich sagte: &sbquo;Wenn wir bei dem Propheten (a.s.s.) sind, ermahnt er uns, was H&ouml;lle und was Paradies ist, so dass wir diese beiden fast wie mit den eigenen Augen sehen. Wenn wir aber von ihm weg sind, besch&auml;ftigen wir uns mit unseren Frauen, Kindern und Verm&ouml;gen, so dass wir viel vergessen von dem, was der Prophet sagte.&rsquo; Da antwortete Abu Bakr: &sbquo;Bei Allah finden wir alle das.&rsquo; Wir gingen, ich und Abu Bakr, sofort zum Propheten, dem ich gleich sagte: &sbquo;Hanzala ist Heuchler geworden, o Gesandter Allahs.&rsquo; Er erwiderte: &sbquo;Wieso?&rsquo; Ich sagte: &sbquo;Wenn wir bei dir sind, ermahnst du uns, was H&ouml;lle und was Paradies ist, so dass wir diese beiden fast wie mit den eigenen Augen sehen. Wenn wir aber von dir weg sind, besch&auml;ftigen wir uns mit unseren Frauen, Kindern und Verm&ouml;gen, so dass wir viel vergessen von dem, was du sagst.&rsquo; Der Prophet sagte: &sbquo;Bei dem, in dessen Hand meine Seele ist, wenn ihr in dem Zustand auf die Dauer bleibt, wie ihr bei mir seid, so h&auml;tten die Engel euch mit der Hand unterwegs und zu Hause begr&uuml;&szlig;t. Die Sache, Hanzala, ist aber so und so, eine Stunde Gottesdienst, eine Stunde Welt.&rsquo;&ldquo;<a href=\"#_ftn265\"><strong><strong>[265]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Auf diese Weise zeigt der Prophet, dass der erlaubte Spa&szlig; und die unsch&auml;dliche Aufheiterung daf&uuml;r wichtig sind, dass die Seele ihre Vitalit&auml;t und Erfrischung zur&uuml;ckgewinnt. Dennoch muss man beim Scherzen sich das prophetische Motto vor den Augen halten, das der Prophet seinen Gef&auml;hrten erkl&auml;rte, als sie sagten: &bdquo;O Gesandter Allahs, du spa&szlig;t mit uns.&ldquo; Er sagte &bdquo;Ja, aber ich sage trotzdem nur Wahrheit.&ldquo;<a href=\"#_ftn266\"><strong><strong>[266]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Wie man verbal scherzt, kann man auch mit der Hand oder mit Gestik usw. Scherz machen. Anas erz&auml;hlt, dass ein Beduine namens Zaher pflegte es, dem Propheten ein beduinisches Geschenk zu holen, w&auml;hrend der Prophet ihm mit n&ouml;tigem Vorrat auszustatten pflegte, wenn er weggehen wollte. Deshalb sagte der Prophet: &bdquo;Zaher ist unser Nomade und wir sind seine St&auml;dter.&ldquo; Der Prophet kam an ihn eines Tages von der R&uuml;ckenseite heran, als er einige Sachen auf dem Markt verkaufen wollte. Er umarmte ihn von hinten, so dass Zaher ihn nicht sehen konnte. Zaher fragte: &sbquo;Wer ist das? Lass mich los!&rsquo; als er sich ein bisschen drehte, erkannte er die Hand des Propheten (a.s.s.). Da rieb er seinen R&uuml;cken noch mehr an die Brust des Propheten. Der Prophet scherzte mit ihm, indem er sagte: &sbquo;Wer kauft diesen Sklaven?&rsquo; Zaher sagte: &sbquo;Dann findet er in ihm ein flaues Gesch&auml;ft.&rsquo; Der Prophet sagte darauf: &sbquo;Du bist aber bei Allah nicht flau. Du bist bei Allah teuer.&ldquo;<a href=\"#_ftn267\"><strong><strong>[267]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Scherz muss nichts enthalten, was dem Muslim schadet oder ihn kr&auml;nkt. Denn der Prophet sagt: &bdquo;Der Muslim darf&nbsp; einen anderen Muslim nicht abschrecken.&ldquo;<a href=\"#_ftn268\"><strong><strong>[268]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Scherz muss einen nicht zum L&uuml;gen bringen. Der Muslim darf auf keinen Fall l&uuml;gen, um die Menschen zum Lachen zu bringen. Der Prophet warnt davor, indem er sagt: &bdquo;Wehe dem, der l&uuml;gt, damit die Leute lachen. Wehe ihm. Wehe ihm.&ldquo;<a href=\"#_ftn269\"><strong><strong>[269]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-size: large;\">Anstandsregeln bei der Tr&ouml;stung<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Tr&ouml;stung wird daf&uuml;r gemacht, um den Angeh&ouml;rigen eines Verstorbenen Beileid auszudr&uuml;cken und ihren Kummer zu beschwichtigen. Deswegen sagt der Prophet (a.s.s.): &bdquo;Kein Gl&auml;ubiger tr&ouml;stet seinen Bruder bei einem Ungl&uuml;ck, ohne dass Allah ihn am Tage der Auferstehung mit den W&uuml;rdenanz&uuml;gen bekleidet.&ldquo;<a href=\"#_ftn270\"><strong><strong>[270]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Bei der Tr&ouml;stung soll man Bittgebete f&uuml;r die Angeh&ouml;rigen des Verstorbenen machen, sie auf Geduld und auf das Vertrauen in Allahs jenseitigen Lohn zu verweisen. Usama Ibn Zaid sagt: &bdquo;Wir waren beim Propheten, als eine seiner T&ouml;chter zu ihm einen Boten schickte, dass ihr Sohn sich im Sterben befindet. Der Prophet sagte dem Boten. &sbquo;Geh zur&uuml;ck und sag ihr, dass Allah geh&ouml;rt, was Er nimmt, und dass Ihm geh&ouml;rt, was Er gibt. Und alles steht bei Ihm in einer festen Frist. Sie soll sich gedulden und auf Allahs Lohn f&uuml;r ihr Ungl&uuml;ck vertrauen.&rsquo; Der Bote sagte: &sbquo;Sie hat geschworen, dass du zu ihr kommen m&ouml;chtest.&rsquo; So ging der Prophet zusammen mit Sa&rsquo;d Ibn Ubada, Mu&rsquo;az Ibn Dschabal und mit mir zu ihr. Der Junge sah zum Propheten auf, w&auml;hrend er stark seufzte. Dem Propheten tropften die Augen. Sa&rsquo;d fragte: &sbquo;Was ist das (das Weinen), Gesandter Allahs?&rsquo; Er sagte: &sbquo;Das ist Barmherzigkeit, die Allah in die Herzen seiner Diener legt. Und Allah erbarmt sich seiner barmherzigen Diener.&rsquo;&ldquo;<a href=\"#_ftn271\"><strong><strong>[271]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Man soll dabei auch Segenw&uuml;nsche und Bittgebete f&uuml;r den Verstorbenen machen. Aschafi&rsquo;y pflegte bei Tr&ouml;stungen zu sagen: &bdquo;M&ouml;ge Allah euren Lohn vergr&ouml;&szlig;ern, eure Tr&ouml;stung&nbsp; gut machen und eurem Verstorbenen Vergebung schenken!&ldquo;<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Bei Tr&ouml;stungen ist es empfohlen, dass jemand den Angeh&ouml;rigen des Verstorbenen Essen vorbereitet. Als Dcha&rsquo;far Ibn Abi Talib gestorben war, sagte der Prophet (a.s.s.): &bdquo;Bereitet f&uuml;r die Familie Dscha&rsquo;fars Essen vor, denn es besch&auml;ftigt sie heute eine gro&szlig;e Sache.&ldquo;<a href=\"#_ftn272\"><strong><strong>[272]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-size: large;\">Anstandsregeln beim Schlafen<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Man soll zu Beginn die Tasmia-Formel (<em>bismillahirrahmanirrahim<\/em>= Im Namen des gn&auml;digen und barmherzigen Allahs) aussprechen, sich auf der rechten Seite legen. Man soll sich vergewissern, dass es nichts Sch&auml;dliches auf der Schlafst&auml;tte liegt. Der Prophet sagt dazu: &bdquo;Wenn einer von euch ins Bett geht, soll er mit dem inneren Ende seines Schlafgewandes auf das Bett schlagen und Allahs Name anrufen, weil er nicht wei&szlig;, was auf seinem Bett steht. Wenn er sich hinlegt, soll er das auf der rechten Seite machen und sagen: &sbquo;Erhaben bist du, mein Herr. In deinem Namen lege ich meinen K&ouml;rper und in deinem Namen hebe ich ihn. Wenn du meine Seele bei dir beh&auml;ltst, so vergib ihr, wenn du sie mir wieder gibst, so bewahre sie damit, womit du die Seelen deiner rechtschaffenen Diener bewahrst.&ldquo;<a href=\"#_ftn273\"><strong><strong>[273]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Wenn man am Morgen oder sonst wann aufsteht, soll er die Segenw&uuml;nsche aussprechen, die von dem Propheten stammen. Hudhaifa sagt: &bdquo;Der Prophet pflegte es, wenn er des Nachts zum Schlafen geht, seine Hand unter seiner Backe zu falten und zu sagen: &sbquo;O Allah, in deinem Namen sterbe ich und in deinem Namen lebe ich&rsquo;, und wenn er aufsteht, pflegte er zu sagen: &sbquo;Allah sei Lob, der uns nach dem Tod erweckt und zu ihm f&uuml;hrt die Auferstehung!&rsquo;&ldquo;<a href=\"#_ftn274\"><strong><strong>[274]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Man soll sich bem&uuml;hen, fr&uuml;h ins Bett zu gehen. Vom Propheten wird &uuml;berliefert, dass er das Schlafen vor dem Abendgebet und das Reden danach hasste.&ldquo;<a href=\"#_ftn275\"><strong><strong>[275]<\/strong><\/strong><\/a><strong><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Auf den Bauch zu schlafen, ist nicht gut. Abu Huraira sagt: &bdquo;Der Prophet (a.s.s.) ging an einem Mann vorbei, der auf dem Bauch schlief. Er betastete ihn mit seinem Fu&szlig; und sagte: &sbquo;Das ist eine Schlafhaltung, die Allah nicht mag.&ldquo;<a href=\"#_ftn276\"><strong><strong>[276]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Man soll sich vor den Dingen sch&uuml;tzen, die eine Gefahr darstellen k&ouml;nnen. Der Prophet sagt: &bdquo;Das Feuer ist ein Feind zu euch. Wenn ihr zum Schlafen geht, so l&ouml;scht es aus!&ldquo;<a href=\"#_ftn277\"><strong><strong>[277]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-size: large;\">Anstandsregeln beim Verrichten der Notdurft<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Anas berichtet, dass der Prophet, wenn er zum Verrichten der Notdurft ging, und bevor er sich auf die Toilette setzte, zu sagen pflegte: &bdquo;Im Namen Allahs. O Allah, ich suche bei dir Zuflucht vor Schlechtigkeiten und B&ouml;sartigkeiten (auch vor dem b&ouml;sartigen Djinn).&ldquo;<a href=\"#_ftn278\"><strong><strong>[278]<\/strong><\/strong><\/a> Und wenn er aus dem Klo herauskommt, sagte er, wie Anas Ibn Malik berichtet: &bdquo;Allah sei Dank, der von mir den Schaden wegtrieb und mich heilte.&ldquo;<a href=\"#_ftn279\"><strong><strong>[279]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ayscha sagt, dass der Prophet nach der Darmentleerung den Satz &bdquo;Um Vergebung!&ldquo; <a href=\"#_ftn280\"><strong><strong>[280]<\/strong><\/strong><\/a> zu sagen pflegte.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Bei der Ausscheidung soll man sich nach Mekka nicht richten. Abu Huraira berichtet, dass der Prophet sagt: &bdquo;Ich bin f&uuml;r euch wie ein Vater f&uuml;r seine Kinder. Der eine von euch soll sich [bei der Ausscheidung] nach der Qibla (der Gebetsrichtung = Mekka) weder mit dem Gesicht noch mit dem R&uuml;cken richten. Man soll sich mit drei kleinen Steinen reinigen, dabei soll er keine weichen Substanzen wie Mist oder Dung eines Tieres gebrauchen.&ldquo;<a href=\"#_ftn281\"><strong><strong>[281]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Man soll sich vor den Augen der Menschen verbergen.<a href=\"#_ftn282\"><strong><strong>[282]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Man muss die rechte Hand bei der Reinigung nach Darmentleerung nicht gebrauchen, sondern die linke. Der Prophet sagt dazu: &bdquo;Wenn einer von euch trinkt, muss er sich im Becher nicht atmen, wenn er aufs Klo geht, muss er sein Glied nicht mit der rechten ber&uuml;hren und wenn er sich danach reinigt, muss er die rechte Hand nicht gebrauchen.&ldquo;<a href=\"#_ftn283\"><strong><strong>[283]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-size: large;\">Anstandsregeln bei ehelicher Begattung<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Man muss Allahs Namen anrufen, und zwar in der Formel, die der Prophet bestimmt hat, indem er sagt: &bdquo;Wenn einer von euch mit seiner Frau schlafen will, muss er sagen: &sbquo;Im Namen Allahs, o Allah, halte den Satan von uns und von dem fern, was du uns [an Kindern] schenkst&rsquo;, wenn ein Kind f&uuml;r die beide da bestimmt wird, wird ihm der Satan nichts anhaben.&ldquo;<a href=\"#_ftn284\"><strong><strong>[284]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Mann soll mit seiner Frau vorspielen. Der Prophet fragte Dschaber: &bdquo;Hast du geheiratet, Dschaber?&ldquo; Er sagte: &bdquo;Ja.&ldquo; Der Prophet sagte: &bdquo;Jungfrau oder deflorierte Frau?&ldquo; &ndash; &bdquo;Deflorierte&ldquo;- Der Prophet sagte ihm darauf: &bdquo;Warum keine Jungfrau, mit der du spielst und spa&szlig;t.&ldquo;<a href=\"#_ftn285\"><strong><strong>[285]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Mann soll Liebe und Zuneigung durch K&uuml;ssen und Z&auml;rtlichkeiten zeigen. Ayscha erz&auml;hlt, dass der Prophet sie sogar w&auml;hrend des Fastens k&uuml;sste. Sonst pflegte er ihre Zunge zu saugen.&ldquo;<a href=\"#_ftn286\"><strong><strong>[286]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Ehemann und die Ehefrau k&ouml;nnen sich so miteinander am&uuml;sieren, wie es ihnen bekommt, vorausgesetzt, dass sie den Rahmen beachten, den der Prophet hierf&uuml;r bestimmt hat. Einmal ist ein muslimischer Mann zum Propheten erschreckt gekommen und ihm sofort gesagt: &bdquo;Ich habe mich zugrunde gerichtet.&ldquo; &ndash;&bdquo;Wieso?&ldquo; &ndash; &bdquo;Ich habe meinen Gep&auml;cksattel in der vorigen Nacht umgestellt.&ldquo;<a href=\"#_ftn287\"><strong><strong>[287]<\/strong><\/strong><\/a> Der Prophet antwortete ihm nicht, bis die Offenbarung mit dem Vers gekommen ist: &sbquo;Eure Frauen sind f&uuml;r euch ein Saatfeld. Geht zu eurem Saatfeld, wo immer ihr wollt.&rsquo; (2: 223). So sagte ihm der Prophet: &bdquo;Komm von vorne oder von hinten, vermeide halt den After und den Beischlaf w&auml;hrend der Menstruation&ldquo;<a href=\"#_ftn288\"><strong><strong>[288]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Mann soll sich nicht nach der Ejakulation zur&uuml;ckziehen, bevor die seine Frau befriedigt wird, vielmehr soll er so lange warten, bis sie befriedigt wird. Der Prophet sagt: &bdquo;Wenn einer von euch mit seiner Frau Beischlaf aus&uuml;bt, soll er sie nicht zur Eile veranlassen, bis sie befriedigt wird.&ldquo;<a href=\"#_ftn289\"><strong><strong>[289]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Mann soll die intime Beziehung zu seiner Frau vor allen anderen Menschen geheim halten. Denn der Prophet sagt: &bdquo;Unter denen, welche bei Allah am Tage der Auferstehung die niedrigste Stufe haben, ist der Mann, der mit seiner Frau schl&auml;ft und dann nachher seine Geheimnisse mit ihr verbreitet.&ldquo;<a href=\"#_ftn290\"><strong><strong>[290]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-size: large;\">Anstandsregeln beim Reisen<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Zuerst muss man, bevor man reist, alle ihm von den Menschen anvertrauten G&uuml;ter und Schulden zur&uuml;ckgeben. Dar&uuml;ber hinaus muss er die Kosten f&uuml;r den Haushalt seiner Familie in der Zeit sichern, w&auml;hrend der er verreist ist. Der Prophet (a.s.s.) sagt: &bdquo;Wer seinem Bruder etwas Ungerechtes angetan hat, muss sich ihn darum bitten, ihn davon loszul&ouml;sen, bevor es ein Tag kommt, an dem nichts gegen Geld gekauft werden kann, sondern gegen den guten Lohn f&uuml;r die fr&uuml;heren guten Taten. Dieser Lohn wird dem Ungerechten entnommen und dem gegeben, der sein Unrecht gelitten hat. Wenn der gute Lohn fertig ist, ohne dass der Ungerechte seine Schuld zur&uuml;ckgezahlt hat, wird vom schlechten Lohn, den der Unrechtleidende f&uuml;r seine fr&uuml;heren schlechten Taten verdienen sollte, auf den Ungerechten geschoben.&ldquo;<a href=\"#_ftn291\"><strong><strong>[291]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Es ist nicht empfehlenswert, dass man alleine wegreist. Der Prophet forderte auf, dies zu unterlassen. Nur wenn man keine M&ouml;glichkeit findet, einen Begleiter zu finden, oder wenn es um eine pl&ouml;tzliche Reise geht, darf man alleine reisen. Der Prophet fragte einen Mann, der eine Reise gemacht hat: &bdquo;Wen hast du begleitet?&ldquo; &ndash; &bdquo;Niemanden.&ldquo; Da sagte der Prophet: &bdquo;Ein Reisender ist ein Satan, zwei Reisenden sind zwei Satane und drei Reisenden sind eine Karawane.&ldquo;<a href=\"#_ftn292\"><strong><strong>[292]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Die Reisebegleitung muss aus guten Menschen bestehen. Sie m&uuml;ssen einen Leiter nennen, der als Emir der Reise genannt wird. Denn der Prophet (a.s.s.) sagt: &bdquo;Wenn drei auf einer Reise sind, sollen sie einen von ihnen als Emir w&auml;hlen.&ldquo;<a href=\"#_ftn293\"><strong><strong>[293]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Bei der R&uuml;ckkehr soll man seinen Angeh&ouml;rigen, besonders seiner Frau, mitteilen, wann er nach Hause ankommt. Der Prophet pflegte das zu tun. Ebenfalls soll man sie des Nachts mit seiner R&uuml;ckkehr nicht ungemeldet &uuml;berraschen. Dar&uuml;ber sagt der Prophet (a.s.s.): &bdquo;Wenn jemand lange verreist ist, soll er seine Frau bei der R&uuml;ckkehr nicht des Nachts ungemeldet &uuml;berraschen.&ldquo; <a href=\"#_ftn294\"><strong><strong>[294]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Reisende soll sich vor der Reise von seinen Angeh&ouml;rigen und von seinen Freunden verabschieden. Denn der Prophet sagt: &bdquo;Wenn jemand reisen will, soll er sich von seinen Br&uuml;dern verabschieden, denn sie lassen sein Gutes doppelt werden, weil sie f&uuml;r ihn Segenw&uuml;nsche zu seinen eigenen Segenw&uuml;nschen aussprechen.&ldquo;<a href=\"#_ftn295\"><strong><strong>[295]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Reisende soll sich, sobald sein Reisezweck erreicht wird, beeilen, um zu seiner Familie zur&uuml;ck zu fahren. Der Prophet sagt: &bdquo;Reisen ist ein St&uuml;ck Qual, denn es verwehrt dem Menschen sein normales Essen, Trinken und seinen Schlaf. Daher soll der Reisende, sobald sein Ziel erreicht wird, zu seiner Familie zur&uuml;ckfahren.&ldquo;<a href=\"#_ftn296\"><strong><strong>[296]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-size: large;\">Anstandsregeln auf der Stra&szlig;e<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Prophet (a.s.s.) sagte einigen Leuten: &bdquo;Seid gewarnt vor dem Sitzen auf der Stra&szlig;e!&ldquo; Sie sagten: &bdquo;O Gesandter Allahs, das sind unsere Sitzungen, die wir unbedingt brauchen, um &uuml;ber unsere Angelegenheiten zu sprechen.&ldquo; Er sagte: &bdquo;Wenn es unbedingt sein muss, so gebt der Stra&szlig;e ihr Recht!&ldquo; Sie sagten: &bdquo;Was ist das Recht der Stra&szlig;e?&ldquo; Er sagte: &bdquo;Den Blick [von den Passanten\/innen] zu senken, Besch&auml;digung der Menschen zu unterlassen, den Friedensgru&szlig; zu erwidern, das Rechte zu gebieten und das Verwerfliche zu verbieten&ldquo;, in einer anderen &Uuml;berlieferung steht noch dazu: &bdquo;dem Besorgten zu helfen und dem Irregehenden zu f&uuml;hren.&ldquo;<a href=\"#_ftn297\"><strong><strong>[297]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Man muss auch das Wohl und die Ruhe anderer Menschen ber&uuml;cksichtigen. Der Prophet sagte: &bdquo;F&uuml;rchtet die Fluchgr&uuml;nde!&ldquo; Man fragte: &bdquo;Was sind diese?&ldquo;. Er sagte: &bdquo;Wer auf der Stra&szlig;e der Menschen oder im Schatten, in dem sie sich vor der Hitze sch&uuml;tzen, Darm entleert.&ldquo;<a href=\"#_ftn298\"><strong><strong>[298]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Man muss nichts mittragen, das den anderen Menschen Schaden zuf&uuml;gen kann. Der Prophet sagt: &bdquo;Wer an unserer Moschee oder an unserem Markt vorbeigeht und dabei Schie&szlig;pfeile tr&auml;gt, der muss deren Spitzen greifen &ndash; oder er sagte &ndash; der muss sie mit seiner Hand festhalten, damit sie keinen Muslim verletzen.&ldquo;<a href=\"#_ftn299\"><strong><strong>[299]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline; font-size: large;\">Anstandsregeln beim Kauf und Verkauf<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Handel ist im Grunde genommen erlaubt, weil er auf dem gegenseitigen Nutz des K&auml;ufers und des Verk&auml;ufers basiert, aber beim Schaden, der einen Partner oder beide Partner betrifft, wird der Handel verboten, weil Allah sagt: &bdquo;O ihr, die ihr glaubt, verzehrt nicht untereinander euer Verm&ouml;gen durch Betrug.&ldquo; (4: 29).<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam h&auml;lt den Gewinn durch Handel f&uuml;r eines der seligsten und besten Gewinnmittel &uuml;berhaupt. Der Prophet wurde gefragt: &bdquo;Was ist der beste Gewinn?&ldquo; Er antwortete: &bdquo;Der beste Gewinn ist der Gewinn, den man sich durch eigene Handarbeit oder durch einen segenreichen Handel einbringt.&ldquo;<a href=\"#_ftn300\"><strong><strong>[300]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Der Islam treibt seine Anh&auml;nger zur Ehrlichkeit beim Handel an. Der Prophet sagt &uuml;ber den ehrlichen H&auml;ndler: &bdquo;Der ehrliche H&auml;ndler ist in Begleitung der M&auml;rtyrer am Tage der Auferstehung.&ldquo;<a href=\"#_ftn301\"><strong><strong>[301]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Verk&auml;ufer muss die Fehler der Ware, wenn es Fehler gibt, zeigen. Der Prophet sagt: &bdquo;Kein Mensch darf etwas verkaufen, ohne dass er seine Fehler zeigt und es ist jedem nicht erlaubt, wer von diesen Fehlern wei&szlig;, sie zu verschweigen.&ldquo;<a href=\"#_ftn302\"><strong><strong>[302]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Verk&auml;ufer muss jede Art von Betrug meiden. Wenn der K&auml;ufer die Fehler der Ware nicht wahrnimmt, soll der K&auml;ufer ihn darauf verweisen. Abu Huraira berichtet, dass der Prophet (a.s.s.) an einem Haufen Weizen vorbeikam, den ein Mann zum Verkauf feilbot. Als der Prophet seine Hand darin streckte, wurde sie feucht. Der Prophet sagte dem Verk&auml;ufer: &bdquo;Was ist diese N&auml;sse, Nahrungsverk&auml;ufer?&ldquo; Der Mann sagte: &bdquo;Es ist nur der Himmel [d. h. der Regen], der mein Getreide getroffen hat.&ldquo; Der Prophet sagte ihm: &bdquo;Du musstest den verdorbenen Teil dann klar zeigen und nicht unter dem guten Teil stecken! Wer betr&uuml;gt, geh&ouml;rt nicht zu mir.&ldquo;<a href=\"#_ftn303\"><strong><strong>[303]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Beim Handel muss man die Wahrheit und keine L&uuml;gen sagen. Der Prophet sagt: &bdquo;Die beiden Handelspartner (K&auml;ufer und Verk&auml;ufer) entscheiden &uuml;ber ihr Gesch&auml;ft durch freie Entscheidung, solange sie sich nicht trennen. Wenn sie ehrlich sind und die M&auml;ngel nicht verschweigen wird ihr Gesch&auml;ft gesegnet. Wenn sie aber L&uuml;gen und die M&auml;ngel verschweigen, wird der Segen ihres Gesch&auml;ftes getilgt.&ldquo;<a href=\"#_ftn304\"><strong><strong>[304]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Beim Kauf und Verkauf soll der Muslim gro&szlig;m&uuml;tig sein, weil diese Weise die Beziehungen zwischen den Partnern st&auml;rkt und die egoistische Gewinngier vermindert, welche alle menschlichen und br&uuml;derlichen Beziehungen zunichte bringen kann. Der Prophet sagt: &bdquo;M&ouml;ge Allah sich seiner erbarmen, wer gro&szlig;m&uuml;tig kauft, gro&szlig;m&uuml;tig verkauft und gro&szlig;m&uuml;tig seine Sachen fordert.&ldquo;<a href=\"#_ftn305\"><strong><strong>[305]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Schw&ouml;ren muss man m&ouml;glichst beim Handel vermeiden. Denn der Prophet (a.s.s.) sagt: &bdquo;H&uuml;tet euch, dass ihr beim Verkauf schw&ouml;rt. Denn es kann den Verkauf erleichtern, den Segen aber wird es vertilgen.&ldquo;<a href=\"#_ftn306\"><strong><strong>[306]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">- Der Islam l&auml;dt uns dazu ein, dass wir die R&uuml;ckg&auml;ngigmachung eines Gesch&auml;fts annehmen, wenn es ein Partner bedauert, nachdem es geschlossen wurde. Dar&uuml;ber sagt der Prophet (a.s.s.): &bdquo;Wer die R&uuml;ckg&auml;ngigmachung eines bereuenden K&auml;ufers oder Verk&auml;ufers annimmt, macht Allah seine Strafe am Tage der Auferstehung auch r&uuml;ckg&auml;ngig.&ldquo;<a href=\"#_ftn307\"><strong><strong>[307]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Das waren einige islamische Anstandsregelungen, au&szlig;er denen es viele andere gibt, die viel Zeit und Aufwand in Anspruch nehmen k&ouml;nnen, wenn man &uuml;ber sie im Einzelnen redet. Es reicht uns aber aus, zu wissen, dass es keine menschliche T&auml;tigkeit gibt, die sich auf die &ouml;ffentliche oder auf die private Lebenssph&auml;re bezieht, f&uuml;r die es keine Orientierungsregelung im Koran oder in der prophetischen Tradition (<em>Sunnah<\/em>) gibt. Das macht das Leben des Muslims in all seinen weltlichen und religi&ouml;sen Bereichen zu einem fortw&auml;hrenden Gottesdienst, f&uuml;r den er Allahs Belohnung erwarten darf.<\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Schlusswort<\/span><\/strong><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Am Ende dieser Einf&uuml;hrung wollen wir die Aussagen zweier Prominenten, die zum Islam &uuml;bergetreten sind, anf&uuml;hren. F. Filweas ist ein ehemaliger britischer Schifffahrtsoffizier, der an den ersten und den zweiten Weltkrieg teilgenommen hat. Er wuchs in einer christlich gepr&auml;gten Umgebung auf. Nachdem er den Koran kennen gelernt und studiert hat, ist er im Jahre 1924 zum Islam &uuml;bergetreten und hat einige Werke &uuml;ber den Islam geschrieben. Er sagt: &bdquo;Im Westen gibt es eine gravierende seelische Leere, die kein Prinzip, Dogma oder Glaube erf&uuml;llen konnte, damit die Menschen gl&uuml;cklich leben k&ouml;nnen. Trotz des finanziellen Reichtums wirtschaftlichen Luxus, trotz der Erf&uuml;llung aller materiellen W&uuml;nsche der V&ouml;lker, sp&uuml;rt der westliche Mensch noch die Bedeutungslosigkeit seines Lebens. Und Er fragt sich: Warum lebe ich? Wohin gehe ich? Und warum? Niemand bietet ihm die &uuml;berzeugende Antwort auf diese Fragen. Der arme hat noch nicht erkannt, dass seine Arznei nur in der rechtschaffenen Religion zu finden ist, die Religion, &uuml;ber die er nur Unklarheiten und Ungewissheiten wei&szlig;. Dennoch ist das Licht eingebrochen und der Morgen hat sich gezeigt, da es Gruppen von Europ&auml;ern nun gibt, auch wenn sie noch gering sind, die zum Islam &uuml;bertreten. Der westliche Mensch hat begonnen, M&auml;nner und Frauen zu sehen, die mit und nach dem Islam leben. Jeden Tag kommen einige zur rechten Religion. Das ist der Anfang.&ldquo;<a href=\"#_ftn308\"><strong><strong>[308]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: large;\">Ebenfalls sagt D. Potter, die in Michigan, USA, geboren wurde und an der Uni Michigan Journalistik studierte: &bdquo;Islam ist Gottes Ordnung, die wir um uns in der Natur klar sehen. Nach Gottes Willen laufen Berge, Meere, Sterne und Planeten und finden ihren Kreis. Sie unterstehen dem Willen ihres Sch&ouml;pfers, wie die Protagonisten in einem Roman dem Willen des Autors unterstehen &ndash; Gott hat aber das beste Beispiel &ndash;, die das nur reden oder tun, was der Schriftsteller will. In der gleichen Art ist jedes Atom auf der Erde &ndash; sogar die festen leblosen K&ouml;rper und Steine &ndash; all das ist willenlos Muslim. Der Mensch alleine ist von dieser Regel ausgenommen, denn Gott hat ihm die Wahlfreiheit gegeben. Er kann entscheiden, sich Gott zu ergeben, oder er schafft sich seine eigene Ordnung, sein eigenes Gesetz, er kann w&auml;hlen, welche Religion ihn zufrieden stellt. Leider w&auml;hlt er meistens diesen letzteren Weg. Die Menschen in Europa und in Amerika treten in gro&szlig;en Zahlen zum Islam &uuml;ber, weil sie nach innerer Ruhe und seelischer Zufriedenheit durstig sind. Sogar einige Orientalisten und christliche Missionare, die ihre Expeditionen mit dem Wunsch anfingen, den Islam auszurotten und seine vermeintlichen M&auml;ngel zu entlarven, wurden sp&auml;ter selbst Muslime, weil das Recht starke Argumentation hat, der nicht zu widerlegen ist.<a href=\"#_ftn309\"><strong><strong>[309]<\/strong><\/strong><\/a><\/span><\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify;\">&nbsp;<\/p>\r\n<div style=\"text-align: justify;\"><br \/> \r\n<hr size=\"1\" \/>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> &Uuml;berliefert von Bukhari. Bd. 1.&nbsp; S. 50 Hadithnr.: 100<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref2\"><strong><strong>[2]<\/strong><\/strong><\/a> Filweas ist ein britischer Marineoffizier, der am Ersten Weltkrieg teilnahm. Er wuchs in einer christlichen Umgebung auf, die auf ihn starken Einfluss hatte. Trotzdem ist er im Jahre 1924 nach einigen Lekt&uuml;ren im Koran und eineigen religi&ouml;sen B&uuml;chern zum Islam &uuml;bergetreten. Vgl. Khalil, Emaduddin: <strong>Sie sagten &uuml;ber den Islam<\/strong>. (Arab.: <em>Qalu anel-Islam<\/em>).<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref3\"><strong><strong>[3]<\/strong><\/strong><\/a> Ibnul-Qayyem: (<em>Ighathatul-lahfan<\/em>) &bdquo;Hilfe f&uuml;r den Bek&uuml;mmerten&ldquo; Bd.2. S. 120<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref4\"><strong><strong>[4]<\/strong><\/strong><\/a> Hadithsammlung von Muslin Bd. 4. S. 2294. Hadithnr. 2996.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref5\"><strong><strong>[5]<\/strong><\/strong><\/a> Der Hadith steht bei Al-Bukhari. Bd. 4. S. 1840. Hadithnr. 4575.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref6\"><strong><strong>[6]<\/strong><\/strong><\/a> Es handelt sich hier um die Ank&uuml;ndigung Muhammads, die nach der islamischen Auffassung von Jesus (a.s.s.) stammt, und die in der Bibel Joh. 14, 26 und Joh. 16, 13-14 zu finden ist. Bei n&auml;herem Zusehen wird auf Grund dieser biblischen Stellen die Annahme wahrscheinlicher, dass es sich um einen Menschen handelt, und daher muss es um einen Periclytos (der Gepriesene) gehen, nicht um einen Parakletos (Beistand, heiligen Geist usw.), wie manche Versionen der heutigen Bibel zu verstehen geben. Die vorliegenden &Uuml;bersetzungen dieser Stellen stimmen mit der Logik zum gr&ouml;&szlig;ten Teil nicht &uuml;berein, es lautet z. B. in der lutherischen &Uuml;bersetzung im Munde Jesu: &bdquo;Ich habe euch dies gesagt, solange ich noch bei euch bin. Der Vater wird euch in meinem Namen einen <em>Stellvertreter<\/em> f&uuml;r mich senden, den heiligen Geist. Dieser wird euch <em>an alles erinnern<\/em>, <em>was ich euch gesagt habe<\/em>, und <em>euch helfen<\/em>, es zu <em>verstehen<\/em>.&ldquo; (Joh. 14, 26). &bdquo;Aber wenn der Geist der Wahrheit kommt, wird er euch in die <em>ganze Wahrheit einf&uuml;hren<\/em>. Was er euch <em>sagen<\/em> wird, hat er nicht von sich selbst, sondern er wird euch <em>sagen<\/em>, was er <em>h&ouml;rt<\/em>. Er wird <em>euch in Zukunft den Weg weisen<\/em>. Er wird meine Herrlichkeit sichtbar machen; denn was er an euch <em>weitergibt<\/em>, hat er von mir.&ldquo; (Joh. 16, 13-14, Hevorhebungen von mir: Abouzid). Die Eigenschaften dieses Geistes k&ouml;nnen nur laut den angef&uuml;hrten Zitaten aus der Bibel die eines Menschen sein, der zu den Menschen <span style=\"text-decoration: underline;\">spricht<\/span> und sie an alles <span style=\"text-decoration: underline;\">erinnert<\/span>, was Jesus ihnen gesagt hat, der ihnen <span style=\"text-decoration: underline;\">hilft<\/span>, das Gesagte zu <span style=\"text-decoration: underline;\">verstehen<\/span>. Er ist also ein Ausleger und Lehrer, der einen direkten Kontakt zu den Menschen hat bzw. haben muss, damit er ihnen <span style=\"text-decoration: underline;\">sagt<\/span>, was er <span style=\"text-decoration: underline;\">h&ouml;rt<\/span> und damit ihnen den Weg in die Zukunft <span style=\"text-decoration: underline;\">weist<\/span>. Kann das der heilige Geist sein? Wie viele Christen k&ouml;nnen es best&auml;tigen, dass ihnen der heilige Geist direkt gesprochen hat, ihnen die Aussagen Christi erkl&auml;rt hat oder sie an seine Anweisungen erinnert hat? Wie viele haben den heiligen Geist gesehen, der ihnen sagt, was er h&ouml;rt? Das kann nur ein Mensch sein. Das kann niemals der heilige Geist sein, der den Menschen nicht in einer sichtbaren Gestalt erscheint, niemand kann behaupten, dass ihm der heilige Geist etwas erkl&auml;rt oder zu ihm direkt gesprochen hat. Diese Stellen deuten nur auf einen Menschen hin, der nach den koranischen Aussagen ebenfalls nur Muhammad ist. Trotzdem sind Muslime nicht bestrebt, bei Andersgl&auml;ubigen die Best&auml;tigung ihrer Religion zu suchen, sondern sie gehen nur vom Koran und Sunna aus, und der Koran hat an einigen Stellen betont, dass Muhammad in der Thora und im Evangelium erw&auml;hnt wurde. Daher kommt die islamische &Uuml;berzeugung und nicht von den anderen Quellen anderer Religionen. Wir wollen trotzdem auch den anderen nicht anma&szlig;en, wie sie an ihre eigene Religion glauben sollen, sie m&ouml;gen glauben, wie sie wollen. Wir d&uuml;rfen auch unseren Koran verstehen und die Beweise f&uuml;hren, dass er Allahs Wort ist, das keinen einzigen Widerspruch mit der menschlichen Logik oder mit der Wissenschaft enth&auml;lt. (Anm. d. &Uuml;bersetzers.)<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref7\"><strong><strong>[7]<\/strong><\/strong><\/a> Math&auml;us. 15, 24.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref8\"><strong><strong>[8]<\/strong><\/strong><\/a> &Uuml;berliefert bei Attirmidhi. Bd. 5. S. 175. Hadithnr.: 2910.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref9\"><strong><strong>[9]<\/strong><\/strong><\/a> Aziz Assamad, Olfat: Der Islam und das Christentum.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref10\"><strong><strong>[10]<\/strong><\/strong><\/a> &Uuml;berliefert bei Muslim. Bd. 4. S. 1782. Hadithnr.: 2276.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref11\"><strong><strong>[11]<\/strong><\/strong><\/a> &Uuml;berliefert bei Attirmidhi. Bd. 4. S. 451. Hadithnr. 2144.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref12\"><strong><strong>[12]<\/strong><\/strong><\/a> Al-Mustadrak. Bd. 4. S. 221. Hadithnr. 2664.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref13\"><strong><strong>[13]<\/strong><\/strong><\/a> &Uuml;berliefert bei Ibn Hibban. Bd. 2. S. 510. Hadithnr. 731.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref14\"><strong><strong>[14]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 5. S. 2247. Hadithnr.: 5696.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref15\"><strong><strong>[15]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Bukhari. Bd. 3. S. 1109. Hadithnr.: 2881.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref16\"><strong><strong>[16]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Ibn Hibban. Bd. 2. S. 203. Hadithnr.: 458.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref17\"><strong><strong>[17]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>&Uuml;berliefert bei Muslim. Bd. 4. S. 1996 Hadithnr. 2580.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref18\"><strong><strong>[18]<\/strong><\/strong><\/a> &Uuml;berliefert bei Bukhari. Bd. 3. S. 1300. Hadithnr. 3342.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref19\"><strong><strong>[19]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 2. S. 875. Hadithnr. 2344.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref20\"><strong><strong>[20]<\/strong><\/strong><\/a>&nbsp; Musnad Ahmad. Bd. 5. S. 411. Hadithnr: 23536.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref21\"><strong><strong>[21]<\/strong><\/strong><\/a>&nbsp; Bukhari. Bd. 4. S. 1919. Hadithnr. 4739.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref22\"><strong><strong>[22]<\/strong><\/strong><\/a>&nbsp; Attirmidhi. Bd. 5. S. 175. Hadithnr. 2910<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref23\"><strong><strong>[23]<\/strong><\/strong><\/a> G. Margoliouth: <em>Introduction to the Koran<\/em>. By Rev. J. M. Rodwell. London 1918.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref24\"><strong><strong>[24]<\/strong><\/strong><\/a> Jean Melia: Le Coran Pour la France.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref25\"><strong><strong>[25]<\/strong><\/strong><\/a> &Uuml;berliefert in Musnad Ahmad. Bd. 2. S. 361. Hadithnr.: 8721<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref26\"><strong><strong>[26]<\/strong><\/strong><\/a> &Uuml;berliefert bei Abu Dawuud. Bd. 4. S. 124. Hadithnr.: 4344.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref27\"><strong><strong>[27]<\/strong><\/strong><\/a> &Uuml;berliefert bei Ibn Madscha. Bd. 1. S. 81. Hadithnr. 224.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref28\"><strong><strong>[28]<\/strong><\/strong><\/a> &Uuml;berliefert bei Ibn Hibban. Bd. 1. S. 298. Hadithnr.: 96.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref29\"><strong><strong>[29]<\/strong><\/strong><\/a> &Uuml;berliefert bei Ahmad (Musnad). Bd.1. S.6. Hadithnr.: 158.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref30\"><strong><strong>[30]<\/strong><\/strong><\/a> &Uuml;berliefert bei Bukhari. Bd. 5. S. 2382. Hadithnr.:6131.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref31\"><strong><strong>[31]<\/strong><\/strong><\/a> Attirmidhi. Bd.5. S. 278. Hadithnr.: 3095.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref32\"><strong><strong>[32]<\/strong><\/strong><\/a> &Uuml;berliefert bei Bukhari. Bd.1. S. 182. Hadithnr.: 467.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref33\"><strong><strong>[33]<\/strong><\/strong><\/a> &Uuml;berliefert bei Albaihaqy: Gro&szlig;e Sunnan. Bd. 6. S. 157. Hadithnr.: 11663.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref34\"><strong><strong>[34]<\/strong><\/strong><\/a> &Uuml;berliefert in Al-Mustadrak. Bd. 4. S. 175. Hadithnr.: 7274.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref35\"><strong><strong>[35]<\/strong><\/strong><\/a> &Uuml;berliefert in der kleinen Hadithsammlung (Aldschami Assaghier). Bd. 1. S. 250. Hadithnr.: 409.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref36\"><strong><strong>[36]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 3. S. 1284. Hadithnr.: 3295.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref37\"><strong><strong>[37]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 3. S. 1550. Hadithnr.: 1958.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref38\"><strong><strong>[38]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Ibn Khuzaima. Bd. 4. S. 143. Hadithnr.: 2545.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref39\"><strong><strong>[39]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 2. S. 870. Hadithnr.: 2334.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref40\"><strong><strong>[40]<\/strong><\/strong><\/a> Abu Dawuud. Bd. 4. S. 276. Hadithnr.: 4904.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref41\"><strong><strong>[41]<\/strong><\/strong><\/a> Mustadrak. Bd. 4. S. 150. Hadithnr.: 7188.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref42\"><strong><strong>[42]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 1. S. 204. Hadithnr.: 224.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref43\"><strong><strong>[43]<\/strong><\/strong><\/a> Attirmidhi. Bd. 4. S. 281. Hadithnr.: 1846.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref44\"><strong><strong>[44]<\/strong><\/strong><\/a> Mustadrak. Bd. 4. S. 152. Hadithnr.: 7199.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref45\"><strong><strong>[45]<\/strong><\/strong><\/a> Ibn Khuzaima. Bd. 1. S. 70. Hadithnr.: 135.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref46\"><strong><strong>[46]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 1. S. 220. Hadithnr.: 252.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref47\"><strong><strong>[47]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 5. S. 2320. Hadithnr.: 5939.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref48\"><strong><strong>[48]<\/strong><\/strong><\/a> Ibn Hibban. Bd. 12. S.41. Hadithnr.: 4236.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref49\"><strong><strong>[49]<\/strong><\/strong><\/a> Sahih Ibn Hibban. Bd. 10. S.545. Hadithnr.: 4691.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref50\"><strong><strong>[50]<\/strong><\/strong><\/a> Al-Mustadrak. Bd. 3. S. 511. Hadithnr.: 5903.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref51\"><strong><strong>[51]<\/strong><\/strong><\/a> Abu Dawuud. Bd. 4. S. 7. Hadithnr.: 3874.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref52\"><strong><strong>[52]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 5. S. 1949. Hadithnr.: 4776.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref53\"><strong><strong>[53]<\/strong><\/strong><\/a> Vgl. Muhammad Asad: <strong><em>Islam at The Cross Roads<\/em><\/strong>. Fifth Edition. S. 29.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref54\"><strong><strong>[54]<\/strong><\/strong><\/a> Musnad Ahmad. Bd. 5. S. 323. Hadithnr. 22807.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref55\"><strong><strong>[55]<\/strong><\/strong><\/a> Attirmidhi. Bd. 5. S. 50. Hadithnr.: 2685.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref56\"><strong><strong>[56]<\/strong><\/strong><\/a> Aldschawaher. Bd. 16. S. 99.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref57\"><strong><strong>[57]<\/strong><\/strong><\/a> Attirmidhi. Bd. 5. S. 29. Hadithnr. 2647.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref58\"><strong><strong>[58]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Mustadrak. Bd. 1. S. 165. Hadithnr.: 299<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref59\"><strong><strong>[59]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Attirmidhi. Bd. 4. S. 355. Hadithnr.: 1987.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref60\"><strong><strong>[60]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Bukhari. Bd. 1. S. 27. Hadithnr.: 50.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref61\"><strong><strong>[61]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 6. S. 2724. Hadithnr.: 7062.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref62\"><strong><strong>[62]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 1. S. 30. Hadithnr.: 55<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref63\"><strong><strong>[63]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 2. S. 697. Hadithnr.: 1006.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref64\"><strong><strong>[64]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari Bd. 5. S. 2241. Hadithnr.: 5676.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref65\"><strong><strong>[65]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 4. S. 2026. Hadithnr.: 2626.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref66\"><strong><strong>[66]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 4. S. 2112. Hadithnr.: 2758.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref67\"><strong><strong>[67]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 3. S. 1255. Hadithnr.: 1631.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref68\"><strong><strong>[68]<\/strong><\/strong><\/a> Mustadrak. Bd. 3. S. 623. Hadithnr.: 6303.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref69\"><strong><strong>[69]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 2. S. 1104. Hadithnr.: 1478.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref70\"><strong><strong>[70]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 3. S. 1358. Hadithnr.: 1732.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref71\"><strong><strong>[71]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 4. S. 1830. Hadithnr.: 1337.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref72\"><strong><strong>[72]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 2. S. 684. Hadithnr.: 1834.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref73\"><strong><strong>[73]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 2. S. 817. Hadithnr.: 2195.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref74\"><strong><strong>[74]<\/strong><\/strong><\/a> Musnad Ahmad. Bd. 3. S. 438. Hadithnr.: 15654.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref75\"><strong><strong>[75]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 3. S. 1090. Hadithnr.: 2827.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref76\"><strong><strong>[76]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 3. S. 1281. Hadithnr.: 3286.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref77\"><strong><strong>[77]<\/strong><\/strong><\/a> Ibn Hibban. Bd. 31. S. 214. Hadithnr.: 5894.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref78\"><strong><strong>[78]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 1. S. 235. Hadithnr.: 269.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref79\"><strong><strong>[79]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 1. S. 226. Hadithnr.: 269.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref80\"><strong><strong>[80]<\/strong><\/strong><\/a> Sahih Ibn Hibban. Bd. 11. S. 203. Hadithnr.: 4862.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref81\"><strong><strong>[81]<\/strong><\/strong><\/a> Attabari. Bd. 3. S. 226.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref82\"><strong><strong>[82]<\/strong><\/strong><\/a> Attabari. Bd. 3. S. 226<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref83\"><strong><strong>[83]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 2. S. 1147. Hadithnr.: 1509.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref84\"><strong><strong>[84]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>R&uuml;ckenspruch ist eine Formel der Scheidung, nach der der Ehemann seiner Frau die Scheidung mit der Aussage erkl&auml;rt: &bdquo;Du sollst mir wie der R&uuml;cken meiner Mutter sein&ldquo;, d. h. verboten, und so soll zwischen uns keine eheliche Gemeinschaft bestehen. Vgl. Adel Khoury: Der Koran. &Uuml;bersetzung. Unter Mitwirkung von Muhammad Salim Abdullah. Mit einem Geleitwort von Inamullah Khan. G&uuml;tersloh: G&uuml;tersloher Verlagshaus. 1987. Fu&szlig;note 2. S. 420. Dennoch gilt der R&uuml;ckenspruch im Islam als S&uuml;nde, obwohl damit Scheidung bezweckt wird, die im Islam erlaubt ist. Diese Scheidungsformel gilt jedoch als &Uuml;bertretung, denn sie will die menschlichen Beziehungen zu einer Form verwandeln, in der Allah sie nicht geschaffen hat. Die Ehefrau darf nie als Mutter betrachtet werden. (Anm. des &Uuml;bersetzers)<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref85\"><strong><strong>[85]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 2. S. 782. Hadithnr.: 1111.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref86\"><strong><strong>[86]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd 3. S. 1278. Hadithnr.: 1657.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref87\"><strong><strong>[87]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 1. S. 63. Hadithnr.: 35.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref88\"><strong><strong>[88]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 5. S. 2251. Hadithnr.: 5710.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref89\"><strong><strong>[89]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 6. S. 2555. Hadithnr.: 6566.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref90\"><strong><strong>[90]<\/strong><\/strong><\/a> Ibn Hibban. Bd. 1. S. 178. Hadithnr.: 5.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref91\"><strong><strong>[91]<\/strong><\/strong><\/a> Attirmidhi. Bd. 5. S. 11. Hadithnr.: 2616.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref92\"><strong><strong>[92]<\/strong><\/strong><\/a> Musnad Ahmad. Bd. 2. S. 33. Hadithnr.: 4880.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref93\"><strong><strong>[93]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 2. S. 680. Hadithnr.: 987.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref94\"><strong><strong>[94]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 2. S. 673. Hadithnr.: 1804.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref95\"><strong><strong>[95]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 2. S. 673. Hadithnr.: 1805.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref96\"><strong><strong>[96]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 6. S. 2614.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref97\"><strong><strong>[97]<\/strong><\/strong><\/a> Mustadrak. 4. S. 104. Hadithnr.: 7024.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref98\"><strong><strong>[98]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 3. S. 1469. Hadithnr.: 1839.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref99\"><strong><strong>[99]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Attirmidhi. Bd. 4. S. 213. Hadithnr.: 1714.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref100\"><strong><strong>[100]<\/strong><\/strong><\/a> Al-Mustadrak. Bd.: 4. S. 551. Hadithnr.: 8543.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref101\"><strong><strong>[101]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 3. S. 1034. Hadithnr.: 2655.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref102\"><strong><strong>[102]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 3. S. 1357. Hadithnr.: 1731.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref103\"><strong><strong>[103]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 3. S. 1109. Hadithnr.: 2881.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref104\"><strong><strong>[104]<\/strong><\/strong><\/a> Balaziris Geschichte.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref105\"><strong><strong>[105]<\/strong><\/strong><\/a> Abu Jusuf: Al-Kharadsch. 126.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref106\"><strong><strong>[106]<\/strong><\/strong><\/a> Nach Ahmad Shalaby zitiert. <strong><em>Religionen im Vergleich<\/em><\/strong> (Muqaranatul-Adian). Bd. 3. S. 174. Ahmad Shalabys Quelle lautet: <em>Islam and the Modern Age.<\/em><\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref107\"><strong><strong>[107]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Bukhari. Bd. 6. S. 2533. Hadithnr.: 6516.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref108\"><strong><strong>[108]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Abu Dawuud. Bd. 3. S. 170. Hadithnr.: 3052.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref109\"><strong><strong>[109]<\/strong><\/strong><\/a> Abu Ya&rsquo;la. Bd. 8. S. 443. Hadithnr.: 2418.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref110\"><strong><strong>[110]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Ibn Madscha. Bd. 2. S. 808. Hadithnr.: 2418.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref111\"><strong><strong>[111]<\/strong><\/strong><\/a> Sunan Albaihaqy Alkubra. Bd. 5. S. 356. Hadithnr.: 10756.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref112\"><strong><strong>[112]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 3. S. 1227. Hadithnr.: 1605.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref113\"><strong><strong>[113]<\/strong><\/strong><\/a> Ibn Chuzaima: Bd. 4. S. 51. Hadithnr.: 2333.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref114\"><strong><strong>[114]<\/strong><\/strong><\/a> Ibn Hibban. Bd. 12. S. 378. Hadithnr.: 5567.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref115\"><strong><strong>[115]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 2. S. 834. Hadithnr.. 2240.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref116\"><strong><strong>[116]<\/strong><\/strong><\/a> Musnad Ahmad. Bd. 5. S. 364. Hadithnr.: 23132.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref117\"><strong><strong>[117]<\/strong><\/strong><\/a> Abu Dawuud. Bd. 3. S. 114. Hadithnr.: 2870<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref118\"><strong><strong>[118]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 3. S. 1255. Hadithnr.: 1631.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref119\"><strong><strong>[119]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 1. S. 435. Hadithnr.: 1233.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref120\"><strong><strong>[120]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 1. S. 122. Hadithnr.: 137.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref121\"><strong><strong>[121]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 1. S. 99. Hadithnr.: 101.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref122\"><strong><strong>[122]<\/strong><\/strong><\/a> Ibn Hibban. Bd. 11. S. 467. Hadithnr.: 5076.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref123\"><strong><strong>[123]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 2. S. 1032. Hadithnr.: 1412.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref124\"><strong><strong>[124]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 1. S. 74. Hadithnr.: 55.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref125\"><strong><strong>[125]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 3. S. 1480. Hadithnr.: 1852.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref126\"><strong><strong>[126]<\/strong><\/strong><\/a> Attirmidhi. Bd. 3. S. 617. Hadithnr.: 1329.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref127\"><strong><strong>[127]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 1. S. 125.&nbsp; Hadithnr.:&nbsp; 142.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref128\"><strong><strong>[128]<\/strong><\/strong><\/a> Mustadrak. Bd. 4. S. 105. Hadithnr.: 7027.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref129\"><strong><strong>[129]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 3. S. 1458. Hadithnr.: 1828.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref130\"><strong><strong>[130]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 6. S. 2535. Hadithnr.: 6522.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref131\"><strong><strong>[131]<\/strong><\/strong><\/a> Ibn Hibban. Bd. 2. S. 172. Hadithnr.: 429.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref132\"><strong><strong>[132]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 2. S. 924. Hadithnr.: 2477.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref133\"><strong><strong>[133]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 4. S. 1974. Hadithnr.: 2548.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref134\"><strong><strong>[134]<\/strong><\/strong><\/a> Mustadrak. Bd. 4. S. 167. Hadithnr.: 7244.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref135\"><strong><strong>[135]<\/strong><\/strong><\/a> Attirmidhi. Bd. 3. S. 465. Hadithnr.: 1159.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref136\"><strong><strong>[136]<\/strong><\/strong><\/a> Attaialisi. Bd. 1. S. 306. Hadithnr.: 2325.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref137\"><strong><strong>[137]<\/strong><\/strong><\/a> Ibn Madscha. Bd. 1. S. 594. Hadithnr.: 1851.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref138\"><strong><strong>[138]<\/strong><\/strong><\/a> Abu Dawuud. Bd. 2. S. 242. Hadithnr.: 2133.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref139\"><strong><strong>[139]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 3. S. 1006. Hadithnr.: 2591.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref140\"><strong><strong>[140]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 5. S. 2052. Hadithnr.: 5049.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref141\"><strong><strong>[141]<\/strong><\/strong><\/a> Diese Bezeichnung bedeutet im Islam eine Frau, die eine fr&uuml;here Heiratserfahrung hat, die dennoch im Moment keinen Ehemann hat, weil er entweder gestorben ist oder sie geschieden hat. Deflorierte Frau ist im islamischen Verst&auml;ndnis also entweder eine Witwe oder eine geschiedene Frau. (Anm. d. &Uuml;bersetzers.)<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref142\"><strong><strong>[142]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari Bd. 5. S. 2347. Hadithnr.: 6024.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref143\"><strong><strong>[143]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Muslim. Bd. 2. S. 1060. Hadithnr.: 1437.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref144\"><strong><strong>[144]<\/strong><\/strong><\/a> Ibn Hibban. Bd. 9. S. 483. Hadithnr.: 4176.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref145\"><strong><strong>[145]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 2. S. 1091. Hadithnr.: 1469.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref146\"><strong><strong>[146]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 5. S. 2233. Hadithnr.: 5645.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref147\"><strong><strong>[147]<\/strong><\/strong><\/a> Geb&auml;rmutter ist im Islam Innbegriff und Grund aller Verwandtschaften. (Anm. d. &Uuml;bersetzers)<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref148\"><strong><strong>[148]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 6. S. 2725. Hadithnr.: 7063.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref149\"><strong><strong>[149]<\/strong><\/strong><\/a> Mustadrak. Bd. 4. S. 545. Hadithnr.: 8526.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref150\"><strong><strong>[150]<\/strong><\/strong><\/a> Ibn Hibban. Bd. 13. S. 135. Hadithnr.: 5818.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref151\"><strong><strong>[151]<\/strong><\/strong><\/a> Ibn Madscha. Bd. 2. S. 1211. Hadithnr.: 3671.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref152\"><strong><strong>[152]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 2. S. 902. Hadithnr. 2419.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref153\"><strong><strong>[153]<\/strong><\/strong><\/a> Abu Dawuud. Bd. 2. S. 88. Hadithnr.: 1532.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref154\"><strong><strong>[154]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 3. S. 1242. Hadithnr.: 1623.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref155\"><strong><strong>[155]<\/strong><\/strong><\/a> Mustadrak. Bd. 4. S. 184. Hadithnr.: 7305<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref156\"><strong><strong>[156]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 5. S. 2239. Hadithnr.. 5668.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref157\"><strong><strong>[157]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 5. S. 2240. Hadithnr.: 5670.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref158\"><strong><strong>[158]<\/strong><\/strong><\/a> Fath Al-Bari. Bd. 10. S. 446.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref159\"><strong><strong>[159]<\/strong><\/strong><\/a> Al-Ghazali: <em>Ihyaa ulum ad-Din <\/em>=Belebung der Religionswissen-schaften. Bd. 2. S. 212.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref160\"><strong><strong>[160]<\/strong><\/strong><\/a> Attirmidhi. Bd. 4. S. 333. Hadithnr.: 1943<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref161\"><strong><strong>[161]<\/strong><\/strong><\/a> Ibn Khuzaima. Bd. 4. s. 140. Hadithnr.: 2539.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref162\"><strong><strong>[162]<\/strong><\/strong><\/a> Abu Dawuud. Bd. 4. S. 336. Hadithnr.: 5142.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref163\"><strong><strong>[163]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 5. S. 2240. Hadithnr.: 5673.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref164\"><strong><strong>[164]<\/strong><\/strong><\/a> Mustadrak. Bd. 2. S. 76. Hadithnr.: 2378.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref165\"><strong><strong>[165]<\/strong><\/strong><\/a> Ibn Madscha. Bd. 2. S. 1114. Hadithnr.: 3358.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref166\"><strong><strong>[166]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 3. S. 1353. Hadithnr.: 48.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref167\"><strong><strong>[167]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 1. S. 20. Hadithnr.: 30<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref168\"><strong><strong>[168]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 2. S. 776. Hadithnr.: 2114.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref169\"><strong><strong>[169]<\/strong><\/strong><\/a> Musnad Ahmad. Bd. 3. S. 59. Hadithnr.: 11582.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref170\"><strong><strong>[170]<\/strong><\/strong><\/a> Ibn Madscha. Bd. 2. S. 817. Hadithnr.: 2443.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref171\"><strong><strong>[171]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 2. S. 730. Hadithnr.: 1966.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref172\"><strong><strong>[172]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 2. S. 535. Hadithnr.: 1402<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref173\"><strong><strong>[173]<\/strong><\/strong><\/a> Musnad Abu Ya&rsquo;la. Bd. 7. S. 349. Hadithnr.: 4386.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref174\"><strong><strong>[174]<\/strong><\/strong><\/a> Musnad Ahmad. Bd. 2. S. 334. Hadithnr.: 8393.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref175\"><strong><strong>[175]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 5. S. 2238. Hadithnr.: 5665.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref176\"><strong><strong>[176]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 1. S. 14. Hadithnr.: 13.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref177\"><strong><strong>[177]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 2. S. 863. Hadithnr.: 2314<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref178\"><strong><strong>[178]<\/strong><\/strong><\/a> Abu Dawuud. Bd. 4. S. 271. Hadithnr.: 4884.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref179\"><strong><strong>[179]<\/strong><\/strong><\/a> Mustadrak. Bd. 2. S. 670. Hadithnr.: 4221.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref180\"><strong><strong>[180]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 4. S. 1997. Hadithnr.: 2581.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref181\"><strong><strong>[181]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Attirmidhi. Bd. 4. S. 551. Hadithnr.: 2305.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref182\"><strong><strong>[182]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 1. S. 13. Hadithnr.: 10.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref183\"><strong><strong>[183]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 5. S. 2175. Hadithnr. 5431.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref184\"><strong><strong>[184]<\/strong><\/strong><\/a> Abu Dawuud.Bd. 4. S. 246. Hadithnr.: 4772.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref185\"><strong><strong>[185]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 4. S. 1981. Hadithnr.: 2556.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref186\"><strong><strong>[186]<\/strong><\/strong><\/a> Sunan Abi Dawuud. Bd. 4. S. 156. Hadithnr.: 4452.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref187\"><strong><strong>[187]<\/strong><\/strong><\/a> Ibn Hibban. Bd. 10. S. 244. Hadithnr. 4399.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref188\"><strong><strong>[188]<\/strong><\/strong><\/a> Ibn Madscha. Bd. 2. S. 1332. Hadithnr.: 4019.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref189\"><strong><strong>[189]<\/strong><\/strong><\/a> Mustadrak. Bd. 4. S. 397. Hadithnr.: 8054.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref190\"><strong><strong>[190]<\/strong><\/strong><\/a> Mustadrak. Bd. 4. S. 396. Hadithnr.: 8053.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref191\"><strong><strong>[191]<\/strong><\/strong><\/a> Abu Ya&rsquo;la. Bd. 13. S. 476. Hadithnr.: 7491.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref192\"><strong><strong>[192]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 5. S. 2229. Hadithnr.: 5631.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref193\"><strong><strong>[193]<\/strong><\/strong><\/a> Sunan Al-Baihaqi Al-Kubra. Bd. 8. S. 283. Hadithnr.: 17090.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref194\"><strong><strong>[194]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Muslim. Bd. 1. S. 122. Hadithnr.: 137.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref195\"><strong><strong>[195]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Muslim. Bd. 1. S. 104. Hadithnr.: 110.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref196\"><strong><strong>[196]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 1. S. 21. Hadithnr.: 34.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref197\"><strong><strong>[197]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 4. S. 1983. Hadithnr.: 2559.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref198\"><strong><strong>[198]<\/strong><\/strong><\/a> Abu Dawuud. Bd. 4. S. 276. Hadithnr.: 4903.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref199\"><strong><strong>[199]<\/strong><\/strong><\/a> Musnad Ahmad. Bd. Bd. 1. S. 416. Hadithnr.: 3948.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref200\"><strong><strong>[200]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 4. S. 2006. Hadithnr.: 2599.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref201\"><strong><strong>[201]<\/strong><\/strong><\/a> Attirmidhi. Bd. 4. S. 342. Hadithnr.: 1961.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref202\"><strong><strong>[202]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim Bd. 4. S. 1996. Hadithnr.: 2578.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref203\"><strong><strong>[203]<\/strong><\/strong><\/a> Attirmidhi. Bd. 4. S. 343. Hadithnr.: 1962.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref204\"><strong><strong>[204]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 2. S. 848. Hadithnr.: 2277.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref205\"><strong><strong>[205]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Bukhari. Bd. 1. S. 23. Hadithnr.:39.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref206\"><strong><strong>[206]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 1. S. 93. Hadithnr. 91.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref207\"><strong><strong>[207]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 3. S. 1340. Hadithnr.: 3465.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref208\"><strong><strong>[208]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 4. S. 2001. Hadithnr.: 2589.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref209\"><strong><strong>[209]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Bukhari. Bd. 6. S. 2581. Hadithnr. 6635.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref210\"><strong><strong>[210]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Attirmidhi. Bd. 4. S. 662. Hadithnr.: 2506.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref211\"><strong><strong>[211]<\/strong><\/strong><\/a> Ibn Hibban. Bd. 1. S. 466. Hadithnr.: 229.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref212\"><strong><strong>[212]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Mustadrak. Bd. 4. S. 102. Hadithnr.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref213\"><strong><strong>[213]<\/strong><\/strong><\/a> An-Nasa&rsquo;i. Bd. 5. S. 80.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref214\"><strong><strong>[214]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 5. S. 2207. Hadithnr. 5546.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref215\"><strong><strong>[215]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Bukhari. Bd. 2. S. 915. Hadithnr.: 2449.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref216\"><strong><strong>[216]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 1. S. 101. Hadithnr.: 105.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref217\">[217]<\/a> Musnad Abu Ya&rsquo;la. Bd. 12. S. 360. Hadithnr.: 6928.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref218\"><strong><strong>[218]<\/strong><\/strong><\/a> Mustadrak. Bd. 2. S. 37. Hadithnr.: 2235.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref219\"><strong><strong>[219]<\/strong><\/strong><\/a> Musnad Ahmad. Bd. 4. S. 407. Hadithnr. 19662.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref220\"><strong><strong>[220]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 5. S. 2104. Hadithnr.: 5214.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref221\"><strong><strong>[221]<\/strong><\/strong><\/a> Attirmidhi, Bd. 4. S. 663. Hadithnr.: 2509.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref222\"><strong><strong>[222]<\/strong><\/strong><\/a> Abu Dawuud. Bd. 4. S. 281. Hadithnr. 4921.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref223\"><strong><strong>[223]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 1. S. 69. Hadithnr. 49.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref224\"><strong><strong>[224]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 2. S. 882. Hadithnr.: 2361.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref225\"><strong><strong>[225]<\/strong><\/strong><\/a> Ibn Hibban. Bd. 13. S. 6. Hadithnr.: 5699.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref226\"><strong><strong>[226]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 4. S. 2004. Hadithnr. 2594.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref227\"><strong><strong>[227]<\/strong><\/strong><\/a> Attirmidhi. Bd. 5. S. 9. Hadithnr.: 2612.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref228\"><strong><strong>[228]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Attirmidhi. Bd. 4. S. 370. Hadithnr.: 2018.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref229\"><strong><strong>[229]<\/strong><\/strong><\/a> Musnad Aschihab. Bd. 1. S. 436. Hadithnr.: 747.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref230\"><strong><strong>[230]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 1. S. 74. Hadithnr.: 55.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref231\"><strong><strong>[231]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 4. S. 2074. Hadithnr. 2699.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref232\"><strong><strong>[232]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 5. S. 2056. Hadithnr.: 5061.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref233\"><strong><strong>[233]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Bukhari. Bd. 5. S. 2056. Hadithnr.: 5093.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref234\"><strong><strong>[234]<\/strong><\/strong><\/a> Ibn Hibban. Bd. 12. S. 41. Hadithnr.: 5236.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref235\"><strong><strong>[235]<\/strong><\/strong><\/a> Abu Dawuud. Bd. 3. S. 338. Hadithnr.: 3728.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref236\"><strong><strong>[236]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 5. S. 2132. Hadithnr.: 5303.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref237\"><strong><strong>[237]<\/strong><\/strong><\/a> Ibn Hibban. Bd. 12. S. 27. Hadithnr.: 5224.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref238\"><strong><strong>[238]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Bukhari. Bd. 2. S. 732. Hadithnr.: 1975.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref239\"><strong><strong>[239]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 5. S. 2304. Hadithnr.: 5887.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref240\"><strong><strong>[240]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 3. S. 1696. Hadithnr.: 2154.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref241\"><strong><strong>[241]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 5. S. 2306. Hadithnr.: 5896.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref242\"><strong><strong>[242]<\/strong><\/strong><\/a> Abu Dawuud. Bd. 4. S. 350. Hadithnr.: 5193.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref243\"><strong><strong>[243]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 5. S. 2301. Hadithnr.: 5878.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref244\"><strong><strong>[244]<\/strong><\/strong><\/a> Ibn Hibban. Bd. 2. S. 247. Hadithnr. 494.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref245\"><strong><strong>[245]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 4. S. 1714. Hadithnr.: 2177.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref246\"><strong><strong>[246]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Muslim. Bd. 4. S. 1715. Hadithnr.: 2179.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref247\"><strong><strong>[247]<\/strong><\/strong><\/a> Abu Dawuud. Bd. 4. S. 262. Hadithnr.: 4845.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref248\"><strong><strong>[248]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Bukhari. Bd. 5. S. 2319. Hadithnr.: 5932.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref249\"><strong><strong>[249]<\/strong><\/strong><\/a> Abu Dawuud. Bd. 4. S. 258. Hadithnr. 4826.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref250\"><strong><strong>[250]<\/strong><\/strong><\/a> Abu Dawuud. Bd. 4. S. 264. Hadithnr.: 4855.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref251\"><strong><strong>[251]<\/strong><\/strong><\/a> Abu Dawuud. Bd. 4. S. 81. Hadithnr.: 4182.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref252\"><strong><strong>[252]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Ibn Khuzaima. Bd. 3. S. 130. Hadithnr.: 1762.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref253\"><strong><strong>[253]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 5. S. 2298. Hadithnr.: 5870.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref254\"><strong><strong>[254]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Mustadrak. Bd. 4. S. 293. Hadithnr.: 7684.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref255\"><strong><strong>[255]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 5. S. 2297. Hadithnr.: 5869.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref256\"><strong><strong>[256]<\/strong><\/strong><\/a> Attirmidhi. Bd. 4. S. 649. Hadithnr.: 2478.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref257\"><strong><strong>[257]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 1. S. 56. Hadithnr.: 121.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref258\"><strong><strong>[258]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Abu Dawuud. Bd. 4. S. 261. Hadithnr.: 4839.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref259\"><strong><strong>[259]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Muslim. Bd, 4. S. 2026. Hadithnr.: 2626.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref260\"><strong><strong>[260]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Bukhari. Bd. 3. S. 1090. Hadithnr.: 2827.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref261\"><strong><strong>[261]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Bukhari. Bd. 1. S. 418. Hadithnr.: 1183.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref262\"><strong><strong>[262]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 4. S. 1989. Hadithnr.: 2568.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref263\"><strong><strong>[263]<\/strong><\/strong><\/a> Attirmidhi. Bd. 5. S. 76. Hadithnr.: 2731.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref264\"><strong><strong>[264]<\/strong><\/strong><\/a> Mustadrak. Bd. 1. S. 493. Hadithnr.: 1269.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref265\"><strong><strong>[265]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 4. S. 2106. Hadithnr.: 2750.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref266\"><strong><strong>[266]<\/strong><\/strong><\/a> Attirmidhi. Bd. 4. S. 357. Hadithnr. 1990.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref267\"><strong><strong>[267]<\/strong><\/strong><\/a> Ibn Hibban. Bd. 13. S. 106. Hadithnr.: 5790.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref268\"><strong><strong>[268]<\/strong><\/strong><\/a> Musnad Ahmad. Bd. 5. S. 362. Hadithnr. 23114.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref269\"><strong><strong>[269]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Abu Dawuud. Bd. 4. S. 297. Hadithnr.: 4990.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref270\"><strong><strong>[270]<\/strong><\/strong><\/a> Ibn Madscha. Bd. 1. S. 511. Hadithnr.: 1601.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref271\"><strong><strong>[271]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 2. S. 535. Hadithnr.: 923.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref272\"><strong><strong>[272]<\/strong><\/strong><\/a> Mustadrak. Bd. 1. S. 527. Hadithnr.: 1377.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref273\"><strong><strong>[273]<\/strong><\/strong><\/a> Ibn Hibban. Bd. 12. S. 344. Hadithnr.: 5534.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref274\"><strong><strong>[274]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 5. S. 2327. Hadithnr.: 5955.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref275\"><strong><strong>[275]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 1. S. 208. Hadithnr.: 543.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref276\"><strong><strong>[276]<\/strong><\/strong><\/a> Ibn Hibban. Bd. 12. S. 357. Hadithnr.: 5549.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref277\"><strong><strong>[277]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 5. S. 2319. Hadithnr. 5936.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref278\"><strong><strong>[278]<\/strong><\/strong><\/a> Ibn Abi Schaiba. Bd. 6. S. 114. Hadithnr. 29902<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref279\"><strong><strong>[279]<\/strong><\/strong><\/a> Ibn Madscha. Bd. 1. S. 110. Hadithnr. 301.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref280\"><strong><strong>[280]<\/strong><\/strong><\/a> Ibn Khuzaima. Bd. 1. S. 48. Hadithnr. 90.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref281\"><strong><strong>[281]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Ibn Khuzaima. Bd. 1. S. 43. Hadithnr. 80.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref282\"><strong><strong>[282]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Vgl. Ibn Madscha. Bd. 1. S. 121. Hadithnr. 337.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref283\"><strong><strong>[283]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Ibn Khuzaima. Bd. 1. S. 43. Hadithnr.: 78.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref284\"><strong><strong>[284]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 1. S. 65. Hadithnr. 141.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref285\"><strong><strong>[285]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Bukhari. Bd. 5. S. 2053. Hadithnr.: 5052.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref286\"><strong><strong>[286]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Ibn Khuzaima. Bd. 3. S. 246. Hadithnr.: 2003.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref287\"><strong><strong>[287]<\/strong><\/strong><\/a> Diese Aussage: &ldquo;Ich habe meinen Gep&auml;cksattel umgestellt&rdquo; ist eine Andeutung auf die &Auml;nderung der Lage beim Geschlechtsverkehr. (Anm. d. &Uuml;bersetzers).<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref288\"><strong><strong>[288]<\/strong><\/strong><\/a> Attirmidhi. Bd. 5. S. 216. Hadithnr.: 2980.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref289\"><strong><strong>[289]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Musnad Abu Ya&rsquo;la. Bd. 7. S. 208. Hadithnr.: 4210. (Angesichts der &Uuml;berlieferungsstufe ist das ein schwacher Ausspruch.)<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref290\"><strong><strong>[290]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Muslim. Bd. 2. S. 1060. Hadithnr.: 1437.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref291\"><strong><strong>[291]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 5. S. 2394. Hadithnr. 6169.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref292\"><strong><strong>[292]<\/strong><\/strong><\/a> Mustadrak. Bd. 2. S. 112. Hadithnr.: 2495.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref293\"><strong><strong>[293]<\/strong><\/strong><\/a> Abu Dawuud. Bd. 3. S. 36. Hadithnr.: 2608.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref294\"><strong><strong>[294]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 5. S. 2008. Hadithnr.: 4946.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref295\"><strong><strong>[295]<\/strong><\/strong><\/a> Musnad Abu Ya&rsquo;la. Bd. 12. S. 42. Hadithnr.: 6686.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref296\"><strong><strong>[296]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 2. S. 639. Hadithnr.: 1710.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref297\"><strong><strong>[297]<\/strong><\/strong><\/a> Abu Dawuud. Bd. 4. S. 256. Hadithnr.: 4817.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref298\"><strong><strong>[298]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 1. S. 226. Hadithnr.: 267.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref299\"><strong><strong>[299]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 6. S. 2592. Hadithnr. 6664.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref300\"><strong><strong>[300]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Mustadrak. Bd. 2. S. 12. Hadithnr.: 2158.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref301\"><strong><strong>[301]<\/strong><\/strong><\/a> Mustadrak. Bd. 2. S. 12. Hadithnr.: 2158.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref302\"><strong><strong>[302]<\/strong><\/strong><\/a> Musnad Ahmad. Bd. 3. S. 491. Hadithnr.: 16056.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref303\"><strong><strong>[303]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 1. S. 99. Hadithnr.: 102.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref304\"><strong><strong>[304]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Bukhari. Bd. 2. S. 732. Hadithnr.: 1973.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref305\"><strong><strong>[305]<\/strong><\/strong><\/a> Bukhari. Bd. 2. S. 730. Hadithnr.: 1970.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref306\"><strong><strong>[306]<\/strong><\/strong><\/a> Muslim. Bd. 3. S. 1228. Hadithnr.: 1607.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref307\"><strong><strong>[307]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Ibn Hibban. Bd. 11. S. 402. Hadithnr.: 5029.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref308\"><strong><strong>[308]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Vgl. Emadu-Din Khalil: &ldquo;Sie sagten &uuml;ber den Islam.&rdquo;<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<div>\r\n<p><span style=\"font-size: large;\"><a href=\"#_ftnref309\"><strong><strong>[309]<\/strong><\/strong><\/a><strong> <\/strong>Emadud-Din Khalil. Ebd.<\/span><\/p>\r\n<\/div>\r\n<\/div>","word":"\/uploads\/books\/de_Der_Islam_Eine_Einfuehrung.doc","pdf":"\/uploads\/books\/de_Der_Islam_Eine_Einfuehrung.pdf","keywords":"","read_counter":11297,"status":1,"is_volume":0,"created_at":"2013-12-09T09:00:00.000000Z","updated_at":"2026-05-28T05:25:17.000000Z","language_id":7,"publisher_id":8,"category_id":1,"volume_id":null,"parent_id":null,"promote":null,"volume_count":null,"volume_title":null,"order":1,"audios":[],"fatawas":[],"videos":[],"articles":[],"publisher":{"id":8,"name":"www.islamland.com","slug":"www_islamland_com","image":"\/uploads\/authors\/facebook-profile.jpg","role":"Publisher","about":"","promote":0,"status":1,"created_at":"2013-12-03T09:00:00.000000Z","updated_at":"2013-12-03T09:00:00.000000Z","language_id":1,"parent_id":null,"image_asset":"http:\/\/islamland.com\/uploads\/authors\/facebook-profile.jpg","get_name":"www.islamland.com"},"translators":[{"id":4,"name":"EUROPEAN ISLAMIC RESEARCH CENTER (EIRC) 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